Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 671 (24.8.1937)
- Date
- 1937-08-24
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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S«ft« 5 % Wien, Dienstag, 24. August 1937. — Nr, 671. DII'ITIMMB ' Die Mitglieder des Aktionskomitees wenn dieses Monopol gebrochen sein wird, ist gegenwärtig gleichgültig. Agudah-Arbeiter gegen die Revisionisten Marienbad, 20. August. (JTA.) Während der Generaldebatte über den Bericht der Exekutive der Agudas Jisroel kam es im Plenum zu stürmischen Auseinandersetzungen, die zeitweise die Beratungen lahmzulegen drohten. Als Sprecher der Opposition hielt der palästinenjaisahe Führer der Poale Agwdiaih, J a n k e 1 e w i c z, eine sehr scharfe Rede gegen die Leitung, der er vorwarf, daß sie mit Jabofcinsky Verhandlungen begonnen habe, ohne die agudistischen Arbeiter vorher zu befragen. Bei den Revisionisten, sagte der Redner, ist die Waffe die Hauptsache, bei uns ist sie ein Schandflec k. Wir jüdischen Arbeiter aus Palästina kennen den ganzen Bluff der revisionistischen Organisation, die niemand hinter sich hat außer ein paar Nachläufern. Die Revisionisten führen jetzt zuviel das Wort „Thora“ im Munde, aber wir wissen, daß es Trug ist. Sie verblenden uns mit ihrer Demagogie und wir vergessen, daß die ersten, die im Hafen von Haifa den Schabbos entweiht haben, die Revisionisten waren. Der Redner warnte vor den gefährlichen Folgen eines Paktes mit den Revisionisten. Wir müssen, sagte er, das unmoralische Monopol der Zionisten brechen, aber nicht mit Hilfe derselben Zionisten, die gestern gemeinsam mit den anderen gegen uns gekämpft haben und es morgen wieder tun werden. Wie die. Agtidah für die Arbeiter sorgt Schließlich richtete Jankelewicz scharfe Angriffe geigen die Leitung der Agudiah, welche die 2000 agudistischen Arbeiter in Erez Israel bei einem Durchschnittslohn von 10 bis 15 Piaster im Tage buchstäblich verhungern läßt und sie unter das Joch der Histadruth zwingt. Die agudistischen Arbeiter haben keine Schulen, keine Leihkassen und sind vollständig dem Untergang geweiht, weil die Aguidah den aguidistiscihen Anbeörtem niur Zertifikate gibt, ohne sich weiter um sie zu kümmern. Mit den Worten „Der von euch geschlossene Pakt mit den Revisionisten wird ein Schandfleck für die thoratreuen Arbeiter Palästinas sein!“ schloß der Redner seine Ausführungen, die einerseits stürmisch akklamiert wurden, anderseits heftige Proteste und Krawalle Im Saale hervorriefen. Erregte Debatten Es sprach dann noch eine Reihe von Rednern, die sich vor allem mit der Teilungsfrage befaßten, wobei sowohl Stimmen für als auch gegen eine Teilung zum Ausdruck kamen. Um Mitternacht kam es zu h e f t igen Zusammenstößen zwischen den Ja- und Nein-Sagorn. Zeitweise nahm die Debatte einen derart erregten Verlauf, daß es beinahe den Anschein erweckte, a/ls ob es bei der Agudaih au einem offenen Bruch kommen würde. Um 3 Uhr morgens wurde die Generaldebatte beendet. In der Plenarsitzung am Donnerstag nachmittags hielt Rabbiner W. S. Jacobson, Kopenhagen, das Referat über „Keren Hathora und Bet Jacob“; Rabbiner J. Bloch, Telsiai und Rabbiner Eckstein, Sereth, sprachen über „Die Bedeutung der Jeschiwa für die nationale Existenz des jüdischen Volkes.“ Der Züricher Gemeinderat gegen die Hakenkreuz-Demonstrationen Zürich, 20. August. Die während des Zionistenkongresses wiederholt von den Schweizer Frontisten veranstalteten antisemitischen Demonstrationen waren am 19. August in der Sitzung des Züricher Gemeinderatos Gegenstand einer eigohenden Diskussion. Sowohl von sozialistischer als auch von bürgerlicher Seite wurden die Vorgänge a u f das schärfste verurteil t. Eine der führenden Persönlichkeiten der freisinnigen Partei, Dr. Gygax, stellte fest, daß die Ereignisse einen schweren Einbruch in dio Tradition der Schwoiz als Gastland bedeuten, und