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Die Stimme · 1937-08-10 · Heft 667 (10.8.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 667 (10.8.1937)
Date
1937-08-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Wien, Dienstag, 10. August 1987. — Nr. 887. Seit« 5 DIE STIMME Rund um den Kongreß... ... ist ein riesiger Wirbel. In vier großen Häusern sind die zionistischen Büros unter» gebracht. Egal zu welcher Tagesstunde, hört der Passant aus den Fenstern des Theaters, der Esplanade, der Tonhalle und des Claridenhofes synchrones Schreibmaschinen» geklapper, Ordonnanzen jagen hin und her, alles wird autark erledigt, von der Vervielfältigung bis zur Spedition, ein riesiges Postamt ist in der Esplanade errichtet worden, täglich kommen zentnerschwere Ladungen an, die das Herz des Briefmarkensammlers höherschlagen machen, die Restaurants in der Umgebung der Kongreßgebände sind erfüllt von hebräisch sprechenden Menschen, allerorts sieht man das Kongreßabzeichen, besonders bei Nacht, wo die Straßen dieser soliden Stadt beinahe in das Monopol der Kongreßteilnehmer übergegangen sind. Da mein Büro — die Administration der „Kongreß-Zeitung“ — neben der Post liegt, haben wir einen immensen Parteionverkehr. Die Berichterstatter der Weltpresse wollen justament auf den mir unterstehenden, ängstlich gehüteten vier Schreibmaschinen ihre Sensationsberichte schreiben, die simplen Briefeschreiber sich in unserem Tintenfaß die Füllfedern füllen und auf unserem Briefpapier Ihre Korrespondenz erledigen. Heute früh erschien ein Herr und fragte, ob wir einen Steckkontakt hätten. Ahnungslos führten wir ihn in das in diesem Zeitpunkt zufällig leerstehende Chefzimmer. Als der Abteilungsleiter zwei Minuten später zurückkehrte, fand er zu seinem höchsten Erstaunen daselbst einen Mann vor, der sich mit seinem an den Steckkontakt angeschlossenen elektrischen Rasierapparat höchst gemütlich rasierte. Er warf ihn natürlich im Fluge hinaus, so daß sich den Zuschauern das eigentümliche Bild eines bloß auf einer Gesichtshälfte rasierten Mannes bot. Neben Prominenten lernte ich auch den Chauffeur Professor Weizmanns kennen. Er wartete in einem fabelhaften Rolls-Royce vor dem Kurhaus, in welchem damals die WIZO-Ronferenz tagte, auf Frau Weizmann. Er ist ein waschechter Brite, etwa achtundzwanzigjährig, und sieht seinem Außenminister Eden außerordentlich ähnlich. Als echter Brite spricht er nur englisch, so daß mein Gespräch mit ihm nur nicht allzu leicht fiel. Er mag wohl ein treuer Lenker seines Herrn sein, seine Gedanken befahren aber eigene Wege. Interessant ist vor allem seine Auffassung der Bai four-Deklaration: „Es ist wahr“, sagte er, „Lord Balfour hat den Juden Palästina versprochen. Es fragt sich aber bloß: Welchen Juden? Den englischen Juden natürlich! Und diese wollen gär Hiebt weg von England!