Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 642 (11.5.1937)
- Date
- 1937-05-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Vtr. 649. — Wien, Dienstag, 11. Mart 1937. 011 STIMMI 8«U« 5 „lud Süß" im HuttuctUzatez Ein Stück, des dem Ensemble des Jüdischen KuIbuTtheater« reichste Möglichkeiten zur Entfaltung seiner Kräfte bietet. Unvergeßlich Martin Miller« Herzog von Württemberg: diese Mischung von Brutalität der Sinne und erbärmlioher Angst vor dom Dunkel, von maskulinem Welthunger und weibischem Obnmaohtsgefühl! Herzog Kart Alexander und Josef Süß Oppenheimer — kann man sich schärfere Kontraste denken? Vielleicht übertreiben die Darsteller sogar in der Gegenüberstellung von Tier und Geist, namentlich der im übrigen vortreffliche Friedrich Links sollte dem TatmonschCn Süß, zumindest in den ersten Bildern, mehr die triebhafte Roheit des zeitgenössischen „Kavaliers leihen, die dann sowohl die gesellschaftliche Affinität zwischen ihm und dem Saufbruder Herzog begreiflich als auch die (übrigens von Feuchtwanger frei erfundene) illegitime Abstammung Oppenheimers von einem adeligen Wüstling glaubhaft erscheinen ließe, während Links mehr das mütterliche Erbgut des Finanzrates: skeptische Überlegenheit und Gedanken blässe hervortreten läßt. Rudolf Weiß, der dieses Schauspiel von Ashiey Dukes packend auf die Bühne gestellt lvat, gestaltet den Rabbi Gabriel Oppenheimer mehr als unheimlichen „Magus“, denn als den Gottsucher und Menschenfreund, der das andere, dem Süß diametral entgegengesetzte Judentum vorstellt. Lisi Einberger ist für die Rolle Naerais, der blutjungen, orientalisch halberwachten Tochter Oppenheimer«, wie geschaffen, doch wirkt ihre Lieblichkeit ein wenig kalt. Rabbiner Jakob Emden (Marcel Barth): gruftdunkle Stimme des Gewissens! Die christliche lärmende, widerspruchsvolle Welt: Max G o f f i n stellt überzeugend den anscheinend unbeteiligten Intriganten Geheimrat Weißensee dar, während Joachim Laatz den preußischen General Remchingen ein wenig zu stark karikiert. Entzückend das Spiel der drei Damen: Herzogin Marie Auguste, die ihren Gemahl um den Kopf überragt (Alice Koch), die reine, edel fühlende, von Ekel vor dem Treiben ihrer Sfcandesgeno&sen erfaßte Gekeimrafetoehter Magdalon Sybillen, die sich mit dem anderen Außenseiter, mit Süß, verbindet, von der scharmanten Martha Auffärber durch alle Phasen weiblicher ErJebnlsmöglicbkeR ergreifend gespielt, die Schauspielerin Grazielle, von Erika Fischer -Weith als ein trotz . allem Leichtsinn sich ihres Eintagsfliegensch'icksals bewußtes federleichtes Ding gestaltet. Der Bühnenbildner Gottfried Berger hat aus dom Nichts die Atmosphäre des deutschen Spätbarocks hervorgezaubert. Ein Fluidum der Echtheit, der Schicksalswahrheit geht von der Aufführung aus, die zeitnahen Sentenzen (von L. Lammert verdeutscht) stechen den Zuhörer wie Nadeln ins Herz! Dr. A. W. Konzert Alexander Kipnis Eä ist eine seltene Erscheinung, daß ein Bühnensänger bei einem Konzert nur Lieder singt, und es sind Gezählte, die dazu berufen sind. Kipni« iefc eine Künstlorpereöniichkeit größten Formats, der einfach alles kann: gleichgültig, in welcher Sprache er singt, stets schwangt auch der Geist und die Seele der Sprache