Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-06-08 · Heft 649 (8.6.1937) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 649 (8.6.1937)
Date
1937-06-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054405--6722-3062607
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 2 DIB tTIMMI Nr, 049. — Wien, Dienstag, 8. Juni 103*7» Allgemeine Zionisten PalSstinas für Kongreß in Washington Tel Aviv, 3. Juni. (JTA.) Die Teilnehmer an einem von den Allgemeinen Zionisten, Gruppe B. in Tel Aviv einberufenen Massenmeeting haben eine Entschließung gefaßt, in der sie sich für die Abhaltung de« nächsten Zionistenkongresses in Washington aussprechen. Krönungszertifikate? Die JTA. meldet aus Warschau: Anläßlich der Krönung Georg VI. hatten sich zahlreiche Juden aus Provinzstädten in Polen an den König mit dar Bitte um Zuteilung von Paläetinaeinwande* rti ng s z e r tif ik a ten gewandt und dabei auf die schwere Not der Juden in Polen hingewiesen. Viele Bittsteller haben nunmehr die Benachrichtigung erhalten, daß ihr Gesuch berücksichtigt worden ist. Sie wurden gleichzeitig aufgefordert, die Vorbereitungen für die Übersiedlung nach Palästina zu treffen. Eine Bestätigung dieser sehr unwahrscheinlich klingenden Meldung liegt bisher nicht vor. Keine Verhandlungen Englands mit Abdullah London, 3. Juni (JTA.). In der Unterhaus- Debatte vom 2. Juni richtete Colonel Wedgwood an Kolonienminister Ormsb y - G o r e die Anfrage, ob Emir Abdullah von Transjordanien mit dem Kolonienministerium Verhandlungen wegen Zulassung von jüdischen Einwanderern nach Transjordanien geführt habe. Ormsby-Gore erwiderte, daß solche Verhandlungen nicht stattgefunden haben. Der Anschlag gegen den Mufti erlogen Jerusalem, 3. Juni (JTA.). In einem amtlichen Communique wird mitgeteilt, die polizeiliche Untersuchung habe ergeben, daß bei dem Zwischenfall in der Nähe des St. Stephan-Tores von den jüdischen Insassen des Autos, dem der Mufti begegnete, kein Anschlag gegen diesen geplant war. Der Tag der jüdischen Jugend t Blau-weiße Symphonie Der Sonntag »bgehalten« Tag dar jüdischen Jugend brachte dem österreichischen Makkabikreis und der veranstaltenden Leichtathletiksektion des S. C. Hakoah einen vollen Erfolg. Uber 1500 Zuschauer und mehr als 2000 Mitwirkende waren auf dem Hakoah-PIatz erschienen und feierten diesen Festtag des jüdischen Sports, zu dem auch die höchsten jüdischen Würdenträger unserer Stadt erschienen waren. Pausenlos rollte da« Programm ab, das fast alle Gebiete dea Körpersporta umfaßte und dessen Höhepunkt der überaus gelungene Aufmarsch aller jüdischen Jugendverbände bildete. Präsident Dr. Friedmann, der die Festrede hielt, brachte die Botschaft Lord Melchettg zur Verlesung, und der Vizepräsident des Makkabiweitverbandes Barnet Jänner, der aus Anlaß des Tages der Jugend nach Wien gekommen war, begrüßte Teilnehmer und Festgäste, nachdem einleitend der Vizepräsident der Hakoah, Dezsö Herbst, und Dr. Otto L i f c z i s, der Präsident des Makkabikreises Österreichs gesprochen hatten. Wir bringen einen ausführlichen Bericht über diese Veranstaltung in unserer nächsten Nummer. mus nicht billigen, daß dieser Staat entstehe und um so weniger, daß er unter Bedingungen entstehe, unter denen die Engländer, die Freimaurer, die Bolschewiken und die Zionisten ihn schaffen wollen zum ausschließlichen Vorteil Englands, aber zum Schaden Italiens und unserer Freunde.