Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 662 (23.7.1937)
- Date
- 1937-07-23
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag, 23. Juli 1937. — Nr. 662. Oll STIMM! Sttftf 5 Hof gaste in früher Westend, jetzt Gaststätte Anderka 3 Minuten vom Kurhaus I Streng rituell u. A. d. Schiffschul Wien, la Wiener Küche, günstige Pensionsarrangements in Zimmern und Thermalbädern mit jedem Komfort, fließendes Wasser usw. Müßige Preise. Gefl. Anfragen an Georg Wollt, Haus Anderka, Hofsastein fILME Bb Filme ohne Arier-Paragraph Die Glückspuppe. — Alle gegen einen. — Der geborene Verkäufer. — Lustige Sünder. — Menschen Im Hotel. — Die Polizei greift ein. — Liebe eines Fremden. — Der kleine Kavalier. — Die Perlen der Krone. — Die Inse| ohne Sünde. — Der geliebte Vagabund, -- Kopf in der Schlinge. — Drei kleine Gangster. — Hochverrat. — Drei-Groschen-Oper. — Wien, Wien, nur du allein. — Land ohne Musik. — König des Lachens. — Motiv unbekannt. — Es geschah zu Silvester. — Safari. — Verfluchtes Geld. — Hokus-Pokus. — Liebe — nichtgenügend. — Susy. — Braddock gegen Louis. — La belle Equipe, — Tanz unter dem Galgen. - Die gute Erde. — Drei süße Mädel. — Menschen unter Menschen. — Paris. — Jazz- Kadetten. Die Millionen-Filme der Parampunt Die Paramount bringt heuer mehr als zwanzig Filme. Das diesjährige Produktionsprogramm der Paramount enthält zwei Ernst-Lubitsch-Filme, einen, „Engel“, nach dem gleichnamigen Bühnenwerk von Melchior Lengyel, mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle, der zweite ißt das Lustspiel „Blaubarts achte Fra u‘‘, in dem Claudette Colbert zum erstenmal mit Lubitsch zusammenarbeitet. Der zweite Marlene-Dietrich-Film führt den Titel „Mitternach t“; es handelt eich hier, ebenso wie bei „Engel“, um ein gewagtes Thema, daß allerdings mit Takt und Geschmack behandelt wird. Weitere Filme mit Claudette Colbert sind „Im Kreuzverhö r“, ein Monumentalfilm, den Frank Lloyd inszenierte, und das reizende Lustspiel „M an trifft sich in Paris“. Der derzeit meistbeschHftigte Star des amerikanischen Films ist zweifellos Dorothy Lamour, die uns in der vergangenen Saison als Dschungelprinz essin bezauberte; sie spielt in einer Reihe von Filmen, die der Sonderklasse zuzuzählen ist. An erster Stelle steht der aktuellste Film des Jahres, „D e r letzte Zug aus M a d r i d“, der vierundzwanzig Stunden vor Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges spielt; des weitern ist das mondäne Gesellschaftsiustspiel „Panama.“ zu nennen. Ein dritter Film mit Dorothy Lamour ist das von Rouben Mamoulian inszenierte Lustspiel „Mädel, paß auf!“ Auch zwei Gary-Cooper-Filme stehen auf dem Programm; der eine heißt „Schrecken der Meere“ und ist ein Abenteairerfilim; der zweite ist ein Lustspiel, „Der Ritter aus A m e r i ka“, das sich auf der Linie von Mr. Deeds hält. Noch ein vierter Film ist mit Dorothy Lamour angekündigt, „Havann a“, ein beschwingtes, mus'ikerfülltes Lustspiel. „E b b e“, mit Oskar HomoLka gilt als der vollendetste Farbanfilm der Saison. Jean Arthur, der Liebling des internationalen Fiimpublikums, spielt die Hauptrolle in „Lachende Lippen“, einem tempo erfüllten Lustspiel. Franziska Gauls erster amerikanischer Film startet unter dem Titel „Bucoaneer“. Frank Lloyds „Geburt einer Nation“ ist ein Film aus