daß das Treiben der „faschistisch angekränkelten Bube n“ im Gegensatz zu den rein geistigen Bestrebungen stehe, denen der Zionistenkongreß diente. Der Vertreter der Stadtexekutivo, Stadtrat K aufnian n, sprach ebenfalls sein lebhaftes Bedauern über dio Ausschreitungen aus, bei denen sich nicht nur die Nationale Front, sondern auch der Bund nationalsozialistische r E i d g e n o s so n hervorgetan We. Zürich, 19. August (JTA.). Daß vom XX. Zionistenkongreß eingesetzte Aktionskomitee von 70 Mitgliedern besteht aus folgenden Angehörigen der Arbeit e rpartei: Berl Katznelson, J. Tabenkin, I. Mereminski, Salman Rubaschoff, Berl Locker, J. Sprinzak, Ing. S. Kaplansky, Abraham Harzfeld, L. Szkolnik, David Remez, Jakob Uri, Sch. Dajan, Josef Baratz, M. Neustadt, Dov Hos, A. Zisling, I. Idelsohn, Golda Meyerson, Baruch Zuckermann, Ch. Grinberg, Dr. Arje Tatakower, M. Jarblum, Dr. A. Silberschein, A. Bialopolski, Anselm Reiß, Dr. J. Hellmann, D. Wertheim, Meir Jaari, Jakob Chasan, E. Prai, Ada Fischmann. Von der Welt.Vereinigung Allgemeiner Zionisten (Gruppe A): A. Bernhardt, L. Braude, Lazar Ettingen, Jacob Fishmann, D. Florentin, Abe Goldberg, Rev, Goldbloom, Rabb. I. Goldstein, Dr. M. Kleinbaum, M. Kolodny, Dr. Mossenson, Dr. I. Rosenblatt, Dr. J. Rufeisen, Salman Schocken, Mrs. de Sola Pool, Mrs. Shoolmann. Vom Weltverband der Allgemeinen Zionisten (Gruppe B): Dr. J. Schwarzbart, J. Suprasky, Dr. Emil Sohmorak, Dr. Bogratschoff, Ing. N. Landau, Dr. Oskar Grünbaum. Vom Misrachi: Raw Meir Berlin, Raw Seew Gold, Raw Samuel Brod, Rabb. Dr. J. Hoffmann, A. Gail mann, Schragai, A. Kestenbaum, J. Grünberg, Adv. S. Wahrhaftig, N. Nejfeld, Adv. I. Epstein. Von der J u d e n s t a a t s p a r t e i: Meir Großman, J. Machower. Von Zionisten aus Deutschland außer Kurt Blumenfeld, Dr. Hans Friedenthal, Dr. Michael Traub und Doktor Paul Sulzberger. Als Virilisten gehören dem A. C. an: Dr. Mayer Ebner, H. Farbstein, J. Freeman, J. Naiditsch, Miß Henrietta Szold und Doktor Stephen S. Wise. Kongreßgericht und Ehrengericht Als Mitglieder des Kongreßgerichtes sind vom Kongreß gewählt worden: Dr. Markus Cohn, Dr. Fritz Eckstein, Dr. Th. Weisseiberger, Dr. M. Ringel, Dr. J. Rufeisen, i Dr. A. Silberschein, Dr. S. Spann und Dok- „Kein Ruhmesblatt für Zürich" Das „Israelitische Wochenblatt“ in Zürich widmet den antisemitischen Ausschreitungen während der Kongreßtage einen längeren Artikel und hebt aus den bekanntgewordenen Vorfällen nur einige krasse Fälle hervor.. Insultiert wurden u. a. der Oberrabbiner von Czernowitz Dr. Mark, der Oberrabbiner von Wilna Rubinst'ein,- Rabbi Gold aus USA., der hebräische Dichter Salman Schneur, der Pariser Maler Mane Katz; einem Büromitglied der Jewish Agency, wurden zwei Z ä h n e ausgesohlagen. Ein sehr beliebter Cafetier, der die Verteilung von Flugblättern in seinem Cafe nicht zuließ, mußte dafür tagelang verletzt im Krankenhaus liegen. Das „Israelitische Wochenblatt“ schließt: „Die Kongreßtage waren für Zürich kein Ruhmesblatt. Es ist nun in Zürich schon mancherlei geschehen, worüber die Welt staunt. Attentat auf die Synagoge Freigutstraße, Attentat auf die Synagoge Löwenstraße, Terror gegen den Zionistenkongreß. Weil eine schwerfällige, wenig bewegliche Verwaltung einer kleinen Gruppe nicht Herr wird, kommt Zürich unverdient in den Ruf, eine antisemitische Stadt zu sein. Wenn man einen Kongreß ein 1 ädt, muß man ihn vor Terror schützen k ö n n o n. Sonst soll man besser von vornherein auf die Einladung von Kongressen verzichten.“ An anderer Stelle meldet das Blatt: „Mit allem Ernst hatte die Exekutive Ende der vergangenen Woche die Frage geprüft, ob die Tagung der Jewish Agency nicht nach Paris zu verlegen sei, um den Polizeibehörden in Zürich, die ihre Verpflichtung, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, nicht ausreichend durchführten, ihre Aufgabe abzunehmen. Die Council-Mitglieder befanden sich aber alle schon unterwegs nach Zürich und waren nicht mehr zu erreichen. So ist die Stadt Zürich um eine Weltblamage herumgekommen.