Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 650 (11.6.1937)
- Date
- 1937-06-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3053752-3054338-3054406--6731-3062617- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
K DU STIMM! Kr. 660. —• Wien, Freitag, 11. Juni IMff. toll« 4 weg für alles solidarisch haftbar gemacht. Die polnische Regierung. die für ihre Minder heilen in der Tschechoslowakei alle diplomatischen Mittel einsetzt, geht gegen die jüdische Minderheit und ihre Angehörigen mit Maßnahmen vor, die von einer abgründigen Verachtung jedes Rechtsgefühls zeigen. Die Mörder werden froigeeprochen, die Juden, die in Notwehr handeln, in dde Kerker gestopft. Die jüdischen Zeitungen werden fast ununterbrochen konfisziert, in dem Bestreben, den Juden sogar die Beschwerde zu entziehen. Polen ist Völkerbuodstaat und macht, sogar Anspruch auf Anerkeninning als Groß macht. Die Leiter Polens, die seit dem Tode Pilsudskis jedwede staatsmännische Raison eingebüßt haben, kehren sich nicht an die moralischen Verpflichtungen, die ihr Staat, bei seiner Entstehung übernommen hat. und die in der bekannten Deklaration Briands an Paderewski niedergelegt sind. Gerade die wehrlose Minderheit der Juden ist vollkommen entrechtet worden; gegen sie ist, durch das Schächtnerbot ein Gewissenszwang ärgster Art begangen worden; gegen ihre studierenden Kinder soll an den Hochschulen die Einrichtung der Ghettobänke eingeführt werden, gegen die allerdings von Seite einiger Rektoren Einspruch erhoben worden ist. Aber Schritt für Schritt wird den Juden das Brot abgegraben, täglich wird ihnen in allen Tonarten vorgeworfen, daß sie noch am Leben sind. Nicht umsonst haben die Polen unter den Zaren gelernt, nicht umsonst sind sie Freunde des Dritten Reiches. Das Urteil gegen Chaskeüewicz und seine Begründung ist nur eine von -vielen Erscheinungen der Art, wie die polnische Gesellschaft — mit alleiniger Ausnahme der demokratischen Bauern — das jüdische Problem ansieht. Aber Polen ist auch sehr empfindlich. Im englischen Unterhaus hat kürzlich der Abgeordnete Wedgwood die Pogrome von Brest-Litowsk zur Sprache gebracht und die englische führende Presse hat. gleichfalls die Vorgänge in Polen behandelt. Dies hat in Warschau zu einem Entrüstungssturm geführt. Die maßgebenden polnischen Zeitungen haben sofort erklärt, daß die Regierung keine Einmengung in innere Angelegenheiten dulden dürfe. Das ist also das Rezept, nach dem seit vier Jahren Deutschland seine Juden massakriert und das sich Polen zurechtlegt. Für seine Juden, beileibe nicht für polnische Bürger in anderen Staaten, die der polnische Staat unter seinen Schutz stellt, für die er den Minderheiten vertrag anruft, den e>r in bezug auf die Juden außer Kraft gesetzt hat. _Zionistisch« lektion und WIIO Prater, II. IfuwntraB« 1 Samstag, den 12. Juni 1937, 9 Uhr abends, im Heim: II. Stuwerstraße 1 KONZERTSANGER J. SEGAL-ROSENBACH, TENOR EREZ ISRAELS AUFBAU IM LIEDE" bringt: ff1 Eine besonders ausgewählte, interessante Folge von hebräischen Kunstliedern, populär-paläetin- Liedern und Horras, mit einem von J. 8egal-Rosenbach dazu verfaßten verbindenden Toxi In deutscher Sprache, welche Illustriert i vom Eros Israol der biblischen Zelt bis sum Eres Israel der Gegenwart. — Verbindender Text vorgetragen durch: Richard Müller. — Klavierbegleitung : Uli Rlegler. — Anschließend bringt J. Segel« Rosenbach i Eröhflche ostJUdlache Volkslieder Jerusalems jüdische Mehrheit In dem von uns im Auszug bereits veröffentlichten Brief des Vizebürgermeieters von Jerusalem, Daniel Auster, an den „Manchester Guardian“ heißt es unter anderem: Ein eingehendes Studium der tatsächlichen Lage in Palästina muß die absolute Unmöglichkeit erweisen, das heutige Jerusalem lediglich als Heilige Stadt zu behandeln, die vom übrigen Lande abgetrennt und in ihrer Gänze einem besonderen Verwalfcungsregime unterstellt werden kann. Die Gesamtbevölkerung Jerusalems besteht, aus 23.000 