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Die Stimme · 1937-08-10 · Heft 667 (10.8.1937) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 667 (10.8.1937)
Date
1937-08-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 0IS STIMME Nr. 667. — Wien, Dienstag, 10. August 1937« Die Feier des Ersten Kongresses Zürich, 0. Aug. (Eigeuber. d. „Stimme"). In würdiger und stimmungsvoller Art hät der XX. Kongreß da« Gedenken an den I. Kongreß begangen, der Ende August 1897 in Basel unter dem Vorsitz Herzls getagt hat, Aua Zürich war fast der gesamte Kongreß nach Basel gekommen. Die Gedenk. Sitzung fand im Stadtsaal statt, der in Blau- Weiß dekoriert war und an der Stirnwand das Bild Herzls zeigte, Die Sitzung er* öffnete Medizinalrat Dr. Schafft aus Wien, der erste Sekretär dee Ersten Kongresses, mit drei Hammerschlägen, worauf unter großer Begeisterung der Delegierten die Fahne des Ersten Kongresses feierlich in den Saal gebracht und dem Präsidium übergeben wurde. Der Eröffnungsansprache M. U s s i s c hk i n s, die in hebräischer Sprache gehalten wurde, folgte zunächst eine Rede Professor Dr. W e i z m a n n s, in der er des Schöpfers des modernen Zionismus Dr. Herzl gedachte, durch dessen Wirken die heutige Gemeinschaft zwischen dem Ost- und W e s t j u d e n t u m entstanden sei. Es sprachen dann für die Delegierten des Ersten Kongresses Oberrabbiner Dr. Markus Ehrenpreis (Stockholm), Dr. David Farbstein (Zürich), Dr. Heinrich Loewe (Tel-Aviv) und Leib Jaffe (Jerusalem). Der Kongreß nahm die Ansprachen in tiefster Ergriffenheit entgegen. Der Regierungspräsident von Basel ergriff hierauf das Wort zu einer Rede, in der er den XX. Kongreß willkommen hieß! und ihn einlud, sein« Beratungen in Basel fortzusetzen. Unter stürmischen Ovationen schloß er seine Rede mit einem Gruß der Eidgenossenschaft an dt! erste Parlament des jüdischen Staates. Die wundervolle Feier schloß mit der Ab» singung der Tikwah. Ein Gruß an den Kongreß Unter dem Titel „40 Jahre Baseler Programm, 1897 bis 1Ö37“ schreibt die „Baseler N a t i o n a 1 z e i t u n g“ an der Spitze ihrer Sonntagsa-usgabe: ..Die Geschichte der jtidisohen Renaissance ist mit dem Namen Basel, wo neunmal die Zionistenkongreese ihre Tagungen abhielten, eng verbunden. In unserer Stadtrepublik hat man Verständnis und Sympathie für das Streben eines bedrängten Volkes nach staatlicher Unabhängigkeit. Die zionistischen Gäste und unter Ihnen insbesondere die Veteranen des ersten Kongresses, werden in Basiel nicht nur Rückschau halten und den bisherigen Weg messen, sondern auch an die stürmische Gegenwart denken und an die Aufgaben, die sie der zweiten Generation der Zionisten stellt. Diese Besinnung wird ihnen durch Herzls und Nordaus vorausschauende und vorwegnebmende Lehren erleichtert. Die Kongreßdelegierten seien an diesem historischen Tag auf Baseler Boden willkommen geheißen.“ läge geraten, uns diesem anscheinend demokratischen Vorschein zu widenaetzen. Dabei fanden wir eint größt Stützt in dtr englUehtn öffentlichen Meinung. Sie erinnern »ich an die größt Debatte im englischen Unterhaus über den* Legislative Council, welcher die Verwirklichung diese« Plane« unmöglich machte. Es sei hiemlt festgestellt, daß wir gegen eine Debatte im Unterhaus waren und daß diese Debatte doch etattfand im Interesse de« Mandats, da« ein integrierender Bestandteil der britischen Politik im Nahen Osten 1 e t. Man hat dann in den Kreisen der