Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-04-30 · Heft 640 (30.4.1937) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 640 (30.4.1937)
Date
1937-04-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054396--6645-3062521
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seit«? Z DIB STIMMI Nr. 640. — Wien, Freitag, 30. April 1937. füirt über ein Grundkapital von mehr als einer Million Pfund, die Jüdische Kolonialbank über 400.000 Ffund. Immer noch dauert der Zufluß jüdischen Kapitals aus der ganzen Welt nach P a 1 ä- -1 i na an und wird weiter dauern. Die< Wirtschaft des Jischuw hat auch in den -ehwetvten Tagen der Unruhen ihr Gleichgewicht behalten. Die Arbeitslosigkeit ist sehr klein. In Londoner Finanzkreiseu hat die Tatsache, daß die Keren Hajessod-Kolonien auch in dem schwersten Jahre der Unruhen die Sehuldenraten an den K. H. gezahlt haben, einen tiefen Ein-»Pfund ausgegeben. druck gemacht. Es gibt ungeheure Möglichkeiten für neue kolonisatorische Leistungen. Es ist notwendig, hiefür auch andere KajMtalsquellen als die der nationalen Fonds zu mobilisieren. Bisher 90 Pfund für Mlfal Bizzaron Der Mifal Bizzaron hat bis jetzt 90.000 Pfund erbracht, nicht eingerechnet Amerika, wo die Aktion noch fortdauert, und die Eingänge aus Palästina. Aus diesem Fonds wurden bis jetzt allein für Sicherheitszwecke 40.000 Neue Absage Ben Gurions an Jabotinsky . „Oer Kongreß ist unser ständiger runder Tisch“ Auf die von H. Farbstein im Laufe der Ge-1 ihn zusammentraf. Nach der Besprechung neraldebatte am 22. gestellte Frage, ob die unterbreitete Jabotinsky schriftliche Ari- Exokutive geneigt sei. Jabotinskys Vor-1 trüge, die darauf hinausliefen, daß die Zioni-, stische Organisation der als Neue Zionistische Organisation bekannten revisionistischen >chlag, betreffend eine Round-tablio-Kanferenz, anzunehmen, antwortete Ben Gurioiu Falls Jabotinsky wirklich den Wunsch hegt, mit irgend, einem Mitglied der Exekutive zusammenzukommen, bestand keine Notwendigkeit dafür, daß er nach Südafrika gehe und dort seine Bereitschaft zur Teilnahme an einer Konferenz um den runden Tisch verkünde. Anscheinend will er damit die Juden erschrecken, die den Sinn des englieben Ausdruckes nicht verstehen. Er hat Moh mrr mündlich oder schriftlich an die Exekutive zu wenden, um eine Zusammenkunft zustande zu bringen. Im übrigen hat eine solche Besprechung bereits stattgefunden, als Weizmann auf Jabotinskys Anregung mit Wir empfehlen I Vereinigung gleich.e,Rechte zuerkenne, daß eine zu gleichen Teilen von beiden Körperschaften . beschickte Kopimission einen allgemeinen jüdischen Kongreß einberufe und daß auf diese Weise die Zionistische Organisation aufgehoben werde. Nachdem dieser absurde Vorschlag formuliert worden war, mußten die Verhandlungen a b g e b r 0chen werden. Die Zionistische Weltorganisation kann nicht aufgehoben werden, noch hat sie die Absicht, eine zweite zionistische Organisation anzuerkennen. Falls eine Änderung der Struktur der Weltorganisation gewünscht wird, können dahingehende Vorschläge dem Kongreß unterbreitet werden, der dann zu beschließen haben wird. Der Kongreß ist unser ständiger runder Tisch, bei dem sich sämtliche Zionisten alle zwei Jahre treffen können, Falls' Ja.botinsky ehrlich bestrebt ist, die zionistische Einheit, die er selbst in den letzten Jahren über Bord werfen wollte, wieder herzustellen, so steht ihm der gerade Weg dazu offen, nämlich die Rückkehr zur Zionistischen Weltorganisatio n,“ JOSEF LEITMANN VORM. PAUL PLANER A. G., WIEN, II„ PRATERSTR. 