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Die Stimme · 1937-05-11 · Heft 642 (11.5.1937) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 642 (11.5.1937)
Date
1937-05-11
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Vt. 642. — Wien, Dienstag, 11. Mal 1037. Oll STIMMI Satt« 3 Auf nach PolGVI Abreise 13. Mai — billig, bequem, D-Zug Auskünfte: Or. S. Tocker „In die Welt“ W.M. Renner) I IX., Lleehtensteinstraße 2, Tel. A 14-304 (nächst Schottenring) Neuer Angriff gegen italienische Juden Rom, 5. Mai. (JTA.) Die dieswöcbige Ausgabe der Zeitschrift „Quadrivio“ hat unter der Überschrift „Die jüdische Nation“ einen heftigen judenfeindlichen Artikel veröffentlicht. Der Verfasser Gino Sottochiesa erklärt, daß die Juden überall nicht nur eine Religionsgemeinschaft, wie dies von Juden in Westeuropa vielfach behauptet werde, sondern eine besondere ethnische Einheit bilden, deren Eigenschaften überall eine Reaktion gegen sie hervorrufen. Sie stünden in einem Gegensatz zu allen nationalen Staaten und würden, da sie ihrem historischen Schicksal nicht entrinnen können, stets Feinde der europäischen Kultur sein. STRENO RITUELL! Kurpenslon Dr. Hecht neben Palace-Hotel SEMMERING iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii WIEDERERÖFFNUNG: FREITAO, 14. MAI Ermäßigte Vorsaisonpreise — Diätküche. Auskunft in Wien: Dr. S. Erber, II., Hollandstr. 8. Tel. A 42-109 B (2 bis 4 Uhr) sonst A 48-3-30 Das vierte Geschlecht Warschau, 5. Mai. (JTA.) Professor Bogdan W a s i u t y n s k i, der im vergangenen Jahr Vorsitzender der Exekutive der antisemitischen Nationaldemokratischen Partei war, ist gezwungen worden, aus der Parteiexekutive ausz'uscheiden, nachdem bekannt geworden war, daß sein Schwiegersohn ein getaufter Jude ist und daß seinem Vater, dem Redakteur des scharfjudenfeindlichen nationalradikalen Organs „Jutro“ in einer Gerichtsverhandlung nachgewiesen worden ißt, daß dessen Großvater ein getaufter Jude war. Ferien in Champery- Valais 1050 m (Schweiz) JUNI BIS SEPTEMBER Sport, Unterricht Töchterpensionat Bloch Chalet Sevicjnö, Champ&ry Die Flacht aas Deutschlaad Berlin, 6. Mai. Aus dem offiziellen jüdischen Bericht über die Auswanderung und die Binnenwanderung der deutschen Juden geht hervor, daß im letzten Vierteljahr des Jahres 1936 rund 7000 Juden Deutschland verlassen hat, womit die Schätzungen über eine Auswanderung von 24.000 Personen im ganzen Jahr 1936 bestätigt sind. Aus Berlin allein sind 1665 Personen ausgewandert, die Reichshauptetadt war also an der Auswanderung am stärksten beteiligt, was die vielfach verbreiteten Behauptungen, dort gehe es den Juden noch „recht gut“, widerlegt. Nach Palästina sind 12%' der Auswanderer gegangen, nach Westeuropa 14%, nach Südafrika 18.7% und nach den U. S. A. 20.9%, nach Südamerika fast 21 %i. Die Altersklassen zwischen 20 und 40 Jahren haben mehr als die Hälfte der Auswanderer gestellt. Die Zahl der Auswanderer, die über 50 Jahre alt sind, betrug rund 1000. Dio Binnen Wanderung’ umfaßte rund 2300 Personen im letzten Vierteljahr 1936 und etwa 12.000 im ganzen Jahr 1936. Sie betraf zum überwiegenden Teil die Altersklassen unter dem 30. Lebensjahr, so daß die jüdische Provinz rapid vergreist und das völlige Verschwinden der Juden aus den Kleinstädten und Dörfern nur mehr eine Frage kurzer Zeit ist. Eine Reihe von Kleingemoinden sind bekanntlich schon aufgelöst worden. Der Verkauf von Synagogen, für die keine Verwendungsmöglichkeit mehr besteht, ist an der Tagesordnung. miiHmimiimmmiimiimiiiimwwmiiimmiiiiimwmiiiimmimiiu In drei Wochen ist Schluß der Schekelaktion. Wer nicht bis 31. Mai den Schekel gekauft und befahlt hat, verliert das W.aMrecht zum!