Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 666 (6.8.1937)
- Date
- 1937-08-06
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Seit* 7 Wien, Freitag, 6. August 1937* — Nr. 666. Oll «TIMMI Jüdische Arbeit auf der Pariser Weltausstellung Paria, 2. August. (JTA.) Anläßlich der Eröffnung dee Internationalen Pavillons, die in Anwesenheit von Vertretern der Regierung, de« diplomatischem Korps und verschiedener Organisationen sowie zahlreicher prominenter Gäste vor sich ging, hatte das Publikum Gelegenheit, auoh die vor kurzem fertiggestellte Aufteilung des ÖRT-Ver banies im Rahmen der großen Pariser Weltausstellung 1987 zu aehen. * Der Vizeminister für Sandei und Industrie, Max Hy man, und der General kommißsar der Weltausstellung, Edmonde Labb6e, wiesen in ihren Ansprachen auf den besonderen Charakter der ORT-Aus Stellung hin, die ein Bild von einer bedeutenden sozialen Arbeit im internationalem Maßstab gebe und die Bemühungen des ORT-Verbandes um die Schaffung einer neuen Generation jüdischer qualifizierter Arbeiter sichtbar zum Ausdruck bringe. Die besondere Aufmerksamkeit der Gäste zog eine elektrifizierte Landkarte auf sich. Mehr als 300 verschiedene Punkte, in denen der ORT-Verband seine Arbeit auf den Gebieten der fachlichen Ausbildung, Landwirtschaft und Industrie führt, leuchten auf der Karte in verschiedenen Farben auf. Großes Interesse fanden die Objekte aus Polen, Rumänien, Sowjetrußland, Litauen und Lettland, in denen zahlreiche jüdische Motive verarbeitet sind Lange verweilte man bei den Ausstellungsobjekten der Fachausbildungftkurse des ORT in Paris, die den Namen des französischen Gelehrten und Staatsmannes Paul Painleve tragen. Auf der Ausstellung ist schließlich eine Reihe von Diagrammen zu sehen, die ein Bild der Entwicklung der Aufbauarbeit des ORT in den Jahren 1920 bis 1986 geben. Die Ausstellung ist ein eindrucksvolles Dokument des schweren Kampfes um eine neue Existenz auf der Basis der Arbeit in der Werkstatt und auf dem Felde, wie ihn die jüdischen Massen in Ost- und Mitteleuropa gegenwärtig führen. Verband der gewesenen Jüdischen OSSlziere in Palästina Die Lamdesverbandtagung, die Ende Juni in Tel-Aviv abgehalten wurde, hat beschlossen, den Sitz der Leitung nach Haifa zu verlegen. In die Verbandsleitung wurden einstimmig gewählt die Herren: W. Goldschmidt, Haifa, P.O.B. 321, als Präsident; Ing. Jechiel Kisch oni, Haifa, Barzilaiströet Nr. 18, als Vizepräsident; Dr. Benjamin Mordechaj Weint r a u.b,. Haifa, Herzlstraße 44, als Sekretär; Andor E i s d o r f e r, Haifa, P. 0. B. 1369, als Kassier; ferner Rudolf Maier, Kiriat Bialik Nr. 89, und Dr. Hans K o e h 1 c r, Haifa, Pewsnerstreet 27. Zum Leiter des Sekretariats wurde Herr Alexander K a b b i n o w i c z, Haifa, Merkas Misachari Chadasch A 10, bestimmt. Nachspiel zu dem „Erlösungsmarsch nach Palästina" Warschau, 2. August. (JTA.) Der Führer des abenteuerlichen „Erlöeungsmarßches der Zehntausend“ nach Palästina, Adv. Wilhelm Ryppel, ist von einem Warschauer Amtsgericht wegen Wacheboleldigung zu 300 Zloty Gelds träfe oder 15 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte