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Die Stimme · 1937-08-31 · Heft 673 (31.8.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 673 (31.8.1937)
Date
1937-08-31
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Mt« O Kr. 673. — Wien, Dienstag, 31. August 1987. Petach Tikwa wünscht Er Weiterung des Stadtgebietes Jerusalem, 27. August. (.ITA.) Die Stadt Verwaltung von Petaoh Tikwa hat bei der Regierung die Erweiterung der Grenzen des Stadtgebietes bea.nt.ragt. Sie begründet dies •damit, daß eine Reihe von Blocks des bisherigen Landkreises in zwischen städtischen Charakter erhalten hat. Rückgang des Zementverbrauchs Jerusalem, 27. August. (JTA.) Der Zementverbrauoh ist in Palästina iin letzten Jahr stark zuriickgegangen. Nach Schätzung von Fachleuten wird der diesjährige Verbrauch 160.000 Tonnen betragen, das heißt, etwa die Hälfte des Verbrauchs im Jahre 1934 und 40% desjenigen von 1935. Nach der amtlichen Statistik sind in den ersten fünf Monaten dieses Jahres durchschnittlich 6500 Tonnen Zement monatlich eingeführt worden; man berechnet die Gesamteinfuhr von Zement in diesem Jahr mit 77.000 Tonnen bei einem Verbrauch von 160.000 Tonnen. Infolge der gesunkenen Nachfrage hat die Zementfaibriik „Nesher“ bei Haifa den Betrieb eingeschränkt, weil es weder im Lande selbst genügende Absatzmöglichkeiten gibt, noch auch in Nachbarländer, wie zum Beispiel Syrien, exportiert werden kann. Die Betriebseinsohränkung hat zu der Entlassung von 250 Arbeitern geführt, D?.e Einnahmen der palästln Ischen Postverwaltung Jerusalem, 27. August. (JTA.) In den ersten fünf Monaten 1937 hat die palästinensische Postverwaltung 227.000 Pfund eingenommen. Gegenüber den Einnahmen in demselben Zeitraum 1936 (196.000 Pfund) bedeutet dies eine Zunahme um 15.8%. Am höchsten sind ie Einnahmen aus Telephongesprächen (97.520 ,Pfund gegenüber 78.831 Pfund in den ersten fünf Monaten 1936). An zweiter Stelle steht der Erlös aus dem Verkauf von Briefmarken; er ist. gegenüber dem Vorjahr von 88.959 auf 91.971 Pfund gestiegen. Die Einnahmen aus dem Telegraphenverkehr haben sich von 11.913 auf 15.627, die aus den Rundfunkgebühren von 4215 auf 5955 Pfund erhöht. Die laufenden Einnahmen des am 31. März 1937 abgeschlossenen Finanzjahres betrugen 477,000 Pfund, die Erhöhung gegenüber dem vorangegangenen Jahr (419.000 Pfund) war 14%. Der Erlös ans dem Markenverkauf ist im letzten Jahr von 216.000 auf 220.000, der aus Telephongebühren von 151.000 auf 179.000 Pfund gestiegen. Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Betsitzkarten. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, daß Betsitzkarten für die Gemeindesynagogen und temporären Betveranstaltungen anläßlich der diesjährigen hohen israelitischen Feiertage wie folgt erhältlich sind: Für den Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4, für den Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, für den Großen Musikvereinssaal, I., Dumbagasse 3, und für den Großen Sofiensaal, III., Marxergasse 17, an der Hauptkassa _ der Israelitischen Kultuegemeinde Wien, L, Seitenstetteagasse 4, während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 1 Uhr mittags. Für den Fünfhauser Tempel, XV., Turnergasse 22, für den Ottakringer Tempel, XVI., Hubergaese 8, für den Währinger Tempel, XVIII., Schopenhauerstraße 39, und für den Floridedorfer Tempel, XXI., Holzmeistergasse