Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 662 (23.7.1937)
- Date
- 1937-07-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seile 4 Dl! STIMM! Nr. 662. — Wien, Freitag, 23. Juli 1937. Die vom ersten Kongreß Die Exekutive rler Zionistischen Weltorganisation hat an alle lebenden Teilnehmer des I. Zionietenkongresses in Basel 1897 ein vom Mitglied der Exekutive J i z c h a k G r ii n b a u m gezeichnetes Schreiben gerichtet, in dem angekündigt wird, daß bei der am 8. August in Erinnerung an den I. Kongreß im Baseler Stadtkasino stattfindenden Feier den Teilnehmern am I. Kongreß Dank und Anerkennung abgestattet werden wird. „Dankerfüllt“, heißt es in dem Schreiben, „werden wir der ersten Tage des Zionistenkongresses und der Zionistischen Organisation gedenken und uns Rechenschaft geben über den schweren Weg, den wir zurückgelegt haben, über die Siege, die wir in unserem Befreiungskampf errungen haben, über das Aufbauwerk der 40 Jahre, die verflossen sind, seit die Mitglieder des I. Kongresses unter der Führung unseres rmvergeßlichen Theodor Herzl mutig den Weg unserer Befreiung und Erlösung beschritten.“ Medizinerin, mitSprachkenntnissen (englisch, französisch, bulgarisch), sucht entsprechende Arbeitsmöglichkeit. Gefl. Zuschriften an die Redaktion des Blattes itMecflzinerln“ Konferenz der „Nein-Sager“ In Zürich Jerusalem, 19. Juli. (JTA.) In Palästina fand eine Beratung des M i s r a c h i, der Allgemeinen Zionistengruppe B und der Judenstaatspartei statt. Es wurde die Stellung der drei Parteien zum Teilungsplan der Kommission erörtert und beschlossen, einen rücksichtslosen Kampf gegen die Teilung zu eröffnen und alle jüdischen und gegen den Teilungsplan eingestellten nichtjüdischen Kräfte in der ganzen Welt dazu zu mobilisieren. Weiter wurde beschlossen, für den 1. August nach Zürich eine Konferenz der „Neinsager“ einzuberufen, die die gemeinsame Haltung der drei Parteien auf dem XX. Zionistenkongreß festlegen soll. M. M; Ussischkin, Meir Großmann, Rabbi Meir Berlin und S. Schwarz werden die Referate halten. JUNGE CHALUZAH aus gutem Hause (Medizinerin), die den innigen Wunsch hat, zum XX. Zionislenkongreß zu kommen, das Reisegeld jedoch unmöglich aufbringen kann, bittet Autobesitzer, der zum Kongreß reist, ihr die Freude zu machen und sie miizunehmen. Gefl. Zuschiiften an die Administration <L Bl. unter „Herzenswunsch“ Jahr zu. Er wies darauf hin, daß trotz der Unruhen ein ununterbrochener Aufschwung der Geschäftstätigkeit zu verzeichnen war. Der Reingewinn im abgelaufenen Jahre betrug 272.208 Pfund; hierzu kommt der Gewinnvortrag aus dem vorangegangenen Jahre in der Höhe von 26.353 Pfund. Nach Vornahme der notwendigen Abschreibungen tmd Zuführung entsprechender Beträge an die Reservefonds empfiehlt das Direktorium die Ausschüttung einer fünfprozentigen steuerfreien Dividende, was einschließlich der bereits ausgezahlten Zwischendividende eine 7M%ige Verzinsung bedeutet. 24.240 Pfund werden auf neue Rechnung vorgetragen. Neuinvestitionen. Es wurden im Jahre 1936 Neuinvestitionem im Betrage von 407.593 Pfund voigenommen, und zwar für Boden, Gebäude und andere Immobilien 81.220, für Anlagen und Maschinen 156.390 und für das Leitungsnetz 160.280 Pfund. Die Erweiterung des Kraftwerkes in Haifa ist im letzten Jahre beendet worden; zwei neue Dampfkessel werden jetzt aufgestellt. Die Arbeit an dem Reading-Kraftwerk nördlich von Tel-Aviv wurde tm 16. April begonnen und geht schnell vorwärts. Wenn sich nicht ernste Schwierigkeiten bei der Lieferung von Material und Maschinen ergeben, ist zu erwarten, daß die