Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 646 (27.5.1937)
- Date
- 1937-05-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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•«ft« 4 Dü Ü1MMI Nr. 646. — Wien, Donnerstag, 27. Mai 1687. Die jüdische Situation in Belgien Von unserem N. T.'•Berichterstatter. 1 In einem in den letzten Tagen erschienenen Artikel nimmt diese Bewegung zur Judenfrage Steilung und wendet eich entrüstet gegen die pöbelhafte Propaganda eines Lode Weiter, weil diese die Reinheit eines wirklichen Antisemitismus beschmutzt. Diese flämische Bewegung bemüht sich, eine wie senschaftliche Art von Judemfeindschaft ziu betreiben; sie stellt fest, daß die Juden keine Volksgenossen sein können, daß eie auf Gaßtrechte beschränkt werden müssen und daß ihnen die Möglichkeit geuommen werden müsse, sich in großer Zahl im flämischen Teile dee Landes festzusetzen. Wenn dieser Antisemitismus heute auch noch nicht direkt gefährlich ist, so ist die flämische Bevölkerung durch die nazistische Propaganda fortwährend bearbeitet und kann in der nächsten Zeit bedenklich aufgehetzt werden. Da die Mehrzahl der Juden Belgiens im flämischen Teile und namentlich in Antwerpen lebt, muß man auf der Hut sein. Nun ist die Schaffung einer Einheitsfront im jüdischen Belgiern auch nicht leicht diurohausetzen. Antwerpen ist wohl die jüdische Hauptstadt des Landes; seine jüdische Bevölkerung ist der bewußte Teil der belgischen Judenheit. Aber in Brüssel ist der Sitz der Regierungsstellen und dort herrscht noch immer der Einfluß einer kleinen Minderheit vor, die «ich weder von der Assimilation lossagen kann, noch von den Ereignissen der letzten Jahre gelernt hat. So hat eich vor kurzem in Brüssel ein Kreiß gebildet, der ee sich zur Aufgabe macht, die sogenannten Oßtj u d e n an die Lebensformen dieser Minderheit zu adaptieren. Diese Herren behaupten, daß der Kampf gegen den Antisemitismus damit beginnen müsse, um diese Menschen ihrem Stile anzupaasen. Unsere zionistische Zeitung „L’Avenir Juif“ hat in ein paar kurzen schlagenden Artikeln gegen diese Bewegung Stellung genommen, die kaum lebensfähig werden kann, weil die allgemeine Entrüstung der bewußten jüdischen Mehrheit die Initiatoren zaghaft werden Heß. Von Antwerpen aus ist ja das jüdische B elgien zionistisch geworden. Trotz der verschiedenen Strömungen der letzten Jahre hat der zionistische Gedanke fast die Gesamtheit der belgischen Juden erfaßt. Man beschäftigt eich bei uns überall mit zionistischer Tätigkeit und die großen Erfolge, die wir in unserer zionistischen Arbeit hatten, wirken sehr beträchtlich auf die jenigen ein, welche uns zum Teil auß Atavismus und zum anderen Teile aus Angst noch fernstehen. Wenn unsere Anstrengung für den Mifal BizzaTOn fast 10.000 Pfund aufbraohte und wieder eine neue Aktion im Gange ist, um für den Keren H a j e s ß o d und die Huleh-Aktion Mittel aufzubringen, wirft man unß oft vor, daß wir immer wieder die Juden Belgiens für Palästina in Anspruch nehmen und für die einheimischen Zwecke keinen Sinn haben. Dabei sind es in erster Linie Zionisten, welche fast die gesamte Wohlfahrtsarbeit leisten und welche ihre Kräfte in der aufreibenden Fürsorgetätigkeit für die arme jüdische Masse verzetteln müssen. Die Regierung hat im allgemeinen mit viel Wohlwollen unsere Arbeit