Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 641 (5.5.1937)
- Date
- 1937-05-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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tot« 4 Oll STIMMI Nr. m. — Wien, Mittwoch', 8. Mal 1 m* Rottenstreich Ober die Lage des Jischuw Cr lei eh den 8 chwest erve r ein en Tel-Aviv und Haifa hat die ..Hitachduth Olej Austria“ in Jerusalem ihre allwöchentlichen Zusammenkünfte durch 'belehrende Vorträge über das Leben des Jischuw mißgestaltet. Dem Einleitungsvortrag Dr. E. M. Zweig über die politische .Lage folgte am 14. April ein Referat des Mitglieds der Zionistischen Exekutive Dr. F. R ottenstreioh über die Wirtschaftslage. Keiner wie er, als Leiter des Ressorts für Handel und Industrie in der Sochnuth Jehudith, war besser berufen, über diese lebenswichtigen Fragen Aufschluß zu geben. Obmann Rofoitschek und Dr. Zweig begrüßten den illustren Gast, der sich schon in Europa als Nationalökonom und im Warschauer Senat als mutiger Sachwalter jüdischer Interessen hervorgetan habe. Dr. Rottenstreich sprach streng sachlich und dabei spannend und populär. Unser Jischuw hat der durch den Abessinienkrieg und alsbald den Araiberaufstand und -boykott provozierten Krise standzuhalten gewußt. ' Zunächst haben wir unsere kaufmännische Ehre gewahrt und die zehn Millionen P’f u n d W a r e n s c h u 1 d e n ans Ausland zu bisher 90 P r o z e n tg et i 1 g t. Ferner haben wir die Gefahr der von dem Arabern geplanten Aushungerung des Jischuw abgewehrt, indem wir den Großhandel in Zucker, Eiern, Mehl ussw. an uns zogen und unsere landwirtschaftliche Produktion, zumal in Gemüse, Eiern und Hühnern, mächtig zu steigern wußten. Wankende Fabriken wurden durch zweckmäßige Kredite saniert. Was die jüdische Industrie am arabischen Käufer verlor, brachte sie durch Erfassung der jüdischen Kundschaft reichlich ein. Die Parole „Tozeret-h Haarez“ hat gezündet. Inländisches und — trotz gehemmter Aliah und trotz Devisen sperren — ausländisches Kapital fließt der Industrie für Neuin-vestitionen wieder zu. Der Konsum steigt. Das Ausland und nicht zuletzt die Regierung selbst wirbt um den palästinensisch-jüdischen Markt. Die Sochnuth hat durch verschiedene Maßnahmen und Pläne vorgesorgt, um bei Erneuerung der Unruhen die Unabhängigkeit des Jischuw zu sichern. Dieser jüdischen Initiative gegenüber glaubten sich die Araber auf Terror und Boykott beschränken zu können. Jetzt erst erfassen sie, welch schwere Wunden sie ihrer eigenen Wirtschaft schlugen. Der jüdische Wirtschaftssektor ist nun emanzipiert und wird fortab seinen gesonderten Weg gehen. Der Vortrag fand bei dem sehr zahlreichen Publikum, unter dem sich auch der österreichische Generalkonsul Doktor J o r d a befand, verdienten Beifall. Michael Wir empfehlen! tionär der Stadt auch nur mit einer Siibo abzuschwächen. Der Redeexzeß des Herrn Holoubok aber ist um so ernster zu beurteilen, als die jüdischen Mitglieder der Front zu dem Appell geladen worden waren. In der Versammlung konnte ein nicht vorgemorkter Redner nicht zu Worte kommen, weshalb auch nicht an Ort lind Stelle erwidert werden konnte. Es ist aber zu erwägen, ob nicht die jüdischen Hausbesitzer, die geflaggt haben, einzeln durch Privatkluge sich Genugtuung verschaffen können. Das Duell Amman—Jerusalem Von M.y. Ben-gavriel (Jerusalem) Der Mufti von Jerusalem, H-adj Emin ellnisch immer wieder erprobten divide et Für unsere Leser nur: - . INeudegger Fahrschulen Wien, VIII.