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Die Stimme · 1937-04-30 · Heft 640 (30.4.1937) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 640 (30.4.1937)
Date
1937-04-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Sen» 4 Olk SIlMMfc Nr. 640. — Wien, Freitag, 30. April 1037. Störtet den Keren Kalemeth - er erlast letzt Hule und Oberealiläa „Ein Zionismus ohne Zion" Der politische Mitarbeiter der „Sunday Times“, Scrntator, erörtert eingehend die Schwierigkeiten der geplanten Teilung Palästinas. Bei einer Teilung, so schreibt er, müßten Juden und Araber in ihren Gebieten außerordentliche Befugnisse erteilt werden, die so etwas wie Souveränität bedeuten würden. Die ganze Sache strotze von Schwierigkeiten. Es würde ßchwer sein, vou den Juden die Zustimmung zu einem Zionismus ohne Zion, ohne Jerusalem, in dem sie heute die Mehrheit bilden, zu erhalten. Auch die Araber seien gegen den Plan, insbesondere der Mufti, der befürchte, eine rein arabische Provinz würde unter den Einfluß des Emir Abdulla geraten, der weit weniger duldsam gegenüber den Ansprüchen und Intrigen des Mufti wäre, als die Engländer. Der V er f aas er weist dann auf die Gefahr hin, daß eine Teilung den Ruf Englands b?i einem Volk schädigen könnte, das bisher in ihm seinen Retter erblickt hat. Aber nicht nur um eine jüdische Frage gehe es in Palästina, vielmehr Fei dieFes Land auch von höchster strategischer Bedeutung für das Britische Reich, da ee der Schlüssel zum östlichen Mittelmeer und zu dem Weg nach Indien durch den Suezkanal ist. Was würde nicht Italien dafür geben, die Stellung Englands in Palästina einzunehmen? Palästina Fei mehr wert als ein Dutzend Abessinien und bedeute für dae östliche Mittelmeer so viel wie Spanien für das westliche. Eine Teilung wäre ein Eingeständnis des Mißerfolgen. Als dauernde Lösung könne eine Teilung Palästinas die britischen Interessen nur schädigen. KURZE NACHRICHTEN Lag b’ctner-Feier ln Meron gestattet, Aue Jerusalem wird gemeldet: Nach Besprechungen des Rabbinats und des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde von Safed mit dem Regierungekommissar haben die Behörden Ihre Zustimmung erteilt, daß auch heuer die traditionelle Lag b’omer-Feier am Grabe Rabbi Simon bar Jochais in Meron abgebalten werden. Verstärkte Polizei- und Militärabteilungen werden anläßlich der „Hadlaka“ (Entzünden der Freudenfeier) die Bewachung der Ortschaft Meron und der Landstraßen Safed—Akko und Safed—Tiberiaß übernehmen. — Die Jeschiwah, in der eich dae Grab Simon bar Jochais befindet, ist seit den Unruhen des Jahres 1929 verlassen. Sie liegt in einer idyllisch schönen Umgebung und wird von einem arabischen Ehepaar bewacht. Einer unserer Mitarbeiter, der anfangs Dezember die Jischiwah besuchte, fand sie völlig vereinsamt. In einem ebenerdigen Raum, der als Kammer gedient hatte, hatte ein arabischer Polizist sein Pferd eingestellt. Sefer-Thora und Megilla als Krönungögeschenke des Jischuw. Aus J er u sal em\ wird, uns gemeldet; Als Krönungsgeschenk I für König Georg VI. werden im Auftrag des! Waad Leumi eine Sefer-Thora und eine j Megillat Ester geschrieben. Die beiden Rollen sind aus kostbarstem Pergament und erhalten künstlerisch ausgeführte Hüllen aus SüberfUigran, die nach Entwürfen von Raban in der jüdischen Kunstgewerbeschule Bezalel