mit, in der das Lied gedacht wurde. Wie ein großer Maler misoht er auf einer gewaltigen Palette die Farben, die er in verschwenderischer Weise seinem prachtvollen Baß verleiht; berückende Crescendi und Decresoendi, herrliche Schwell- und Sohwebetöne, hauchzarte Piani erklingen, doch werden alle technischen Feinheiten stets einer höheren Idee untergeordnet. Ob er schalkhafte und heitere Liedor singt oder sich mit den letzten Dingen des Lebens in den »Vier ernsten Gesängen“ von Brahms auseinandersetzt, wenn er die tiefe Traurigkeit der unendlichen russischen Steppe hervorzaubert und zu den Herzen spricht, stets vermag er — letztes Ziel jeder Kunst , das Gute und Schöne, das im Menschen schlummert, zu wecken und zu veredeln. Die enthusiasmierten Hörer bereiteten dem Künstler, der in Geberlaune vieles zugab, begeisterte Ovationen. Ernst Winkler. Der Dichter Ber Horowitz In Wien In Wien weilt gegenwärtig der bekannte Dichter und Maler Ber Horowitz. Einige Bändo Erzählungen, Novellen und Gediohte bekunden die fruchtbare und talentvolle Feder dieses Manne«. Um nur einige von ihnen Zu nennen: „Von meiner Heimat“, „In die Berge“, „Wundergesohichten“, „Daß Reich der Erde“ und „Chaluzim“, In seinen Werken schildert Horowitz meisterhaft das Leben des Dorfjuden, des jüdischen Bauens und seine Verbundenheit mit der Natur. Horowitz ist aber auch bekannt als Maler und Porfrätist. Er porträtierte Bialik, Einstein, Dubnow, Schagal, Thon u. a. In Paris wind er demnächst eine Ausstellung veranstalten. Künstlerakademie deutscher Emigranten. Donerstag, den 13. Mai, veranstaltet, eine Gruppe aus Deutschland ausgewanderter jüdischer Künstler im Theatersaal des Oafö Edison ©ine KUrostlcrakademie. Es treten auf: Paul Siegner (Conference), Ernst Urbach (Gesang), Bernhand Döblin (Rezitationen) und die Tänzerinnen Gritta und Marion. Am Flügel Gideon May. Außerdem hat Bobby Weiser in uneigennütziger Weise im Interesse der Emigranten seine Mitwirkung zugesagt. Die Leitung liegt in den Händen von Fräulein Lilly Schindler. Karten nur an der Abendkasse. Gustav Flnzi gestorben Am SO. April starb in Troppau Gustav Flnzi, der den alten Zionisten in Österreich in guter Erinnerung ist. Er war Obmann des zionistischen Vereines Jeschurum in Troppau, Mitglied und später Obmann des zionistischen Distriktskomitees für Mähren und Schlesien, Mitglied und dann Vorsitzender des Zionistischen Zentralverbandes für die ÖSR., Mitglied des westösterreichischeu Zentralkomitees, Mitglied des Aktionskomitees, als Kongreßdelegierter und als Vorsitzender des Logitimationsausschusses, erster zionistischer Präsident der israelitischen Kultus gerne indo Troppau (vielleicht erster zionistischer Kultusgemeindepräsident überhaupt), Präsident des Verbandes israelitischer Kultusgemeinden Schlesiens, erster Vorsitzender des Zentralkomitees für den Keren Hajessod in der Tschechoslowakischem Republik usw. Seit dem Jahre 1924 hatte sich Flinzi von jeder öffentlichen Tätigkeit zurückgezogen. Mit Finzi ist einer von der bewährten alten Garde dahingega/ngen. Ehre seinem Angedenken! Zum Vorsizenden wurde wieder einstimmig unser langjähriger Gesinnungsgenosse Elia« G r ü n 8 c h 1 a g, zum Vorsitzenden-Stellvertreter wurde