gab zu, beleidigende Äußerungen gegen die Polizei getan zu haben; als sein Zug, 16 Kilometer von Warschau entfernt, aufgelöst wurde. Es sei dies aber In Erregung geschehen, als er sah, daß seine Leute blutig mißhandelt wurden. Auf Fragen aer Verteidiger erklärte Ryppel, er habe zwar keine schriftliche Erlaubnis, zu der Veranstaltung des Marsches gehabt, jedoch geglaubt, da«, eine solche nicht erforderlich sei. Der Regierungskoramiissär sei über alle Einzelheiten unterrichtet gewesen und auch dem Ministerpräsidenten habe er seine Absichten in einer dreiviertolstündigen Audienz dargelegt. Nach der Zeugenvernehmung beantragte der öffentlich*) Ankläger eine zweijährige) Gefängnisstrafe mit der Begründung, es sei nicht anznnohmen, daß Ryppel an die Durchführbarkeit. seines Unternehmens geglaubt hat. Die jungem Menschen seien durch ihn irregeleitet worden. Der Verteidiger, Advokat Margolls, wies demgegenüber darauf hin, daß Ryppel nur dom von allen Selten ausgesprochenem Wunsche nach jüdischer Auswanderung entsprechen wollte, llyppol selbst erklärte im Schlußwort, (Uo von ihm gebildete „.1 ungjüdische Front“ habe die Aufgabe gehabt, die Juden zu einem freien Leben auf eigenem Boden zu führen und die Umwelt zu bewegen, sie mit anderen Augen zu betrachten, als es heute geschieht. Den Folgen seiner Tat wolle er sich nicht entziehen. Der jüdische Lehrstuhl in Tartu Die einzige Universität in Europa, an der man einen Doktorgrad in der jüdischen Wissenschaft erwerben kann, ist die estländische Universität Tartu (Dorpat). Es gibt an der Universität Tartu eine Reihe ausländischer Lehrstühle; der jüdische unterscheidet sich von ihnen dadurch, daß er mit allen akademischen Rechten ausgestattet ist: es dürfen Prüfungen abgehalten werden, und die Studenten sind gleichberechtigt. Dieser Erfolg ist der „Gesellschaft der Förderung der jüdischen Wissenschaft an der Universität Tartu“ und ihrem Vorsitzenden Jakob ßlumenfeld zu verdanken — nicht weniger aber auch dem Wohlwollen der staatlichen Behörden sowie des Landesbischofs Prof. R a h a m ä g i, die für die jüdischen Bestrebungen volles Verständnis hatten. Die Schaffung einer finanziellen Grundlage ist den Bemühungen des englischen Zionisten Paul Goodman zu verdanken, der selbst aus Tartu stammt. Der jüdische Lehrstuhl in Tartu befindet sich im Aufbau. Prof. Lasar Gulkawitsch (früher Leipzig) vertritt die hebräische Sprachwissenschaft. 20 Filme der Twentieth Century Fox Für die kommende Spielzeit hat die Twentieth Century Fox, die heute zu den größten Produktionskonzernen Amerikas zählt, zwanzig Filme ausgewählt-, d!ie jeder in seiner Art etwa,g Besonderes bieten. „Küsse am Broadway“ ist ein großangelegter Revuefilm mit einer humoristischspannenden Handlung. In den Hauptrollen Madeleine Carroll, bekannt aus dem Struensee- Film „Mein Herz der Königin“, Alice Faye, Diok Powell. Die Inszenierung leitete Roy del Ruith, der Regisseur von „Broadwaymelodie“. Besondere Erwähnung verdient der Großfilm „Die große Nation“, dessen Welturaufführung mit allen Anzeichen eines Sensationserfolges vor sich ging. Besonders in England