in Jerusalem angefertigt werden. Als Vertreter des Jischuw nimmt bekanntlich der Vorsitzende des Waad Leumi, Jizchak Ben Zwl, an den Krönungsfeierlichkeiten in London teil Frau Anna Warburg gestorben. Aue Berlin wird gemeldet: In Berlin starb im Alter von 73 Jahren die Gattin dos ehemaligen Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Professor Otto Warburg, Frau Anna Warburg. Die Verstorbene war eine der repräsentativsten Frauengestalten der zionietischen Bewegung und durch die praktische Paläßtinaarbeifc ihres Gatton mit dem Lande eng verbunden. Sie war eine der Gründerinnen des Verbandes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, der echon vor dem Kriege eine große Tätigkeit entfaltete und ß?'h später mit der WIZO vereinigte. Frau Anna Warburg war die Tochter Gustav G Ohens, des intimen freundes Theodor Herzte. Sir Walter Shaw gestorben. Aus London wird gemeldet: Hier ist Sir Walter Shaw, der Vorsitzende der sogenannten Shaw-Kommission, die 1930 zur Untersuchung der Ursachen der Palttatüut* unruhon des Jahres 1929 nach Palästina entsandt worden war, gestorben. Einweihung von Motzkins Grabstein. Aus Jerusalem wird gemeldet: Dienetag wurde in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder des Aktionskomitees und der Exekutive so- , wie zahlreicher Freunde der Grabetein auf j Leo Motzkins Grab am ölberg eingeweiht. Usedschkin und Ben Gurion hielten kurze Ansprachen, Rev. J. K. Goldbloom sprach das El Mole Racharaim. Der Sohn Motzkins betete den Kadiech. Selbstversorgung Palästinas mit Getreide. Aus Jerusalem wird gemeldet: Dank dem reichlichen Regenfall in der letzten Zeit, der insbesondere dem Winterweizen zugute gekommen ist, wird in Palästina oine besonders reiche Ernte an Weizen, Gerste und anderem Brotgetreide erwartet. Es dürfte die größte Ernte seit sieben Jahren werden. Man schätzt die kommende Weizenernte auf etwa 140.000 t, das Doppelte des vorjährigen Ernteertrages. Damit wird der Eigenbedarf des Landes an Brotgetreide fast vollständig gedeckt. Ebenso befriedigend ist der Stand der Gerste. Es ist möglich, daß Palästina, wie bereits einmal vor Jahren, imstande sein wird, Gerste zu exportieren. Verdreifachung der Anbaufläche für Gemüse. Aus Jerusalem wird gemeldet: Die Anbaufläche fiir Gemüse, die Ende des jüdischen Jahres 5695 in den Arbeitersiedlungen Galiläas, des Jordantals und des Emek Jesreel 2000 Dunam betrug, ist im Jänner 1937 auf 6000 Dunam vergrößert worden. Die Anbaufläche für Kartoffeln betrug 1500 Dunam. Mit dem Ertrag der jetzigen Anbaufläche kann ein Viertel bis ein Drittel des Verbrauchs des Jischuws gedeckt werden. Die Vergrößerung der Anbaufläche ist nicht nur darauf zurückzuführen, daß die jüdische Eigenproduktion während der Unruhen gesteigert werden mußte, da arabische Gemüse nicht auf den Markt kamen, sondern vor allem auch darauf, daß die jüdischen Arbeitersiedlungen diesem Landwirtschaftszweig in der letzten Zeit besonderes Augenmerk zugewandt haben und die modernsten Methoden bei der Entwicklung des Gemüsebaus anwenden. Südafrikanische Geschäftsleute studieren palästinensische Betriebe. Aus Jerusalem wird gemeldet: In Palästina weilt zur Zeit eine Gruppe südafrikanischer Kaufleute und Industrieller, um die palästinensischen Wirtschaftsverhältnisse und die industriellen Betriebe zu