Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 666 (6.8.1937)
- Date
- 1937-08-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite £ DH STIMM! Nr. 666. — Wien, Freitag, 6. Anglist 1987. am UcMS- U Mi* G as- und Po zeilanwaen Edel* keramlk Ble ristalle Konplette Auss at um’en in bester Qualität Samuel Zuckermann Wien, l;.t tm Wert 1, Telephon A 41-6*45 nicht nur von den Rednern, die Freunde des Zionismus sind. Die Diagnose, die der Zionismus der Judenfrage gestellt hat, hat eich — fast möchten wir sagen, leider — al« richtig erwiesen. Nur in den großen Demokratien Westeuropas und Amerikas und in wenigen kleineren Ländern Europas — wobei ich ti. a. mit großer Freude auf das uns liebe und freundliche Land hinweise, dessen Gäste wir heute sind, und das uns eine großzügige Gastfreundschaft bei so vielen Gelegenheiten in der Vergangenheit, seit den ersten Anfängen unserer Bewegung dargeboten ihat — können Juden sich sicher fühlen und können vertrauensvoll ihrer Zukunft entgegensehen. Meine Damen und Herren! Wir blicken auf diesem XX. Kongreß auf 40 Jahre politischen Zionismus zurück. Es drängt ßich der Gedanke an die 40jährige Wüstenwanderung auf. Ist sie zu Ende? — so fragen wir. Wir glauben, es ist noch ein harter Weg vor uns, wenn wir auch sagen können: Wir sind ein gutes Stück weitergekommen. Das jüdische Volk hat in diesen 40 Jahren einen Übergang vollzogen. Große innere und äußere Wandlungen gingen vor sich. Vor der Zeit der Emanzipation lebte das jüdische Volk ein umhegtes Leben, die innerste Heiligkeit seines Glaubens war wohlbehütefc durch die traditionellen religiösen Formen. Mit dem Beginn der Emanzipation. begann diese Zitadelle abzubröckeln. Zuerst! in den Ländern des Westens, aber später überall in Europa, und wir hatten vor uns ein seltsames Phänomen — wenn es auch in der jüdischen Geschichte ein nicht unbekanntes ist —, nämlich, daß einzelne Juden eine größere Rolle denn je auf verschiedenen Gebieten innerhalb des Lebens der Völker, besonders in der Wirtschaft und in der Wissenschaft, spielten, während das jüdische Volk selbst immer schwächer wurde. Wäre nicht das Bollwerk der in kompakten Massen und in ihren eigenen kulturellen Formen lebenden russischen Judenbeit gewesen — die sich heute vom Weltjudentum abgeschnitten findet und an der gemeinsamen Aufgabe, eine Lösung für unser nationales Problem zu finden, nicht mitwirken kann, die aber zu jener Zeit, obgleich sie schwere Verfolgungen durchmachte, immer noch jüdisch lebte und dachte —, wer weiß, wie weit dieser Prozeß der Desintegration noch hätte gehen können. Freilich, wir können annehmen, er wäre nicht viel weitergegangen, denn Aktion erzeugt Reaktion. War doch der unmittelbare Anlaß des Erwachens des politischen Zionismus in einem Lande mit der emanzipierte3ten und assimiliertesten Judenheit der Welt zu suchen —, in Frankreich, wo der Fall Dreyfus in H e r z 1, dem vorher völlig der Assimilation zuneigenden Westjuden, die prophetische Inspiration hervorrief, die sich in seinem Buch der ,.Judenstaat“ ausdrückte — einem Werke, das, wie wir wissen, das Antlitz des Judentums grundlegend geändert hat. Es ist vielleicht nicht überflüssig, sich zu fragen, wie das jüdisehe Leben wohl heute ausgesehen hätte, wäre diese kleine Broschüre nicht geschrieben worden. Wir haben das Vorgnügon,. heute abends einige Männer unter uns willkommen zu heißen — es sind nicht viele —, die das Glück hatten, am I. Zionißtenkongreß In Basel im Jahre 18Ö7 teilzunehmen. Dies Ist nicht der Augenblick, der großen Verluste zit gedenken, die die Bewegung seit dem letzten Kongreß erlitten hat, aber ich fühle, daß ich diesen Augenblick nicht vorübergehen lassen kann, ohne eine Reverenz, wenn auch kurz und unzureichend, vor dem großen Namen Nahum Sokolows. Zum erstenmal tritt edn Zionißtenkongreß ohne .seine führende und leitende Mitwirkung zusammen. Wir worden seinem Andenken gebührenden Tribut zollen. AbQr für mich persönlich int es unmöglich, bei der Eröffnung des Kongresse« nicht diese« Mannes zu gedenken, dor so