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Die Stimme · 1937-08-06 · Heft 666 (6.8.1937) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 666 (6.8.1937)
Date
1937-08-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
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••ft« <4 Oll STIMMI Nr. 006. — Wien, Freitag, 6. Ä'ngtwt 1Ö0& I BUNPSCHAU I IN HAJDUNÄNÄS, einer Gemeinde im Nord* osten Ungarns, haben sich vor kurzem Dinge abgespielt, die an die grauenhaften Zeiten des TiszaeszlArer Rittualmordprozesses erinnern. Es verbreitete sich eines Tages die Nachricht, die Tochter* eines Bauern, die als Dienstmädchen bei einem Juden verdingt war, sei „verschwun den’*. Und auf einmal — man weiß nicht, wer sie als ereter ausgesprochen hatte — war auch schon die Ritualmordbeschuldigung da, und die Straßen von Ha-jdunanas und des benachbarten Hajdudorog wurden der Schauplatz von Szenen, die wie ein Plagiat aus Arnold Zweigs Drama „Die Sendung Semaels“ anmuteten. Gruppen erregter Bauern besprachen leidenschaftlich den Fall — und gleich waren auch Tatzeugen da. „Mit eigenen Augen habe ich den Juden gesehen“, so erzählte ein Bauer, „wie er eine Flasche mit einer roten Flüssigkeit über die Straße trug...“ und eine Frau fügte hinzu: „Natürlich, das war das Blut der Ermordeten... Hört, ihr, Leute“, so wendete sie sich im Volksrednerton an die Umstehenden, „in einer Flasche hat er das Blut der Ermordeten gehabt! Wie lange wollen wir noch dulden, daß diese Blutsauger...“ Ein anderer Bauer: „Zur Einweihung der Synagoge haben sie es gebraucht ...“ Und wieder einer: „Es war furchtbar, wie die Arme gelitten hat... ich kam gerade vorbei, war natürlich ahnungslos, was im Hause des Juden geschah... den Todesschrei der Ärmsten werde ich nie vergessen...“ Und wieder eine Bäuerin: „Ich kam auf die Bahnstation, der Jude stand dort mit einem Koffer, der war ganz blutig... das war der zerhackte Körper des Opfere... das Fleisch brauchen sie ja nicht...“ In Hajdudorog spielte sich folgende Szene ab: Eine Frau sprach auf dem Marktplatz vor einer aufgeregten Menge über den „Ritualmord“, da kam ein Kind mit einer Einkaufstasche vorbei. Ein Bauer fragte es, wohin es gehe. „Einkäufen“, war die Antwort. „Doch nloht zum Juden?!“ schrie der Bauer das Kind an. „Doch“, war die Antwort, „die Mutter schickt mich...“ Der BaueT packte daß Kind und hob es hoch: „Da, Leute, dieses unschuldige Kind soll das nächste Opfer sein! Es wollte zum Juden einkaufen gehen... er hätte es ermordet, wenn ich nicht dazwischentrete...“ Die Lage war unerträglich geworden, denn die Behörde kümmerte sich nicht um die Vorgänge, ließ den Dingen ihren Lauf. Da engagierte ein jüdischer Weingroßhändler auf eigene Kosten zwei Privatdetektive aus Budapest. Diese besuchten zunächst den Vater des verschwundenen Mädchens. Nun kann ein Bauer von Hajdunänäs natürlich nicht zwischen einem beamteten Kriminalbeamten und Privatdetektiven unterscheiden. Der Mann sah in den zwei Herren, schon weil sie aus Budapest, der Haupt» und Residenzstadt kamen, wahrscheinlich sogar hohe Vorgesetzte des heimischen Gendarmen, der doch auch schon ein ßehr hoher Herr ist., Kurz, der Besuch der Detektive zeitigte vollen Erfolg: Der Bauer gestand sofort, daß seine Tochter auf einem Gehöft unweit von Hajdunänäs zu finden