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Die Stimme · 1937-08-24 · Heft 671 (24.8.1937) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 671 (24.8.1937)
Date
1937-08-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« 2 DIB 8TIMMI Nr. 671. — Wien, Dienstag, 24. August 1907. und 296.000 Nichtjuden. Nehmen wir Jerusalem hinzu, das nach dem Vorschlag nicht in den jüdischen Staat hineinkommt, aber hineingehört und hineinkommen muß. dann werden wir im jüdischen Staat 394.000 Juden und 300.000 Nichtjuden, zusammen 694.000 Seelen haben. Im Korridor werden (Jerusalem nicht als jüdisch gerechnet) 79.000 Judeu und 158.000 Nichtjuden leben. Im arabischen Staat würden 11.000 Juden und 472.000 Nichtjuden leben. Im jüdischen Staat (ohne Jerusalem) werden in den Städten 220.000 Juden, 86.000 Nichtjuden, in den Dörfern 97.000 Juden und 210.000 Nichtjuden leben. Ich bin nach schweren inneren Kämpfen dazu gekommen zu sagen, die Gründe für die Teilung sind stärker als die Gegengründe. Der Vorschlag der Königlichen Kommission, der uns jetzt vorliegt, sieht bei Fortbestehen des Mandats ein Einwanderungsmaximum von 12.000 Menschen jährlich vor. Die statistische Abteilung der Jewish Agency hat die Berechnung gemacht, daß, wenn wir mit diesen 12.000 Menschen pro Jahr rechnen, wir in Palästina bis 1950 über die Minderheit, die wir heute sind, nicht hinauskommen werden. Die zweite Frage (ist: Werden wir Boden kaufen können? Trotz gewaltigster Anstrengungen konnten im Durchschnitt der letzten sechs bis acht Jahre nur 30.000, 40.000 bis 50.000 Dunam Boden erworben werden, das heißt, wenn es bis 1950 so weitergehen wird, so werden wir die VA Millionen Dunam, die wir heute haben, vielleicht auf 2 Millionen erhöhen können und auch das ist nicht sicher. Die Royal Commission ist für neue Beschränkungen. Wie steht es jetzt mit der Kolonisation im Falle des Judenstaates, wie im Falle der Fortdauer des Mandats? Palästina ist heute dasjenige Land, in welchem der Prozentsatz der Juden In der wirklichen Landwirtschaft, obwohl er nur 14% beträgt, größer ist. als in irgend einem anderen Land. Ich habe seinerzeit gefordert, daß ein Drittel unserer Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sein müßte. Ich wäre bereits mit einem Viertel zufrieden, aber auch das Viertel haben wir nicht. Warum? Weil unsere Kolonisation entsprechend dem PionierchaTakter unserer Landwirtschaft zu einem großen Teile noch aus nationalen Mitteln finanziert wird. Wenn das Mandat restriktiv interpretiert wird und die Einwanderung sinkt, dann weiß ich nicht, ob wir die Landwirtschaft so werden weiterführen können. Für den Judenstaat aber besteht die Möglichkeit einer nationalen Anleihe und einer Steuergesetzgebung, die die Finanzierung erheblich erleichtert. In der industriellen Entwicklung leiden wir in Palästina ungeheuer unter dem Artikel 18 des Mandats, nach dem wir allen Staaten des Völkerbundes das Recht der Meistbegünstigung ein- W HINTERBBtlHL <m Pension Forti n, Hauptstraße 41. Tel. 117 Pension BrühlegSi Hauptstraße 114, Tel. 7 Erstklassige Häuser / Beste Küche / Mäßige Preise räumen müssen. Wenn das Mandat aufgehoben wird, haben wir das Recht, unsere Zollpolitik nach eigenem Ermessen zu gestalten. Nach dem Plan der Königlichen Kommission soll der größte Teil der Fellachen aus dem jüdischen Staat in den arabischen Staate übergeführt werden, wenn möglich im Guten, sonst zwangsweise. Ich halte dieses Unternehmen nicht für unmöglich, aber für unerhört schwer. Wird dieser Staat lebensfähig sein? Das Institut für Wirtschaftsforschung hat Versuche gemacht, ein Budget aufzustellen und sich Vorstellungen von der Steuer- und Zollgesetzgebung zu machen. Wir haben durch eine Untersuchung der Industrie, der Bedürfnisse im Bauwesen und der öffentlichen Arbeiten die Möglichkeit gesehen, daß man in relativ wenig Jahren 2 0 0.000 Juden nach Palästina bringen und dort beschäftigen kann. Gegen unseren Willen sind wir vor zwei Eventualitäten gestellt und müssen uns für die eine oder andere entscheiden. Der Bericht der Königlichen Kommission und die