viele Jahre lang der Inbegriff jüdischer Bildung und Gelehrsamkeit, und zugleich moderner Kultur war wie kein anderer Judo unserer Generation. Ifir-r war ein Mann, der «ich avißzeichnete auf dem Gebiete der Literatur, und vot allem auf dem Gebiete der hebräischen, Lite* Oie Z onistisohe Bezirkssektion VIII. IX. Währingerstraße 6—8 veranstaltet zu in ihren Sälen einen Festgottesdienst flÄHTWn *■ -IIS» ÜY KirttnbMUllungen bei den AussohuSmltglledern und In der 8ektlon Montag bis Donnerstag von 7 bis d llhr abends, Tel. R 82-0-12 „40 Jahre politischer Zionismus!44 Der Beddit der Exekutive Vor der Eröffnung des Kongresses haben die Delegierten den Bericht der Zionistischen Exekutive, der hebräisch, in Form eines 456 Seiten starken Buches, erschienen ist, erhalten. Die Einleitung des Buches bildet ein Artikel, der dem Leben und Wirken des großen zionistischen Führers, des verstorbenen Ehrenpräsidenten der Zionistischen Organisation, Nahum S o k o 1 o w, gewidmet ist. Der Bericht enthält eine ausführliche Schilderung der Tätigkeit der Departments für Organisation und Propaganda, des Zionistischen Aktionskomitees, des Kongreßgerichtes usw. Die politische Tätigkeit der Zionistischen Exekutive ist in der Einleitung zu dem Bericht, die den Titel „40 Jahre politischer Zionismus“ trägt, umrissen. Es heißt darin unter anderem: „Der Kongreß ist zur Repräsentanz des jüdischen Volkes geworden, das seine Heimat in Palästina aufbaut und dort ein neues Leben begründet. Auf dem ersten Zionistenkongreß in Basel hat Herzl verkündet, daß das jüdische Volk lebt und über sein Schicksal selbst bestimmen will. Er hat die für die Entwicklung der jüdischen Staatsbürgerschaft und für die Souveränität des jüdischen Volkes notwendigen Bedingungen festgelegt und die Verantwortlichkeit der Führer vor der Repräsentanz des Volkes verankert. Diese Neuerungen im jüdischen Leben haben dem jüdischen Volke einen mächtigen Impuls gegeben und das Antlitz seines gesellschaftlichen Lebens grundlegend gewandelt. Als ein kleines Häuflein haben wir begonnen, heute zählt die Bewegung Millionen J u d e n, die aktiv an der Arbeit teilnehmen. Als wir mit der Kampfparole der Renaissance vor das Volk träten, begegnete man an den Zionistenkongreß uns in den maßgebenden. Kreisen der jüdischen Gesellschaft mit Feindschaft u n d S p o tt. Heute gibt .es im Volke kaum einen Gegner unserer Sache. Ebenso groß wie die Wandlungen, die im Volke vor sich gegangen sind, sind auch die Änderungen, die der Zionismus im Lande Israel, das als Heimatland des jüdischen Volkes ausersehen ist, hervorgerufen hat. Es folgt im Bericht eine Aufzählung der Änderungen auf verschiedenen Tätigkeitsebieten des Zionismus in Palästina. Zum chluß heißt ee: „Je größer und reifer unsere Bewegung geworden ist, desto größer wurden die Hindernisse auf dem Wege zum Ziel und desto größer auch die Gegnerschaft unserer Feinde. An dem Wendepunkt unseres Vormarsches trafen uns die blutigen Unruhen und stellten uns an eine schwere Front, wie wir ihresgleichen seit den ersten Tagen des Kongresses nicht gekannt hatten. Aber zum ersten Male, seit Herzl vor der ganzen Welt dem Streben des Volkes nach einem Judenstaate Ausdruck gegeben hat, spricht man heute ganz real von der Möglichkeit des Werdens dieses Staates, wenn auch auf efnem weit kleineren Gebiet und mit weit geringeren Möglichkeiten, als sie Herzl geträumt hat. An der Schwelle einer neuen Epoche blicken wir zurück auf den Weg, den wir zurückgelegt haben. Wenn wir uns nun Rechenschaft über das in den vergangenen zwei Jahren Geleistete ablegen, so können wir uns und dem Volke sagen: Unser Weg istderTichtige. Wie bisher werden wir auch weiterhin unentwegt unsere Arbeit, tun, ohne vor Hindernissen und Hemnissen zurückzuschrecken. Unser Ziel, heute noch in. . weiter Ferne, werden wir erreichen!