Kraftstation Anfang des nächsten Jahres betriebsfertig sein wird. Viscount Samuel schlug zum Zwecke des notwendigen Ausbaues der Kraftwerke eine Erhöhung des Gesellsohaftskapitals von 2.5 auf 4 Millionen Pfund durch eine neu Aktienemission vor. Berichte und Bilanz wurden von der Generalversammlung einstimmig genehmigt. Die aussoheidenden Mitglieder des Direktoriums, Lord M e 1 c h e 11 und Edward S. Baron, wurden wiedeigewählt. In einer unmittelbar im Anschluß abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung wurden die Kapitalserhöhung von zweieinhalb auf vier Millionen Pfund sowie einige geringfügige Änderungen des GeseLlschaftsstatuts einstimmig genehmigt. Unsere Gemeindebibliothek: Besitz und Verpflichtung! Abraham Coralnik gestorben Im Alter von 54 Jahren ist in New York der jüdische Publizist Dr. Abraham C o r a 1n i k gestorben. Dr. Coralnik, der 1883 in Uman (Ukraine) geboren wurde, begann seine journalistische Laufbahn als Mitarbeiter des zionistischen Zentralorgans „Die Welt“ und der Wiener Tageszeitung „Die Zeit“. Später arbeitete er an verschiedenen in deutscher und russischer Sprache herausgegebenen Zeitungen mit und trat 1915 in die Redaktion der New-Yorker Tageszeitung „Der Tog“ ein. Dr. Coralnik hat auch mehrere Bücher in deutscher Sprache, darunter das „Rußsenbuoh“ (1914) und einige Schauspiele, verfaßt. Politisch hat er sich innerhalb der Zionistischen Organisation betätigt und war eine Zeitlang auch Mitglied des Großen Aktions-Komitees. Er war zuletzt Vorsitzender des Jiddischen Pen-Klubs in New York. Ruthenberg * Gesellschaft erhöht Ihr Kapital London, 19. Juli. (JTA.) Am 15. Juli wurde in London die XIV. ordentliche Generalversammlung der Palestine Electric Corporation abgehalten. Der Vorsitzende, Viscount Samuel, gab bekannt, daß die Rechte, die die Corporation auf Grund der mit Zustimmung der Mandatarmacht erteilten Konzession erworben hat, in vollem Umfange gewahrt werden würden, welche politischen Änderungen immer eintreten sollten. Er stellte fest, daß in dem Bericht der Königlichen Kommission empfohlen wird, daß „im Falle der Teilung die von der Palästina-Regierung geschlossenen Verträge über die Entwicklung und Sicherheit von Industrien von den Regierungen des arabischen und jüdischen Staates übernommen und durchgeführt werden sollen. Diesbezügliche Garantien sollen in den Verträgen geleistet werden“. Das Direktorium der Gesellschaft werde nach genauem Studium des Berichtes in jenen Teilen, die die Korporation betreffen, bei der Regierung Vorstellungen wegen gewisser besonderer Punkte erheben. Viscount Samuel warilte sich sodann der Besprechung des Geschäftsberichtes für das abgelaufene I In unserer Gemeindebibliothek in der Ferdinandsstraße herrscht trotz des Hochsommers noch immer rege Geschäftigkeit, der Leiter der Bibliothek und seine Mitarbeiter haben noch keine Ferien. Denn erst jetzt, da die Bibliothek für den allgemeinen Verkehr geschlossen ist, können die Buchbestände revidiert, Umgruppierungen und Neuordnungen vorgenommen werden, können die Reformen durchgeführt werden, die den Wünschen der Leser Genüge leisten sollen. Es sind jährlich im Durchschnitt etwa 8000 Personen, darunter viele Ausländer, Gelehrte und Laien, Lehrer und Schüler, Fromme und Skeptiker, die die Bibliothek aufsuchen und an die 20.000 Werke — etwa 30.000 Bände — benützen, wozu noch 2000 Entlehner kommen, die weit über 3000 Bände für das häusliche Studium verwenden. Wieviele von den Zehntausenden, vielleicht sogar Hunderttausenden, die im Laufe der Jahrzehnte von dieser Institution Gebrauch gemacht und