Dr. Adolf Lichtenstein gewählt; weiters als Mitglieder des Ausschusses: Frau Dr. Recha Stößl (Keren- Hajeseod), Dr. Alfred Apsler (Kulturreferent), Eli Egerer, Louis Hermann, Alfred Klein (Keren-Kajemeth), Dr. Hans Lemberger, Lothar Neurath, Samuel Schkolnik, Karl Schwarz, Richard Schwarz (Kassier), Bernhard Weiß. JÜDISCHER SPORT 1111111111111111 lllllll IIIIIIIIH—... Schwimmfest im Dianabad Donnerstag fand das zweite Schwimmfest de« Gaue« I des VÖS. statt, das hauptsächlich Staffelbewerben gewidmet war, bei denen die Hakoah «ehr gut ahschneiden konnte. In der Lagenstaffel über 3X100 Meter für Jünglingo besetzte die Hakoah den zweiten Platz in 4.03 Min., während die Jungmann e n in der Aufstellung Haber, S e 1 i n k o, K u 1 k a den Sieg erringen konnte. In diesem Rennen wurde von S e 1 i n k o im Brustschwimmen mit 1.17 .Min. und Kuika im Kraulen mit 1.03.5 Min. Zeiten erzielt, die von Hakoabnern seit Jahren nicht mehr erreicht wurden. Die B-Mannschaft wurde Vierte. Auch die Damenjugemd war in diesem Bewerb erfolgreich, doch langte es nur auf den zweiten Platz. Die Mädchenßtaffel (bis 16 Jahre) erzielte in der Aufstellung K r e i n dler, Kromemetzky, Hanne Deutsch eine weit bessere Zeit und wurde in 4.32 Min. sichere Erste. Über 8X66s/s Meter siegten die Hakoah-Mädchen in der Aufstellung F r a n z i Pick, Lustig, Strauß sehr sicher. Das 100-Meter-Kraulschwimmen sah den Wasserballer Paul Klug erfolgreich, der seine frühere Bestzeit weit unterbieten konnte und Erster wurde. Auch der zweite Bakoah-Wasser- Denkmal für Professor Dr, Braun Anläßlich der ernten Wiederkehr des Todestages de« verstorbenen Wiener Internisten Professor Dr. Ludwig B r a un, fand im Spital der Kultusgpimeinde die Enthüllung eines Denkmales statt. Nach Begrüßung der zahlreich erschienenen Professoren und Ärzte durch den Direktor Generalstabsarzt a. D. Dr. Raschkes, würdigte Professor Dr. Elia« di© großen Verdienste des Professors Doktor Braun, der in seiner fünfundzwamiigjährigem Tätigkeit als Primararzt an diesem Spital eine ungemein segensreiche Tätigkeit entfaltet hat. MR Rücksicht auf die großen Verdienste, die sich der Verblichene auch als Präsident der Vereinigung jüdischer Ärzte erworben hat, hat diese Vereinigung dieses Denkmal gesetzt, das künftigen Ärztegenerationen eine Erinnerung an einen ausgezeichneten Arzt und Lehrer «ein soll. Der Obmann der Spitalskommission Dr. Körner übernahm sodann das Denkmal in die Obhut der Kultusgemeinde und kündigte an, daß durch Umwandlung eines der Lichthöfe der „Braun-Hörsaal“ durch Baurat Kempler geschaffen wird. Dail Denkmal ist ein Werk der Bildhauerin Clara Glas. An der Feier nahmen teil die Mitglieder der Familie des Professors Dr. Braun, die Primarärzte des Spitals der Kultuegemeinde, eine Abordnung der B’ne Britb mit Professor Dr. Zappert an der Spitze sowie zahlreiche Professoren und Ärzte. Generalversammteng 4er Ortsgruppe Graz Samstag, den 24. April 1. J., fand in Gegenwart des Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes für Österreich, des Präsidiums der Israelitischen Kultusgemeinde Graz und Vertreter aller Grazer jüdischen Vereine die diesjährige Generalversammlung der Grazer Zionistischen Ortsgruppe statt. Nach