Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 660 (16.7.1937)
- Date
- 1937-07-16
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
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'Nr. 000. — Wien, Freitag, 10. Juli 19S7. Dil ITIMMI i S«!t* 3 Stimmungsberidit aus Erez Israel Von Joseph Schar (Tel*Aviv) Verwöhnte Strohwitwer treffen sich im bekannten “TÜQ Restaurant W. SPRITZER, jetzt IL, Hammer-PurgstalB-Gasse 7 (Nahe Dianabad) Telephon A-45-5-42 Vorzügliche, abwechslungsreiche Mittag- und Abend-MenUsf schon ah S 1.60, Speisen ä la carte u. alle Orient. Sezlalltäton am Rost u. Spieß «mumm Der Vorstand der Israelitischen Kultusgomeinde Wien veranstaltet anläßlich der dritten Wiederkehr des Todestages des verewigten Bundeskanzlers Dr. Engelbert. I) n IIfu ß am Freitag, den 23. d., um 7 Uhr abends, i.m Stadttempel, I., Seitenstettengasse I, einen Tra u e rgottesdic ns t. Zum Zeichen der Trauer werden alle Gebäude dör Kultusgemeinde mit Trauerfahnen beflaggt. Jn sämtlichen Synagogen wird beim Afoendgottesdienste am Freitag, den 23. d., fitr den verewigten Bundeskanzler das vorgesebriebene Gebet für das Seelenheil des Verstorbenen verrichtet werden. Herz-iLFrasenheM TATZMANNSDORF Mineral-, Moor- und natürliche Kohlensüuro - Sprudelbäder. Elektro - Kardiographisches und Röntgen-Institut. Reduzierte Preise. AuskUnfto und Prospekte duich Kurkommission, Kurbad A.-G., Gemeinde, Verschönerungsverein und Fremrlenzimmervermieter in Bad Tatzmannsdorf, Heilbilderverband, Wien, I., Nibelungengasse l, und Reisebüro »City“, Wien, I., Kohlmarkt 8. Telephon U 26-4-29 Bs&er die //Union" Die geradezu pathologische Schadenfreude, mit der das Organ der „Union“ den Teilungsbericht der Königlichen Kommission begrüßte, hat in jüdischen Kreisen — und nicht nur in zionistischen — Abscheu hervorgerufen. Darüber hinaus aber wurde ein Echo erweckt, das deutlich zeigt, daß auch in christlichen Kreisen die Denkungsart, der „Union“ Befremden und Heiterkeit hervorruft. Die amtliche „Wiener Zeitung“ bringt in ihrer Ausgabe vom 11. Juli einen Artikel unter dem Titel „Starker Widerstand gegen die Teilung Palästinas“. In durchaus ernster und sachlicher Weise wird das Problem Palästinas behandelt und der zionistische Standpunkt sympathisch beurteilt. Dann aber schreibt die „Wiener Zeitung“ weiter: „Der Kuriosität halber sei hier die Stellung der Wiener Unionisten festgehalten, die in ihrem Organ u. a. schreiben: ,In der Deklaration gebrauchte Lord Balfour einen folgenschweren Ausdruck ,a national home4 für die Juden in Palästina, einer nicht existierenden Nation will England ein nationales Heini schaffen.* Und die Betrachtung schließt mit den Worten: ,Den jüdischnationalen Zionisten, die an dieser Entwicklung ein gerüttelt Maß von , Schuld tragen, kann mit Recht zugerufen werden: ,Es kreißen die Berge, aber geboren wird eine lächerliche Maus.4 Für die Gegner des Zionismus in Wien ist der Teilungsplan der englischen Königlichen Kommission eine Art gerechter Strafe für das Festhalten der jüdischnationalen Zionisten an dem Grundsätze Theodor Herzls, daß die Juden eine Nation sind.