sei, wo sie Dienst genommen habe... Er bat die Herron um Nachsicht für seinen „Irrtum“, er sei so vergeßlich seit dem Tode seiner Frau... manchmal lasse ihn das Gedächtnis vollkommen im Stich und so sei es ihm auch gänzlich entfallen, daß seine Tochter nur den Posten gewechselt habe, bereitwillig die volle Verantwortung. Er erlegte die Kaution für pünktliches Erscheinen vor dem belgischen Gericht, das ihn atif Grund seines eigenen umfassenden und eingehenden Geständnisses wegen öffentlicher Gewalttätigkeit abzuurteilen haben wird, er bezahlte aber auch bei Heller und Pfennig die zerbrochenen Flaschen des Speisewagens und leistet© überhaupt Ersatz für alle Schäden, die im Zuge dos Ereignisses entstanden waren. Ein Arzt, der zufällig im Speisewagen gewesen war und den Unhöflichen verbunden hatte, lehnte die Annahme eines Honorars, das ihm der Jude anbot, höflich und entschieden ab. sjt DIE STATISTIK ist eine der Spczialformen der Lüge. Das ist eo gemeint, daß man mit zweckmäßiger Gruppierung, mit tendenziösem Addieren, Subtrahieren, Dividieren und Multipli zieren statistischer Ziffern alle Tatsachen in ihr Gegenteil verdrehen kann. Die rumänischen Antisemiten aber nehmen eich nicht erst die Mühe solcher Operationen. Sie fälschen ohne Umwege. In. Rumänien leben nach den Ergeb nissen der letzten Volkszählung rund 800.000 Juden. In den antisemitischen Blättern wird die Zahl neuesten« mit zwei Millionen angegeben Seit Wochen kehrt, sie in den Artikeln dieser Zeitungen immer wieder. Liberale und jüdische Blätter stellen sie richtig, die antisemitischen wiederholen sie aber hartnäckig. Die jüdische Presse ruft nach dem statistischen Amt, ver langt, daß diese Behörde ihre eigenen Ermittlungen doch verteidigen solle. Das etatistische Amt aber schweigt. Es handelt sich ja nur um Juden. Jehuda. Weizmanns politisches Expose Zürich, 4. August. (Priv.). Es wird be-! giöse Argumente vor. Es dürfe nicht gereits deutlich, daß die Gesamtheit des Konschehen, was in der ganzen jüdischen Ge „FÜR SIE NICHT“ — diese Antwort bekam in einem über Deutschland nach Belgien fahrenden Zug ein Jude von einem Herrn im Spoisewagen auf die Frage, ob an dem Tisch, wo der Herr saß, ein Platz frei sei. Der Jude stand einen Augenblick betroffen da, dann griff er sich an den Kopf, wie einer, der sich plötzlich an etwas erinnert — und wortlos setzte er sich an einen anderen, gastlicheren Tisch. Das geschah am Nachmittag, beim Kaffee. Die Szene war auch vom Publikum des Speisewagens wortlos hingenommen worden. Der Jude selbst verzehrte seelenruhig, als ob nichts geschehen wäre, seinen Kaffee, ja manchmal huschte sogar ein heiterer; Lächeln Uber sein Gesicht, als ob er Ursache hätte, sich noch besonders zu freuon... Zwei Stunden später, nun schon jenseits dor Grenze, servierte man im Speisewagen das Abendessen. Als schon fast alle Tische besetzt waren — an einem saß der Unhöfliche vom Nachmittag —, betrat der heitere Jude den Wagen. Wieder trat er, zum nicht geringen Staunen der Gäste, die Zeugen der Nachmittagsszene gewesen waren, an den Tisch des Unhöflichen heran... Doch diesmal sprach er kein Wort... Was er tat, dafür aber übernahm er gegenüber der Grenzpolizei der nächsten Station gresses den Teilungsplan, so wie er vorliegt, ablehnen wird. Präsident W ei zmann hat heute