“ „Popolo d'Italia“ faßt «eine Stellung in folgenden Worten zusammen: „Ee wurde ein Aviso gegeben an alle jene, besondere an die Führer, welche noch nicht begriffen haben, daß der Zionismus mit dem Faschjsmußunvereinbarie t.“ Das ist die Auslegung einer Zeitung. Wenn der Faschismus mit England wieder gut sein wind, wird sich wahrscheinlich diese kategorische Definition ändern. Ein Justizmord Das „Deutsche Nachrichten-Bureau“ meldet vom 4. Juni: Der am 8. März 1937 wegen Verbrechens des Hochverrates verurteilte Helmut Hirsch ist heute morgen hingerichtet worden. Hirsch ist im Aufträge hochverräterischer Kreise des Auslandes nach Deutschland eingereist, um hier Sprengstoffverbrechen zu begehen. Die beiden im Ausland bergestellten Höllenmaschinen, die er benützen wollte, konnten sichergestellt werden. Dazu ist zu bemerken, daß Helmut Hirsch, ein junger verträumter und weltfremder Mensch, der im Prag bei seinen Eitern lebte, im März von Gestapo-Leuten, die ihm Grüße eines Freundes ans Stuttgart brachten, der ihn im einem kleinen Grenzort erwarte, über die Grenze gelockt worden ist. In Prag ist amtlich erhoben worden, daß Hirsch die Revision in Eger ohne Gepäck passiert hat. Et . hat sjeillbistveir»täni(lli)ch keine Höllenimasichiinen bei sich gehabt. Da Hirsch amenikaniisoher Staatsbürger wair, hat sich der Botschafter Do dd für den Fiailil interessiert, jedoch keine genügende Auskunft, anich keine Kopie der Anklageschrift erhalten. Ebenso wurde amtlich in Berlin nichts mitgetellt, was auf den Inhalt der Anklage schließen ließe. Nach verschiedenen in Prag verbreiteten Gerüchten soll Hirsch, der vom Beruf Architekt war, in einem Kreis verkehrt haben, in dem sich Mitglieder der StraeeeTschen „Schwarzen Front“ befanden. Hirsch ißt am 4. Juni in Plötzensee mit dem Beil hingeriohtet worden. Ein Rabbiner hat die letzte Nacht mit ihm verbracht. 13. Juni: Ausflug nach ödenburg Bomben an der Grenze von Tel-Aviv und Jaffa Tel-Aviv, 3. Juni (JTA.). Arabische Terroristen haben an der Grenze von Tel-Aviv und Jaffa zwei Bomben geworfen, die explodierten, jedoch glücklicherweise keine Menschenopfer erforderten. Die polizeiliche Untersuchung ergab, daß es sich um hochbrisante Bomben militärischer Type handelt. Eine der Bomben wurde gegen 10 Uhr abends aus dem Menschjach-Viertel in Jaffa, die zweite gegen Mitternacht geworfen. Die Bombenwerfer wurden verhaftet. Die „Schwarze Hand" Haifa, 4. Juni. (Paieor.) In den Moscheen und auf dem Marktplatz in Haifa sind Flugblätter angebracht worden, in denen Araber die bei Juden kaufen oder Geldbeiträge für nationale Zwecke verweigern, von der „Schwarzen Han d“ bedroht werden. Ein wohlhabender Kaufmann wurde auf der Straße in Jaffa überfallen, au&geraubt und schwer verletzt. Italienisch« Propaganda Jerusalem, 4. Juni. (Palcor.) In Jerusalem sind beute Flugblätter verteilt worden, in denen die arabische Jugend aufgefordert wird, ihre Studien in Italien gegen eine Jahreögebühr