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Die Stimme · 1937-07-01 · Heft 656 (1.7.1937) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 656 (1.7.1937)
Date
1937-07-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Wten, Donnerstag, 1. Juli 108T. — Nt. 086. Dü ITIMMI uw r Das SOMMERFEST der jüdischen lugend! Samstag, 8. Juli, Kasino Zögernitz, XIX. Döbl. Hauptstraße 76. Beginn 9 Uhr. Devise: „Zeugnlsvertellung bei J.K.L" Tun Original „Bille Klddlea“. Kurz>Revue. KOttKIeri« gehe Darbieittnaen. Heuriger. Prater, «fnxbaear etc. eie. Karten« k S 2.-. Oronner. T. Graben 28 (Tel. U 22-4*45); Jüd. KuHuratelle, t. Rat 3 (R 28-2-83); Zionistisch« Landeirerband, I. Mare Aurel-Straße 6 (U 22-2 11); Jüd Klub dar Jungen, Bemmerheim, 11. Rrateratraße 8 (Gaf4) In eigener Sache In der Wochenschrift „Die Wahrheit“ Ist vor einigen Monaten ein Angriff gegen die Zeitschrift „Jüdische Jugend“ erschienen, die vom jüdisch-kulturellen JbJternbuud herausgegeben wird und fiir die ich nicht bloß iim Sinne des Preßgesefczes die Verantwortung trage. Ich habe es unter meiner Würde gefunden — und wußte mich, hier eines Sinnes mit den übrigen ständigen Mitarbeitern der Zeitschrift, durchwegs Jtteligionslehrer im öffentlichen Dienst — auf die darin enthaltenen Denunziationen überhaupt zu reagieren. Nun ist vor kurzem eine neuerliche Angeberei übelster Art erfolgt, die mich doch zwingt, aus meiner Reserve nerauszutreton. In Nr. 28 vom 11. Juni d. J. veröffentlicht die „Wahrheit“ unter dem Titel „Jüdische Jugend?!“ einen Artikel aus der Feder ' eines Herrn, der sich in den vermeintlichen Schutz der Anonymität begibt und sich als „Hortator“ zu einem eigenartigen Mahner in Fragen der österreichischen Vaterlandsliebe und dev jüdischen Religiosität aufspielt, um J „Eltern und alle verantwortungsbewußten Judon“ zu warnen. . „Hortator“, dem durch „Zufall“ die Mainufnmer der „Jüdischen Jugend“ in die Hände geraten ist, vermißt darin eine Würdigung der Verfasstingsfeier und der vaterländischen Einrichtung des Muttertages. Diese Ausstellung wird in einer solchen Form gebracht, daß Bien hieraus implicite der Vorwurf mangelnder vaterländischer Einstellung ergibt. Dieser Aufsatz ist noch dazu maßgebenden amtlichen Stellen mit dem Bedeuten in die Hände gespielt worden, daß hier der handgreifliche Beweis für eine völlig unpatriotische Haltung dieses Blattes und seines Schriftleiters gegeben sei. Was ist nun der Tatbestand? Die „Jüdische Jugend", deren Erseheinungstenxvin jeweils in die zeitliche Nähe der Festtage gerückt wird, ist im Mai am Vortage des Schawuothfestes, am 14. Mai, erschienen. Der aktuelle Anlaß zur Würdigung des Verfassungstages und des Muttertages war also schon vorüber. Nur aus diesem und keinem anderen Grunde ist die Unterlassung zu erklären. Aber „Hortator“ übersieht geflissentlich, daß iiu der gleichen Nummer ein ausführlicher Artikel über „Kaiser Franz Josef und die Juden“ enthalten ist, in welchem auf schönste österreichische Tradition hingewiesen wird. Gegenüber ali den denunziatorisohen Ausstreuungen, die wir nun seit vielen Monaten erleben haben müssen, sei hier ein für allemal festgestellt, daß die Zeitschrift die Pflege des ,vaterländischen Interesses zu ihren Leitprin- ■zipien zählt. Im Sinne solcher Zielsetzungen sind denn auch zu wiederholten Malen entsprechende Veröffentlichungen