studieren. Ein Vertreter des vor kurzem gebildeten Komitees Palästina—Südafrika, Mr. Braude, hat nach einem Empfang, den der palästinensische Industriellenverband für die Gäste veranstaltete, diese durch eine Reihe palästinensischer Betriebe geführt. Für den Hände! in Palästina. Aus J e r u s a- 1 em wird gemeldet: Der Handel in Jerusalem kann in letzter Zeit eine kleine Belebung verzeichnen. Dank den Bemühungen des Verbandes der jüdischen Kaufleute wurden einigen hundert Kaufleuten und Gewerbetreibenden von der Barclays Bank Darlehen gewährt. Auch der Waad Leumi hat eine Stützungsaktion für Handels- und Gewerbetreibende aurchgeführt. Insbesondere wurden die Hoteliers berücksichtigt, deren Betriebe durch die Unruhen stark gelitten haben. Sechsundvierzig neue Patente ln einer Woche. Aue Jerusalem wird gemeldet: In der letzten Woche ist im palästinensischen Amtsblatt die Registrierung von 46 neuen Patenten bekanntgegeben worden. Davon entfallen 18 auf die Erzeugnisse von zehn palästinensischen Finnen. Die übrigen Patente wurden für ausländische Produkte angemeldet. Die Rettung des Fräuleins von Ribbentrop. Aus London wird uns geschrieben: Über die Heilung der Tochter des Botschafters von Ribbentrop durch dem aus Galizien stammenden jüdischen Arzt 01 j e n i c schreibt „Daily Herald“: Frl. Bettina von Ribbentrop hatte Ende des vergangenen Jahres einen schweren Autounfail. Die Verletzung hatte eine Gehirnentzündung zur Folge, wodurch die Patientin ln Lebensgefahr, zumindest ln Gefahr des Verlustes des Augenlichtes geriet. Als alle ürztliehe Kunst sich als machtlos erwies, da zog Ribbentrop im Konflikt zwischen den Pflichten eineß hohen SS-Offlztera und der besorgten Liebe eines Vatens es vor, die heiligen Rassegrundsätze seines „Führers“ mit Füßen zu treten; er vertraute sein Kind der Hellkunet eines großen Arztes an, dessen Wiege im ehemals österreichischen Kronland Galizien gestanden bat. Professor Qljenio übernahm die Behandlung, Bettina von Ribbentrop wurde gesund und ist in die deutsche ßotechaft in London zurückgokehrt. Allerdings war ln den Listen der Amsterdamer Klinik, in der Professor Oljenlo Bettina von Ribbentrop behandelte, eine Patientin des Namens von Rlbbontrop nicht eingetragen, vielmohr figurierte dort ein Fräulein Henkel, Hofrat Stern antwortet Daranyi Budapest, 28. April. (JTA-) Der Präsident der Landeskanzlei Ungarländlseher Ißraeliten und der Fester Kultimgemeindc, IIotrat Samuel Stern, veröffentlicht im „Pesti Naplo“ einen Artikel „Die Judenfrage“ als Antwort auf die Ausführungen des Ministerpräsidenten Daranyi in Szeged. Das ungarische Judentum, führt Hofrat Stern aus, kann nur mit tiefer Trauer und Bitterkeit zu der aufa Tapet gebrachten Frage Stellung nehmen, namentlich dazu, daß die extremen Propagandisten d"c Judentum für alle Folgen der nationalen Katastrophe zur Verantworte.:):• ziehen wollen, wo doch die Juden zum mindesten ebenso leidende Opfer der durch Trianon verursachten wirtschaftlichen und sozialen Krise des Landes Find, wie irgend weiche andere Schicht der Nation. Das heimteehe Judentum, das sich bereite unter der Herrschaft der Arpadeti dank seiner nützlichen Tätigkeit Rechte und Privilegien erwarb, hat in den verflossenen anderthalb Jahrhunderten zweifellos in bedeutendem Maße zum wirtschaftlichen Aufschwung Ungarns