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Die Stimme · 1937-07-09 · Heft 658 (9.7.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 658 (9.7.1937)
Date
1937-07-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Kr. 668. —- Wien, Freitag, 9. Juli 1037. Oll tTIMMI Seite ß maemaka Ho f& astein früher Westend, jetzt Gaststätte Andtrka 3 Minuten vom Kurhau* 1 Streng rituell u. A. d. Schifftchul Wien, la Wiener Küche, günstige Pension*- arrangement* in Zimmern und Thermalbädern mit jedem Komfort, fließende* Wasser usw. Mäßige Preise. Gefl. Anfragen an Georg Wollf, Hau* Andorka, Hsfgasteln Dev Asialisdic Pakt Dr. Rüschdi Ar aß, der türkische Außenminister, und Bayar, der türkische Minister für Volkswirtschaft, sind in diplomatischen Angelegenheiten nach Bagdad und Teheran abgereist. Vor zwei Jahren haben Irak, Iran und Afghanistan in Genf den sogenannten Asiatischen Pakt kn Kähmen des Völkerbimdpaktes und des Kellog-Paktes ins Leben gerufen. Die vier asiatischen Staaten beschlossen, jede Einmischung in die Angelegenheiten eines der Vertragsstaaten zu unterlassen, die gemeinsamen Grenzen zu respektieren, keinerlei Aggresivität zw zulassen und die Bildung von Banden oder Organisationen im Interesse des Friedens zu verhindern. Ein formeller Vertrag wurde aber nicht abgeschlossen, weil es noch eine Reihe ungeklärter Fragen gab. Seither wurden alle diese Fragen bis auf eine, die zwischen Irak und Iran wegen des Shat-el-Arab schwebt, bereinigt, und die beiden türkischen Minister wollen nun in dieser letzten Streitfrage vermitteln. Der Asiatische Pakt scheint also vor dem Abschluß au stehen. Wer die Geschichte der vier Staaten kennt, wird wissen, daß der Asiatische Pakt ein wichtiges Fnedensinstruiment sein kann. Türkische Truppen sind wiederholt in Irak und Persien eingefallen, und Persien und Afghanistan wollten eich wiederholt auf Kosten ihrer Nachbarstaaten ausdehnen. Lord G r e y hat bekanntlich seinerzeit durch einen Vertrag mit Rußland die Einteilung Porvsiens in „Einflußsphären“ vorgenommen und das Projekt der Bagdadbahn hat mit seinen Anteil am Ausbruch des Weltkrieges. Der Asiatische Pakt würde also einen Faktor eliminieren, der Europas Frieden bedroht hat. Die neue Staatengruppierung wird, kein Aufleban des „Pan-Turanismus“ bedeuten, wie ihn seinerzeit Enver Pascha vertreten hat. Diese Phantasien ' gehören der Vergangenheit an. Kemal A11 a t ü r k, der Präsident der Türkei, hat nichts für den Pan-Turanismus übrig, der sich weder auf rassische noch sprachliche Verwandtschaft der in Betracht kommenden Völker berufen kann und eher als kleiner Pan-Islamisraus bezeichnet ‘ werden könnte. Für Kemal ist die Religion nicht mehr die Grundlage der türkischen Staatspolitik. Außerdem sind die Perser hauptsächlich Schiiten, die Einwohner der anderen Staaten Sunniten. Dabei ist in Persien die nationale Tradition stärker als in einem anderen Land des Nahen oder Mittleren Ostens, und der schiitische Ritus ist ein integrierendes Merkmal der nationalen Unabhängigkeit. Bedeutsamer ist die Tatsache, daß der Asiatische Pakt eine Ablehnung des Pan-Arabismus bedeutet. Nur einer der vier Staaten (Irak) ist ein arabischer Staat, die anderen drei sind sprachlich und Antisemitenspiegel Schon wieder eine Verteidigungsschrift? Die Zahl der judenfeindlichen Schriften Ist erschreckend groß — aber auch die der Gegenschriften! Wann wird diese ziemlich unnütze Diskussion, die mit so viel Haß, Schmähsucht, Lüge auf der einen Seite, mit so viel Selbstkritik, Übereifer, Bescheidenheit auf der anderen geführt wird, dem realpolifcischen, praktischen