üfmgreM Bruno ttetttgt Hände weg vom Talmud! Zur Aktion des Paulus-Werks Wer das Recht des Fremdlings beugt, hat gleichsam dm Recht Gottes gebeugt. (Talmud, Chagiga ha.) Die Vorträge, die im Rahmen der Aktion des Paulus-Werkes in Wien gehalten werden, sind bei alleT Verschiedenheit der Themen auf einem gemeinsamen Grundsatz abgestimmt: Wir haben Großes und Schönes geleistet, solange es kein Christentum gegeben hat, und dieses Große und Schöne hat das Christentum zum Teil übernommen, ja, zu seiner Grundlage gemacht, aber von dem Augenblick an, da die Trennung eintrat, sind wir abgesunken, um ins selbstverschuldete Unglück zu geraten. Die Redner des Paulus-Werkes wollen Juden für den Katholizismus gewinnen. Sie tun das sozusagen im Namen und mit Berufung auf das Judentum und seine alten Grundsätze, indem sie das, was das Judentum seit dem Aufkommen des Christentums gesagt, getan oder unterlassen bat, als Abweichung von diesen Grundsätzen hinstellen. Vergangene Woche hat Dr. Eduard P a n t aius Kattowitz, eine führende Persönlichkeit der katholischen Deutschen in Polen, über das Thema „Die Juden und die soziale Ordnung“, und Pater Franziskus M. S t r a tmann, ein gegenwärtig in Rom lebender deutscher Ordensgeistücher, über das Thema „Die Juden und wir Christen“ gesprochen. Soweit die Redner sich an das Theologische gehalten haben, verzichten wir wieder auf die Auseinandersetzung entsprechend unserem Grundsatz, daß es über das, was man glaubt oder nicht glaubt, keine Diskussion geben kann. Darum halben wir zur Rede Stratmanns, die fast rein theologisch war, kaum etwas zu sagen. Einzelne Bemerkungen, die an und für sich Kritik berechtigt erscheinen ließen, gingen in der Gesamtkonzeption des gehaltvollen Vortrages unter, so daß wir sie übergehen wollen. Aber wir müssen leider feststeilien, daß Dr. Bant, der am Dienstag gesprochen hat, dien Vertrauensvorschuß, den wir nach der Rede Professor Hdldebrands den Rednern des Paulus-Werkes zugestanden hatten, nicht gerechtfertigt hat. Zu seinen Ausführungen haben wir darum manches zu sagen. * Es hat auch Dr. Pant unsere alten Werke über alles Maß gelobt, er hat, getreu den Grundsätzen des Paulus-Werkes, den Antisemitismus, in welcher Form immer er sich zeigt, grundsätzlich und nachdrücklich abgelehnt, er hat sich namentlich mit aller Schärfe gegen dien Nationalsozialismus gewendet. Aber was er sonst zu sagen hatte, machte einen um so peinlicheren Eindruck, den es sah fast aus wie eine Begründung und Erklärung dessen, was er ablehnt, nämlich des Antisemitismus. Solche Methoden sind besonders gefährlich, denn sie können den Antisemiten schließlich das Argument liefern, eie hätten doch recht, eben weil gerade der Judemfreund das und jenes gesagt habe, und wenn der Freund es sage, müsse es doch sicher wahr sein. Besonders gegen zwei