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Die Stimme · 1937-08-27 · Heft 672 (27.8.1937) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 672 (27.8.1937)
Date
1937-08-27
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Mr. ÖTOi p-4 Wien, Freitag, 87. August 1937. DIB STIMMI Soft« f sssssbi Erste Segel-Regatta des Tel-Avlver Jacht-Klubs Tel-Aviv, 24. Aug.ust. (JTA.) Der neugegründete Tel-Aviver Jachtklub wurde mit der Namensgebung für acht Segelboote und einer Regatta aut dem Jatkon feierlich eröffnet. Der Vorsitzende des Klubs, Tuvim, erklärte, daß der Klub in den fünf Monaten .seines Bestehens acht Segeljachten erworben und fünfzig Mitglieder gewonnen halbe. Seinen besonderen Dank sprach er dem Haupfemann Sommerset von der Königl. Artillerie aus, der in dem Klub als Instruktor tätig war. Bürgermeister R o k a c b ülbeabrachte die Grüße des Stadtrates und sagte die Förderung des Klubs durch die Stadtgemeinde zu. Die acht Jachten fuhren sodann an dem Landungssteg vorbei und wurden von der Gattin des Bürgermeisters mit folgenden Namen benannt: „Brad“, ,,Eiona“, „Geya“, „Da’a“, „Hadara“, „Vardina“, „Zeva“ und „Chuga“. Die folgende Regatta wurde von der von Captain Sommerset gesteuerten „Eilona“ gewonnen. Zweite wurde „Geya“, gesteuert von Fuchs, Dritte „Da’a“, gesteuert von Dr. Kabintesky. Die Arbeit des Keren Kajemeth Der Monat Tiechri ist laut Kongreßbeschluß ausschließlich der KKL- Arbeit Vorbehalten; in allen anderen Monaten des Arbeite- und Dienstjahres muß er mit anderen Arbeiten sich in die aufbring,bare Arbeitskraft unseres Volkes teilen; dieser eine Monat aber ist dem KKL allein Vorbehalten. Alle Kräfte, alle Strömungen der zionistischen Bewegung haben die Pflicht, sich in diesem Monat angestrengter Arbeit für die Erlösung des Bodens, zur Verfügung zu steilen: Für Haussammlungen, Glückwunschablöse, Nedarim, Jiskor-Aktion, Kaaroth- Sammlung, KKL-Marken auf Synagogen- Karten, zionistische Minjanim usw. Ansprachen in den Bethäusern über Geulath Haarez. Wenn wir uns vergegenwärtigen, daß wir in diesem Arbeitsjahr einer vervielfachten Fülle von Pflichten gegenüberstehen, so als ob jetzt eigentlich die große Arbeit ©rat beginnen würde, so müssen wir uns sagen, daß hiebei — wie bei jeder Arbeit — es darauf ankomimt, einen guten Grundstein zu legen. Die Tage unserer hohen Feste, die wir jetzt uns anschicken zu begehen, sind willkommener Anlaß, diesen richtigen Grundstein für das ganze Jahr zu legen; mit vollen Kräften, ausgeruht und zu neuer Anspannung derselben bereit, müssen wir die Tischri-Aktion unternehmen. Kein Jude darf in diesen Tagen des KKL vergessen, kein Minjan, in dem nicht beim Thora-Aufruf für den KKL Spenden entgegengenommen werden würden. . Nicht einer von uns darf beiseitestehen, nicht einer, der nicht sich vor Augen zu halten hat, wieeehr es auch auf ihn ankommt, der sich nicht der Gesamtheit verantwortlich zu fühlen hat. Auf jeden einzelnen von uns kommt es an: jeder einzelne wisse das in diesen Tagen. 569S Neujahrsgrat u Eat Ionen ln der §| m m m 1 Die Neujahrsnummer der „Stimme* H erscheint Freitag, den 3. September 1937 m §§ n Km i j. »epeemoer 194/ | in ßH i verstärktem Umfang | mit i interessanten Fest-1 1 beitragen m Der Preis der Einschaltungen: S 6.