erschienen. Dieses,.Prinzip bleibt auch für die zukünf- 11 g H - des' 'Biaftos- - riehtung-- gebend. Weiler findet „Hortator“, daß zwar „sogar am Beginn auf die Bedeutung des Sohawuothtestes in schönen, aber spärlichen Worten hingowiesen, keinesfalls aber der Inhalt dieses großen Festes eingehend und genau der Jugend _dargelegt wurde“. Hiezu sei bemerkt, daß eine jüdisoho Jugendzeitschrift kein brieflicher Fernunterricht in Religion ist, und daß man annehmen müßte, daß im jüdischen Religionsunterricht eine eingehende und ausreichende Belehrung über dieses Fest erfolgt ist. F/S ist in einer solchen Zeitschrift eine Würdigung des Festgedankens am Platze, nicht aber eine überflüssige Verarbeitung des in der Schule bereits gebotenen Wissensmaterials. „Doch halt!“ Beim Weiterblättern bemerkte „Hortator“ „noch etwas über das Wochenfest in dieser Nummer, und zwar in der Rubrik ,Blick auf Erez Israel“'. „Was ich allerdings dort. zu . lesen bekam", so schreibt er, „hat mich aufs tiefste erschüttert.“ Mich allerdings hat die Verantwortungslosigkeit und Leichtfertigkeit mehr erschüttert, mit der ein Mensch, unbeschwert von aller Sachkenntnis, Schlüsse auf die religiösen Verhältnisse in Palästina zu ziehen im Stande ist und sich zu der frivolen Behauptung versteigt, daß „hier mit diesen unjildischen Dingen im Wege der ,Jüdischen Jugend' Schule gamacht wird“. Der Aufsatz, der zu solcher Verdächtigung Anlaß gibt, ist, dem Heft „Das jüdische Jahr“ ent nominell, das in der Reihe der jüdischen Leeehefte erschienen ist, die im Aufträge der Reichsvcrtretung deutscher Juden herausgegeben wurden. Kein Geringerer ist nun Präsident dieser Reichs Vertretung als der Berliner Oberleib bin er Dr. Leo ßaook, dessen Persönlichkeit wohl hinreichend Gewähr dafür bietet, daß „hier nicht< mit unjüdischen Dingen Schule gemacht wird“. Worum geht es mm in diesem Aufsatz? Um eine Schilderung des Chag Ilabikkuri.m, des Feste« der Erstlinge, das im modernen Palästina zu neuem Leben erweckt, wurde und das am zweiten Tage des Schawuothfestes stattfindet. Dieser zweite Tag wird in Erez lerne], ander« als bei uns, nicht mehr als Feiertag begangen, sondern ist dort ein Werktag, welcher der Feier des Feetos der Erstlinge gewidmet ist. D a« ist der wahre Sachverhalt, durch den sieh alle von „Hortator“ gebrandmarkten Feiertagsyerletzungen im Zusammenhänge mit dieser Veranstaltung als völlig gegenstandslos erweisen. Er hätte übrigens auch daran denken können, daß die gesetzestreue jüdische Bevölkerung Palästinas im anderen Falle bei der Durchführung eines solchen Massenfeetes schon nach dem Rechten gesehen hätte, ohne erat auf die Ermahnungen eines Wiener „Hortators" angewiesen zu sein. Soweit die Angelegenheit der Zeitschrift, deren Gesamthaltung ioh der objektiven Beurteilung der Öffentlichkeit getrost überlasse. Hiebei will mir gegenüber den Warnungen, eines anonymen „Hortators“ die Tatflache bedeutungsvoll erscheinen, daß erst vor kurzem Öberrabbiner Dr. Taglicht in einer Sitzung der Unterrichtskommission der Kultusgemeinde für das Wesen und Wirken der „Jüdischen Jugend“ sehr schöne Worte der Anerkennung gefunden bat. Der ln Rede stehende Artikel der „Wahrheit“ bildete ein schweres, inzwischen aber schon durch neue Denunziationen überholtes Argument in einer Verleumdungekampa.gne, die seit vielen Monaten gegen mich bei amtlichen Stellen geführt