Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 646 (27.5.1937)
- Date
- 1937-05-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Donnerstag, 27. Mal 1937. — Nr. 040. Dil IIIMMI Stltü 3 BAD ISCHL Pension Lehner PTrni pmsb Streng rituelle Küche mit eigenem Schüchter Großer schattiger Garten, schöne Balkons, erstklassige Küche Volle Pension von 7 bis 10 S pro Tag Ausk.: Wien, IX., Glasergasse 4a/5, Tel. A19-9-72 (1-8) Dr. Ignatz Zollschan Zu seinem 60. Geburtstag. Es gibt wohl kaum einen gebildeten Juden in der ganzen Welt, bei dem nicht der Name Zollschan die Assoziation „Rassenproblem“ hervomtft. Diese Tatsache mag den Wunsch eines Freundes, der das Glück hatte, ein Stück des Weges mit ihm gemeinsam zu gehen gerechtfertigt erscheinen lassen, Ignatz Zollschan öffentlich innigen Dank zu sagen, für das, was er seiner Umwelt .und Mitwelt geschenkt hat. Zollschan, hervorgegangen aus dem Sturm und Drang der ersten romantischen Zeit des Zionismus, wie ihn Theodor Herzls „Judenstaat“ in den Herzen der Akademiker an der Wiener Universität entflammt hatte, wandte sich schon als junger Mediziner dem Studium der Rassenfrage zu. Er schmiedete als einer der ersten in der Renafesanoe-tBeweigimg des Judentums, seine Kollegen durch Begabung .und Fleiß und durch schöpferische Arbeit weit überragend, die nötigen geistigen Waffen, die erforderlich waren, um der psychischen Beeinflussung durch die pseudowissenschaftlichen Schlagworte des Antisemitismus entgegenzutreten, die auf die geistige Minderwertigkeit der Juden hinzielten und die als Vorläufer der auf Rasse und Blut aufgebauten Massenpsychose zu betrachten sind. Welche freudige Überraschung der junge Doktor damals seinen engeren Freunden in der jüdisch-akademischen .Verbindung Unitas bereitete, als er über diese Themen Vortriige hielt und mit ihnen Detailfragen diskutierte, pnd welche Kampfesfreude auf geistigem Gebiete durch ihn geweckt wurde, kann wohl die Generation yon heute nur schwer ermessen! jJnd als dann gar sein Buch „Das Rassenprofblem“ .unter besonderer Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen der jüdischen Rassenfrage gegen Houston Stewart Ohamberlains „Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ und gegen andere Dilettanten auf diesem .unerforschten Gebiet erschienen war, betrachtete die jüdische Öffentlichkeit dieses Buch ails die Großtat eines ernsten wissenschaftlichen Denkers und sie war mit Recht tief dankbar, dem schöpfe rischen Geist, der positives dem Chaos der Meinungen enbgegenzusetzen vermochte. Es ist begreiflicherweise unmöglich im Rahmen eines Zeitungsaufsatzes die Revolutionierung zu schildern, die dieses Buch hervorrief, war es doch das erstemal, daß ein Gelehrter mit dem Rüstzeug wahrer Wissenschaft in leidenschaftlichem Drang nach Kenntnis und Erkenntnis der Problematik und den Schlagworten entgegen trat, die dem Judenhaß ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen versuchten. Der eigentliche Ausgangspunkt für die Behandlung dieses Themas war, wie Zollsahan damals in dem Vorwort seines Buches, das später viele Auflagen und Übersetzungen in alle möglichen Sprachen erlebte, selbstverständlich die Judenfrage. Dieser war aber untrennbar von dem großen Rassenproblem, und so ist es selbstverständlich, daß er die anthropologischen Grundlagen ebenso gründlich wie die historischen und physiologischen Grundlagen des Problems untersuchte und tiefgründige Analysen über den Kulturwert der jüdischen Nation anstelltc, die zusammen das Werk zu einem Standard-work werden ließen, das heute aus der Litoratur nicht weggedacht werden kann und das auf viele bedeutende Köpfe, die über dieses Thema wissenschaftlich auszusngen versuch ton, so segensreich einwirk Io. Dr. Zoitechan, denn es nicht bcschieden war, ein Lehramt von Staats wegen auf diesem von ihm so gründlich durchforschten Gebiete zu erhalten, erlebt vielleicht eine noch größere Genugtuung, als »io oft akademischen Lehrern beschieden; denn seine Arbeit wirkte befruchtend und anregend, und der bescheidene Arzt mußte aus «einer röntgenologischen Praxis, die er nach Karlsbad verlegt hatte, oft dem Rufe berühmter Forschungsinstitute folgen, um vor einem in.ternationalen wissenschaftlichen Forum seine Forsebungs©rgebnisso vorzulegen und zur Diskussion zu stellen; war er doch dazu nicht nur auf Grund der Beherrschung der gesamten einschlägigen Literatur sondern auch durch Reine Forschungsreisen befähigt. Sie führten ihn. nicht nur durch ganz Europa und den nahen Orient, sondern auch in das Tiefinnere Afrikas, nach Indien, China, Japan und nach den Ländern jenseits des Atlantik, nach Nord- und Südamerika. Du rohglüh b von wissenschaftlichem Streben und wahrhaft jüdischem Patriotismus, scheute er niemals Opfer und vertrat mutig vor den. Großen der Gelehrtenwelt, mit denen er in ständiger Korrespondenz stand und steht, seinen unbeugsamen Willen, durch seine Arbeit der Menschheit zu dienen und Klarheit in diese dunklen Fragen zu bringen. Er tat dies mit der ihm eigenen Zähigkeit um so leidenschaftlicher, als er als einer der ersten die Gefahr erkannte, wie leicht die breite Masse pseudowissenschaftlichen SchlagwoTten Bad Luhaäovice c. s. n. Asthma Katarrh« d. Atmungaorgan«. Herzu. Gefäßerkrankungen. Magen-, Darm-, Stoffwechsel-, Frauenkrankheften Saison i April-Oktober AuakUnfte: CEDOK, Reisebureau, Wien, I., Kärntner- Straße 32, Telephon R 23-4-88 erliegt-, und welche katastrophalen Folgen die „Rassenideen“ für di© gesamte Menschheit bedeuten. Wenn auch seine Anstrengungen, einen großen internationalen wissenschaftlichen Kongreß zustandezubringen, der von allen Gelehrten und Forschern, di© auf diesem Gebiet© etwas Ernstes zu sagen hatten, besucht würde, biß heute noch nicht Erfolg hatten, ßo liegt j das wahrscheinlich nicht an Zollschan, sondern an den anderen. Aber schon, daß in allen 'geistigen Zentren der Welt sich Wissenschaftler zu Gesellschaften zußammensohließen, um in seinen Intentionen zu arbeiten und aufklärend zu wirken, ist mit eine seiner Großtaten, abgesehen von den vielen wissenschaftlichen Publikationen, die er im Laufe der Jahre veröffentlicht hat, Mat Recht wird deshalb heute überall in der Welt Zollschan als einer der edelsten und beeten Forscher, als Mensch anerkannt. Mag aiuch Dr. Zollschan in manchen taktischen Fragen der praktischen und realen Politik nicht immer die allgemeine Zustimmung gefunden haben, so kann dies seiner Schätzung keinen Abbruch tun. Alle, ohn© Unterschied der Richtung, gedenken an seinem .60; Geburtstag mit tiefer Dankbarkeit und aufrichtiger Verehrung dieses Mannes. Neben der wissenschaftlichen Bedeutung Zollschans darf auch des Menschen bei diesem Anlaß nicht vergessen werden. Bescheiden in Streng rituell Villenpension Kreuzbers Breitenstein am Semmering (1050), Tel. Nr. 11 bereits geöffnet. Leitung: Frau Lola Schiff Tel. A 44-4-62 (3—7 Uhr). Prospekte auf Wunsch Keiner Art-, kein Freund großer Gesten und Worte, immer „Diener am Licht“, weiß er die Verehrung seiner Freunde zu schätzen, denen er Treue mit Treu© vergilt, und zu denen er steht-, wie sie zu ihm stehen und immer stehen wollen. Sie wissen, daß nach vielen bitteren Erfahrungen des Lebens ihre Liebe und Freundschaft für ihn eine Quelle unermüdlichen Schaffens und Keiner Jugend ist. Möge ihm diese besobieclen sein zur Freude aller, die ihm öahestehen, zum Stolze und zum Segen für das gesamte Judentum. Theodor Monteser. Jakob Steinhardt Mau kann den fünfzigsten Geburtstag dieses Künstlers nicht vorübergehen lassen, ohne seinen Namen ehrend zu nennen und die jüdische Welt mit allem Nachdruck auf sein Werk hinzuweisen. Denn Steinhardt ist eine der reinsten, stärksten und sichersten Stützen der jüdischen Kunst. Geboren in Zerkow (Posen), herangebildet ln Berlin, während des Weltkrieges in Litauen, seit einigen Jahren in Jerusalem, hat