—, in doppelter Größe i S 10-— I m M 1 Ein hingebungsvoller, begeisterter Mitarbeiter ist von uns gegangen Dr. Herbert Paul Schutzmann Vizepräsident des Keren Hajessod für Oesterreich ist am 23* August 1937 ganz unerwartet gestorben. Mit schmerzlicher Trauer erfüllt uns der Verlust dieses immer selbstlosen und hilfsbereiten Freundes, dessen vorbildliches Wirken und Streben wir stets in treuem und dankbarem Gedächtnis behalten werden. Das Präsidium der Keren-Hajessod-Kommission für Österreich: Dir. S. Altmann, Dr. H. Goldschmidt Jüdische Künstlerspiele Bekanntlich haben die auch in Wien im Vorjahre gastierenden Mitglieder des New- Yorker jüdischen Kunsttheaters auch nach der Rückreise von Morris Schwartz nach Amerika ihre Europatournee fortgesetzt und ganz große Erfolge in den auch hier gegebenen Stücken „Josehe Kalb“ und „Gott, Mensch und Teufel“ errungen. Die Rollen von Morris Schwartz hat einer der ersten jüdischen Schauspieler, M. L i p m a n n, kreiert. Die amerikanischjüdischen Künstler haben bis in die letzte Zeit in Warschau gefilmt, und zwar in Anskiß „Dybuk“ und in „Tkias-Kaf“, und wurden nunmehr von der Direktion der Jüdischen Künstlerspiele zu einem kurzen Gastspiel verpflichtet. Das kunstsinnige jüdische Wien wird also bald Gelegenheit haben, Künstler vom Range eines M. Lipmann, weiters J. Turkow-Grudberg (der Josche Kalb \ der Wiener Moms-Schwartz-Äufführung), die wunderbare Frauengestalterin Eni L i t o n und die Charakterdarstellerin N a t a 1 j a L i t m;a n zu eehen. Außer den bereits genannten Stücken, die< in der Inszenierung von Morris Schwartz herauskommen, werden die Gäste in den besten Stücken der jiddischen Literatur zu sehen seih, so stammt das Antrittsistück „M o s c h k o Chaser“ von einem der ersten hebräischen Dichter, dem Amerikaner Berkowitßch, dem Schwiegersohn Scholem Alechems. Besonders interessieren wird es, daß .M. Lipmanns große Warschauer Inszenierung von Goldfadens „Kiscbewmacherin“ ebenfalls in Wien aufgeführt werden wird, wo es seit Granowskis Gastspiel nicht mehr am Repertoire, erschien. Studienreise der Jüdischen Kultur** stelle nach Paris l| Die Kunstsektion der Jüdischen Kulturstelle veranstaltete im Juli unter der Leitung Hugo Friedmanns eine kun stw Ls s e n s c haf tl i c|e Studienfahrt nach Paris. Waren die Reiseteilnehmer zuvor in den vom Führungsleiter abgehaltenen Kursen mit dem Gebiet der französischen Kunst, dem architektonischen Aufbau und der Stadtgeschichte von Paris imgehend vertraut gemacht worden, so hatten sie in Paris Gelegenheit, mit einer weit über den Rahmen gewöhnlicher Stadtb.esichtigungen hinausgehenden Gründlichkeit den ungeheuren Reichtum an Kunstschätzen kennenzulernen, welchen die französische Metropole bietet. Die anläßlich der Weltausstellung errichteten Sonderkunstausstellungen, Deux sie des d’histoire frangaise zu Versailles, die großartige Greco- Kollektion, eine an Reichhaltigkeit unübertroffene Ausstellung Van Gogh, sowie als bedeutendste Veranstaltung: Chefs oevres de l’art frangais im neuerbauten Museumspalast auf der Avenue Tokyo, zu der die ganze Welt mit Leihgaben bedeutender französischer Kunstwerke beigesteuert hat, wurden mit ebensolcher Gründlichkeit besichtigt, wie die ständig geöffneten Sammlungen des Louvre, der Museen Luxembourg, Rodin, Olony, Extrßme Orient, Art decorativ, Invalides usw. Exkursionen nach