Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 647 (1.6.1937)
- Date
- 1937-06-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Soll* 4 Oll STIMM! Nr. 647. — Wien, Dienstag, 1. Juni 1937. Judentum und atehen, ist wieder unwahr. Es istteie in England oder Südamerika leben, lediglich ein Teil der palästinensischen findet jeder Mensch selbstverständlich und ■>ai Araber, nämlich die blutsaugerischen Großehrenhaft. Den Juden will Herr Gregorio ■ qSCVIISVVIUS! Grundbesitzer, die das durch das zionistidies verbieten. Nun, Blut ist kein Wasser. . _ j sehe Beispiel geförderte Erwachen der aus- Und was viertens seine Forderung betrifft, Im „Fopolo dltalia“, dem führenden jgebeuteten Fellachen fürchten und die den;die sich gegen das internationale, faschistischen Organ, beschäftigt sich | Kampf gegen den Zionismus schüren. freimaurerische, subversive und Or es te G r eg o rio unter dem Titel; ^um Dritten: Die Juden sollen nicht | an ti f as ch is tis ch e Judentum ..Aktuelle Probleme“ mit der gei-j gegen den deutschen Rase e ns tan d-: richtet, so haben wir zu antworten, daß es st.igen Stellung der Juden gegenüber der j pn n]* protestieren? Das heißt, die Juden ein Judentum dieser Kriterien über- Nation und dem Faschismus. Der 'Verfasser! sollen ohne Widerspruch dulden, daß sie —jhaupt nicht gibt. Diesen Begriff hat betont, daß es sich nicht um Antisemitis-! nicht allein die deutschen Juden, sondern; Berlin erfunden, das vorher gegen die die Juden insgesamt — als minderwertig, Italiener die „w ä 1 s c h e T ü c k e“ erehrlos, als Paria erklärt und behandelt werdacht hat. Wenn Italiens Politik mit der den. Daß die Italiener der ganzen Welt an deutschen parallel geht, so ist das eben Italiens Kultur festhalten, wo immer sie Politik. Aber man akzeptiert nicht als Anwohnen, daß sie überall mit ihrem Volk gehöriger der italienischen Kultur die solidarisch verbunden bleiben, auch wenn Lügen und Frechheiten des Hakenkreuzes. daß mus handelt, wenn er die Frage auf werfe, ob sich die Juden als Gäste des Landes fühlen, oder als einen integrierenden Teil der Bevölkerung. In den jüdischen Kultusgeraeinden bilden sich Propagandazellen für Probleme, die gegen die Politik der faschistischen Regierung gerichtet sind: Vor allem der Zionismus. Die Zeitschrift ..Israel“ in Florenz legt dar, daß es in Italien eine deutliche zionistische Bewegung gibt. Wenn es wahr ist — und es ist wahr — daß der Zionismus als letztes Ziel anstrebt, im Mittelländischen Meer ein neues Gebiet der Expansion und der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kontrolle Großbritan-1 niens zu schaffen, i__ „ Position gegen die Mitte Imoer-! defilieren, tendenzen Italiens, wie kann dann ein Jude, der sich Faschist nennt, sein Vorgehen als Zionist mit seinem Treuebekenntnis vereinbaren? Und schließlich, wie kann einer, der sich Italiener und Faschist nennt, eine Bewegung, der die Araber und Mohammedaner feindlich gegenüberstehen, fördern, wenn die isIamfreundKche Politik des Regimes bekannt ist? Weiter schreibt die italienisch-jüdische Zeitschrift: ..Das zweite aktuelle Problem ist der offene Protest der italienischen Juden g egen den deutschen Rassenstandpunkt. Sehen die Juden nicht ein, daß dies unvereinbar ist mit der Freundschaft, die uns