“ — — — Mit dem Organisator des 1. Kongresses, Medizinalrat Dr. S ö b a 1 i t, ging ich den Zürichersee entlang spazieren. Er erzählte mir, wie er vor vierzig Jahren, gleich nach seiner Rückkehr aus dem griechisch-türkischen Krieg, wohin ihn Herzl als Arzt geschickt hatte, um dem Sultan, dem er kein Geld auftreiben konnte, seine Zuneigung zu beweisen, nach Basel entsandt wurde, um den Kongreß zu organisieren. Die Einladungen, die er damals an die Weltpresse ergehen ließ, blieben, bis auf eine, die an Reuter, unbeantwortet. Reuter telegraphierte, er könne sich mit einer so kleinen Angelegenheit nicht befassen. Der alte Mann, der auch ein Stück unserer Geschichte gemacht hat und der für mich, wie alle jene, die im Lichte Herzls gestanden, ein Objekt der Verehrung ist, war überrascht, als ich ihm von den Dimensionen dieses und des letzten Kongresses berichtete. So wurden in Luzern von den Kongreßteilnehmern für Telephon und Telegraph allein 1,200.000 Schweizer Franken ausgegeben. Er erzählte mir, daß ihn Herzl damals mit 1000 Schweizer Franken nach Basel geschickt hatte, und der ganze Kongreß hätte nicht mehr als 5000 Schweizer Franken gekostet. Ich war gerührt, als ich den alten Kämpfer, der heute leider schon vielfach vergessen Ist, staunen sah. So muß ein Gärtner vor dem Baumriesen staunen, dessen Setzling er als Kind in die Erde getan. Und der Wind, der in der Krone rauscht, ruft ihm es zu: „Dein Werk, dein Werk...“ Bobby Weiser. Ormsby-Gore aus Genf abgeresst Mandatskommission übt scharfe Genf, 6. August. (JTA.) Kolonienminister Ormeby-Gore, der Führer der britischen Delegation bei der Permanenten Mandatskommission, Ist am Donnerstag aus Genf äbgereiet. Am 20, August muß er seine Geschäfte im Colonial Office wieder übernehmen. Es ist jedoch möglich, daß er in der Zwischenzeit nochmals nach Genf zurüokkekrCh wird. Man erwartet, daß die Man datekomm ieeio n in der Lage sein wird, am 18. oder 19. August den Entwurf ihres Berichtes an don Völkerbundrat fertigzueteUen. Peinliebe Lage der englischen Delegation Die gestrige Sitzung der Mandatskommission, in der die jüdischen und die arabischen Petitionen zur Behandlung etanden, vorlief für die englische Delegation äußerst peinlich. Die Mitglieder der Kommission gaben immer wieder ihrem Erstaunen über die unerklärliche Schwäche und Nachlässigkeit, die die britische Administration in Palästina gegenüber den Gewalttaten der arabischen Rebellen an den Tag gelegt hat, Ausdruck. Wiederholt erklärten eie, daß sogar dlo von der Administration zugegebenen Tatsachen diie pessimistischesten Erwartungen der Mandatskommission übertrafen. Bei der Behandlung der Petition der arabischen'Beamten der Palästina-Administration an die Mandatskommission äußerten die Mitglieder der Kommission ihr tiefes Erstaunen über den von der Administration in dieser Sache bewiesenen Mangel an Autorität. Der Sprecher der britische« Delegation versuchte, die Petition der arabischen Beamten, die sich gegen die Politik'ihrer eigenen Regierung mit einer extremen Negation wenden, dadurch zu erklären, daß die Beamten unter ständigem moralischem und physischem Druck der arabischen Extremisten standen und die Petition nur absaiidten, um nicht dem arabischen Generalstreik beitreten zu müssen. Es seien sogar Attentate gegen einige Beamte versucht worden. Ihre Freunde und ihre ebenfalls terrorisierten Familien bestanden darauf, daß die Beamten in den Streik treten. Diese aber wählten als das geringere Übel die Absendung der Petition an die Mandatskommission. Durch diesen Schritt hofften sie den Zorn der Fanatiker zu dämpfen. Diese Erklärung’ des britischen Delegierten erhöhte das Erstaunen der Kommissionsmitglieder ins maßlose; eine Reihe Mitglieder der Kommission gaben dem auch in unverblümten