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Die Stimme · 1937-05-14 · Heft 643 (14.5.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 643 (14.5.1937)
Date
1937-05-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Ufa. 648. — Wien, Freitag, 14. Mal 1087. S«1tt 5 BAD ISCHL "IWD P®nsl°n Lehner ^»^3 ptiöi i» r'-nn»^ Streng rl uftlle KUehe mit eigenem Sohltohter Großer •ebeltiger Gerten, schöne Balkons, erstklassige KUehe Voll« Pension von 7 bis 10 S pro Tag Ausk. j Wien, IX., Glasergasse 4a/5, Tel. A 19*9-72 (1—8) Im Spital der Kultusgemeinde Die Wiener Judenheit weiß nicht recht, welch kostbares Gut *ie an diesem Spital hat. Eine Heilanstalt, deren einzelne Abteilungen von Ärzten mit Weltruf geleitet wird. Von diesem Krankenhaus, in dem ich eigene Erfahrungen und Erlebnisse sammelte, will ich einige erzählen. Wenn man mit Wiener Juden einer bestimmten Sorte darüber spricht, hört man oft abfällige Bemerkungen wie: „es ist ein jüdisches Spital, jüdische Wirtschaft herrscht dort, und dann findet man dort auch zu viel (Mjuden.“. Dazu möchte ich bemerken: Es ist wirklich ein jüdisches Spita.l, aber im besten Sinne des Wortes. Man fühlt sich dort wie 7ju Hanse, und was die jüdische Wirtschaft betrifft, so muß wahrheitsgemäß konstatiert werden, daß gewiß in keinem Wiener Spital eine bessere und größere Ordnung herrscht als hier. Die Kost ist reichlich und sehr gut, die Sauberkeit unbestreitbar. Und die Ostjuden! Ja, das ist ein Kapitel für sich. Wenn ein Kranker ins Spital kommt, bekommt er Spitalswäsche, die einheitlich ist, so daß man äußerlich, wenn der Patient nicht Bart und Käppchen trägt, gar nicht bemerkt, wer Ost- oder Westjude ist. Ich habe Ostjuden kennengeler.nt, die an Feinheit der Gesinnung und Hilfsbereitschaft direkt liebenswürdig sind, während ich Westjuden von der unangenehmsten Gesinnung und mit den übelsten Unarten antraf. Für die reichen Juden kommt ja der Zahlstock in Betracht, wo sie eigene Zimmer haben, also allein sind; sie können sogar, wenn sie wollen, ihren eigenen Arzt kommen lassen, selbst wenn dieser ein Nichtjiude ist. Der Betrieb Im großen Saal verläuft der Tag ziemlich abwechslungsreich. Um %5 Uhr früh wird daß Licht aufgedreht. Die Thermometer werden verteilt, dann abgelesen und abgeholt. Dann kommt das Waschen, Rasieren usw. Die Betten werden gerichtet und besonders Schlaiflustige haben die Möglichkeit noch ein Stündchen nachzuschlafen. Dann kommt das Frühstück und die Ärzte, die Puls und den Blutdruck messen. So vergehen die ersten Morgenstunden. Dann kommt die große Visite, der Professor an der Spitze mit einer Reihe von jungen Ärzten. Der Professor, ein liebenswürdiger Mensch, der auch Sinn für Humor hat, widmet sich jedem Patienten. Er fin- Orth. hl«3 KINDER ERHOLUNGSHEIM LEVOÜA (SLOVAKEI) Perle der Tatra / Schöne sonnige Zimmer / Erstklassige Verpflegung / Ärztliche u. pädagogische Aufsicht / Bade-, Sport- und Spielgelegenheit Auskünfte und Prospekte durch die BADEDIREKTION LEVOttl diet für alle ein gutes Wort, welches Wohltat, und so findet er vertrauensvollen Kontakt mit dem Patienten, der dort so notwendig ist. Dann kommt das Gabelfrühstück, und man erholt sich von den Mühen (!), die man bisher gehabt. Um die Mittagszeit wild das In toresse der Patienten wieder lebhaft, denn schließlich auch im Spital ißt man gerne gut. Uncl kaum ist das Mittagessen zu Ende, kommen auch schon die Besucher. Um 'A4 Uhr mahnt die Schwester: „Die Besuchszeit ist zu Ende“ und