mit dem Deutschen Reich verbindet, welche viel festere Grundlagen hat als die Judenfrage? Gewisse Anzeichen zeigen, daß unsere Juden nicht verstanden haben, daß das Regime totalitär ist und daß die Politik des Duce weder Abwege noch eine Reservatio mentalis gestattet. Es scheint, daß die Leiter der Kultusgemeinschaften bei Ansichten stehengeblieben sind, die vor dem Marsch auf Rom galten. Ein gefährlicher Halt, da die von der faschistischen Revolution vernichtete Gesinnung direkt verbunden ist mit dem roten Spanien, der französischen Volksfront und Sowjetrußland und d e m zweideutigen Handeln der Freimaurerei. Wir wollen nicht glauben, daß die italienischen Juden ein auch nur theoretisches geistiges Band mit dieser Welt verbindet, die ganz deutlich die Marke des Antifaschismus trägt. Die italienischen Juden mögen sich daher offen als Feinde des internationalen, f r ei m au rer is ch en, su bversiven und vor allem antifaschistischen Judentums erklären und ihren Kundgebungen einen rein religiösen Charakter geben, oder sie j mögen auf die Staatsbürgerschaft und den Wohnsitz in Italien verzichten Gespräch mit Herzl „Guten Tag, Herr Doktor. Ja, ich bin i Damit erzähle ich Ihnen nichts Neues, heuer etwas früher hera.usgekommen als ge- Herr Doktor, ich weiß. lob erzähle es mir wohnlich... in einigen Tagen werden die; selbst, mir zum Trost, nicht Ihnen. Denn Juden unserer Stadt wieder Weher pilgern: wie auch immer die Dinge sich weiter entn klär e r Opi UJQC* ® ^■nS€,m Zuge an dieser Stätte vorbei-! wickeln mögen, wir haben der Welt gezeigt if i a * i_! r?Afi1iO(rön rlo men «r«« mi» /%in trAn TT*-o m Ai-n da hat man keine Möglichkeit' daß wir nioht nur ein Volk von Krämern länger zu verweilen — darum komme ich; sind. Wir haben es ihr noch einmal gezeigt, schon jetzt, wo Sie mehr Zeit für mich haben. Sie gestatten, daß ich an dieser Kante Platz nehme — der Spaziergang von der Elektrischen her ist doch ein bißchen danke, danke, es ist be- Dieser Angriff zeigt, wie sehr sich die deutsche Haßmentalität ausbreitet und wie in ihrem Gefolge den Juden auch das Recht auf irgend eine Lebenßäußerung als Juden bestritten wird. Selbstverständlich treten bei dieser Absicht auch offenkundige Unwahrheiten auf. Zunächst sind die Juden weder in Italien noch anderswo Gäste; sie sind seit Jahrhunderten in Europa. Und wenn sie Gäste wären, so ist es oine sonderbare Manier, Gästen mit dem Hinauswurf zu drohen. Zum zweiten: Es ist unwahr, daß der Zionismus als letztes Ziel die Schaffung eines Gebietes der britischen Expansion anstrebt. Der Zionismus strebt, wie das vor 40 Jahren geschaffene Baseler Programm, das immer maßgebend bleibt’ die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heimstätte in _ Palästina für das jüdische Volk an. Nichts anderes. Von einer klaren Opposition gegen die Mittelmeertendenzen Italiens kann da keine Rede sein. Der Zionismus ist vor 40 Jahren entstanden, als Italiens Tendenzen in dieser heutigen Form noch gar nicht bestanden. Die italienische Regierung hat vor 40 Jahren den Zionismus und sein Streben gebilligt und die italienische Regierung bat für die Aufnahme der Balfour-Erklärung in das Völkerbundstatufc gestimmt. Herr Gregorio sollte sich zuorst direkt informieren, ehe er Berliner Lügen nachbetet. Daß