seine Arbeit ihren ost-jüdischen Charakter niemals verloren, sondern trotz allem Wechsel der Lebensort© nur immer mehr vertieft. Und schon diese merkwürdigt) Widerstandskraft gegenüber dem Milieu spricht für den Mann. Es ist eine sehr ernste, sehr männliche Kunst, di© er bervorbringt, ja man kann sagen, sie habe keine Jugend hinter sich, vo* Beginn an erscheint sie überschattet von der Schwermut des Judenschicksals in der Galuth, das Steinhardt mit wahrer und bleibender Erschütterung erlebt hat, um es ebenso — ohne Konzession an den Geschmack der Menge — gestaltend weiterzugeiben. Im Mittelpunkt seines Schaffens standen und stehen die Holzschnitte, selbst -die monochromen Gemälde teilen die Haltung der Graphiken. Die Radierung zu Gedichten von Arno Nadel, die Lithographien zu Erzählungen von Pierez, die Holzausschnitt© zu dem Buch Jonna und ganz besondere die zu der Haggada schel Pessach haben den Namen des Künstlers populär gemacht. Aber da« Wichtigste liegt vielleicht nicht bei diesen illustrativen Serien, sondern bei den h olzgesehnittenen Einzelblättern. Sie haben den Stil ihrer Technik. Aus den gern groß genommenen Formaten spricht die Maser des Brettes, der energische Zug des Messers. Schwarz stößt auf Weiß, es entsteht kein farbiger und kein atihmosphäriischer Eindruck, die Kunst bleibt Flächenkunst. Das herrschende Motiv bleibt — auch in Jerusalem — die Judengasse, das Ghetto mit seinen windschiefen Hütten oder. festgemauerten Häusern, beides dicht gedrängt und breit verdunkelt, Gassen wie Gräber mit hart zugeschnittenen, ungefügen und sehr bedrückten Gestalten. Eine passive, duldende, tragende Welt, die den Safebath fast wie einen Tischo Beaw erleidet. Aber eine Welt — der Mann, der die Gesct-zesrolle liebkost, und der Tanz am Feste Simchatk Thora beweisen es — voll tiefer gläubiger Inbrunst, jene Masse Mensch, die das heilige Kerngut des Volkes •— unberührt von Gunst und Drangsal des Geschicks — bewahrt, entgegeriharrend dem Tag der Erlösung. Die jüdische Kunst in Erez Israel wird über kurz oder lang andere Wege gehen. Denn sie lebt im Lande der Freiheit. Aber für ihren schwierigen Anfang ist es ein Gewinn, daß ihr in Jakob Steinhardt ein Künstler von so reinem Formensinn und von so edler volkstümlicher Ausdruckskraft zur Seite steht. Und daß er nun dort auch lehren kann, muß unter der jungen Generation die besten Früchte tragen. Max Eisler. Ferien in Champery - Valais Q 1050 m (Schweiz) I JUNI BIS SEPTEMBER I Sport, Unterricht fl Töchterpensionat 6/och I Chalet Sövignö, Champ&ry H HERHHHHBHMHBHBHHMBBflHMHHS Arthur Schnitzler und Theodor HerzI Wir erhalten von Herrn M. Reichenfeld, dem Testamentsvollstrecker Theodor Herzls, folgende Zuschrift: Gestatten Sie, daß ich auf den Artikel „Arthur Schnitzler und Theodor H e r z 1“ mit ein paar Worten zurückkomme. Wer die ganze Korrespondenz zwischen beiden Männern keimt, kann nicht glauben, daß sich Schnitzler im Kaffeehaus in der Weise geäußert hat; sicher ist aber, daß Herzl nicht taumelnd fortgegangen ist. Das Taumeln lag ihm nicht und nie. Völlig unrichtig ist auch die Meinung, daß Hermann Bahr von der Bewegung und Idee nichts gewußt hat! Das Gegenteil ist wahr, daß nämlich gerade Bahr vom ersten Auftreten Herzls in der Judenfrage bestrebt war, Herzl in seiner Wochenschrift „Die Zeit“ zu fördern. Bahr war auch am Sonntag eine Woche vor dem Tode Herzls viele Stunden in Edlach. Beide besprachen im Beisein Dr. Josef Redlichs und meiner Person alle sozialen und politischen Fragen. Das wenige soll genügen zur Aufklärung und Berichtigung. Ganz ergebenst M, Reichenfeld. Hist&druth Ivrlth. Samstag, den 29. Mai, 8.30 Uhr abends, spricht der Schriftsteller N. M. Glenn (Jerusalem-New York) im Vortragssaale des Oaf6 „Central“, II., Taborstraße 8, über das Thema: „Der Einfluß der Bibel auf die Weltliteratur.