der Begrüßung durob den Vorsitzenden Elias Grünschiag erstattete Dr. Oskar Griinbaum ein Referat über die gegenwärtige Lago in Palästina und die Stellungnahme der zionistischen Oiganisation und des Jischuw zu den von der königlichen Kommission angeregten Projekten der Teilung, beziehungsweise Kantonteterung Palästinas. Ganz abgesehen davon, daß die königliche Kommission zu derartigen Beschlüssen nicht befugt sei, würden und müßten solche Beschlüsse an dem Widerstand des gesamten Jischuw sobeitem. Wir wollen dio Lösung der Judenfrage und niobt einen Pufferstaat. Nachdem Präsident Dr, Sonnenwald kurz über die Tätigkeit der Kultußgemeinde und die Maßnahmen der Gemeinde geigen antisemitische Aktionen berichtet hatte, erstattete Dr. Adolf Liohtenstein den Tätigkeitsbericht der Ortsgruppe, deesen prinzipiellen Teil wir bereits m der letzten Nummer der „Stimme“ veröffentlicht haben. Aus diesem Bericht und den nachfolgenden Referaten war z« entnehmen, daß die Ortsgruppe Graz tatsächlich dio lokale zionistische Organisation dar stellt und im engsten Kontakt mit der „WIZO“, dem „Hechaluz Haklal Zioni“, dem „Hechaluz“, dem „Stadtkibbuz“ und dem „Techelet-La.waw“ arbeitet. Außer den zahlreichen größeren Veranstaltungen wurden in den Oneggej-Sabbath, dem JugendBeminar und den Sichoth der Jugendbünde wertvolle kulturelle Arbeit geleistet. An der Schekel-Kampagne, die vor einigen Wochen eingesetzt hat, beteiligten sich alle zionistischen Gruppen, wie überhaupt die Ortsruppe bestrebt ist, immer und überall die Inheit der Organisation zu betonen und den zionistischen Gedanken in weite Kreise zu tragen. An die Generaldebatte, in der dem abtretenden Ausschuß für seine ersprießliche Tätigkeit gedankt wurde, folgten die Neuwahlen, die nachstehendes Resultat zeitigten: baller, der in diesem Rennen mitging, Otto Fischer, war. recht gut und wurde in schöner Zeit Vierter. Annemarie Pick ging über 662/3 Meter Kraul an den Start und beleg te den. zweiten Platz. Die junge Sp.ringerr.iege. der Hakoah beteiligte sich erfolgreich an den Kunstsprungbewerben, wobei Grete Wertheimer bei der Damenjugend den ersten Platz erzielte. Bei der männlichen Jugend endete Markus auf dem zweiten Platz, bei dein Junioren wurde Kohn Dritter. Das Waseerballmatch zwischen Hakoah und Austria brachte in der ersten Hälfte, die 2 : 2 endete, sehr schönen Sport. Nach der Pause wurden aber aber ohne ersichtlichen Grund beim Stande 3 : 2 dr e i Hakoahner vom Schiedsrichter ausgeechloßßen, und die eo geschwächte Mannschaft konnte trotz ganz hervorragender Abwehrarbeit des Tormanns O rns te in, der derzeit kaum zu überbieten ist, den vierten Treffer nicht verhindern. Es wäre ein schönes Match gewesen, wenn ein Schiedsrichter dageweeen wäre, der es verstanden hätte, den Kampf sportlich zu leiten. Herr Ing. Kubai hingegen benahm sich wie jemand, der das erste Mal ein Pfeiferl im Mund hat und sich freut, es ertönen zu lassen. Eß ißt nur merkwürdig, daß es stets die Hakoah war, die dieser „hervorragende“ Referee, benachteilig te. Die Hakoahner, die unter diesen Umständen nichts zu gewinnen hatten, spielten trotz der Niederlage gut und aufopfernd. Die beiden Tore erzielten Klu>g und Wien. Hakoah'Slege im Hockey Donnerstag