ihr Wissen erweitert haben, wieviele von ihnen haben sich auch darüber Gedanken gemacht, mit welcher Mühe dieser Stolz der Wiener Gemeinde aufgebaut wurde, wieviel berühmte, aber auch einfache Menschen an diesem Werk gearbeitet haben, dessen Segen wir Heutigen danklos entgegennehmen, ohne in der Geschichte dieser bemerkenswerten Anstalt auch nur zu blättern. Ein Christ, der Wiener Buchdrucker Anton Schmidt, aus dessen Werkstatt die sogenannten „Wiener Drucke“, wichtige liturgische und talmudische Schriften, stammen, machte der hiesigen Kultusgemeinde 1814 eine Spende von 133 Bänden aller bei ihm gedruckten He braica, die somit den Grundstock der Bibliothek bilden Sie ist also weit älter als etwa die Gemeindebibliotbeken von Berlin, Breslau oder Prag! Aber noch 1850 besaß sie trotz einer größeren Bücherspende Hermann Dukes’ noch keine 200 Bücher. In dem gleichen Jahre forderte der Religionslehrer Leopold Breuer in einer an die Kultusvorstehung gerichteten Eingabe eine jährliche Dotation für die Religionsschule zur Anschaffung von Werken der jüdischen Literatur. Aber die bewilligte Dotation von 60 Florins pro anno war lächerlich gering, und auch die durch den Gemeindesekretär Ludwig August Frankl, den berühmten Dichter, veranlaßt« Polizeiverordnung, wonach der Bibliothek künftig alle hebräischen und jüdischdeutschen Pflichtexemplare zu überlassen seien, brachte keinen großen Zuwachs, so daß. die Bibliothek, die in einer Kammer im Gemeindehaus Seitenstettengasse untergebracht war, gegen Ende der Fünfzigerjahre erst 344 Werke — 514 Bände — besaß. In den folgenden Jahren nahm sie allerdings einen raschen Aufschwung, insbesondere seit der Religionslehrer Professor Samuel Hammerschlag ehrenamtlich die Leitung übernommen hatte. Auch erhöhte die Gemeinde sukzessive ihre Dotation, die 1883 bereits 500 Florins erreichte. Große Schenkungen Joseph Wertheimers, Leopold Breuers, des Abgeordneten Dr. Kuranda, des Kultusvorstebers Dr. Maximilian Steiner sowie aus dem Nachlaß des Rabbiners Dr. Mannheimer, schließlich die Erwerbung vcm Büchern aus Antiquariaten vermehrten stark den Bücherbestand der Bibliothek, die 1883 bereits ein kleines Lesezimmer besaß bisher waren die Bücher nur außer Haus entliehen worden. In diesem Jahrzehnt kamen auch die ersten Bibliothekskataloge heraus, 1893 wurde ein größerer Leseraum zur Verfügung gestellt. Von 1903 bis 1919 wurde die Bibliothek von Dr. Bernhard Münz geleitet, unter dessen Direktion Dr. Bernhard W a c h s t e in, der sein Nachfolger wurde, in den Bibliotheksdienst eintrat. In diese Zeit fällt wohl die bedeutendste der vielen Bücherstiftungen: die Salo- Kohnsche-Stiftung, deren Stücke den Stolz der Bibliothek bilden: da sind vor allem 28 Inkunabeln aus den Jahren 1476—1402 — ein Drittel sämtlicher bekanntgewordener hebräischer Wiegendrucke der Welt, darunter 20 Erstausgaben von ganz besonderem Wert, dann eine große Anzahl von Erstausgaben und ein Unikum aus dem sechzehnten Jahrhundert. Zwei für die Geschichte der Bibliothek bedeutsame Ereignisse sind in unserem Jahrhundert zu verzeichnen: 1906 erfolgte die Ü h e r s i o d 1 u n g ins Gemeindehaus in der Ferdinandsstraße — für damals eine große Erweiterung de» räumlichen Umfanges, während heute die Räume längst zu klein geworden sind! — sowie der Ankauf der wertvollen Handschriften des Israelitischen Theologischen Instituts, der auf Betreiben des Oberrabbinere Dr. C h a j e s 1926 erfolgte — der unersetzliche Schatz wäre sonst nach Amerika verkauft worden! Ein Jahr vorher waren diese Handschriften, die zumeist aus Sammlungen berühmter