die Araber und Mohammedaner dem TAorämm feindlich gegenüberermüdend. So quem genug! Schön haben Siete hier! Dieses viele Grün, die Blumen, so saftig in ihren Frühlingsfarben... Ein unhörbarer Wind spielt in den Baumkronen und läßt am Kies gelbe Klekse im Schatten hin- und hertanzen... Sehr hübsch. Auch der Weg hier heraus, die ruhige Straße, unten liegt hinter abfallenden Gärten die Vorstadt, in flimmerndem Blau grüßt der Wienerwald herüber — vielleicht tröstet Sie all das darüber hinweg, daß Sie noch immer nicht in Palästina sind. Ich weiß, man verspricht ea Ihnen immer wieder, jedes Jahr — um diese Zeit ungefähr — durchläuft eine diesbezügliche Meldung die jüdischen Blätter und dann wird’s wieder ' stumm. Es ist wohl kein Zertifikat für Sie da. Oder haben Sie zu wenig Protektion? Was es Neues gibt? Leider nichts Gutes. Deshalb kam ich ja heraus. — Jawohl! Sie helfen mir immer in solchen Depressionen, da blättere ich in Ihren Tagebüchern nach und erlebe immer wieder das großartige Epos Ihres Kampfes um den Judenstaat. Wenn ich dann an Ihre tauben Zeitgenossen, Ihre stummen Rezensenten und an Ihre blinden Widersacher denke, an die klägliche Armut der damaligen Organisation, den Wankelmut Ihrer nächsten Mitarbeiter, die murrten, wenn einmal das Manna etwas spärlicher fiel und heute dennoch im Widerschein Ihres Feuers Idole sind — wenn ich an dem Hause in der Rembrandtstraße vorbeigehe, wo in einer Zweizimmerwohnung die Zentrale der zionistischen Weltbewegung untergebraoht war — wenn ich in der „Neuen Freien Presse“, die Ihre Feuilletons brachte und Ihr Lebcnswerk verschwieg, Nachrichten — und seien sie noch so ungünstig! — aus Ihrem Palästina lese, dann steigt, von allen Zweifeln und Schlacken des Augenblicks befreit, die Unsterblichkeit Ihrer Idee vor mir auf und ich sehe es klar, daß Ihr Altnouland nioht Literatur, sondern Geschichte sein wird. Der Horizont hat sich verdüstert, Herr Doktor. Schon schien das Werk auf bestem Wege. Unser altes Land ist in einem neuen Frühling erblüht und als wollte es all das, was es in zwei Jahrtausenden des Braohseins versäumt, nachholen, erfüllt es die Landschaft mit dem satten Grün der Zypressen, dem prangenden Rot der Orangen, dem helleu Gelb der Limonen und dem leuchtenden Gold seiner Ähren. Aus allen [.Ändern der Erde, aus dem schweigenden Lande der Mitternachtssonne sowie aus dem lärmenden Goldlande des Südkaps, aus der kriegerischen Hölle Mandsohukuoe sowie dom paradiesischen Frieden Kaliforniens sind Juden Ihrem Rufe und dem unseres Landes gefolgt. Das jüdische Volk bat sich bewährt, dio einen gaben Gold, die anderen ihr Loben, der kleine Hausiererjunge aus „Altneuland“ ist tatsächlich ein aufrechter Mann geworden, aus Judenjungen wurden junge .Juden, an der Küste Asiens ist ein Stück Europa erstanden — Ihr Freund Marmorok, der Arzt, würde — lebte er heute noch — vielleicht sagen: Das Vitalexperiment ist geglückt. oben Sie bereits in London. Plehwe mitsamt dem Zaren hat dio Revolution hinweggefegt. Und im Ernek wird bald der Weizen reif. Verzeihen Sie, Herr Doktor, daß ich die ganze Zeit spreche. Aber Sie brauchen ja nichts mehr zu sagen. Was Sie sagten, hat Ewigkeit, und alles ist schon dagewesen. Ich verstehe Ihr Schweigen. Sie haben nichts hin zu zufügen. Wenn man unser Land wirklich zerteilt —- so müssen wir nochmals von vorne beginnen. Unser Werk wird alle überleben. Ich danko Ihnen, Herr Doktor. Sie habein mir neue Kraft gegeben. Auf Wiodensehen.