Administration in Palästina gesagt, daß die Juden eine Debatte inszeniert haben, um die Arbeit der Administration unmöglich zu machen, Schon vorher waren ja unsere Beziehungen zu dieser Administration nicht die freundschaftlichsten. Aber nach dieser Debatte wurden sie noch viel schlechter. Unheilvoll ist die Legende, daß die Juden in der ganzen Welt über ungeheure Macht, über Gehirne und Kapital verfügen und daß man eich aleo gar nicht darum zu kümmern braucht,, unter welchen Bedingungen sie arbeiten sollen. Andern stand man zu den Arabern. Es gibt viele romantisoho Seelen in der Welt, welche fragen, wie können diese armen, pittoresken, sich immer vorbeugenden, etwas primitiven, aber noblen Menschen gegen die ungeheure Macht der Juden Aufkommen? Man muß diese Menschen vor den Juden schützen. Ein solcher Ton schwingt auch in dem Bericht der Königlichen Kommission m i t. Langsam wuchs die Agency fast zu einer Versammlung der „W eisen von Zion" in der Vorstellung mancher Leute heran. In Wirklichkeit aber sind wir ein armes Volk, das vor die Alternative gestellt ist, zu verschwinden oder ein nationales Heim aufzubauen. Niemals ist ein Volk stärker, als wenn es vor einer Alternative steht. Und das allein ist das Geheimnis unseres Erfolges, den wir bescheidener bewerten als unsere Freunde. Die Araber haben bewiesen, daß sie gar nicht so hilflos Bind, sie haben große Disziplin und Ausdauer gezeigt. Sie haben mehr Geld als Ihr Präsident der Zionistischen Organisation für politische Tätigkeit. Wir sind eine demokratische Organisation, die über jeden Cent Rechenschaft ablegt. Die Araber verfügten über Fonds, von denen wir nichts wissen, woher sie stammen. Aber Geld war genug da. Wir standen vor der Tatsache, daß das arabische Volk während sechs Monaten imstande war, den Engländern Widerstand zu leisten. Hätten das die Juden versucht, so hätten sic da« mit ihrer ganzen Klugheit und ihrer Disziplin nicht vermocht. In dieser Situation befand sich die Exekutive. Wie auch der abeseinisobe Krieg ausgegangen wAr«, die bösen Rückwirkungen auf Paläetitta hätten «ich eingestellt, Im Falle eines afceestoischen Siege« hätten die Europäer an Prestige eingebüßt, Di© Italiener haben gesiegt und da« britische Prestige ist erschüttert. Die Atmosphäre war verdüstert und da« führte zu Störung, Erschütterung und Unruhe. loh will die Geschichte der Unruhen nicht schildern. Der Jisobuw hat sein normales Leben fortgesetzt. Wir haben, obwohl wir unter ungeheurem Druck standen, uns nicht dazu bewegen lassen, einer Drosselung der Einwanderung zuzuetlmmen. Die Tore Palästinas bleiben offen. Es wurden verschiedene Druckmittel angewendet. Woher die Befehle kamen, aus Jerusalem, au« London oder von beiden Stellen, kann man nicht sagen. In England ist es aber so, daß manchmal Sachen nicht gemacht werden, aber sie geschehen dooh. Und so geschah es, daß ein irakischer Außenminister zum Vermittler zwischen Engländern und Arabern auf jüdische Kosten wurde. Dieser Vermittler ist eines schönen Morgens verschwunden und war kein Außenminister mehr. Es ist verwunderlich, daß die große britische Regierung mit ihrer Nacbrlohtenorganisation das alles nicht vor au »gesehen hat. Dann kamen die arabischen Könige und diese griffen in die Geschäfte Palästinas ein. Die Jewish Agency, die im Mandat verankert ist, gilt als okkulte j ü d 1 s o h o M a o h t: Die arabischen Könige konnten aber in Palästina schalten und walton. Es ist mir