hatte der Film, dessen Manuskript ein Kapitel englischer Geschichte beschreibt, ungeheuren Zulauf. „Im siebenten Himmel“ ist die rührende Geschichte von Diane und Chico, den beiden Pariser Kindern, die der Krieg trennt, deren Liehe aber alles überwindet. Simone Simon, der jugendliche Weltstar, spielt die Rolle der Diane und James Stewart den Chico. Regie Henry King. „Z i g e u n e r p r i n z e ss i n“ ist ein Farbenfilm nach dem seither vervollikommneten Teohnicolor-Verfahren. Neben Annahella wirken noch Henry Fonda, Leslie Banks und der irische Tenor McCormack mit. Ein zweiter Annabella-Film ist „Die rote R o b e“, ein Zeitgemälde aus der französischen Geschichte. Der Partner Annabelias ist diesmal Conrad Veidt. „Der Liebesr ep orter“ ist ein Lustspiel voll Tempo und einer Spannenden Handlung. Loretta Young, diesmal als modernes junges Mädchen, lustig und voll Temperament, ihr Partner ist Tyrone Power, ein neuer Star. „U n t e r d e r S’ t e r n e n f 1 a g g e“ ist ein spannender Kriminalfilm, Die geheime Abmachung des amerikanischen Präsidenten Mao Kiuley mit einem jungen Offizier der Marine — ißt der Angelpunkt, um den sich die Geschehnisse dieses Films gruppieren. „Das Sklave n s c h 1 f f“, ein Wallace - Beery - Film mit Warner Baxter, Elisabeth Allan und Mlckey Rooney, schildert die letzte abenteuerliche Fahrt eines Sohoners, der seine unheimliche Fracht von Afrika nach Amerika bringt. Sonja Hennie erscheint in zwei Spitzenfilmen: „Die Eisprinzessin“, mit Adolphe Menjou, Don Ameche und den Ritz Brothers, neuartigen Knookabouts, deren verblüffende Darbietungen endlose Laohsalven hervorrufen. Der zweite Film mit Sonja Hennie ist „Der tanzende Enge 1“. Hier sind Tyrone Power und Josef Schildkraut die Partner dieser ephebenhaften Künstlerin, die sich ln Hollywood als einzigartige Schauspielerin erwiesen hat. „Wee Willi Winkie“ LE i n g u t e r Kamera d“), nach Rudyard Kipling, ist der neueste und bisher größte Shirley-Temple-Fiim. England im Kampf um Indien. Dor berühmte Kyborpaß — und hier spielt Shirley eine der Hauptrollen. Es ist ihre erste dramatische Rolle. „D i e k 1 e i n e C h i ng- Chlng“, der zweite Shirley-Temnle-Film, wurde einer der teuersten Filme der diesjährigen Produktion. Hier sind Robert Young und Alioo Faye ihre Partner. Ein amerikanisches Lustspiel allergrößten Formats ist LN ew York am Mikrophon“, mit Walter Winchell, Ben Bernie, Alice Faye. „C a f 6 M e t r o p o le“ versetzt uns in den verwirrenden Betrieb eines fashlonablen Großstadthotcle. „Mord im Opernhaus“ mit Boris Karloff und „Charlie Ohan auf der Olympiade“ dürfte die große Gefolgschaft des chinesischen Detektivs um zahlreiche neue Freunde vermehren. Eine atemraubende Krimlnalsonsation ist der Film „Jagd auf Gangeter“ mit Brian Donlevy und Franoes Dralte. „Meuterei in ß i n g - S i n g“ vorhilft Peter Lorre, der hier mit Victor MacLaglen, Walter Conolly und June Lang zusammenwirkt, zu ungeahnter Wirkung. „Borneo“ („D i o g r ii n o II ö 11 e“) ist ein Werk des kür,lieh verstorbenen Fomdinis und Groflwildjiigors Martin Johnson, der mit seiner Karner* in Gegenden vorgedrungen ist, die bisher noch keines Mensohen Fuß betreten hat. Eddie Cantör, der beliebte Groteskkomiker, der zur Fox übergegantfen ist, erscheint in dem zwerchfellerschütterndem Lustspiel „A1 i B & b a geht zur Stad t“. Das Sommerlager des Brith Zion auf der ‘ Inmitten von Wäldern und steilabfallenden Wiesen in nächster Nähe des Schöpfls liegt] einsam auf einer Sattelhöhe der Scheiberhof, auf dem das Sommerlager des Brith Zion untergebracht Ist. ' Während die sonnt herrliche Fernsicht noch durch die aufsteigenden Nebel getrübt Ist und die Wiesen noch vom Tau glänzen, bläst unser kleiner Trompeter den Weckruf. Rasch t ist alles auf gestanden; denn um 6 Uhr 10 beginnt schon auf der Wiese das Morgenturnen. Da dem Frühstück noch das Waschen mit kaltem Brunnenwasser und das Aufräumen mit anschließender Zimmerinspektion vorausgegangen sind, hat eich bei allen ein ordentlicher FrühetüCKshunger eingestellt, dem meistens nur mit mehreren Schalen Kakao Genüge getan werden kann. Beim Appell, nach dem Frühstück, wenn alle ln der schmucken grauen Montur schnurgerade ausgerichtet auf das feierliche Aufziehen der Fahne warten, wird die Dieneteinteihmg vorgenommen (Küchendienst usw.), und da heute Freitag ist, ein gekürztes Tagesprogramm verlautbart. Hebräisch und Liederkurs, Exerzieren und Sichoth wie täglich für den Vormittag. Nach dem Mittagessen, das ein wahres Kunstwerk der Gattin unseres aufopfernden Lagerleiters und Hebräischlehrers Isak Wattier i&t, ißt Zwangsrast. Anschließend daran erfolgt das Gründlichmachen an Stelle der an anderen Tagen üblichen ■ Nachmittagsbeschäftigung. Eine wahre Putzwut erfaßt das Lager. Ausreibtuch, Besen und Kübel, sonst von jungen Burschen und Mädeln verachtete Gegenstände, vverden zu einem Streitobjekt. Die völlig außgeräumten, großen, hellen Räume werden förmlich unter Wasser gesetzt. Noch lange vor Einbruch der Dunkelheit, wenn einige Chawerim daran gehen, das Lagerfeuer anzuzünden. sind die Lagerinsassen nicht wieder 2u erkennen. Zum Abendappell, der heute zeitlich und vor dem Nachtmahl stattfindet, herrscht schon durch die festliche Kleidung — am Sabbath werden keine Uniformen getragen —■ eine feierliche Stimmung, die ihren Höhepunkt erreicht, wenn sich die Chawerim um die brennenden Sabbathkerzen zum Abendgebet sammeln. Nachher lauecht jeder andächtig den Worten unseres Lagerleiters, der zur dieswöchigen Sidra spricht. Bald darauf wird das heute beeonders feierliche Nachtmahl aufgetragen. In der Zwischenzeit erklingen hebräische Lieder. . Unterdeesen ist es bereits finster geworden und alles bricht zum Lagerfeuer auf. Die sternenklare Nacht und daß Knistern des brennenden Holzes entspricht so recht dem romantischen Gefühl der jungen Menschen, die um das Feuer lagern. Jede Gruppe hat eine kleine Überraschung vorbereitet. Ernste Gedichte und heitere Szenen wechseln in bunter Folge. Wieder werden die Pansen mit. Gesang auisgefüllt. Erst um 10 Uhr abends, für das Lagerleben eine ungewohnt späte Zeit, erhebt sich alles, um die Tikwah zu singen. Noch nie haben wir diese Hymne so mächtig und klangvoll, gehört wie hier in der Stille der nächtlichen Landschaft. Bald ist alles zur Ruhe gegangen mit dem angenehmen Bewußtsein, daß am Sabbath weder ein Weckruf noch eine Tageseinteilung erfolgt. Nur einige ältere Chawerim sind zur Bewachung des verlöschenden Feuers zurückgeblieben. Die anderen schlafen und träumen. ■ 0. K. In der Talmud Thora des 4. Bezirkes, Wien, IV., Panigigasse ß, beginnen im Oktober Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in sämtlichen jüdischen Fächern. Einschreibungen ab 22. August, täglich zwischen 19 und 20 Uhr, im Sekretariat der „Jawneh“, IV., Panigig. 5- Die Kongreßzeitung in der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, In der Zionistischen Bezlnkssektion Leopoldstadt, H., Praterstraße Nr. 18,. liegt die Zeitung des XX. Zionistenkongresßes, Zürich, auf. Lesezeit täglich von 6 bis 9 Uhr abends. Jüdische Künstlerspiele. Das für den 7. August angesetzte Gartenfest der Jüdißchen Künstler spiele a.m Konstanfclnhügel, Prater Hauptallee, wurde wegen Verhinderung mehrerer Mitwirkender auf einen nooh näher zu bestimmenden Termin Ende August verschoben. Zionistische Bezirkssektion VIH/IX. Während des' Zionißtenkongresses bleiben die Sektionsräume, in denen außer den Wiener jüdischen . Blättern auch die Kongroßzeitung aufliegen' wird, von Montag bis Donnerstag, und zwar von 7 bis 9 Uhr abends, geöffnet (IX., Währingerstraße 6/8). Todesfälle. Neugrösohl Raimund (74), Nachwaider Ida (73), Spiegel Amalie (69), Woltär Leo (54), Bisohitz Regine (52), Hirsch Samuel (52), SUbigor Antonio (72), Friedberg Pessi (81), MUlet Josef (67), David Franz (69), Finkeistein Flora (72), Sohlesinger Jakob (68), Freud Rudolf (54), Pisk Leopold (69), Klinger Johanna (69), Blcy Irene (24), Aböles Ida (Cd), Salomon Ella (59), Bettelheim Anton (50), Braun Siegmund (64), Kende Rosa (76), Grünwald Isidor (61), Raralowice Chaim Josef (47), Likwornik Czarne (69), WöUlmnnn Zlate (80), Alt Irma (50), Brandwoliioi' Samuel (80), Mayer Katharina (93), Wolf •Horm ine (62), 8 oh war z Ida (49k flohwarzstein Charlofto (64). Die Zionistische Sektion und WIZO Prater gratulieren Ihron Vorstandsmitgliedern Herrn Sigmund Schmelzer und Frau zur Vermählung ihrer Tochter Lla mit Heim Max Blumenstock und wlinschen herzlichst Ttt Im isr. Bethause, Wien, IV., Panigigasse 5 (Ecke Karlsplatz), finden zu den hohen Feiertagen feierliche Gottesdienste unter Mitwirkung erstklassiger Kantoren statt. Die Festpredigten hält Rabbiner Aron Jeruchem. Jüdische Völkebibllothek „Zion“, Wien, II., Kleine Mohrengasse 3. Neuanschaffungen in deutscher und jiddischer Sprache eingelangt. Leßebedingungen: 80 Groschen monatlich (Jugendliche und Studenten nur 50 Groschen), sonst gar keine Gebühren. Bibliotheksstunden: Sonntag von J411 bis 1 Uhr mittags, Montag biß Donnerstag 147 bis 9 Uhr abends. Die Lesehalle ist täglich von 5 bis *410 Uhr abends geöffnet und frei zugänglich. Mitteilungen des Keren Kafemeth Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U 29-1-29, Poatsparkaseen-Konto A 100.208. AUSWEIS Nr. 18 vm 15. bis 30. Juni 1937. Spezifikation der Bezirkssektionen und Gruppen. Zentrale S 759.53; Akiba 103.78; Arbeitskomitee für Erez Israel-Zwischenbrticken 55.56; Arbeitsgcmcitißchaft des arbeitenden Palästina: Binjan Haarez 6.27; Habachruth 109.43; Haowed 231.35; Haschomer Hazair 185.99; Naehrnania 84.27; Nezach 938.32; Biiai Brith „Wahrheit“ 13.30; Brith Herzl 9.52; Brith Zion, Gdud Chajes 4.07; Brith Zion XVI/XVII 5.89; Gdud Hapoel 58.28; Gdud Zirim 349.94; Graz 981.08; Groß-Enzersdorf 92.50; Haschachar 7.91; Z. T. V. Jordania 13.31; Juden,staatsjugend 71.