Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 647 (1.6.1937)
- Date
- 1937-06-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Wleo, Dienstag, i. Juni 1987. — Nr. 647. 01« STIMM« Saite 3 Deutschland—Österreich — die Juden aber dürfen eich alle Frechheiten erlauben.“ Umschichtung der jüdischen lugend Die „Politische Korrespondenz“ sieht sich veranlaßt, diesen Fall übelster Tendenzberichfcerstattung des offiziellen Organs der Deutschen Arbeitsfront als einen neuerlichen groben und offenkundig beabsichtigten Vorstoß gegen den Geist dies Abkommen« vom 11. JuH festzuhalten.“ Wir wollen dazu bemerken, daß über die Tagung des Administrativkomitees des jüdischen Weltkongresses auch andere als jüdische Blätter berichtet haben. Die Lüge des ,»Angriff“ kommt aus seinem schlechten Gewissen und aus der nationalsozialistischen Mentalität. Ein Hakenkreuzler kann eich nicht vorstellen, daß Menschen zu etwas anderem als zur Hetze Zusammenkommen. Für die Ausbreitung des Boykotts, insbesondere in Amerika, sorgt die ICathoUkenpolitik des Dritten Reiches. AeidewU &. fyesmde bestätigen, daß die denkbar beste Wirkung erzielt wird durch Diana-Franzbranntwein. Anwendung: Aeußerlloh zu Einreibungen, Umschlägen, Abwaschungen; innernot) als Mund* und Gurgelwasser; ferner zu verschiedenen anderen' Zwecken. Ein Versuch uberzeugt, kaufen Sie heute noch ana FRANZBRANNTWEIN mitMENTHOL Entschuldigung für Holoubek Die JTA. meldet: Bei einer zionistischen Kundgebung in Wien ergriff der als offizieller Vertreter der Vaterländischen Front erschienene Propagandaleiter des zweiten Bezirks das Wort und erklärte unter Bezugnahme auf die bei der Versammlung der Vaterländischen Front anläßlich der Verfassungsfeier getane antisemitische Äußerung des Rates der Stadt Wien Holoubek, daß die Vaterländische Front das Vorgehen Holoubeks aufs entschiedenste verurteile und jedie Verbindung mit ihm abgebrochen habe. Der Redner versicherte, daß sich derartige Vorfälle nicht wiederholen werden, da die Vaterländische Front keinen Kulturkampf, sondern die Vereinigung aller Bürger Österreichs anstrebe. BAD ISCHE ws Hotel-Pension Nene Welt wa pinen p pw> Pie einzige unter Aufsicht eines eigenen Schichter,», d. Ehr». Rabb, Joaof Babad d. Wiener Kuitasgemelnde, stehende streng rituelle Pension Voll« Pension von S «•- aufw, Auskunft IX., Powellangasse 49 (Schubrep.) und II., Novaragaete 24 (Tel. R 51-1-12 und A 18-608) Die Handball- Hakenkreuzler Bei den anläßlich des Handball-Länderkampfes Deutschland—Österreich in Wien stattgefundeuen nationalsozialistischen Kundgebungen kam es auch an einigen Stellen, insbesondere im Prater, der Prateretraße und Taborstiaßo zu Demonstrationen nationalsozialistischer Parteigänger. Unter dem Ruf „Juda verrecke“ stürzte ein Trupp von Exzedenten in das von jüdischen Gästen stark besuchte I. Kaffeehaus im Prater, wobei ee zu stürmischen Auseinandersetzungen zwischen den Juden, die sich zur Wehr setzten, und den Nationalsozialisten kam. Die jüdischen Gäste griffen zur Selbsthilfe und vertrieben die Exzedenten, bovor noch die Polizei ednschritt. Wiener A. E. G. ludenrein Wie die JTA. meldet, ist der langjährige Direktor der A. E. G. (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft) Martin Kallir wogen seiner jüdischen Abstammung’ von der Wiener Leitung zurück getreten. Dadurch verschwindet der letzte jüdische Angeßtellte au« dieser Wiener Filiale der größten deutschen Elektrizitäts- Gesellschaft, die bekanntlich vom Vater Rathenaus gegründet wurde. Jüdischer HochachulausecbuO. Dienetag, den i. Juni 1087, West in unserem Zentralhelm, IX., Alserstraße 26, um 20 Uhr, Hugo Döblin sein dreiaktigee Drama: „Goliath ereohlägt David.