wird. Von Personen, die mich die Gleichartigkeit beruflicher Beschäftigung als „Kollegen“ zu bezeichnen zwingt, bin ich der Vaterländischen Front als umcligiös und vaterlandslos angegeben worden. Auch meine Ansprachen in der Synagoge würden der religiösen Durcharbeitung entbehren. Ich wüßte nicht, welch schwererer Vorwurf gegen einen Religionslehrer überhaupt, noch erhoben werden könnte. Wer mich kennt, meine Lebensanschauung und Lebensführung, der weiß wohl darüber genau Bescheid, was von solchen Behauptungen zu halten ist. Inwieferne meine Synagogenreden eine religiöse Durchdringung vermissen ließen — dies . zu beurteilen muß ich wiederum der öffentüoh- Hatis Christian Andersen und die Juden (Ans einem demnächst erscheinenden Buch: „Juden im Spiegel nordischer Dichtung“ von Lilian Grünwald.) Gliiekspeter (6. Fortsetzung.) „Eine Stunde hier bei uns ist so gut wie hundert Jahr da draußen“, .sagte sie, „du bist schon eine ganze Stünde hier gewesen.. die diu kennst und draußen geliebt hast, sind tot! Bleib bei uns! — Ja, bleiben mußt diu, sonst erdrücken diich die Wände, so daß dir das Blut ans der Stirne spritzt!“ Und die Wände bewegten sich, und die Luft da drinnen wurde wie in einem glühenden Backofen. Er bekam Stimme. „Mein Gott! Mein Gott! hast dm mich verlassen?“ rief er im tiefsten Seelensohmlerz. Da stand die Großmutter bei ihm. Sie nahm ihn in ihre Arme, sie küßte ihn auf die Stirn, sie küßte ihn auf den Mund: „Mein einziger, süßer, geliebter Knabe!“ sagte sie, „Gott verläßt diich nicht,, er verläßt keinen von uns, nicht einmal den größten Sünder. Gott sei Ehre und Preis in alle Ewigkeit!" Und sie nahm ihr Psalmbuch hervor, dasselbe, aus dem sie und Peter so manchen Sonntag gesungen hatten. Wie klang ihre Stimme, wie lauteten diese Töne! Alle Elfenmädchen legten ihre Häupter zur Ruhe, sie brauchten es auch. Peter sang mit Großmutter, wie er früher jeden Sonntag gesunken hatte; wie war seine Stimme mit einem Male so kräftig und stark, und so weich dazu! Die Mauern des Schlosses bewegten stich und wurden zu Wolken und Nebel; Großmutter ging mit ihm ans dem Elfenhügel in 4a,s hohe Gras, wo die Johanniswürmchen leuchteten und der Mond schien; aber seine Füße waren so matt; er konnte sie nicht von der Stelle heben, und so sank er nieder in6 Gras; das war das weichste Bett, er ruhte so gut und erwachte durch Psalmeaigesang. Großmutter saß bei ihm, saß am Bette in dem kleinen Kämmerlein bei Herrn Gabriel. Das Fieber hatte ausgetobt, Gesundheit und Leiben waren zuirückgekehrt. Todkrank war er gewesen. Unten im Garten hatten sie ihn an jenem Abend ohnmächtig gefunden: ein heftiges Fieber folgte. Der Doktor meinte, er Avürde es nicht durehhalten können, er müsse sterben, und darum wurde an seine Mutter geschrieben. Sie und die Großmutter wollten und mußten zu ihm. Beide konnten sie nicht ahkommen, und daher reiste die alte Großmutter auf der Eisenbahn. Noch im Mai hatte sie gesagt: nichts würde sie dazu bringen, mit Dampf »u fahren; das heiße Gott versuchen — aber im Juni reiste die alte Frau ganz allein die dreißig langen Meilen nach. der fremdem Stadt, zu den fremden Leuten, um zu ihrem Peter zu gelangen. „Das habe ich nur für Peter getan!“ sagte die. „Ich tat es in Gottes Namen.