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Die Stimme · 1937-06-18 · Heft 652 (18.6.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 652 (18.6.1937)
Date
1937-06-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
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ifcllC sj 016 STIMM6 Nr. 662. — Wien, Freitag, 18. Juni 1937. DIE KINDER-STIMME ——| REDIGIERT VON LILIAN GRÜNWALD —— 7’U&odoc Uevzl Jüdische Künstlerspiele: Leo-Reuß-Abend Montag, den 21. Juni, findet in den Jüdischen Künstlerspielen der Lco-Reul3-Abend statt. Reuß hat ein Programm zusammongeedcllt, das teils in Werken jüdischer Autoren (wie Heine, Beer-Hoffmann, Schnitzler, Moritz Seeler, Werner, Martin Buber, Werfel, Kraus) besteht, teils jüdische Stolle des klassischen Repertoires bringt, wie „Nathan der Weise“ und „Uriel d'Acosta“. Ferner ward er Gedichte von Morris Rosenfeld in jiddisch und Bialik in hebräischer Sprache rezitieren. Ergänzt wird das Programm durch die Mitwirkung von Jenny Lovic, die jüdische Volkslieder zum Vortrag bringt, sowie des Radiolieblings Dario Medina. Überdies wird von Schauspielern der Jüdischen Künstlerspiele der Sketch „Der Komet“ von A. Meisels gegeben. Der Reinertrag dieses Abends fließt A. Meinls zu, dem dadurch Gelegenheit gegeben werden soll, seine literarischen Pläne in den Sommermonaten durchführen zu können. Grabsteinlegung für Redakteur Isidor Hellenberg. Anläßlich der Grabsteinlegung für den vor einem Jahr verstorbenen Wiener JTA-Vertreter Isidor Hellenberg, fand auf dem jüdischen Zentralfriedhof am 15. d. eine Feier statt. Außer der Familie waren Kultusrat Doktor Leopold Plaschkes, Gemeinderabbiner Dr. Zacharias Schwarz, der JTA-Vertreter Dr, finkeistein, Vertreter der Wiener Presse u. a. erschienen. Kultusrat Dr. Plaschkes und Rabbiner Dr. Schwarz hoben in ihren Ansprachen die hohen Qualitäten des Verstorbenen als Mensch, Journalist und Jude hervor. Die Kurverwaltung in Bad Piestany stellt Angehörigen des Mittelstandes einen Platz zweiter Klasse in der Heilanstalt Pro Patria zu dem besonders ermäßigten Preis von 48 Tschechenkronen pro Tag zur Verfügung. In diesem Betrag sind die Kosten für eine komplette Pauschalkur einschließlich Verpflegung und Wohnung inbegriffen. Personen, welche für diese Kur Interesse haben, wollen ihre bezügliche Mitteilung an die Fürsorgezentrale der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, richten, woselbst auch nähere Auskünfte erteilt werden. ßeh konz Realbüro Ing. M.Mühlbauer Kau| und Verkauf von Realitäten. Hypotheken I-, II. und III Sätze, Bau- und Zwischenkredite Gebäudeverwaltung * Büro: Franz-Josefs-Kai 11 lei. R-25-0-44 Wohnung : II., Vorgarlenslr 150, lei. R-41-8-88 Bialik-Andachtsfeier. Mittwoch, den 30. Juni, 8 Uhr abends, am dritten Todestage unseres nationalen Dichters, veranstaltet der Bialik-Klub im Großen Festsaale des Hotel „Continental“ eine große Bialik-Andachtsfeier. Oberrabbiner Dr. I. Taglicht hält die deutsche Gedenkrede, der Präsident des Bialik-Klubs, Dr. D. R o t h b 1 u m, die hebräische. Oberkantor G. M a r g u 1 i e s verrichtet das Andachtsgebet. Im literarischmusikalischen Teil Rezitation, Gesang und Geige. Kleiner Regiebeitrag. An die