der Geschichte Amerikas, der Abenteurerin m „Barrier e“ spielt unter Pelzjägern und Fischern. Auch ein Harold-Lloyd-Film ist vorgesehen; er wird die Welt wieder lachen lehren. Drei Detektivfilme, darunter „D e r große Garn bin i“, der erste Film einer neuen Detektivserie, ergänzen das ebenso umfaugmohe, wie abwechslungsreiche Programm der Paramcmnt, das mit Reckt unter der Devise „Paramount Juhliäuma-Praduktion 1937—38“ startet, Heute: „Paris,“ Ln Opern- und Votiypark- Kmo ist ab heute der neueste IJarry-Baur- Film „Paris“ zu sehen, der dem großen Schauspieler Gelegenheit gibt, sein großes Können in dar Darstellung einer geinüt- und humorvollen Charakterrolle zu zeigen. Die weibliche Hauptrolle spielt die schöne R,enee Saint-Cyr. Dor Film „Paris“ erscheint in der französischen Originalfassung, Leopoldstädter Veikskinp — renoviert, Die Direktion des LcopoldsRklter Volkskino bereitet für sein Publikum eine große Überraschung vor. Am 6. August wird dieses beliebte Kino in neuem Glanze eröffnet. Es wurden zahlreiche Umbauten zur Bequemlichkeit der Besucher voigenoiiuuon. Das Eröffnungßprogramm wird dor bekannte Film „Paris“ mit Harry Baur bilden, ... Todesfall Am 14. d. verschied nach langem, schwerem Leiden Herr Emunuel Braun. Die Beerdigung fand am Erow Tischabeaw statt. Der Verstorbene war ein guter und bewußter Jude. Um ihn trauern seine Frau und seine Söhne, unsere ■ Gesinnungsgenossen: Felix Braun, Ing. Otto. Brau© spä Rudolf Brau©, Die Juden im neuen Spanien Von Dr. Israel?wi Kann«r (3. Fortsetzung.) Man hält die Nachkommen der einstigen Marannen noch heute für Märtyrer. Dazu ist zu bemerken, daß in Spanien selbst davon sehr wenig die Rede ißt. Hier spukt daß Maraanentüm nicht so stark, wie im' Ausland angenommen wird. Der Begriff Mgranne hat einen Bedeutungswandel mitgeimacht. Wenn heute einer wirklich weiß, daß eg von Marannen abstammit, so iet ee für ihn eine außerordentliche Ehre, daß in ßeinen Adern Tropfen Blutes des ältesten und begabtesten Volkes fließen, aber er denkt bei weitem nicht daran, zum Judentum zurückzukehren, da es ihm jetzt in gleichem Maße gefällt, einem mächtigen Volke Südeuropas anzugehören. (In Portugal gibt ee tatsächlich einige Gruppen von Marannen, die zum Judentum übertreten wollen. An den hohen Feiertagen müssen in P o r to zweitausend portugiesische Marannen in sechs temporären Synagogen beten. Der Führer der Marannen iet der Kapitän Barros deJJasto Banoe. Thorarollen, Kantoren usw. liefern ihnen die Juden von Barcelona.) Was ich also feste teilen will, ist, daß man eich u nterden heutigen Marannen keine Dulder vorstedlen soll, sondern Vollblutßpanier, die in nationaler Hinsicht für das Judentum nichts, in kultureller sehr wenig übrig haben. Drei Ausnahmen seien hier erwähnt: Auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca (einer Insel der Balearengruppe) trifft man die C h u e t a s, Nachkommen ehemaliger Juden, die zu Massentaufen gezwungen worden waren. Chuetas bedeutet: Schweineesser. Sie aßen nämlich öffentlich Schweinefleisch, um ihre angezweifelte Treue zur Kirche kundzutun. Auf der Insel wohnen über 5Q.Q00 Chuetas, davon 30.000 allein in der Stadt Palma, die 90.000 Einwohner zählt. Sie verkehren nur unter sich und werden von den Malloroanem mit Verachtung behandelt. Sie wohnen