Mohammedanern, 21.000 Christen und 70.000 Juden. Somit bilden die Juden, gegenwärtig in Jerusalem die Mehrheit. Während sich vor dem Weltkrieg die jüdische Bevölkerung zumeist aus dem alten Typ der Ostjuden zusammensetzte, die sich vorwiegend dem religiösen Studium widmete („Ohalukka-Juden“), setzt sich das Gros der Jüdischen Gemeinde Jerusalems heute aus dem modernen BevöIkerungstyp zusammen und umfaßt eine stattliche Zahl von Juden aus Mittel- und Westeuropa, deren Bestrebungen und Lebenshaltung sich in keiner Weise von denen der jüdischen Bevölkerung Tel-Avivs, Haifas lind der landwirtschaftlichen Kolonien im Lande unterscheiden. Mit diesem neuen Bevölkerungstyp hat sieh da« Antlitz Jerusalems entscheidend gewandelt: Neue Stadtviertel und Gartenvorstädte, Fabriken, Werkstätten und Gesohäftsbüros, zahlreiche neue Schulen und Synagogen, Krankenhäuser und Gesundheltszentren, die Hebräische Universität, mehrere technische Lehranstalten, sowie Musik- und Kunstakademien wurden errichtet. Das neue Jerusalem hat ein Leben von durchaus eigenem Gepräge entwickelt. Es wäre vielleicht denkbar, die Altstadt, die im großen und ganzen ihren Charakter als Heilige Stadt der drei Religionen gewahrt hat, ähnlich der Stadt des Vatikan einem Sonderregime zu unterstellen. Jerusalem und seine Jüdische Gemeinde, die ein Fünftel der jüdischen Gesamtbevölkerung Palästinas darstellt, von dem jüdischen Gemeinwesen losreißen, hieße nicht nur dieses, von dem historischen Zentrum und Heiligtum des jüdischen Volkes trennen, sondern auch, es eines sehr bej träohtlichen und bedeutsamen Bevöikerunge teiles berauben, l Schon diese Überlegung allein genügt, um : die geplante Teilung Palästinas im allgemeinen als unzweckmäßig erscheinen zu lassen; sie ist der Hauptgrund für die Opposition, die in den Kreisen der Juden gegen den Teilungsplan entstanden ist. Leiter des Preßbüroe lud ich auch da* Depeschenbüro Reuter ein, über den Kon* greß au berichten. Ich erhielt folgende Antwort: „Indem ich Ihnen für Ihre Mitteilung meinen verbindlichsten Dank anssprechet, glaube ich, daß im Hinblick auf die großen politischen Fragen, welche gegenwärtig auf der Tagesordnung stehen, man hier ein sehr untergeordnetes Interesse für den bevorstehenden Zionistenkongreß haben wird. E« liegt deshalb keine Veranlassung für uns vor, Sie in dieser Sache zu bemühen.“ 40 Jahre sind vergangen, da« Interesse bei Reuter dürfte nicht mehr so untergeordnet sein, der Zionismus ist Geschichte geworden und es wird auch zionistische Geschichte geschrieben. Aber so oft Geschichte geschrieben wird, und kleine Zeitungsnotizen können auch Geschichtsschreibung sein, geschehen Fehler und Irrtümer — ich habe gar manchmal Grund zur Klage gehabt — Irrtümer, die unwidersprochen bleiben, denn die Toten rühren sich nicht, lob aber lebe und rühre mich, und so hart das Schicksal mir auch mitgeepielt hat, und soviel ich auch im Leben verloren habe, eines ist mar geblieben und das lasse ich mir nicht rauben, die Erinnerung und der Stolz, daß das Jubiläum der „Welt“ und das Jubiläum des Kongresses auch mein Jubiläum ist. Ferienaufenthalt für Kinder Streng koiehere Pension, Lundenhurg, N*he Kltgrub, Preis KS 500.—. Auskunft: Telephon R 42-8-61 Die konfiszierten Millionen der Bne Brith GEBIRGSFERIENHEIM-SOMMERLAGER „WAL P B AU E R“ (1100 Meter Seehöhe) des Jüd. Wohlg.-Vereines ,.Brüderlichkeit“ bei Annaberg (N.-Öaterr.) Mariazeller-Gebiet Noch einige FREIPLÄTZB für Kinder mit Armutszeugnis und ärztlich 3n dreier Befund, ferner ermäßigte Plätze zu S 1.—, 8 2.— und 8 3.