Versailles, Fontainebleu, Saint Gloud, Malmaison, St. Germain vervollständigten das reichhaltige Führungsprogramm. Besonderes Gewicht legte Hugo Friedmann auf die Besichtigung der berühmten jüdischen Kulturgegenstäude im Musee Cluny, sowie auf ausgedehnte Kunstwanderungen durch das alte Paris, wobei versteckte, vom großen Fremdenstrom völlig unberührte Plätze und Gassen mit prächtigen Palästen und Höfen und dem Ausdruck jener für Vieux Paris typischen Bauweise besucht wurden. Am Sabbath nahm die Reisegesellschaft am Gottesdienst in der französischen und einmal in der portugiesischen Synagoge teil. Jüdischer Abend in Bad Vöslau. Samstag, 28. d., /iQ Uhr abends, findet im Kursalon von Bad Vöslau ein von Erwin Engel konferierter Abend jüdischer Künstler statt, bei dem Benzion Sigal, Baby Polla, Maix Lubetzky, Maxim Kriminoff unter der Begleitung der Jazzkapelle Melodie Boys mitwirken. Die Zionistische Sektion Prater veranstaltet auch heuer ln den Riesenräumen des Gasthauses „Zum Marokkaner“, Wien, II., Prater, Straße des 1. Mai, am Rosoh Haschanah und Jom Kipur ein Minjan. Der Kartenverkauf findet täglich (Freitag ausgenommen) von 6 Uhr nachmittags bis 10 Uhr abends in unserem Heime, Wien, H., Stuwerstraße 1, statt. Mitteilungen der^ Israelitischen Kultusgemeinde Wien Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien veranstaltet an den kommenden hohen Feiertagen im Festsaale des Hotel „Post“, 1., Fleischmarkt 20 (Eingang I., Drachengasse 1) einen F e s t g o 11 e s d i e n s t, der hauptsächlich für die reifere Jugend beiderlei Geschlechtes (im Alter von etwa 15 biß 20 Jahren) bestimmt ist. Der Zutritt zu diesem Gottesdienste, der nach dem Vorbilde und im Umfange der Gemeindegottesdienste abgehalten wird, erfolgt auf Grund unentgeltlich ausge ge bener Karten, deren Verteilung tunlichst im Wege der Jugendorganisationen durchgeführt werden soll. Einzelkarten an Jugendliche werden am Montag, den 30., und Dienstag, den 31. d„ im Jugendreferate, I., Seitenstettengasse 2, I. St., von 9 bis 12 Uhr vormittags, ausgefolgt werden. Diese Eintrittskarten gelten nur für Jugendliche; für Erwachsene werden besondere Eintrittskarten ausgegeben. * , Betsitzkarten. , Der.; Vorstand der Israelitischen Kultus- . gemeinde. Wien gibt bekannt, daß Bets.it z- ■kart|fl. für,, die . Gemeindesynagogen und temporären Betyemnstaltungen anläßlich der ' diesjährii^Öi^höhen israelitischen Feiertage wie folgt erhältlich' sind: Für, den Stadttempel, L, Seitenstettengasse 4,;für fiten Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, für den Großen Musikvereinssaal, I„ Dupbägasse 3, und für den Großen Sofiensaal, hl; Marxergasse 17, an der Hauptkaesa der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 1 Uhr mittags. Für den Fünf haus er Tempel, XV., Turnergasse 22, für den Ottakringer Tempel, XVI., Hubergasse 8, für den Währinger Tempel, XVIII., Schopenliauerstraße 39, und für den Floridsdorfer Tempel, XXL, Holzmeistergasse Nr. 12, in dem betreffenden Kultusbezirksamte am Standorte der angeführten Gemeindesynago,geo, und zwar während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Da die hohen Feiertage bereits am 5. September beginnen und ein großer Andrang zu erwarten ißt, wird das jüdische Publikum, das auf Betsitzkarten reflektiert, ersucht, ehestens diese Karten zu besorgen. Die