Debatte im britischen Parlament sowie eine Reihe von anderen Begleiterscheinungen hatten doch etwas Gutes: Die Welt hat gesehen, daß das jüdische Palästina ein Weltproblem ist, daß Palästina zumindest ein S chl ü s s e 1 pu nk t der gesamten SZeltEQlitik ißt. Die Agudah, ihre Arbeit und ihre Arbeiter Die Agudah hält zur Zeit in Marienbad ('inen Kongreß ab, den sie Kenessio Gedaulo, große Versammlung, nennt. Diese Zusammenkunft ist den Zionistenkongressen getreulich naehgebildet. Es erscheint eine Kongreßzeitung, die der zionistischen zum Verwechseln ähnlich sieht, dann ist ein Kongreßabzeichen da, Plenarsitzungen und Kommissionsitzungen, was alles zusammen dem Unkundigen den Bestand einer Bewegung suggerieren soll. Es ist nur der eine Unterschied von dem Zionistenkongreß, daß dieser aus Wahlen hervorgeht, daß also die Delegierten ihr Mandat von einer Organisation erhalten, während die Teilnehmer an dieser Kenessio nur von sich selbst gewählt sind. Es gibt keine Organisation im politischen oder technischen Sinne dieses Wortes. Das thoratreue Judentum hat in dem zionistischen Miisrachi seinen innerhalb der zionistischen Organisationen vollberechtigten, von den Gesinnungsgenossen durch Wahl legitimierten Exponenten und ist in der Leitung der zionistischen Organisation wie auch im Rat der Jewish Agency vertreten. Die Agudah tut so, als wäre sie eine Bewegung und als wären ihre Zusammenkünfte vom Willen breiter Volksmassen getragen, und so will sie ihrer Kenessio auch den Charakter einer über die Palästina-Frage mitentscheidenden Versammlung geben. Sie will, so erklärt der Präsident, dais zionistische Monopol brechen, das Weltgewissen aufrütteln — gegen die Teilung? — nein, gegen die Zionisten, und sie will sieh für ihre Zwecke mit allen sonstigen Gegnern des Zionismus verbinden. Jabotinsky bietet ein Bündnis an; gut. Es stört beide nicht, wie sie noch gestern zueinander standen. Es stört Jabotinsky nicht, in welche Gesellschaft, er sich begibt; es stört die Agudah nicht, daß .Jabotinsky in ihrem Sinne ein Ketzer ist. Wenn er nur mithilft, das „Monopol“ der Zionisten zu brechen. Der Zweck heiligt das Mittel und die Herren grüßen einander schon unter den Linden. Sie haben ein taktisches Bündnis ... Vierzig Jahre hat die zionistische Organisation für Palästina, für eine Besserung der jüdischen Position, für jüdisches Recht, für die Abschließung der Golah gekämpft. In diesen vierzig Jahren ist die zionistische Organisation stets allein gewesen. Von der Agudah hat man weit und breit, nichts gesehen. Es kam die BalfouT-Erklärung, das Mandat und die Möglichkeit der Einwanderung. Jetzt war auch die Agudah da. Aber sie hat nie positiv mitgearbeitet. Sie hat immer nur protestiert. Von ihrem Standpunkt aus sicherlich mit Recht. WTenn eine Richtung das Ende der Diaspora nur durch den Messias erwartet und sich unter ihm eine Person vorstellt, dann muß sie sich gegen eine politische Organisation wenden, die das jüdische Schicksal aus dem Willen des Volkes heraus formen und neugestaltie-n will. Aber wenn die Agudah den Zionismus ver wirft und in Acht erklärt, dann darf sie auch seine Errungenschaften nicht akzeptieren. Die Agudah hat das aber getan und sie hat sich sehr lebhaft dafür eingesetzt, daß auch sie Zertifikate bekommt. Es ist nicht viel, was die Agudah in Erez Israel geschaffen hat, aber das Wenige ist ohne die Vorarbeit des Zionismus undenkbar. Die Agudah hat in den vierzig Jahren dem Zionismus das Monopol an Sorgen und Mühen uneingeschränkt überlassen. Sie ha/t in den Exilländern, wo sie es nur konnte, die zionistische Tätigkeit, die Weckung der jüdischen Massen aus der Apathie, ihre nationale Erziehung, die weiß Gott in keinem Punkt die religiösen Forderungen hintansetzte, gehindert, und wir in Wien wissen ein Lied von der Verbindung zwischen Agudisten und Antisemiten zu singen. Die Agudah ist überall aufgetaucht, wo der Zionismus gestört werden konnte. Ihre ganze Existenzgrundlage ist, so paradox dies klingt, der Zionismus. Sie ist weder Statik noch Dynamik. Sie ist antizionistisch. Sie ist gegen die