Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 662 (23.7.1937)
- Date
- 1937-07-23
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag, 98. Juli 1937. — Nr. 602. D» STIMME Seite 3 Für WEEKEND und REISE bestbckanntsn EISEN FRINWUIIST UND SELCHWAREN Zentrale und Ppstveraand II., Rotensterngasso 12 Arierlum als Reklame Unsere Mitteilungen über das „Deatsch- Arjpcbe Adreßbuch 1936—37“ des Herrn Albert Neugeborn haben nachhaltiges Interesse bei unseren Lesern hervorgerufen. Wir geben dabei einen weiteren Auszug von Firmen bekannt, welche der Meinung sind, daß es für sie vorteilhalt ist., sich als „dentuch-arisch“ anzupreisen. Apotheken: Zum goldenen Elefanten, VII., Stiftgasse 23; Zur heil. Anna, XV., Neubaugürtel 19; Zum Heilborn, XV., Mariahilfergürtel 133; St. Martin- Apotheke, XVIII., Martinstraße 2. Auktlonshaufi: Ing. Othmar Hasenlechner, III., Invalidcnstraßö 5—7. Autofahrschulen: Ing. 0. Ihning, II„ Obere Donaustraße 17; Anker, IV„ Mammsengaese 30; Westend, VII,, Mamhilferstraßo 118; Tivoli, XIT., Aichholzgaese 11; Hietzinger Fahrschule, XIII., llietzinger Hauptstraße 4. Buchhandlungen: Beck Friedrich, T., Augustinerstraße 8; ßeck'sphe Verlagsbuchhandlung Holder, I., Hotfinturmßtraßß 25; Luoek Rudolf, I., Augustinerstraße 7; II. Martin, I., Opernring Nr. 15; Pichlers Witwe u. Sohn, I., Tegetthoffstraße 10, und V., Margaretenplatz 2; Sepp Spider, I,, Stadiongas&e 9; Josef Deubler, IJ., Praterstr. 88; Karl Hanke, III., Hauptstraße Nr. 22; Walter Sauiich, IV., Hauptstraße 114; Zernegg Ludwig, VI., Tbeobaldgaese 19; Eckart-Buchhandlung, VIII., Fulmnarm.gassc 18; Hermann Dorfmeister, IX., Pprzellangaese 36, usw. Damenwäsche: I. Pauly u, Sohn, I., Spiegelgasse 12; Pleschner u. Co., I., Augustinerstraße 3; Znm Beidiuken, I., Plankengasee 4 und 5; Zum Herrnhuter, I., Neuer Markt 17; Schloßnickel Hans, II., Heinestraße 6; Zuleger Franz, VI., Mariahilferstraße 33; A. Artner, IX., Währingerstraße 20; Zur Brieftaube, XVHL, Währimgerstraßo 112. Delikatessen: Hans Mayer, VI., Linke Wienzeile 20; Oskar Wyrsch, VU„ Mariahilferstraße 80; Willy Partusch, XIII., Lainzerstraße 147. Progerien: Aiptop Hanke, I., Wollzeile 25; „Zwettojhof“, 1., Woßzeilp 4; Wurzelsepp, HL, Rennweg 42; Leiwolf, PCI., Hauptstraße 13; Edm. Sieder, V„ Sßhöubrunnerstraße 75; FJoriani-Drogerie, VÖL, Floriaijiigasse 5; Hubert Frank, VHL, Alfer§tr<i$ß 43. Grabstein e: Ottp Langer, HI., Rennweg 108; Sopnaer U. Weniger, Zentralfriedhof; A, Sorger u, Bruder, Zentralfriedhof. Kürschner: August Kraus, I., Seilers tätto 1; Karl Ci- Wlka, IJ-, Karmeliterplatz 4; Szczerbowski, 11., Roteneterngasge 37; Josef Vlastnik, V., Kettenbrückengasse 8; Franz Sebek, VII., Mariahilferstraße 50; Wilhelm Blasmann, IX., Liechtensteinstraße 20, usw. Lein'pn- und Baum wo 11 waren; T. Kratzer u. Oo., I,, Hoher Markt 2j List Franz, I., Brandstätte 9; Zur schwäbischen Jungfrau, I., Graben 26; Leipen-Urbaq, VH., Zieglergaese 12, usw. . Optiker: Römisch u. Krejoi, I., Dorotheerg-asse 6; Anton Hauser, Hk, Fasangasse 8; Schwarz Alois jpn., IX-, Spitalgasse 3, usw. Stoffe: Bohlinger u. Huber, I., Tuchkuben 11; Rudolf I\q1 