“ Mit frohem und erleichtertem Herzen ging kelt überlasten, vor allem aber den jüdischen Kompetenzen, nie dazu berufen sind, über das religiöse Leben in unserer Gemeinde sowie über diie Führung der jüdisch-religiösen Jugenderziehung zu wachen. Hinsichtlich meiner staatsbürgerlichen Haltung kann ich nur erklären, daß ioh mich durch derartige Denunziationen von meinem ehrlichen und nicht konjunkturbestimmten Patriotismus nicht abbringen lasse, Für mich tet die unverbrüchliche Treue der jüdischen Menschen zum Staate,. zu Österreich, eine Selbstverständlichkeit, die darum keiner besonderen Betonung bedarf und die sich auch schon aus der reliiösen Forderung des Judentums ergibt, dem taate mit dem Einsatz aller Kräfte zu dienen. Dieses Vaterlandsgefühl der jüdischen Menschen habe ich unter anderem in einer Rede aus Anlaß des Staatsfeiertages am 1. Mai d. J. im Pazmanitentempel besonders betont und mit allem Nachdruck hiebei hervorgehoben, welch' inniger Zusammenhang uns österreichische Juden mit dem Schicksal unseres Staates verknüpft und wie sehr wir allem Wohin und Wehe des Staates verbunden sind und es bleiben. Diesen Worten habe ich nichts Weiteret hinzuzufügen. Dr. Emil Lehmann. die Heimreise vor sich. Innerlich dankte die Großmutter unserem Herrgott: Peter sollte eie doch überleben! Liebwerte Reißegefährten hatte sie im Waggon: den Apotheker und seine Tochter. Sie sprachen von Peter, liebten Peter, als sei er einer von ihren Angehörigen. Ein großer Schauspieler wunde er werden, sagte der Apotheker; die Stamme sei nun auch z/urücikgekehrt, in solch einer Kehle lägen Millionen Welche Glückseligkeit für Großmutter, 'solche Worte zu hören! Sie lebte eich in sie hinein, glaubte an sie, und dann waren sie auf der Station in der Hauptstadt, wo die Mutter sie erwartete. „Gott sei gedankt für die Eisenbahn!“ sagte die Großmutter“, und gedankt dafür, daß ich ganz vergessen habe, daß ich darauf fuhr! Das verdanke ich diesen herrlichen Menschen!“ und sie drückte dem Apotheker un,d keiner Tochter die Hände. „Die Eisenbahn ist eine gesegnete Erfindung, wenn sie überstanden ist.“ Und dann erzählte sie von dem süßen Jungen, der außer aller Gefahr sei und bei wohlhabenden Leuten wohne, die zwei Mägde und einen Knecht hielten. Peter sei wie ein Sohn im Hause und zusammen mit zwei Söhnen ms vornehmen Familien. Der eine sei der Sohn eines Propstes. In einem Monat würde Peter mit Gottes 'Hilfe ganz gesund sein und nach dier Hauptstadt zurückkehren. „Sicherlich ist er verwöhnt und vornehm geworden ..sagte die Mutter, „ich bin froh,- daß der Gesangsmeister ihm zu sich eingeladen hat und Peter bei ihm wohnen wird...“, dabei weinte die Mutter; „es ist schrecklich, daß man so arm sein muß, daß man es seinem einzigen Kind nm eigenen Hehn nicht gut genug geben kannl“ „Sprich nicht solche Worte“, sagte die Großmutter, „du sieht nicht so in ihn hinein wie ich.. „Essen und Trinken muß er doch haben, wie fein er auch geworden sein mag; hungern soll er nicht, solange ich meine Hände rühren kann. Madam Hof hat gesagt, daß er jetzt, wo siie durch ihre Heirat mit dem Hofbuehibiinder in so guten Verhältnissen ist, zweimal dn der Woche bei ihr sein Mittagbrot essen kann. Sie kennt große Verhältnisse und Bin kennt Anmut. Hat ein mir nicht aelbet erzählt, daß ihr eines Abends in der Theaterlogo, wo die alten Tänzerinnen ihren Platz haben, übel wurde; den ganzen Tag hatte sie nichts zu sich genommen, als Wasser und einen Schaumkringel; sie war kranik vor Hunger und wurde ohnmächtig. Wasser, Wasser... riefen die andern. ... Butterteig! bat eie ... Rutterteigl Was Nahrhaftes brauchte sie, aber kein Wasser. Jetzt hat sie eine Speisekammer und einen gutgedeckten Tisch.