von zwei Pfund zu vervollständigen; der Rest der Kosten werde vom Duce beigetragen werden. Insbesondere richtet sich diese Einladung an die wegen ihrer Beteiligung am Streik aus der Landwirtßchaftßßöhiule in Tuikarm ausgeschlossenen Schüler. Faschismus und Zionismus Der Aufsatz des Oreste Grcgorio im „Popolo d'I t a l i a“, der gegen den Zionismus Stellung nimmt, ißt von uns besprochen worden. „Popolo dTtalia“ veröffentlicht nun eine Anzahl von Zuschriften jüdischor Leeer, die sich mit dem Sinn des Aufsatzes einverstanden erklären. Au« diesen Briefen, die beweisen, daß de r Typ M a u ß c h o 1 auch ln Italien vertreten ist, sei der folgende hier wiedergegoben: Ein jüdischer ftoohtsan/walt aus _ Mailand führt aus: „Die Italiener jüdischer Konfession können nicht zu stimmen, daß sich ein anderer Staat, eine jüdische Staatsnation bilde, und zwar au# dem einzigen Grunde, weil Italien and dm Eaeehfc* mit Aufenthalten in Sauerbrunn und Mattersburg. Abfahrt Marc-Aurel-Straße 5 und 8 Uhr früh, Rückkunft gegen 22 Uhr.; Preis S 8.50, Mittagessen S 2-50. Anmeldungen im Zionistischen Landesverband, Tel. U 22-2-11 bis Freitag mittags.. Für Teilnehmer ohne eigenen Paß ist Mittwoch mittags der letzte AnmeIcletermin. KURZE NACHRICHTEN Chedera baut eine Straße zura Meer. Aus Jerusalem wird gemeldet: Der Verwaltungsrat der jüdischen Kolonie Chedera im EJmek Chefer, die nahe dem Meere liegt, hat den Bau einer Straße zum Meere beschlossen und bereits mit den Vorarbeiten begonnen. Man erwartet, daß nach Herstellung einer direkten Verbindung zum Meere bei Chedera eine Reihe von Arbeiten beginnen werden, die in Zukunft für die weitere Entwicklung des ganzen Emek Chefer von größter Bedeutung sein werden. Neue städtische Siedlung: Ir-Hamffraz. In Haifa wurde eine Gesellschaft gegründet, die eich die Errichtung einer städtischen Siedlung im Emek-Sebulun auf einer Fläche von 5000 Dunam zur Aufgabe gemacht hat. Die Gesellschaft verfügt über ein Barkapital von 20.000 Pfund; ihr Vermögen wird auf 150.000 Pfund geschätzt. Aktionäre sind unter anderem einige ausländische Kapitalisten und die Pfiamzungsgesellscbaft „Hanoteah“. Die Parzellierung der Bodenfläobe ist zum Teil bereits durebgeführt. In den nächsten Tagen wird mit dem Bau der ersten 50 Häuser begonnen werden. Die Einwohnerschaft der neuen Siedlung, die den Namen „Ir-Hamifraz“ tragen wird, eetzt eich in der Mehrzahl aus Angehörigen des Mittelstandes, Beamten usw. zusammen. Kundgebung der jüdischen Flüchtlinge aus Jaffa. Aus Tel-Aviv wird gemeldet: Die jüdischen Flüchtlinge, die während der vorjährigen Unruhen Jaffa verlassen mußten und vorübergehend in Rischon le Zion untergebraoht worden sind, haben vor dem Stadthaus in Tel-Aviv eino stürmiißche Kundgebung veranstaltet. Sie versuchten, ln das Gebäude oinzudrIngen, um eine endgültige Regelung ihrer Unterbringung zu verlangen. Dio Demonstranten wurden von der Polizei zerstreut. Drei Personen wurden verhältst. Der Fremdenverkehr in Palästina. Au« Jerusalem wind gemeldet: Der Fremdenverkehr Palästinas hat im ersten Vierteljahr 1937 gegenüber dem gleichen Z^taiheKMfcji das Vorjahres eins kleiftfi Er« höhung erfahren. Es reisten rund 