Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 667 (10.8.1937)
- Date
- 1937-08-10
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Soll« 4 OU STIMM! Nr. R67. — Wien, Dienstag, 10. Angnst 1037. für ihre eigenen Gebeine miteinander wetteifern. Auf den infolge der Wirtschaftskrise vernachlässigten Friedhöfen werden wieder die prächtigsten Kunstbauten erstehen -- nur wird ihre Höhe und ihr Pomp nicht mehr wie in den liberalen Zeiten wirtschaftlicher Blüte ein Zeichen des Familienwohlstandes sein, sondern ein Grad- Am Donnerstag, den 5. d., hat die Generaldebatte über den Teilungsplan begonnen. Zu Beginn der Sitzung wurde der Antrag der Ju denstaatspar tei, die Aussprache in öffentlicher Sitzung vorzunehmen, (wie an anderer Stelle mitgeteilt), mit 285 gegen 115 Stimmen bei Stimmenthaltung des Misrachi abgelehnt und die nächste öffentliche Sitzung auf den 9. d. festgesetzt. Der Kongreß hat sich demnach als politische Kommission erklärt umid in geschlossener Als erster Redner ergriff der Präsident des Weltmisnaehi, Rabbi M e i r, Berlin, dias Wort. Wir stehen jetzt, sagte er, vor einer konkreten Tatsache: Man will uns von Erez Israel einen kleinen Teil geben und den größeren Teil uns nehmen. Weizmaam stellte zwei Kriterien auf: Erstens die geistige Möglichkeit für die Wiederbelebung des Judentums, zweitens die Verbesserung der Lage der Juden als teilweise Lösung der Judenfrage. Weiizmann erklärte, wenn die Teilung uns diese zwei Dinge sichert, müssen wir sie akzeptieren. Im Namen des gesamten Misnaohi — ich nehme an, daß Hapoel Hamisraohi mit uns einig ist — erkläre ich, daß wir mit diesen Grundgedanken nicht einverstanden sind. Wir erstreben medinat ha.jehndim beerez j Israel (Judenstaat iim Lande Israel). Der Bericht der Peel-Kommiisöian stellt fest, daß das ganze jüdische Volk ein Recht auf Erez Israel hat; von den Arabern aber, heißt es in dem Bericht, haben nur diejenigen ein Recht auf Palästina, welche es bewohnen. Das müssen wir als Grundlage für unsere Forderung festhalten. Kleinbaum (Weltvereinigung der All- Ini Verlauf der politischen Aussprache in 4en geschlossenen Sitzungen des Kongresses, der sich zur Gänze als politische Kommission konstituiert hat, eigriff Präsident Dr. Weizmamn zum dritten Male das Wort zu Ausführungen über die Aussichten des Teilungsplanes und eines arabisch-jüdischen Friedens. Er sagte u. a.: Denken Sie, wir würden unsere Arbeit unter dem Mandat weiter fortsetzen, und es würde eine jährliche Immigration von 60.000 kommen, und wir würden nach fünfzehn Jahren eine Majorität kn Lande bilden. Auch dann wäre die Kolonisation zumeist mir in dem Teil vor sich gegangen, der uns jetzt zugewiesen ist, und schließlich wäre es ein Judenstaat gewesen mit ungefähr 45% Arabern. In der Küstenebene wäre rine überwiegende jüdische Majorität, im Hin- Weiche Änderungen sind nach unserer Meinung notwendig? Zunächst: Jerusalem. 