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Die Stimme · 1937-08-13 · Heft 668 (13.8.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 668 (13.8.1937)
Date
1937-08-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 668. —* Wien, Freitag, 18. August 1987. Oll ITIMMI Seit« 5 Minjan des Herrn Rabb. Sal. Friedmann Findet anläßlich der hohen Feiertage (6., 7. und 15. September) auch in diesem Jahre in den Misrachi-Sälen, II., Praterstraße 60, statt. Kartenverkauf daselbst täglich von 8 bis 7»10 Uhr abends. Telephon 8 51-001 liegen, sind wir zu einem langsamen und qualvollen Tode verurteilt. Wir übertreiben nicht die Tragik unserer Lage. Viele von unseren Kameraden sind, nachdem sie ihre Strafen verbüßt haben, neuerlich verhaftet und ins Gefängnis oder in die Verbannung geschickt worden. Und so geht es ohne Ende weiter.“ Der Bericht der Zionistischen Exekutive Kontrolle? Wie könnt ihr Vollmachten Männern geben, die kein Vertrauten zum jüdischen Volk haben? Dürfen wir die Verhandlungen den Müden und Enttäuschten tiberlassen? Wie kann man euch (zur Exekutive gewendet) Vollmacht geben, die ihr Erez Israel zerfleischen wollt, für die die Teilung ein fait accompli, eine erledigte Sache ist? Die einzige Antwort an Weidmann kann nur sein, daß man ihm keine gebracht sind, ist unbeschreiblich. Ihre seelische Qual wird erhöht durch das strikte Verbot der Auswanderung nach Palästina. Nur drei Personen unter den Hunderten, die in den Gefängnissen und Konzentrationslagern Sowjetrußlands schmachten, durften, nach vielen Anstrengungen, die für sie unternommen wurden, nach Palästina auswandern. Die einzige Hoffnung, die die zionistischen Verbannten und Gefangenen in Sowjetrußland noch aufrecht erhält, ist, so erklärt der Bericht, der Glaube, daß sie eines Tages die Möglichkeit haben werden, nach Palästina auszuwandern. In einem Brief einer Gruppe solcher Verbannter, in dessen Besitz die Zionistische Exekutive gelangt ist, heißt es: „Wenn es Euch nicht gelingt, uns von hier fortzubringen, erwartet uns ein schreckliches Ende. Der Begriff ,Dauer des Exils und des Gefängnisses* ist sehr elastisch. Wie die Dinge jetzt von Judon in dem autonomen jüdischen Rayon bisher keine greifbaren Erfolge gezeitigt hat. Unter den Juden herrsche keine Begeisterung für Biro-Bidschan. Die meisten, die sich dort angesiedelt haben, sind in Fabriken, Werkstätten und | Büros tätig; nur ein kleiner Teil von ihnen j befaßt sich mit Landwirtschaft. Die Organisationen zur Ansiedlung von Juden auf dem flachen Lande führen energische Propagandaaktionen durch; seit kurzem haben sie ihre Bemühungen auf die Provinz Vinitze konzentriert, wo sie die jüdische Bevölkerung zur Ansiedlun<? in. Biro- Bidschan zu gewinnen versuchen. Ähnliche Propagandaaktionen werden auch in einigen der größeren Zentren des ehemaligen jüdischen Ansiedlungsrayons durohgeführt. Die scharf-seharfe Klinge, die den wildesten Bart in einem Schwung umleg), ist Zürich, 9. August. (JTA.) Im Verlauf der Nachtsitzungen auf Sonntag und auf Montag wurde in dem zur Politischen Kommission gewordenen Kongreß- Plenum die Auseinandersetzung für und wider den Plan der Teilung Palästinas und die Erteilung der Vollmacht an diie Exekutive, in. Verhandlungen mit der englichen Regierung über den Teilungsplan einzutreten, fortgesetzt. Berl Katznelson (Arbeiterpartei) warnte vor Aufgabe der im Mandat verbrieften Rechte auf das Jüdische Nationalheim in Palästina. Wäre die Idee der Teilung als Resultat von Verhandlungen zwischen Juden und Arabern gekommen, so hätte ich gesagt, daß sie wirklich den Frieden zwischen den beiden Völkern bringt und e6 vielleicht lohnt, dafür einen hohen Preis zu zahlen. Alber die Teilung wird aus dem Interesse der Engländer dem Volke aufgezwungen, welches sich heute in Palä stina als das herrschende ansieht und glaubt, mit Hilfe eines zweiten öder dritten Pogroms noch mehr zu bekommen. Daher wird die Teilung keineswegs Frieden bringen, söii dem es könnte nach der Teilung die Lage unmöglich werden. Ein Judenstaat ohne Je rusalem wird