Verbreitung der hebräischen Sprache, gegen die hebräische Kultur. Sie ist überhaupt nur gegen. Wie sie positiv wirkt, das hat auf dieser Kenessio der Sprecher der Agudah- Arbeiter in Palästina dargelegt. Die Agudah läßt ihre Arbeiter ohne Hilfe und ohne Unterstützung und sie erzielt damit die Wirkung, daß ihre Arbeiter sich zur sozialdemokratischen Histadruth flüchten müssen. Diese öffentlich vorgebrachte Beschwerde, die darin gipfelt, daß die Agudah-Arbeiter hungern müssen, zeigt den politischen und den sozialen Willen einer Gesellschaft, die sich immern fern vom Schuß gehalten und die Sorge um die Entwicklung des jüdischen Lebens in Palästina ruhig den Zionisten überlassen und ihnen nichts als Flüche als Ausdruck des Interesses übersendet hat. Nun hat die zionistische Organisation vor zehn Jahren ihre Verantwortung mit den Niohtzionisten geteilt, und die Jewish Agency, in der Zionisten und Nichtzionisten vereinjgft sind, berät über den Teiilomgsipliain, Es ist eine Frage, die das jüdische Volk Us in die tiefste Tiefe bewegt, und dio zionistische Organisation hat alle politischen Mittel, die ihr offen .stehen, eingesetzt, um das Weltgewissen für eine taugliche Verbesserung des Vorschlages in Bewegung zu setzen. Wenn jemals, so wäre jetzt der Augenblick für nationale Solidarität und Stärkung der Front gekommen. Die Agudah will aber das Weltgewissen gegen das Monopol der Zionisten mobilisieren. Den Anschluß an die Jewish Agency hat die Agudah vor zehn Jahren abgelehnt. Aber diese Jewish Agency besteht und ist vom Völkerbund ausdrücklich als die im Mandat bezeichnet© Vertre- Seincm verdienstvollen Obmanne Dr. Abraham Schmerler übermittelt die herzlichsten Glückwünsche anläßlich seines 50. Geburtstages der Verein der „Stanislauer Freunde" tung der Juden anerkannt. Und so wird sich die Agudah darauf einstellen müssen, ihre wertvolle Kraft der Besserung der Lebensverhältnisse ihrer Arbeiter in Erez Israel zu widmen. Die Tagung der Jewish Agency Über die erste Sitzung der Tagung des Council der Jewish Agency haben wir bereits berichtet. Im nachfolgenden veröffentlichen wir eine ausführlichere Darstellung. Die Eröffnung Zürich, 19. August. (JTA.) Am 18. August ist dio fünfte Counoil-Tagung der Jewish Agency in der Züricher Tonhalle durch Lord Melchett feierlich eröffnet worden. An der Tagung nahmen je 105 Mitglieder des Council teil, die von der Zionistischen Organisation, beziehungsweise von den Abteilungen der nichtzionistischen Mitglieder der Jewish Agency in den einzelnen Ländern gewählt worden sind. Außerdem beteiligten sich eine Abordnung des Jüdischen Nationalrates Palästinas (Waad Leumi) an den Beratungen. Lord Melchett wies in seiner Eröffnungsansprache darauf hin, daß diese Tagung Beschlüsse von historischer Wichtigkeit zu fassen haben werde, und sich ihrer Verantwortung gegenüber den Juden der ganzen Welt bewußt sein müsse. Begrüßungsansprachen hielten sodann der Charge d’Affaires der britischen Gesandtschaft in Bern, Mr. Allen, und der Vorsitzende des Israelitischen Gemeindebundes für die Schweiz Sally Mayer. Weizmanns Rede Von anhaltendem Beifall begrüßt, hielt der Präsident der Jewish Agency und der Zionistischen Organisation, Dr. Chaim Weizmann, sein politisches Referat, in dem er die Aussichten und Möglichkeiten einer Verständigung mit den Arabern behandelte und im Anschluß daran die Entwicklungen in Palästina im Laufe der letzten zwei Jahre schilderte. Der zionistischen Hälfte des Councils, sagte Weizmann, seien die Ansichten und Wünsche der nichtzionistischen Hälfte noch nicht genau bekannt. Sie wissen daher auch noch nicht, wie sie zu diesen Stellung nehmen würden. Es sei aber dringend zu wünschen, daß der Council aus seinen jetzigen Beratungen ebenso g ee i n t hervorgehen möge wie der Zionistenkongreß trotz aller Meinungsverschiedenheiten, die auf ihm zum Ausdruck gekommen sind. Die Voraussetzungen für einen Frieden In Palästina Es sei für ihn selbstverständlich, fuhr Weizmann fort, daß für die künftige Gestaltung der politischen Verhältnisse in Palästina eine friedliche Verständigung mit