“ Der Zionismus hat immer den Judenstaat für alle Juden gefordert und darum trifft die von England beabsichtigte Grenzziehung alle Juden. Der christliche Beobachter erkennt dies und würdigt die Argumentation der Zionisten, gleichzeitig würdigt er aber auch das boshafte Unverständnis der bewußten Assimilation. Kims« hei Kauf einer Werbepackung, aber nur bis 81. Juli i. J. Wer Qualität schätzt, beeilt und kauft stob Jetzt nur noch die SWING Zweierlei Maß Jerusalem, 12. Juli. Vor dem Kreisrichtor von Safed hatten sich ol Personen wegen illegaler Einwanderung zu verantworten. Sieben der Angeklagten, Juden aus Buchara, wurden au je vier Monaten Gefängnis verurteilt; die übrigen vier, syrische Araber, wurden zu 14 Tagen Arrest und nachfolgender Ausweisung iKWJÄ ■ ' Seit, Tagen herrschte Hochspannung in Erwartung des denkwürdigen 8. Juli, a,n welchem der Bevölkerung die von der Peel- IC OTnrnission amsgearbeiteten Richtlinien kimdgetan werden sollten. Die Radioinstalla teil re hatten Hochkonjunktur, Kinos und Theater berücksichtigten in ihrem Programm die Verlesung des Berichte«. Die Kongreß- Wahlen, die zufällig am 8. d. stattfanden, wurden kaum beachtet. Gerüchte von bevorstehenden Unruhen tauchten auf, alle Vorkehrungen wurden getroffen, in Haifa erschien sogar ein englisches Kriegsschiff, nur die Kaimelkarawanen nahmen unbeirrt ihren Weg durch Tel-Aviv, da« beste Stimmungsbarometer bei der Beurteilung der Lage. Knapp vor 9 Uhr versammelten sich um jede« Radio soviel Menschen, als ein palästinensische« Zimmer fassen kann, und puvikt 0 IJhr begann die Berichterstattung. Als für den Fall von Unruhen mit den schärfsten Maßnahmen gedroht wurde, sagte man sich: Hätte die Regierung im vorigen Jahr solche Töne angeschlagen, dann wäre sie in wenigen Tagen Herr der Lage gewesen und die ganze Peel-Kommission mit allen ihren Konsequenzen wäre überflüssig geworden. Müßig, jetzt darüber naehzudenken, aber traurig, unsagbar traurig, daß wir die Opfer des Versagens der englischen Mamdatsverwaltung werden sollen. Die zweite Erwägung beim Anliörie.n des Berichtes war: Das Assistentenhonorar, das die Engländer für die Geburt, dieser beiden Staaten fordern, ist ein ungeheueres und nicht in Einklang zu bringen mit der Rolle des uneigennützigen Mandatars, der zu sein England behauptet. Jerusalem! Ist es denn nur die heilige Stadt der Christen und der Moslems? Wenn es wirklich nur um die heiligen Stätten geht, warum bleibt die Stadt nicht dem jüdischen Staat Vorbehalten, wie es nie lind nimmer anders gedacht war und wie es auch der Einwohnerzahl entspricht, und warum werden nicht nur die heiligen Stätten einem internationalen Schutz unterstellt? Den anderen Religionsgemeinschaften geht es doch nur um die religiöse Bindung an die heiligen 'Stätten, während bei uns Volks- und Religionslbewußti&ein identisch sind und die Stadt Jerusalem der Inbegriff des jüdischen Zielstrebens immer war,. ist und ewig bleiben wird. Deshalb hat kein Jude auch nur im entferntesten den Gedanken, sich an den bestehenden Kultstätten der Andersgläubigen zu vergreifen. Die Engländer machen sich nur die angeblich bestehenden Ängste der Araber zu Nutze, um diese Stadt an sich zu reißen. Nur um die Stadt an sich zu reißen? 0 nein! Jetzt kommen wir zu dem Leitgedanken englischer Kolonialpolitik, der in den Vorschlägen der Peel-Kommission wieder ein- II., Toborstr. 