17 TELEPHON R 47-5-10 Elektromaterial / Radio-Apparate / Beleuchtungskörper / Dauerbrandöfen / Gas-Apparate Sprechmaschinen / Elektro Kosmetik / Elektro-Apparate / Glühbirnen in allen Stärken stets lagernd Befugte Radio-Reparaturwerkstätte ftr Günstige Tauschgelegenheiten « Bequemes Teilzahlungssystem „Das erträgliche Verhältnis“ Die Gestapo hat den u/na/bhängngen Orden I Vorwoche gesagt worden ist, die „Pimpfe“, Zu Herzls Geburtstag Am 2r Mai wäre Theodor Hexzl 77 Jahre alt 1 sich noch immer stärkererwiesen als ‘alles geworden' An seinem Geburtstag gedenkt das was gegen - uhs einstürmte und .gerade jetqt jüdische Volk in tiefster Verehrung des Mannes, wieder einmal: gegenuns anrennt, ,-lir deir der geradezu prophetisch das Unglück vorausgesehen. hat, das der Antisemitismus gerade in unseren Tagen über uns bringt. Unvorstellbar wäre heute die jüdische Not, hätte uns Herzl nicht den Weg nach Zion gewiesen und den Weg der Rückkehr zum Judentum. Aber noch heute ist Herzl in den Kreisen der Assimilation umkämpft und gehaßt wie in den Tagen, da er ihr, eben noch ein Assimilant, schonungslos den Spiegel vorhielt und seine erlösende zionistische Idee predigte. Dummheit, Neid und Rachsucht sind heute noch wie um die Wende des Jahrhunderts die Kräfte^ die in ohnmächtiger Wut gegen die unaufhaltsam aufstrebende zionistische Bewegung anrennen. Gerade in unseren Tagen sind wir wieder Zeugen dafür, wie die Assimilation, hoffnungslos durch ihren Mangel an Jugend, ihr Gift verspritzt gegen alles was zionistisch ist und ins antisemitische Horn stößt, um sich doch noch an der politischen Oberfläche zu halten. Laß alle Hoffnung fahren, Mauschelt Antichambriere weiter bei Antisemiten, verleumde und denunziere, dein Schicksal ist besiegelt. Der tote Herzl lebt und du wirst ausgelöscht werden aus unserer Geschichte. Dann werden wir frei aufatmen können und niemand wird mehr da sein, der deine Geisteskrankheit fortpflanzt im jüdischen Volk und uns verächtlich macht. * Diesmal fällt Herzls Geburtstag in eine besonders bewegte Zeit. Erez Israel hat dem Ansturm der Araber standgehalten. Zum erstenmal seit 2000 Jahren hat eine geschlossene jüdische Masse iih Lande der Väter die jüdische Fahne entrollt und sie hat gesiegt. Dieser Sieg wird uns durch keine Königliche Kommission und durch kein Weißbuch entrissen werden, wenn wir nur wollen. Die Stellungnahme des Aktionskomitees, das eben in Jerusalem getagt hat, gegen alle Tendenzen der Verkleinerung und Zerstückelung Palästinas, war vom Geiste Herzls erfüllt. Herzl hat zu seinen Lebzeiten vieles nicht erreicht, weil er aufs Ganze ging, die „Politik des nächsten Vorteils“ ablehnte und die Devise verfocht: „Ausharren Ist alles.“ Das muß auch unsere Devise sein, es komme, was da kommen mag. Unser Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung, getragen von den Galuth und in Erez Israel. So werden auch diejenigen unter uns unterliegen, die dem nächsten Vorteil zuliebe unser unveräußerliches Recht auf ein ungeteiltes Erez Israel um ein Linsengericht verkaufen wollen. „Die Juden, die wollen, werden ihren Staat haben.“ * . Das hohe Ziel Herzls winkt uns, aber stell und mühsam Ist der Weg zum Ziel. Wir stehen vor einem schweren Anstieg und wollen alle unsere Kräfte sammeln und einsetzen. Die Sammlung aller nationalen Kräfte ist heute notwendiger denn je. Der kommende Jublläumskongreß gibt das Signal zur Sammlung aller Zionisten, die getreue Jünger Herzls sind. An uns Allgemeinen Zionisten, die wir seit dem ersten Kongreß die Fahne Herzls hochhalten, liegt es ln erster Reihe, den Kongreß würdig zu gestalten. In wenigen Wochen gehen wir zur Kongreßwahl. In Wien, in der Stadt, ln der r Herzl wirkte und begraben liegt, wollen wir Allgemeine Zionisten, mit dem Schekel in der Hand, den Herzl geschaffen hat, und getreu dem Vermächtnis Herzls machtvoll demonstrieren für das ewige Recht des jüdischen Volkes, auf ein ungeteiltes Erez Israel und ein starkes, einiges, gleichberechtigtes und jede Assimilation ab?, lehnendes Judentum ln der Galuth. Das ist die Gesinnung, mit der wir Herzl ehren können. Sie ist Geist vom Geiste Herzls, Ira Zeichen Herzls werden wir siegen. PERM ECKSTEIN neu renovier! , Autostraße Paläslina-lrak London, 26. April. (JTA.) Bei dem Empfang, den die Palestine Corporation