70.000 Juden in Jerusalem sind für un6 von großer Bedeutung, wir beanspruchen die neuen, fast rein jüdischen Stadtteile Jerusalems. Zweitens: Souveränität. Das Peel-Projekt beeinträchtigt die Souveränität in verschiedenen Punkten, vor allem durch die temporären Mandate über Safe rl, A k k o, Haifa und T i b e r i a s. Wir fordern in unseren Besprechungen, daß diese Inseln mitten im Judenstaat in zwei bis drei Jahren dem Staate oin verleibt werden. Drittens: Der Peel-Bericht hält es für wünschenswert, keinen Hafeu in Tel-Aviv auszubauen, sondern daß ein gcgemeinsamer Hafen Jaffa-Tel-Aviv unter Leitung eines Engländers eingerichtet werde. Wir haben erklärt, daß ein souveräner Staat einen Hafen bauen kann, wo er es für notwendig hält. Dieser Peel-Vorschlag ist so ziemlich fallen gelassen worden. Die finanziellen Fragen, die Frage des Korridors, werden noch studiert. Zur Souveränität gehört auch, daß wir das Immigrationswesen allein leiten. Nun zu den territorialen Fragen: Ist eine Immigration von 50.000 bis 60,000 im Jahr für die nächsten 20 oder 25 Jahro gegeben? Wenn uns von den drei Millionen Dunam bewässerbaren Bodens in der Küstenebene um Bcisan und im Hule-Gobiet in den nächsten 20 Jahren eine Million Dunam zur Verfügung gestellt wird, also 50.000 Dunam im Jahr, so wäre das die Grundlage der Arbeit für die nächsten 20 Jahre. 50.000 Ihm am bedeuten 2500 Familien auf dem Boden, 7500 Familien in der Stadt, zusammen 50.000 Menschen. Also: Mehr als eine >üiiir>n Dunam, au Hause sein und die Mög* niese er der allgemeinen Verschuldung. Den Gläubigern aber wird nichts anderes übrigbleiben, als ihren Schuldnern den pietätvollen Wunsch auf den letzten Weg mitzugeben: „Möge die Erde ihnen so leicht werden, wie sie sich das Schuldenzahlen gemacht haben!“ Dr. H. Sp. Sitzung die Debatte vorgenommen. Antrag der Histadruth Die Arbeiterfraktion hat einstimmig eine Resolution angenommen, die als Initiativantrag dem Kongreß unterbreitet werden wind. Darin wird die Exekutive zu Verhandlungen, aber nicht zu bindenden Vereinbarungen mit der Mandafcsregierung ermächtigt. Das letzte Wort soll der Kongreß haben. gemeinen Zionisten), führte u. a. ans: Vor uns stehen zwei Fragen: Ob wir bereit sind, in einem Teil Palästinas einen Juideustaat zu errichten, und ob wir der Exekutive Vollmacht zu Verhandlungen geben sollen, um gegen clie schweren Bedingumgen; die man um stellt, anzukämpfen und ein lebensfähiges Land zu bekommen. Beide Fragen beantworten wir mit „J a“; das diktiert uns die Logik, das Gefühl, der Instinkt, die nationale Intuition und die nationale Phantasie. Die Frage ist, ob wir den Judenstaat um den Preis der Teilung annehmen wollen oder ob es andere Möglichkeiten gibt. Die Gegner deT Teilung sollen klar heraus sagen, welche Antwort es nach dem Nein gibt. Die Antwort findet sich im Peel-Bericht: Begrenzung der Einwanderung auf 12.000 Menschen jährlich. Herbert Samuel schlägt eine Beschränkung der Juden auf 40% der Bevölkerung Palästinas vor. Beides bedeutet einen schweren Schlag für den Zionismus. Gewiß, wir wollen gegen diese Alternativen kämpfen; aber dann ist es zweckmäßiger, gegen die Verengung der Grenzen des Judenstaaites zu kämpfen; dieser Kampf hat größere Erfolgchanoen. terland eine arabische Majorität — und die Teilung wäre entstanden, ohne daß sie ausdrücklich eingerichtet worden wäre. Wenn wir nun io dem Gebiet, das uns. zugesprochen werden wird — eine Verbesserung des Planes vorausgesetzt —, dasselbe durchführen, so haben wir materiell nur etwas auf gegeben, was wir kolonisatorisch gegenwärtig nicht besitzen. Ist das. was das Peel-Projekt, uns bietet, haltbar oder