recht zögernd machen sich die Besucher bereit zu gehen. Gegen %4 Uhr ist der letzte Besuch sanft hinausgedrängt. Dann ist eine Pause ausgefüllt. durch Besudle der Ärzte; gegen 6 Uhr kommt die zweite Visite, geleitet vom Assistenten, dar freundlich und liebenswürdig die Wünsche der Patienten entgegennimrnt. Dann ist Nachtmahl. Um 8 Uhr abends wird das Licht, aibgedreht und Schluß gemacht. Patienten unter sich Immer findet sich ein Patient, der mobil genug ist, Dienste zu leisten. Er holt Wasser, hilft der Pflegerin, kurz er macht sich nützlich. Und dia kann es Vorkommen, daß ein vermögender Mann einen Schnorrer bedient. Interessant ist es, daß im Spjit&l gewissermaßen ein Recht der Nachfolge gilt. Kaum geht ein „Schammce“, so ist schon ein anderer da, der das Bedienen der Kranken als selbstverständliche Pflicht übernimmt.. Nicht alle Patienten sind angenehm, aber die Solidarität dee Leidens zwingt alle zu einer gewissen Hilfsbereitschaft, Nachsicht und Müde. Die religiösen’Vorschriften werden genau eingehalten: Der Kiddusch am Freitagabend, Awdolah am Samstagabend und eine regelmäßige Einrichtung: dee Min* ian am Samstag und selbstverständlich an Feiertagen. Mir selbst ist anfangs meines Aufenthaltes etwas Komisches passiert. Ich wollte mich, wie gewöhnlich, rasieren, da stürzte die Pflegerin auf mioh zu, eine Pflegerin, die ganz gut meine Tochter hätte sein können, und rief mir mit allen Zeichen des Entsetzens zu: „Am Schabbes willst du dich rasieren?“ — Noch vor der Visitenzeit sieht man oft Patienten die Kopftabellen studieren. Der Patient sieht nach, ob und wie die Temperatur, Puls und Blutdruck er hat und dann denkt er darüber nach, oberßieh freuen oder ob erßtöhneneoll. Die Pflegerinnen Der Verkehr der Pflegerinnen mit den Patienten ist liebenswürdig. Ich bewunderte oft die Geduld dieser Frauen, die einen schweren Dienst haben und die nie die Geduld verlieren. Im allgemeinen herrscht eine gute Disziplin, was bei Juden doch nicht immer der Fall ist. Eine liebenswürdige Ausnahme machte Berl M., ein Mann von 84 Jahren. Er hätte eine Injektion zu bekommen. „Ich will nicht“, erklärte er fest und bestimmt. Der Arzt redete ihm zu, vergebens. Immer war seine kategorische Antwort: „Ich will nicht!“ Da sagte der Arzt: „Lieber Herr M., ich muß die Injektion machen!“ — Da erklärte Berl ganz trocken: „Sie müssen? Dann geben Sie sie jenem.!“ und er deutete auf seinen Nachbarn. Lachend zog sich der Arzt zurück. Dann versuchte man es mit einem Zäpfchen. Als die Pflegerin früh mit einem Zäpfchen kam, sah er sie mißtrauisch an. „Was ist das, wozu ist das?“ — „Damit Sie besser schlafen können!“ Wieder war sein kategorisches „Ich will nicht!“ zu hören. Er motivierte sein Nein aber mit folgenden Worten: „80 Jahre bin ich alt geworden ohne Zäppel, so will ich auch jetzt keines.“ Einmal beklagte sich sein Nachbar darüber, daß er ihn mit seinem Husten störe. Berl sagte ganz heiter: „Husten Sie auch!“ Rührend war folgendes Erlebnis. Ein Kranker kam, er mußte zu Bett bleiben, da er schwer leidend war. In der dritten oder vierten Nacht sah ich, daß er sich langsam erhob und leise, mit einem Glas in der Hand, zur Wasserleitung schritt und dort behutsam, langsam den Hahn aufdrehend, Wasser in das Glas rinnen ließ. Er trank und ging langsam, mühselig zum Bett zurück. Ich fragte ihn, warum er nicht die Krankenpflegerin gerufen habe, da er doch nicht aufistehen dürfe. Da sagte er mir: „Ich wollte die Pflegerin nicht stören und die anderen Kranken, die schliefen, nicht wecken!