Punkte des Vortrages müssen wir uns entschieden wenden. Dr. Pant sprach über unsere Rolle in der sozialen Entwicklung (vielmehr Entartung) der Welt und sagte wohl, daß die Dinge, die man uns vorwerfe, vor allem unsere Rolle im Handel und in den Finamzmethoden des Mittelalters, nicht aus unserem Charakter und unseren Neigungen entsprangen, daß man uns vielmehr zu solcher Rolle gezwungen habe: aber gleichzeitig behauptete er, daß wir diese unsere Rollo zum Ruin der sozialen Ordnung gespielt hätten, daß wir den Ha/uptanteil an der Entartung der sozialen Verhältnisse hätten. Er sagte wörtlich: „Der Jude war nicht allein der ausschlaggebende Faktor in der Entwicklung, die zur wirtschaftlichen Katastrophe geführt hat, sondern eis hat auch dio christliche Umwelt zu dieser Entartung beigetragen.“ Derartige Formulierungen müssen wir schärfstens ablehnen. Wir sind weder die schuldigen noch die unschuldigen Verursacher der herrschenden Unordnung. Wir sind zweitausend Jahre lang ausschließlich Objekte des Geschehens gewesen, wir haben nichts verschuldet und auch nichts m i t v e r s c <h u 1 d e t. Auf die Gestaltung der Gesellschaft hatten wir keinen Einfluß. Selbstherrlich haben die christlichen Völker eich eingerichtet. Wir konnten nur am Rande dieser Einrichtungen leben. Wenn bei uns Entartungserecheinungem in der wirtschaftlichen Betätigung vorgekommen sind, so waren es Entartungsersoheinungen der Gesellschaftsordnung, wie sie die christliche Welt eangeführt hat. Wir können nicht ein Jota der Verantwortung dafür übernehmen, was die christliche Um- .w»lt In ihrer geißelteohaftlichen Entwicklung getan oder unterlassen hat. Sicher ist, daß diese Entwicklung nicht nach den in unserer Bibel festgelegten Grundsätzen vor sich gegangen ist. Für die Verletzung dieser Grundsätze kann man uns wirklich nicht verantwortlich machen. * Aber Dr. Pant geht in der Statuierung von Verantwortlichkeiten des Judentums für die Entartung der niohtjüdischen Welt noch weiter. Er konstruiert Analogien zwischen Judentum und Nationalsozialismus, ja, er spricht uns als geistige Vorläufer des Nationalsozialismus an. Er sagt, im Talmud habe das Judentum den universalistischen Geist aufgegeben, um sich ganz auf eigennütziges Eigenleben zurtiokzuziehen, wobei die Juden so weit gegangen sind, dio Pflicht zur Einhaltung sittlicher Normen und verbindlicher Gesetze nur auf Juden einzuschränken, dem Nichtjuden gegenüber aber alles als erlaubt zu erklären. Der Begriff des Nächsten sei im Talmud auf den Juden eingeschränkt. Es sei zum erstenmal das Prinzip aufgestellt worden, gut und recht sei, was dem Volk nütze — jenes Prinzip, auf dem der Nationalsozialismus fuße. Dr. Pant tritt mit solchen Behauptungen in die Fußstapfen jener Talmud-„Kommentatoren“, die man mit Recht als die Vorläufer der Schöpfer der Zionsprotokolle ansprechen kann. Jene wie diese führten ihren Vernichtungekaimpf gegen die Juden mit der Behauptung, der Jude sei eine Weltgefahr, weil er die Unterjochung der gesamten Welt anstrebe, weil er als Menschen nur den Juden anerkenne, während die übrige Menschheit nur die Bestimmung habe, in der von Juden beherrschten Welt die Rolle des Sklaven oder des Arbeitsviehs zu spielen. Es ist typisch für die Zeiten der Verwirrung