Worten Ausdruck, Die Kommission sieht aus dieser Erklärung die Schlußfolgerung, daß die Palästina-Administration eine schwankende Haltung an den Tag gelegt hat und nicht' I RUNDSCHAU I DER NATIONALSOZIALISMUS kennt keine Hemmungen und völlig fremd lat Ihm, was man gemeinhin Seele nennt. Wae er mit den Kindern treibt, dafür legt wiederum beredtes Zeugnis ein Schulbuch ab, das sich „Nationalpolltische übungsetoffe für den Matbematikunterricht“ nennt und für die „höheren“ Schulen, wie im Reich die Mittelschulen heißen, bestimmt ist. Ein ganzes Kapitel dieses Buches ist „Berechnungen“ über Raeeenreinhejt, beziehungsweise Rassenverunreinigung gewidmet. So finden »Ich unter vielen anderen auf S. 82 unter Nr. 73 folgende erbgesundheits-kindüche Aufgaben: Einige Merkmale der jüdischen Rasse Vererben sieh überdeckend. a) Wieviel Prozent der jüdischen Mischlinge mit einem jüdischen Großelternteil zeigen das betreffende Merkmal? b) Welche Wahrscheinlichkeit besteht bei den Kindern (1. Nachfahrenreihe) eines solchen Mischlings für das Auftreten dieses Merkmals? (Die Ehe wird mR einem Arier geschlossen.) c) Welche Wahrscheinlichkeit besteht unter den leichen Voraussetzungen bei den Enkeln (2. Nachfahrenreihe)? d) Stelle die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des Merkmals für die 6. Nachfahrenreihe fest. (Ausmerzen des jüdischen Blutanteils/) e) Desgleichen für die nte Nachfahrenreihe. f) Welches ist die erste Nachfahrenreihe, in der das Merkmal nur noch unter 2% aller Individuen auftritt? Aufgabe 74 spinnt die Berechnung fort, die Eltern und Großeltern variierend und die Blutvermisohung so und so und wieder andere kombinierend: Wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des betreffenden Merkmals (vgl. Aufgabe Nr. 73): a) für die Kinder aus einer Ehe zweier jüdischer Mischlinge mit je einem jüdischen Gi'oßelternteil? b) desgleichen für die Enkel (2. Nachfahrenreihe) dieser Mischlinge, wenn die Ehe wieder von Mischlingen gleicher Art geschlossen wird,? c) Vergleiche die Abnahme des jüdischen Blutanteils im Falle der Ehe zwischen Arier und Mischling mit dem Fall der Ehe zwischen Mischling und Mischling. (Vgl. Gesetz über die Heirat von Mischlingen: „Erste Verordnung zur Ausführung des Gesetzes zum Schulze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre.“). Arme Kinder — was für Vorstellungen mag diese Generation vom Menschen haben? Nichts als die Materie ist geblieben, die nur die Bestimmung haben sollte, «Je Wohnung zu diienen dem, wa» Mensch ist: dem Geist. Der Nationalsozialismus bat die Gesellschaft, so weit er eie unter seiner Herrschaft hat, zu einem einzigen großen Gestüt gemacht, DIE VORGÄNGE IN RUMÄNIEN müßten den Nichtjuden, die noch immer glauben, Sich gegenüber dem Antisemitismus desinteressieren zu können, endlich als Beweis für die Wahrheit gelten, daß niemand, der schwach und wehrlos ist, vor den Antisemiten sicher sein kann. Die Juden sind nur die ersten Opfer des wildgewcrdenen Nationalismus, weil sic die Allerschwäohsteu sind. In Rumänien ißt eine allgemeine „Nationalisierung“ aller Gebiete menschlicher Betätigung im Gange; was soviel bedeutet, daß die rumänischen Staatsbürger rumänisoher Nation ihre Mitbürger anderer Nationalität um ihr Brot bringen wollen, wobei kein Unterschied mehr gemacht wird