roser, L, ßchottepgasse %\ Albert Spiizhütfcl, I., Neuer Markt 16; „Vindobona“, I„ Tuchlaubon 7, usw. * Diese Liste läßt sich beliebig fpftsetzen. Ups scheint aber, daß viele Firmen es vorgezpgen haben heuer djp piepste des Herrn Neugoborn nicht in Anspruch zu nehmen. Sie fehlen nämlich diesmal im Gegensatz zu früher im Deutsch-arischen Adreßbuch. Ihre Gesinnung hat sich wohl kaum geändert. Sie dürften aber klüger geworden sein, nehmen das Geld vom Juden und denken sich „Non olot!t. Die jüdische Bevölkerung lehnt diese kaufmännischen Methoden ab, weil sie das friedliche Zusammenwirken der Bürger stöpen, das Österreich dringend notwendig hat. Die „arischen“ Firmen täten daher gut daran, sich jonor Anpreisung zu bedienen, die allein ipi kaufmännischen Verkehr außerhalb Deutschlands üblich ist: Leistung und nicht Abstammung. Wiener KINDER-UDO 25 Mjnutou vqib Zentrum, ixiüligplegen. Beim Hanne: Schwimmbad, kalte u. warme Duschen, Sportmul Spielplatz, Megawieeen, Heller, Iso pi* ui'fä'py Hutil, imi SiibltwweUtM’. iidl. reicht. Miltagesuen, Jause und tfalirt S lm*&0 pro Wooh». latbuulti Telephon U U.Ü08 uur von 8 bis 9 Uhr abends. Das Budget des Nationalrats Jerusalem, 20, Juli. (JTA.) In der letzten Sitzung des Waad Leuml (Jüdischer Nationalrat) zu der auch die palästinensischen Delegierten zum XX. Zionistenkongreß cingeladen waren, wies der Vorsitzende des Waad Leumi Jizchak Ben Zwi darauf hin, daß zahlreiche wichtige Funktionen nur deshalb nicht, erfüllt werden können, weil das Budget zur Deckung der nötigsten Ausgaben nicht ausreiche. Das VerwaJtungsmitgliecl E. B e r 1 i g n e teilte mit, daß zahlreiche Orte und Kolonien wie Reehoboth, Petach-Tikwa mir] Ramat-Gan ihrer Steuerpflicht nicht nachkommein und zum Beispiel im letzten .Jahr kejnep Heller entrichtet haben; anderseits haben Siedlungen wie Nah a ln, 1, wo man hart um das trockene Brot zu kämpfen hat, und E jn- C Ii o r o d, zehn, ja sogar sechzehn Pfund im Jahr entrichtet. Im Hauptreferat erklärte Pr. K at z e n e 1son, im Waad Leumi glaube man, daß dieser seine Arbeit nicht wird fortführen können, falls die Assefat Hanjwcharim (Repräsentanten-Versammlung) keinen Ausweg aus diesem unhaltbaren Zustand finden wird. Der Jischuw ist jetzt immer mehr auf seine eigenen Kräfte angewiesen. Vor mehreren Jahren haben die Juden in der Gallith zu,in Beispiel zum Erziehungsbudget 80.000 Pfund jährlich beigetragen; jetzt sind es nur mehr 20.000 Pfund. Auch die amerikanische Frauenorganisation „Hadassah“ hat ihre Unterstützung von 100.000 Pfund auf etwa die Hälfte gekürzt. Zwar hat die Palästinaregierung ihre Subvention für Erziehungezwecke von 19.000 Pfund im Jahre 1935 auf 4$.000 Pfund im Jahre 1936 erhöht und auch füT das Gesundheitswesen 4000 Pfund zur Verfügung gestellt, während sie früher für diesen Zweck nichts gegeben hat, aber diese Summen sjnd unbedeutend apgesichts der großen Bedürfnisse. Der Jischuw selbst hat seinen Anteil an den Ausgaben vergrößert; so bat er zum Beispiel im vergangenen Jahre zu einem allgemeinen Erziehungsbudget von 335.000 Pfund gullein 272.000 Pfund beigetragen. Zum Ausgleich des