“ . . ratur, wie als politischer Führer — ein Mann, der «eit den Anfängen der zionistischen Bewegung in der ersten Reihe derer stand, die für sie arbeiteten und kämpften, und der, wie wir alle hier wissen, eine entscheidende Rolle in vielen politischen Aktionen und Diskussionen spielte. Viele Jahre hindurch war er der Vorsitzende der zionistischen Exekutive und verschiedene Male Präsident de« Kongresses. Seine Weisheit, die Weite seines Horizonts, sein unerreichter Schatz jüdischer Bildung machten ihn zu einem Führet1, dessen Tod ein nicht wieder gutznmachender Verbiet für das jüdische Volk ist. Sein Name Wird für immer in die Tafeln jüdischer Geschichte eingegraben bleiben. loh werde hier keinen Versuch machen, im einzelnen auf alle die Stationen einzugehen, die wir in diesen 40 Jahren de« Wandern« seit dem I. Kongreß haben passieren müssen — Sie kennen sie ebeneogut wie ich. Ee gab Jahre derFülle und Jahre der Hunger «not, große Hoffnungen und große Enttäuschungen, aber immer sind wir unerbittlich an die Räder unseres Schicksals gebunden geblieben — abhängig voffl Schicksal anderer Nationen: Niemals sind wir Herren unseres eigenen Geschickes gewesen. In diesen 40 Jahren haben wir große politische und soziale Erhebungen mlterlebfc: wir haben gesehen, wie große Staaten verschwinden und kleine Nationen auferstehon, wie ganze Gebiete von ihren Einwohnern entleert, und wie Einwohner von ihren Ländern, und wie ganze Völker von einem Staat in einen anderen verpflanzt wurden. Große politische Dynastien «ind gestürzt, soziale und politische Formen wurden in den Schmelztopf geworfen, nemo Formen sozialer und wirtschaftlicher Experimente bilden sich vor unseren Augen. Und in diesem ganzen Prozeß von Erschütterungen und Umformungen «ind auch wIt hin,eingezogen. Die Welt aber wird Immer unempfindlicher und kälter gegenüber menschlichen Leiden, weil die Menschen ratlos sind und sich ohnmächtig fühlen gegenüber den Aufgaben und Pflichten der Humanität. Und wenn eine Generation härter und selbstsüchtiger wird, so wirkt eich dies unvermeidlich auf die Stellung der Juden aus, denn wir sind überall ln der Minderheit und abhängig von der Gnade anderer« Warn loh all das bedenke tmd wenn Ich BLAU - WEISS - Zünder (Keren-Kajemeth- Zünder) erhältlich bei: Viktor Adlersberg, Trafik- und Haushaltartikel, Wien, VTI., Zollergasse ß. Tel. B 33-402. dann sehe, daß wir uns jetzt nach diesen schweren und turbulenten 40 Jahren zu einem Kongreß versammeln, und zwar mit einer größeren numerischen Stärke als jemals vorher, und mit unverminderter Energie und mit unvermindertem Willen, dann, so glaube ich, «ind wir als Volk berechtigt, unseren alten ehrwürdigen Segenaepruoh zu sagen, das 8 o b e h e o h e janu: Gelobt seist du, o Gott, der du uns bewahrt hafit und uns am Leben erhalten hast und uns bi« zu diesem Tage gebracht hast ... und zwar, so möchten wir hinzufügen, uns gebracht hast zu diesem Tage nicht als Ruinen, als Gedemütigte und Zermürbte, auch nicht in Selbstauflösung, sondern als die Avantgarde — eigentlich viel mehr als bloß die Avantgarde — einer Nation, die sich ihrer großen Vergangenheit und der gewaltigen Verantwortung ihreT Zukunft voll bewußt Ist. Mehie Damen und Herren! Der XX. Zionietenkongreß tritt zusammen zu einer Zeit, die im höchsten Grade kritisch ißt und -die sich doch erweisen kann als der Anfang einer neuen Ära ln der Entwicklung des Nationalheims und in der Erfüllung der Hoffnung des jüdischen Volke«. Es ist sterblichen Menschen nicht gegeben, in die unerforechlichen Geheimnisse der Zukunft einzudringen oder die RatBChlüsise au entziffern, die die Vorsehung in der Fülle der Zeit enthüllen wird, aber ich denke, es ist nicht zu viel gewagt, wenn wir sagen, daß wir heute an einem entscheidenden Wendepunkt stehen, wo sich eine große neue Ohanco für un« bieten kann. Ich brauche nicht auf die bitteren Enttäuschungen und Sorgen einzugehen, die wir alle wegen der Ereignisse der vergangenen Jahre ln Palästina durchgemacht haben. A1b vor zwei Jahren der Kongreß zueammentrat, stand die Bewegung, wie Sie »ich erinnern werden, vor einer sehr schwierigen Situation, da un« ein Legislative Council auf erlegt werden sollte — eine Maßnahme, die eine Erstarrung unsere« ganzen Werkes ln BMü hätte m Folge haben können. Der Kongreß erkannte die Gefahr, die damals drohte, und al« ich 1935 da« Amt übernahm, war es mir klar, daß ich keine einfache Aufgabe vor mir hatte. Ich habe dama!