besiegte die ernte Mannschaft der Hakoah den Wr. Ällr o und-Sportfclub mit 1 : 0 Toren. Den einzigen Treffer erzielte Dr. Rosenfeld. Die Reserve konnte Allroamd mR 3 : 0 (2 : 0) sicher abfertigen. Torschützen:- Griinbaum (2) und Einer. Blau-Weiß ßipielte gegen V. F. B. 0 : 0 unentschieden, und die D a me n holten. sich in der Meisterschaft gegen Arminen mit 1; 0 (1; 0) beide Punkte. Den entscheidenden Treffer erzielte Frau Tabak. Zionistischer Veranstaltung*' holender Dienstag, tl. Mal 1937. 2. Bez.: WIZO II, im WIZO-Heim Schottenring 25, 8 Uhr abends: Voreinsahend. 3, Bez.: Sektion und WIZO UI, Landstraßer I Hauptstraße 9, %9 Uhr abends, Dr. Oskar Griinbaum, Präsident des Zion. Landesverbandes Österreich: „40 Jahre Zionistische O r g a n i s,a t i o n.“ 17. Bez.: Hechaluz Haklal Zion Snif XVI/XVII, 8 Uhr abends, Zion. Seminar, Dr. Tulo Nüssenblatt: „AUien Oora is s ion-Roy al Oommlsslo n.“ 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstr. 80, HO Uhr abends, Dr. Z. Finkeistein: „Nathan Birnbaum.“ Mittwoch, 12. Mai 1937. 2. Bez.: Sektion Schüttei, Cafe Residenz, Löweugassc 39, Uhr abends, Dr. Nabum Blauer: „Wirtschaftliche und soziale Wandlungen im jüdischen Lebe n.“ 2. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni II, Novaragasse 29, H8 Uhr abends, Redakteur Bruno Heilig: „Soziale Probleme der Jugend. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25, 149 Uhr abends, Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zion. Landesverbandes Österreich: „Palästinnreiso 1937 — Sein Erlebnis.“ „ 17. Bez.: Sektion und WIZO XVI/XVII, Frauengasse 9, X9 Uhr abends, Sabine Paßweg, Viizepräsidentin des Israeli tie eben Landesverbandes: „Die gegenwärtige Lage in P a 1 ä« t i na.“ 20. Bez.: Sektion ZwisohcnbrUoken. Universumetraße 61, HO Uhr abends: Amtsleiter Julius Rosenfeld: „Heiteres und Ernßtcs aus dem Matrikelamt.“ Donnerstag, 13. Mai 1937. 1. Bez.: Sektion 1. Prateratraße 84. Jüdische Künstierspiele, HO Uhr abends, Theaterabend: „Semael« Seadung“, mit Leo Reitß, Karten zum Preise von S 1.70 bis S 4.20 Im Vorverkauf, I., Bauernmarkt 8, ab 5 Uhr. nachmittags. 4. Bez.: Sektion und WIZO, IV/V, 8 Uhr abends, V., Stöbergasse 18. Gastspiel des Jüdischen Kulturtheaters: ,.Jud Süß“, zugunsten der Sektion und WIZO IV/V. Freunde und Gönner werden höfliehst ersucht, diese Veranstaltung zu besuchen. 6. Bez-: Sektion und WIZO VJ/VJI, Hermanegasse 9, HO Uhr abends, Kammerrat M. K o h n: „A k t u e 11 e jüdische Problem e.“ 13. Bez.: Sektion XHI, Hietzinger Hauptstraße 22, 8 Uhr abends: Generalver- Sammlung. Anschließend spricht, Professor Dr. W. Stein über: „Das Werden des jüdischen Volke s.“ 13. Bez.: Sektion Breitensee. Akkonplatz 7, 8 Uhr abends, Dr. Leopold Ehrlich (Hichler): „Heimweh nach Wifi n.“ Hechaluz Haklal Zioni Dienstag, den 11. Mai, 8 Uhr abends, Snif X, X., Pernerstorfergasse 25: Gesellige Zusammenkunft. Dienstag, den 11. Mai, 8 Uhr abends, Snif XVI/XVII, Frauengaese 9. Dr. Tulo Nussenb I a 11: „AUien Commission-Royal C o m m i s s d o n.“ Mittwoch, den 12. Mai, 8 Uhr abends, Zentral heim, II., Novaragasse 29. Redakteur Bruno Heilig: „Soziale Probleme der J u g e n d.