E r z i eh u ng sbu dg e ts für das kommende Jahr fehlen 11.000 Pfund; falte diese Summe picht aufgebracht werden wird, ist die Öffnung der {Schulen ip Frage gestellt, -r Von den 350.000 Pfund dee Budgets für das Gesundheitswesen bat di© Regierung 10.000 Pfund und die „Radassah“ 50.000 Pfund zur Verfügung gestellt; 290.000 Pfund bat der Jischuw selbst aufbringen müssen. Da« Jahresbudget der der „Histadruth“ äUgesohlQSSerien Krankenkasse beträgt 200.000 Pfund, die ebenfalls, ohne jede Hilfe von außen von den Mitgliedern der Histadrutb gelbst aufgebracht werden. Die Krankenkasse leidet daher unter einem ständigen Defizit. Das Departement für Soziale Hilfe, das bereits seit mehr als fffn Jahren tätig ist, arbeitet überhaupt ohne jedes Budget, ebenso das Kultur-Departement beim Waad Lernnj. Zum Schluß verlas Dr. Katzeuelson den Antrag des Waad Leumi an den XX. Zionistenkongreß, die Hälfte der Einnahmen des Keren Haj&ssod dem Waad Leumi zur Verfügung zu stellen. Wien, I., Freyung 1 Telephon: U 27-2-11 U 28-2-55 Durchführung sämtlicher Banku. Börselransaklicnepi „Die Verjudung der Wiener « Das Organ der Vaterländischen Front wendet sich in einer scharfen Polemik gegen die Behauptung der „Essener National z e i t u n g“, daß die Wiener Universität vollkommen verjudet sei, „Die Wiener Universität“, erklärt die Vaterländische Front, „hat mit ihren jüdischen Lehrern, ob sio nun reine Juden sind oder Mischlinge, jedenfalls keine so üblen Erfahrungen gemacht, wie die reichedeutschen Universitäten seit dem politischen Umbruch, der gleichzeitig auch ein geistiger Umbruch — sehr zum Schaden des kulturellen Hochstabiles der deutschen Universitäten vor dem Jahre 1933 — war, mit ihren durchaus rassenreinen Lehrerin ge-, macht haben. Der Zustand, wio er ist, ist uns jedenfalls tausendmal lieber, als jener, der dadurch geschaffen würde, daß an der Wiener Universität solch blühender Unsinn gelehrt würde wie an mancher reichsdeutschen Universität, an denen danach getrachtet wird, aus den studierenden lieben ,Kerlen' dann gute Ärzte, Juristen, Philosophen und Theologen zu machen.“ mps |l., Tqfcorstr. 12 — Tel. R 48-4-A* Hugo und Julie Herlinger, geb. Zöllner Erstklassige renomnüarta Küche A Gfoße Auswahl, reichhaltige Mepup voi» 8 1.60 aqfw, # Exakte Bedienung, ■C"»P" ppr aehattlqev Garten Angenehmer Aufenthalt Hitler-Rede Uber Kunst Die Eröffnung des „Hauses der dPutsch e n K u n & t“ in Mütmlmm dm wte* außerordeutlicher PrachtentfaRuug vor sieb ging und zu der die ausländischen dipiomatir sehen Vertreter eingeladen waren, wurde von fast allen Rednern zu antisemitischen Kodeexzessen gusgenutzt. Der Reichskanzler Adolf IJ i 11 e r selbst führte in seiner am Sonntug gehaltenen Rede aus, der jüdische K u 11 u r b q 1 s c h ew Ismus und die jüdische upd liberale Kritik seien Schuld an don Entartungserscheipungon der deutschen Kunst. Das Judentum habe es besonders unter Ausnützung seiner Stellung in der Presse verstanden, das allgemeine gesunde Empfinden auf diesem Gß' biete zu zerstören, per Nationalsozialismus habe es sich zur Aufgabe gestellt, das deuL sehe Volk von diesen