“ „Völkischer Beobachter44 über den Zionistenkongreß Der „Völkische Beobachter“ bringt eine Serie von Artikeln über den Zionistonkongreß in Zürich, in denen verschiedentlich angecleutot wird, daß die Kongreß-Sitzungen deshalb vertraulich waren, weil die Juden dio Weltöffentlichkeit zu scheuen haben. In einem dieser Artikel heißt es: „Neryös und ängstlich werden die Betör J. Wachmann; als Mitglieder des Ehrengerichtes: Raw S. Assaf, Dr. Hermann Badt, I. Berger, Dr. Sch. Friedmann, Adv. A. Hartglaß, Richard Lichtheim, S. Shoham, S. Ussischkin, Dr. I. Waldmann und Dr. Oskar Wolfsberg. Die politische Kommission Die vom XX. Zionistenkongreß eingesetzte politische Kommission zur Beratung und Unterstützung der Exekutive in London ist nicht nach parteimäßigen Gesichtspunkten zusammengesetzt, sondern besteht aus Persönlichkeiten, die in der politischen Arbeit besondere Erfahrung haben. Prof. L. B. N a m i e r war längere Zeit politischer Sekretär der Exekutive und hat insbesondere Dr. Weizmann in seiner politischen Arbeit tatkräftig unterstützt. Harry Sacher ist ein ehemaliges Mitglied der Zionistischen Exekutive. Lord M e 1 c h e 11 ist in letzter Zeit als Vorsitzender der englischen Abteilung der Jewish Agency und als Oberhausmitglied stärker in der politischen Arbeit hervorgetreten. Auch auf seinen Reisen nach Süd- und Nordamerika hat er den Eindruck erweckt, daß von ihm besondere Leistungen in der politischen Arbeit zu erwarten sind. Die verschiedenen Gesichtspunkte der „N e i n“ - S a g e r werden in der Kommission durch den Präsidenten des Misrachi- Weltverbandes, Rabbi Meir Berlin und den Arbeiterführer Berl Katznelson vertreten werden. Leonard Stein hat als ehrenamtlicher Rechtsberater der Jewish Agency bei der Abfassung der politischen Dokumente, die im Verlaufe der letzten Jahre für verschiedene Kommissionen ausgearbeitet wurden, entscheidend mitgewirkt. Seine, Aussagen vor der Königlichen Kommission über die juristische Tragweite der Mandatsbestimmungen haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Dr. Stephen S. Wise und Professor Frankfurter, von denen einer als Vertreter der Amerikaner der Kommission angehören soll, haben vor und nach der Verkündung der Balfour-Deklaration den Boden in Amerika für die zionistischen Forderungen . vorbereitet. Professor Frankfuri ter hat diese Forderungen, auch bei der ' 'Friedenskonferenz vertreten. sucher der Kongreßverhandlungen gründlich gesiebt, auf daß sich kein nationalsozialistischer Fuchs in den Hühnerstall einschleiche, und die für die nichtjüdische Menschheit wichtigsten Gegenstände werden hinter sorgfältig verschlossenen Türen verhandelt. Eine Umschau unter den Pressekollegen zeigt eine überwältigende Zahl von Juden, namentlich auch von Emigranten aus Deutschland, unter den Vertretern der französischen antideutschen Hetzpresse.“ . Unter der Überschrift „Momentaufnahmen aus ,Z ü r i s a 1 e m‘ “ veröffentlicht der „Völkische Beobachter“ „Erlebnisse rund um den zwanzigsten Zionistenkongreß“, die vermuten lassen, welche Quellen es sind, aus denen die antisemitischen Unruhen zur Zeit des Kongresses in Zürich gespeist wurden. Das Blatt schreibt: „Gewitterschwüle, heiße, schwere Luft lagert über Zürich und über dem augenblicklich dort tagenden Zionistenkongreß. Gewitterschwüle Luft ballt sich auch über den 6000 semitischen Gästen zusammen. Das schwere Alemannenblut beginnt sich zu regen und zu kochen in, Kreisen, die sich sonst das ganze Jahr nicht um Judenfragen kümmern, ob alledem, was seit anfangs August hier zu sehen, zu hören und zu spüren ist. Da und dort beginnt es durchzubrechen, was in der Presse sorgsam verschwiegen wird. Um den jüdischem Welt.Verschwörern zu zeigen, daß Zürich heute besser als sein Ruf ist, prangten zuim Beispiel eines Morgens über allen Zufahrtsstraßen der Stadt große Transparente mit der Aufschrift: Juden raus!