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Die Stimme · 1937-07-09 · Heft 658 (9.7.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 658 (9.7.1937)
Date
1937-07-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIB STIMM! Wien, Freitag, 9. Juli 1937. — Nr. 666. Zioutiteu, Q&detoket des lUcet* lCa\eu*etU it* SotMH&ftiscUu* md liucodto* Appell der Hakoah Der Sportklub Hakoah, der in allen Arten des Amateursports für die Ehre des Juden tums kämpft, hat, obwohl die Saison noch nicht beendet ist, bereits heute zwei der wert vollsten Trophäen für die jüdische Jugend Wiens erobert. Die H o c k e y s e k t i o n ist unter den schwierigsten Kämpfen Meister von Wien geworden und die Ringsektion hat. allen Hindernissen zum Trotz, den Titel des Frühjahrsmeisters von Wien erworben. So glänzend auch die sportlichen Erfolge gerade in letzter Zeit sein mögen, so quälend ist die finanzielle Situation, Der Sportklub Hakoah muß an die jüdische Öffentlichkeit appellieren, sich endlich an ihre Pflicht zu erinnern, uns nicht nur gute. Ratschläge zu geben, sondern auch durch die Tat betzustehen Wir haben in unseren Reihen 1500 ausübende Sportler, die auf unserem Fußball- und Hand ballplatz, auf dem Hockeyspielfeld, _ auf den Tennisplätzen und unserer großen Leichtathletikanlage ihren Sport ausüben. Viele große Talente sind unter ihnen, die zum Ruhm und zur Ehre Österreichs und des Judentums wiederholt Preise errungen haben. Wir müssen wohl nicht betonen, welche gewaltige Mittel und welche ungeheure Arbeitsleistung notwendig sind, um einer solchen Masse von Juden das Traning zu ermöglichen Der „Tag d e r j ü d i s c h e n Jugend“ hat in einer gewaltigen Heerschau. von 3000 jüdischen Jugendlichen der Öffentlichkeit ge zeigt, welche Erfolge wir in der Ertüchtigung unseres Nachwuchses bereits erreicht haben. Doch ist noch viel Arbeit zu leisten, die wir mit Ihrer Hilfe vollbringen wollen. Jüdische Katakomben in Süd-Galiläa Erfolge der Hakoah* Schwimmer Der Sehwimmklub Hakoah veranstaltete im Hietzinger Strandbad ein gauoffenee Meeting, das als Probegalopp für die zum Wochenende in Kitzbühel veranstalteten Jugendmeisterschaften angesehen werden konnte. Die Hakoahner zeigten in allen Rennen ihre gute Form. Insbesondere der hochtalentierte Kurt K u 1 k a, der das Kraulschwimmen über 200 Meter in 2.33 Minuten gewann, ist als Favorit für die Meisterschaften anzusehen. Auch Selinko, der Sieger über 100-Meter-JBrust, ist in blendender Form, ebenso Ellbogen, der Dritte dieses Rennens, der auf der 200-Meter-Strecke noch besser ist. Der Junior B 1 u t s t e i n konnte da3 100-Meter-Kraulrennen seiner Klasse sicher gewinnen und geht, ebenso wie einige andere Hakoahner, die Samstag keine Startgelegenheit hatten, mit guten Chancen nach Kitzbühel. Bei der weiblichen Jugend waren nur wenige Kandidaten für die Jugendmeisterschaft am Start, deren Leistungen aber voll befriedigen konnten. Die Kraulerinnen Hanne Deutsch und Hedi Back, die Rückenschwimmerin Ehrenreich und die anderen Starterinnen, die für Kitzbühel genannt sind, werden sicherlich die blau-weißen Farben ehrenvoll vertreten. In den Seniorenbewerben erreichten Herbert Wien, Paul KJau, Fischer und Feingold gute Zeiten, die aber zum Teil von den Ju^endschwimmern unterboten wurden. Sonntag errang die Hakoah bei den Zillenmeisterschaften der Polizei große Erfolge. Kurt K u 1 k a und Annemarie Pick siegten im Hauptschwimmbewerb, dem Streckenschwimmen über 1500 Meter überlegen vor den Vertretern der anderen Vereine, Feingold wurde Vierter