—; Judenstaatspartei 5.—; Jung WlZO-Mirjam 155.08; Klosterneuburg 5.—; Klub „Adolf Stand“ 3.19; Klub „Erez Israel“ 36.98; Krems 1903.89; Makkabi Hazair 109.10; Makkatoi XV 40.—; Salzburg 1.—; Sektion I 64.78; Sektion Prater 59.15; Sektion III 175.—; Sektion IV/V 9.25; Sektion VI/VII 20.—; Sektion VIII/IX 9.—: Sektion X 14.74; Sektion XIII 20.—; Sektion XIV/XV 6.25; Sektion XVIII 2.68; Sektion XIX 18.85; Verband radik. Zionisten 4.86; Weiten 5.—; WIZO insgesamt 655.96: einzelne Gruppen: II 90.40, III 32.57, IV/V 11.42, VI/VII 130.55, VII 22.81, IX 94.57, XIII 45.—, XVIII 30.—, Baden 61.77, Linz 136.87. Spender und Selbstkontingentler (alphabetisch geordnet). A. Spender: Akiba: Smlg. b. Herzl-Gnafegamg' 6.50. B. Spender: Bernstein Nathan 5.—; Bernstein. Bertha 15.-—; Bar Mizwah Karl Sternsehuß, Groß-Enzersdorf 55.—; Bieger Dr. Neder 5.—; Brith Zion XVI/XVII Smlg. b. Herzl-Grabgang 5.89: Bnai Brith „Wahrheit“ 13.30; Brach, Dr, Paul 300.—; Binjan Häarez-Babachruth für Goldbuch Dr. Wachtel 8.30; Möbelhaus L. Berger 100.—. Selbstkontingentler: Bernstein Otto 13.18; Brunner, Dr. Ernst 72.—; Bernfeld Alfred 2.70. F. Spendet: Frankel David 10.—* Selbstkontingentler: Freilich Irma 14.74. G. Spender: Größ-Enzersdorf: Israel. Kultus- Semeinde 37.50; Graz: Samuel Landau 5.—; raz: 966.08: Allgemeine Spenden 338.35, Büchsen 265.80, Thoraspenden 167.50, Goldbuch 175.—, Iti 19.93; Graz: Familie Burstin 10.—. Selbstkontingentler: Prof. B. Geiger 5.—; Groß- Enzersdorf: Rudolf Mandl 55.—■; Goldschmiedt Fanny 2.70; Grümberg, Dr. Leopold, für Sefer Hajeled Sternechuß 5.—. H. Spender: Haowed: Smlg. b. Horzl-Grabgang 13.49; Haschachar: Smlg. b. Herzl-Grabgang 7.91; Haschomer Hazair: Smlg. bei Herzl- Grabgang 81.74; Hochzeit Kat/,-Blutreich 51.—; Hoohzoit Hugo Schwarz-Tamara Lewensohn, PUBLIKATIONEN DES XX. ZIONISTEN¬ KONGRESSES 1. Berichte an den XX. Zionistenkongreß a) Bericht der zionistischen Exekutive . (hebräisch, engl.) b) Bericht des Keren Hajeesod . i a n (hebräisch, engl.) ' s c) Bericht des Keren Kajemeth Lelsrael . (hebräisch, engl.) 2. Kongreßzeitungen offizielle Organe des Kongresses, erscheinen (in hebräischer und deutscher Sprache) während des Kongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency for Palestine täglich : Abonnements in der Schweiz . . . S 6.50 „ in den Übrigen Ländern S 7.50 3. Stenographisches Protokoll des XX. Zionistenkongresses und der Tagung des Council3 der Jewish Agency for Palestino (ln hebräischer Sprache) . . S 13.— Generalabonnemenl für alle drei Publikationen . . . . S 22.— Alle diese Publikationen können durch das Büro des Zionistischen Landesverbandes gegen Erlag des Gegenwertes bestellt werden.