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Die Stimme · 1937-04-23 · Heft 638 (23.4.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 638 (23.4.1937)
Date
1937-04-23
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nt. «38. — Wien», Freitag, 28. April 1987. Oll ITIMMI Seite 5 menschliches wäre, gerade hei der Leistung für diesen Fonds zu versagen. Ich. versuche, ihr Mar zu machen, daß ihre 'Auffassung in Anbetracht ihrer Notlage nicht richtig sei, daß ihre Armut ihre Weigerung restlos begreiflich und entschuldbar mache und daß ich fest entschlossen sei, ihr keine Büchse zu geben. Da nötigt sie mich, in dar kleinen Küche, wo wir bisher standen, Platz zu nehmen. Ich müsse wissen, meint sie, daß sie einen achtundvierzig jährigen Bruder habe, der in Deutschland lebte, von dort, wie viele amdere Juden, edler Bähe beraubt, flüchten mußte und mit Hilfe der zionistischen Organisation nach Palästina kam und dort eine Existenz, wenn auch nur eine sehr bescheidene, gefunden habe. Als ich fortgehen wollte, sei ihr all dies wieder in den Sinn gekommen und sie habe sich gesagt, daß sie sich selbst verachten müßte, wenn sie keine Keren-Kajemeth-Büchse zur Betreuung übernehmen würde. Sei doch ihr Bruder und alle seine Schicksalsgenossen, als ihnen das Leid widerfuhr, viel unglücklicher gewesen, als sie es heute sei, und heute haben diese tausende unglücklicher Juden dank der Existenz des Keren Kajemeth ein Dach und Brot und noch dazu auf jüdischer Erde. Wenn sie es nicht anders zuwege bringen sollte, werde sie einen Tag im Monat fasten, aber die 30 Groschen werden an jedem Monatsende in der Büchse sein. Gott segne Sief Mehr wußte ich beim Abschied und Überreichung der Büchse nicht zu sagen. Armin DuschinSzki. du BLaUU-Muk Seit einem Jahre besteht in Wien der Bialik- Klub, den Dr. David R o t h b 1 u m, einer der intimsten Freunde des großen Dichters, gegründet hat. Als Präsident des Klubs verstand es Dr. Rothblum, ein neues Zentrum für jüdische kulturelle Bestrebungen zu schaffen. In regelmäßiegn Vorträgen werden im Rahmen des Klubs interessante Themen aus dem Gebiet der jüdischen Wissenschaft und der jüdischen Literatur behandelt. Den ersten Vortrag hielt Schalom Asch, der im großen Saal des Konzerthauses stattfand. Die weiteren Vorträge wurden im internen Rahmen abgehalten. So hielt am 6. Jänner 1937 Herr Rabbiner Dr. Murmelstein einen Vortrag: „Die Einflüsse der talmudischen Redewendungen, Geidanken und Bilder in der Biialikschen Dichtung.“ Die zahlreich belegten talmudischen Quellen gaben so manchen Aufschluß über sonst unklare Stellen in Prosa und Lyrik des Dichters. Bezeichnend für das Interesse des Därgebotenen ist, daß der Referent seinen Vorifcrag in der „Histadruth Iwrith“ wiederholen mußte. Auch in der palästinensischen literarischen Zeitschrift „Mosnajim“ wird diese Arbeit des Dr. Murmelstein veröffentlicht. Am 3. Februar d. J, referierte in ausgezeichneter Form die ausgezeichnete Bibliothekarin der Kultusgemeinde, Frau Dr. Uona Lövi, über: „Bücher und Bibliotheken im alten Orient.