in dieser Richtung erleichtert. In der Flüchtlingsfrage ist man im allgemeinen in Belgien milder vorgegangen als in allen anderen Nebenländern des Dritten Reiches. Die Agitation im Mittelßtande gegen unsere Ärmsten, gegen jüdische Hausierer, konnte zum Teil entkräftet werden und die unter der Wirtschaftskrise hervorgerufenen Einschränkungen der Arbeit fremder Staatsbürger, welche einen Teil unserer jüdischen Bevölkerung traf, konnte in großem Maße gemildert werden. Eine vollständige Lösung wirtechaftlichjüdiißcher Fragen im Galuth ist ja nicht möglich. Am allerwenigsten in einer Zeit, in der die kleinen Länder des Westens immer wieder vor neuer jüdischer Einwanderung auß dem Osten stehen. Weil wir das wissen, wenden wir unsere Hauptkraft auf unsere zionistische Arbeit, die allein berufen ißt, uns der Lößung der jüdischen Frage zuzuführen. (Nachdruck verboten.) Der Schrecken aus der Wüste Von M. Y. Bcn*gavriel In der jüdischen Presse waren in den letzten Monaten zum Teil unrichtige und zum Teil übertriebene Nachrichten über Belgien verbreitet. Sowohl über die innere Politik als über das jüdische Leben in Belgien scheinen die Informationen nicht immer richtig weitergejeitet zu werden. Die jüdische Berichterstattung iet ja überhaupt mangelhaft. Der nichtberufene Journalist sucht Sensationen, die manchmal nicht vorhanden sind. So hat man in den letzten Wochen von einem nationalsozialistischen Angriff auf die Juden in der Diamantenindusfcrie 'berichtet, und wenn dem auch etwas zugrunde Hegt, so ist es weder zu offenen Kämpfen noch zu öffentlichen Auftritten gekommen und es gibt zunächst in Belgien heute noch keinen Nationalsozialismus. ■ Gewiß steht Vieles unter dem Einfluß der Theorien des Dritten Reiches. So hat eine Gruppe flämischer Diamantenhändler, die eifersüchtig auf die Stellung der Juden in der Diamantenwelt wurden, seit Jahren gegen die Fremden zu hetzen versucht, welche das Diamantenfach beherrschen. Unter „Fremde n“ verstehen sie nicht nur Staatsbürger anderer Länder, sondern auch- Juden belgischer Staatsbürgerschaft. Im Zusammenhänge mit einem Konflikt zwischen dieser Organisation und dem offiziellen Syndikate belgischer Diamantenhändler, an dessen Spitze ein Jude steht, wurde dem Ministerium eine vertrauliche Eingabe übergeben, in der darauf hingewiesen wurde, daß die Diamantenindußtrie in den „Händen von Fremden“ 6ei, und daß deshalb, weil die Juden nicht so anhänglich an ihr Land sind wie die anderen, die Befürchtung besteht, daß eines schönen Tages die Diamanteninduetrie auswandem könne. Diese geheime Note wurde uns aber bekannt. Da der Führer der flämischen Gruppe, Hellings, in der Verwaltung des Diaraamtenklube war, wurde er gezwungen, seine Demission zu geben. Die Regierung und die Verwaltung der Stadt nahmen entschieden Stellung für uns, was nicht zu verwundern ißt, wenn man bedenkt, daß die Diamantenindußtrie ihre ganze Bedeutung nurden Juden verdankt. So ist diese Angelegenheit vorläufig erledigt, was aber nacht sagen wild, daß an Stelle der Feindschaft eine wahre Freundschaft getreten ißt. Der Antisemitismus macht in seiner rassischen Form auch hier Fortschritte unter dem Einflüsse der Lehre dee Dritten Reiches. Dabei dßt er in jeder Gruppe sehr verschieden. Nach der Abfuhr, die D egr eile und die Rexisten amll. April durch ihre