nicht, gibt es uns die Möglichkeit einer Immigration in bedeutendem Maßsta.b? Ich habe von zwei Millionen gesprochen, die Ziffer kann kleiner oder größer sein. Zwei Millionen Menschen in 20 Jahren bedeutet eine Immigration von 100.000 pro Jahr. Das haben sich auch die Zionisten früher nicht träumen lassen. lichkeit der Umsiedlung. Weidmann schloß: Jetzt eröffnen sich größere Chancen für den Frieden mit den Arabern', a 1 s j e zuvor. Wir haben ihnen für ein Entgegenkommen etwas zu bieten. Und das ist die erste Grundlage für friedliche Verhandlungen zwischen Völkern. Das ist einer der wesentlichen Vorzüge des Projekts. (Lebhafter Beifall.) Die weiteren Redner Der Vertreter der palästinensischen Arbeiterschaft, David R e m e z, stellte fest, daß der Teilungsplan, wie er von der Königlichen Kommission vorgeschlagen wird, u nannehmbar sei. Bis zur Vorlage eines neuen, als akzeptabel zu bezeichnenden Vorschlages vor einem speziell für diese Angelegenheit neu gewählten Kongreß dürfe das Mandat nicht um ein Jota vermindert werden. Man dürfe nicht auf die Kraft verzichten, die im ‘Mandat und den intornationalen Verpflichtungen liegt, die mit ihm verbunden sind. Der gegenwärtige Vorschlag biete aber doch eine Chance, die man nicht ausschlagen dürfe. Nicht nur der Drang der Juden in Polen nach Palästina sei groß; auch Erez Israel könno nicht warten. Zur Zeit des Uganda- Kongresses ging es darum, die Juden zu retten, jetzt gehe es darum, Erez Israel zu retten. Der Vorsitzende des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten (Gruppe B), Dr. I. Schwarzbart, führte aus, der Teilungsplan sogar mit jenen Korrekturen, welche realpolitisch zu erreichen sind, trage nur symbolischen Charakter, sei jedoch nicht, imstande, die Judenfrage zu lösen. Die Nachteile im Fa,Ile einer Ablehnung des Teilungsvorschlages seien geringer als die einer Annahme. Es bleibe schließlich nur der Weg der Aktivierung des jüdischen Volkes, um das Mandat mit der bleibenden Hoffnung auf den jüdischen Staat in Erez Israel unversehrt zu erhalten. Er sei dagegen, der Exekutive die Ermächtigung zu geben, weitere Verhandlungen zu führen, denn das würde zum Abschluß vorbereitender Abmachungen zwischen Weizmaan und England führen, die der Kongreß nicht mehr werde desavouieren können. Zum Schluß richtete Schwarzbart an Dr. Weizmann den Appell, für ein Maximalprogramm ednzutreten. Der Delegierte der Arbeiterpartei, Salmau Rubaschow, erklärte: Uns liegt ein konkreter Vorschlag vor: ein kleiner jüdischer Staat ohne Jerusalem mit engen Grenzern und allen möglichen großen Gefahren. Der ganze Kongreß müsse zu dem Plan in dieser Form nein sagen, zugleich aber sich mit der im Plan enthaltenen Idee befassen, denn dieser weise zwei positive Gedanken von größter Wichtigkeit auf: den, daß das jüdisch-arabische Problem gelöst werden soll, und den des selbständigen Juden6tautes. Trotz der schweren und großen Gefahren werde sich daher der Kongreß und die ganze jüdische Welt ernstlich mit dem Plan befassen müssen. Kurt B 1 u m e n f e 1 d („Kidmah“) führte aus, eine prinzipielle Ablehnung des Teilungsplanes sei nur erlaubt, wenn man der Überzeugung ist, England auf den Weg zur Erfüllung des Mandats zurückbringen zu können; dies sei jedoch zweifelhaft. Trotz der vielen