“ Auf der Friedhofsmauer singen zwei Vögel ein lustiges Liedchen. Ich nehme es mit, indes ich von der Stadt der Toten zu der der Lebenden hinuntersteige. Bobby Welser Offener Brief des B. J. F. an Vizebürgermeister Kresse Der Bund Jüdischer Frontsoldaten Österreichs veröffentlicht ln der letzten Nummer seines offiziellen Organs, der „Jüdischen Front“, einen offenen Brief an Vizebürgert melster Dr. Kresse, der sich bekanntlich daß in une noch die Klüfte Simsons schlumwjederholt durch Ausfälle gegen die Juden mem, daß wir bauen können, ackern, hervorgetan hat. In dem offenen Brief wird können... Und une damit rehabilitiert. Wie ( entschieden Protest eingelegt gegen die Dlffaauoh immer das Experiment enden mag, wii; ^jerung der Juden und jeden Versuch, ihre haben cs der Welt nochmals in Erinnerung gesetzlich garantierten Rechte zu schmälern, gebracht, daß eis gut ist, Simsons Kräfte ’s wird auf die Mitarbeit der Juden am kuldem Aufbau zuzulenken. Denn Simeon kann , tureiien und materiellen Fortschritt gerade in Wien und in Österreich und ihre schweren auch zerstören. loh weiß, die Unruhen regen Sio nicht auf. Warum sollten Juden, die auf so vielen fremden Barrikaden zu sterben wußten, nicht für ihr eigenes Land sterben dürfen? Die 'Spanier mußten mit den Inkas kämpfen, die Kolonisten Amerikas mit den Indianern — das gehört zur Kolonisation. Und am Anfang ist man natürlich in der Minderheit. Die Heimkehrer wird das nicht abschrecken, höchstens die Übersiedler. Und wenn die Witzlinge Grün und Blau nioht binüberkornmen — um so besser! Hab’ ichte erraten? Aber die Königliche Kommission beunruhigt mich. Wie denken Sie darüber? — Ja, der Shaw-Bericht war auch vernichtend schlecht für unsere Sache und wir haben ihn überlebt. Aber diesmal schaut es noch ärger aus! Sie wollen das Land zerteilen — hartnäckige Gerüchte, die nicht aus dem Blätterwald verschwinden. Für die riesige jüdische Not wollen sie uns einen possierlichen Liliputstaat geben, mit Waobeablösung, Paßamt und einem König vielleicht! Und 770 Zertifikate kriegten wir zuletzt — für drei Monate! Dabei schien der Endsieg schon so uahe! Ja, ich erinnere mich! Als Sie damals in Konstantinopel waren, in der Hitze der Wartezimmer des Yildiz-Kiosk und der Vorbesprechungen mit den Bakschisoh-Beye, sahen Sie dem Erfolg Angesicht ins Angesicht. Schon waren die Telegramme nach London, Paris und Wien im Brouillon fertig — und plötzlich war die Ohanco vorbei. Da stiegen Sie wieder in den Orientexpreß und rasten zurück. Sie verlangsamten nioht im geringsten Ihr Tempo und spannen neue Fäden. Heute gibt es keinen Sultan mehr, die Türkei ist zerfallen — und am Mount Carmel wobt die blau-weiße Fahne. Ja, ich weiß! Als Sie damals in der sengenden Mittagssonne Jerusalems im schwarzen Outtaway vor seiner Majestät, dem deutschen Kaiser standen und ihm Ihr Memorandum vorlasen, da hatten Sio den Charter fast schon in Händen. Und dann zerrann alles in Nichts. Sio nahmen sieb nicht einmal die Zeit, auf das nächste Passagiereohiff zu warten und benützten einen Fraohtdampfer, um keinen Tag zu