der Menschheit, in denen der Antisemitismus immer wieder mit mörderischer Aktivität auf tritt, daß immer auf die gleichen Verdrehungen und Unterstellungen zurückgegriffen wird. Wir müssen auch denen, die das im Gewände des Freundes tun, energisch zuruifen: Hände weg vom Talmud! Nichts berechtigt zu Auffassungen, wie sie Dr. Pant dargelegt hat. Der Talmud enthält Diskussionen und Meinungen über Fragen der Anwendung der biblischen Grundsätze auf das Leben und er hält sich dabei durch die ganzen achthundert Jahre, in denen er entstanden ist, treu und streng an diese Grundsätze. Wir haben diesen Ausführungen als Motto einen der verbindlichen Sätze des Talmud vorausgesetzt. Der Ndchtjude wird hier unter den besonderen Schutz Gottes gestellt und das Vergehen gegen das Recht des Nichtjuden wird einer Sünde gegen Gott gleichgesetzt. Hat Dr. Pant wirklich keine Kenntnis von diesen Dingen? Wir könnten ihm noch eine Unzahl ähnlicher Sätze Vorhalten — sowohl aus dem Talmud wie aus den Schriften jüdischer Weisen und Gelehrten, die abseits der talmuddschen Arbeit an der Fortentwicklung und Kommentierung der jüdischen Ethik gewirkt haben, zum Beispiel folgenden Satz aus Philos Werk „De virtutlbus“: Das Gesetz will denen, die Ohren in den Seelen haben, laut verkünden, daß man einem, der einem anderen Volke mgehört, kein Unrecht mfilgen darf, wenn man ihm nichts anderes vorzuwerfen hat als seine Abstammung“ * Die Darstellung des Geistes des Talmuds durch Dr. Pant wirkte auf mach um so befremdender, weil ich ihm Gelegenheit gegeben hatte, Einblick in eine Schrift zu nehmen, in der ein Katholik, Landsmann des Redners, mit der Auffassung dies Talmuds, die Da*. Pant vertritt, in sehr sachlicher und gründlicher Weise abrechnet, seine Auffassung durch zahllose genaue Zitate belegend. Es ist das Buch des polnischen Gelehrten Taddäus Zaderecki „Der Talmud ira Feuer der Jahrhunderte“, das in den nächsten Tagen in deutscher Übersetzung (von Frau Dr. Minna Safier) auch in Wien erscheint. Ich hatte erfahren, daß Dr. Pant in seinem Vortrag auch über den Talmud sprechen werde und verschaffte ihm — zehn Tage vor seinem Vortrag — Abzüge des zum Druck fertigen Buches. Dr. Pant hat sich durch das, was Zaderecki sagt, in keiner Weiise beeinflussen lassen, or hat nicht einmal einen Zweifel an dem, was er anderwärts über den Talmud gelesen oder gehört haben mochte, in sich aufkommen Lassen. Er hat das objektive Werk eines Christen, der den Talmud studiert hat, um die Wahrheit zu erforschen, und nichts anderes als die Wahrheit schreiben wollte, einfach beiseite geschoben und den Talmud so kommentiert, wio er es zu dem Ziel, an das er gelangen wollte, für notwendig hielt. Er hätte NICHT ERST SEIT GESTERN werden BISEN -FEIN- WURST- UND SELCH- WAREN erzeugt. In jahrelanger Erfahrung und Verbesserung wurden sie auch für den verwöhntesten Geschmack geschaffen. — Reduzierte Preisei MERKE WOHL: DER GAUMEN LÄSST SICH NICHT TÄUSCHEN! Zaderecki, der überall genau angibt, wo seine Zitate im Original zu finden sind, genau kontrollieren können, er hätte zu Zaderecki aber auch schon darum Vertrauen haben können, weil Zaderecki durchaus kein Apologet ist, der über Judentum nur darum schreibt, weil er von vornherein entschlossen