20.400 Personen gegenüber 19.200 ein. Der Anteil deir Juden hat eich dabei etwas vermindert, die Zähl der niohtjüdischeu Fremden dagegen von 13*600 auf 15.800 erhöht. Abbruch der 141 Jahre alten Orczy-Synagoge in Budapest. Aus Budapest wird gemeldet: Der letzte Gottesdienst in der vor dem Abbruch stehenden, seit 1796 besuchten orthodoxen Synagoge im Drezy-Hause, wurde in Anwesenheit von zahlreich erschienenen Gläubigen Dienstag den 1. Juni, ahgebalten. Viele Gläubige weinten, da eie für immer von der geheiligten Stätte Abschied nehmen mußten. Nach Beendigung de« Gottesdienstes räumte der Budapester orthodoxe Taltnudverein seine ebenfalls in den Räumen der Synagoge befindlichen Lebrsäle. Die gottesdienstlichen Zwecken dienenden Gegenstände sowie die hebräische Bibliothek wunden in das neue Lokal des Vereins übergeführt, worauf die Synagoge für immer geschlossen wurde, Große Jeschdwa in Bagdad niedergebrarnnt. Aus Bagdad wird gemeldet, daß dort die jahrhundertealte große Jeechiwa „Midrasch Beth Salka“ vollständig niedergebrannt ißt. Die Bibliothek, die die größte Im ganzen Irak war, sowie eine Anzahl Manuskripte von großem literarischen und hie torischen Wort sind dem Brande zum Opfer gefallen. Der Schaden wird auf 40,000 Pfund geschätzt. Die ThoraroUen konnten gerettet werden. Die Entwicklung der Jeschiwa ist mit der Geschichte der Juden im Irak eng verbunden, Generationen von Rabbinern im Nahen Osten gehörten zu den Schülern der Jeechiwa. Neun Kommunisten aus Palästina ausgewiesen. Neun Kommunisten, die wegen politischer Umtriebe ln Palästina verhaftet worden sind, wurden aus Palästina ausgewiesen. Sämtliche Ausgewiesenen äußerten den Wunsch, nach Spanien gebracht zu werden. Die Juden in Bulgarien. Aus Sofia wird gemeldet, ln der soeben veröffentlichten amtlichen KrimlnalstaMstik für Bulgarien wird festgestellt, daß der kleinste Prozentsatz krimineller Vergehen in Bulgarien mf die jüdische Bevölkerung entfällt, ln diesem Zusammenhang wird amtlich erklärt, daß die Juden Bulgariens ein die Gesetze streng beachtendes Bcvölkentngsele- Jtmk tißdl das «Jah ausschließlich seinen KONKURS der Israelitischen Kultusgemeinde Wiener-Neustadt ln derlirselitlsdien KultusgemeindeWiener- Neustadt ist «b Beginn de« Schuljahre« 1937/38 die Stelle «Ine« tOdltlfleit, «UisIpllnKHtlgen ReligionsSehrers u. Gemeindesekretärs zu besetzen. Bewerber muß ein streng religiöser österreidiischerStaatsbürger sein, der sowohl gründliche Fähigkeit auf dem Gebiete der Israelitischen Religionslehre als auch buchhalterische Kenntnisse besitzt, um das Sekretariat zu versehen. Bewerber ledigen Standes werden bevorzugt. Gehalt laut Übereinkommen. Gesuche mit getreuen Zeugnisabschriften sind bis zum 1. Juli ds. J., an den gefertigten Kultusvorsteher zu senden, Kultusvorsteher Hugo Rclnlnger, Wiener-Neusfedt, Kollonitzgasse Nr. 18 ruflichen Aufgaben widmet, ohne irgend welchen politischen oder sozialen Kämpfen im Lande Beachtung zu schenken. Jüdisch - slowakischer Künstler im Pariser Rundfunk. Au» Paris wird gemeldet: Der slowakische Hörer dos Rabbiner Seminars an der Pariser Universität, Imrich Weiß, der bereits mehrmals im Pariser Rundfunk gesungen