ein Körper ohne Kopf sein Nun zum Korridor: eine Fläche von einer Million Dunam mitten in Erez Israel, im Herzen des Jischuw, wird uns für immer und ewig entrissen und einer bestimmten politischen Macht übergeben, die vön dort aus ihre Interessen lenken wird. Mitten in diesem Gebiet liegen bedeutende jüdische Siedlungen, diie anglisiert werden würden. Der Bericht spricht von einer Ü b e rgangepoTiode. Keiner von uns weiß, was diese Übergangsperiode bringen wird. Besteht nicht die Gefahr, daß während der Übergangsperiode der Judenstaat zerstört wird, noch bevor man an seinen Aufbau schreitet? Rev. Goldbloom (Weltvereimigung): Ich spreche im Namen der englischen Delegation, wenn ich erkläre, daß ich vom Peel- Bericht und voii Weizmanns Ausführungen tief enttäuscht bin. Die Königliche Kommission hat uns Lob gespendet und uns schließlich den Schatten eines Juideustaatos gegeben. Dieser Staat kann nicht sein, was Herz! im Judenstaat sah: die Lösung der Judonfrago. Färbst ein (Misrachi): Man stellt uns votr die Alternative: Beschränkung der Einwanderung und des Bodenkaufs oder Annahme des kleinen Staates. Wir lassen uns durch die erste Drohung nicht absoforeoken und werden gegen jede Beschränkung unserer im Mandat verankerten Rechte ankümpfen. 50 Jahre habe ich vom Judenstaat geträumt und jetzt bin ich in der Lage der unglücklichen wahren Mutter in der Geschichte von Salomos Gerichtstag, welche den Zuruf des Richters hört: Teilet das Kindl Wir müssen alle Mittel aiwonden, daß der Völkerbund und Amerika den Plan zurüokwefeen. Wir verlangen den Weiterbestand des englischen Mandats, jedoch in anderer Form. Gluska (Yeinenite, Weitveriband): Ich hätte, nie gedacht, daß es Wen aofaVund Ä to* ÄfiUÄ yoUmaeht «■»«*»»*>» ^"lt nn .TtidAn ln dAm ant.nnnmAn ifidiftfthftn Baratz (Arbeiterpartei) sprach für prinzipielle Annahme des Teilungsplanes und Erteilung der Vollmachten an die Exe kutive. In einem jüdischen Staate, sagte er, würde die Sicherheit weit mehr garantiert sein als gegenwärtig. — Scharf gegen den Teilnngßplam wandte sich Rabbi Abba Hillei Silver (Amerika), der den Peel-Bericht in dessen Sohlußfolge run/gen als unlogisch bezeichnete. Doktor Ruppin selbst sprach über die Schwierigkeiten der Transferierung der 800.000 Araber; da hätte er ja gleich sagen müssen, daß der Plan undurchführbar 1 s t. Die Araber erklären, daß auch nach der Teilung kein Friede 6ein wiird; sie wer den im jüdischen Staat weiter intrigieren und hetzen, und das wird das Ende des Staates bedeuten. Die Einwanderung von 2 Millionen Juden in den nächsten 20 Jahren, wie sie Weizmanns Plan vorsieht, hängt von einer Reihe von Bedingungen ab, deren Gegebenheit niemand garantieren kann. Wenn wir aber heute die Unterschrift unter ein Dokument setzen, in dem vier Fünftel Palästinas uns entrissen werden, so ist dieser Schritt unwiderruflich. Uns droht man mit Alternativmaßnahmen, falls wir die Teilung nicht annehmen. Aber den Arabern droht man nicht. Wenn wir unsere Kräfte zusammenfassen, wird es weder zur Teilung, noch zur Anwendung von Palliativmaßnahmen kommen. Nachdem das Mitglied des Kongreßpräsidiuims Dr. S c h m o r a k unter starkem Beifall deir Delegierten dem Kongreßpräsidenten U s s I ß c h k i n die Gratulation des Kongresses zu seinem 74. Geburtstag iiiberbracht hatte, ergriff Gedalja Bublik (Misrachi) das Wort, um den Teilunigsplan scharf abzulehnen. Das Mitglied der Exekutive Jizchak Grünbaum erklärte: Die Gegner des Teilungsplanes wenden ein, daß ein Judenstaat mit einer Minderheit von 300.000 Arabern sich nicht wird behaupten können. Ein Judenstaat in ganz Palästina hätte es aber mit einer Million Araber au tun. Die Administration wird eine jüdische Mehrheit in ganz Palästina nicht augeben. Die Alternative lautet: Entweder eine jüdische Mehrheit in einem jüdischen Staat oder eine jüdische Minderheit in einem arabischen Staat. Auf Vorschlag Ussischkins wurde eine Die große Debatte der Welt gibt, der von dieser Tribüne aus für die Teilung des Landes sprechen wird. Im Namen der yemeniti sehen Ju de n