in besonderen Gassen, in der Nähe der Galle Santa Eulalia. Hier ist auch eine Straße nach dem Berühmten jüdischen Kartographen J ehuda Cresquas benannt. In de© Bergen lebt eine Sekte, die sich alljährlich am zweiten Pessaqhtag versammelt, Teig in der Sonne bäckt und Gebote verrichtet, Sie stammen von Juden ab, die, um den Nachforschungen der Inquisition zu entgehen, nicht am ersten, sondern am zweiten Tage das Pessachfest begingen und zur Sicherheit sich Überdies in die Berge zurüokzogen. Außerhalb Barcelonas, in der Vorstadt Sans, befindet sich in der Ol-Cantilla-Straße in einem kleinen älteren Häuschen eine Ölhandlung. Wer es versteht, das Vertrauen der Besitzerin zu gewinnen, dem ist ein herrliches Schauspiel gesichert. Die Frau führt dich dureh eine Geheimtür iß den anstoßenden Raum und hier enthüllt sieh folgendes Bild: Drei Stiegen führe© zu einer geheimen T ü r hinab. Eine Geheimsynagoge. Den vielen Spanienreisenden ist sie unbekannt, weil sie wie ein Veilchen im Verborgenen blüht- Wenn man den Boden dieser Synagoge betritt, dann ist einem zumute, wie dem Prinzen, als er Dornröschen fand. Die Wände sind mit Goldbuchstaben beschrieben, darunter die Zehn Gebote in spanischer Sprache. Auf den Lampen ist „Salem Aleikum“ aufgeschrieben. Überall befindet sich das Wort: Dios (Gott). Uralte Bücher liegen schön geordnet herum. Keiner der Nachbarn weiß, was hier verborgen ist. Die Frau erzählt, daß sich noch zur Zeit ihres Urgroßvaters Leute zum Beten hier versammelten. Sie selbst habe die Absicht, ihren neunzehnjährigen Sohn beschneiden zu lassen, aber die Judengemeinde von Barcelona lehne dies aus Angst vor eventuellen Demonstrationen ab. In M o n t s e r r a t, einem gebirgigen Wallfahrtsort in Katalonien, befinden sich in einem Kloster zwei Sefer Thoras, ein Paar TefilliP' und eine Geige, die die Geige König Davids sein soll. Der Antisemitismus in Spanien Neben der Erinnerung an den Rambam lebt auch die Erinnerung an die Inquisition. Alljährlich im Juni, zu St. Johann, dem Jahrestag der Judenverbrennung, häufen die Spanier Sessel, Tische und andere verbrennbare Stoffe auf dor gtiaßo uni setzen sie unter Freudentänzen in Brand, Jeder bringt ein neues Stück hinzu und wirft es als „Chndio“ jn die Flammen. Da man einst picht Brennstqff genug zur Jud©nverbrennupg hatte, griff map zu einer anderen Todesart. Man warf die Juden haufenweise ins Wasser. Barcelona zum Beispiel liegt am Fuße des Mont J u i c (Judenberg); von diesem Berge, wo sich einst das jüdische Ghetto befand, wurden die Juden direkt ins Meer hinabgeworfen.1) Wie machte ich meine ernte Bekanntschaft mit den Antisemiten? Ich befand mich ifl dem schönen Gebäude der Hauptpost Madrids. Meine kurze Hoee verriet meine „deutsche“ Herkunft. Ein Auslanddeutsqber glaubte cinep Landsmann gefunden zu haben, trat auf midi zu und fragte; „Bist eip Deutscher, gelt?“ „Nein, ein Österreicher.“ „Ist doch dasselbe!“ „Ja, aber ich bin ein J u d e a u s ö s t e rr e i c ii.“ ,,Ah so“, sprach er und verschwand. Die h»kßukreu5le?ispj]@ Prqase hat von der h i e s i g e n P r e s s e Besitz ergriffen. Die Zeitungen haben poetisch-klingende Naipeni „Sonne“, „Stimme“ iw Mabr wie in allen anderen Ländern Europas ist die Leserschaft streng politisch eingestellt. In den großen spanischen Zeitungen „A. B. C.