zwischen Juden, Magyaren, Sachsen, Schwaben, Ruthenen und Serben. Wie hinterhältig dabei vorgegangen wird, zeigt kraß und brutal namentlich das Vorgehen gegen die Eisenbahner und gegen die Rechtsanwälte. Vor kurzem wurde verfügt, daß alle Eisenbahubedieusteten niobtrumänlßoher Nationalität eine neue Prüfung in der rumänischen Sprache »biegen müßten. Einmal waren sie schon geprüft worden, und das Ergebnis dieser Prüfung war die Vernichtung von Hunderten von Existenzen aus den Kreisen der nationalen Minderheiten. Jetzt müssen alle diese Eisenbahner, ohne Rücksicht auf das Ergebnis der früheren Prüfung, und wenn es nooh so hervorragend gewesen ist, nochmals zur Prüfung gehen. Es wird im voraus angekündigt, daß die Prüfung sehr streng sein werde, Wie kleinlich man ln der Schikanierung der Angehörigen dar Minderheiten ist, dafür zeugt der Umstand, daß die Eisenbahner, die vielfach recht lange Reisen an den Ort der Prüfung zurtioklegen müssen, nicht einmal Freifahrkarten für diese Reißen bekommen. — Das Vorgehen gegen die Bahnbeumten trifft Nichtjuden, da Juden vom Staat überhaupt nicht beschäftigt wurden. Die „Römanislerung“ des Rechtsanwaltsborufes dagegen vernichtet vor allem jüdische Existenzen, doch gibt es auch hier schon eiuige nichtjüdische, namentlich magyarischo Opfer. Konzipienten gelingt oa nur mehr ausnahmsweise, ihre Eintragung in die List der Anwälte durchzusetzen. Untev nichtigen formalen Einwänden worden ihre Gesuoho abgewiesen. Aber auch gegen alte Anwälte, dio den Beruf seit Jahrzehnten ausüben, ist gegenwärtig im Bereich der Temesvarer Kammer ein übles Kesseltreiben im Gange. Gegen den oha* maligen Prodekan der Kammer Adolf Ungar wurde wegen angeblicher revolutionärer Tätigkeit und politischen Mordes von Antisemiten Bobon vor einem Jahre die Strafanzeige erstattet. Di« U&tortuohiung endete mit der Rehabilitierung Ungare. Jetzt wird nach dem Prinzip des semper »liquid haeret — von jeder Verdächtigung bleibt immer etwas hängen — auf Grund der alten, als haltlos erwiesenen Denunziation seine Ausschließung aus der Anwaltskammor betrieben. Gleichzeitig wurde auch gegen den Vizepräsidenten der Magyarenpartei, den Rechtsanwalt Ludwig Kormos, ein Ausschließungsautrag gestellt, weil er angeblioh einen Gerichtsfunktionär bestechen wollte. Die nichtrumänisohen Mitglieder des Vorstandes der Kammer verließen vor der Beschlußfassung über diese Anträge die Sitzung, woduroh der Vorstand beschlußunfähig wurde, so daß der Ausschluß von Ungar und Kormos diesmal noch verhindert wurde. J e h u d a. fähig war, ihre Autorität und ihr Prestige vor den eigenen Beamten und die Beamten selbst vor dem Terror zu schützen. Kein anderes Thema im Verlauf der Diskussion über die letzten Unruhen in Palästina, hat der Kommission ein so krasses Bild der Schwäche und der Hilfslosigkeit der Mandatsvcrwaliung in Palästina vermittelt, wio die Behandlung der Petition der arabischen Beamten. Bei Behandlung der ha inoffiziellen und nicbtoffiziellen jüdischen Petitionen erklärten dio Mitglieder der Mandatskommission, daß sie die in den meisten dieser Petitionen gegebene Darstellung als absolut zuverlässig erachten. Ormsby-Gore wieder für den Peel-Bericht Minister Ormsby-Gorc gab vor seiner Abreise der Mandatskommission eingehend Auskunft über die Maßnahmen