unverständlich, warum die englische Administration so gehandelt hat. Man kann es nicht damit erklären, daß sie judenunfreundlich ist. Viel wichtiger noch als vom jüdischen ist es vom englischen Standpunkt, daß solche Unruhen sechs Monate dauern konnten. In einem gewissen Stadium hatte man sich in London entschlossen, einen erheblichen Teil der Armee nach Palästina zu schicken. Die palästinensische Administration hat das Prestige von England, dem England, das uns und mir teuer ist, fast in Grund und Boden ruiniert, Und wu die feobe ST HINTERBRÜHL "W Pension Forti n( Hauptitraße 41, Tel. 117 Fenilen Irühli @9* Hnuptstrflütfl 114, Tel. 7 BrntklasilRö HiuSer / Neste Ktlehe / MHC.ige Preise noch besser ZU machen, wird für Reisen britischer Divisionen die Kostenrechnung Utt» präsentiert. Wir hatten gehofft, daß von dem Überschuß von sechs Millionen Pfund vielleicht, ein Brocken für jüdische Arbeit Abfällen wird, aber der Überschuß schmilzt zusammen. Soldaten kamen, Soldaten gingen: wir zahlten die Rechnung. Das war die Atmosphäre, in welcher die Königliche Kommission ins Land kam. Die Kommission bestand aus ersten Männern, die den ernsten Willen hatten, der Sache auf den Grund zu gehen, unparteiisch bereit, alles zu prüfen und zu studieren. Aber in dieser Atmosphäre mußten sie sich sagen, daß hinter diesen Anschlägen eine weitgehende Bewegung s t c h t. Palästina, Syrien, Transjordanlcn, Irak, Indien, die ganze Welt ist in Aufregung wegen Palästina. Das waren ungefähr die Gedanken, die der Kommission durch den Kopf gohen mußten. Wir kennen nicht die Zeugenaussagen der Administration, aber man kann sich vorstellen, daß sie, um ihre eigene Untätigkeit zu begründen, gesagt hat, daß sie es mit Kräften zu tun hatte, die weit über das hinausgehen, was man an der Oberfläche sieht. Man soll Beine Gegner nicht unterschätzen, aber ich habe das Gefühl, daß die Administration ihr Möglichstes getan hat, um die arabischen Gegner der Juden zu überschätzen. Deswegen war das Leitmotiv unserer Aussagen, daß es nicht dazu hätte kommen müssen, solche Zustände in Palästina hervorzurufen. Nie, nie, nie! Ich kann mir nicht vorstellen, daß man es in irgend einem Teil des englischen Imperiums so weit hätte kommen lassen. Und als ich das viele Male mit Energie und größter Bitterkeit, die ich im Herzen trug, wiederholte, bekam ich zur Antwort: „Vielleicht verhält es sich so, aber -wir sind einmal in diesem Zustand" und so klingt es durch den ganzen Bericht hindurch. Wie kann man aus diesem Zustand herauskommen? Heute sagt man, das Mandat sei ein schwieriges Dokument. Aber nicht die Jewish Agency, sondern englische Staatsmänner haben das Mandat abgefaßt. In vielen Jahren der Praxis hat es SicK erwiesen, daß es nicht leicht ist, es durchzufübren. Aber mit. diesem Dokument als Grundlage ist Anerkennenswertes geleistet worden, Der Bericht der Königlichen Kommission bestätigt, übertreibt es in diesem Punkte sogar. Nicht das Mandat, das man heute zum Sündenbock macht, ist schuldig. Schuld trägt die Halbheit, die Schwäche, die Unsicherheit, der Zweifel derjenigen, die dazu berufen waren, das Mandat durchzuführan.' Die Königliche Kommission allein sagt, daß es, wenn man am Anfang einen Judenstaat proklamiert hätte, es möglich gewesen wäre, ihn durchzuführen, wenn man mit Schwung an die Durchführung geschritten wäre. Bei den Arabern bestand anfangs Verständnis. Aber, als man dann auf arabischer Seite das Zaudern