12 — Tel. R 48-4-46 Hugo und Julie Herlinger, geb. Zöllner Erstklassige renommierte Küche # Große Auswahl, reichhaltige Menus von S 1.60 aufw. 0 Exakte Bedienung, schöner schattiger Garten 9 Angenehmer Aufenthalt mal klar zu Tage tritt. Die Differenzen der Kolonialvölker, die auf einem Territorium hart aneinander stoßen, sind die Basis der englischen Kolonialmacht. Wo wäre das britische Weltreich, wenn es zwischen den indischen Fürsten nicht immer Kämpfe gegeben hätte, wenn nicht die Feindschaft zwischen Mohammedanern und Indern noch heute bestünde! Was hätten Türken, Franzosen, Engländer jie hier zu suchen gehabt, wenn die arabischen Stämme sich vertragen hätten? Deshalb hat England das größte Interesse daran, daß auf dem Boden Palästinas keine Freundschaft z wiis chen Arabern und Juden b esteht und jeder der neuen Staaten genug Stachel im Fleische behält, um stets schmerzhaft des anderen gedenken zu müssen. Deshalb müssen die Juden benachteiligt weiden, damit sie stets als Gefahr für dio Araber erscheinen und England dio arabischen Herrscher weiter als Schachfiguren im vorderen Orient herumschieben kann. Deshalb muß Erez Israel eine so schwer z-u verteidigende Grenze bekommen, damit es auf dio Hilfe des englischen Militärs nicht ganz verzichten kann und deshalb muß es anderseits so belastet werden,, daß es von Anbeginn an hilflos und unzufrieden sein muß. Das sichert England dio notwendige Aufmarschlinie an der Küste! Wenn die Londoner Regierung heute behauptet, 17 Jahre lang' allen Enttäuschungen zum Trotz alles getan zu haben, um Araber ■und Juden miteinander zu versöhnen, so können wir erhobenen Hauptes beweisen, daß die Regierung 17 Jahre lang alles getan hat, um diese Aussöhnung zu h i ndern und dis Aneiedlung der Juden zu erschweren. Und daß das jüdische Palästina doch und allem zum Trotz geworden ist, danken wir nur uns seihst, der Opferfreudigkeit der Juden der ganzen Welt, dem Mut des Jischuw, der Kraft unserer Ideale und unseres Glaubens 1 Wäre vom ersten Tag an von der englischen Palästina- Verwaltung das getan worden, was Balfour mit, seiner Deklaration vorhatte, dann wäre Palästina heute ein blühendes Land mit unendlicher Aufnahmemöglichkeit für ein verfolgtes Volk, dann wäre das jüdische Problem in ganz Europa gelöst und die arabischen Nachbarn hätten nur Vorteile davon. Ist es denn wirklich das arabische Volk in Palästina., das nationale Unabhängigkeit gefordert, hat? Man muß es doch sehen, dieses Volk, ausgebieutet von den eigenen Brüdern, arm, verkommen und zum Arbeitstier versklavt! Nein, es ist eine Handvoll halbgebildeter Intellektueller, die hier ihre Machtgel liste austoben wollen und, unterstützt vom Nazideutschland, eine ungeheuere Propaganda entwickelt haben. Alle wissen es, warum sagt es der Bericht der Royal Commission nicht offen? Die Araber besitzen 4H Millionen Quadratkilometer Landes, ein Dutzend Fürsten und 25 Millionen Einwohner. Aber 16 Millionen Juden besitzen kleinen Staat, und sollen nur 23.316 Quadratkilometer Land bekommen. Man kann doch unmöglich die 'Situation der verfolgten, Judenheit im Galuth von der Palästinafrage trennen. Siebzehn Jahre hat die Regierung alles getan, um die Ansiedlung der Juden zu „erleichtern“: Wieso empfiehlt die Kommission dann so dringend unter anderem erst jetzt Wasserbohrungen? Hat