Ltd. der . soeben in London eingetroffenen Handels- Berchtesgaden gegen die Ruisscmpolitik der Bne Brith für das ganze Deutsche Reich verboten. Die Logen wurden geschlossen, -das' Vermögen — selbstverständlich — besohlagnahmt, 180 der leitenden Persönlichkeiten in Haft genommen, unter ihnen der Oberrabbiner der Berliner Gemeinde, Doktor Leo Baeok. Er und eine Anzahl der anderen Verhafteten sind inzwischen wieder , entlassen , worden. Der schlagartig durchgeführte Überfall fand seine Krönung in der Aufhebung der charitativen Anstalten. Alle Heime, in denen der Orden alte Leute, Waisenkinder, arme Wöchnerinnen betreut, wurden' aufgelöst, die Pfleglinge, viele, hundert an der Zahl, auf die Straße gesetzt. Juda verrecke! Der Orden Bne Brith hat. sich nie mit Politik befaßt und dient ausschließlich iinnerjüdischen Zwecken humanitärer Natur. Die Maßregel seiner Auflösung ist von jedem Gesichtspunkt aus unverständlich und oben nur als eine der Einzelheiten des Vernichtungskrieges aufzufassen, den der Natiohalsoziail Ismus' gegen ' das gesamte Judentum führt» Auf dem Nürnberger Parteitag hat Hitler seinerzeit die Schandgesetze dabin ‘ definiert, sie seien' vielleicht das Mittel, ein erträgliches Verhältnis zwischen dem deutschen^ und dem jüdischen Volk herzustollen. Der Zustand, der solcherart geschaffen wurde, ist inzwischen noch durch eine Menge neuer Maßnahmen belastet worden, die den Juden das Leben unerträglich machen. Es wurde die zwangsweise Vermögenekonfiskation, die Verschleuderung und; Arisierung jüdischer Unternehmungen zu einem System gemacht, die Diffamierung der- Juden gesetzlich festgelegt, die Bewe- #tfngsfne>iheit genommen, die:Abschaltung aus dem ' Wirtschaftsprozeß fortgesetzt. In der letzten Zeit kam die Verfügung, daß Juden nicht als Vormund, als Testantentszeuge, als Vermögensverwalter, als Treuhänder fungieren dürfen. Dann wurde zur Bestrar fung für die angeblichen Äußerungen des New-Yorker Bürgermeisters den Juden ihre interne Versammlungsfreiheit genommen, die Veranstaltung von sportlichen Vorführungen verboten, und nun die Auflösung des WohltätigkeitsVereines Bne Brith mit allem Elan eines gut organisierten Polizeiapparates vorgenommen. Die Begründung war zuerst kommunistische Betätigung eines Mitgliedes. Es ergab sich, daß dieses ■Mitgliod nie ein Kommunist war und daß sogar eine mehrmonatige Untersuchung mit der Enthaftung des Betreffenden geendet hatte. Also gah man Devisenvergehen als Ursache des Einschreibens an. Aber der Orden Bne Brith verwendet seine Gelder nur zu charitativen Zwecken im Lande selbst und verfügt nicht über Devisen. Aber was liegt an einer Lüge mehr oder weniger? Sie wird in die Welt gesetzt, um dann als Vorwand für eine Aktion zu dienen. Das deutsche Judentum' liegt auf dem Boden. Aber der Nationalsozialismus hackt wie ein Geier immer wieder auf den Wehrlosen ein, so. oft der noch zuckt. Dieser geradezu pathologische Haß, der sich jetzt bis zur Attacke auf alte und kranke Leute gesteigert hat, resultiert aus dem Minderwertigkeitsgefühl, da/3 sich, je länger das System dauert, in den Reihen seiner Anhänger mehr und mehr verbreitet. Das Reich ist nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich blockiert, und es ist nichts bezeichnender für seinen Zustand, daß der Minister Dr, Schacht ln einer mehrstündigen Unterredung mit Hitler in Knaben von 6 bis 10 Jahren, lange Vortrüge über Blut und Rasse hallten, in dom von Regierungsstelle der Presse der Auftrag erteilt worden ist, die Kritik an Ludondorffs Wo tank ult eimzu3tollen. Zu diesem Rückfall in die Tage der Vandalen und Langobarden gehört es, daß die halbe Million Juden immer wieder herhalten muß, um die Racheinstinkte der betrogenen Massen auf sich ■ zu ziehen. Selbstverständlich ruft jeder neue antisemitische Streich Gegenäußerungen bei den Juden des Auslandes hervor, und diese Reaktion wird dann wieder benützt, um dem deutschen Steuerzahler