der Administration -bemerkte, da kam man zur Überzeugung, daß man nur immer wieder drängen müßte, um England zum Nachgeben zu zwingen. Jetzt geht das Nachgeben so weit, daß man die ökonomischen Anklagen hat fallen lassen und daß man die politische Seite hervorkehrt. Die Einwanderung soll sich mm nach psychologischen Grundsätzen regeln. Nach wessen Psychologie, nach der des Kaukadji oder des Mufti? Wenn es dem so wäre, so würde kein Jude die Tore Palästinas überschreiten können. Dagegen werden wir uns mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, offen und ehrlich vor der ganzen Welt zur Wehr setzen. (Stürmische Zustimmung.) Das ist ein Bruch des feierlichen Versprechens, das uns das britische Imperium in schwerer Stunde gegeben hat, und es trifft uns gerade heute tausendmal tiefer, denn es kommt in einer der schwersten Stunden unserer Geschichte. Das sagt derjenige, derseitzwanzigJahren seine Lebensaufgabe darin erblickt, dem Jüdischen Volk das englische zu erklären und dem englischen das jüdische. Das sage ich, der so vlei deswegen von Ihnen kritisiert wurde. DieGrenzeist erreicht. Solche Vorschläge können wir nicht einmal diskutieren. Es gibt kein psychologisches Prinzip der Immigration. Man soll an einem Volke, wie die Juden, nicht freveln, man soll uns offen sagen: Nach unserer Meinung ist das Nationalhelm fertig, Dann wissen wir Bescheid, Aber das Herumspielen mit einem Volk, das in seinem Blute badet, das kann das britische Volk, dessen Imperium auf Prinzipien der Mora! aufgebaut ist, an einem Das politische Expose Weizmanns In der Mittwochsitzung des Züricher Kongresses hielt Präsident W e i z m a n n sein politisches Expose, da« wir bereit« in kurzem Auszug mitgeteilt haben. In der Sitzung berichtete zunächst der Vorsitzende de« Kongreßgeriohtes Rechtsanwalt Gronemann über die Wahlprüfungen. Nach ausführlicher Schilderung aller bei der Durchführung der Wahlen zutage tretenden Schwierigkeiten, teilt er mit, daß auf Grund von Einheitslisten 70, auf Grund von Einheitewabien 71 und auf Grund von Wahlabstimmungen 335, zusammen also 476 gültige Mandate anerkannt wurden. Präsident Useieobkin teilte mit, daß er erst in der Nachmittag&sitzung imstande «ein werde, eine Tagesordnung des Kongresses Vorschlägen. Vorläufig bestehe nur ein Beschluß de« A. (X in der laufenden Sitzung ein Referat Dr. Weizmanns über die politische Lage und nachher eine Rede von ihm, Ussischkin, anzuhören. Dr. W e i? m a n n, mit stürmischem Beifall begrüßt: Es ist nicht leicht, einen systematischen und vollständigen Bericht über die politische Lage zu geben. Die Vorkommnisse haben so kaleidoskopartig gewechselt, daß man erst nach einer geraumen Frist imstande «ein wird, eine objektive Bewertung dieser Ereignisse vorzunehmen. Wir stehen mitten im Kampf, und das macht die Aufgabe der Berichterstattung noch schwerer. Ich muß mich heute auf eine Übersicht im allgemeinen beschränken. Ich werde wohl nicht mit Unrecht auf die Jahre zuriickgrelfen, die hinter uns liegen. Ich muß den Kongreß an das Jahr 1929 erinnern. Damals gab es einen Anschlag auf da« jüdische Nationalheim; dieser Anschlag mündete in einer Kommission, und wir hatten uns lange Zeit mit dem Bericht jener Kommission, dem Gutachten Hope Simpsons und dem Weißbuch Lord Passfields von 1930 zu beschäftigen. Der .Shaw-Bericht setzte erstmalig den Gedanken in die Welt, daß die Hauptursaohe der arabischen Unzufriedenheit darin liege, daß