“ Die Vortragende definierte zuerst den gedanklichen Inhalt des Begriffes „Buch“, bespricht dann die im Altertum verwendeten Schreibmaterialien und ihre Herstellung, die Form des Buches in den verschiedenen Kulturzentren des alten Orients (Ägypten, China, Babylonien, Assyrien und Palästina), die Archive und Bibliotheken bei den alten Völkern. Sie referierte besonders interessant und eingehend über allö diese Dinge bei den Juden des biblischen Altertums und belegte mit Bibel- und Talmudstellen ihre Schlußfolgerungen über die Bücher, das Schreibmaterial, die Archive und Bibliotheken zu jener Zeit. Als Gast des Klubs sprach am 6. März Dozent Dr. Willy Meyer (Bozen) über das Thema: „Salomo Ibn G&birol und Jehuda ha- Lovi.“ Als gediegener Literaturhistoriker gab der Referent in seinem überaus fesselnden Vortrage einen glänzenden Überblick dieses goldenen Zeitalters der hebräischen Literatur und beider Dichter. In seinem Vorträge am 4. April d. J. behandelte Dozont Dr. Alexander IC r ii s t i anpol 1 e r die hebräischen Übersetzungen in den lotzten 150 Jahren. Der Referont besprach zunächst in ICiirzo die wesentlichen Merkmale einer guten Übersetzung, Insbesondere dichterischer Werko. Im Jahre 1788/84 schritt die Gesellschaft hebräischer Literaturf re undo in Königsberg an die Herausgabo der Zeitschrift „ha-Moassef“. Ein Programmpunkt dieser Zeitschrift war dio Übersetzung aus fremden Literaturen, als Hauptprogramm galt die unbedingte Rückkehr zum Wortschatz der Bibel. Dies bedeutet eine Verarmung und Einschränkung des hebräischen Wortschatzes aus der Zoit dor frühoron Jahrhundorto. Der Vortragende explizierte dann die verschiedenen Entwicklungsporioden, welche die hebräisobe Übersetzungsliteratur in den letzten 150 Jahren seit der Herausgabe des ersten Bandes deB JUdlscner Klub der Jnnien (J.R.J.) Samstag, den 24. April, 11 Uhr abends INPCRIAL-KINO, I., Rothgasse Festkinovorstellung zu Gunstendes KFAR HAMAKKABI Programm: DAVID GOLDER der Spitzenfilm mit Harry Baur / Palästinabllderreportage Februar—März 1937 (Begleittext liest Martin Miller) / Die neueste Wochenschau und Sllly-Symphonie Karten von S 1'20 aufwärts erhältlich: Jüdische KuMurstell«, I. Kai 8 (R 28-2-36), Gronner, I. Graben 28, an der Kfnokaage sowie im Klnbhelm des J. K. J-, I. Goldschmiedgasse 0 „ba-Meassef“ bis zum Erscheinen von Schillers „Wilhelm Teil“, meisterhaft übersetzt von Ch. N. Bialik (Berlin 1923) durcbgemacht hat. An die sehr gründlichen, von großen fachwissenschaftlichen Kenntnissen und außerordentlicher Beherrschung des Materials zeugenden Ausführungen der Vortragenden schlossen sich jeweilig überaus angeregte Diskussionen an. So wurde dem Namen Bialik in Wien ein schönes Denkmal gesetzt: eine Stätte, wo jüdisches Wissen pietätvoll von berufenem Munde verständigen Ohren überliefert wird. Dr. Moschöh Elijahu Klarmann. Bne Brith in Deutschland aufgelöst Den ausländischen Journalisten in Berlin gegenüber wurde seitens des Propagandaministeriums das Verbot der Bne-Brith- Logen damit begründet, daß „ein Logenmitglied kommunistische Propaganda“ betrieben habe; damit sei die ganze Organisation in die Angelegenheit verwickelt. Aber man konnte jedoch schon kurz darauf feststellen, daß das betreffende Logenmitglied, ein früherer preußischer Landtagsabgeordmeter, zwar wegen angeblicher kommunistischer Propaganda verhaftet, aber schon nich wenigenStundenwiederfrei gelassen wurde, da der Verdacht sich als vollkommen grundlos erwies. Gleichzeitig mit der Auflösung der Lotgen ist auch das Eigentum der Logen in ganz Deutschland zugunsten Bad Luhaiovice c. s.