und im überqueren erreichte Gerda L i c h t n e r den ersten Platz. In diesem Bewerb konnten sich auch Klug und Blaustein in ihren Klassen placieren, auch Susi Ehrenreich und Herbert Wien boten schöne Leistungen. JunioretuneisterschaSten der Leichtathleten Seit langen Jahren konnte die Hakoah bei den Juniorenmeisterschaften des österreichischen Leichtathletikverbandes nicht so gut abschneiden wie diesmal. Vier Siege und eine große Anzahl von Plätzen sind die Ausbeute der beiden Tage gewesen. Willy Kaiser, der derzeit in blendender Form ist und schon anläßlich des Länderkampfes gegen Holland prächtig gelaufen war, siegte über 800 Meter in der blendenden Zelt von 1.57 Minuten und wurde auch Uber 1500 Meter — einer Strecke, die ihm nicht so gut liegt — in der Zeit von 4.08 Minuten sicherer Sieger. Seit langen Jahren hatte die Hakoah keinen so guten Mittelstreckler zur Verfügung, über 800 Meter ist seine Zeit von 1.56,9 Klubrekord und eine der besten Leistungen, die jemals von jüdischen Läufern erzielt wurde. Der Sprinter Kalb ist ebenfalls erste Klasse. Er gewann die Meisterschaft über 100 Meter in 11.2 Sekunden, nachdem er dieselbe Zeit bereits im Vor- und Zwischenlauf erreicht hatte. Über dieselbe Strecke erreichte Günsburger den vierten Platz. Auch die SXlOOO-Meter-Staffel der Hakoah konnte ihr Rennen siegreich beenden. Feuer, Beck und Kaiser kamen in 8.06 Minuten auf den ersten Platz. Feuer lief auch Uber 800 und 1500 Meter mit und wurde Vierter. Bei den beiden Staffeln über 4X100- und 4X100-Meter blieb der Hakoah wohl der Sieg versagt, doch konnten die Blau-Weißen in 46.8 Sekunden und 3.42,6 Minuten den zweiten, beziehungsweise djifcten Blftis erringen* Jerusalem, 5. Juli. (Palcor.) Der Waad vou der Jewieh Exploration Society organisierte und von Sir Robert Mond finanzierte archäologische Expedition unter Leitung von Benjamin M a i s 1 e r hat in Scheich Abrek in Süd-Galiläa (das alte Beth Schearim) zwei weitere Katakomben ausgegraben, die auf das Bestehen einer umfangreichen Begräbnisstätte an. diesem Ort hinweisen. In den Katakomben wurden hölzerne Knochenschreine, Schnitzereien, Bilder, Zeichnungen und gut konservierte rote Farbstoffe gefunden, die sehr aufschlußreiche Hinweise auf jüdische Kunst der tairaudischen Epoche darstellen. Unter den Höhlen befinden sich mehrere Kammern; die Gräber enthalten die Gebeine j ü d i s c her Soldaten, Bankiers und anderer aus Italien und dem Nahen Osten. Es ist gelungen, mehrere Grabinschriften zu entziffern, so die Namen Sara Maxima, Eusebius, Yosi, Esther Amphaith; interessant iet der Name „G e r- ■manos, Sohn des Isaak aus Palmyra“. Die Gräber stammen aus dem zweiten, bezw. dritten Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung. Biallk-Trauerfeier. Der Bialik-Klub veranstaltete am 30. Juni (21. Tamimue), am Sterbetage Ch. N. B i a 1 i k s, im Hotel Continental eine imposante Trauerkundgebung. Oberrabbiner Dr. T a g 1 i c h t schilderte das Lebenswerk Ch. N. Bialiks, des Dichters und Meisters des hebräischen Wortes, der dem Volke Lehrer und Wegweiser war und für immer bleiben wird. Herr Ungerfeld verlaß die Rede des plötzlich erkrankten Präsidenten Dr. R o t h b 1 u m. Das Schreiben beklagt mit großer Wehmut den all zufrüh von uns gegangenen „Gaon und G’on ba-Umah“. Bialiks Schmerz über das Martyrium unseres Volkes ist unser aller Leid, seit Jehuda ha-Levi hat keiner so wie er das hebräische Wort gemeistert und ihm immer Neues abgerungen. Oberkantor Margulies sang dann das Gebet, welches stehend von allen Anwesenden