ist, ihm nur Gutes nachzusagen. Im Gegenteil, Zaderecki ist durch die Lektüre talmudfeindlicher Literatur zu dem Entschluß gekommen, sich mit dem Talmud zu befassen. Er sagt in der Einleitung seines Buches, er sei durch diese Lektüre derart erzürnt worden über die Juden, daß er sich entschloß, nunmehr seinerseits ein Buch gegen die Juden zu schreiben, das an Vehemenz und Tatsachenmaterial alles Frühere übertreffen und der polnischen Nation den Ruhm verschaffen werde, daß einer der Ihren mit diesen Dingen endgültig aufgeräumt habe. Aber Zaderecki wollte nicht ins Blinde hinein schimpfen und er wollte auch nicht nach dem Muster der früheren Talmudgegner abschreiben, was noch frühere „Kommentatoren“ zusammengefälscht hatten, er wollte alles selbst feststellen und nur das schreiben, wovon er sieh selbst überzeugt, was er selbst festgestellt hätte. Er nahm die jüdischen Schriften her und ging unter die Juden — und so entstand dann sein Buch, das ein flammender Protest gegen die Fälschungen und Verdrehtingen jener Menschen ißt, die sich der Welt unter dem verlockenden Namen der „Judenkenner“ vorzustellen pflegen. Bei diesem Wort „Judenkenner“ schließt sich nun allerdings der Kreis vom Talmud zum Nationateozialismus; allerdings in einem anderen Sinn als es Dr. Pant darstellt. Die Vorkämpfer des nationalsozialistischen Antisemitismus, die die geistigen Nachkommen — nicht der Talmud Schöpfer, sondern der Talmud verdrehet sind, bemühen sich gleichfalls durch ihre Selbstemennung zu „Judenkennem“ ihren Bosheiten den Stempel der Objektivität zu verleihen. * Für den Juden ergibt sich aus der Rede Dr. Pants eine Konsequenz: Er muß sich wieder wappnen mit eigenen Kenntnissen des Talmuds und des jüdischen Schrifttums. Ich habe in Gesprächen nach dem Vortrag Pants festgestellt, daß die meisten anwesenden Juden selbst völlig fassungslos waren und diaß sie, wenn ihnen das Gefühl auch sagte, daß das nicht alles stimmen könne, doch nicht wußten, was man gegen derartige Dinge praktisch tun könne, weil sie selbst in völliger Unkenntnis des Talmuds, seines Charakters und seines Inhalts einfach wehrlos sind. In dieser Wehrlosigkeit dürfen wir nicht bleiben, denn wir müssen uns darauf gefaßt machen, daß, wie es immer in solchen Zeiten war, das Neuaufflammen des Antisemitismus mit einem Neuaufleben jahrhundertealter, wenn auch tausendfach widerlegter Fälschungen und Verdrehungen des Talmuds verbunden sein wird. Eine unserer ■wichtigsten Waffen ist jüdisches Wissen. Wir brauchen es nicht nur gegen unsere erklärten Feinde, wir brauchen es auch gegen manchen — Freund. Erzlehungs- und Haushaltungskräfte Austausch und au pair werden In England gut unterbracht Auskünfte: AngIo International Ofllce, Wien, I., Kleeblattsasse 13/16 Zulassung jüdischer Kapitalisten- Einwanderung nach dem Libanon Aleppo, 9. Mai. (JTA.) Der maronitische Erzbischof von Beirut, Muibarrak, erklärte. in einer Rode, der französische Oberkommissar habe ein Abkommen über die Zulassung individueller Einwanderung von Juden mit einem Mindestkapital von 100.000 Francs nach dein Libanon genehmigt. Der Erzbischof fügte hinzu, er begrüße im Namen des Patriarchen die Einwanderung jüd&t scher Kapitalisten,

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