«. Katarrhe d. Atmungsorgane. Herzu. Gefäßerkrankungen. Magen-, Darm-, Stoffwechsel-, Frauenkrankheiten Saison: April-Oktober Auskünfte: ÖEDOK, Reisebureau, Wien, I., Kärntnerstraße 32, R 23-4-88. Bis Ende Mai und vom 1. September 50% Nachlaß auf die Kurtaxe. des Staates beschlagnahmt wor- Dadurch geht ein beträchtliches Vermögen, darunter zahlreiche dem öffentlichen Wohl dienende Gebäude und Institutionen, dem deutschen Judentum verloren. 80 Verhaftungen Im Zusammenhang mit der Auflösung wurde der Großpräsident der Logen, Rabbiner Dr. Leo B a e c k, der gleichzeitige Präsident der Reichs vertretung der Juden in Deutschland ist, sowie etwa 80 führende Mitglieder des Ordens von der Gestapo verhaftet. Sprachkurse verboten Die Geheime Staatspolizei hat neben dem vor kurzem ergangenen Verbot der Tätigkeit jüdischer Sportvereine jetzt auch ein Verbot der Veranstaltung hebräischer Sprachkurse, wie sie die jüdische Gemeinde Berlin und andere Gemeinden und Organisationen veranstalten, erlassen. Ebenso wurde auch der Unterricht in Fremsprachen an a/uswanderungslustige Juden verboten. Asthma Wer ist der Mufti? Der Führer der arabischen antibritischen und antijüdischen Bewegung in Palästina ist der Mufti von Jerusalem Amin Al Husseini. Der Mufti von Jerusalem ist das Haupt des moslemitisoben Obersten Rates, der panislamitisohen Gesellschaft in Jerusalem, deB Arabischen Obersten Komitees sowie einer Anzahl arabischer Organisationen und Institutionen. 43 Jahre alt, hat seine Stellung und die Unterstützung, die ihm seitens der Regierung und Regierungsämter seit Jahren zuteil wird, ihm die Position einesDiktators über fast alle palästinensischen Araber verschafft. Seine Familie erhebt den Anspruch, dem Adel anzugehören — obwohl dies eine Streitfrage ist. Mitglieder «einer Familie nehmen seit vielen Generationen die Stelle des Mufti von Jerusalem und seit 1920 die Bilrgermeißtersteile ein. Die erste oppositionelle Handlung des Mufti gegenüber der Regierung waren die Ruhestörungen in Jerusalem im Jahre 1920, wegen denen er zu einigen Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Die Strafe wurde ihm jedoch im Jahre 1921 vom damaligen Oberkommissär Sir Herbert Samuel nachgesehen. Drach den Einfluß seiner Familie und gewisser britischer Beamter wurde er später zum Mufti ernannt. Er glänzt weder als Redner noch als Verfasser von Schriften, spricht aber französisch und hat auch kürzlich Englisch erlernt. Genau genommen kann man sagen, daß er ein Mann von beschränkten Fähigkeiten und ein fanatischer Moslim ist. Dio Familie der Hussein! nimmt für sich das Rocht in Anspruch, von Hussein, dem Sohn dos Kalifen Alii und van Fatimah, der Tochter des Propheten Mohammed, abzustammen, doch wird dies von vielen arabischen Geschichtsforschern bestritten. Diese erklären, daß der wirkliehe Name der Familie AlAswad (Die Schwarzen) war, und daß die Vorfahren sieh in dem Dorf Deir Sudan (Heimat der Schwarzen) vor 400 Jahren, als sie vom Jemen kamen, ansiedeiten. Dio Familie zag von diesem Dorf naoh Jerusalem, wo dio Nachkommen emporkamen. Der Einfluß der Familie Aswad wurde durch Verschwägerungen mit Angehörigen des Stammes