« Neifdcggcrg.18Tel. B 4Ö-&-72 , und'lnxersdprf.(Nieder-Ö8farreidh) Prüfungäerleiehterung durch I! taufendes Auto ImLehrsaal!! Die Saujuden des Herrn Holoubek Bei einem Appell der Vaterländischen Front des Bezirkes Leopoldstadt, der am 20. April im Hotel Bayrischer Hof stattfand, erklärte der Rat der Stadt Wien Karl Holoubek wörtlich: „Die Saujuden haben zwar beflaggt, aber ob sie es im Herzen gern gemacht haben, ist eine andere Frage.“ Was hat den Herrn Holoubek (Holub heißt im Tschechischen Taube und Holoubek heißt Täubchen) berechtigt, in einer derartigen Weise die Juden in der Leopoldstadt zu beschimpfen und zu verdächtigen? Noch dazu in einer Zeit, wo wir so sehr den Frieden brauchen und Herr Holoubek seinem Namen Ehre machen sollte! Die Juden waren immer vaterlandßtreu. Sie haben weder den «ozialdemokratischen noch den nationalsozialistischen Umsturzversuch des Jahres 19134 gemacht. Und „Saujuden“? Ist es straffrei, die Juden mit Säuen zu vergleichen? Müssen sich das die jüdischen Hausbesitzer und Mieter, die geflaggt haben, bieten lassen? Die jüdiöche Bevölkerung ißt pauschaliter beschimpft, worden. In Deutschland gohört «o etwas zum guten Ton. Österreich hält auf Kultur. Ks wird gut sein, wenn das auch Herrn Holoubek und seinen Gesinnungsfreunden einmal durch die zuständigen Behörden zum Bewußtsein gebracht wird. Bürgermeister Schmitz, der in dieser Versammlung ribemfallfi da« Wort ergriff, unterließ es, die schwere Beschimpfung der österreichischen Juden durch einen hohen Fünfer husseini —, die Geschichte dieses als Mensch nicht allzu großen, als muslimischer Gelehrter recht kleinen, aber als Exponent einer zu allem entschlossenen Famiilienpolitik überaus interessanten Persönlichkeit, wird noch geschrieben werden müssen —, der Mufti befindet sich in der Situation eines Mannes, der sich anschiokt, die reifen Früchte vom Baum zu nehmen, und bemerkt, daß schon ein anderer oben isitzt und eben zu pflücken beginnt. Dieser andere ißt kein anderer als der Emir Abdallah ihn hussein aius dem Haus der Haechiiimden, die vom Propheten ahstanimen, aber dennoch aus dem Hedjas vertrieben wurden, mit einem Wort, der Emir von Transjordanien. Nim, die Liebe 'Zwischen diesen beiden Vertretern arabischer Politik war niemals eine Überwältigende, selbst nicht zur Zeit, da der Mufti sich noch nicht für den großen Gegner des Emire, den König Ihn Saud, en gagiert hatte. Jetztaber, da die Engländer anscheinend den alten palästinensischen Zustand der Politik um der Politik willen, die permanente Erregung der Gemüter weit weniger eines politischen Zieles wegen, als um der Ssiyassah, der Politik willen, nicht mehr „comfortable“ finden und irgend etwas machen wollen, nun scheint der Endikampf, mit allem politischen und auch menschlichen Haß geführt, zu beginnen. Das heißt, wenn England dieses Duell zwischen dem Sohn des Scherifen von Mekka und dem Herrn des Obersten Muslimischen Rates bis zur totalen Kampfunfübigkedt eines der beiden Gegner zulassen wird. Man darf ja nie vergessen, daß beide Kämpfer, auf dem englischen Schachbrett kämpfend, letzten Endes englische Schachfiguren sind, deren Bewegungen nur scheinbar aus eigenen Willenszentren kommen. Der eine, der Emir, wurde