beigetragen. Im Weltkriege sind zehntausend ungarische jüdische Soldaten gefallen. Nach solchen Hinweisen iet wohl dio Antwort dee Ministerpräsidenten Daranyi auf j die Frage, ob tatsächlich hier das Judentum j die Ursache allen Übels sei, bei aller Objek- I tivität wohl ein wenig zu karg bemessen, j wenu sie festeteilt, es gäbe „zweifellos auch 'dann Übelstände, wenn in Ungarn kein Judentum existieren würde“. Auf Grund der Tatsachen und Daten könne fostgestellt werden, daß ohne dio Friedonsarbeit, die im Kriege geleistete Pflichterfüllung und die seit dem Zusammenbruch bekundete patriotische Opferwilligkeit dee heimischen Judentums die Übelstände viel größer uud schwerer wären, weil das Land der beachtlichen Kraftquellen des Judentums hätte entraten ratteren, ohne die das Fundament des Wirtschaftslebens nicht so stabil geworden wäre» daß nach dem Zusaramonbruch an die Arbeit des nationalen Wiederaufbaues hätte geschritten werden können. Auf die Worte Daranyis anspielend, daß das Judentum im Wirtschaftsleben über seine Verhältniezahl hinaus zur Geltung gelangt sei, fragt Hofrat Stern, ob den Juden denn jahrhundertelang andere Berufe offenstanden, als eben wirtschaftliche. Hofrat Stern hebt weitore hervor, daß von 1920 bis 1930 die Zahl der jüdischen Bevölkerung um 6% (von 473.000 auf 440.000) z u r Ü c k g e g a n g e n lat, währond gleichzeitig die Seelenznhl der Katholiken um 10.4%, dio der Reformierten um 8.5% g e f t i c g e n iet. Von 1930 bis 1935 steht (lern jährlichen Goburtenclurchschnitt bei den Juden von 4883 eine Sterblichkeit von 6207 gegenüber, ein Zeichen dafür, daß bei deu Juden eine fortschreitende Bevölkerungsabnahme eingetreten ißt, während die Geburtenziffer der Katholiken dio Zahl der Todesfälle um mehr als 30% übersteigt. Was das „Einsickern“ fremder Elemente betrifft, fo ersieht man aus den Daten des Zentralstatteti,sehen Amtes, daß im Jahre 1935 insgesamt 1990 aus anderon Ländern Zugozogene Aufenthaltebewilligungen erhielten, davon sind aber nur 104 Juden, unter dioseu wiederum lediglich 4 (vier) aus Polen! Zum Schlüsse seiner Ausführungen hebt Hofrat Stern hervor, daß dio „einseitige“ Erledigung der Juden frage — durch Aus- Schaltung der Juden aus dem Wirtschaftsleben — eine ganz andere Judenfrage aufwerfen würde, nämlich, auf welchem Gebiete für die verdrängten Juden neue Unterbringungsmöglichkeiten gesichert werden könnten. Ein anderes großes Problem wäre auch, ob nicht für das gesamte Wirtschaftsleben Ungarn« nicht wieder gntzumaehender Schaden entstünde. Die Ausführungen des Hofrats Stern Find sachlich und . deutlich. Sie heben sich vorteilhaft von der Art a.b, wie unsere Wiener Assimilanten auf Daranyis Rede mit dem Versuch der Abschiebung des Antisemltiemus auf die Zionisten reagiert haben. Hofrafc Stern, der selbst zum magyartech eingestellten Teil der ungarischen Juden gehört, hat den Antisemittemus richtig als universalen Angriff auf a 11 e J u d e n aufgefaßt und klar dargetan, daß der Antisemitismus sieh durch keinen Beweis der Staatstreue seitens der Juden belehren, geschweige donn bändigen läßt. ’ '' Verein ' ' Jüdische Volksbibtioihek „ZionM, Wien gratuliert herzllchst seinem Ausschußmitglied Herrn David Sonnenschein und Frau anläßlich der Geburt eines Sohnes Schadeten gesucht Zuschriften unter „Nr. 5°0“ an die