“ Dreißig Meilen fern war Peter noch, aber glücklich in dem Gedanken, daß er wieder nach der Hauptstadt sollte, ins Theater, zurück zu allen alten, lieben Erinnerungen, die er jetzt so recht zu schätzen wußte. Jeden Tag wurde er kräftiget und bekam mehr Farbe, „Einmal werden Sie schon in unsere kleine Stadt wiederkommen..sagte Madam Gabriel zu Peter,.. „vielleicht treten Sie da als Romeo auf, aber dann werde Ich im Parkett eiitzen und mich freuen ., Bei Gabriels war in der AibschiiecLswoche große Wäsche und Plätterei, weil Peter mit ebenso reinen Sachen nach Haiuee kommen sollte, wie er zu ihnen gekommen war. Sie zog ein neues großes Band durch eeln Bernsteinherz; dieses selbst war das einzige, was sie sich von ihm als „Erinnerungseouvenirfi erbat, aber eie bekam es nicht. Von Herrn Gabriel bekam er ein französisches Lexikon, das er beim Unterricht benützt hatte ttnd das mit Randbemerkungen von Herrn Gabriels eigener Hand vermerkt war. Madam Gabriel schenkte ihm Rosen und Zittergras und schrieb ihm in sein Stammbuch ein Zitat von Goethe — „Umgang mit Frauen ist das Element guter Sitten.“ „Der war ein großer Mann!“ sagte sie, „wenn er nur nicht dein ,Faust* geschrieben hätte, denn den versteh' ich nicht. Das sagt Gabriel auch.“ Der junge Madsen verehrte Peter eine gar nicht schlecht gelungene Zeichnung, die er von Herrn Gabriel gemacht hatte; dieser hing an einem Galgen mit einer Rute in der Hand, und die Unterschrift lautete: „Eine® großen Schauspielern erster Führer auf der Bahn der Wissenschaft...“ Primus, der Söhn des Propstes, schenkte ihm ein paar neue Morgenschuhe, welche die PrÖpetin selbst gestickt hatte, die aber so groß waren, daß Primus selbst sie während der nächsten. zehn: Jahre noch nicht tragen konnte. Auf die Sohlen war mit Tinte geschrieben: „Erinnerung an einen trauernden Freund. Primus.“ Herrn Gabriels ganzes Haus begleitete Peter auf die Bahn. „Man soll nicht sagen, daß Sie ohne sans adieu abreisenl“ sagte Frau Gabriel auf denn Bahnhof und küßte ihn. Diie Signalpfeife ertönte: der junge Madsen und Primus schrien Hurra; das „Kleinhausgerät“ stimmte mit ein, Madam Gabriel trocknete sich die Augen mit dem Taschentuch. Herr Gabriel sagte nur das eine Wort: „Vale!“ (Fortsetzung folgt.) Rätselecke Biblisches Rätsel. Metall in der einen und doch kein Schwert, So zogen sie aus in die Schlacht; Mit Holz und Ton die andre bewehrt, So haben das Werk sie vollbracht. Wer ist der Führer, der streitbare Hold, Von Gott seinem Volk zum Befreier bestellt? Zweisilbige Scharade. Ohne erste giibi’s keine zweite, Beim Militär findest du beide... Auflösung der Rätsel aus der vorigen Nummer. Scherzrätsel: 1. Basalt (Baß-Alt). 2. Vier Vierteil. Bilderrätsel: Zähne gesund durch Mundwasser. Bitte ausschneiden und am 1. Juli bei der Wahl benützen l NATIONALER BLOCK (ZIONISTISCHER LANDESVERBAND FÜR ÖSTERREICH - VERBAND DER JUDENSTAATSZIONISTEN ÖSTERREICHS) Listenführer: Dr. Oskar Criinbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Vizepräsident der Israelitischen Kuftus3eme:nde DIE KINDER-STIMME REDIGIERT VON LILIAN GRÜNWALD

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