Schul- und Kursleiter, Eltern und Hebräischlernenden! Der Hebräischlehrerverband der Histadruth Ivrith woist darauf hin, daß die Hebräischlehrer auch in den Ferienmonaten in demselben Ausmaße zu honorieren fdnd wie sonst. Der Hebräinchlehrer, der sich durch das ganze Jahr für seinen schweren Beruf opfert und redliche Arbeit leistet, muß auch in den Ferienmonaten seinen Lebensunterhalt haben. Ferner sieht sich der Verband genötigt, auch auf einige auf dem Gebiet® des Hebräisehunterrichtefi in Wien herrschende Mißstände hinzuweisen. Es tauchen wieder gewissenlose Leute auf, die sich den Beruf des Hebräiisehlchrers aneignen, ohne dazu die nötige Qualifikation zu besitzen. Außerdem wird Wien jetzt förmlich mit hebräischen Lehrbüchern überflutet. Jeder Ignorant wird Verfasser. Nicht immer aber gelingt die Absehreiberei. Der sprachliche und pädagogische Wert dieser Lehrbücher ist sehr zweifelhaft. Die Ilebräischlernenden werden daher in ihrem eigenen Interesse ersucht, sich bei jedem Bedarf nur an den Hebräischlehrerverharnl der Histadruth (Salo Rudsky, IX., Gussenbacligasse 4) zu wenden. Histadruth Ivrith. Samstag, den 10, Juni, 8 Uhr 45 abends, im Vortragssaal des Cafe Central. II., Taborstraße 8: Vortrag Doktor S. Schächter über: „Hatalmud wetorat hahigajou. Vorher, (> Uhr 30: Bibelseminar (D. Schächter); 7 Uhr 30: Literaturseminar (Auerbach). Dr. S. Frankl ordiniert in Bad L uh aß 5v i c e (0SR) von Mai bis Oktober. Das Reisebüro „In die Welt“ veranstaltet außerordentlich günstige Sommerreisen nach Polen und Czernowitz. Auskünfte erteilt bereit willigst. Dr. Tockor. (X.. Liechtensteiiistraße Nr. 2, Tel. A 14-304. Am 3. Juli jährt sich zum 33. Male der Tag, an dem unser Führer gestorben ist, Ihr wißt, daß es Herzl war, der einen neuen Weg suchte und ihn auch fand, damit wir in unsero alte Heimat, daß Land unserer Vorfahren, aus denen wir vertrieben wurden, zurückkehren können. In Schrift und Wort hatte es manch einer vor ihm angestrebt. Einzelne Menschen und Gruppen hatten es bereits von Zeit zu Zeit immer wieder versucht, das Land zu erreichen und Zion wieder aufzubauen. Denn die Sehnsucht darnach lebte immer im jüdischen Volke. Aber die Zeiten waren andere geworden. Heute konnte edoi VoLksstamm nicht so wie in biblischen Zeiten seine Habe auf den Rücken nehmen und von einem Land ins andere ziehen. Ja, wenn man es recht überdenkt, waren bei einem solchen Unternehmen auch in jenen Zeiten große Schwierigkeiten. Denkt nur an den Auszug aus Ägypten, wie uns die Ägypter nicht ziehen lassen wollten... und die Kämpfe, die wir gegen Wüstenstämme, gegen Amalek, gegen die Kananiter führen mußten, bis wir uns in dem Land niederlassen durften. Nicht anders ist es eigentlich heute. Nur viel verwickelter schauen viele Kämpfe aus und sind doch dieselben geblieben. Theodor Herzl suchte einen Weg, friedlich in das Land zu kommen. Er sprach mit Königen und sonstigen Machthabern dieser Welt, erbat unser Recht — forderte unser Recht: endlich eine Heimstätte zu haben, wo wir nicht bloß „geduldet“ sind. Dafür mußte er viel leiden. Theodor Herzl sollte Richter werden. Er studierte auch Ju6 und war dann zuerst Gerichtsbeamter in Wien und in Salzburg. Aber schon viel