Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 661 (20.7.1937)
- Date
- 1937-07-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite i Dil STIMMI Der Bosei-Prozefi Der Bankier Siegmund B o s e 1 und seine Mitangeklagten sind verurteilt worden und das Erkenntnis des Gerichtes bleibt außerhalb jeder Diskussion. Aber dieser in Vorbereitung und Anlage recht merkwürdige Prozeß hat die Erwartungen der ira Hintergrund lauernden Gesellschaft nicht erfüllt. Es" sollte eine auf eine starke psychologische Wirkung gerichtete Schauveranstaltung werden, Ln der „aarr Jud“ herausgestellt wird. Aber das ist nicht erreicht Vörden, so wie es nie erreicht wird, weil alle vom bodenständigen Haß geschaffenen Voraussetzungen falsch sind. In diesem Prozeß war das. Vas besprochen wurde, wenigstens von Gewicht als das, worüber g eschwiegen worden ist. Aber für alle Fälle wurde mitgeteilt, daß alle drei Angeklagten Juden sind, und es trat auch die These auf, daß „auch schon ein religiöser Jude einen Meineid geleistet hat“. Wahrscheinlich ist deshalb juet in deutschen Landen der Meineid so seltsam... Dag Urteil — 18 Monate für Bosel — steht in einem scharfen Gegensatz zu den besagten Hoffnungen, aber wir wünschen hervorzuheben, daß die fast zahllosen scheußlichen Mordprozesse der letzten Zeit von dem Mörder Eder bis zu dem Mann, der seine Frau aus dem Fenster geworfen hat, sich nicht auf Juden bezogen haben, sondern auf Bodenständige. Wir ziehen keinen Pausohalschluß, wollen aber auch nicht die Affäre Bosel zu einem solchen mißbraucht wissen, des Mannes, vor dem vor zehn Jahren, als die bewußten Juden scharf gegen ihn auftraten, die Bodenständigen gekrochen sind. Die „Wiener Neuesten Nachrichten“ zum Beispiel haben in dieser Zeit nicht von „Sigi Bosel“ gesprochen. Nr. 661. — Wien, Dienstag, 20. Juli 1937. 2 Autocar-acsellscHafisrftl«« L«fxt«r Vermin WELTEREIGNISSE XX. ZIONISTENKONGRESS ZÜRICH WELTAUSSTELLUNG PARIS Wlea--Zflrlell—Wien lnkl. Stadtrundfahrt, Verrieb wring und KongrefllegUlmaüon S 78.—. Zürich—Paria—Zürich als Anschlußarrangement mit Ausatelluncralegfflmatlon 8 60.—. .. , , , . , Hotel, Frühatüok und Mittag in Paris pro Tag ab S IO.—. Abfahrt am 2o. Juli und 1. August. — Rückfahrt 8. und 15. August. Anmeldungen: Reisebüro Capri, I. Franz-Josefs Kai 7/0, TeL R 27-1-14 und Zionlstenverband, IL Praterstraße 80, Tel. R 15-1-60 ü (tlglloh von 16-10 Uhr) Anläßlich des ÖO. Geburtstages des Herrn T)r. Egon ^Michael Zweig3 Jerusalem gratuliert herzlidist Gerson Wittlin Freigabe der verbotenen Schriften? Der vor kurzem zwischen Österreich und Deutschland zustande gekommene Pressefrieden wird nun ausgebaut. Es wird mitgeteilt. daß in der nächsten Zeit Beratungen über die verbotenen Druckerzeugnisse folgen sollen. Es handelt sich dabei um rein nationalsozialistische Schriften gegen Österreich und die katholische Kirche sowie um antisemitische Pamphlete. Es könnte sein, daß gerade diese letzteren der Gegenstand des Kompromisses sein werden. Besteht die Möglichkeit, daß die durch das Urteil eines Schweizer Richters als verlogene Fälschung an den Pranger gestellten Geheimnisse der Weisen von Zion und die sonstigen Erzeugnisse der Ritualmordphantasie freigegeben werden, so wie bereits Hitlers „M e i n K a m p f“ zugelassen worden