Palästinas und des Yemen erkläre ich, daß wir gegen den Teilungsplan sind. Man hat uns Transjordanien genom men. Wenn wir jetzt die neue Teilung unterschreiben, dann werden wir eine dritte Zerstörung des Landes Israel erleben. Schragai (Hapoel Haimierachi) plädiert ebenfalls für Ablehnung des Teilungsplanes und spricht Zweifel darüber aus, daß in den nächsten 20 Jahren 2 Millionen Juden ins Land gebracht werden könnten, dazu seien die Grenzen viel zu klein. Chaean (Haschomer Hazair) erklärt, seine Gruppe sehe in dem Vorschlag der Teilung Palästinas sowohl vom sozialistischen als auch vom zionistischen Standpunkt eine drohende Gefahr für den künftigen Aufbau des Landes, eine vernichtende Gefahr für den großen Aufbauplan unseres Volkes. Nunmehr greift die Exekutive neuerdings durch eines ihrer Mitglieder in die Debatte ein; das Wort erhält das Mitglied der Exekutive Elieser Kaplan, der den von Welzmann skizzenhaft angedeuteten 20-Jahrplan der Arbeit im neuen Judenstaat durch verschiedene Angaben und Berechnungen stützt. Man kann nicht, sagte er, die Ablehnung des Planes darauf stützen, daß wir 2000 Jahre gewartet haben. Die Zeltfrage Ist bei uns die entscheidende Frage. Denken wir bloß daran, daß wir in den letzten 17 Jahren 320.000 Juden ins Land gebracht haben und daß die arabische Bevölkerung um 450.000 Seelen gewachsen ist. Der natürliche Zuwachs der Araber beträgt mehr als 30.000 Menschen jährlich, ihre wirtschaftliche Stärke wächst progressiv. Wir müssen den Plan prüfen, nicht aus der Perspektive der Lage der Diaspora, sondern auch von der Lage des Aufbauwerks aus. Nicht die Galuth drängt, Erez Israel drängt, und wir haben die heilige Pflicht, jede Chance zu versuchen, die unser Werk stärkt. Dr. Scihmorak (Weltveiband): Der Peel-Bericht sagt, ein halber Laiib Brot ißt besser als gar kein Brot. Aber uns wird kaum ein Fünftel des Mandatsgebietes angeboten. Dafür sollen wir unsere zionistischem Hoffnungen aufgeben? Meine Gruppe lehnt den Teilung «plan ab und wird gegen die Vollmachten stimmen. Meir Großmam (Jndenstaatspartei): Wir haben kein moralisches Recht, im Namen des jüdischen Volkes auf einen Teil Erez Israels zu verzichten. Man muß die Arbeit unermüdlich auf politischem Gebiet fortsotzen und darf nicht auf die Liquidation eingehen. Man darf nicht zulassen, daß das vom Völkerbund bestätigte und von 52 Staaten anerkannte Mandat aufgegeben wild. Gemäß den Besprechungen mit Doktor Weiizmann hat 'die Regierung die Absicht, das Mandat im Oktober 1937 aufz u g e b e n. Sollen wir uns der englischen Regierung in die Hand geben, ohne Aufsicht .. n$d| Jüdischer Landarzt, Witwer, sucht eine die gleichzeitig ein 15 Monate altes Kind pflegen kann. Vorzustellen bei Doktor Rohrlich, Wien, VI., Schadeckgasse 8 //utf,$*tm (4** Glas- und Porzellanwaren. Edel* keramik. Bleikristalle. Komplette Ausstattungen ln bester Qualität Samuel Zuckermann Wien, II., Im Wert* 1, Telephon A 41-6*45 48 g 1 i e d r i g e Resolutionskö mm i s s i o n eingesetzt. Im weiteren Verlauf der Debatte plädierte Fritz Bernstein (Allg. Zionist, Holland) für Ablehnung des Teilungspdanes. Unter allgemeiner Spannung ergriff der Präsident der Zionistischen Organisation Amerikas, Dr. Stephen S. Wise das Wort. Er verlas ein Telegramm des amerikanischen Kirchenführers J. H. Holmes, der den Teilungsplan vom christlich-religiösen Standpunkt als ein den Juden zugefügtes schweres Unrecht ablehnt. Ich habe, sagte Stephen Wise, Verständnis für die Schwierigkeiten Englands, aber England muß sich selbst treu bleiben. Meine persönliche Bewunderung für Weizmann hindert mich nicht, zu sagen, daß seine Kritik an der Mandatarmacht um zehn Jahre zu spät kam. Wäre sie vor zehn Jahren erfolgt, dann wäre es niemals zu diesem schimpflichen Jeilungsplan gekommen. Wenn man mir sagt, daß der Jischuw für die Teilung ist, dann antworte ich, der Jischuw ist mürbe geworden; er hätte dem Plan nicht zugestimmt, wenn die englische Regierung im Jahre 1936 Ordnung und Ruhe aufrechterhalten hätte. Ich hätte nie erwartet, daß die Arbeiterpartei für