“ Allste willkommen! Von Direktor Eduard Rozsa Mit einem Artikel, 'betitelt „Vorsorge für I Leute nach Palästina auswandem, da sie die Alten und Jungen“ von Dr. Karl Schwager in Linz, hat „Die Stimme“ eine Diskussion über die Umschi ob tungsf rage angeregt. Es sei mir gestattet, auch meinerseits zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Ich fühle mich dazu um so eher berufen, als ich als langjähriger Leiter des jüdischen Lehrlingsheimes „Zukunft“ auf diesem Gebiete über einige Erfahrungen verfüge, die ich der Allgemeinheit gerne zur Verfügung | eohaftlichen Gründen — jüdische Kinder in auch in ihrer Heimat leben konnten und auch andere Länder bei der Einwanderung in Betracht kamen. Heute aber ist es fast unmöglich, einen jüdischen Buben, der ein Handwerk erlernen will, bei einem christlichen Meister unter Zubringern Ja, selbst die wenigen jüdischen Gewerbetreibenden, die vorhanden sind, weigern sich oft — zumeist aus wirtstelle. Bevor wir die heutige Situation beleuchten, werfen wir einen kurzen Blick auf die Vorkriegszeit. Vor allem müssen wir wissen, daß in der Vorkriegszeit von einer systematischen jüdischen Auswanderung keine Rede war. Palästina als Auswandenmgsiand war damals noch nicht vorhanden, und wenn jemand auswamdern wollte, kamen nur die Vereinigten Staaten in Betracht. Aber selbst nach Amerika wanderten in größerer Zahl nur Juden aus Galizien aus, das auch schon damals ein Elendsgebiet war, außerdem — aber in viel kleinerer Zahl — Juden aus der Slowakei. Das Sprichwort „Bleib im Lande und ernähr' dich redlich“ wurde von den Juden in ganz besonderer Weise angewendet. Die Juden der Vorkriegszeit ernährten sich zum sehr großen Teil vom Handel. ihrem Betrieb aufzunehmen. Was soll aber aus unseren Kindern werden, wenn sie nirgends Einlaß finden können? Es ist in der letzten Zeit sehr viel von Errichtung von Lehrwerkstätten geschrieben und gesprochen worden. Auch ich selbst habe vor nicht langer Zeit in einer anderen Zeitschrift die Errichtung von Lehrwerkstätten propagiert. Reifliche und gründliche Überlegung haben mich aber dazu gebracht, die jüdische Öffentlichkeit vor der Errichtung von solchen Lehrwerkstätten zu warnen. Sehr viele Gründe sprechen gegen die Lehrwerkstätten. Ich will einige davon kurz erwähnen: 1. Es wird heute in der Fabrikation eine solche Präzisionsarbeit geleistet, daß sich immer mehr und mehr Spezialarbeit entwickelt. Nicht nur die Arbeit am laufenden Band erfordert es, daß sich die Arbeiter für eine Spezialarbeit, oft nur für einen einlichen Sinne des Wortes war, und auch von wohlhabenderen Leuten in Anspruch genommen wurde. Eine gänzlich veränderte Situation finden wir nach dem Kriege vor. Die erste große Veränderung schuf die Einwandierungsmögliohkeit nach Palästina. Es ist ein großes unvergängliches Verdienst des politischen Zionismus, daß er nicht nur eine neue, sieb seines Judentums bewußte und auf sein Judentum stolze Generation schuf, sondern, daß auch in der Berufsumschichtung ein Wandel geschaffen wurde. Erst wurde in der jungen Generation die Sehnsucht nach Erez Israel erweckt, dann wurde aber diese Generation zum Bewußtsein gebracht, daß man dort ganz anders arbeiten müsse, als es bisher in Europa geschah. Wir brauchen in Palästina keine Kaufleute, keine Advokaten, nur in geringer Anzahl Ärzte, aber schon gar keine Hausierer, Agenten und sonstige Helfershelfer des Handels, dafür aber in großer Anzahl jüdische Bauern und jüdische gewerbliche Arbeiter. Durch den Zionismus ließen auch solche Menschen ihre Kinder ein Handwerk erlernen, die infolge ihrer sozialen Lage und ihrer gesellschaftlichen Stellung früher nie daran gedacht hätten. In den ersten Nacbkriegsjahmi bereitete die gewerbliche Ausbildung der jungen Leute gar keine Schwierigkeiten. Während des Krieges war die ganze Industrie und das Handwerk auf den Krieg eingestellt und alle arbeiteten nur für die Kriegsindustrie. Nach Friedenssohluß begann daher ein wahrer Warenhunger auf Juristen. Es wurde sehr viel produziert und geschaffen, es war viel Arbeit vorhanden und jeder Mensch, der arbeiten wollte, konnte untopgebracht werden. Es wurden in diesen Jahren auch viele jüdische Handwerker