Parteien, welche anläßlich der diesjährigen hohen Feiertage auf die im Vorjahre benützten Sitzplätze für den Großen Musikvereinssaal oder Sofiensaal Anspruch erheben, können die neuen Karten gegen Vorweisung der vorjährigen an der Hauptkassa der Israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock, bis spätestens Donnerstag, den 26. d. M., beheben. Die bis dahin unbehobenen Sitzkarten gelangen ab Freitag, den 27. d. M., zum allgemeinen Verkauf. * Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am Montag, den 6. September (1. Festtag), Beginn 348 Uhr früh: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbimer Dr. I. Taglieht; I., Dumbagasse 3 (Großer Mußikvereinssaal), Rabbiner Dr. A. Kaminka; I., Fleischmarkt 24 (Festeaal des Hotel „Post“), Inspektor I. Oehler; II., Tempelgasse 5, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner M. Zikier; HL, Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgaßse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasee 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmelß; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVII., Hernalser Hauptstraße 41 (Etablissement Gsehwandtner), Rabb.-Kand. Dr. I. Weinstock; XIX.; Dollinergasse 8, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasee 11, Rabbiner Dr. B. Munnelstein: XXI., Holzmeistergasse 12, Rabb.- Kand. Dr. M. Landau. Dienstag, den 7. September (2. Festtag), Beginn 3i8 Uhr früh: XVIII., Schopenhauerfetraße 89, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Der Verband der Wiener Tempelverelne tedlt mit, daß in nachstehenden, dem Verband angeschlossenen großen Tempeln während der üblichen Kanzleistunden Betsitze für die Hohen Feiertage in allen Preislagen zu haben sind: Pazmanitentcmpel „Aeschel Awrobomi“, II. Bezirk, Pazmanitengasse 6, Tel. R 47-8-63; Polnischer Tempel „Beth Jsrael“, II., Leopoldsgasse 29, Tel. A 48-0-64; Synagogenverein „Tefilath Jeschurim“, H., Sebastian-Kneipp-Gasse Nr. 10; Tempelverein „Beth Hachneteth“, III., Untere Viaduktgasse 13; Tempelverein III., Erdbergstraße 15; Tempelverein „Beth Aharon“, V., Siebenbrunnengässe 1 a, Tel. A 30-605; Tempelverein VI., Schmalzhofgasse Nr. 3, Tel. B 29-7-52; Tempelverein des VIII. Bezirkes der Stadt Wien, VIII., Neudeggergasse 12, Tel. A 21-7-65; Tempelverein „Beth Hatfiluh“, IX., Müllnergasse 21, Tel. A 13-8-91; Tempelverein X., Humboldtgasse 27, Tel. R 11-7-17; Tempelverein XI., Braunhubergasse Nr. 11; Tempelverein des XHI. Bezirkes der Stadt Wien, Xin., Eitelbergergasse 22; Tempelverein XIX., Dollinergasse 3, Tel. B 11-704; Tempelverein Brigittenau, XX., Kluckygasse Nr. 11, Tel. A 41-1-82, und Bethausverein „Bene Berith“, XX., Kascblgasse 4. Todesfälle. Rätter v. Gutmann Hans, Industrieller (46); WalJer Josefine (62); Löwy Therese (87); Altmann Oskar (50); Mandl Philipp (79); Slama Esther (79); Teichmann Michael (70); Schächter Erich (19); Weiß Adolf (88); Ornstein Julius (68); Schick Sigmund (46V, Freuder Rosa (60); MunidstPin Theresia (50); Mattersdorf Therese (74,; Pisk Netti (87); Kleiner Alexander (77); Juris Marjim (87); Kretz Rudolf (74); Altmann David (59); Kallich Edmund (85); Brüll Therese (63); Papernik Markus (66); Spiegler Albert (80); Birnbaum Anna 177): Glaser Otto (32); Pick Ignaz (63); Wipper Elfriede (4 Monate), Gara Oedon (63); Spitzer