mit großer Rührung angehört wurde. Konzertsänger Segall - Rosenbach brachte hierauf klangvolle Bialik-Lieder zum Vortrag. Die Interpretin jüdischer und hebräischer Lieder, Frau Dulitzkaja, sang einfühlend Bialik-Lieder. Die Künstler ernteten großen Beifall. Am Flügel trugen die bekannten Begleiter, Fräulein Riegler und Kapellmeister G. May zum Gelingen des musikalischen Teiles der Feier bei. Jüdisches Kulturtheater Das Wiener Jüdische Kulturtheater wurde im Juni d. J. für eine Tournee nach Litauen engagiert. Das erste Gastspiel fand im Sommertheater in Kaunas vor mehr als tausend Zuschauern statt und gestaltete sich zu einem grandiosen Erfolg. Gegeben wurde „Die Grenze“, die in Wien eine Serie von 200 Aufführungen erlebt hat. Wie die jüdischen waren auch die russischen Blätter voll des Lobes. Inzwischen wurde in Kaunas schon „Jud Süß“ von Lion Feuchtwanger mit dem gleichen Erfolg wie „ Die Grenze“ gegeben und die Truppe setzt jetzt das Gastspiel in der litauischen Provinz fort. Das Arrangement dieser Tournee besorgt die Wiener Konzertdirektion Hohenberg gemeinsam mit einem litauischen Manager. Dem künstlerischen Leiter des Theaters, Herrn Direktor J u b a 1,. sind Anträge für Gastspiele in Estland. Lettland und Polen zugekommen. Voraussichtlich wird das Jüdische Kulturtheater als einziges Wiener Theater während der gesamten Sommerszeit im Auslande spielen und erst im September wieder in die Heimat zurückkehren. Die Arbeit des Keren Kajemeth Junileerung. Die Gruppen, die diese Leerung noch nicht abgerechnet haben, werden dringendst ersucht, es unverzüglich zu tun. Sommeraufenthalt. Die Gg. werden gebeten, sich in ihren Urlaubsorten in den Dienst der KKL stellen zu wollen. Bar-Mizwah, Erwin Lustig, Klagenfurt. Familie Adolf Terner und Norbert Rudnik stifteten einen Baum auf Namen des Bar-Mizwah. Siegmund Löwenherz, der junge talentierte Dirigent, wird am 12. Juli im Rahmen der itn Burggarten veranstalteten Operettenaufführung den Strauß'schen „Z ige u n e r b ar on“ leiten. SchluBfeier der hebräischen Schule VIII/IX. In den Räumen der zionistischen Bezirkseektion VIH/IX fand kürzlich die Schlußfeier der hebräischen Schule statt, die sich von den üblichen Feiern dadurch unterschied, daß die Schüler in selbständiger Arbeit ihrer Lehrerin, Fräulein Sarah Engelberg, einen hebräischen Sketch als Überraschung darboten. Verfasserin des Stückes, der auch die Gesamtleitung und Inszenierung oblag, ist Frau Clarisse Meitner, erst seit kurzer Zeit Kureteilnehmerin. Dieses heitere Singspiel war ein Beweis dafür, daß für die Schüler dieser Kurse der Besitz der Sprache ein lebendiger geworden ist. Das Thema dieses Stückes war eine Fahrt der Kursteilnehmer auf einem Auswandererschiff nach Palästina. So spielerisch leicht das Ganze im Endeffekt wirkte, konnte der kundige Zuschauer doch erkennen, daß diese Leistung, zumal es sich um Dilettanten handelte, eine ganz respektable Arbeit erfordert hat. Der Lehrerin ist es zu verdanken, daß sie aus Menschen der verschiedensten Altersstufen und Berufsschichten eine homogene Gemeinschaft zu formen imstande war und das Interesse aller Schüler nicht nur für die hebräische Sprache, sondern auch für alles, was mit jüdischer Kultur und Geschichte zusammenhängt, zu erwecken und wachzuhalten verstand. Semesterschluß im Maimonides-Institut. Letzten Samstag fand anschließend an die Schlußyorlesung des Dozenten Dr. K a m i n k a der feierliche Abschluß des diesjährigen Sommersemesters des Instituts statt. Der Vizepräsident Dr. Leo Landau gedachte des