“ Gründung eines Orchesters des Hechaluz Haklal Zioni. Die Leitung des H. H. Z. sucht zur Gründung eines Orchester« Amateurmusiker für sämtliche Instrumente insbesondere Streicher. Anmeldungen werden dm Sekretariat des II. II. Z., I., Marc-Aurel-Straße 5 (U 22-2-11), täglich von 9 bis 1 Uhr und von 4 bis 7 Uhr als auch bei Kapellmeister Siegmund Subak, XVIII., Wäh ringe rs tnaße 125/9, entgegengenommen.' Hachschara für Gärtnerei und Obstkultur. Chaluzim und Chaluzoth, die für Gärtnerei Interesse halben, werden kostenlos vom II. H. Z. außgebildet. Nähere' Auskünfte und Anmeldun- . gen im Sekretariat des II. H. Z. Zwei landwirtschaftliche Plugoth wurden Sonntag, den 9. Mai, abgefertigt. Anmeldung für die Hachscharab im Sekretariat des H. H. Z., im Stadtkibbuz, n., Rueppgasse 8, im Zentralheim, II., Novaragaese 29, und in den Snifs des H. H. Z. Juden! Spendet Werkzeuge für die Werkstätten des H. H. Z. Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten am Schewnoth-Fest. Am diesjährigen Wochenfeste werden in naebb ernannten Gemeinde- und Bezirks-. Synagogen Predigten abgehalten: Am 1. Tag- (Beginn des. VormRtagisgottesdienetes 8 Uhr): I., Seitenstettengasse 4: Oberrabbiner Doktor I. Taglicht; n., Tempelgaese 5: Rabbiner Doktor J. M. Bach; III., Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr. K. Kupfer; IX., Mtlllnergasee 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weiner; XVI,, Huibergasse 8: Rabbiner Karad. Dr. H. J. Glejser; XIX„ DolMnergasse 8: Rabbiner Doktor A. Frankfurter; XX., Kluckygaßse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelsteh]. — Am 2. Tage (Beginn des Vormittagsgottesdienstes 8 Uhr): II., Pazmanitengasse 6: Rabbiner M. Zikier; HI., Untere Viaduktgasse 18: Rabbiner Dr. K. Kupfer; V„ Siebenbrunnengasee la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobimsky; VEIL, Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; XHI., Eitolberggasse Nr. 22: Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Tumergasse 22: Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVin., Schopenhauergt-raße 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX., Dollinergasso 3: Rabbiner Doktor Ä. Frankfurter; XX., Kluckygas&e 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL, Holzraeistergasso 12: Rabbiner Dr. M. Rosemnann. Israelitische Jugendgottesdienste. Jugendgott«sdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler und -schülerinnem Samstag, den 8. Mai 1987 um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. — Besondere Jugondgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke: Samstag, dem 8. Mai 1937, um 145 Uhr nachmittags, im Loopoldstädter Gememdetempel, II., Teinpelgas&o 5, und in den Bezirkseynagogeu IX., Mttllniorgasse 21 und XX,, Kluckygasse 11. Moskir-Andachten am Schewuoth-Peste. Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gemeindesynagogen zur „Haskarah“ (Seelengedäohtnißfeier), veranstaltet der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am diesjährigen So) ewuothfeste, Montag, den 17. Mai um 6 Uhr früh, im Stadttempel, I., Seitenatettengaese 4, und im Leopoldstädter Temipel, II, Tempelgasse 5, sowie um 9 Uhr vormittags tra Festsaal des Hotel „Post“, I., Fleischmarkt 24, anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste.