Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 637 (20.4.1937)
- Date
- 1937-04-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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$•!!# 4 Dil ITIMMB Nr. 637. — Wien, Dienetag, 20. April 1037. Dr. Henny Liditensteln-Rappaport das Mit TtsUmetd iu den QcafiUiU Vielfältig und verschiedenartig sind die Anregungen, die von der Bibel, dem Grundwerk des Judentums, auf die Menschheit und alle Zweige menschlichen Erlebens auegegangen sind. Das gesamte geistige Schaffen der abendländischen Menschheit kann ohne die Bibel gar nicht gedacht werden. Man sagt, die Juden seien das Volk der Bibel: weiter gedeutet, könnte man auch eagen, die Bibel sei dae Buch der Menschheit. Ethik und Religion, Dichtung, Musik und bildend« Kunst, sie alle stehen unter der Einwirkung biblischer Auffassung, biblischer Gestaltung. Und es ist reizvoll und lehrreich zugleich, auf den verschiedensten Wegen und Pfaden diesem biblischen Einfluß nachzuspüren und ihn immer aufs neue zu entdecken. Die Aufgabe, die Rolle der Bibel in der Kunst und im Kunstschaffen darzustedlen und sie an Hand der Kunstwerke selbst deutlich werden zu lassen, hat eich Theodor Ehrenstein gestellt, der nach seinem großartigen „Alten Testament in der Kunst“ im vergangenen Jahre an die Herausgabe eines neuen Werkes „Das Alte Testament in der Graphik“ (Kunstverlag Albert Kleude, Wien 1936) geschritten ist. (Siehe die „Stimme“ Nr. 560 vom 2. Juli 1936). Nunmehr liegt die zweite Folge dieses Werkes vor uns, das die Kapitel „Kain und Abel“, „Noah und die Sintflut“, „Der Babylonische Turm“ und „Lot“ behandelt. Im Anblick des reichen und überaus schönen Bildermaterials ist man fast versucht zu sagen, daß diese zweite Folge eine Steigerung der ersten bedeutet. Ein einleitendes Kapitel von Ing. Oskar S t ö s s e 1 ist der Technik der graphischen Künste gewidmet. Es erläutert das Verfahren bei Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Aquatinta lind Schabkunst und ist in sehr feiner Weise mit alten Radierungen, die die Arbeit in der Werkstätte des Graphikers darstellen, illustriert. Lehrreich und informativ sind die kunsthistorischen Anmerkungen in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache, mit denen Ehrenstein die einzelnen Bilder versieht. Es ist nicht nur vom künstlerischen und kunsthistorischen, sondern auch vom psychologischen Standpunkt ans interessant, zu beobachten, wie sich die Vorgänge der biblischen Geschichten in der Vorstellung der verschiedenen Meister widerspiegeln. Da ist zum Beispiel die Erzählung von Kain und Abel, die von den Künstlern in ihren Voraussetzungen verschiedenartig behandelt wird. In den Werken Dürers, Behams, Tizians und Tintorettos wird der Brudermord im höchsten Affekt begangen, vorsätzlich bei Lucag van Leyden, Schäufelein, Stimmer, Livens und Rubens, fast sanftmütig bei Robetta. Budko stellt den Gezeichneten dar, Lilien den Ackerbauer Kain und den Hirten Abel. Es scheint charakteristisch zu sein, daß beide jüdische Meister es nicht über sich bringen, den Brudermord als solchen darzustellen. Diese von dem Künstlern aller Zeiten seit jeher geübte, von Thomas Mann in seinem Josef- Roman deutlich erkannte und ausgesprochene Tendenz, das von der Bibel als Tatsache Berichtete in seinem mutmaßlichen Ablauf, in seinem Werden bevor es als ein Gewordene« erscheint, im Geiste zu rekonstruieren, zeigt sich besonders anschaulich in der Darstellung der Sintflut. Einer der ersten, den vor allem das von der Bibel in keiner Weise berührte Moment der Angst und der Verzweiflung der vom Ertrinkungstode bedrohten Menschen beschäftigte, war Martin Heemskerck, dem dann Dirck Vellert mit einem wunderbaren Sintflutblatt folgte. Auch Tizian hat dieses Problem aufgegriffen, ebenso der bedeutendste französische Künstler jener Zeit, Nie. PoussLn, dessen Sintflutgemälde oft und oft gestochen wurde. Die höchste Steigerung des Dramatischen im Sintflut-Ereignis zeigt die Darstellung de« Radierers Jan Luyken, der ln der unmittelbar auf Reinbrandt folgenden Periode wirkte. Entsetzensvoll führt uns dieser Meister da« tragischeste Ereignis der ältesten Zeiten vor Augen. So hat es keiner vor ihm getan. Des Himmel Sohleußen sind geöffnet, in wahren Sturzbächen ergießt sich das Wasser hernieder, wie wahnsinnig suchen die Menschen Zuflucht auf immer höheren Berggipfeln. So haben sich die Künstler Rechenschaft über das wirkliche Geschehen abgelegt, dessen in der Bibel auch nicht mit einem Worte Erwähnung geschieht« Ira nächsten Kapitel sehen wir die verschiedenen Darstellungen des babylonischen Turmes. In Hartmann Schedels berühmter Weltchronik ist es eine Art mittelalterlichen Festungsturmes; dann folgen verschiedene phantastische Darstellungen: erst HolbeLn nimmt einen Anlauf zu einer etwas großartigeren Auffassung, während Heemskerck echon ansehnliche Teile eines stufenförmigen, gigantischen Baues darstellt, und Delaume ein Gebäude, das an die Cheopspyramide erinnert, aufbaut. Gewaltig nimmt sich auch Merlans und Schütz’ stufenförmiger Bau aus. Sie alle Übertrifft Mandors „Babylonische Sprachverwirrung“, ein sowohl perspektivisch wie auch in der Behandlung der Massen hervorragendes Werk, während Dor£g Turm eher theatralisch wirkt. Es folgt nun „Abraham und die drei Enge 1“. Wie primitiv ist der Holzschnitt aus der Armenbibel, wie lebensvoll dagegen Holbeins Behandlung dieses Sujets. Bewundernswert die Details bei Pencz, bis auf Sarah, die etwa« ungelenk geraten ist. Der „Anonyme Stich“ stammt zweifellos von Tizian und ist ganz wundervoll in der Zeichnung der Gestalt des knienden Abraham und der drei Engel sowohl als auch des landschaftlichen Hintergrundes. Der Stich von Goltziue stellt Sarah, skeptisch lächelnd, in den Mittelpunkt, während der Empfang der Engel minder bedeutungsvoll erscheint. Den Gipfelpunkt in der Darstellung Abrahams erreicht Rembrandt. Welche Prachtgestalt ist doch dieser ehrfurchtgebietende und doch so herzensfreundliche Abraham, wie lebendig die drei Männer um ihn und die uralte Sarah im Hintergrund! Dazu kommt die mit einigen wenigen Strichen gezeichnete Landschaft und als Ergänzung der Szene der Knabe als Bogenschütze, der wohl den jungen Ismael Eine Anzahl jüdischer Familien aus] Litauen, die in Birobidschan eingewandert | waren, ist wieder ausgewiesen worden. Die Leute hatten sich auf die verschiedenen russischen Lookaufruie hin entschlossen, die weite Reise nach der fernen „jüdischen Republik“ zu unternehmen und sie haben dann die Erfahrung machen müssen, daß die Zusagen des Bolschewismus im Osten genau so wenig wert sind wie im Westen. Es ist behauptet wr orden, daß die Zu Wanderer, deren weiteres Schicksal unbekannt ist, sich „trotzkistischer Umtriebe“ schuldig gemacht hätten. Das muß schon darum als unwahr angenommen werden, als die nach Sibirien Gelockten kaum erst angekommen waren. Dieser Trotzkismus ist in Rußland nur ein anderes Wort für „Nieder mit den Juden!“ Er ist diie in der arischen Welt zwischen dem Rhein und dem Stillen Ozean üblich gewordene Quittung an die Assimilation. Die Juden des deutschen Spraohkreises werden für ihr deutsches Gefühl mit „Juda verrecke!