Nr. -12, in dem betreffenden Kultusbezirksamte am Standorte der angeführten Gemeindesynagagogen, und zwar während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Da die hohen Feiertage bereite am 5. September beginnen und ein großer Andrang zu erwarten ist. wird das jüdische Publikum, das auf Betsitzkarten reflektiert, ersucht, ehestens diese Karten zu besorgen. * Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am Montag, den 6. September (1. Festtag), Beginn %% Uhr früh: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; I., Dumbagasse 3 (Großer Musikvereinssaal), Rabbiner Dr. A. Karninka; I., Fleischmarkt 24 (Festeaal des Hotel ..Post“), Inspektor I. Gehler; II., Tempelgasse 5, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; II., Pazrnanitengasse 6, Rabbiner M. Zikier; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI.. Schinalzhofgafl.se 3, Rabbiner Dr. J. Drobinskv; VIII., Neudeggergas&e 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Miillnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8. Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVII., Hornalser Hauptstraße 41 (Etablissement Gschwandtner), Rabb.-Kand. Dr. I. Weinstock; XIX^ Dollinergassq 3, Rabbiner Dr. A, Frank* furter: XX., Kluckygasee 11, Rabbiner Dr. B. folg versagt geblieben. Um (hierin eine Än- Murmeletein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabb.- debung herbemuführen, bedarf ee eimer um- Kand. Dr. M. Landau. fassenden Organisation, die alle Dienstag, den 7. September (2. Festtag), Be- *’ ‘ * ‘ ‘ ' ginn L8 Uhr früh: XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwatz. Die Lippen seilen nicht bekennen, was dem Herzen fremd ist. (Gabriel Rießer) * Tut mehr als eure Pflicht! (Maximilian Horwitz) * Mehr als die Juden für die Erhaltendes Sabbaths getan haben, hat der Sabbath für die Erhaltung der Juden getan. (Achad Haam, Am Scheideweg^)' ■ * Ab wahr verlangt Wissen, und Wissen bringt uns Selbstbewußtsein und Stolz und Treue. (Eugen Fuchs, 1856—1923) , Justizrat Julius Magnus 70 Jahre Am 6. September vallendet der hörtort ragende Berliner Rechtsgelelirte Justiz rät Dr. h. c. Julians Magnus sein 70. Lebensjahr. Sein Name ist in Deutschland und im Ausbund rühmlich bekannt. Als Spezriolsst auf dem Gebiete des Persöndiahkeiterechtes schrieb er einen Kommentar zium deutschen Warenzeiohengesetz. Seine bedeutendste Leistung liegt auf dem Gebiete des internationalen Rechts, er redigierte die „'fabelten zum dntenniatkraaäein Recht“, die einzig in ihrer Art sind und eine schöpfende Auskunft über das Recht aller Staaten geben. Er war Mitherausgeber des Rechte vergleichenden Handwörterbuch^ ‘ und Herausgeber der beiden Werke „Die Rechtsanwaltschaft“ und „Die höchsten Gerichte der Welt“. Zwanzig Jahre lang redogiierte er d&E „Juristische Wochenschrift“, das führende juristische Organ Deutschlands, 1933 mußte er die Leitung der Redaktion ndedenlegen, seine vielseitige und fruchtbare Lebensarbeit wurde plötzlich abgebrochen, nachdem jetzt jede Mitarbeit von Juden, am Rechtsleben und der Rechtswissenschaftui Deutschland unterbunden äst. . Justieret Magnus wurde nicht einmal geeitatfcet, von den . Lesern und atitanbeotam, 4$^.. sehen Wochenschrift“ in einem .S chl Spielen wort Abschied z u nehmen. Er Ieg$e auch den stellvertretenden Vorsitz in der „Union Internationale des Avocats“ nieder, Mit der Geschichte