von England in Trans Jordanien eingesetzt, und auch der andere, der vom ersten High-Commissioner Palästinas, Sir Herbert Samuel, aus der Masse der Husseinis herausgehobene, damals sehr junge Mann, der nicht einmal ein Vorzugszeugnis der El-Azhar-Hochschule als Beleg für eine künftige große Rolle vorzuweisen hatte, wurde von England sozusagen gemacht. Beide spielen die ihnen zugedaohte Rolle in befriedigender Weiße. Abdallah, der sehr schlaue Politiker, dessen sehr breiter Rücken gegen den Süden gewendet ist, wo sich die Wahhabi auf ihren mitunter sehr munteren Kamelen berumtummeln, erfüllt weitgehend seine Pflicht, indem er auf den Wahhabi- König eifersüchtig ist und dadurch, gemeinsam mit dem in Bagdad regierenden Haschimiden, das Gleichgewicht in Arabien aufrechterhält, Abdallah hält zu England. Denn England garantiert ihm verschiedenes und kann ihn noch mit ganz anderen Dingen belohnen, wenn er sich weiterhin unentbehrlich macht, und England kann ihn auch, wenn er einen Seitensprung macht, ohne dies vorher zu melden, zwar nicht in einem Panzerschiff wie seinen Vater, aber doch in einem Panzerauto irgend wohin bringen, wo Politik zu einem nur mehr platonischen Vergnügen zusammensohrumpft. In nicht weniger befriedigender Weise hat der Mufti die ihm zugedaehte Rolle im Sinne des kolonial techimpera durchgeführt, Wäre dieser Hadj Emin nicht von einer Mutter aus einer der grüßten arabischen Adelsfamilien Palästinas geboren worden, er hätte von England geradezu erfunden, wie ein politischer Golem erzeugt werden müsse. Mit der genialen Erfindung des „Obersten Muslimischen Rates“, einer Behörde, die trotz des bedeutenden Titels außerhalb Palästinas einflußlos ist, gab England ihm dio Möglichkeit, das In-den-Himmel-Wachsen der Bäume irgend einer anderen Adelsfamilie, insbesondere der Naseihasohibis. zu verhindern. So wurde auch innerhalb des überaus schwierigen Palästinas ein sowohl im arabischen Lager, wie auch gegen die Juden .sich auswirkendes labiles Gleichgewicht geschaffen, das je nach dem Gebot der Stunde belastet oder entlastet werden kann und das überdies die Annäherungirgend einer arabischen Gruppe oder Partei an die Juden naturgemäß verhindert, Dicvse letztgenannte Funktion liegt in der Natur des Muftis, der ein Diktator im Namen des Glaubens sein möchte, das heißt im Namen deis Glaubens seines Clans, der Husseinis. Das Duell zwischen Amman und Jerusalem, zwischen dem haschimidiischen Fürsten und dem husseiniseihen Geistlichen ist in ein entscheidendes Stadium getreten. Das heißt aber durchaus nicht, daß zwei Schachfiguren sich selbständig machten und nun auf eigene Faust über das Brett hin jagen. Nein, einer von beiden wird fallen nicht sinnlos und nicht vom Willen des andern .hingestreckt, sondern falleugelassen von jenem Willen, der ii b e r dem Brett steht- und der entscheidet, wann der Eine und wann der Andere seine Pflicht erfüllt mul mithin seine Rolle ausgespielt hat. Der Emir Abdallah fuhr zur Krönung nach London. Nicht anders wie einer seiner Vonfahren auf dem Thron jenseits des Jordans nach Rom fuhr, um von dort von Roms Gnaden und im Sinn der römischen Politik eine neue Krone mitzubringen. Der Emir wird möglicherweise die Geschichte des Altertums nicht ganz genau kennen wiewohl er in Konst-antinopel erzogen wunde, aber seine Gefühle sind sicherlich nicht