“ Das war ein Mann, dem manche Juden, er war in „Zivil“, ärmlich-schäbig gekleidet, mit Kaftan und Pajes, rotem Bart, auf der Straße wahrscheinlich in weitem Bogen ausgewichen wären, und er zeigte sich als ein feinsinniger, gefühlvoller Mensch, an dem sich mancher „Kulturmensch“ ein Beispiel nehmen könnte. Und zum Schluß noch etwas, was sich eigentlich nicht verdeutschen läßt. Die Bedienerin wusch den Fußboden auf. Dabei wollte ein Patient aus dem Bette auf den nassen Fußboden. Da sagte sie: „Oi, seid Ihr e Uintam, ausgerechnet jetzt müßt Ihr aufistehen!“ Der Patient zog folgsam seine Füße ins Bett zurück. Ich habe mich im Spital woblgefühlt und ich werde immer mit Rührung und Dankbarkeit an die Zeit meines Aufenthaltes denken. Gustav Seidemann Der Klub Erez Israel hat am 10. Mai mit einem Vortrag de« Redakteurs der „Stimme“, Bruno Heuig, seine Vortragsreihe der Arbeitssemester 1986 bis 1937 beendet. Aus diesem Anlaß gab der Präsident des Klubs, Herr Uli Lebensohn einen kurzen Überblick Über die Arbeit des Klubs innerhalb dieser Periode Untei anderen waren in diesem Arbeitsjahr folgende Referenten am Vortragspult gestanden: Dr. Apsler, Ing. Bauer, Bruno Heilig, Prof Jessner, Direktor Kellnor, Dr. Klaber, Prof. Lehmann, Doktor Osterei-, Dr. Sclimiita. Prof, Silberbusoh und Dr. Salomon Wolf, welcher vier Vorträge über zionistische Geschichte absolvierte. An die Referate schloß sich oftmals eine angeregte, nivoauroiohe Diskussion. Den Herren J. Seg&l* Rosonbach und Dr. Präger sind zwei weitere überaus gelungene Abende zu verdanken. Die große Schlagkraft des Klubs Erez Israel erwies sieh besonders aus Anlaß der Kultuswahlen, bei welchen der Klub in der Leopoldstadt einen großen Teil der Propagandaarbeit für die zionistische Liste leistete. Auoh das Balltest im Hotel Metropol darf wohl als eines der gelungensten jüdischen Feste in diesem Jahr bezeichnet werden. In diesem Zusammenhang ist auch die gemeinsam mit der zionistischen Bezirkesektion II erfolgte Goldhuoh-Ein* tragung des Dr. Löwenherz und das aus diesem Anlaß abgeihaltene Bankett zu erwähnen. Während der Sommermonate finden die Zusammenkünfte auf dem KonistanMnhügel statt. Als nächste Aktionen sind ein Gartenfest und eine Gesellschaftsreise zum Zionistenkongreß geplant. Vortrag Dr. Tartalcowor Am Schawuotfeste, und zwar Sonntag, den 16 Mai, um H6 Uhr nachmittag», spricht Herr Dr. Obafcm Tartakower im Bethaus Jeschuath Achim, II., Därwingasse 21, über „Traditionelles Judentum und der Aufbau von Erez Israel“. Die ganze ffidfedie Well blickt auf Wien, die Stadt, in der Theodor Herzl gewirkt hat und In der er begraben liegt. Mehr denn je ist das In diesen Tagen der Fall, wo wir zum Jubiläumskongreß rüsten. Am 81. Mai endet die Schekelkampagne und am 1. Juli findet die Köngreßwahl statt. Diese Wahl muß eine mächtige Demonstration für den Zionismus und die erlösenden Ideen Herzls werden. Beteiligt euch daher an der Schekelarbeit und erscheint wie ein Miann an der Urne! BAD LUHACOVICE c.s.r. Hervorragende Heilquellen. Natürliche Kohlensäurebäder. Moorbäder. Bewährte Wasserheilanstalt. Modernet ausgestattetes Inhalatorium. Saison: April bis Oktober. Billige Pauschalkuren Auskünfte: CEDOK, ReUebureau, Wien, I., Kärntnerstraße 32. Das Beth-Hamidrasch ist In Gefahr! Vom Verein Tiferes Backurim erhalten wir folgende Zuschrift: Als unsere Väter als römische Gefangene aus der Heimat in die Fremde geschleppt wurden, da