der deutschen Rechter Wissenschaft bleibt sein Name dauernd verbunden, diie Anerkennung seiner Leistungen in der Welt bleibt unberührt. Justizrat Magnus gehörte längere . Z$jt dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin an und betätigte sich auch führend an der Arbeit der jetzt verbotenen Bnp(- Brith-Logen. Er gehört dem „Deutsche^ Verband zur Förderung der Hebräischen Universität Jerusalem“ an. Weltzentrum für jüdische Musik in Erez - Israel Auf dem Züricher Ziomastenkongreß wurde unter anderem folgende Resolution angenommen: „Der Kongreß begrüßt die Schaffung der Weltzentrale für hebräische Mugik in Palästina, die dozu bestimmt ' äst, die schöpferischen Kräfte auf dem Gebiete der hebräischen Musik zu sammeln und zu aktivieren, und appelliert an die Bewegung, die Tätigkeit der Zentrale'zu fördern.“ Zum ersten Male ertönte auf einem Kongreß das Wort „Musik“. Daß es in einem Augenblick wichtiger Entscheidungen übet das politische Schicksal Palästinas geschah, hebt auch dieses Moment bedeutungsvoll hervor. Die zionistische Bewegung, berufen das jüdische Volk wieder zu einer einheitlichen Gemeinschaft zu fügen, die Renaissance der jüdischen Kultur zu fördern^ hat mit dieser Resolution ihre Sympathie ftir die schöpferischen Leistungen der jüdischen Musiker und deren Bestrebungen zur Schaffung einer ' eigenen Kunstmusdk kuadgegeben. Die musikalische Erneuerung unseres Volkes schreitet nur langsam voran. Den aufopfernden Bemühungen einzelner Musiker, der jüdischen Musik den ihr gebührenden Platz (im Leben unseres Volkes zu verschaffen, ist ein durchgreifender Er- Kräfte sammelt und in den Dienst der Förderung der jüdischen Musik stellt. Es steht außer Zweifel, daß diese Arbeit nur von einer Stelle aus geleitet werden kann, die von einer einheitlichen Idee, von einer idealistischen Begeisterung getragen wird, Erez-Iarael ist der geeigneteste Boden, eine derartige Bewegung auiszulösem, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Im Oktober 1936 konstituierte sich unter der Leitung von Dr. S. Levi in Jerusalem eiin Indtiativ-Komitee, das eich die Schaffung eines „Weltzentrums für jüdische Musdk in Erez-Israel“ zur Aufgabe gesetzt hat. Der Widerhall auf 'die erste Kundgebung des Komitees wair über Erwarten ein sehr starker. Viele namhafte Kompandaten haben ihre aktive Mitarbeit zugesagt. Emest Bloch, Mäilhaud, Ettinger, Sßflminsky, Stnitschewsky haben in eingehendes Exposes praktische Vorschläge für den Aufbau der Organisation und die Gliederung der vielfältigen Aufgaben eingereicht. Alle diese Pläne erstreben die Schaffung einer volkstümlichen Musikbeweguhg. Als die dringendsten Aufgaben sind vorgesehen :1 Die Gründung einer großen Organisation, eines jüdischen Weltmusikverloges, einer Zeitschrift für jüdische Musdk, Schaffung von Komitees zur Pflege und Förderung jüdischer Musik in allen Ländern, ferner die Vorbereitung eines Weltkongresses jüdischer Musiker in Erez-forael. Die offizielle Konstituierung des Waltzentrujmjs erfolgt, nach einer Vereinbarung mit dem Waad-Leu/mi, zu Sukkoth. Hiezu werden alle jüdischen Musiker Erez-Israels eingeladen. Wir wünschen und hoffen, daß nunmehr die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, um im Dienste jüdischer Musikkultur alle Kräfte zu vereinigen und zu intensivieren. Joachim Stutschewsky. Die Jüdischen Kiinstlerspiele eröffnen am 7- September Die Mitglieder des Morris-Schwartz-Ensembles, M. Lipmann, Eni Liton, Natalja Lipmann und J. Grudlberg-Turkow, beginnen ihr Gastspiel in den Jüdischen Künstlermlej-en Dienstag, den 7. September (Moze Rojscb-Häschonob) mit „Möscftke Cbaser“ von Bet;kQwitsch. Die Arbeit des Keren Kaiemeth An/dieser Stelle haben wir letzthin unter Hinweis auf das Manifest der vom XX. Kongreß eingesetzten Foridakommission darauf aufmerksam gemacht, wie ungeheuer wichtig es ist, unsere Arbeit für die nationalen Fonds zu vervielfachen. Angesichts der schicksalsschweren Verantwortlichkeit, die auf jedem einzelnen von uns liegt, müssen wir unser Denken an den-Keren Kajemeth so sehr in unserem Innersten verankern, daß wir an keiner der unzähligen Gelegenheiten mehr vorübergehen, dem- Keren Kajemeth — und damit dom jüdischen Volk — etwas zu leisten. Wir haben letzthin unsere Devise 'mitgeteilt, daß'es in diesen Feiertagen nicht ein einziges Minjan geben darf, kein großes und kein kleines Beth Ramidrasch, in dem nicht auf die Wichtigkeit des Keren Kajemeth aufmerksam gemacht werden würde und in dem nicht auch Spenden anläßlich, des Thora-Aufrufes zugunsten de« KKL. entgegengenommen werden würden. Wir verweisen heute unsere Gesinnungsgendssenaüf eine wichtige Aufgabe: Es muß dem beschämenden Zustand ein Ende gesetzt werden, daß es noch immer Bethäuser in Wien gibt, in denen — bei aller sonst auch betonten PalästinafreundMchkeit. — Spenden für den KKL. nicht angenommen werden, Aufgabe unserer Gesinnungsgenossen ist es pun, in den Bethäusern, die sie besuchen, durch ebenso energische -wie taktvolle Intervention beim Vorstand darauf hinzuweisen, wie sehr es dem Empfinden der Mehrheit der Tempelbeeijcher zuwiderlä/uft, wie sehr es weltfremd und volksfeindlich wäre, auch heuer — in diesem Jahr der Entscheidung —, noch immer nicht Propaganda und Spende für den KKL. zu gestatten. Wir rechnen fest damit, daß sämtliche Gesinnungsgenossen ihre Beziehungen zu den einzelnen Bethausvorständen in diesem Sinne ein- Jet/zen werden und daß auch jeder zionistische Isndatär (Mitglieder der Bezirkskommissionen usw.), dieser elementaren Pflicht Genüge leisten wird. KINOPROGRAMME Vom 31. Aug. bis 2. Sopt. IMPERIAL-KINO I.. Rotenturmstraße 19 Telephon; U 22-1*12 Uraufführung I Luis« Rainer, William Powall „Escapade" Beginns 8‘ü, 5“, 2* V* Ihr 7. Woche Paul Muni, Luise Rainer In: „DIE GUTE ERDE“ Juaandlldia haben Zutritt Täglich 10 bis 18 Uhr : A 49.0-G0 V»7 u. 9 Uhr. Virvtrknf tb V*1fl Ohr nm. Labend« Zeitung. Kurafilme und Interteeente Woehe—*■-—"***--*“- In der Talmud Tliora des IV. Bezirkes, Panigigasse 5, beginnen im Oktober Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in sämtlichen jüdischen Fächern. Einschreibungen ab 22. August täglich zwischen 19 und 20 Uhr im Sekretariat der „Jawneh“, IV., Paniglgasse 5. Bund jüdischer Frontsoldaten Österreichs. Am 12. September d. J., 10 Uhr vormittags, findet am Heldenfricdhof (Zentralfriedhof, 1. Tor) die große Heldengedenkfeier des Bundes jüdischer Frontsoldaten Österreichs statt. — Am 5. September d. J. findet im großen Gemeindetempcl, IT., Tempelgasse 3, präzise 10 Uhr vormittags, eine Gedenkfeier für die gefallenen Soldaten des II. Wiener Gemeindebezirkee statt. Im Rahmen dieser Feier wird Bundesführer, Hauptmann a. D. Edler von Friedmann, die von der Gruppe Leopoldstadt dem ewigen Angedenken der im Weltkriege gefallenen jüdischen Soldaten gewidmete Ehrentafel enthüllen. Eintritt nur mit Eintrittskarten. Bethaus in der Mensa academica judaica. Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica veranstaltet im > Lokale der Mensa, IX., Lazarettgasse 6, ein Bethaus (Minjan). Für gute Vorbeter wurde gesorgt. Das Reinerträgnis wird zur Gänze für Freitische an arme Studenten verwendet. Kartenverkauf täglich von 9 bis 5 Uhr im Sekretariate der Mensa, IX., Lazarettgasse 6, Tel. A 24-1-45 B. Um die Mannschaftsmeisterschaft der Ringer In der Mannschaftsmeisterschaft der Ringer führt derzeit der Sportklub Hako ah mit knappem Vorsprung vor der Polizei-Sportvereinigung. Am Dienstag, den 31. d., findet nun ein Klubkampf statt, der den Verlauf der Meisterschaft weitestgehend beeinflussen wird. Die Hakoah hat hier gegen einen schweren Gegner, die Ringerstaffel des S. C. Herkules, anzutreten, die sie im Frühjahr nur mit einem Punkt Differenz zu schlagen vermochte. Da Herkules selbst noch gute Chancen auf die Meisterschaft hat, wird es einen knappen und. spannenden Kampf geben. Beide Vereine treten in stärkster Aufstellung an. Für die vHakoah kämpfen: Lakner, Schneider, Finczus, Gottlieb, Pelzmann, Feldmann und Müller. Der Kampf beginnt um 20 Uhr im Ringlokal der Hakoah, H., Praterstraße 48. FILME Filme ohne Arier-Paragraph Lustige Sünder. — Liebe eines Fremden. — Der kleine Kavalier. — Die Terlen der Krone. — Die Insel ohne Sünde. — Kopf in der Schlinge. — Drei kleine Gangster. — Land ohne Musik. — König des Lachens. — Motiv unbekannt. — Es geschah zu Silvester. — Verfluchtes Geld. — Hokus-Pokus. — Liebe — nichtgenügend. — Susy. — La belle Equipe. — Tanz unter dem Galgen. — Die gute Erde. — Drei süße Mädel. — Menschen unter Menschen. — Paris. — Jazz-Kadetten. — Samson. — Liebe macht blind. — Mord im Opernhaus. — Station Nordpol ruft. —Das öffentliche Ärgernis. — Die rote Robe. — Jagd auf Gangster. — Lachkatastrophe. — Adam und Venus. — Sie ist gefährlich. — Liebe in Panama. — Auf den Dächern von New York. — Das grüne Licht. — Nachschlüssel. — Escapade. — Sensation um Galahad. — Schrecken der Meere. — Die kleine Ching - Ching. Jean Gabin als „P6pe le Moko“. Jean Gabin, heute zweifellos Frankreichs bedeutendster Filmschauspieler, wird kommende Woche in seiner bisherig besten Filmrollo in Wien zu sehen sein, und zwar als Pepe le Moko in dem gleichnamigen von Julien Duvivier inszenierten Film. Gabins Partnerin ißt die „französische Greta Garbo“ Mireille B a 11 i n. Katharine Hepburn als Engllsh Girl! In „Quality Street“, dem bekannten Bühnenerfolg von Sir James M. Barrie, der nächste Woche hier nun auch als R. K. O. Radio-Film herauskomrat, spielt Katharine Hepburn die weibliche Hauptrolle. Ihr Partner ist diesmal (und zum ersten Male) Franchot Tone. Die hiesige Uraufführung findet am 2. September im Rotonturm-Kino, Wien, J., statt. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, franzjährlg S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 650. Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktions- Schluß Montag und Mittwoch vormittags. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Horausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polo wer, Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. — Druck: Veruay A. G., Wien, IX., Canisiusgasso 8—10.

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