-— pro Tag Streng-rituelle, vorzügliche Verpflegung (Leitung Frau Frieda Grünwald) Nachhilfe und Hebräischkurse 1 Turnen, schwimmen, wandern! Anmeldungen täglich 8—12 und 4—8 Uhr Wien. U., Malzgasse 14, Tür 3 Streicher beschimpft Leon Blum Prag, 9, Juni Der JTA-Sonderkorrespondent, der hier soeben au« Deutschland eingetroffen ist, gibt ein Bild der gegenwärtigen Lage der Juden in Deutschland. Die Konfiskation des Vermögens., der B n e B r i th - L og e n ist mit echt deutscher Gründlichkeit durchgeführt worden. Die Organe der Gestapo beschlagnahmten nicht nur sämtliche Einrichtimgsgegenstände, sondern auch alles Eßbesteck und die Tischtücher, die den Logen-Instifcutionen gehörten. Sie rissen die Gedenktafeln aus den Wänden und entfernten die Porträts der Logengründer, die — wie den Vertretern der Bne Brith-Logen mitgeteilt wurde — für das antisemitische Museum in München bestimmt wurden. Insgesamt beläuft sich das konfiszierte Vermögen der Logen auf mehrere Millionen Mark. Dennoch war die Gestapo über die geringe Ausbeute höchlichst erstaunt; die hohen Gestapo- Beamten erklärten, sie hätten erwartet, daß die Bne Brith-Logen bedeutend reichet seien. Verarmung der Gemeinden Die jüdischen Gemeinden in Deutschland sind, nicht zuletzt durch die Abwanderung zahlreicher Gemeindemitglieder, sehr ver armt. Sie sind nur deshalb in der Lage, eich zu halten, weil zahlreiche pensionierte jüdische Rechtsanwälte und Beamte ihnen ihre Dienste kostenlos zur Verfügung stellen, wo durch die Verwaltungsspesen der Gemeinden bedeutend herabgesetzt werden konnten Nicht minder katastrophal ist die Lage der jüdischen Wohlfahrtseinricht u ng e n. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes, das den jüdischen Wohlfahrtsinstitu tionen eine empfindliche Steuer auferlegt: werden deren Einnahmen bis zu 40% besteuert. Dazu kommt, daß die Institutionen für die letzten vier Jahre Steuernachzahlung e n zu entrichten haben, da das Gesetz mit rückwirkender Kraft erlassen wurde. WIZO II gratuliert herzlichst Amtsleiter Julius Rosen feldund Freu zur Vermählung ihrer Toohter Jessner-Vortrag Leopold Jessner, der gewesene Generalintendant der Berliner Staatsschaußpielhäuser, hielt in der Neuen Galerie einen äußerst gohaltvollen Vortrag über das „Theater als Spiegelbild seiner Zeit“. Den l’art pour l’art-Standpunkt grundsätzlich ablehnend, wies er nach, daß das Theater von den Griechen über das christliche Mittelalter, zum England Shakespeares und seiner Nachfolger und Frankreich der Revolutions- und Nachrevolution«- epoche stets der Ausdruck seiner Ära, Richtung: vom Nationalen zum WeltbUrgeriichen gewesen sei; Das deutsche Theater wurde nach JeSsner von Goethe entscheidend zum Bildungstheater umgeformt. Die Mischung von Bildungs- und Hoftheater (Meininger) ergab das deutsche Bühnenwesen bk zum Naturalismus. Den Weg zu einer Bühne der Volksgemeinschaft zeigte Otto Brahm, Max Reinhardt war der Sohöpfer des prunkvollen Theaters der wilhelminischen Zeit und er blieb dessen genialer und stärkster Exponent. Nach dem Kriege entstand ein republikanisch-asketisches Volksmaasentheater. Es verlor später an Resonnanz, weil es einer Einheit dienen wollte, dos Volk aber sich mehr und mehr in Parteien spaltete. Seiner eigenen, vielumstrittenen Tätigkeit, an der Spitze der Stoatstheatsr, hot Jessnerin diesem Zusammenhänge nur - sehr behutsam (kaum andeutungsweise) gedacht. Er besprach noch die Wandlungen der russischen Bühne —? seit Stanislawski Theater der „slawischen Melodie“ — durch die Revolution und die allmälige Konsolidierung des neuen Staates. Das Maschinentheater bedeutete einen Neubegdnn aus dem rein Techniiiachen und ist mit der Zeit Die neueste Nummer deg „Stürmer“, dessen Herausgeber Julius Streicher der beste Freund Hitlers ist, bringt einen umfangreichen Artikel unter der Überschrift „Frankreich, eine Beute A11j u d a s“. Nach der Wiedergabe von Auszügen aus einem Artikel von Henri B eraud im „Gringoire“ über die jüdischen Mitarbeiter dee französischen Kabinette schreibt das Blatt Streichers: „Dabei darf natürlich nicht vergessen werden, daß L6on Blum selbst Jude ist... Wird Frankreich die Entschlußkraft, den Willen haben, sich von dieser Canaille zu befreien, oder wird ee, zum großen Teil angefault durch Weichlichkeit, durch religiöse Ungläubigkeit, Spott über Geisteswierte, sich endgültig der jüdischen Sklaverei unterwerfen?