ist? Jeder wird verstehen, daß das österreichische Judentum sich nicht wird widerstandslos beleidigen und einer Hetze wird aussetzen lassen, die mit den für solche Zwecke zur Verfügung stehenden großen Mitteln des Dritten Reiches aufgezogen wird. Es wird sehr notwendig sein, daß alle jüdischen Organisationen Österreichs, die in dieser Angelegenheit eines Sinnes sind, diese Verhandlungen und ihr Ergebnis sorgfältig im Auge behalten und die jüdische Öffentlichkeit aufklären. Wir müssen uns diese Art „geistiger Verbundenheit“ näher besehen und sie zurückweisen, dies auch im Hinblick auf das Judentum in England und in Amerika, das sieh einer weiteren Ausdehnung der Schmutzwelle widersetzen muß, um die Ausstrahlungen nach dem Westen nach Möglichkeit zu verhindern. treten können. Es ist bezeichnend, daß der bisherige Präsident des Kongresses Doktor Wj 1 fan, der sich als SchülerLeo M o t z k i n s in der Minderheitenbewegung zu bezeichnen pflegte, und der sich in den letzten Jahren noch bemüht hatte, die Juden zur Rückkehr in den Kongreß zu bewegen, den Vorsitz auf diesem Londoner Kongreß nicht mehr führen wollte und sein Fernbleiben mit „Krankheit“ entschuldigt hat. Zu dem Kongreß waren besonders zahlreich Delegierte der von Heulern geführten Sudetendeutschen Partei in der Tschechoslowakei erschienen. Ihr Wortführer, Architekt Rutha, durfte mehrstündig referieren, während der Delegierte des der tschechoslowakischen Regierungskoalition angehörenden Bundes der Landwirte, Hacker, nicht zu Worte kommen konnte. > Das Vorgehen der Kongreßleitung zeigte sich auch in drastischer Weise im Falle der baskIschen Minderheit, deren Delegation die Verlesung der Referate nicht gestattet worden ist. Der baskische Delegierte Vayenne stellte fest, daß der Kongreß nicht einmal in moralischer Hinsicht den Basken Sympathie und Solidarität bezeuge, und verließ mit den Worten: „Ich will mit dieser pangermanistischeu Mache nichts zu tun haben!“ den Saal. Namens der baskischen Delegation verlas Di la Sota ein Schreiben, in dem erklärt wird, die Basken müßten einen Kongreß verlassen, der ihren zu Tausenden niedergemetzelten Brüdern keine Sympathie entgegenbringt; der Kongreß sei kein Minderheitenkongreß, sondern ein pangermanistischer Kongreß. Der sogenannte Mlnderhelten-Kongreß In London hat dieser Tage der XTH. Internationale Minderheiten-Kongreß etattgefunden, der sich auch „Europäischer Nationalitäten-Kongreß“ nennt. Er wurde von der englischen und der kontinentalen Öffentlichkeit und Presse kaum beachtet. Man sieht in ihm einen schlechten Rest der einstigen europäischen Minderbeitenibowegung, in der auch die Juden bestimmenden Einfluß gehabt hatten. Bekanntlich haben die jüdischen Minderheitengruppen nach 1933 den Kongreß und die Bewegung verlassen, als ein jüdischer ■ Antrag, daß der Kongreß zu der Verfolgung der Juden in Deutschland in einer Resolution Stellung nehme, abgelehnt wurde. Immer weitere fortschrittlich gesinnto Minderheitengnippen blieben seither dem Kongreß fern. Gegenwärtig haben faschistisch gesinnte Minderheiten demokratischer Staaten den maßgebenden Einfluß, während demokratisch gesinnte Minderheiten aus faschistisch regierten Staaten gar nicht in Erscheinung Meyers Lexikon Das Züricher „Israelitische Wochenblatt“ schreibt: . Der zweite Band des Meyer , ist nunmehr erschienen und führt bis „Deutsche Zunge“. Was eine deutsche Zunge sagen darf, hat allerdings mit dem, was man unter Kultur versteht, nichts mehr zu tun. Jede Gelegenheit, die vorhanden ist, wird zur antisemitischen Hetze ausgenutzt. Ein langes Kapitel wird dem Bolschewismus gewidmet. Daß Ludendorff Lenin und Genossen nach Rußland schickte, wird nicht erwähnt, dafür heißt es bei Erklärung der Machtergreifung: „Die brutale Gewaltherrschaft einer kleinen, zum größten Teil von jüdischen Intellektuellen geführten Minderheit“, dann später „Die herrschende Clique ist überwiegend j ü d i s c h“. Bei Böme steht: „Dot Typ des jüdischen zersetzenden Zeitungsliteraten“. Bei jedem jüdischen Gelehrten, Dichter usw. ist beigefügt „jüdisoh“, meistens folgt dann eine hämische Bemerkung. Bosel, der doch in einem Lexikon nichts zu suchen hat, wird als „jüdischer Spekulant“ erwähnt. Betreffs 1919 heißt es: „Daß Judentum, Träger geistiger Zersetzung, gewann entscheidenden Einfluß auf die Staatsgewalt.“ Die Nürnberger Gesetze werden als Abwehr gegen Eindringen jüdischen Blutes in den deutschen Volkskörper erklärt. Man könnte die Beispiele noch beliebig vermehren. Widerruf der Einbürgerungen In Oberschiesten Die am 15. Juli in Oberschlesien eingeführte Rassegesetzgebung, durch die die Nürnberger Rassegesetze in Kraft treten, sieht bezüglich der Ausbürgerung von Juden folgendes vor: Einbürgerungen, die zwischen dom 9. November 1918 und dem 30. Jänner 1938 vorgenommeu worden sind und von deren Widerruf nach dem Gesetz vom 14. Juli 1933 bisher Abstand genommen worden Ist, können widerrufen werden, falls die Einbürgerung nicht als erwünscht anzusehen ist. (Unbeschadet des im Gesetz vom 14. Juli 1933 enthaltenen Vorbehaltes j sind in Deutschland nach der Maohtergreii fung durch Hitler sämtliche bis zum SO. Jänner 1983 erfolgten Einbürgerungen von Juden widerrufen worden.) Durch den Widerruf verlieren außer den Eingebürgerten selbst, auch diejenigen Personen die deutsche Staatsangehörigkeit, die sie ohne Ein büigerung nicht erworben hätten. Der Widerruf wird wirksam mit der Zuetel lung deT Widerrufs Verfügung oder mit dem Zeitpunkt seiner Veröffentlichung im „Deutschen Reichsanzeiger“ und preußischen Staatsanzeiger“. Der Widerruf liegt dem Regierungspräsidenten in Oppeln ob Diese Vorschrift tritt mit dem Ablauf eines Jahres vom Tage ihrer Verkündung an außer Kraft. Im Zusammenhang mit dem Erlöschen der Genfer Konvention für Oberschlesien ist am 15. Juli das auf Grund der Bestirnt mutigen der Genfer Konvention im Jahre 1923 geschaffene Amt für Nationale Minder holten auf dem Gebiete Polnisch Oberschlesiens liquidiert worden. Appell der jüdischen Frontkämpfer an die Welt Im Sinne eines beim IL Weltkongreß j ü d i scher Frontkämpfer gefaßten Beschlusses hat das ständige Komitee dieses Kongresses durch seinen Präsidenten, Haupt mann a. D. Siegmund Edler von Friedmann, an sämtliche Regierungen ein Memorandum gerichtet. In diesem Memorandum wird in folgenden vier Punkten die Ergreifung von Maßnahmen gegen den Antisemitismus gefordert: 1. Erlassung gesetzlicher Maßnahmen gegen Rassenhetze und gegen antisemitische Propaganda in Wort und Sohrift 2. Erlassung von Gesetzen, daß die antisemitische