Einflüssen zu befreien, die für sein Dasein verderblich sind. Mit der Eröffnung dieser AiMsteihing habe das, Ende der deutschen Knnsfcvernarrung und damit der Kulturvernichtung begonnen. Deutschland werde von jetzt ab einen unerbittlichen Krieg gegen die letzten Elemente deutscher Kunstzersetzunff führen. Man ist sich in ausländischen Kreisen in Deutschland schon längst darüber klar, daß es für Vertreter fremder Mächte eine mora^ ljsche Erniedrigung bedeutet, sich solche Reden über Welt- und Kunstanschauung anzuhören, gegen die sich ihr eigenes Empfinden mit aller Vehemenz sträuben muß. Bis jetzt aber hat man noch nichts davon gehört, daß sich die Diplomaten offiziell oder ippffizioli gegen die Zumutung, sich Reden dieser Art anzuhören, gewehrt hätten, . Zwischen Deutschland und Polen „New York Times4■ teilt mit, daß zahL reiche Juden in D e u t s c h - O b e r s c h 1 es i e u die Übersiedlung nach Polnisoh-Oberschlesien erwägen, daß sie sich aber nur mit verzweifeltem H§r?®n dazu entschließen, weil auch in Polen die antijüdischen Diskriniinierupgen zunehmen. Die ^ejtung schließt: „Nichts kann deutlicher die Not dieser Un glücklichen illustrieren.“ Amtliche Falschmeldungen aus Warschau Vor einigen Tagen hat die offizielle polnische Telegraphen-Äffentur (PArf) im Auslande eine Mitteiliing über MassenPropaganda jff di sc h e r K o rn rn U n i s t e n verbreitet upd hinzugefügt, daß „viele Juden, die sich an dieser mnstürzlerischen Tätigkeit beteiligt hatten, verhaftet wurden“. Man erklärte sieb diese antijüdische Propaganda im Auslande als eine Repressalie für den Protest des American Jewish Opngress beim amerikanischen Staatssekretär Huff gegen die Judenverfolgungen in Polen. Wie sich jetzt hgranssteljt, war die Polizeiaktion in Warschau und Lodz nickt so sehr gegen Kommunisten, als gegen den jüdisch-sozialistischen. „Bund*4 und die linken Poale Zion gerichtet, gegen Orgapisa* tionen also, die gegen Moskau eingestellt sind. Hiezu meldet die französische Agentur Havas aus Warschau? „Dor Führer der jüdjsch-sQzialistischßn Partei „Bund“ und Vorsitzender der jffdir sehen Gewerkschaften in Lodz Efraiun Leiser Zelmanovid, ferner ein Mitglied des Zentralausscliusses und ein Mitglied des „Bund4* wurden verhaftet und i n das Konzentrationslager in Rerez eingßliefert.“ Wie weiter aus Lodz gemeldet wird, wurde dort auch der linke Ppalo Zio* njst Chajim Brand verhaftet. Dio antisemitische Presse beschuldigt die Juden Polens, daß sie die amerikanischen Juden zu dem Protest bei Staatssekretär Huij ermutigt haben, und fordert die Regierung auf, die Angelegenheit zu untersuchen und die „Schuldigen“ zu bestrafen. Soeben erschien; OSKAR BAUM Das Volk des harten Schlafs j?om4n it Ganzleinen S 10 - Ein Roman von bunter spannungsreicher Handlung und zugleich Wahrheit historischen Berichts. Eine seltsame Zeit und seltsame Gestehen. Heidnische, christliche une) jüdische Gedankengänge ringen in einem gewaltigen Volk, das ein viertel Jahrtausend den europäischen Osten von dprWolgamündung aus beherrschte, der. Chazaren. Und der Sieg der Gerechtigkeit, Wahrheit u. Menschenliebe durch