denn die Regierung 6obl>?emten Urebfauer hilft äitbcrläffig ©aucrfcnmn nicht schon längst diese erste Grundlage zur Ansiedlung geschaffen? Wie doch manchmal Ratschläge wie ein Bumerang die Ratgelber selbst treffen! Also erst jetzt, nach 17 Jahren, wird man alles daransetzen, um Land besiedlungsfähig zu machen. Für wen? Für die Araber! Wieviele arabische Millionäre leben in Kairo, Bagdad, Damaskus, Palästina, Nizza... Wieviele sind reich geworden, durch die Ausbeutung ihres eigenen Volkes, durch La.ndverkauf an die Juden? Warum müssen dann die Araber unterstützt werden, sowohl von Großbritannien, als auch von den Juden und vom künftigen Judenstaat? Wer hat das Märchen aufgebracht, daß der Jischuw reich sei? Warum wurden die Zertifikate eingeführt, wenn lauter Millionäre ins Land kamen? Wie arm sind doch unsere Chaluzim und unsere Poalim, wie arm der ganze verelendete Mittelstand, der herüberflüchtet! Was hat das Government für uns getan? Wieviel Boden hat es uns zur Verfügung gestellt? Wie hoch waren die Einkünfte der Regierung vor der jüdischen Einwanderung, wie sind sie mit der Einwanderung angewachsen? Wer hat also die englische Verwaltung hier erhalten, Araber oder Juden? Gegen wen wurde ein Jahr lang hier englisches Militär gehalten, gegen Araber oder Juden? Wessen Geld hat dafür herhaltiem müssen? Und welche Summen hat die englische Regierung hier an Juden zur Wiedergutmachung hergegebein? Warum bringt der Kommissionsbericht nichts von den berechtigten Vorwürfen und Anklagen, die der Jischuw gegen die Palästinaverwaltung erhoben hat? Die Palästinaverwaltimg hat für Erziehung und Gesundheitswesen nicht das Geringste getan, das gibt sogar die Königliche Kommission zu. Warum aber jetzt plötzlich das arabische Schulwerk aufgebaut werden soll, und an das unsere und seine ungeheueren materiellen Schwierigkeiten niemand zu 'denken sich verpflichtet fühlt, das ist unverständlich. Die Engländer legen ein Wort auf beide Völker geteilt aus: Sie sagen den Juden „Hilf dir selbst“, und zu den Arabern gewendet, setzen sie fort: „damit euch geholfen. werde!“ Und das ist die Basis, auf der seit 17 Jahren die Regierung bestrebt war, eine „Völkierversöhnung“ herbeizufüihren! Nicht das arabisch-jüdische Problem ist das unheilbare Übel, sondern dio Mandatsverwaltung, die reinzuwaschen der Kommissionsbericht jetzt versucht. Siebzehn Jahre lang sind wir benachteiligt und getäuscht worden. Schluß mit dieser Komödie! Wir sind eine Figur am politischen Schachbrett — gewesen. Die bittere Lehre dieser 17 Jahre ist die Erkenntnis, daß wir unsere Energien verhundertfachen müssen, um den wirklichen Judenstaat zu erreichen. Der Kampf um den Judenstaat, wie wir ihn wollen und brauchen, beginnt erst jetzt. Der Lebenswille des jüdischen Volkes wird sich stärker erweisen als alle diplomatischen Ränke. Oie Kongreßwahlen In Crez Israel für WEEKEND und REISE beslbekanntan WEISEN FEINWURST UND SELCHWAREN Zentrale und Poatversand II., Rotensferngasse 12 Jerusalem, 0. Juli. Auf Grund vorläufiger, n i c h t o f f i z i e 11 e r Zahlen wird Palästina am bevorstehenden Zionistenkongreß durch 124 Delegierte vertreten «ein. Diese verteilen sich wie folgt: Arbeiterpartei 80, Mferachi 4, Staatspartei 1, Welt verband Allgemeiner Zionißten 