« gesagt,- daß es mir niemals gegeben zu sein scheine, einen glatten Weg vor mir zu haben. Wanrlich, diese meine Prophezeiung sollte «ich bewahrheiten. Der Vorschlag des Legislative Council wurde fallengela««en, nicht nur, well wir Einwände gegen ihn hatten und weil er schädlich für unsere Arbeit gewesen wäre, eondern well es allgemein von beiden Häusern dpi» britischen Parlaments anerkannt wurde, daß der Vorschlag voreilig und wahrscheinlich auch undurchführbar war. Aber diese unmittelbare Drohung verschwand erst vom Horizont, als die Kräfte der Anarchie ln Palästina selbst, von interessierten Einzelpersonen ermutigt, und von den Behörden nicht genügend abgeschreckt, ihre Köpfe wieder erhoben und für sechs Monate ganz Palästina ihrer Schreckensherrschaft unterworfen blieb. Aber wie dunkel diese Tage auch waren und wie schwere Verluste wir auch beklagen, deren wir in dieser Stunde mit Ehrfuoht und Trauer gedenken —, wir haben in diesen Tagen auch Großes und Stolzes erlebt. Trotz Schreckensherrschaft, trotz Mangel an behördlicher Energie und der immer gegenwärtigen Drohung der Bemr hinterbruhl Pension Porti n, Hauptstraße 41, Tel. 117 Pension Brllhlegg« Hauptstraße 114, Tel. 7 Erstklassige Häuser / Beste KUohe / Mäßige Preise lohnung der Gewalttaten durch Unterbrechung der jüdischen Einwanderung, hielt der Jischuw seine Positionen aufrecht und widerstand allen Angriffen mit Heroismus und zugleich mit Zurückhaltung. Der Jischuw ln Palästina bat die erste Probe seiner Nationswerdung bestanden. Seine Disziplin und Einigkeit während dieser schweren Monate wird der Nachwelt überliefert werden als eine« der glorreichsten Kapitel unserer Geschichte. In diesen tragischen Monaten des Jahres 1936 kamen wir dazu, un« klarzumachen, wie niemals zuvor, daß in dem neuen Judentyp, der iii Palästina entstand, Zion wirklich durch seine Söhne gerechtfertigt war. Ich bin sicher, daß diese Versammlung den Wunsch hat, ihre aus tiefem Herzen kommende Bewunderung und ■ Dankbarkeit für den Jischuw in geeigneter' Form kundzugeben, ihm die Anerkennung, au&zusprechen für seinen ruhigen Mut und seine Würde in jenen dunklen Stunden, und dafür, daß er durch seinen festen Widerstand und seine hartnäckige Ausdauer den gegenwärtigen Bau des Nationalheims erhalten hat. Ich bitte Sie, sich zur Ehrung derer, die ihr Leben in diesen Unruhen lassen mußten, von den Sitzen zu erheben; ihr. Andenken wird immer in unseren Herzen wefterleben.' (Der Kongreß erhebt sich.) Hoher Kongreß! Im Laufe der zwei Jaihre seit dem Luzern er Kongreß hat der Jischuw " in Palästina bemerkenswerte Fortschritte auf wichtigen Gebieten gemacht. Wirtschaftlich gab ee viele störende Faktoren, die unsere Existenz in Palästina während dieser Periode bedrohten: es gab di© allgemein© Nervosität und Unruhe, die von dem italienisch-abessinischen Krieg* ihren Ausgang genommen hatte, und es folgten lange Monate ununterbrochener Unruhen in Palästina selbst, in deren Verlauf die arabischen Terroristen bewußt die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage der jüdischen Bevölkerung suchten: und hierauf folgte wiederum die Unsicherheit ' bezüglich der Zukunft, die die Untersuchung der Königlichen Kommission begleitete. Nichtsdestoweniger, trotz > alledem, ist die jüdische wirtschaftliche Struktur nicht nur unvermindert geblieben, sondern hat. wie bereits festgestellt, einen bemerkenswerten Zuwachs von Kraft ln verschiedenen Richtungen zu verzeichnen. Der Kern eines jüdischen Hafens wurde ln Tel-Aviv geschaffen, 15 neue Siedlungen wurden gegründet und zwei alte — Chulda und Chlttln — wieder aufgebaut. Jüdische Arbeit ist mehr in der Landwirtschaft verwurzelt als jemals zuvor, wfy konnten unsere Wirtschafts- und Finanzinstru- Restaurant Billet Bestrenommlerte Küche Reichhaltige Menüs a S 1a90 u. 2a60 ll,,Hammerpurgstallgasse3 (näthst Salztorbrfldte)