richtig verstandene nationale und religiöse Ideale fand noch nie ein treffendes Bei spiel. Durch jede pute Buchhandlung oder direkt von R. L0WIT Sttöetth Kareski legt seine Aemter nieder Berlin, 21. Juli. (JTA.) Aus Kreisen des Vorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde wird mitgeteilt: Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Direktor Georg Kareski, hat den Wunsch ausgesprochen, von seinem Amte zurückzutreten. Es soll noch in dieser Woche eine Sitzung der Repräsentantenversammlung einberufen werden, die satzungsgemäß über den Rücktrittsantrag zu entscheiden haben wird. Hiezu meldet das Tschechoslowakische Preßbiiro: „Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde, Georg Kareski, hat seine Ämter niedergelegt. Dies erfolgte im Zusammenhang mit einer Revision in der Berliner jüdischen Genossenschaftsbank Iwria, bei der die Zahlungsunfähigkeit dieser Bank festgestellt wurde. Man macht Kareski den Vonvurf, die Bank durch allzu reichliche Alimentierung der Zeitung „Das jüdische Volk“ in Schwierigkeiten gelaracht zu haben, Jüdische Kreise sind bereit, die Iwria-Bank zu stützen, allerdings um den Preis, daß Kareski aus dem öffentlichen Löben verschwinde.“ Georg Kareski arbeitete seit seiner frühesten Jugend in der zionistischen Bewegung mit und war einer der Initiatoren des nationalen jüdischen Sportes. Als Mitbegründer der jüdischen Volkspartei wurde er vqn dieser in den Vorstand der Berliner jüdischen Gemeinde entsandt. Jm Verlauf einer Legislaturperiode, in der die Jüdische Vojkspaftei die Mehrheit in der Repräsentantenversamni- )ung inne hatte, übte Kareski das Amt eines Präsidenten der Jüdischen Gemeinde aus. Nach 1933 trat er in die Führung der revisionistisch orientierten „Staatsziomstteehen Organisation“ ein. Als später der nationalsozialistische „Angriff“ ein Interview niit ihni publizierte, In welchem Kareski die kulturelle Dissimilierung der Juden, allerdings unter gewissen Vorbehalten, billigte, rückte der Präsident der revisionistischen WelL union Jabotinsky in einer öffentlichen Erklärung von ihm ab. Kareski blieb aber weiter in der Führung der „Staatszionistischen Organisation“. Im Jahre 1928 kandidierte Kareski auf der Wahlliste des katholischen Zentrums in den Reichstag, erhielt aber kein Mandat. Klinge bei IiAuf einer Werbenaefeung, aber nur bis 31. Juli J. J. Wer Qualität schätzt, beeil? und |;ai(ft sich jotat nur noch die SWHi« Die Kongreßwahlen in Polen Warschau, JO, Juli. (JTA-) Pie Hauptwahlkopimtesion für die in Kougveßpolen durch, geführten Wahlen zum XX. Zionistenkongreß ist im Besitz der i£t’8‘fikmsse aus 489 Städten. Es wurden 122,888 Stimmen abgegeben* Davon entfielen auf die Allgemeineu Zionisfcmi (Welfcvereinigung) 28.669, auf die Gruppe Et Liwnot (Weltverband der Allgemeinen Zionisten) 3447, auf den Misvachi 24,181, auf dje Judenstaatspartei 3287 und auf die Liga für das Arbeitende Palästina 64,427 Stimmen. Somit erhalten die Allgemeinen Zionisten (Gruppe A) 15, die Allgemeinen Zionisten (Gruppe R) 2, der Mten?elij 12, die Judenstaatspartei 1 und die Liga füt das Arbeitende Palästina 33 Mandate,