verstorbenen Obmannes Karl Altmann, dankte Dr. Kaminka und den Dozenten für ihre Lehrtätigkeit, und erwähnte die großen Verdienste des spiritus rector Hirsch Intrater, der weder Mühe noch Zeit und Geld sparte, um das Institut auf seine derzeitige Höhe zu bringen und durch dessen Initiative die Festschrift zur Jubiläumsfeier Doktor Kaminkas erschienen ist. Herr Intrater wurde zum Präsidenten des Instituts gewählt. Sommerlager. Der Allgemein Zionistische Jugendverband Brith Zion veranstaltet in diesem Sommer ein Sommerlager (Moschawath-Kajiz) in Obertriesting (Niederösterreich). Das Lager befindet sich im Herrenhause eines Gutes in prachtvoller, waldreicher Gegend in zirka 700 m Seehöhe und steht unter Aufsicht pädagogisch geschulter Kräfte sowie eines Arztes. Aufgenommen werden nur Jugend liehe vom 10. Lebensjahr angefangen. Die Ab fahrt erfolgt in Autobussen am 15. d. M. von Wien aus. Preis für vier Wochen Aufenthalt beträgt inklusive Fahrt und reichlicher (koscherer) Verpflegung S 70.—. Anmeldungen täglich im Sekretariat des Zionistischenn Landesverbandes, Wien, L, Marc-Aurel-Straße 5 (Telephon U 22-2-11), täglich zwischen 12 und 13 Uhr, und in sämtlichen Heimen des Brith- Zion. Jugendlager des Gdud Zeirim In Thumersbach am Zellersee veranstaltet der Gdud Zeirim das diesjährige Sommerlager. Die Lagerteilnehmer erhalten eine von einer tüchtigen Köchin geschmackvoll zubereitete nahrhafte Kost (streng rituell). Ein Turnlehrer sorgt für die körperliche Ertüchtigung der Chawerim, während ein geschulter Schwimmlehrer an Anfänger Schwimmunterricht erteilt. Der Schwimmlehrer ist bei allen Badestunden zugegen und überwacht die badenden Cjawerim. Geschulte Pädagogen unterrichten täglich hebräisch und Geschichte. Auskünfte und Anmeldungen täglich im Sekretariat des Gdud Zeirim, II., Taborstraße Nr. 1/15. (Entgeltlich.) Austritte aus dem Judentum Klein Rudolf, geb. 11. VIH. 1885, Wien, verheiratet, Inkassant, II., Rotesterng. 23; Reitiisch Ruth, geb. 25. I. 1920, Wien, ledig, Mittelschülerin, IH., Kleistg. 29; Sterninger Elisabeth geh. Woher, geb. 9. VIII. 1888, Wien, gerichtlich geschieden, Privat, VI., Gumpendorferstraße 3; Blau Edith geb. Kleemer, geh. 24. VHI. 1890, Wien, verwitwet, Privat, I., Bellariastr. 4; Peiker Marie, geb. 4. X. 1907, Wien, ledig, Handelsangestellte, II., Patzmaniteng. 14; Sgalitzer Elisabeth, geb. 5. VIII. 19??, Wien, ledig, Hochschülerin, VI., Gumpendorferstr. 14; Berger Hilda geb. Sike, geb. 13. IV. 1896, Wien, gerichtlich geschieden, Privat, VI., Ägidig. 5; Sträußler Katharina, geb. 11. V. 1911, Wien, ledig, Tänzerin, IX., Schubertg. 3; Reindler Ludwig, geb. 13. XII. 1911, Wien, ledig, Handelsagestellter, XVII., Grundsteinig, 64; Rohrs Therese geb. Lunzer, geb. 1. IV. 1883, Wien, verheiratet, Preßburg; Griensteidl Ernst Herbert Felix, geb. 3. IH. 1915, Wien, verheiratet, Schneider, III., Michelg. 6; Grünliut Walter, ledig, Fleischhauerlehrling, H., Schiffamtsg. 18; Jokel Norbert, geb. 15. III. 1901, Wien, ledig, Handelsangestellter, VI., Rechte Wienzeile 7; Prager Mandovsky Ilse, geb. 1. II. 1918, Wien, ledig, Fachstudentin, IV., Panigig. 9; Sachs Berthold, geb. 30. XII. 1876, Goding, verheiratet, XX.; Honig Therese geb. Stiaßny, geb. 25. V. 1881, Wien, verwitwet, Privat, XVIII., Zierleiteng. 48; Honig Elise, geb. 5. III. 1907, Wien, ledig, Schneiderin, XVIIL, Zierleiteng. 48; Bittner Margarete, geb. 9. II. 1900, Wien, verheiratet, Privat, IV., Wiedner Hauptstr. 23, FILME KINOPROGRAMME Vom 9. bis 12. Juli KREUZ-KINO I., 17 T«n R 14-2*16 Uraufführung Victor Hac Laglen In; „Informer“ Beginn; 4. %6, V.8, l/»10 Uhr IMPERIAL-KINO I., Rotenturmstraße 19 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung! Julien Duvlvler-Fllm „La belle Equipe" Beginn: 3*°, 5“, 7‘°, 9‘° Uhr. „Es geschah zu Silvester" A 49-0-60 V*8, V*I0 Uhr Vorverkauf ab 10 Uhr wnn. Täglich 10 bis 19 Uhr; L»b»nd» Zaltung. Kursfilm» und Interessant» Wo»h»n»6l^»ty^^ln^w»f0hrunyJUrj|ans WlM| KRYSTALL-KINO IU Prater, StraB« das 1. Mal Nr. 40. Talephon R 48-2-75 Ur* und AllelnaufTührung für Prater und Leopoldstadt Sylvia Sldneyf Spencer Tracy In: „Fwry" Woehantagi: 5, 7, 8 Uhr. Sonnu. Feiertag«: 3, 6, 7, 8 Uhr NESTR0YT0N-KIN0?Cr'Ä 10. Juli: Harry Baur In: „Schwarze Augen“ 11. Juli: Edw. O. Robinson In: ffDle ganze Stadl spricht davon" 12. Juli: Sylvia Sldnoy in: „Unterweltstragödie Beginn: Wo. »/, 8, V, 8, V, 10 Uhr. So. ab % 4 Uhr Filme ohne Arier-Paragraph Sonnenmädel — Geborene Verbrecher. —* Süßer, kleiner Fratz. — Mord ohne Waffe. —. Zum Tanzen geboren. — Samson. — Brutal. — Guillotine. — Die Teufelsgruppe. — Wir marschieren um Mitternacht. — Liebe mit 100 PS. — Tarzans Flucht. -- Frisco. — Stadt ohne Gesetz. — Matura. — Der Bomber von Kansas City. — Tanzende Piraten. — Die Glückspuppe. — Melo. — Der bittere Tee. — Alle gegen einen — Mord in Sing-Sing. — Juwelendieb Nr. 1. — Unterweltstragödie. — Gier nach Gold. — Ein wunderschöner Sonntag. — Zwischen Haß und Liebe. — Broadway-Bill. — Der geborene Verkäufer. — Lustige Sünder. — Menschen im Hotel. — Die Polizei greift ein. — Liebe eines Fremden. —■ Der kleine Kavalier. — Die Perlen der Krone. — Die Insel ohne Sünde. — Der geliebte Vagabund. —> Kopf in der Schlinge. — Drei kleine Gangster. — Hochverrat. — Drei-Groschen-Oper. •— Wien, Wien, nur du allein. — Land ohne Musik. — König des Lachens. — Motiv unbekannt. — Es geschah zu Silvester. — Safari. — Verfluchtes Geld. — Hokus-Pokus. — Liebe — nichtgenügend. — Susy. — Br ad dock gegen Louis. — La belle Equipe. Ein Titel für „La belle Equipe“ wird gesucht. Der Film „La belle Equipe“ erscheint heute im Burg- und Imperial-Kino mit französischem Originaltitel, da es nicht gelungen ist, einen deutschen Titel zu finden. Das Publikum wird gebeten, Titeivorschläge an dag Burg- Kino zu senden. Der ansgewählte Titel wird honoriert. Luise Rainers Welterfolg. Luise Rainer, die bekanntlich vom Wiener Theater i. d. Joeefstadt nach Hollywood engagiert wurde, hat in Amerika eine sensationelle Karriere gemacht. Aber weltberühmt wurde die jun"o Künstlerin durch ihro Darstellung der chinesischen Bäuerin O-lan in dem großen Ghinaroman der Metro-Goldwyn-Mayer „Die gute Erde“. Ihr Partner, der Bauer Wang-Lung, ist Paul Muni. In weiteren Rollen Tilly Losch, Walter Conolly. Der Film erscheint im Rahmen clor Metro-Goldwyn-Mayer-Feetspiele im Schweden- Kino bereits in der kommenden Woche Wien. in Eigentümer, Verleger und: Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I„ Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polowor, Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. —*■ Druck: Vernay A. G., Wieöt _ IX., Camslusgasae B—10. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20. ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kß 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120,—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschluß Montag und Mittwoch vormittags. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, T-chechostowakfll Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. ,

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