versäumen. Ihre Begleiter verargtem es Ihnen damals sogar sehr, weil es ihnen am schlingernden Frachtdampfer totübel wurde. Sie aber spähten bereits nach neuen Pfaden. Den deutschen Kaiser hat man dann fortgejagt, im Exil ist er heute als Lebendiger tot. Sio aber sind als Toter lebendig. Und Plehwe! Gestehen Sie es nur ein, Herr Doktor, Sie hatten leichtes Herzklopfen, als Sie mit ihm sprachen? Kein Wunder, er war mehr als der Zar! Auch damals waren Sio bereits mit einem Fuß im Gelobten Land. Und wieder war cs eino Niete! Auf der Rückfahrt passierten Sio Wilna, wo Sio Tausende von getretenen Juden, umsäumt von Nagajfcas, als Messias erwarteten. Die Not des Volkes gab Ihnen neue Kraft, und wenige Tage später spra- Blutopfer im Krieg hingewiesen. Der Antisemitismus sei ein Ungeist, ck.’ Österreich nie nützen kann, so wie er auch noch keinem anderen Lande auf die Dauer Vorteile gebracht hat. Neuerliche Entlassungen bei der O. V. A. G. Wie wir erfahren, hat die Österreichische Versieherunge - A. G„ die seinerzeit als Nachfolgerin der Lebensversicherungegesellschaft „Phönix“ gegründet wurde, neuerlich in ihrem Innendienst einen bedeutenden Personalabbau vorgenomimen. Es erhielten, drei und vier zig Beamte und Beamtinnen die Kündigung zum 30. September, wobei ihnen mitgeteilt wurde, daß auf ihre Arbeit während der Kündigungsfrist verzichtet werde. Unter den gekündigten Angestellten ist ein unverhältnismäßig hoher Prozentsatz Juden. Die Gesellschaft beschäftigte insgesamt dreizehn Juden, das waren 3*4 Prozent der Gesamtzahl der Angestellten. Jetzt wurden nicht weniger als sieben vou diesen dreizehn Juden gekündigt. Die Gesellschaft war stolz darauf, in ihrem Betrieb den numerus clausus praktisch verwirklicht zu haben. Jetzt hat sie nur mehr den halben numerus clausus. Das Vorgehen der Gesellschaft zeigt wieder einmal, wie der Antisemitismus es tatsächlich mit uns meint: Es gebt um keinerlei „Norm“, es geht um unsere wirtschaftliche Vernichtung. Die Prämiengeider der Juden „normiert“ man allerdings nicht... Nationalsozialistische Erziehung Berlin, 24. Mai. (JTA.) Die „Nationalsozialistische Erziehung“, das Organ des nationalsozialistischen Lehrerbundes, veröffentlicht den Wortlaut der Einigung der deutschen und französischen Gescblchtslehrer über die „Entgiftung“ der beiderseitigen Lehrbücher. Unbeschadet dieser „Einigung“ erscheint soeben in der Schriftenreihe „Neuland in der deutschen Schule — Beiträge zur praktischen Volksschularbelt“ ein 9. Heft unter dem Titel „D i e Judenfrage — Stoff und Behandlung in der Schule“ von Dr. Ernst D o b e r s, Professor an der Hochschule für Lehrerbildung in Elbing. Auf Seite 57 wird den Volksschullehrerp empfohlen, bei der Behandlung Frankreichs in der Volksschule folgendes zu unterrichten: „Der derzeitige Ministerpräsident Ldon Blum ist Jude. Zwölf Großwürdenträger der Freimaurerei Frankreichs sind Juden. Neben vierzehn anderen einflußreichen jüdischen Finanzleuten Frankreichs sind besonders bekannt Rothschild, Finaly, Dreyfuß, Lazard, Jacob.“ Agent der Komintern in Tel-Avlv verhaftet Jerusalem, 24. Mal. (JTA.) Die Polizei verhaftete in Tel-Aviv den Spezialbeauftragten der Komintern S k u b o v s k y, der in der letzten Zelt ln Palästina eine umfangreiche Tätigkeit entfaltet hatte.