de? Palästina-Regierung zur Bekämpfung der Unruhen und erklärto zum Schluß noch einmal nachdrücklich, es bestehe w e n i g Hoffnung auf einen dauerhafte n Frieden, wenn nicht eine radikale Änderung in den politischen Beziehungen innerhalb Palästinas eintrete. In dieser Hinsicht biete der Plan der Peel-Kommission die beete und hoffnungsvollste A u s ß i c h t, dio Grundursache des Konflikts zu beseitigen und Arabern und Juden zur nationalen Unabhängigkeit zu verhelfen. Bis zur eventuellen Rückkehr Ormsby- Gores nach Genf wird der bisherige Ghefsekretär der Palästina-Regierung, John Hathorn-Hall, für die Mandatsregierung sprechen. Hakenkreuz-Umtriebe ln Zürich Zürich, 9. August. In den letzten Tagen fanden fast täglich national.sozialistisch eDemonstrat io nen in Zürich vor dem Theatergebäude, in dom der Zionistenkongreß tagt, statt. Gegen fünfzig Mitglieder der „Nationalen Front“ benützten den Zionistenkongreß dazu, um Propaganda und vor allem Spitzeldienste zu verrichten. Sie haben Auftrag erhalten, die Autonummern der am Kongreß teilnehmenden, aus Deutschland emigrierten Delegierten zu notieren und dem deutschen Konsulat in Zürich mitzuteilen. Vor dem Kongreßgebände verteilen sio ihre Zeitung „Der Judenfeind“, eine Nachahmung des „Stürmer“. Dieses Vorgehen rief bei den Züricher Behörden und hei der Presse E m p ö r u n g hervor, und dio Polizei traf alle Vorbereitungen, um weitere Störungsversuche zu verhindern. Die deutschen Juden Im Luxemburg, 8. August (ITA.). Die deutsche Gesandtschaft in Luxemburg hat alle gegenwärtig in Luxemburg lebenden deutschen Juden, die sich um Erneuerung ihrer Pässe beworben haben, informiert, daß sie zwar bereit ist, die Pässe auf sechs Monate au erneuern, ihnen aber den Rat gibt, nicht wieder r oic h s d e ut s c he s Gebiet z u b e t r e t o n, da sio mit der Unterbringung in eine m S ch u 1 u n g s- 1 a g e r au rechnen haben. Dies gelte auch für Personen, die nur zu kurzem B esuch nach Deutschland wollen, etwa um Beerdigung eines nahen Angehörigen beiauwohnen oder ein erkranktes Familienmitglied zu besuchen. Die deutsche Kolonie in Luxemburg hat kürzlich ein Zirkular von d crGes a n d tschaft erhalten, in der die Mitglieder dev Kolonie anfgefordert werden, j ü d i s c h e Geschäfte zu boykottieren. Dem Zirkular war eine Liste jüdischer Betriebe und Geschäfte beigelegt. Ein reichsdeutsches Kinder* ausreiseverbot Zu der deutschen Pressekampagne gegen die Tschechoslowakei wegen der verbotenen Ferienreiso sudetendeutscher Kinder nach Deutschland weist das „Prager Tagblatt1 auf '■"'en ganz ähnlichen Fall hin, der sich hn uni 1986 orignete. Damals sollten 830 reiohsdeutsche Kinder a u s a r m e n jüdische n F a iu i 1 i u n in tschechoslowakische Forienhoimo gebracht werden. Ein Wohltät-igkeitsveroin in der Tschechoslowakei hatte das Geld gesammelt; die Wohnungen für die Kinder waron schon bereitgestellt. Die zuständigen tschechoslowakischen Behörden hatten g r ö ß t o s Entg e g e n k o nun e n bewiesen. Obwohl der ganzen Aktion nichts mehr im Wege stand, erfolgte plötzlich o h n o Angabe von Gründen ein Ausreiseverbot der reichsdeutschen Behörden, so daß die Kinder die ihnen zugodachte Er-« holung nicht genießen ktoouiftg* Fii'TasnBfciariirBm ■ ., . l;,m^ }$.■

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