in seinem Expose, dem das dichtgedrängte Haus in starker Spannung folgte, eine scharfe Fragestellung vermieden, um auch innerhalb des Kongresses Verhandlungsmöglichkeiten offen zu lassen. Sein Sinn ist auf weiteres Verhandeln mit England, mit dem Völkerbund und mit den Arabern gerichtet, denen er auch heute Frieden anbot. Er sagt: Nicht diese Teilung! Aber der zum erstenmal in der ganzen jüdischen Geschichte seit 2000 Jahren aufgeworfene Gedanke eines selbständigen Judenstaates sei etwas so Bedeutsames, daß er — vor allem auch lm Hinblick auf die Notlage der Juden in der Diaspora — nicht von vornherein abgelehnt werden darf. Es müsse versucht werden, diesen „neuen Ton“ zu einer für die Juden in Palästina und für die bedrängten jüdischen Massen in Osteuropa annehmbaren Melodie auszuweiten. Dazu will er Vollmachten für die Exekutive. Aus seiner heutigen Ansprache scheint hervorzugehen, daß er gegenüber dem Kongreß ähnliche Methoden anschlagen will wie die englische Regierung gegenüber ihrem Parlament. Er will offenbar versuchen, durch Verhandlungen einen besseren Teilungsplan zu erreichen, und dann noch einmal das Plenum des zionistischen Kongresses für diese letzte Entwicklung pro oder contra zusammenzurufen. Seine heutige mehr als zweistündige Ansprache war voll spannender Momente, den hier sprach ein Mann, der seit Jahrzehnten mitten in allen Kämpfen und Entscheidungen gestanden hat und als Vertrauensmann der englischen Staatsmänner viele neue und auch charakteristische Einzelheiten bekanntgeben konnte. Er kritisierte scharf die Mandatsverwaltung in Palästina wegen ihrer Planlosigkeit und Unentschlossenheit, durch die sie das Ansehen des englischen Imperiums vor der Welt in direkte Gefahr gebracht hat. Seinen Argumenten stimmte der anwesende Lord M eich e 11, der in der ersten Reihe auf der Bühne des überfüllten Züricher Stadttheaters saß, mit lebhaftem Beifall zu. Aber Welzmann machte eine wesentliche Unterscheidung zwischen der Palästinaverwaltung und England selbst, dessen große Verdienste er hervorhob, weil es als einzige Macht eine ernste Lösung der Judenfrage versuchte, die die Juden nie vergessen dürften. Der hohe Idealismus Englands, der das Imperium zusammenhält und der England darum davor bewahren wird, sein Wort nicht zu halten, sei vor kurzem wieder aus den Ansprachen der maßgebenden parlamentarischen Führer zu vernehmen gewesen. Große Bedeutung habe auch die Stellungnahme der Spitzen der anglikanischen Kirche, des Erzbischofs von Canterbury, der sich gegen den Teilungsvorschlag des Blaubuches ausgesprochen hat. Noch nie sei das Judentum vor einer so schwierigen und schweren Entscheidung gestanden, und diese Tatsache müsse das Verantwortungsbewußtsein aller Faktoren des Kongresses und auch seines Präsidenten schärfen. Die frei vorgetragene Rede war ganz erfüllt von Bekenntnissen und eigenen Erlebnissen und sie erweckte starken Beifall. Der Kongreßpräsident, Ussischkin, der sonst nur hebräisch spricht und sich heute trotz fast unüberwindlicher Schwierigkeiten der deutschen Sprache bediente, brachte historische und rellschlchte noch nicht geschehen ist, daß die Juden aus freiem Willen auf Pa lästina als ein Ganzes verzichten. Sein Ziel ist kein Nebeneinander von Staaten, sondern ein einziger Staat mit einer jüdischen Mehrheit