Bewegung staatsfeindlich ist. 3. Auflösung der antisemitischen Organisatio nen, weil sie die Bevölkerung zum Haß gegen einen anderen Bevölkerung«teil verleiten und die wirtschaftliche Vernichtung treuer Staatsbürger anstreben, und 4. gesetzliche Unterstützung des durch die Juden selbst geführten Abwenrkampfes durch die Gestattung, der Herausgabe von Broschüren, Zeitungen/Flugblättern, Filmen, Radio usw. Gegen die Internationalität der Wissenschaft Das „Schwarze Korps“, das Organ der deutschen SS, unternimmt einen Vorstoß gegen Wissenschaftler, die jüdische Gelehrte zu ihrem Vorbild und Lehrmeister gehabt haben. Gelehrte, die sich vom jüdi schon Geiste nicht freimacben können, seien auc-h jetzt noch unter den deutlichen Professoren sehr zahlreich. Man könne eie als „weiße Juden“ bezeichnen. Im gleichen Sinne könnte man, so schreibt das „Schwarze Korps“, auch von „Geistesjude n“, „G e s i n n u n g s j u d e n“ oder „Charakter j u d e n“ sprechen. Der Begriff Jude müsse über das Rassische hinaus erweitert werden. Das Blatt beschwert sich insbesondere darüber, daß die deutsche medizinische Fachpresse innerhalb eines halben Jahres von insgesamt 2138 Aufsätzen 1085 Aufsätze ausländischer Autoren, darunter von 116 Sowjetnissen gebracht habe. Unter dem Mäntelchen „Erfah rungsaustausch“ verberge sich hier die These der Intemationalitäfc der Wissenschaft, die der jüdische Geiet aufgeetollt habe. Am klarsten sei der jüdische Geist im Bereich der Pl^sik erkennbar. Der Leipziger Professor Heisenberg habe es noch 1936 zuwege gebracht, in einem partei amtlichen Organ einen Aufsatz einzuschmuggeln, worin er Einsteins Relativität e p h i 1 o s o p h i e als die selbstver ständliohe Grundlage weiterer „Forschung“ be«eichnet habe. Heisenberg, der 1938 den Nobel-Preis erhielt, sei d e r „0 e s i e c k i der Physik“. Er gehöre zu den Statthaltern des Judentums in der deutschen Wissenschaft, die ebenso verschwinden müsse wie die Juden selbst. - Der Präsident der physikalisch-technischen Redchsanstalt, Professor Dr. Johannes Stark, tritt in einem Nachwort dieser Forderung rückhaltelos bei. Er erklärt, daß die wissenschaftlichen Judenzöglinge manchmal durch nationalsozialistische Betätigung oder durch Beteiligung an der Durchführung des Juden I Spendet Kleider, Wäsche, Schuhe für die Chaluzim und Chaluzoth, die sich auf landwirtschaftlicher Hachscharah befinden! Allfälllye Spenden werden vom Bureau des Landeskomltees, Marc-Aurel-Straße 5 (Tel, U 22-2-11), abgeholt. Vierjahrplanes sich zu decken suchen; auch seien sie manchmal vom Ausland als größte deutsche Wissenschaftler anerkannt. Das sei aber nur ein Bluff. Es müsse verhindert werden, daß ihre Versuche, auf maßgebende Stellen Einfluß zu gewinnen, Erfolg haben. Die Tagung der Mandatskommission Wie Palcor aus Genf erfährt, haben sämtliche Mitglieder des Völkerbundrates ihre Zustimmung zum Ersuchen der britischen Regierung gegeben, der Ständigen Mandatskommission in ihrer für den 30. Juli festgesetzten Tagung die Erwägung der Empfehlungen der Königlichen Kommission und der diesbezüglichen britischen Regierungserklärung zu gestatten. Die Mandatskommission soll zugleich auf .gef ordert werden, dem Völkerbundrat, der im Septem b e r Zusammentritt, vorläufige Anträge vorzulegcn. Gewisse