“ Die wahre Tilgend ist das Leben unter Leitung der Vernunft. (Spinoza) * Der Hoffnung auf Unsterblichkeit beraubt Ist der Mensch, dieses Wundergeechöpf, das elendste Tier auf Erden. (Moses Mendelsohn, Phädon) ♦ Die Menschen müssen zu Handlungen getrieben und zum Nachdenken nur 'veranlaßt werden. (Moses Mendelsohn, Jerusalem) Erinnerung an „Die Welt" Von Med.-Rat Dr. I. Schafft. Gelegentlich dee Jubiläums der „Welt“ schrieb die „Stimme“. „An der ersten Nummer der „Weilt“ hatten außer Herzl noch Heinrich York-Steiner, Dr. Siegmund Werner, Juliufl Uprimny, Dr. Erwin Rosenberger und Bertold Feiwel mitgearbeitet.“ Diese Meldung ist unrichtig. Keiner von den genannten Herren, Rosenberger ausgenommen, haben an der ersten Nummer der „Welt“ mitgearbedtet. Das Redaktionskomitee der „Welt“ bestand bei der Gründung nur aus Herzl, Dr. S. R. Landau und mir. Herzl sagt in seinem Tagebuch, Band I, Seite 037: „31. Mai. Ungeheure Arbeit mit der Zeitung. Dr. Landau ist zur Waffenübung einberufen, Schafft, den ich mir als Hilfsarbeiter gedrillt hatte, geht nach Elasona. So steht die Zeitung gleich ganz auf meinen zwei Augen.“ Am gleichen Tage, nachdem die erste Nummer der „Welt“ vorbereitet war, ging ich mit meinen Freunden Dr. Schwarz, Dt. Stern, Dr. Metall und Donreioh auf den Kriegsschauplatz in Thessalien ab. lim Mai 1897 war dem Aufstande in Kreta der Krieg zwischen der Türkei und Griechenland gefolgt und ich hatte meine und meiner Freunde Dienste freiwillig der türkischen Regierung angebotein. Für die Zeit meiner AibJeswanhsii hatte Dr, Herzl Ewsin Ra&sn* berger für die Redaktion verpflichtet. So kam es, daß die erste Nummer der Welt von Herzl, Landau, Rosenbeiger und mir vorbereitet wurde. Alle anderen genannten Nomen gehören wohl der Geschichte der „Welt“ an, aber aus einer späteren Tätigkeit. York-Steiner war niemals Mitglied der Redaktion. In der Druckerei der „Wiener Mode“, deren Chefadministrator York-Steiner war, erschien die erste Nummer der „Welt“. Dr. Siegmund Werner trat im zweiten Jahr nach dem Ausscheiden Dr. Landaus in die „Welt“. Feiwel war viel später Redakteur und Uprimny ganz zum Schluß. Erwin Rosenberger verblieb auch nach meiner Rückkehr in der Redaktion, da er mich nicht nur ersetzte, sondern weit überholte. Ich selbst hatte die Ehre, Redakteur der „Welt“ zu sein bis September 1898, als ich nach dem Rücktritt Dr. Natan Birnbaums das Sekretariat dier Exekutive, Engeres Aktionskomitee genannt, übernahm. Als ich von Thessalien zurückgekebrt war, schickte mich Dr. Herzl anfangs August nach Basel, wohin mein Freund Albert Donreioh schon vorausgeeilt war. Ale Dritter im Bunde gesellte sich zu uns Bertold Feiwel. Wir richteton das Kongreßsekretariat ein und hatten in wenigen Wochen alle technischen und administrativen Vorarbeiten vollendet. Ein Kuriosum möchte ich bei diesem Anlasse erzählen. In meiner Eigenschaft als zut stärkeren, ja stärksten Betonung des Menschlichen gelangt. Unser Burgtheater, welches französisch-zuchtvoller Schauspielertradition und dem deutschen Humanitätsideal gleichermaßen Dank schuldet, nannte Je es net einen Spiegel völkerverbindender Kultur, im Ausdruck vom Barock bestimmt, doch in Form und geistigem Gehalt darüber hinausgewachsen. Er tritt für stärkere Erziehung und Heranziehung von Laienspielern ein, welche der Bühne einen Teil ihrer Kulturaufgaben abnehmen könnten — und sollten. J e s s n e r glaubt unerschütterlich an die Unersetzlichkett und große Zukunft des Theaters — trotz Film und Radio. Es werde immer aus dem Boden des eigenem Voiktums entspringen, doch in das Reich der Menschheit, dem allein es angehört — emporsteigen. Die freigesprochene Rede fand stürmische Zustimmung. Einen Mann so überlegenen Formats einer Wiener Bühne dauernd zu verbinden, wäre nicht nur eine dankenswerte Tat, sondern würde sich überdies wahrscheinlich auch reichlich bezahlt machen. B. In jedes jüdische Heus „Die Stimme“