“ JÜDISCHES KINDER-FERIENHEIM „ATID“ S\ulol atnS&nfnecittfy(aso m) Inhaber u. pädagog. Leiter: A. Taglicht Modernst - Rituell - Erstrangig Glänzende Erholungserfolgei - Ständige ärztliche Kontrolle! - Ärztereferenzen. Sekretariat: Wien, IX., Schwarz- (panfentraffe 1t, Tel. A tW-W Letzte Aufführung von „Semaels Sendung" Für Donnerstag wurde die letzte Aufführung von „Semaelß Sendung“ mit Leo Reuß und Jenny Lovic ange&etzt. Eine Wiederholung ist nicht möglich, da di© nächste Premiere eine Umstellung deß technischen Bühnenapparates erfordert. Str. Orth. Str. Orth. Restouront RAUSNITZ BADEN, Annagasse 18, Telephon 946/8 Unter Leitung des bewährten Restaurateurs I. AUERBACH Bestellungen für Hochzeiten werden in und außer Haus aufs feinste ausgeführt. PENSION von S 8.— aufwärts ACHTUNG! '"WDÖ Töfl^ Mein Vöslauer Betrieb ist bis auf weiteres geschlossen. In den Jüdischen Künstlerspielen Wieder Premiere mit Leo Reuß Samstag, den 29. Mai, *A9 Uhr abends, findet die Wiener Erstaufführung von Kohrins jüdischer Tragödie au© unserer *Zeit „Zurück zum Volk“ statt. Das Stück enthält für den Gast Leo Reuß eine hervorragend© Rolle, die er diesmal in jiddischer Sprache spielt. A. Meißels hat Kobrins 'Werk für die Wiener Verhältnisse bearbeitet. In weiteren Hauptrollen spielen Jenny Lovic und Heimi Lewin, ferner Lora Glücksmann und Silvia Gr ohs sowie die Herren A. Bell, M. Preiß und B. Sigall. Die Regie führt Eugen Jensen vom Deutschen Volkstheater. Wegen Vorbereitung der Premiere bleiben di© Jüdischen Künstlerspiel© Freitag, den 28. Mai, geschlossen. Sonntag,’ den 30. Mai, nachmittags %4 Uhr, wird Kobrins „Zurück zum Volk“ mit Leo Reuß und der Abendbesetzung bei kleinen Preisen gegeben. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Ignaz-Blumenfeld-Widmung. für Bildhauer, Maler und Musiker. Bewerbungsausscbreibung. Anzahl der Plätze: 1 im Betrage von 260 Schilling für einen Musiker. Bewerb u n g s b © r e c h t i g t. sind: Der Musik sich widmende israelitische Jünglinge (j u n g © Männer) mit besonderen Anlagen und bereits bewährten Leistungen. G e s u c h s b e i- 1 a g e n: Geburtsschein, Heimatsohein. Mittellosigkeitszeugnis, Fachzeugnisse: Kunstbeilagen sind erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1937. E1 n r e i c hs teile: I., Seitenstettengass© 2, 1. Stock, Tür Nr. 17 (Fürsorgezentrale). Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Fürsorgezentrale unentgeltlich zu beziehen sind. Die Gesuchsbogen enthalten auch nähere, für die Einreicher wichtige Bestimmungen. Jugendgottesdlensie. Jugendgottesdi'enst für Volks-, Haupt- und Mitteteekiüer(-ionen). Samstag, den 29. Mai 1937, um 3 Uhr nachm., in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. — Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirke. Samstag, den 29. Mai 1937, um K5 Uhr nachm., im Leopoldstädter- Tempel, II., Terapelgasse 5, und in den Bezirks-Synagogen, 9. Bezirk, Müünergasse 21, und 20. Bezirk, Kluokygas&o 11. Zum Brennpunkt jüdischen Interesses — dem Zionistenkongreß Zum Brennpunkt des Weltinteresses — der Weltausstellung Zum Brennpunkt südlicher Sonne — der italienischen Riviera führt die Gesellschaftsreise, die der Klub „Erez Israel“ in der Zeit vom 1. bis 15. August durchführt. Im Preis o von S 298.-- ist die Fahrt Wien—Wien, Schnellzug 3. Klasse, die Verpflegung, beginnend mit dem Nadhtmalü ln Basel und endigend mit dem Mittagessen an der Riviera, Gepäcikbransport© von und zu den Bahnhöfen, Trinkgelder und sonstige Abgaben inbegriffen. Gegen Aufzahlung von S 60.— kanu der Aufenthalt an der Riviera um eine Woche verlängert werden. Für rituelle Verpflegung ist gesorgt. Da in einem späteren Zeitpunkt die Besorgung erstklassiger Hotelzimmer, vor allem in Paris, auf Schwierigkeiten stieße, ist baldigste Anmeldung erwünscht. Auskünfte und Anmeldungen täglich zwischen 12 und 1 Uhr im Zionistischen Landesverband, I., Marc-Aurel-Straß© 5, Tel. U 22-2-11. Prospekte werden auf Wunsch zugesondet. 08820292174618070717409273350630317910770010711018