Handeln Platz machen, der einzigen wahren Lösung, wie sie Herzl im „Jude n- Staat“ nicht der Judenheit allein, sondern der gesamten Mensobbeit vargeschlagen hat! Das vorliegende Buch von Hugo Valentin (Hugo Valentin: „Antisemitenspiegel“, Verlag Dr. Heinrich Glanz, Wien.) hat glücklicherweise mit den üblichen apologetisch-Mphilosemitischen“ Schriften wenig gemeinsam, es ist eine Angriffswaffe, ein Versuch, die übliche, durch das Aufeinanderprallen von unbedingten Werturteilen illusorisch gewordene Auseinandersetzung zwischen Judenbassem und Judenfreunden dadurch zu beenden, daß endlich unbestreitbare, historisch beglaubigte, statistisch erwiesene Fakten an Stelle von schwankenden, unerweislichen Meinungen zur Basis der Neuordnung genommen werden. Denn der Autor, ein Dozent an der schwedischen Universität Upsala, ist von dem naiven Glauben der meisten Judenverteidiger, daß sein Buch etwa schon an sich imstande wäre, den Antisemitismus zu beseitigen und die Judenfrago zu lösen, völlig frei. Valentin verneint nicht den komplizierten Charakter des'Antisemitismus, er leugnet nicht die Existenz einer Judenfrage — speziell in einigen Ländern —, aber er will dartun, daß der Antisemitismus, der ein Körnchen Wahrheit unter einem Misthaufen von Lügen begräbt, keineswegs fähig ist, zur Befriedung der Menschheit beizutragen, daß er kurzsichtig die Juden aus einem in das andere Land vertreibt und so einen Circulus vitiosus schafft, an dem die Völker nicht minder als Israel leiden. Denn der Antisemitismus ist eine Angelegenheit, die nicht nur die Juden und deren Feinde angeht, sondern die alle Menschen berührt. Man kann Valentin, der dem Zionismus und dem Aufbau Palästinas große Sympathien entgegenbringt, fast durchwegs in seinen Ausführungen zustimmen, wenngleich sein Optimismus in bezug auf die Möglichkeit der Aufklärung der Volksmassen allzu groß erscheint: „Wenn erst den Völkern die Augen für das wahre Wesen des Antisemitismus aufgehen werden, wenn die Demokratie zur Immunität gegen Volkspsychosen erzogen wird und der einzelne seine Pflicht erkannt haben wird, zu prüfen, ehe er urteilt, dann wird auch die Macht des Antisemitismus allmählich abnehmen.“ . Herzl hat uns belehrt,' daß det Antisemitismus nicht allein dadurch aus der Welt geschafft werden kann, daß man das Lügennetz der Antisemiten zerstört, sondern daß aus der Erkenntnis des „wahren Wesens des Antisemitismus“, wie Valentin sich ausdrückt, unbedingt auch die praktischen, weitgreifnnden Konsequenzen gezogen werden müssen. Dem ersten Teil dieser Aufgabe hat Valentin den Bienenfleiß des Forschers gewidmet. Nachdem er schon am Begriff „Antisemitismus“ und an der Vielfältigkeit seiner Definitionen und der Entstehungstheorien die Kompliziertheit dieser Entartungsform dargelegt hat, widmet er eich der Geschichte des Antisemitismus. Im Altertum, wo die Juden im Eine Erklärung Wir erhalten vom Verband der jüdischen Religionsilehrer die folgende Zuschrift: „Wir ersuchen die geehrte Redaktion höf* liehst, folgende Erklärung in der nächsten Nummer Ihres werten Blattes zu bringen. Für den Verband Prof- Dr. Weißkopf. wesentlichen ein Bauernvolk waren, gab es Antisemitismus höchstens als literarische Erscheinung — im kaiserlichen Rom waren es die Christen, denen inan alles Böse, wie Gottlosigkeit, Unzucht, Blutschande. Rltualmord usw.. andichtete, und ale Rom brannte, da hieß es nicht! „Der Jud* ist schuld!“, sondern: „Der Christ ißt schuld!