“ „... Das Personal der Bundesbahnen und der Straßeinbahnen flucht und wettert über die arroganten Juden, ebenso Hoteliers und Hotelpersonal, selbst Marxisten. Die Polizei ist. ständig in äußerster Alarmbereitschaft und tut zähneknirschend ihren Dienst, wobei man hört, sie hätten jetzt bald genug Juden. Die aus Anlaß des Kongresses gehißte Judenfahne am Stadttiheater wird Tag und Nacht von Detektiven bewacht, deren einer seiner Scham über diese Mission Ausdruck gab.“ Die Schweizer Nationalsozialisten aimid durchaus nicht unzufrieden darüber, daß der Zioniistenkongreß nach Zürich kam, denn eine derartige antisemitische Propganda, wie sie die Judeninvasion gratis besorgt, hätten sie in Jahren kaum fertiggobracht. Die Stimanung in weitesten Kreisen der Bevölkerung steigt wie die Außentemperatur von Tag zu Tag, und es dürfte niemand wundem, wenn sich daß angcsammelte Gewitter eines Tages doch entlädt. Voraussichtlich dauert der Kongreß ((•)] 5698 Neujahrsgratulationen in der // Die Neujahrsnummer der „Stimtne" erscheint Freitag, den 3. September 1937 verstärktem Umfang mit interessanten Festbeiträgen |l§ Der Preis der Einschaltungen: '|1 S 6.—f in doppelter Größe 1 S 10.— 1 ®) i® bis zum 20. August, und biß dahin kann die Arroganz des aus erwählten Volkes noch nllftrlpi f Arfüo-Wri.ncrATl_“ Sudetendeutsche Gastfreundschaft Prag, 21. August. (Priv.) H e n 1 e i n s Sudetendeutsche Partei hat beim Bürgermeister von Marienbad Proteßt dagegen erhoben, daß die Stadtverwaltung die Abhaltung der Keneßßio ermöglicht hat. Die Delegation .legte ferner Protest dagegen ©in, daß der ,*nichtariß che“ Vizebürgermeister von Marienbad Fritz B u x b a u m den Kongreß im Namen der Bevölkerung Marienbads begTüßt habe. „Victoria44-Berlin entlaßt alle iüdischen Angestellten Die V ersicherungsgesellschaf t „Victoria zu Berlin“ hat allen ihren jüdischen Angestellten gekündigt, ßo auch dem Generaldirektor Steinreich und seinem Sekretär S e e h e r. — Bis vor wenigen Jahren leitete die „Victoria“ als Generaldirektor Heinrich S t a h 1, der Präsident der Jüdischen Gemeinde Berlin. Der Rassenstaat Das in Mannheim erscheinende Organ der Kampfliga für den deutschen Glauben, „Die S i e g r u n e“, veröffentlicht einen Aufruf, in welchem es unter anderem heißt: „Es ist unsere Aufgabe, die Einigung aller Deutschen in der Erkenntnis Gottes zu verwirklichen. Wir sind vorbereitet, bis zum Siege unserer heiligen Überzeugung zu kämpfen; wir glauben, daß es uns gelingen' wird, den totalen Rassenstaat über alle Bemühungen des christlichen Muckertums und des jüdischen Milliardenkapitals hinweg zu schaffen ... Wir werden von diesem Kampf nicht ablassen, solange es uns nicht gelungen sein wird, die letzten Reste der unserem Volke fremden internationalen Frömmigkeit auszulöschen.“ „Angriff" (ordert Gesetz gegen Grunderwerb durch Juden Berlin, 20. August. (JTA.) Der „Angriff“ macht auf eine angebliche „Lücke“ innerhalb der judengegnerischen Gesetzgebung des Dritten Reiches aufmerksam. Er will entdeckt haben, daß immer mehr Juden Häuser ersteigern, wobei sie sich Strohmänner bedienen. Das Blatt tritt für den Erlaß eines Gesetzes ein, das den Juden Erwerb und Verwaltung von Wohnhäusern sowie den Beruf als Grundsttickmakler verbietet. Antisemitische Äußerungen eines rumänischen Patriarchen Bukarest, 20. August. (JTA.) Im Rahmen der Rundfrage des „Curentul“ über das Palästinaproblem äußert sich Patriarch Dr. Miron Cristea, der wegen seiner Freundschaft zu Cuza und seiner scharfen antisemitischen Einstellung bekannt ist. Er verweist auf eine Erklärung, die er einer jüdischen Delegation unter Führung des Oberrabbiners Dr. Beck abgegeben hat, und meint, daß daß jüdische Element die Städte in solchem Maße über-