mißgebildet, da auch die christlichen Meister bei Aufnahme von Lehrlingen keinen Unterschied in der Konfession machten. Fortdazu eine Meister Natürlich gab es auch jüdische Handmeinen Handgriff spezialisieren, sondern es werker. Es gab eine große Zahl von Schneientstehen infolge der täglichen rapiden Entdern, Kürschnern und Hutmachern, schon. wicklung der Technik, immer neue und weniger Schuhmacher, in ganz geringer Zahl neue Spezialgebiete. Zu solchen Arbeiten Tischler und Schlosser. . j gehört aber eine über ein großes Kapital Selbstverständlich gab. ee auch in der i verfügende große Fabrik mit Hunderten Vorkriegszeit Juden,, die vom Handwerk von Maschinen und einem Heer von Arander« dachten als die Juden im allgemei-, beitem. Hier heißt es, sich täglich umstellen nen. So könnte man jenen hervorragenden können, veraltete Maschinen umzuwandeln, Mitgliedern der Wiener Kultuagemeinde, die, immer neue Maschinen anzuschaffen und bereits im Jahre 184(7, also fast vor 100 Ja-I ren, mit dem Ziele, die jüdische Jugend vom1 Kaufmannsstande abzmvenden und dem Handwerkerstände zu Zufuhren, unter dem Titel „Verein zur Förderung der Handwerke unter den inländischen Israeliten“ einen Verein gründeten, aus dem das heutige jüdische Lehrlingsheim hervorgegangen ist, fast prophetische Begabung zusprechen. Aus dem Jahresbericht des Vereines aus dem Jahre 1914 geht hervor, daß er im Jahre 1913, also im letzten Friedensjahr, nicht weniger als 940 Zöglinge befiirsoTgte. Diese 940 Handwerkerbursoben, die vom jüdischen Handwerkerverein befürsorgt wurden, deckten die Bedürfnisse Österreichs an Handwerkerlehrlingen vollständig, da dieser Verein kein Fürsorgeverein im eigentden Erfordernissen des wachsenden Schrittes nachzukommen. Ist kleine Lehrwerkstätte mit einem und einigen Lehr jungen fähig? 2. Ich habe vor ungefähr zehn Jahren mit Ing. Patlaschenko gemeinsam eine Lehrwerkstätte für Schlosserei und Mechanik geleitet, in der 20 jüdische Lehrlinge ihre Ausbildung erhielten. Obwohl wir mit Aufträgen überhäuft waren, mußte die Lehrwerkstätte über Auftrag des Handelsministeriums geschlossen werden, weil die Genossenschaft der Schlosser gegen die Weiterführung derselben Einspruch erhob. Diese Schwierigkeit ist noch immer vorhanden. Die Erlaubnis zur Führung einer Lehrwerkstätte wäre nur dann zn erreichen, wenn sie sich verpflichtete, keine Kundenarbeit zu verrichten und ihre Erzeugnisse nicht zu verkaufen. Wovon soll aber dann die Lehrwerkstätte erhalten werden und was soll mit ihren Erzeugnissen geschehen? 8. Für welche der vielen Handwerke sollen solche Lehrwerkstätten errichtet werden? Denn nur eine Lehrwerkstätte für 10 bis 20 Burschen zu errichten und sich um die anderen vielen Hunderten von Kindern nicht zu kümmern, wäre doch nur eine Augenauswischerei und entspräche nicht dem Zwecke. Es ist auch darüber gesprochen worden, jüdische Kinder in den verschiedenen gewerblichen Fachschulen unterzubringen und für sie dort — wenn nötig — das Schulgeld zu bezahlen. Ich bin gezwungen, mich auch gegen diesen Antrag auszusprechen. Die gewerblichen Fachschulen bilden keine Facharbeiter aus, sondern Werkmeister, Architekten, Zeichner und anderes technisches Aufsichtepersonal. Die Absolventen der Gewerbeschulen können schöne Zeichnungen machen, Berechnungen aufsteilen, eventuell Arbeitspläne hersteilen, können aber nur in den seltensten Fällen auch selbst praktisch mitarbeiten. Ich kann die Gewerbeschulen für Meistereöhne, die einst den Betrieb ihres Vätern übernehmen und leiten sollen, sehr wann empfehlen, muß a-beT abraten, Kinder dort einschreiben zu lassen, die von ihrer eigenen praktischen Arbeit leben wollen. Um aber nicht nur negative, sondern auch positive Vorschläge zu machen, möchte ich folgendes voracblagen; Das jüdische Lehrlingsheim in der Grünentorgasse, die einzige Organisation in Österreich, die sich mit der praktischen gewerblichen Ausbildung der jüdischen Jugend befaßt, soll