den Arabern angestrebt werden müsse. Die Zionisten hätten sich seit jeher um einen solchen Ausgleich bemüht und würden dies auch weiterhin tun. Ein solcher Ausgleich könne aber nur unter der Voraussetzung der Reziprozität erfolgen. Ebenso wie wir Verstänndnis haben für die nationalen Bestrebungen der Araber in Palästina und wie wir die nationale Unabhängigkeit der arabischen Staaten anerkennen, so müssen wir auch verlangen, daß von den Arabern unser Recht anerkannt wird, in dem kleinen Palästina unsere Heimstätte aufzubauen. Jetzt wird von den Arabern ein föderativer Zusammenschluß der arabischen Staaten zum Aufbau eines neuen Ostens angestrebt. Auch der Judenstaat kann sich in diese Bestrebungen eingliedern, aber nur unter einer Voraussetzung: daß die Bedingungen für Ruhe und Sicherheit gewährleistet werden. Nur dann können wir uns der Familie der Staaten dieses neuen Ostens anschließen. Dadurch würde ein neuer Pakt des Friedens zwischen den Völkern des Vorderen Orients geschlossen werden. Die bloße Erlaubnis aber, daß wir nach Palästina einwandern dürfen, so wie wir auch in andere Länder einwandern, ist keine Basis für den Frieden. Wir naben den Arabern etwas zu bieten und wir hoffen, daß es zu dem von uns erstrebten Ausgleich auf der Grundlage der Gegenseitigkeit kommen wird. Die politische Resolution des Kongresses Weizmann gab nunmehr einen Überblick über die seit der letzten Council-Tagung verflossenen zwei Jahre. Er schilderte im einzelnen den Verlauf der Unruhen in Palästina und ihre Auswirkung auf die Verhältnisse des Landes, anderseits aber auch die Verschlechterung der Lage der Juden in den verschiedenen Ländern derGaluth und den dadurch entstandenen Drang zur Wanderung nach Palästina. Die palästinensische Situation werde gekennzeichnet durch den Druck, der einerseits von den Unruhen her und anderseits durch diesen Einwanderungsdrang ausgeübt wird. Auch weiterhin bleibe Palästina ■ diesen Druck ausge¬ Anläßlich der Hohen Feiertage findet wie alljährlich im Prachtsaal zum „Auge Gottes", IX., NuBdorferstraße 75, ein feierlicher Gottesdienst statt. Kartenverkauf ab 22. August dortselbst täglich von 3 bis 6 Uhr nachm., Sonn- und Feiertage von 9 bis 12 Uhr vorm. Erstklassige Kantoren. Karten von S 3.— aufwärts. •Vorstand des Tempelvereines, Wien, IX., MUllnergasse. Vorstand des Vereines D'blft Tipi Wien, IX., Liechtensteinstraße 113 setzt. Das Auswandenmgsbedürfnis der jüdischen Massen hält an. Zu der Besprechung der Ergebnisse des Zionistenkongresses übergehend, schilderte Weizmann den Gang der Entwicklungen auf dem Kongreß und kennzeichnete die Bedeutung der politischen Resolution, durch die die Exekutive ermächtigt worden ist, Verhandlungen mit der englischen Regierung über den genauen Inhalt des Vorschlages der Errichtung eines Judenstaates in Palästina zu führen. Der Council der Jewish Agency, erklärte Weizmann, habe die Möglichkeit, diese Resolution des Kongresses gutzuheißen, sie abzulehnen oder zu modifizieren. Wie schon in seiner großen Rede auf dem Kongreß, hob Weizmann auch diesmal die Vorzüge des Berichtes der Königlichen Kommission hervor und sprach der Kommission den Dank für daß tiefe Verständnis aus, daß ßie für daß jüdische Problem und die jüdischen Anstrengungen und Leistungen in Palästina gezeigt habe. Weizmann schloß, indem er der Erwartung Ausdruck gab, daß der Beratungen des Council ebenso wie die des Kongresses zu einer Stellungnahme führen werden, die die Aussicht auf eine ersprießliche politische Weiterarbeit eröffnet, und daß der Council geeint und geschlossen aus dieser Tagung hervorgehen wird. Mit einem Referat Elieser Kaplans über Finanzfragen ging die Sitzung zu Ende. Warburg für die Nichtzionisten Die H a u p t a u s s p r a c h e, die in det zweiten Sitzung am Mittwoch, spät nachmittags, begann, eröffnete der Führer dsr amerikanischen Delegation Felix M. Warburg mit einer Rede, in der er erklärte, dio amerikanischen Nichtzionisten könnten sich genötigt sehen, die Jewish Agency zu verlassen, falls der CouncU

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