und einer arabischen Minderheit, der in dieser Eigenschaft alle Rechte ge sichert werden sollen. Ussischkin ging in seiner Opposition gegen Weizmann, der wohl auch aus diplomatischer Klugheit gerade diesen schärfsten Gegner zum Kongreßpräsidenten vorgeschlagen hat, so weit, zu sagen, er werde Weizmann und der gegenwärtigen Exekutive sein Ver trauen und damit auch die Vollmacht zu weiteren Verhand lungen versagen. Ussischkin hat es aber unterlassen, irgend einen positiven Weg zu zeigen. PENSION ECKSTEIN rin nen renovier! Ein bewegter Tag Zürich, 4. August. (Eigenbericht der „Stimme“.) Weizmann als Ankläger der englischen Administration! Das war die Sensation in seinem heutigen politischen Referat. Mit hiesiger Ironie schilderte er die Unverstand liehe Haltung Englands gegenüber den Palästina-Unruhen. „Djenin hat Downing etreet den Krieg erklärt und Djenin hat ge siegt.“ Und Weizmann ironisierte die Haltung des englischen Militäns, dae zwei Divisionen stark nach Palästina kam: „E s kam, sah und tat nichts, aber uns präsentiert man jetzt die Rechnung. Weizmann war bei seinen Ausführungen sichtlich erschüttert und man konnte es ihm glauben, wenn er ausrief: „Daß ißt der Schmerz eines Menschen, der zwanzig Jahre geschwiegen hat.“ Diese« Schweigen Weizmanns, das so oft als Zustimmung zu den Handlungen der englischen Administration aufgefaßt wurde, hat viel zur Verschärfung der Gegensätze im zionistischen Lager beigetragon. Es ist gewiß einfach, den rUckschauenden Propheton zu spielen. Aber heute muß die Frage erlaubt sein: Wieviel wäre uns erspart geblieben, hätto Weizmann öftere so zur großen Öffentlichkeit gesprochen wio heute: Voll Dankbarkeit gegenüber dem England, das uns die Balfour-Doklaration gegeben hat, daß für uns daß Wort im englischen Parlament geführt hat, zugleich aiber mahnend und anklagend gegenüber oiner indolenten oder bösartigen Bürokratie. In diesem Teil schier Ausführungen hat Weizmann die Zustimmung dos ganzen Kongresses gehabt, ebenso in seinem Dank an Lord M e 1 c h e 11, wie in meiner vernichtenden Kritik an II o r b o r t S a m u o 1, den wir nicht erst seit gestern und heute als Schädling erkannt haben. Diese schwankende Gestalt hat Weizmann vernichtend gegeißelt. „Er hat als englischer Lord gesprochen •— so glaubt er.“ Dann aber kam der böse Schluß mit dem Vorschlag, einer Teilung zuzustimmen, die ee ermöglicht, zwei Millionen Juden in Eroz Israel, da« Weizmann als Vaterland für Juden und Araber bezeichnete, untorzubringen. Damit soll ein „Beitrag“ zur Lösung der Judtmfrage geleistet werden! Der Kongroß antwortete mit einem sehr beredten Schweigen. Hier ßoheidon sich die Geißtor. Wir wollen dio Lösung der Judenfrage in und durch Eroz Israel. Der Hinweis einer „Lösung auf weite Sicht“ wird zur Phrase, Anläßlich der Hohen Feiertage findet wie alljährlich im Prächtsaal zum «'Auge Gofites“, IX., Nußdorferstraße 75. ein feierlicher Gottesdienst statt. Kartenverkauf ab 22. August dortselbst täglich von 3 bis 6 Uhr nachm., Sonn- und Feiertage von 9 bis 12 Uhr vorm. Erstklassige Kantoren. Karten von S 3.— aufwärts. Vorstand des Tempelvereine», Wien, IX., MUllnergasse. Vorstand de» Vereine» o^irr UM Wien, IX., Liechtensteinstraße 113 und Logik sind nicht immer dasselbe. Es gibt Imponderabilien, die auch der genialste Chemiker nicht messen kann. Diese Imponderabilien haben uns am Loben erhalten. Diese nationalen und religiösen Imponderabilien zwingen uns, hier Weizmann bei allem Respekt „Nein!“ zu sagen. Hier ist und bleibt Herzl unser Führer. * Nach Weizmann sprach Ussischkin. Er war das mahnende Gewissen. Hier sprach das blutende Herz des jüdischen Volkes. Für ihn gibt es keinen Verzieht. Als er ausrief, daß nicht eine Majorität für die Teilung am Kongreß die Entscheidung im Leben des jüdischen Volkes herbeiführen könne, sondern das jüdische Volk, daß es auf Weizmanns Vorschlag nur ein klares Nein gebe und daß Erez Israel in seinen historischen Grenzen der Judenstaat sein müsse, raste der Saal vor Beifall, ebenso als Ussischkin wiederholt darauf hinwies, daß sich im Leben des jüdischen Volkes das Imponderabile, das Irrationale, stärker erwiesen habe, als die Berechnungen kühler Politiker. * Nach der Rede Ussischkin« beschloß der Kongreß über Antrag Berl Lockers, den Antrag des Präsidiums, der Kongreß solle sich als politische Kommission konstituieren und hinter geschlossenen Türen verhandeln, auhmorgen zu vertagen. Misrachi - WeltkonSerenz gegen Teilung Zürich, 4. August. (JTA.) Die Weltkonferenz de« Misrachi ist am Montag geschlossen worden. Die Konferenz nahm nach einem Bericht, den Gedalia Bublik im Namen der politischen Kommission erstattete, einstimmig folgende, für die Delegierten de« Misrachi auf dem XX. Zionistenkongreß bindende Entschließung an: Die Weltkonferenz des Misrachi verwirft entschieden jeglichen Vorschlag, das traditionelle hietorische Erez Israel zu teilen. Das religiös-nationale Judentum wird sich auf keinen Fall mit einem Verzicht auf irgend einen Teil de« Lande«, das uns durch unsere Thora und unsere Propheten :'eierlich verheißen worden ist, einverstanden erklären. Die Konferenz verlangt, daß das Mandat, wie es vom Völkerbund und den Vereinigten Staaten garantiert wurde, weiter in Kraft bleibt. Die Tageszeitung des XX, Zionistenkongresses in Zürich (12 bis 13 Nummern) ist in der R§ AVU O Bücherstube K99k I W GR ■ II., Taborstraße 20 a, Telephon Nr. R 45-305, einzeln oder im Gesamtabonnement zu haben Jüdisch-arabische Aussprache in Genf? Genf, 4. August. (JTA.) Manche zionistischen Kroise glauben, daß die Möglichkeit besteht, in Genf eine Aussprache zwischen den Mitgliedern der jüdischen und arabischen Delegationen, dio dort anläßlich der Tagung der Mandatskommission eingotroffen sind, lierbcizulühren. Die Besprechungen sollen i n zwangloser F o r m erfolgen und einem Meinungsaustaus ch über die allgemeine Lage in Palästina gowidmot sein. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß diese Besprechungen zu präziseren Verhandlungen zwischen den boidon Parteien führen könnten. Verhandlungen zwischen Weizmann und der polnischen Regierung Zürich, 3. August. (JTA.) Dio Jüdische Tolegraphen-Agen tur erfährt von zuverlässiger Seite, daß Dr. Weizmann «ich Ende A u g u s fc n a o h Polen begeben wird, um mit Vortretern der Regierung dio Stellungnahme Polens zum TeiUtngeplan zu erörtern und eine Roihe anderer Probleme zu besprechen. Dr. Weizmnim wird auch da» Grab seines Vaters besuchen, der in einem wenn ihre erste Tat Verzicht heißt. Politik polnischen Dorf beerdigt ist.

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