Markus (80): Mayer Johann (66); Schuldenfrei Sarah (67); Herlinger Berta (75); Ditrichstein Egon, Schriftsteller (48). FILME __ Filme ofme Arier-Paragraph Lustige Sünder. — Liebe eines Fremden. — Der kleine Kavalier. Die Perlen der Krone. — Die Insel ohne Sünde. — Kopf in der Schlinge. — Drei kleine Gangster. — Land ohne Musik. — König des Lachens. — Motiv unbekannt. — Es geschah zu Silvester. — Verfluchtes Geld. — Hokus-Pokus. — Liebe — nichtgenügend. — Susy. — La belle Equipe. — Tanz unter dem Galgen. — Die gute Erde. — Drei süße Mädel. — Menschen unter. (Menschen, t— Paris. — Jazz-Kadetten. — Satfison. — Liebe macht blind. — Mord im Opernhaus. — Station Nordpol ruft. — Das öffentliche Ärgernis. — Die rote Robe. — Jagd auf Gangster. — Lachkatastrophe. — Adam und Venuö. — Sie ist gefährlich. — Liebe in Panama. Auf den Dächern von New York. — Das grüne Licht. ■— Nachschlüssel. — Escapade. — Sensation um Galahad. — Schrecken der Meere. „Pdp6 le Moko“ kommt! Einer der größten und erfolgreichsten Filme der französischen Produktion, der von Julien Duvivier inszenierte „Pöpö le Moko“, wird am 3. September in Wien erscheinen. Der Film spielt in dem ebenso gefährlichen wie pittoresken Verbrechervorort von Algier, der berüchtigten Casbah. Den Pepö spielt Joan G ab i n, seine Partnerin ist Mireille B all in. Dreimal Katharine Hepburn. In „Quality Street“ feiern wir das Wiedersehen mit dieser eigenartigen Künstlerin, die als das stärkste dramatische Talent Amerikas gilt. Und in diesem RKO-Radio-Film, der ab 2. September im Rotenturm-Kino zu sehen sein wird, hat sie eine Rolle, in der sich ihr großes Können so recht ausleben kann. Sie spielt mit Frenchot Tone als Partner. Im Elite- und Opern-Kino die Sensationspremiere des neuesten Sbirley-Temple-Films „Die kleine Ching Ghing“. Neben Shirley Temple, die in diesem Film zium erstenmal Chinesisch spricht und singt, wirken die schöne Alice Faye und Robetrt Young mit. „Sensation um Galahad« — heute. Wer diesen Film sieht, wird unbedingt an eine der größten Skandalaffären erinnert werden, die. anläßlich eines Boxkampfes um die Weltmeisterschaft vor vier Jahren die ganze Welt in Atem hielt. Edward G. Robinson spielt die Hauptrolle, seine Partnerin ist erstmalig Bette Davis. Michael Kertösz inszenierte diesen Großfilm der Warner Bros., dessen europäische Uraufführung heute im Rotenturm-Kino und Schottenring-Kino stattfindet. „EscapadeK-Premiere. Im Buig- und Impenial-Kino findet heute Freitag die Wiener Uraufführung des neuen Metro-Goldwyn-Mayer- Films „Escapade“ statt. Es handelt sich bei diesem Film um die amerikanische Neuverfilmung des österreichischen Spitzenfilmes „Maskerade“, in welcher Luise Rainer sich ihren Starvertrag holte. In weiteren Hauptrollen _ des Films sind William Powell, Mady Christians. Im gleichen Programm erscheint der österreichische Kurzfilm „Wiener Walzer“ mit Grete Wiesenthal und Toni Birkmeyer. Preblauer Sauerbrunn, das rein natürliche österreichische Mineralwasser, seit dem Jahre 1067 bekannt, vorzügliches Tafel- und Erfrischungsgetränk, beliebt als Zusatz zum Wein, ärztlich empfohlen bei Blasen- und Nierenleiden, bei Katarrhen und bei Stoffwechselstörungen, erhältlich in allen Apotheken, Drogerien. Lebensmittelgeschäften und Gaststätten.

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