eine Teilung sein wird, wo doch der Plan unsere leidenden Brüder in illusorischen Hoffnungen wiegt. Es gibt acht Millionen Juden, die so sehr Not leiden, daß sie bereit wären, sich in den nächsten 20 Jahren in Palästina anzusiedeln. Der Staat bietet entgegen Weizmanns Berechnungen aber nur Raum für ein Zehntel dieserZahl. Ich lehne ein Zwergpalästina ab. Die Antwort des jüdischen Volkes auf diesem Vorschlag ist: Non possumus. Das englische Volk wird uns mehr achten, wenn wir den Teilungsplan ablehnen. Wir sind die Treuhänder des ewigen Volkes und dürfen einen Vorschlag, der ihm Schaden bringt, nicht annehmen. England darf das Mandat nicht verletzen. Zur Zeit der Schaffung der Mandate sagte mir Präsident Wilson, die Mandate seien das Großartigste, was der Weltkrieg hervorgebracht hat. Als letzter Redner sprach sich der Misrachi-Führer, Rabbi J. L. F i s h m a n, gegen die Teilung und die Erteilung der Vollmacht an die Exekutive aus. Alle Gruppen und Delegierten, die gegen den Teilungsplan sind, unter ihnen der Misrachi, Hasehomer Hazair, die Majorität der Allgemeinen Zionisten, Gruppe B, und zahlreiche Delegierte der Gruppe A der Allgemeinen Zionisten, beschlossen in einer gemeinsamen Beratung, dem Kongreß eine Minderheitsresolution gegen jede Art von Teilung und für Mandatserfüllung zu unterbreiten. Melchetts Rede Die Hauptaussprache über das Problem der Teilung Palästinas in den geschlossenen Sitzungen des als Politische Kommission fungierenden Plenums des XX. Zionistenkongresses wurde am Montag abends fortgesetzt. Lord Melchett richtete an die Kongreßdelegierten den leidenschaftlichen Appell, die Politik Doktor Weizmanns nicht zu durchkreuzen, sondern der Exekutive die nötigen Vollmachten zur Führung der Verhandlungen mit der englichen Mandatsregierung zu erteilen. Zwei große Völker, sagte Lord Melchett, sind an der Lösung dieses Problems unmittelbar interessiert: das britische Volk, heute die größte, vornehmste und großmütigste Macht der Welt, und das Volk Israel, welches im Verlauf seiner großen und tragischen Geschichte mehr als irgend ein anderes Volk zur moralischen und intellektuellen Entwicklung der Menschheit beigetragen hat. Natürlich sind wir über den Teilungsplan enttäuscht. Wir wissen, und die ganze Welt weiß ob mit uns, daß die in der Balfour-Deklaratlon und im Mandat verankerten Verpflichtungen nicht erfüllt worden sind. Aber als praktisch denkende Menschen müssen wir auch in Betracht ziehen, daß sich jetzt ganz Europa und auch England, welches in der vordersten Front Europas steht, in einer kritischen Lage befindet. Die englischen Staatsmänner können, d i n g u n g e n in Palästina eine Mehrheit müsse’» Jm Kein mit D*. fflskmmim werden; wm doch der Angriff und der Exekutive einen Plan ausarbeiten, demgemäß in Palästina ein Staat entsteht, der imstande sein soll, den gewaltigen Druck, der auf den schwer leidenden Massen der europäischen Jndenheit liegt, zu beseitigen. Nach 2000 Jahren, schloß Lord Melchett, bietet man dem jüdischen Volk Souveränität und Freiheit in Palästina an. Wir müssen uns der großen Chance" würdig erweisen und noch in unserer Generation das Fundament zu einem Staate legen, der ein Garant der Menschlichkeit sein wird. Jetzt griff das Mitglied der Exekutive und Leiter des Politischen Departements der J-ewish Agency ProS. Selig Bvodetsky in die Debatte ein. Er spreche, sagte er, unabhängig-, da die Exekutive keine kollektive Meinung habe. Brodetskys Ausführungen hielten die Mitte zwischen den unbedingten Nein-Sagern und jenen, die Weizmanns Optimismus betreffend einen verbesserten Plan teilen. Den Glauben, daß man in dem Territorium des Jndenstaates, wie er in dem Plau der Peel-Kommission vorgesehen sei, weitere zwei Millionen Juden, oder, wie andere schätzen, sogar mehrere Millionen Juden wird ansässig machen können, bezeichnete Brodetsky als ein Märchen. Man würde auch nicht annähernd eine solche Zahl ins Land bringen können. Es sei schwer für die Juden, unter dengegenwärtigen Be-

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