mußten sie alles zurücklassen, was ihnen lieb und teuer war, die herrlichen Täler, diie prangenden Fruchtgefilde, kein Baum, kein Strauch, der «de begleitete als Trost im ihrem Elend. Das Beth- Hamidrasch aber folgte ihnen, wie eine Mutter, dde ihr Kind nicht im Stiche läßt; sie folgte innen als ein Stück ihrer Heimat, als das geistige Erez Israel, das — immer bereit, dde Schutz und Trost suchenden Kinder aufzunekmen — dem verstoßenen Volke eine zweite Heimat gewährte. Der Anblick fortschreitender Verödung der Thora-Stätten, wie er in letzter Zeit leidier zu verzeichnen ist, muß im Herzen eines jeden bewußten Juden die schmerzlichsten Gefühle erzeugen, bange Sorgen, gepaart mit bitterer Selbstankl&ge. Denn woran es hier fehlt, ist nicht die lernbegeisfcerte Jugend, sondern die materiellen Mittel, dieser Jugend den Aufenthalt auf den Jeschd-woth und anderen Thora-Stätten zu ermöglichen. Vom Verein „Tiferes B a c h u r i m“ werden 120 bis 150 Wiener Kinder Semester für Semester an den Thora-Stätten des Ostens erhalten. Die materiellen Opfer, die für die Durchführung dieser Leistung erforderlich sind, sind, wie sich von selbst versteht, gewaltig und werden nur von der Größe und Heiligkeit des Ziele« übertroffen, dem sie dienen. Aus dSesern Grunde haben die Repräsentanten der. österreichischen Kultusgemeinden und der Wiener Tempel- und Bethausvereine in einer großen Konferenz am 25. April d. J. unter dem Patronat des Oberabbiners Doktor Taglioht, Rösch Beth Din, Rabbiner Josef Rabad, Rabbiner Fürst und Großrabbiner Heschel beechlossen, den Schabbos Parschas Bamidbor, beziehungsweise den zweiten Tag de« Schewuotfestes zu inem Tag der Sammlung für die Thora und ihre Jünger zu proklamieren. In sämtlichen Tempeln und Betbäusem Österreichs werden an diesen Tagen Verpflegstage für arme Talmud-Sohüler 2u Händen des „Ttferes Bacbiurim“ gespendet werden. An alle Glaubensbrüder ergeht der Appell: Spendet opferbereit am Feste der Thora für die Helden der Thora! Zionistischer Veranstaltung*- hütender Freitag, den 14. Mal. 2. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni und Stadtkibuz, Rue-ppgasse 8, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath, Vortrag Dr. Alfred Werner: „Ernstes und Heitere« aus eigenen Schriften.“ Montag, den 17. Mal. 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, 8 Uhr abend«, Hebrääschkurse für Anfänger und Chug Ivri für Vorgeschrittene. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25, 8 Uhr abend«. Gesellige Zusammenkunft. Dienstag, d«n 18. Mal. 2. Bez.: WIZO II, im WIZO-Heim, Schottenring 25, 8 Uhr abends. Gesellige Zusammenkunft. 9. Bez.: Sektion VHI/IX, Wäbrmgerstr. 6/8, 8 Uhr abends Chug Ivri. 13. Bet.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, 8 Uhr abend«, Vereinsabend. 16. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni, Frauengasse Nr. 9, 8 Uhr abends. Dr. Otto L ö w y: „Pflichten des Ohaliuz gegenüber seiner Organisation.“ JÜDISCHES KINDER - FERIENHEIM »ATID« Spital am Semmering (820 m) Inhaber u, pädagog. Leiter: A. Taglicht Modernst * Rituell Erstrangig Glänzende Erholungserfolge I Ständige ärztliche Kontrolle I XriUrtttrantM. Sskrstariati Wl«n, ix„ SchwarxspanlarstraBa 12, Tel. A 26-3-73 Mittwoch, den 19. Mal. 2. Bez.: Sektion H, Volkertsprengel, CafC Kaiser Josef, H„ Heinestraße 25, YS Uhr abends. Vorführung des neuesten Palästinafilmes. — Dr..Richard Pokorny, Vizepräsident, dos Zionistischen Landesverbandes: „Gesell i c h t. e der R i t u a 1 m o r d 1 ü g e“, und Dr. Abraham Schmerler: „Unsere Stellungnahme zum 20. K o n g r e ß.