Niederlage gegenüber dem Ministerpräsidenten Van Zeeland erfahren haben, tritt diese Partei etwas mehr in den Hintergrund. Der rasche Aufstieg ist gebrochen. In den Reihen der Rexisten scheint es verschiedenartige Ansichten zu geben, was daraus hervorgeht, daß Degrelle an seine Genossen die hitlerähnliche Mahnung richtet, daß der Führer wohl beraten werden kann, daß aber ßeinen Beschlüssen unbedingt zu gehorchen ist. Die Rex-Bewegung besitzt zwei Zeitungen: „Le Paye Töel“ in der französischen Sprache und „V o 1 k e n S t a a t“ in flämischer Sprache. Während die französische Ausgabe mehr oder minder frei von antisemibißchen Ausführungen ist, bringt daß flämische Organ in letzter Zeit wieder mehrfach Aufsätze antisemitischer Natur. Die Rex-Bewegung, die lange Zeit nicht entschlossen war, öffentlich antisemitisch zu sein, macht Konzessionen gegenüber der in flämischen Kreißen entwickelteren antisemitischen Propaganda. Während im wallonischen Teil Belgiens nach der Niederlage Degrellee nur wenig antisemitische Notizen zu finden sind, ißt in Flandern der Antisemitismus ziemlich stark angestiegen. Lode WeltOT, ein Individuum dunkelster Herkunft, gibt nach dem Untergange zweier anderer antisemitischer Blätter ein Blättchen heraus, das mit Nachrichten deß nationalßozialißtisühcn „Weltdienstes“ operiert. Die „L 6 g i o n national e“, eine nationalistisch gefärbte Abart der liberalen Partei, nimmt in Flandern die Dienste Lode Weiters in Anspruch und sagt ausdrücklich, daß sie diese antisemitische Werbekraft braucht, um Mitglieder zu bekommen, während der wallonische Teil der Partei, in Liöge (Lüttich), von diesen Mitteln keinen Gebrauch machen will. Aber eine „wissenßchaftlich antisemitische“ Haltung nimmt die flamingantieche Bewegung und namentlich der Teil an, der sich die „d i e t s o h e“ Bewegung nennt, unter der Führung von Van Severe n steht und von rassischen Gesichtspunkten geleitet ist. Die palästinensischen Zeitungen brachten in den letzten Tagen eine unscheinbare Notiz, die dem Ausländer kaum etwas sagen würde. Der Eingeweihte aber wird sofort wissen, daß diese Notiz ganze Länder in Unruhe versetzen kann. Zwischen Akabah und Maan, heißt es, wurden Heuschreckenschwärme gesehen. Nichts mehr. Und doch sagt diese Notiz nichts anderes, als daß den Ländern zwischen der Wüste und dem Mittelmeer vielleicht wieder ein Krieg bevorsteht, in dem es nur ein Ziel gibt: die völlige Vernichtung des Gegners, denn wenn es wieder zu einem Aufbruch der Heuschreckenlager in der Wüste kommen sollte, dann brechen unzählige Milliarden von Tieren auf. Es ist ein Krieg im wahrsten Sinne des Wortes, der gegen diesen unfaßbar zahlreichen Gegner, dessen Schwärme im wörtlichen Sinne des Wortes die Sonne verdunkeln können, geführt wird. Die landesüblichen Vorkehrungen, wie sie seit den Zeiten der Bibel angewondet werden, wie Anzünden großer Feuer und Lärmentwicklung, erwiesen sich natürlich stets als unzureichend, besonders, weil es darum gehen muß, die fliegenden Heuschrecken, die an und für sich nicht besonders gefährlich sind, am Eierablegen zu verhindern. Die jungen, die springenden Heuschrecken nämlioh sind es, die jedes bebaute Land in kürzester Zeit in Wüste verwandeln. Das Ergebnis des Kampfes gegen diese Jungen alßo entscheidet Über Sieg oder Niederlage, welch letztero gleichbedeutend