andere als die eines voll sehnsüchtiger Erwartung der Einladung nach Rom folgen den Schutz- und Bundesgenossen des Imperium Romanum. Er fährt nicht nur zur Krönung, sondern er wird, wie er den Stammeshäuptlingen von Transjordanien vor seiner Abreise mitteilte, noch weitere fünfzehn Tage in London bleiben, um dort „in aller Ruhe die voraussichtlichen politischen Veränderungen in Palästina“ zu besprechen Das heißt die Möglichkeit zu finden, als Sieger über den Mufti: als Königvon Palästina rechts und links des Jordans zurück zukehren. Der letzte Gang des Duells wird in den Konferenzsälen des Kolonial- und des Außeniamts in London ausgofochten, in dessen Vorräumen die Vertreter des Muftis schon längst sitzen. Ein Duell wird hier außgefochtcn, in dem es nur Gegner gibt, sehr interessierte Beobachter, die Engländer, kampfbereite Neutrale, die Juden aber keinen Unpart ©liechen. GRABSTEINE IN «vSroicer r Oft M AUS 8 I N WERKSTÄTTEN WUIKAN u NEUBRUNN ■ftlNNWIG II«'ST. MAKI* SEIT 18Qt Tisch. Aber eie können doch die Welt* geecihichte nicht korrigieren. Als man in Deutschland noch Met trank und auf der Bärenhaut lag, schuf das jüdische Volk die Grundlagen jedweder Zivilisation. Und deshalb ist und bleibt es das auserwählte Volk. Die Mairede des Reichskanzlers Der deutsche Reichskanzler hat am 1. Mai an die „schaffenden Deutschen“ eine Rede gehalten, in der er natürlich auch der Juden gedachte. In den aus Berlin verbreiteten Meldungen fehlt mteressanterwoise dieser Passus, der aber im Rundfunk gehört wurde. Der Reichskanzler hat sich mit den Bolschewiken beschäftigt und gesagt, daß sich in der Liste der kommunistischen Führer „kein russischer Proletarier befindet, sondern nur Angehörige dos außerwä-hlten Volkes, der ältesten Familie, die wir kenne n.“ Es ist freundlich von Hitler, die Herren Stalin und Woroschilow taxfrei zu Juden zu erlichen. Das wäre eigentlich eine großo Ehre für sie, die sie aber nicht verdienen, denn an aktivem Antisemitismus stehen sie hinter Hitler nicht zurück. Aber die Rede ist wieder eine der gewohnten historischen Abänderungen der Tatsachen und sie entspricht der in „Mein Kampf“ angegebenen Methode, etwas zu behaupten und solange zu wiederholen, bis es sich fest eingesetzt hat. In Wirklichkeit Ist die russische Revolution von dem Urarier Lenin vorbereitet worden, den die deutsche Heeresleitung nach Rußland befördert hat. In der Durchführung der Umwälzung waren Juden nur in sehr geringer Zahl tätig und einzig Trotzki ißt hervorgetreten, der dio russische Armee reorganisiert hat. Die Morde wurden von dem Arier Dzoißzinski begangen, den dann der Arier Jagoda ablösto. Die Romanows wurden von Ariern erschossen. Soweit Juden in die Führung kamen, geschah das nur vermöge ihrer Bildung und Intelligenz und sie haben aufbauend und rettend gewirkt. Sie sind übrigen« seither von dem Arier Stalin nach dem Rezept de« 30. Juni erledigt worden. Dieße Juden, die nie als Juden gelten wollten, haben, wenn sie eich in den Dienst des Staates stellen, nur ihre Pflicht als Bürger getan. Der Neuaufbau der russischen Wirtschaft, die durch die arischen Kriegshclden und die baltischen Barone ziigrundegerichtet worden war, ist dank, der Mitarbeit der jüdischen Intelligenz sowoit. gefördert worden, daß sie jetzt — den arischen Dank erntet. Die Arier machen sich gerne das zu eigen, was jüdischer Geist schafft, und setzen sich an den gedeckten KURZE NACHRICHTEN Vom Tel-Aviver Hafen. Aus Jerusalem wird gemeldet: Die Regierung hat das Löschen weiterer Warengattungen im Tel-Aviver Hafen gestattet. 