“ Im frühen Mittelalter waren die Juden nicht nur als Händler, sondern auch als Landwirte und Handwerker tätig, erst später, als man von der Naturalwirtschaft zur Geldwjrtschaft überging, wurde den Juden der odiose Beruf des Geld verleibe re aulgezwungen — eine plumpe Umgebung des kanonischen Zinsverbotes! In der antisemitischen Literatur vor dem 12. Jahrhundert werden die Juden kein einziges Mal des Wuchers und der Ausbeutung bezichtigt und in den Schriften der Kirchenväter kommt kein einziges Mal unter den Rubriken „Wucher“, „Gewinnsucht“, „Gier“ und „Zinsnehmen“ das Wort Jude vor, während dieselben Kirchenväter oft genug über den Wucher der Geistlichkeit Klage führen. Valentin gibt einen knappen Abriß der jüdischen Leidensgeschichte im Mittelalter, betont jedoch, daß es in jenen Ländern, wo man die Juden in Frieden ließ, Hochblüten der jüdischen wie auch der allgemeinen Kultur gab, so zeitweilig in Spanien und Portugal, so in Italien, wo die Seidenindustrie von Juden, die von judenfreundlichen Normannenfürsten ins Land berufen wurden, gegründet wurde, wo die Gobelins Rafaels von Jüdinnen gestickt wurden. Eß ist unmöglich, auch nur andeutungsweise einen Begriff von der glänzenden Art nnd Weise zu geben, wie Valentin die unzähligen Lügen der Rassenlehre, der.„Protokolle“, vom „Einfluß der Juden in der deutschen Weimar- Republik“, von der jüdischen Geldmacht, vom „jüdischen“ Bolschewismus und was der üblichen Verfälschungen noch mehr sind, an Hand von unbestreitbarem Tatsachenmaterial entlarvt, alle seine Vorgänger an Prägnanz und Sachlichkeit übertreffend. Es ist auf jeden Fall für den neueren Antisemitismus bezeichnend, daß die grobe Fälschung an seinem Beginne steht. Wenn der Talmud von „religiösen Märtyrern, die für Gott starben“, spricht, so vokalisiert der alte Eisenmenger, dessen „Entdecktes Judentum“ bis heute die Urquelle aller antisemitischen Lüge ist, die Worte entetellenderweise so, wie sie. nie von Juden gelesen werden und übersetzt: „Ritualmörder, die aus religiösem Motiv töteten.“ Das Buch sollte aber nicht nur denkenden Antisemiten, sondern auch jenen Juden in die Hand gelegt werden, die noch immer von den idealen Zuständen früherer Jahre schwärmen und sieh womöglich noch immer zu den — illusorisch gewordenen — Fleischtöpfen Mizrajimß zurücksehnen: „Schon bevor Hitler zur Macht kam,’war' die deutsche Judenheit eine unterdrückte, gehetzte und züm Teil ruinierte Volksgruppe.“ Was müßte also zur Rettung der Judenheit, zur Befriedung der Welt geschehen? Valentins „Antisemitenspiegel“, der sich in erster Linie mit der Zerstörung' judenfeindlicher Lügen befaßt, läßt diese Frage anscheinend offen. Aber im Beginn des Buches, wo der Autor die verschiedenen Lösungsversuche anejnanderreihfc, scheint uns auch die einzig mögliche und würdige Antwort enthalten zu sein, die, der Forderung Herzls entspricht: Nur ein jüdisches Land, in dem die Juden ein normales nationales Leben führen können, ist imstande, den Antisemitismus zum Aussterben zu bringen! Zur Geschichte des Islam Im Verlag der Hebrew Umversity Prass (Jerusalem) ist kürzlich ein erster Band des monumentalen Werkes „Ansab al-Ashraf“ (d. h.' „Genealogien der Adligen“) erschienen. Sein Verfasser, Baladhuri, ist einer der berühmtesten arabischen Historiker und lebte' vor national nicht arabisch. Durch den Abschluß des Paktes geben die vier Staaten zu erkennen, daß ihre gemeinsame politische Basis nicht arabisch ist. Die gegenwärtige Regierung des Irak hat in ihren Handlungen keinen Zweifel darüber gelassen, daß sie den Pan-Arabismus und auch den Extremismus der Araber in Palästina ablehnt. Sie ist mit der Modernisierung ihres vernachlässigten Landes beschäftigt und lehnt jeden