Administration des Blattes. Des Drama von Tisza-Eszlar Leo Reuss in Arnold Zweigs „Die Sendung Semaels“ in den Jüdischen Künstlerspielen In der Maske Kaspar Brandhofers hat Leo Reuss den Antisemitismus einmal durch oine Komödie, gespielt im Loben, im wirtschaftlichen Kampf um die Existenz, aber auch im Kampf des Künstlers um seinen Platz im künstlerischen Lebon ad absurdum geführt. Es Ist ihm gelungen, was er beabsichtigt hatte. Mit einer brillanten künstlerischen Leistung in „Fräulein Elso“ hat er gozeigt, welche Werte der Antisemitismus in seiner blinden Wut zu vernichten, dem Kulturleben zu entziehen imstande ist, Jetzt geht er von der anderen Seite an den Antisemitismus heran. Auf der Bühne verkörpert er in der, Figur dos Staatsanwalts Barry in Arnold Zweigs Ritualmord-Drama „Die Sondung Semaels“ — den Antisemiten selbst In seiner Unmenschlichkeit, der nicht einmal davor zurückschreckt, Kinder als falsche Zougeu gegen die Eltern zu mißbrauchen. Samstag, um J49 Uhr abends, findet dio Promioro in den Jüdischen Künstlorsplelen Btatt. Don kleinen Moritz Scharf, der gegen die Eltern aussagt, spielt Jenny Lovlo, die nach so vielen Erfolgen in Operettenrollen diesmal Gelegenheit haben wird, auch Ihr ganz großes Talent für dramatische Rollen zu zeigen. Goldene Hochzeit Josef und Berta Klein, Die Feier dor goldenen Hochzeit des Herrn Josef Klein und seiner Gattin Frau Berta fand Samstag, dein 24. April statt. Die Israelitische Kultnsgemeindo, die Gemeinde Wien, aehr viole jüdische Korporationen \nul Vereine sowie ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung nahmen an dieser Feier Anteil. Beim feierlichen Gottesdienst im Mülinor-Tompel hielt Rabbiner Doktor Schwarz eine zu Herzen gehende Ansprache, Präsident Friodmann sandte oine GlückwunschacLrosse. Bei der Gratulation überraschte Bezirksvorsteher Erban, anwesend namens des Bürgermeisters, dem Jubelpaare die Glückwünsche der Gemeinde Wien umid ein Diplom deö Bürgermeisters. In einer Ansprache würdigte er die Leistungen des Ehepaares Klein auf oharitativem Gebiete. Herr Generaldirektor Potsch stattete den Glückwunsch im Namen der Goneraldirelction der Versicherunawanstalten Österreichs ab. Am Abend fand diie Festsitzung des Jüdischen Witwen-, Wa.teonhilfe- und Au.sspe.Lsuiig.sverein.es iim 9. Bezirk statt. Ea wurde ein von den .Vorstandsmitgliedern gewiidmotes, lebensgroßes Rikl des Jubelpaaren Klein enthüllt. Kultusrat Dj\ Feldsberg beglückwünschte da« Jubelpaar namens der Kultusgemeimdo uiul der Clvowra Kadischa. Restaurant Rillet Beitienommteite Kikhe iw Reichhaltige Menüs 6 S 1*90 u. 2*60 ll.t Hammerpurgstal gas$e3 (nächst Sa ztorbrilcke) Trauerandacht für Rabbiner Mayersohn. Sonntag fand im Bathauso der „Machsiko Hadath“ ein Hesned nach dom verstorbenen Rosoh.ßos- Din Rabbinor Mayersohn statt. Die Räume waren bis aufs lotzto Plätzchen dicht besetzt. Nach dein Gesang des Oborkantors Frünkol hielt der Rosoh-Bos-Din aus Jaroslau, Rabbiner Dijlor, einen würdigon Nachruf, in dem er das große Wissen und die uneingeschränkte rabbi nlscho Autorität des Verstorbenen horvorljob Rabbiner Mayersohn hat, darauf wies der Red nor noch hin, sein dreistöckiges Haus ln der Adaraborgergasso für eine Jeeehiwah dem Vor eine „Machsik Hadath“ hiuteri&saeu.

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