“ und „La Nation“ erschienen Artikel, die den Juden die letzten Aufstände zusebrieben. In Wahlzeiten werden die Straßen mit Karikaturen von Juden und Freimaurern plakatiert. „El Correo Oatalan“ und „El Dehnte“ nennen das Jndenviertei m Barcelona eine Zuflucht der Kriroinajverbrepher und ein Li do ciandestinq (Geheimes Freudenhaus). Diese Bezeichnung ist auf folgenden Umstand zurückzuführen; Gewissenlose Agenten brachten Mädchen UUS änueu Ppvölkerimgsklassen in Osteuropa nach Spanien, indem sie ihnen ein leichtes und angenehmes Leben Und manchmal auch die Ehe und gute Stellungen versprachen. In Wirklichkeit war das Ende dieses Lehens die Prostitution. Unter den Mädchen au® Osteuropa gibt es Jüdinnen, ebenso unter den Agenten, no daß ses Gewerbe, an denen die Juden höchstens ein Prozent beteiligt sind, geradezu als „jüdisch“ gehrandmarkt wird und Schande Übqr -den jüdischen Namen bringt, Jch [selbst wurde im Hafenviertel von einem Mädchen in dem jiddischen Idiom Karpatorußlandß angesprochen. Schufte gibt es aber schließlich unter allen Völkern, und wir brauchen die unsrigen nicht zu verteidigen oder abzuleugnen, weil kein Volk für seine Verbrecher verantwortlich gemacht wird. Aber unter diesem Makel haben die übrigen jüdischen Einwanderer zu leiden, auch wenn sie absolut ehrenhaft und arbeitsam sind. Im „A. B. O.u erschien ein Artikel in Fortsetzungen, „pro“ (Gold), der durcbtränkt ist vop Zitaten aus den „w eisen von ZiQ n“. Uud der Spanier kommt leichter auf die Politik und somit auch auf die Juden zu sprechen als der Angehörige einer anderen Nation. Politik ist dem Spanier d86, was dem Franzosen sein Aperitiv, was dem Amerikaner sein Dollar, Rover er darauf verzichtet, von fünf bis sieben Uhr nachmittags irgendwo zu. sitzen und zu politisieren, wird er lieber Beruf und Karriere aufgeben, Alle sitzen und diskutieren: Die Vornehmen im Klub, die Ärmeren in den kleinen Gaf6s und die schon gar nichts haben, halten am Brunnenrand der Meinen Städte politischen Rat. Die JudenVertreibung in Spanien war einstmals eine religiöse Sache gewesen. In moderne spante ehe Politik und Ökonomie schien die * Frage nicht einzugreifen. Man trat den nach Spanien aus Deutschland emigricr-epden Juden £um mindesten ohne Feindschaft entgegen, Pie meisten gingen In die Provinz Katalonien, der wirtischaftspotenteste©, wo ei© am ehesten hofften» eipo neue E&istena finden zu können, Jetzt wurde aber ein Fehler gemacht, Pie deutschen Juden, die nach Katalomc© gingen, brachten zumeist eigenes Kapital mit. Sie wäre». geldiflilssig. Und sie benutzten die JÜDISCHES KINDER-FERIENHEIM „ATID“ Spital OtoSemmecittty wo mj Inhaber u. pidagog. Leiten A. Taglicht Modernst - Rituell - Erstrangig Glanzende Erholungserfolgcl - Ständige ärztliche Kontrolle! - Ärztereferenzen Sekretariat! Wien, IX., Schwarz, spanlerrtrafte 19, Tal. A 94*8.73 Möglichkeit, in har bezahlen zu können, dazu, um bei den hart ringenden kleinen und mittleren Fabriken billig eanzukaufen. Besonders der Sonnabend, an dem die kleinen Fabrikanten oftmals die dringend benötigten Lohngelder nicht beisammen haben, wurde zu einem beliebigen Einkaufstag, an dem sich die Preise drücken ließen. Damit verstieß man gewiß nicht gegen die Bräuche des freien Wettbewerbes. Aber auf Grund so getätigter