ist mit Verarmung und Elend in erster Linie der Bauernbevölkerung. Es werden daher alle nur erdenklichen Mittel angewandt; vom Einsammoln der Eier — die ägyptische Regierung zahlte im letzten großen Heuschreckenkrieg bereits fünf Gurusch für jode abgelieferte Oqiye (etwa 220 Gramm) Eier und zehn Gurusch für hundert Klio Heuschrecken — bis zu den modernen Flammenwerfern. In welchen ungeheuren Mengen der Feind herankommt kann daraus ersehen werden, daß Im Heuschreckenkrieg vor ewa fünf Jahren in Transjordanien allein, nicht weniger als 2447 Tonnen Eier gesammelt und 10.838 Karmen Petroleum — die Kanne zu 26 Liter, also mehr als eine Viertelmillion Liter — im Abwehrkampf verbraucht wurden. Eine kurze Beschreibung eines Großkampftages dürfte ein kleines Bild dieses Krieges geben. Kamelreiterpatrouillen, welche die Wüste absuchen, melden dem nächsten Posten das Herannahen einer ungeheuren Armee von springenden Tieren, genug, um mehr als die Hälfte Ägyptens oder ganz Palästina kahl zu fressen. Sofort wird das ganze verfügbare Militär des Postens und die umwohnende Beduinenbcvölkerung aufgeboten. In eiligster Arbeit werden Schützengräben aufgeworfen. Indessen . rückt der Gegner unaufhaltsam in langsamem Tempo vor. Bis er zur ersten Stellung, zum ersten Graben also, kommt. In diesen stürzen die Vortruppen hinein. In dem Augenblick, da er bis zum Rand mit Tieren gefüllt ist, wird Petroleum hineingespritzt und die Tiere werden angezündet. Die NachrUckenden, die den Rauch fürchten, stutzen und geben durch ihr ratloses Einhalten den Verteidigern Zeit, die Gräben schnell zu säubern, wodurch den schließlich doch wieder Folgenden Platz gemacht wird. Am nächsten Tag aber erweist cs sich, daß die Situation trotz aller Anstrengungen kritisch zu werden beginnt. Eine neue Armee in der Breite von sieben Meilen ist im Anmarsch, welche die Gräben zu überflügeln droht. Eilends werden Militärvcrstärkmigen herangezogen, eine zweite Linie von Gräben wird aufgeworfon und aus leeren Petroleumkanistorn worden dreißig Zentimeter hoho Blechstrelfon geschnitten, welche, die Gräbon rechts und links verlängernd, einer neben dem anderen aufgestellt werden. Sie bieten den Tieren, welche das glatte Blech nicht übersteigen können, Halt und leiten den in steter Bewegung befindlichen Zug ln die Gräben. Als letzte Reserve aber steht hinter dem Grabensystem die Fla.mmenwerfertruppo, welche alle Durchbrüche ln letzter Minute aufzufangen hat. Tage und Nächte ln glühender Sonne oder in der Kälte der Wüstennacht. Meilenweit bedecken dann die unzählbaren Milliarden verbrannter Angreifer die Wüste, die mit Duft verbrannten Fleisches an- Zion. Bez.-Sekt. Prater gratuliert ihrem treuen Mitglied Herrn Salomon Leibei und Frau zur Vermählung ihrer Tochter Rosa mit Herrn Salo Schachner und wünscht herzlichst gefüllt ist, der bald von widerlichem Ver*. wesungsgestank überdeckt wird. Aber trotz allen Anstrengungen bleibt Jahr für Jahr die Gefahr weiter akut, denn die fliegenden Schwärme spotten allen Anstrengungen; sie ziehen auf dem Ostwind ihres Weges, Hunderte von Meilen weit von ihren Brutplätzen, gefolgt von tausenden Störchen, die Heuscbreekenorgien feiern und sie nicht einmal dezimieren können, ebensowenig wie die Flugzeuge, mit denen man ihre Bekämpfung versuchte. Tausende Menschen werden aufgeboten — im kleinen Palästina allein 8000! — und viele Tausende von Pfunden ausgegeben. (Die letzte Heuschreckenkampagne kostete Palästina 50.000 L’ayl) Und dennoch ist dieser Kampf nur ein halber, solange nicht internationale Expeditionen Jahr für Jahr die Wüste nach Zentralbrutplätzen absuchen... Kein Mensch weiß, ob in diesem Jahr wieder die Pest aus der Wüste kommen wird, ob man wieder tonnenweise Gift auf die verseuchten Gebiete ausschütten wird und ob es wieder sein wird, wie es im Buch des Auszuges heißt: „Er fraß alles Kraut des Landes und alle Baumfrucht, die der Hagel übrig gelassen hatte, nicht überblieb mehr ein Grün an den Bäumen und am Kraut des Feldes in allem Land Ägypten.“ ZIONISTISCHES VOKABULAR Hapoel Hazalr „Der junge Arbeiter“, frühere Arbeiterpartei in Palästina; Wochenzeitschrift der Vereinigten jüdischen Arbeiterpartei Palästinas Hechaluz Haklal Zioni Organisation der allgemein-zionistischen Chaluzim Hias Gesellschaft zum Rechtsschutz für jüdische Emigranten Hicem Vereinigung der Organisationen Hias, Icä und Emigdirekt zur Förderung der Auswanderung und Kolonisation von. Juden High Commissioner — „Oberkommissär“, Leiter der palästinensischen Regierung Histadruth — Organisation Histadruth Haowdim „Arbeiterorganisation“* jüdische Gewerkschaftsorganisation in Palästina; praktisch unter Kontrolle der Arbeiterpartei Hitjaschwut Ansiedlung, Kolonisation Horrah jüdischer Volkstanz Hule Sumpfgebiet nördlich vom Tiberias- Seo; für jüdische Kolonisation in Aussicht genommen Ica Abk. für „Jewish Colonisation Association“, von Baron Hirsch gegründete Gesellschaft zur Förderung der Ansiedlung von Juden am Lande Imi „Mit mir“, Samimeltasche des jüdischen Nationalfonds Irgun Organisation der allgemein-zionistischen Arbeiter in Palästina Irgun leumi revisionistische Gewerkschaft Irgun mosohutaw „gemeinsame Organisation“ jüdischer und arabischer Arbeiter Ita Abk. für Jüdische Telcgraphen-Agentur; Nachriohtenbureau Jaohin „Vorbereitor“, Arbeitergenossenschaft für Pflanzungen von Plantagen Jewish Agency t= Gemeinsame Organisation von Zionisten und am Palästinaaufbau du teressierber Nich t z ionis ten Jischuw „Einwohnerschaft“, die Judenschaft Palästinas Joint Joint Distribution Committee, amerikanische Organisation für jüdische Fürsorge tätigke ft Kadimaih „Ostwärts“; älteste zionistische Studentenverbindung in Wien Keren „Horn“, Fonds Keren Hajcssod (aibgek. K. H.) „Grundfonds“,, Kolon isabiomsfonds der Jewish Agency Koren Kajemeth Leisrael (abgek. K. K. L.) *= „Ewiger jüdischer Fonds“; jüdischer Nationalfonds zum Ankauf palästinensischen Bodens in das dauernde Gemeineigentum des jüdischen Volkes Kfar — Dorf Kfar Usisischfcin Siedlung, die zu Ehren des zionistischen Führers Ussischkln in Palästina errichtet wird Kibusoh e= Eroberung Kibusch haawodah — „Eroberung der Arbeit“, Parolo der jüdischen Arbeiterschaft zur Eroberung von Arbeitsplätzen für Juden in der gesamten jüdischen Wirtschaft Kibuz — Landwirtschaftliche uhd städtische Arbeitergenossenschaft. Kibuz hameuebad — A ih eite rge n o ssenschaft en der der vereinigten jüdischen Arbeiterschaft nahestehenden Gruppen Knesset Jisrael G es am t o r g an i Sa bi on dor palästinensischen Juden 13 neue landwirtschaftliche Siedlungen wurden im Jahre der Unruhen in Erez Israel auf Keren KaJemeth-Boden errichtet