früher hatte er Schriftsteller werden wollen, und so wurde er es und schrieb viele Theaterstücke und auch für Zeitungen. Dann wurde er Korrespondent der „Neuen Freien Presse“, als solcher lernte er erst recht die große Welt kennen und ihre Verwicklungen und — alles das, was die Menschen zum Schein tun, um für sich oder für ein.Land Macht zu bekommen. Was man Politik nennt. Herzl legte seinen Beruf nieder, als er sich ganz entschlossen hatte, dem jüdischen Volke zu dienen. Seine bedeutenden Fähigkeiten, seine Erfahrungen, sein und seiner Eltern Vermögen widmete er nun ausschließlich seiner Berufung, des jüdischen Volkes Führer und Diener zu sein. Hier lassen wir ihn aus seiner Selbstbiographie selbst sprechen: „Ich kann nicht leugnen, daß ich in die Schule ging. Erst wurde ich in eine jüdische Vorschule geschickt, wo ich ein gewisses Ansehen genoß, weil mein Vater ein wohlhabender Kaufmann war. Meine früheste Erinnerung an diese Schule besteht in Die „Kinder-Stimme" in der Hygiene-Ausstellung Unser Besuch in der Ausstellung war sehr interessant. Wir haben so viel gesehen, daß mir zuerst ganz wirbelig im Kopf wurde, aber durch die genauen und verständlichen Erläuterungen unseres Führers, des Herrn Brandt vom Messepalast, der uns über zwei Stunden lang überallhin führte, habe ich jetzt alles in Erinnerung behalten. Wir sahen Muster-Kinderzimmer mit Einrichtungsgegenständen und Spielsachen, die den Zweck haben, den Ordnungssinn und die Genauigkeit der kleinen Kinder zu fördern. Dann sahen wir Photos von Sport und Turnen, von Hoehsohülerlagern, ganz aus Wohnzelten, so daß man direkt Lust kriegt, auch so ein Hochschüler zu sein. Als wir in den nächsten Aus.stellung.strakt gingen, kamen wir durch einen Hof, in dem standen Feldbaokofen und Gulaschkanonen — es war ein appetitlicher Anblick ... Im Hygienischen Museum sahen wir einen riesigen Erdglobus, der sich ganz langsam dreht, und an dem man sich die Bevölkerungszahl aller Länder selbst ausrechnen kann. Dort daneben sind menschliche Skelette, Muskeln in Bewegung zu sehen. Am interessantesten war aber außer dem gläsernen Menschen die Darstellung des Blutkreislaufes: wie das menschliche Herz in einer Stunde 480 Liter Blut aus beiden Herzkammern befördert (ein Kubikmillimeter Blut lOOOfach vergrößert), die „Pumpleistung“. Prügeln (Prügel waren in jener Zeit an den meisten Schulen noch üblich), weil ich die Einzelheiten des Auszuges der Juden aus Ägypten nicht wußte. Gegenwärtig möchten mich viele Schulmeister prügeln, weil ich mich zuviel an jenen Auszug aus Ägypten erinnere. Im Alter von zehn Jahren kam ich auf die Realschule, wo man im Gegensatz zu dem Gymnasium, welches das Schwergewicht auf die alten klassischen Sprachen legt, mehr das moderne Wissen betont. Lesseps war damals der Held des Tages, und ich faßte den Plan, den anderen Isthmus, den von Panama, zu durchstechen. (Ach, eine viel härtere Aufgabe harrte seiner!) Bald aber verlor ich meine bisherige Vorliebe für Logarithmen und Trigonometrie, weil damals eine ausgesprochene antisemitische Richtung auf der Realschule herrschte: Einer unserer Lehrer erklärte die Bedeutung des Wortes ,Heiden4, indem er sagte: .Zu diesen gehören die