hatte, wurde eingeladen, an der Pariser staatlichen Sendestation Lieder von Smetana, Noväk, Kapräl u. a. zu singen. Jüdische Zeitung in Transsylvanien muß ln rumänischer Sprache erscheinen. Aus Bukarest wird gemeldet: Bas in Transsylvanien in jiddischer, rumänischer und ungarischer Sprache erscheinende jüdische Wochenblatt „Die Wahr* heil" darf laut behördlicher Anordnung nur noch in rumänischer Sprache erscheinen, Professor Jeßner zum Internationalen Theaterkongreß In Paris eingeladen. Der gewesene Generalintendant des Berliner Staatstbeatew Prof. Leopold Jeßner, der gegenwärtig in Wien wohnt und hier jüdische Volksepiele organisiert, erhielt eine im Namen des Präsidenten der Französischen Republik gezeichnete Einladung zur Teilnahme an dem Inter- - nationalen Theaterkomgreß in Pari«. Jüdische Chemikerin erhält den Preis der Akademie der Wissenschaften ln Wien. Die junge jüdische Chemikerin Dr, Marietta Blau, die im Physikalischen Institut der Wiener, Universität tätig ist, erhielt von der Akademie der Wissenschaften in Wien die höchste von dieser Institution zu vergebende Auszeichnung, dm Lieben-Preis, für ihre Forschungen auf dem Gebiete der Photochemie der Atoms. Eine bemerkenswerte Uraufführung in Berlin. Wie um am Berlin gemeldet wird, hatte die Uraufführung des 142. PsaJmes des jungen jüdischen Komponisten Julnrn Chajes einen besonders starken Erfolg. Die ausgezeichnete Vorbereitung durch Kapellmeister Berthold Sander verhelf dem Werk m tiefer Wirkung. —- Karl Wiener schreibt über das Werk; „Wie aus einer anderen Welt mutet ms der 142, Psalm von Julius Chajes an. Kraftvolle Harmonien ertönen m traditioneller Weise, getragen von einem inbrünstigen und glaubensstarken Ausdruck..,'* Grabeteinlegung für Redakteur Isidor Hellenberg. Die Grab&teialegung für den vor einem Jahre verstorbenen hervorragenden Redakteur und SchrifißteUer Isidor Hellewberg findet am Sonntag, den 13, Juni 1937, um 10 Uhr, Zentralfriedhof, 4. Tor, statt. Die Freunde des allzu früh Verstorbenen werden auf diesem Wege ersucht, an dieser Trauerfeier teilzunehmen. J. Gal Ezer und Z. Klug, die bekannten palästinensischen Kunstphotographen, haben, wie uns berichtet wird, ihre Ausstellung künstlerischer Photos aus dem neuen Palästina, die mit großem Erfolg in Paris und London zu sehen waren, soeben ln Amsterdam eröffnet. Sodann kommt dlie Ausstellung nach Wien. Die Jewiisb Agency und der österreichische Keren Hajeesod haben es sich angelegen sein lassen, dieser durch ihren künstlerischen Wert und ihre Aktualität hervorragenden Photoschau einen vornehmen Rahmen zu gehen; die Ausstellung wird am 21. Juui in der Galerie W ü r t h 1 e, Wien, I., Weihburggaßso Nr. 9, durch den Präsidenten der Kuftusgemeinde Staaterat Dr. Deslder Fr ledmann feierlich eröffnet werden. Zur Wiederkehr von Herzls Todestag. Die Erinnerung an den großen Führer wird durch da# Herzl-Buch von Z. F. Finkolstetns „Sobiokealsstunden eines Führers“ wachgerufen. Dieses Buch wurde bisher in sechs Sprachen übersetzt. Ermäßigter Preis des reiehiliustrierteu Bandes S 2,—, zu beziehen durch den Löwit-Verlag, Wien, I., Fleiscbmarkt Nr, X

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.