negativen Momente, die der Teilungsvorschlag enthalte, müsse er dennoch mit größter Sorgfalt geprüft werden. Man biete uns heute eine Chance, die unser Schicksal im guten Sinne werden kann; ein zweites Mal werde sie uns vielleicht nicht mehr geboten werden. Dr. A. Barth (Misraehi) erklärte, der Judenstaat mit den optimal zu erreichenden Verbesserungen sei kein Äquivalent für da6, was wir aufgeben, wenn wir den Teilungsplan annehmen. Schon vom Standpunkt der Sicherheit, der wirtschaftlichen Möglichkeiten usw. sei der Plan abzulehnen. Er könne die Ansicht, daß wir von dom zu errichtenden jüdischen Staate aus neue Möglichkeiten erlangen werden, nicht teilen; denn die Schaffung eiues Judenstaates bedeutet die Garantierung der Grenzen der Nachbarländer. Der Delegierte des Weltverbandes (Gruppe B), Geean g, sprach sich für Fortführung der Verhandlungen mit der englischen Regierung aus. Es sei die Aufgabe des Kongresses, für den positiven Teil der Vorschläge der englischen Regierung einzutreten und eine Spaltung in den jüdischen Reiben zu verhindern. Dr. Arthur Ruppin führte aus, im Prinzip sei er nicht gegen eine Teilung, deren Idee an sich gesund ist; sie dürfe jedoch nicht eine radikale sein. Eine etappenweise Durchführung des Teilungsprojektes wäre ein richtiger Weg. Es gäbe in Palästina zwei Millionen Dunam Boden, auf denen man mindestens ebensoviel Menschen ansiedeln könne wie im ganzen übrigen Palästina. Der Negew sei ein spekulatives Kolonisationsobjekt fünfter Ordnung. Meiner Berechnung nach, sagte Dr. Ruppin weiter, können in absehbarer Zeit 100.000 bis 130.000 Familien auf zwei Millionen Dunam bewässerbaren Bodens, der noch nicht bewässert ist, angesiedelt werden. Zum Schluß erklärte Ruppin, er stimme dem Plan der Königlichen Kommission, deren Bericht ein historisches Dokument sei und in dem sich Nichtjuchta redlich bemüht haben, Verständnis für die Juden aufzubringen, zu, weil er den Juden die Errichtung des 2000 Jahre lang erträumten Judenstaates ermögliche, in dem die jüdische Kultur, Sprache und Schule, Wirtschaft und Arbeit gedeihen können; außerdem hätten wir nicht mehr allo sechs Monate um Zertifikate zu feilschen. Schließlich biete die Errichtung eines jüdischen Staate« di o Möglichkeit, mitden Arabern zu einem Frieden zu kommen. Welzmann Ober die Entstehung des Tellungsplanes Zürich, 5. August. (JTA.) In seiner Rede auf der Konferenz der Allgemeinen Zionisten (Gruppe A) befaßte sich Dr. W e i z m a n n mit der Entstehungsgeschichte des Teilungsplanes. Zum erstenmal, sagto er, habe man ihn in der letzten nichtöffentlichen Sitzung der Königlichen Kommission in Jerusalem um den 15. Januar von dem Bestehen des Planes informiert und von ihm gefordert, seine Meinung über den Plan zu äußern. Er habe geantwortet, dieser Aufforderung nicht entsprechen zu MnuQn, da diese Sache gründliche. Die große Aussprache ln Zürich Die Debatte Neue Erklärungen Welzmanns Was zu fordern ist Beh konz Realbüro Ing. M.Mühlbauer Kauf und Verkauf von Realitäten, Hypotheken I., II. und III. Sülze, Bau- und Zwisdienkredlte Gebäudeverwallung *k Büros Franz-Jose|s-Kal 11 lei. R-25-0-44 Wohnung : II., Vorgarlenslr. 