besser ausgebaut und erweitert werden. Das Lebrlingsheirn verfügt heute über höchstens 50 Bet¬ Eß mußten auch nicht alle diese jungen ten. Diese Zahl müßte mindestens verdop DerJeMM findet heuer am Sonntag, den 20. Juni/ um 10 Uhr vorm, statt Die SckeUetUefte müssen unbedingt bis heute Dienstag, 8 Uhr abends iiiiMiiiiiiiiiiiiuii!iiiiii!iiitiiiiiiniinitmiii!iiiiiiiii!!iiiiiiiiiiiiii,iiiiiiiiiiiiiniiniiiiiiimiii!i!iiii!inniiii»iiMmi!iiiiitii im Zionistischen Landeskomitee abgerechnet sein! pelt werden, was durch einen einfachen Zubau leicht verwirklicht werden könnte. Ee müßte unbedingt eine Gartenbauschule gegründet werden, die 50 bis 60 jüdischen jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich in den verschiedenen Zweigen der Gärtnerei auszubilden. Um nicht auch durch Verwaltungsspesen belastet zu werden, könnte diese Gartenbauschule dem Lehrlingsheime angeschloßsen werden, wie es in Budapest bereits seit vielen Jahrzehnten geschieht. Die Gründung einer landwirtschaftlichen Lehrfarm, in der die Schüler in allen Zweigen der Landwirtschaft und der Viehzucht gründlich ausgebildet werden und die sich durch ihre Produktion selbßt erhalten müßte, gehört gleichfalls zu den wichtigen Forderungen de« Tages. Übrigens bereitet der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien eine Enquete in dieser Frage vor. Hoffen wir, daß sie eine Klärung der Sache mit sich bringen wird. PRACHTVOLLE VILLA mm\ 6 Z'mmer, Küche/ Bad/ Nebenraum/ großer Garten/ ganz oder teilweise zu vermieten Zuschr.: Dr.Grünberg, l.f BiberslraßeSS U Ärzte" in Wien Bei der Generalversammlung jüdischer Ärzte unter Vorsitz des Universitätsprofessors Dr. Herbert E1 i a 6, wies der geschäftsführende Vizepräsident Dr. Gustav J e 11 in e'k auf die wachsende Not unter den jüdischen Ärzten Österreichs hin. Der Eliminierungsprozeß nimmt immer schärfere Formen an. Besonders katastrophal gestaltet sic.h die Zukunft jüdischer Jungärzte, denen jede., Aussicht auf ein Fortkommen durch die Ausschaltimgsbestrebungen maßgebender Kreise genommen wird. Die Generalversammlung nahm schließlich nachstehende Protestresolution an: „Die Generalversammlung der Vereinigung jüdischer Ärzte konstatiert mit größtem Bedauern, daß, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, die jüdischen Jungärzte von der Anstellung als Hilf6ärzteandenFondskrankenanstalten seit vier Jahren ausgeschlossen werden. Sie erhebt feierlichen Protest gegen diese unverdiente und ungerechtfertigte Zurücksetzung junger jüdischer Ärzte und beschließt, neuerlich geeignete Schritte bei den zuständigen Stellen zu unternehmen, um dieses Unrecht aus der Welt zu schaffen.“ Die auf der Generalversammlung gewählte Leitung besteht aus dem Präsidenten Universitätsprofessor Dok-, tor Herbert Elias, Vizepräsidenten Doktor: Gustav J e 11 i n e k, Dr. Siegfried P1 a s c h-, k e s und Primarius Dr. Kurt T s c h i a ß n y. Jüdischer Arzt erfindet einen Blutersatz _ Einem jungen jüdischen Arzt, Dr. Friedrich Gottdenker, der am serotherapeutisdien Institut in Wien arbeitet, ist eine bedeutsame Erfindung gelungen. Es handelt sich tun ein Blutersatzmittel, das alle Eigenschaften des menschlichen Blutes besitzt und durch Transfusion in den menschlichen Körper übertragen werden kann. Das neue Präparat heißt Hämarrhäsin, ist färb- und geruchlos und unbegrenzt haltbar. Durch die epochale Erfindung wird es möglich sein, in höchster Lebensgefahr jederzeit dieses künstliche Blut zu lebensrettenden Transfusionen zu verwenden. Arbeit für jüdische Mädchen. Es besteht die Möglichkeit, jüdische junge Mädchen mit Haushaltkenntnissen in guten jüdischen Häusern iji England und Holland unterzubringen. Demnächst Beginn eines Haushaltung*- Umscbulungsk urses des Bundes fitr Hausangestellte nach England und Holland im Krüger- Heim. Meldungen bis spätestens 1. Juni in der Kanzlei des Bundes jüdischer Frontsoldaten Österreichs. I.. Bräuner* Straße 2, Telephon R 25-8-48,