Götzendiener, Mohammedaner und Juden.4 Nach dieser merkwürdigen Erklärung hatte ich von der Realschule genug und wollte eine klassische Anstalt besuchen. Mein guter Vater zwängte mich für meine Studien nie in eine enge Bahn hinein, und so wurde ich Schüler eines Gymnasiums. Im ,Evangelischen Gymnasium4 bildeten die Juden die Mehrzahl, und deshalb hatten wir uns nicht über irgend welche Judenhetze zu beklagen. In der siebenten Klasse schrieb ich meinen ersten Zeitungsartikel, natürlich ohne Namen, sonst hätte ich Karzer bekommen.41 iiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiimiiiiiimimiiiiiiiiitimiiiimmiiiiiiiiiiiiiiimmiiiiumjiiiiiimiiiiiiiiiiiimimim Herzl lebt im Herzen des jüdischen Volkes weiter Herzl lebt im Herzen der jüdischen Kinder Im lebendigen Gedenken an Herzl nannten Kinder in Erez Israel eine Blume — Dam hammakkabim — Blut der Makkabäer —.* Herzl-Blume. Diese Blumen, dam hammakkabim, sehen Blutstropfen ähnlich und der Sage nach sollen sie an den Stellen emporgesproßt sein, wo die Blutstropfen der Helden in den Tagen des Makkabäeraufstandes hingefaüen waren. Diese Blumen bleiben lebend und frisch nach dem Pflücken und so sagen die Kinder: „So wie diese Blumen lebendig und frisch bleiben, auch wenn man sie abgepflückt hat, so ist lebendig Herzl bei. uns nach seinem Tode. Deshalb nennen wir sie In den nächsten Abteilungen sahen wir die Laut- und Stimmbildung, die Lage der Zunge bei dem Aussprechen der verschiedenen Buchstaben. Herr Brand zeigte uns auch an einer hölzernen Nachbildung von Mundhöhle und Zunge, warum der Herr Doktor, wenn wir Halsweh haben, verlangt, daß wir A sagen; nämlich, weil bei dem Aussprechen dieses Buchstabens die Zunge am festesten anliegt und man so am meisten von der Mundhöhle sehen kann, weil die Zunge nicht im Weg liegt. Ein bißchen unheimlich, aber sehr lehrreich waren die Nachbildungen von der Tätigkeit des Magens, der Gedärme und des Gehirns, das bei gescheiten Menschen viel schwerer ist, als bei den dummen. Auch die Augen und Ohren, ihre Beschaffenheit, und wie sie funktionieren, war sehr fesselnd. Zuletzt sahen wir den gläsernen Menschen, wo wir durch seine großartige Beleuchtung von innen sahen, wo und wie die Organe im menschlichen Körper liegen — und da sah ich erst, daß ich da von manchem eine ganz falsche Vorstellung gehabt habe. Jetzt kenne ich mich aber sehr gut aus. Das Unsichtibarmachen von Gegenständen war wie ein Wunder — man konnte es nur bestaunen. Manche von uns werden am Sonntag wieder hingehen, mit den Eltern, damit sie auch etwas lernen. Denn auf einem Platz zusammen wird man nicht bald so viel Interessantes auf einmal wiederfinden. Kurt Zeisel (11 Jahre). PIRCHE-HERZL“ — „HERZL-BLUMEN“ IlillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll»* Hans Christian Andersen und die Juden (Aus einem demnächst erscheinenden Buch: „Juden im Spiegel nordischer Dichtung“ von Lilian Grünwald.) Glückspeter (4. Fortsetzung.) Das waren Schillers „Räuber“. Diese Vorstellung und die gefüllte Pute waren das erste, was Peter bei seinem Eintritt in das Haus des Herrn Gabriel verabreicht wurde. Dann begab er sich in seine kleine Kammer, deren Fenster in den Garten hinausging. Er