Gelehrter wie 0. H. Schorr, Abraham Epstein, Simche Pinsker und Dr. Adolf Jellinek stammen, neben seltenen Druckwerken anläßlich des Wiener Zionistenkongresse s in der Bibliothek ausgestellt worden. Gegenwärtig verzeichnet der Gesamtkatalog der Bibliothek 40.000 Schriftwerke, nach Autoren — die hebräischen Bücher auch nach Titeln — geordnet. Dazu kommt der Schlagwortkatalog, ein Zeitschriftenkatalog mit weit über 600 Nummern, ein besonderer Katalog für hebräische Werke, welcher Druckort und Jahr, sowie den Namen des Druckers enthält, schließlich die Zuwachsverzeic.hnisse, die seit 1924 erscheinen. Von ganz besonderer Bedeutung ist aber der historischgeographische Katalog, worin Dr Wachstein die jüdische Geschichte nach Orten bibliographisch zu bearbeiten unternommen hat — leider war ihm nicht vergönnt, die auf 100 Druckbogen berechnete Ärbeit zu beendigen, die jedoch auch nach seinem Tode fortgesetzt wird. Restaurant Rillet Bestrenommierte Küche Reichhaltige Menüs a S 1*90 u. 2*60 ll.( Hammerpurgstallgasse 3 (nächst Salztorbrücke) Von großer Wichtigkeit' sind auch die P u blikatiönen der Gemeindebibliothek — bisher sind neun erschienen —, die die Bestände der Bibliothek nach Wissensgebieten geordnet zeigen, aber zum Teil auch die Bestände anderer Bibliotheken miteinbeziehen. So arbeitet Professor Moses Rath, der Leiter der Bibliothek, gegenwärtig an einer Bibliographie über „Die Juden in der Medizin. Wenn von der Bibliothek gesprochen wird, dann darf auch nicht des Archivs vergessen werdon, das sich oberhalb der Bibliothek, im zweiten Stockwerk des Hauses befindet. Der Anlaß der Gründung des Archivs ist höchst interessant. Durch Erlaß vom 17. Juni 1792 war es den Wiener Juden gestattet worden, aus der Mitte der „Tolerierten“ sogenannte „Vertreter“ zu wählen, zu einem späteren Zeitpunkt wurde ihnen jedoch von der Behörde das Recht wieder strittig gemacht, und als die Judenheit sich auf ihr verbrieftes Recht stützen wollte, ergäb es sich, daß diese wichtige Urkunde in Verlust geraten war. So wurde endlich am 80. Juni 1816 beschlossen, alle in Betracht kommenden Aktenstücke zu sammeln und zusammenzufassen. Den Charakter eines Archivs erhielt die Sammlung jedoch erst durch Ludwig August Frankl, der um 1840 eine Sichtung des Materials vomahm und die Sammlung in geeignete Räume brachte. Besondere Verdienste um das Archiv, das vor einigen Jahren au® der Seitenstettengasse in die Ferdinandsstraße übersiedelte, haben sich der verstorbene Archivar Saul O h a j e s und der gegenwärtige Leiter Dr. Leopold Moses erworben. Zettelkatalog und Standortbücher sowie der neue Index ermöglichen eine rasche Orientierung und gewähren Forschern Einblicke in lang vergangene Zeiten; vor allem ist die F a m i 1 i e n forsch u n g durch das Archiv befruchtet worden. Erwähnt sei auch die Sammlung des Hofrates H o 1 z m a n n, der mit wahrem Bienenfleiß aus den verschiedensten Pressewerken vieler Jahre die Stellen, die sich auf Juden und Judentum beziehen, exzerpierte. Die Wiener Judenheit kann stolz sein auf ihre Geraeindebibliothek. Sie ist Dank schuldig allen ihren Mitarbeitern, von dem Leiter, den wissenschaftlichen Beamten — besonders dem stillen Gelehrten Professor Dr. Ernst Müller, der als Übersetzer des „Sohar“ und der Gedichte Bialiks bekannt ist, sowie Frau Doktor L ö w y, die vor allem über altorientalisohe Urkunden gearbeitet hat bis zu den Bibliotheksdienern, die alle mit Fleiß, Geschick und Lieb« Ihre Arbeit verrichten l Dr, A. W- Haus- und iiiitke* Glas- und Porzellanwaren. Edelkeramik, Bleikristalle. Komplette Aussiattungen In