des Schelk Abu G h o s Ii, einem der führenden Di- 6triktshernsoher rings um Jerusalem, noöh mächtiger. Da die Abu Ghosh Jemeniten waren, ist um so mehr anzunehmen, daß die Familie Aswad nicht palästinensischen Ursprungs war, denn jemenitische Mosiims heirateten nicht Angehörige anderer Nationalitäten. Einer der Aswad-Sprößlinge der Hauptlinie heiratete die Tochter eines moslimischen Edlen, dessen Name Al Hus6eini war, und nahm im Gegensatz zum moslimischen Brauch den Namen seiner Gattin an. Einige Zeit hindurch war er als Aswad- Husseini bekannt, mit der Zeit verschwand der Name Aswad gänzlich. Der Mann, welcher als erster den Namen Aswad außließ, war der antibritische Mufti Must a p h a, der Großvater des Mohammed Amin Al Husseini. Die Familie Nashashibi, die in gerader Abstammung weit aristokratischer als die Familie der Aswad-Husseini ist, war darüber erbittert, daß die Hussein'®; die Gunst der Türken genossen. So entstand eine Feindschaft, die Jahre andauerte. Besonders wütend waren die Nashashibis über die stille Duldung des vornehmen Namens Hussein!, welcher die Abstammung vom Propheten bezeichnet. Vor 40 Jahren verlangte der türkische Gouverneur von Jerusalem von der türkischen Regierung, daß mit Rücksicht auf das Geschlecht der Familie Nashashibi den Husseinis der Gebrauch dieses Namens verboten werde. Es gelang aber Shukry Ney Al Hußseini, den Schritt m der türkischen Hauptstadt zu vereiteln. Trotzdem verursachte dies der Familie Hussein! beträchtliche Unannehmlichkeiten, da moslemische Geschichtsschreiber fanden, daß der Name in der Familienliste der „Aßliraf“ (Adeligen), die besondere Privilegien besitzen, nicht aufßcheint. Trotz allem setzten sich die Husseinis durch. Der jetzige Mufti wurde in Jerusalem im Jahre 1893 geboren, in einer Moslem-Schule erzogen und besuchte dann die Regierangsschiüe in Jerusalem. Im Alter von 19 Jahren kam Amin Al Husseini naoh Kairo in die Schule des Schelk Rashid Rida. Während er in Kairo war, starb in Jerusalem sein Vater, Schedk Taher Al Husseini, und der ältere Bruder» Kamel Al Husseini, wurde' ßein Nachfolger. Von seinen mageren fünf Pfund im Monat schickte er seinem jüngeren Bruder noch Geld nach Kairo, um ihn zu unterstützen. Im Jahre 1913 verließ Amin die Schule; nachdem er durch seine Reise nach Mekka und Medina den Titel eines Hadschi erworben hatte, kehrte er nach Jerusalem zurück. Bei Kriegsausbruch wurde er in eine Offiziersschule nach Konstantinopel gesendet und trat in die türkische Armee ein. Nach seiner Gefangennahme durch die Engländer kehrte eT im 24. Lebensjahr nach Jerusalem zurück. Dort wurde er Beamter im Büro des Gabriel Pascha Haddad, der arabische Berater von Sir Ronald Storrs, der Militärgouvemeuß von Jerusalem war. Er wurde in das Departement für öffentliche Sicherheit versetzt und dann nach Kalkilieh als Zollbeamter. Von Kalkilieh ging er naoh Damaskus. Dort wurde er entlassen und kehrte wieder nach Jerusalem zurück. Amin Al Husseini wurde Lehrer in der Rashidiyeh-Sohule und trat so in das öffentliche Leben ein. In der Zeitung „Suria Al Jenobia“ (Südsyrien), die von Aref Al Aref, dem jetzigen Distriktsbeamten, herausgegeben wird, veröffentlichte er Hetzartikel gegen die Juden. Diese Agitation war eine der Ursachen, die zu dem Pogrom im Jahre 1920 in Jerusalem führte. Amin Al Husseini und Aref Al Aref wurden zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Beide flüchteten nach Transjordanien und kehrten erst nach Erlassung der Strafe durch Sir Herbert Samuel zurück. Soheik Kamel Al Husseini, Mufti von Jerusalem, starb im Jahre 1921 und die Frage der Nachfolge führte zu einer erbitterten Kontroverse unter den führenden Moslemfamilien. Die Kandidatur Amins, dem jüngeren Bruder des verstorbenen Mufti, erregte große Opposition. Obwohl er bei der Wahl unterlag, wurde er von der britischen Verwaltung eingesetzt. Diese Anstellung verschärfte die Feindschaft anderer Familien, besonders die der Nashishibis, gegen die Husseinis. Seit dieser Zeit und insbesondere seit er Präsident des Obersten mohammedanischen Rates wurde, versuchte der Mufti seine Macht zu verstärken pnd die Nashashibis zu verdrängen. Er stellte seine antijüdische und antizionistisohe Gesinnung in den Vordergrund, insbesondere während der Unruhen des Jahres 1929. Im Jahre 1931 organisierte er den Allgemeinen mohammedanischen Kongreß in Jerusalem. Er bereiste auch Indien, Persien, Afghanistan und andere mohammedanische Länder. In dem Kriege zwischen Ibn Saud und dem Iman Yaohia von Jemen war er Mitglied der Friedenßmission, die nach Arabien reiste, um den Frieden zwischen diesen beiden arabischen Fürsten zu vermitteln. Er nahm auch jede Gelegenheit wahr, um sich der mohammedanischen Welt in Erinnerung zu halten. Man sagt ihm auch nach, daß er Kalif werden wül. Das wird aber schwer möglich sein, da nach dem mohammedanischen Recht der Kalif, der geistige Führer aller Mohammedaner in der Welt, unabhängiger Herrscher eines mohammedanischen Staates sein muß. Im Jahre 1935 errang der Mufti einen großen Sieg. Es gelang ihm, seinen Kandidaten Dr. Hussein Fakhri K h a 1 i d e, . der Beamter im Gesundheitsd©partement der Palästinaregierung war, gegn Ragiheb Bey Nashashibi als Bürgermeister von Jerusalem durchzusetzen. . Der Mufti bekleidet eine bunte Reihe von Stellungen. Er ist religiöser Führer und nationalistischer Politiker, gleichzeitig aber ein Beamter der Regierung-. Seine Kunst besteht darin, seinen politischen Einfluß und den seiner Familie zu erhalten und seine Handlungen mit allen seinen drei Stellungen in Gleiohldang zu bringen. Bisher ist ihm das geglückt und er ißt eine der stärksten politischen Triebkräfte in Palästina. Die Juden neigen dazu, «einen Einfluß zu übertreiben. Man darf aber nicht vergessen, daß der Mufti sehr kluge arabische Kritiker hat, die ihm feindlich gesinnt sind. Insbesondere behaupten diese Kritiker, daß er das Geld des Wakf (den religiösen mohammedanischen Fonds) f ü r s e i n e eigenen Zwecke mißbraucht. Man sagt auch, daß die Husseinis deswegen Gegner des Gesetzgebenden Rates sind, weil sie fürchten, daß die Nashashibis auf öffentlicher Rechnungslegung der Ausgaben des Wakf bestehen würden. Der Mu f t i li a t j o d o nfalls bis heute keine Rechnungslegung veröffentlicht. Das wäre nicht möglich, wenn es die Palästina re gieruug nicht dulden würde und wenn sio nicht ruhig Zusehen würde, wie der von ihr bezahlte Mufti antijüdische und a n t i z i o n i e t i s c li o Politik macht,

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