blickte hinaus und sah Herrn Gabriel in das Lesen eines Buches vertieft. Plötzlich öffnete Herr Gabriel den Mund so weit er konnte, streckte die Zunge gegen Peter heraus und bewegte sie nach allen Seiten, zum großen Staunen Peters, der nicht begreifen konnte, wie ein so gelehrter und gesetzter Mann sich eine solche Unart konnte zuschulden kommen lassen ... Weshalb tat er das nur? Nun, Herr Gabriel war gar nicht „unartig“; er wollte bloß seine Zunge im Fenster Peters spiegeln, weil er an schwachem Magen litt. Aber das wußte Peter nicht. Früli am nächsten Morgen begann die erste Unterrichtsstunde bei Herrn Gabriel; es wurde Französisch gelernt. Peter ward gelobt. „Er hat Begabung“, sagte Herr Gabriel, und „man kann sehen, daß er in die Tanzschule gegangen ist...“ sagte Frau Gabriel. „Wir müssen ihn in unseren Theaterverein aufnehmen44, ließ sich der Apotheker vernehmen, der mehr für das Liebhabertheater der Stadt lebte, als für seine Apotheke. Boshafte Leute hatten sogar den Witz aufgebracht, er müsse einmal von einem tollen Schauspieler gebissen worden sein, er sei ganz theatertoll! „Der junge Student ist zum Liebhaber geboren“, sagte der Apotheker. „In zwei Jahren kann er den Romeo geben, und ich glaube sogar, wenn er gut geschminkt würde und einen kleinen Schnurrbart angeklebt bekäme, könnte er schon in diesem Winter bei uns auftreten!“ Nur war zu diesem Unterfangen die Erlaubnis Herrn Gabriels notwendig. Aber Frau Gabriel bemühte sich solange, bis er endlich seine Einwilligung gab. Und schließlich kam der Tag der Aufführung. Peter hatte viel Applaus. Frau Gabrief spendierte sogar ein Glas Punsch zur Feier des Tages. „Nun schlagen Sie sich aber das Komödienspiel aus dem Kopf!“ sagte Herr Gabriel am nächsten Tage. „Und dann werden wir uns mit der Wissenschaft beschäftigen!“ Beinahe hätte Peter gedacht, wie der junge Madsen: „... daß man seine herrliche Jugendzeit vergeuden muß, eingesperrt werden und über faden Büchern sitzen muß...“; als er dann aber über seinem Buche saß, strahlte es soviel Neues und Gutes in Peters Gedanken aus, daß er ganz davon erfüllt war. Er hörte von den großen Männern dieser Erde und von ihren Taten; so viele waren Kinder ganz armer Leute gewesen. Arbeit und Träume erfüllten unseren kleinen Freund, aber er hatte niemand, zu dem er sich aussprechen konnte. Von dem jungen Madsen oder den anderen würde er nicht verstanden werden, auch nicht von Frau Gabriel. Sie war entweder geradezu übermütig vor Lebenslust oder ganz und gar sorgende Mutter. (Fortsetzung folgt.) Rätselecke Charade: Zum Messen mag das erste Wort dir dienen, Auf Messen wird es nie geehrt. Ist es auf Grenzen dir erschienen, Hat es gewiß auch Geld von dir begehrt. Das zweite leidet keine Schranken; Das Ganze — wie? Das sind — Gedanken! * Vertreibt mein erstes die Langeweile, So zeigt mein zweites der Stunden Eile. Wirst du das erste zum zweiten fügen, So wird das Ganze dein Ohr' vergnügen. * Scherzfragen: Welche Laus ist nützlich? Worin ist ein Baum einem Buche ähnlich? Welche Hunderasse braucht kein Hunctazoichon? Welcher Monarch war der größte Kaufmann? * Auflösung des Anagramms: Schlaf — falsch.

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