7, Poale Misrachi 13, Weltvereinigung Allgemeiner Zionisten 4, Kidmali 5. Andere Resultate Von den 2228 Stimmen, die in Holland bei den Wahlen zum XX. Zionistenkongreß abgegeben wurden, erhielten die Allgemeinen Zionisten 1068, der Arbeiterflügel 702 und der Misrachi 405 Stimmen. Gewählt wurden der Vorsitzende der Holländischen Zionistischen Vereinigung Dr. A. J. Herzberg, und die Vertreterin der Arbeitergruppen Mirjam de Leeuw-Gerzon. Die Hauptwahlkommission für die Schweiz hat die endgültigen Ergebnisse der Wahlen zum XX. Zionistenkongreß veröffentlicht. Die mit der „Liga für das arbeitende Palästina“ vereinigte Liste der Allgemeinen Zionisten (Gruppe A) erhielt 592 Stimmen. Somit ist ihr Kandidat, Doktor Julius Beker, gewählt. Der Block der Allgemeinen Zionisten (Gruppe B) und des Misrachi erhielt 474 Stimmen und ging Ohne Mandat aus. Auf Grund einer Parteienereinbarung finden in Ostgalizien keine Kongreßwahlen statt. Von den dortigen Mandaten wurden je neun den Allgemeinen Zionisten und den Arbeiterparteien, drei dem Misrachi und je eines dem Haschachar und der Judenstaatspartei zuerkannt. BANKGESCHÄFT Dr. OFFENBERGER Wien, I., Freyung 1 Telephon: U 27 - 2 -11 U 28 - 2 - 55 Durchführung sämtlicher Banku. Börsetransaktfonen Die Ermordung des Ingenieurs Zwanger Jerusalem, 11. Juili. Heute hat hier die Gerichtsverhandlung im Prozeß Sehenz v i 11, <Ier des Mordes an Ing. Zwanger angeklagt ist, begonnen. Als einziger Richter fungiert der Oberste Richter des Landes Trueted. Diese in Kriminalfällen seltene Erscheinung ist auf ein Gesuch des Amgeklagten ziurückizuftihren. Zwei Ärzte sagten aus, daß Zwanger e rw ü r g t worden sei. Sodann begann die Einvernehmung der Witwe des Ermordeten, die vermutlich einige Tage in Anspruch nehmen wird. Palästina-Statistik des Völkerbundes Im Sekretariat des Völkerbundes ist soeben das statistische Jahrbuch für das Jahr 1936/37 erschienen. Es enthält eine Reihe von Ziffern, die eine aufschlußreiche Gegenüberstellung Palästinas mit den arabischen Staaten ermöglichen. So hat Palästina mit einer Bevölkerung von-1,300.000 Seelen während des vergangenen Jahres Waren im Werte von insgesamt 39,300.000 Dollar importiert; es entfallen somit auf jeden Einwohner durchschnittlich zirka 30 Dollar. Ägypten mit 15.5 Millionen Einwohnern importierte im selben Zeitraum Waren im Werte von 92,100.000 Dollar; auf jeden Einwohner entfallen also kaum sechs Dollar. Nach dem Irak, der 3,600.000 Einwohner zählt, wurden Waren im Werte von 22,900.000 Dollar eingeführt; hier entfallen auf jeden Einwohner etwas mehr als sechs Dollar. Syrien zählt 3,300.000 Seelen. Importiert wurden Waren für 21,200.000 Dollar; auf jeden Einwohner entfallen also durchschnittlich sechs bis sieben Dollar. Sogar im E xp o r t, wo sich die Palästina- Industrie noch in den Anfängen befindet und erst allmählich sich zu entwickeln beginnt, während die anderen erwähnten Länder bereits über eine gut entwickelte Industrie verfügen, steht Palästina am günstigsten da. In der Berichtsperiode sind aus Palästina Waren im Gesamtwerte von 10,600.000 Dollar, also ^durchschnittlich mehr als acht Dollar pro Kopf, ausgeführt worden, während in Ägypten auf jeden Einwohner durchsohnitthch sechs Dollar und im Irak zirka drei Dollar entfielen.