30jähr. Rabbinerjubiläum von Doktor Stephen Wise. Aus New York wird gemeldet: Der Präsident der Zionistischen Organisation Amerikas und des Jüdischen Weltkongresses Rabbi Doktor Stephen S. Wise war anläßlich seines 30jährigen Jubiläums als Rabbiner der „Free Synagogue“ Gegenstand großer Ehrungen. An dem Bankett, das zu seinen Ehren veranstaltet wurde, nahm u. a. auch der New-Yorker Bürgermeister Fiorello II. La Guardia teil, der in seiner Ansprache die Verdienste Dr. Wises würdigte. Die Unterstützung Rockefeller-Stiftung für vertriebene Gelehrte. Aus New York wird gemeldet: Der Präsident der Rocke* feller-S'tift-ung Raymond B. Fosdick widmet in seinem soeben veröffentlichten Jahresbericht einen besonderen Abschnitt den Leistungen der Stiftung für aus Deutschland vertriebene Gelehrte. Es wurden von 1933 bis Ende 1936 filr die Erhaltung von 151 Gelehrten 532.181 Dollar ausgegeiben. Von diesen Wissenschaftlern haben die meisten Dauerstellen in den Ein.wandernngs 1 findern gefunden. Das Ililfsiwerk der Rockefeiler Foundation für die Wissenschaftler aus Deutschland erstreckte sich «auf elf Länder, in denen Universitäten und Forschungsinstituten Mittel zur Beschäftigung der Gelehrten zur Verfügung gestellt wurden. Jüdisches Symphonie-Orchester in Warschau gegründet. Aus W a r s c h a u wird gemeldet-: In Warschau wurde ein Symphonie-Orchester jüdischer Musiker gegründet, die früher an der Warschauer Oper, im Philharmonischen Orchester oder beim polniech-en Rundfunk beschäftigt waren, ihre Stellungen aber infolge der judenfeindlichen Strömung verloren haben. Das Orchester steht unter der Leitung von Jakob Bard, einem jungen Dirigenten, der seine Ausbildung an der Königlichen Musiki aikademie in Brüssel genoß. Es umfaßt 50 Mm siker von hohem künstlerischen Rang. Ein Probcikonzort vor Vertretern der Presse wurde mit großem Beifall aufgenommen. Demnächst soll das ernte öffentliche Konzert in größerem Rahmen veranstaltet werden. Fluglinie Finnland—Palästina. Aus Helsinski wird gemeklet: Am Donnerstag abends ist die Fluglinie Helsinski—Tallinn eröffnet worden, die eine Etappe der längsten europäischen Linio Finnland—Palästina bildet. Die religiöse Erziehung der jüdischen Jugend in Österreich. Unter dem Vorsitz des Oberraibbiners Taglicht und im Beisein sämtlicher Rabbiner und Großrabbiner Wiens, sowie Vertreter aller jüdischem Rultußgemeindien Österreich« fand in Wien eine Konferenz statt, die sich mit der religiösen Erziehung der jüdischen Jugend befaßte. In eindringlichen Worten wurde vom allem Rednern auf dio immer mehr wachsende seelische und materielle Not der jüdischen Jugend Österreichs hingowiesen und eine Reihe Beschlüsse zur Abhilfe gefaßt, Insbesondere wurde dio Notwendigkeit der Unterstützung des Thora« tu diuums in den Bibolschulen und den Jescihiiwoth unterstrichen. Zur Stärkung diieeer Institutionen und Propaganda sollen während dee bevorstehenden Schowiuot-Feslos in allen Synagogen Predigten abgohalton und Sammlungen veranstaltet werden. Restaurant Bill et Bestrenommierte Küche Reichhaltige Menüs * S 1'90 u.2'60 ., Hammerpurgstallgasse 3 (nächst Salztorbrücke)