theoretischen Ballast ab. Diese Tatsachen sind ein schwerer Schlag für die Araber Palästinas, die sehen, daß der Pan-Arabismus keine lebendige Kraft ist und daß England keinen Anlaß hat, sich pi’oarabisch festzulegen. Die reale Politik der vier Staaten dee Asiatischen Paktes läßt Raum für das Jüdische Nationalheim in Palästina und weist ihm eine bedeutende Rolle als Partner bei der Entwicklung des Nahen und Mittloren Oriente m. Dienstenthebung wegen tim* gangs mit Juden Erstmalig hat der Dißzipliuarhof in Karlsr u h o einen Beamten wegen Umgangs mit Juden mit Dienstentlassung bestraft., Ee handelt sich um den Bürgermeister einer mittolbadisoheu Landgemeinde, der sich dadurch strafbar gemacht hat, daß er geschäftlichen Vorkehr mit einem jüdischen Viehhändler pflog. Parteiamtlich wird auf die grundsät*- lit'lm Bedeutung dieser Entscheidung hingewiosea, su daß mit weiteren Verfahren dieser Art gerechnet wind, Seit längerer Zeit werden von gewisser Seite bei den Behörden, beziehungsweise bei der Vaterländischen Front gegen einige Kollegen immer wieder völlig grund- und haltlose Beschuldigungen erhoben, in denen die religiöse und vaterländische Gesinnung der betreffenden Kollegen in Zweifel gezogen wird, Beschuldigungen, deren Haltlosigkeit sieh bisher stets erwiesen hat, die jedooh geeignet sind, den betreffenden Kollegen in ihrem Fortkommen zu schaden, ja unter Umständen sogar ihre Existenz zu vernichten. In letzter Zeit hat sich dies gegenüber zwei ehrenwerten Kollegen in besonders krasser Weise wiederholt. Es ist ein unwürdiger und unerträglicher Zustand, daß derartige Dinge eich überhaupt ereignen können; daher sieht eich der Verband veranlaßt, dieses Vorgehen in aller Öffentlichkeit aufs schärfste au verurteilen und zu brandmarken, um ßö mehr, als der Verband selbst ein ßtandeswidrlges Vorgehen eines seiner Mitglieder nicht dulden würde. Dae Vorgeben der anonymen Angeber tet, noch schwerer zu verurteilen, weil es geeignet ist, zur Entweihung dee göttlichen Namens zu führen,“ Dr. G1 a ß e t, Dr. K u p f e r, Dr. M e n c % e r, Dr, Papo, Dr. Rappaport, Dr. Schieber, Dr, Weine r, Bh'ftfltfkofifc etwas 'über- 1000 Jahren in Bagdad als Lehrer upd Vertrauter mehrerer abbassi dis eher Kalifen. Bisher lag nur ein anderes Buch von ihm vollständig im Drucke vor, nämlich ßeine „Geschichte der Eroberungen (der Muslime)“, welches wegen seines hohen historischen Wertes volltsändig ins Englische und teilweise ins Deutsche übersetzt worden ist. Das Werk, mit dessen: Henuusgabe nunmehr das Orientalische Institut; der Hebräischen Universität begonnen hat. ist seinem Umfang nach fast zehnmal so groß wie jene« und auch seinem Inhalt nach weit mannigfaltiger. Wie schön sein Titel besagt, ist da« Werk nicht chronologisch, sondern biographisch-genealogisch «ungeordnet; es behandelt jedoch in den großen Kapiteln über die verschiedenen Kalifen die gesamte politische Geschichte und bietet in den meisten anderen Biographien wertvolle neue Beiträge zur Literatur-, Sozial- und Rellglonegeschichte des ältesten Islam. Da das Werk die größt© bisher noch nicht veröffentlichte Quelle für di© Frühzeit de« Islam darstellt., ist seine Herausgabe seit langem von den größten orientalischen Autoritäten aufs dringendste gefordert und schon vor über dreißig Jahren auf eiwern internationalen Orientatistenkongreß beschlossen worden. Der große Umfang de« Werkes verhinderte jedoch bisher seine Herausgabe, sowie vor allem auch di« Schwierigkeit» difl tfob dmm ergibt, daß JÜDISCHES IV KINDER-FERIENHEIM A TI D“ Sfväat am SemmecUtfy (820 mj Inhaber u. pädagog. Leiten