und Arbeiter in der Presse und im Rundfunk zu sagen, daß Alljuda wieder Grouelnaohriohten gegen das deutsche Volk verbreitet, und ebenso selbstverständlich ißt es, daß dann die im. Ausland unterhaltenen journalistischen Agenten das Stichwort aufnehmen und der sie bezahlenden Oiganisation von Fememördern, Bambenwerferm und Fälschern darüber hinwegtzuhelfen trachten, daß sie isoliert ist, daß sie unsicher und ziellos geworden ist und sich nur mehr durch Geschrei und hysterische Wutausbrüche ihr - Volk über die Peinlichkeit ihrer Lage täuschen will. Sie arbeiten Hand in Hand; die Gestapo mißhandelt die Juden; die braune Journaille steht Schmiere. Die Gestapo macht diie Juden zu Sklaven, will ahnen nacht einmal das Reden gestatten, ihre Auslandsagenten wollen verhüten, daß die Umwelt die Wahrheit erfährt und sieh darnach ihr Urteil bildet über ein System, dias der ganzen gesitteten Welt, das Sahicksoil der Juden andraht. GH ABSTE fNI in w ovoi cn f Oft A4 AUS 0 I N WfRKSIAIIflW WULKANu NEUBRUNN ftftf NNWtG 110^ ST. MARX SEIT 1&02 delecration aus Palästina gegeben hat, teilte’ der Vorsitzende der Corporation, Sir Robert Waley Cohen, mit, daß die britische Regierung den von der Palestine Corporation vorgeschlagcnen und mit eigenen Mitteln vorbereiteten Bau einer Autostraße zwischen Palästina und dem Trak nunmehr ln eigener- Regie übernommen hat. Mit der FortiwMlung der Autostraße Palästina—Irak eröffnet sich ein «ehr bequemer Handelsweg für den Warenaustausch Palästina« mit einem neuen, ethischen Idealen unserer heiligen Bücher, hat1 großen und reichen Gebiet. Regierung scharfen Einspruch erhoben hat. Die psychologische Wendung in dein breiten Maasen lat offenkundig und sie kann sieh politisch nur darum nicht äußern, weil nicht weniger als 8 Miillionem brauner Amtswaltor, Nutznießer dieser grandiosen Parteiibuchwirtsohaft, ihr persönlichstes Interesse mit Waffen und Gummiknü titeln verteidigen. Industrie, Wissenschaft und sogar das Militär klagen über den mit-dilektuollen Rückgang eines Volkes, in dem, wie daß in der USA setzt sich für Helmuth Hirsch ein Berlin, 27. April. (Privat.) Vor einigen Wochen berichteten wir über die Verurteilung zum Tode eines 21jährigen staatenlosen Juden namens Helmuth Hirsch durch das Volksgericht. A1b Straftat konnte nur eo viel in Erfahrung gebracht werden, daß es eich um Hochverrat gehandelt habe. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich nun für den zum Tode Verurteilten eingesetzt. Es wurde festgcstellt, daß Hirsch, dossen Großvater Amerikaner ist, das Recht hat, die amerikanische Staatsbürgerschaft in Anspruch zu nehmen. Die amerikanische Regierung will ihm als amerikanischen Staatsbürger in Schutz nehmen und ihn wenigstens vor der Hinrichtung bewahren. Der amerikanische Konsul in Berlin hat Hirsch bereits in Plötzensee besucht, wohin dio zum Tode Verurteilten gebracht werden. Hirsch äußerte zwar wenig Hoffnung, daß er der Hinrichtung entgehen werde, doch hofft dio amerikanische Bundesregierung, oine Begnadigung zu erwirken. Was dem Verurteilten zur Last gelegt wurde, ist nicht bekannt geworden. Doch konnte man feststellon, daß der junge Mann, dessen Eltern in Prag leben, vor einigen Monaten durch angebliche Freunde, die im Dienst der Gestapo standen, über dio Grenze nach Deutschland gelockt und dann sofort verhaftet worden ißt. miitiiiiiiiiimiriuiiim'iiiiifitfiiimiiniiiiiiiiiiiiiiniiiitiititiimmfmmrmnrfimriiimiimimfiiitiiüiiiiiimmmiitimiii Wer ist weise? Der von jedem lernt. Wer ist ein Held? Der seine Begierde besiegt. Wer ist reich? Der sich seines Anteils freut. Wer ist geehrt? Der die Menschen ehrt. (Sprüche der Väter) ln der Stunde, in der der Mensch zur Rechenschaft gezogen wird, wh'd er gefragt.* „Bist du redlich gewesen i% Handel und Wandel?“ (Talmud Sabbath 81 a) ★ Dein Ja sei gerecht — und dein Nein ehrlich. (Talmud, Baba mezia 49 a)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.