Mitglieder des Völkerbundrates, wie Polen und Rumänien, haben sich jedoch ausdrücklich das Recht Vorbehalten, innerhalb des Rates und anderer Organe des Völkerbundes die ganze Frage, die von der größten Wichtigkeit für ihre Regierungen sei, genau zu prüfen. Polen und die Teilung Der Jüdischen Telegraphen-Agentur wird aua polnischen politischen Kreisen die folgende Erklärung über die Stellung Polens zu dem Palästina-Problem übermittelt: Die polnische Regierung hat dem Streben verschiedener Völker nach Selbständigkeit stete größte Sympathie entgegengebracht. Besonders sympathisch ist Polen seit je den Bestrebungen und Idealen des Zionismus gegenübergostanden, dessen Ziel es ist, Palästina wieder aufzubauen und dort ein Heim für Millionen Juden zu schaffen. Hieran ist Polen selbst stark interessiert. Die p o s itive Stellung der polnischen Regierung dem Zionismus gegenüber ist bei verschiedenen Gelegenheiten auf internationalem Forum zum Ausdruck gebracht worden. Ein Plan der Teilung Palästinas könne daher nur Insoweit begrüßt werden, als er die Entstehung eines unabhängigen jüdischen Staates tatsächlich beschleunigt. Das kleine Gebiet, das gemäß dem Bericht der Kgl. Kommission für den jüdischen Staat vorgesehen ist, wird jedoch dessen A uf bäum ögl Ichk ei ten stark beschränken. Die projektierten Grenzen sind für die Juden, die ein rühriges Element darstellen, ungünstig ausgefallen. Die Juden werden wohl in den ersten Jahren der Eigenstaatlichkeit eine größere Einwanderung in ihre Heimat lenken können; sehr bald jedoch werden sie gezwungen sein, dieEinwanderungganzeinzustellen, jedenfalls sehr zu begrenzen. Daher erscheint die starre und u nelastischeGrenzsicherung vom Standpunkt einer allmählichen jüdischen Expansion unerwünscht. Es ist noch verfrüht zu sagen, was Polen vor clem internationalen Forum unternehmen wird. Der Inhalt des Peel-Berichtes und der Regierungserklärung wird gegenwärtig sorgfältig studiert. Es werden auch die Stimmen und Vorschläge dor interessierten Parteien, insbesondere der polnischen Juden, gesammelt. Das gesammelte Material wird genau bearbeitet und den polnischen maßgebende® Kreisen, die zu dem ganzen Fragenkomplex endgültig Stellung zu nehmen haben werden, zur Orientierung dienen. Ägypten gibt keine Erklärung ab Jerusalem, 14. Juli, (Palcor.) Ägyptische Regierungskreise lassen durchblicken, daß keine Wahrscheinlichkeit einer Erklärung seitens Ägyptens zum Teilungsplan besteht. Die ägyptische Presse erklärt, daß die Mehrheit der englischen hohen Beamtenschaft in Palästina gegen die Teilung sei. Die Agitation des Mufti Jerusalem, 16. Juli. (Paloör.) Der Mufti hat durch seine Anhänger eine Agitation in Syrien einleiten lassen, um die dortige Bevölkerung aufzustacheln, gegen die Neutralität Ihres Landes in der Angelegenheit der vorgeschlagenen Teilung Palästinas Protest zu erheben. In Syrien werden Geiüohte verbreitet, denen zufolge die Lage in Palästina sehr gespannt sei, Flugzeuge und Panzerwagen das Land ununterbrochen aÜ> mtrouillieren, während die Chausseen von Militär und Polizei wimmeln. Dieselben Schilderungen der Lago werden lieh in Bagdad verbroitet, wo Aunä Abdul H a d i eingetroffen ist. Die Damaszener Zeitung „Al-Ansoha“ regt an, daß die arabischen Staaten Vertrete®