A. Täglicht Modems! - Rituell - Erstrangig Glanzende Erholungserfolgei - Ständige ärztliche Kontrolle! - Ärztereferenzen. Sekretariat t Wien, IX,, Schwarzspan lerilraOe 18, Tal. A 86-3.73 nur ©ine einzige vollständige Handschrift von ihm erhalten ist und daß sein vielseitiger Charakter den Herausgeber zwingt, fast alle Zweig© der arabischen Literatur zu vergleichen. Das junge Orientalische Institut hat eich an diese schwere Aufgabe gewagt in dem Glauben, daß eine solche verantwortungsvolle Gemeinschaftsarbeit die beste Garantie für ein hohes arabißtisches Niveau seiner Mitglieder bietet und sie aufs tiefste mit dem Geißle de« echten alten Semitismus vertraut macht. Freilich ist der Druck eines solchen vielbändigen Werkes sehr kostspielig. Editionen solchen Umfanges werden gewöhnlich durch staatlich© Unterstützung ermöglicht. Die Hebräische Universität hat keinerlei solche Hilfsquellen. So sollte denn jeder, der sich irgendwie für die wissenschaftlichen Arbeiten der Hebrew Umversity und insbesondere für HOTEL - PENSION BRISTOL SAUERBRUNN, Brgld. 1 AUTOSTUNDE VON WIEN / PRIMA KÜCHE / RUHIGE LAGE / ZIMMER VON S 2.50-AN / TELEPHON A 11-5-80 J-QjSÄÄ. di© Pflege der ara/bistischen Studien au ihr interessiert, die Fortführung der Herausgabe dieses Werkes dadurch ermöglichen, daß er sich entweder selbst ein Exemplar des soeben erschienenen Bandes ansohafft, oder im Kreise seiner Bekannten Freund© und Gönner des Unternehmens wirbt. Der vorliegende Band, der fünfte des G©- samtwerkes, der ein in sich geschlossene© Ganzes. darstellt, jist von Dr. S. D. Godtein, Lektor für Islamitische Ge«chichte an der Hebräischen Universität, bearbeitet worden*). Er enthält 600 Seiten großen Formats, und zwar Vorwort, Text und Indices in Arabisch, eine sehr ausführliche Einleitung in Hebräisch und ein© ebensolche in Englisch, sowie einen besonderen Band Anmerkungen in englischer Sprache. Der Druck des Buche« ist ln Jerusalem, und zwar ganz von jüdischen Arbeitern bergest eilt worden. *) Der Preis beträgt Pftmd 1.10.0, Porto inbegriffen. Das Buch ist gegen Voreinsendung dieses Betrage« von der Hebrew University Press, Jerusalem, zu beziehen, die auch all© gewünschten Auskünfte gern erteilt. Dichter Matatlrias Poliakewicz gestorben« Im Alter von 44 Jahren starb in Warschau der hervorragende hebräische Dichter Matathia? P o l iak ew i cz, der unter dem Pseudonym Szuhm (Onyx) schrieb. Koliakewicz war Dozent für hebräische Literatur am Judaistischen Institut in Warschau; er. erwarb den von der Stadt Tel-Aviv gestifteten 'ersten Preis für hebräische Literatur. ‘imii-compn I PUBLIKATIONEN DES XX. ZIONISTEN¬ KONGBESSES 1. Berichte an den XX. ZlonistenkongreO a) Bericht der zionistischen Exö'\ kutive .i (hebräisch, engl, oder deutsch) I b) Bericht des Keren Hajessod .1 Q » (hebräisch, engl, öder deutsöh) / ö ',ou c) Bericht des Keren Kajemethl Lelsrael ..| (hebräisch, engl, oder deutsch)' 2. Kongreßzeltungen offizielle Organe des Kongresses, erscheinen (In hebräischer und deutscher Sprache) während des Kongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency for Palestizte täglich : Abonnements in der Schweiz . . . S 6.60 „ in den übrigen Ländern S 7.60 3. Stenographisches Protokoll des XX, Zionlstenkongresses und der Tagung des Councils der Jewish Agency for Paleßtlne (in hebräischer Sprache . . S 13.— Genoralabonnement für alle drei Publikationen-.... 8 22.— Alle diese Publikationen können durch das Büro des Zionistischen Landesverbandes gegen Erlag des Gegenwertes bestellt werden.

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