bester Qualität Samuel Zuckermann Wien, II., Im Word 1, Telephon A 41-6-45 Oesterreich auf der Levante-Messe Der österreichische Generalkonsul in Jerusalem Dr. J o r d a, der gegenwärtig in Wien weilt, äußerte sich über die Beteiligung Österreichs an der Levante-Messe in Tel- Aviv: Falls die politischen Verhältnisse es erlauben werden, wird die achte Levante- Messe in Tel-Aviv turnusmäßig im Jahre 1938 stattfinden. Die österreichische Industrie wird sicherlich die Möglichkeit einer entsprechenden Propaganda für ihre Erzeugnisse durch Beschickung der Messe ausnützen.“ Der Generalkonsul, der auch bei den früheren Messen für eine Beteiligung Österreichs in lebhaftester Weise edngetreteii ist, gab der Überzeugung Ansdruck, daß Österreich auch in Zukunft die Messe in repräsentativer und kollektiver Weise beschicken wird. Schon i. J. 1936 hat sic-h Österreich mit Hilfe der Regierung kollektiv an der Messe beteiligt. Ehrung eines Forschers. Am 12. d. wurde im Spital der Kultusgemeinde die feierliche Überreichung des Joachim und Emma Tßchiaßny-Gedenkpreises an Herrn Dr. Alois Groß für seine Ärbeit „Die Krampus-Neurose im neuen Lichte“ vorgenommen. Dieser Preis wird alljährlich in der Höhe von S 500.— für die beste, im Laufe eines Jahres erschienene wissenschaftliche Publikation eines Hilfsarztes des Spitals verliehen. JÜDISCHE® KflIEMPEP 23. bis 29. Juli 1937. 15. bis 21. Aw. 5697 Freitag (23.) Sabbath-Elngang 730 Samstag (24.) Sabbath-Ausgang 830 Wochenabsihnltt: W’elchanan Mitteilungen des Keren Kajemeth Selbstkomtingentierung. Frau: Esther Mosberg hat ihr Selbstkontingent vom S 50.— nennenswert überschritten, indem e« ihr bis Ende Juni gelang, S 304.— auf Zubringern Sommeraktivität. Denjenigen Gew sinnungsgenossen, die es übersahen, ihre Imibücbeen oder Ibibascben auf Sommenirlamb' mitzunehmen, senden wir auf Wunsch sehr gerne dieselben nach und erbitten um diesbezügliche gefl. Verständigung; ebenso stehen wir gerne zur Verfügung, wenn Sie wünschen, daß an die eine oder andere anzugebende Adresse Propagandamaterial zugeechiokt werde. Sommerfest in Sauerbrunn. Wegen des Dr. Dollfuß-Trauertages wurde das füir den 25. d. in Aussicht genommene Gartenfest abgesagt und findet höchstwahrscheinlich am 1. August am gleichen Ort (G-arten-Cafö Hönigsberg) statt; das genaue Datum wird noch rechtzeitig publiziert werden. Krügerheini. Anläßlich des neunzigsten Geburtstages der Frau Direktor Regine U11mann wind der ehemalige Lehrkörper des Mädcbenunterstütznng&vereines, sowie die Absolventinnen zu einer wichtigen Besprechung eingeladen, welche am Mittwoch, den 28. d. M., um 18 Uhr, im Dr.-Krüger-Heim, H., Malzgasse Nr. 7, stattfindet. S 7.50 PUBLIKATIONEN DES KX. ZIONISTEN- XONGRESSES 1. Berichte an den XX. Zlonlstenk ongreß a) Bericht der zionistischen Exekutive . (hebräisch, engl, oder deutsch) b) Bericht deB Keren Hajessod . (hebräisch, engl, oder deutsch) c) Bericht des Keren Kajemeth Leisrael. (hebräisch, engl, oder deutsch) 2. Kongreßzeltungen offizielle Organe des Kongresses, erscheinen (in hebräischer und deutscher Sprache) während des Kongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency for Palestine täglich : Abonnements in der Schweiz . . . S 6.60 „ in den übrigen Ländern S 7.50 3. Stenographisches Protokoll des XX. Zionistenkongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency for Palostino (in hebräischer Sprache) . . S 18.— Ceneralabonnement für alle drei Publikationen .... 8 22.— Alle diese Publikationen können duroh das Büro des Zionistischen Landesverbandes gegen Erlag deB Gegenwertes bestellt werden.