Einkäufe waren die deutsehjüdischen Grossisten oftmals imstande, billiger abzugeben als die eingesessene spanische Konkurrenz. Man fing an, vom „jüdischen Dumping“ zu sprechen, und es bleibt sieh gleich, ob die Spanier selbst das zuerst taten oder ob die überall wachsamen Hitler-Agenten und Göbbels-Jonrnalisten damit anfingen. Jedenfalls nahmen die Dinge in der spanischen Presse bald einen viel breiteren Raum ein, als ihnen praktisch gebührte. Unter anderen brachte die offizielle Zeitung „Debate“ eiinen reichlich alarmierenden Aufsatz mit der Überschrift „Israel befiehlt“, und zeigte eine bewußte oder unbewußte Beeinflussung durch die Nazipropaganda. (Schluß folgt.) iiiiliilliiiuiinniiiiiniiiinmiiriniiiiiiiiuiiiiiiimiimiiimiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiip Die Seele weiß nichts von einer ange* erbten, angeborenen Sündhaftigkeit. (Samson R aphael Hins eh) =' * Die Ethik ist das Lebensprinzip des Judentums. Sekte Religion will Sitten* lehre sein und ist Sittenlehre. (Herma©© Cohen 1843—1918) ' * '; Ein Volk, dem seine Gegenwart nichts, seine ZuJcimft hingegen alles gilt, das gleichsam der Hoffnung lebt, ist eben deswegen schon ewig die Hoffnung. (Heinrich Graetz 1817—1891) GEBjRCSFERIEHHEIM IN ANNABERCj (1100 M») Der August-Transport geht am 2, August ab! Strengrituelle Vollpension (5 Mahl- Zeiten) für Kinder unter 14 Jahren SA.— pro Tag. Anmeldungen: Montag bis Dpnngrstag n^phai. 3^-7 Uhr im Ferienbureau, l|,, Malzgasse 14/3 Samuel Sperling gestorben. Nach kurzem schweren Leiden ißt der langjährige Obmann des Vereines „Meichisch Jesclimh -r Rasche Hilfe“, Herr Säpiuel S p e r 1 i n g, gestorben. Jahrzehntelang widmete er seine. Zeit der Förderung des Rethauses, das sich heute eines grqßen Ansehens und Zuspruches erfreut. Aber nicht pur auf religiösem Gebiete betätigte er sich, er wirkte auch als Vorstandsimitglied ju de© Vereinen „Kurfitrsorge“, „Hachuusath Knla“ uu4 „Ferienheim für arme, erholungsbedürftige Schulkinder“. Vielen humanitären Vereinen gehörte er auch als Mitglied an mul überall hat er sich wegen seineq geraden, ehrenhaften und kollegialen Wesens der größten Wertschätzung erfreut. Zu seinem Begräbnisse, das am Sonntag, den 18. <L, stattfand, hatte riefe eine große Trauergomeindo eingef undon und die Nachrufe, die dem Verblichenen voip Rabbiner Pr. Mehrer, $fe$* zina|rat Dr. Brau©, Rabbiner Hager und Cafetier Buohsbaum gehalten wairdeu, zeigten, weichen Verlust die Vereine durch Sein Hinscfeeideu erlitten feaben. i oqesraue. nanowr -nuuoinne (od), bchmotz Adele (59), Schwai’z Heinrich (69), Engel Hermann (79), Steinbreoher Spvinze (M), Riß Isidor (71), Schornstein Emma (89), Neurath Jakob (79), Kahn Therese (83), Weiß Jacques (74), Pux Ida (67), Wakjetem Adolf, Kaufmann, Direktor des Döblinger Tempelvareines (75), Albachary Daniel (86), Gold- Schmied Ida (64), Dr. Lewinter David Saul (60), Phßchkes Jakob (55), Reiß Josef (81), Ivandau Siegfried (46), ßegall Taube Bassie, Pinelas Frieda (80), Silberstein Siegmund (64), Wejß Alfred (97), Fisclier Kami ine (81), Rothqlz Max (64), Löwy Berta (42), Turteltaid) Sidouie (71), Kolm Alfred (61), Reisfeld Hilda (41), Pr- Teler Chaim David, Arzt (49), Raas Wilhelmine (64), Te^ch Emanuel (77), Klei© Henriette (Ql), Braun Emapri, (71), Löwiensohn Max (90),