150, lei. R-41-8-88 Erwägung erfordere. Er, Woizmann, habe sich dann nach London begeben. Nach seiner Rückkehr nach Palästina habe ihn ein Mitglied der Kommission zu einer privaten Unterredung über den Teilungsplan eingeladem Die Unterredung habe in Nah a 1 a 1 stattgefunden; in ihrem Verlauf erklärte das Kommissiousmitglied, er und alle seine Kollegen _ empfänden die größte Anerkennung für die jüdischen Leistungen in Palästina und sie sähen ein, daß der Plan den von England den Juden gegenüber übernommenen Verpflichtungen nicht voll entspreche, jedoch dem jüdischen Volke für die Zukunft die Möglichkeit einer starken Expansion in Palästina bietie. Auch bei dieser Uuterredung habe er, Woizmann, keinen Standpunkt eingenommen; er hait in dieser Sache niemals auf eigene Initiative gehandelt und weder der Königlichen Kommission noch der britischen Regierung Bindendes erklärt. 600 Hinjan-Stimmen gestrichen Zürich, 9. August. Das Kongreßgericht hat über Protest des „Nationalen Blocks“ der Liste „Arbeitendes Palästina“ (Binjan Haarez) außer den von der Hauptwahlkommission in Wien gestrichenen zirka 300 Stimmen weitere 300 Stimmen wegen Wahlschwindel gestrichen. Damit ist die Berechtigung unserer Wahlbeschwerden erwiesen. Weltverband der Allgemeinen Zionisten Die Kongreßdelegation des Weltverbandes zählt infolge Austritts mehrerer Delegierten derzeit 43 Mitglieder. Jabotinsky in Zürich Jabotinsky weilte Freitag und Samstag in Zürich, wo er mehrere Konferenzen hatte. Am Samstag ist er nach Genf weitergereist. Der Boykott in USA. Die Pressekorrespondenz des Deutschon Auslands-Instituts in Stuttgart behauptet in der Ausgabe vom 2. August, daß der jüdische Boykott deutscher Waren in U. S. A. ein Fehlschlag ist. Nach allerlei Beschimpfungen des Senators Untermeyer heißt es in der Mitteilung: „Unter dem dem Boykott nicht beigetretenen Großfirmen befinden sich: das Warenhaus Marshall Field & Co., Chikago; das Warenhaus John Wanamaker, New York und Philadelphia; die Postversand- Rieseniunternehmen Sears Roebuch & Co. in Chikago; die über das ganze Land verstreuten Geschäfte der Eastman Kodak Co. in Roohester, desgleichen die der Willoughby Camera Stores, New York; ferner die im ganzen Land verbreiteten Kettenläden der Woohvorth-, Kresge- und Kreß- Firmen; die Guning Department-Stores und andere mehr. So 1 b s t bekannte jüdische Geschäftshäuser wie Abe C o h e n’s Exchange, Adam Bernhard, die R o s e n t h a 1 China Corporation, B. S chackmann & Co., S t r a u ß - E c k h a r t & Co. lrnd andere haben bislang nicht die geringste < Lust verspürt, den Wahnwitz ihres jüdischen Rassegenossen mitzumaohen.“ Wir können diese Angaben nicht nachprüfen. Die Feststellung der Wahrheit ist Sache der jüdischen Öffentlichkeit in U. S. A., dor wir die mitgeteilte Liste, insbesondere aber die jüdischen Geschäftshäuser empfehlen. Bomben unter einer Brücke bei Haifa Jerusalem, 6. August. (JTA.) Die Polizei von Haifa hat unter einer Brücke, über die die Straße nach Akiko führt, zwölf Bomben entdeckt. Luftverkehr England-* Palästina London, 6. August. (JTA.) Als erste palästinensische Luftfahrtsgosellschaft hat die mit einem Kapital von 20.000 Pfund arbeitende Palestino Airways mit zwei Flugzeug o n den zivilen Flugverkehr nach Palästina aufgenommen. Die Hydrophane der Imperial Airways, die von London kommen, landen auf der Fahrt nach Indien wioder am Kiaereth-iSee,