die Araber in einem langsamen, aber unaufhörlichen Prozeß ihr Land an die Juden verlieren. Damals kam die Legende von dem landlosen Araber auf. Im Berichte Hope Simpsons kam zum Ausdruck, es gibt eigentlich kein Land mehr in Palästina für weitere Ansiedlungen, denn jeder neue Siedler müsse notgedrungen einen arabischen Siedler verdrängen. Das Land sei bereits überfüllt, es gäbe keinen Platz mehr, es «ei dorm, daß einige Gogonden, wie die Hulesilmpfe u. a., sieh entwickeln würden* Das künnto höchstens dio Möglichkeit einer Einwanderung von 20.000 Familien schaffen. Hope Simpsons Bericht wurde zur Grundlage dos Weißbuches von 1930, welches noch weiter ging als der Bericht, der Shaw-Kommission und sogar als der Bericht Hope Simpsons. Die Regierung zog die eMge mögliche Folgerung: Sperrung der Einwanderung und Verbot von Bodentraneaktionen. Ee sah so aus, als ob wir am Ende unserer Arbeit stünden. Damals wurde auch vorgeechlagen, ln Durchführung des Mandats den Gesetzgebenden Rat entstehen zu lassen; also ziwel negative und ein poeitive« Prinzip. Das Weißbuch war nach Inhalt, Form und Ton, in denen über unsere Angelegenheiten gesprochen wurde, ein tief verletzendes Dokument, Der damalige Präsident der Zionistischen Organisation (Professor Weizmaun «eibet. — Red.) fand keinen anderen Ausweg, als zurüokzutreten. Seinem Beispiel folgten bedeutende Persönlichkeiten der Jewish Agency, wie der verstorbene Lord Melchett sowie andere Männer. Die öffentliche englische Meinung war mit i der geschaffenen Lage sehr unzufrieden, Hervorragende Führer, wie Ö a l d w l h, John Simon und Lord Hailsbam, traten öffentlich ga^en das Weißbuch auf. Pas führte dazu, daß die Regierung MacDonald eine Kabinettkommission einsetzte, die uns einlud, die Lage mit ihr zu besprechen, Diese Verhandlungen führten zum sogenannten MacDonäld-Brief an den Präsidenten der Zionistischen Organisation, in welchem er das Weißbuch interpretierte und richtigste 111 e. Es ist nicht unwichtig, daran zu orinnem, daß dio Periode, die auf diesen Brief folgte, dem Jüdischen Volke Vertrauen in die Möglichkeit ihres Aufbaues gab und die glücklichste und blühendste Zelt in unserer Aufbauarbeit seit dem Kriege wurde. Die Emtoratdon stieg, die Energie im Lande wurde frei, es entstanden Siedlungen, neue Möglichkeiten, die immer größer wurden, je mehr die Einwanderung stieg. Vor den Unruhen belief eich die Emigration auf viele Zehntausend© jährlich. Nebenbei will ich bemerken, daß ln jenen vier Jahren ich nicht in der Leitung war: aber es geht mir immer so. Vor zwei Jahren bin loh zur Leitung berufen worden; es war uns allen damals schwer zumute, als wir das Amt übernahmen. Es gab nur einen Trost: W4r gingen als eine geeinigte Organisation aus dem letzten Kongreß fort. Ich bin kein Freund von Koalitionen, aber die, die wir heim letzton Kongreß geschaffen haben, hat sich bewährt, und e»s war ein Glück-, daß die gosamto Exekutive und der Präsident de« A. O. in den letzten zwei Jahren wie ein Mann dastanden. Es gab leider in diesen zwei Jahren keinen Augenblick Ruhe, Das erste Kapitel war der Legislative Council, Dio Zeiten warou düster, ino Mittelmocr wurde es unruhig, Die Nachbarn benützten die Gelegenheit, um die Frage des Gesetzgebenden Rates aufzurollen. Das war ein Dolchstoß in den Rücken des Nationalhelms. Wir sind eine demokratische Bewegung, und doch warn vü ta dta Zwang*-

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