“ 2. Bez.: Sektion Schlittel, Löwengasse 39, Cafe Residenz, 9 Uhr abends, Dr. Nakum Blauer: „Wirtschaftliche und soziale Wandlungen im jüdischen Leben. 4. Bez. Sektion IVIV, Hauslabg. 2, YjO Uhr abends. Dr. I. H. Körne r: „Z i o ni s tische Fragen und der 20. Zionistenkongreß Die Sektion teilt mit, daß sie am Mittwoch, den 26. Mai, um y39 Uhr abends, in den jüdischen Künstlerspielen, Prateretraße 34, eine Sondervorstellung des Theaterstückes „Semaels Sendung“ mit Leo Reuß veranstaltet. Freunde und Gönner der Sektion IV/V werden höflichst ersucht, zahlreich zu dieser Veranstaltung zu erscheinen. 10. Bez.: Sektion X, Pornerstorferstr. 25, A9 Uhr abends. Gesprochene Zeitung. Referenten: Dr. Henny Lichtenstein-Rappaport und Dr. Hugo Groß. Iß. Bez.: Sektion und WIZO XIV/XV, Herklotzgasee 21, H9 Uhr abends, Dr. Paul Berger, Vizepräsident de« Zionistischen Landesverbandes: „Palästina 1937 nach der. Kris e.“ 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, XX., Universumstraße 62, A9 Uhr abends, Vereins¬ und Vortragsabend. Donnerstag, den 20. Mal. 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, %9 Uhr abends, Dr. E. V. P o r d e s: „Volk ohne R a u m.“ 7. Bez.: WIZO VI/VII, Hermanngasse 9, 8 Uhr abends, Vortrag Dir. Dr. Viktor K e 11n e r. 18. Bez. Sektion und WIZO XVIII., Weimarer- Straße 7, y,9 Uhr abends. Prof Dr. Wilhelm Stein: „Palästina in Gefahr?“ Wohnung in Baden (Hodiparterre) bestehend aus Zimmer, Kabinett, Küche, moderne Warmwasser- und Badeanlag-e, möbliert, großer Garten, ab 15. Juni zu vermieten. Daselbst auch einzelne Zimmer mit Koscher* Pension Med. Dr. S. Deutsch, Wassergasse 14 Hechaluz Haklal Zioni Freitag, don 14. Mai, 8 Uhr abends, Stadtkibuz, Rueppgasse 8, Onegg Sabbath. Vortrag Dr. Alfred Werner: „Heiteres und Ernstes aus eigenen Schriften.“ Dienstag, den 18. Mai, 8 Uhr abend«, Snif X, X., Pernerstorfergasse 25: Gesellige Zusammenkunft. Dienstag, den 18. Mal, 8 Uhr abends, Snif XVI/XVH, Frauengasse 9, Dr. Otto L ö w y: „Pflicht des Chaluz gegenüber seiner Organisation.“ Mittwoch, den 19. Mai, 8 Uhr abends, Zentralheim, II., Novaragasse 29, 8 Uhr abends, Doktov F. Piokho 1 z: „Was erwarten wir vom Allgemein-zionistischen Chalu z?“ Gründung eines Orchesters des Hechaluz Haklal Zioni. Die Leitung des H. II. Z. sucht zur Gründung eine« Orchesters Amateurmusiker für sämtliche Instrumente insbesondere Streicher. Anmeldungen werden im Sekretariat dee H. H. Z„ I., Maro-Aurel-Straße 5 (U 22-2-11), täglich von 9 bi« 1 Uhr und von 4 bis 7 Uhr als auch bei Kapellmeister Siegmund Subak, XVIII., Währimgerstraße 125/9, entgegengenommen. Hachscharah für Gärtnerei und Obstkultur. Ohaliuzim und Chaluzoth, die für Gärtnerei Interesse haben, werden kostenlos vom II. H. Z. auBgobildot. Nähere Auskünfte und Anmeldungen im Sekretariat des H. H. Z. Zwei landwirtschaftliche Plugoth wurden Sonntag, den 9, Mai, abgefertigt. Anmeldung für die Hachscharah im Sekretariat des H. H. Z„ im Stadtkibuz, 11., Rueppgasse 8, im Zentralheim, II., Novaragasse 29, und in den Snifs des H. H. Z. Juden! Spendet Werkzeuge für die Werkstätten des H. H. Z. JÜDISCHE» KAIENOEP t4. bis 20. Mal 1937. 4. bis 10. Sfwan 5697 Freitag (14.) Sabbath-Elngang 7?« Samstat (15.) Sabbath-Ausgang 8*° Wodienab'Änltt: Bamidbar Sonntag (16.) 1. Schawuott Montag (17.) 2. Schawuott

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