“ bedankt. In Rußland ist das Trotzkii-Phantom aufgerichtet worden, um die Juden dem Pöbel zum Fraß hinzuwerfen, die jüdischen kommunistischen Führer sowohl, die von der Revolution in die Höhe getragen wurden, weil eie doch immerhin lesen und schreiben konnten, und dann pauschalster die vier Millionen Juden, die sich trotz allem nicht haben assimilieren lassen. Antisemitismus ist auch Reaktion auf jüdische Mehrleistung. Kein Russe kann den Gedanken ertragen, daß der Jude Trotaki die Armee geschaffen hat, und vieles an dem AusscbeAdungsprozeß, der in Rußland in voller Entwicklung steht, ist auf die verbissene Wut der Generäle zu setzen, der Woroschilow und Genossen, die im Herzen gut zaristisch geblieben 6ind und in der Sowjetunion beiläufig dieselbe Haltung bewahren wie die deutschen Generäle gegenüber dem Nationalsozialismus. Sie haben die tatsächliche Macht, die ihnen weder die Gestapo, noch die GPU. streitig machen kann, und sie . beherrschen dort den Hitler, hier den Stalin. Der Parallelismus zwischen dem roten und dem braunen System pTägt sich in jedem Detail aus, kein Wunder, da es doch nur gleiche Brüder mit verschiedenen Kappe® »in4 darstellen soll. Da« letzte Kapitel behandelt Lot und «eine Töchter. In den 26 Bildern dieses Abschnittes zieht an unserem Auge die Entwicklung der Kunst vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart vorüber. Insbesondere lernen wir die graphischen Meister der Rubene-Schule kennen und die Varianten dieses Sujets bei Rubens seihet. Auch in dieser Reihe begegnen wir einem Rembrandt-Werk, einem Gemälde, das von Friedrich Georg Schmidt radiert und dem Prinzen Heinrich von Preußen gewidmet wurde. Den Schluß bilden die Werke zweier jüdischer Künstler: Leo Michelson und Josef Budko. Micheleon, der auch in den Kapiteln „Noah“ und „Der babylonische Turm“ vertreten ist, hat mit seinem kleinen Holzschnitt „Lot“ ein lebensvolles Meisterwerk geschaffen; Buclkos Schabkunstblatt zeigt uns im Gegensatz zur biblischen Überlieferung Sodom« Ende in nächtlicher Finsternis, wodurch das Grauen noch gesteigert wird. Im Hintergrund schlagen die Flammen empor, unweit davon die Frau Lots ale Salzsäule und im Vordergrund die vom Sturm gejagten Gestalten Lotß und seiner Töchter. Die erotische Seite der Lothandlung. die mannigfache Behandlung erfahren hat, wird bezeichnenderweise von den jüdischen Künstlern nicht dargeetellt. Eine besondere Erwähnung verdient auch das Blatt „Sodoms Ende“ von Luyken, in gewissem Sinne eine Wiederholung seiner „Sintflut“. Die neueste Publikation Ehrensteins bedeutet eine wertvolle Bereicherung auf dem Gebiete der Kunstwissenschaft und gewährt uns immer neue Einblicke in das lebendige Fortwirken unserer Bibel auf die menschliohe Kultur. Es wird sicherlich dag lebhafteste Interesse in allen mit dem Judentum verbundenen Kreisen finden. I Sie schlagen und vertragen sich, je nach | den Zoitläiiften und den Erfordernissender politischen Taktik. Das von Deutschland dirigierte Geschrei über den jüdischen Kommunismus, dessen einziger gefährlicher Feind das Hakenkreuz sein soll, hat mir bei dem internationalen Katholizismus Anklang gefunden. Nur die katholischen Kreise außerhalb Deutschlands haben sich einfangen und Vorspannen lassen, in der Hoffnung, durch noch lauteres antisemitisches Lärmen sich die Gunst Berlins zu erwerben und vielleicht doch zu einem Modus vivendi zu gelangen. Sie sind wiederholt betrogen worden und der Nationalsozialismus ist mit ihren Bekennem in Deutschland sehr grausam vorgegangen. Die katholische Führung aber bleibt dabei, beweisen zu wollen, daß sie auch und noch besser antisemitisch sein kann, sie läßt durch ihre Provinzorgane sogar den Rassenantisemitismus verbreiten und weiß nicht, daß sie damit rein und einfach das Geschäft Berlins besorgt, das in puncto Ghristenhaß und Gottlosigkeit von Moskau durchaus nicht übertroffen wind. Im Gegenteil, das Dritte Reich hat für diese Zwecke eine weit tüchtigere Organisation, die es unbedenklich für die Durchsetzung des rassenpolitisohen Programmes mul für die Schaffung einer deutschheidu'ischen Glaubensgemeinschaft einsetzt. Dagegen bat die Sowjetunion ihren Kampf gegen die Religion fast ausschließlich gegen das Prawoslawentum und den Mosaismus geführt. Die katholische Kirche, die in Rußland sehr schwach ist, blieb eigentlich unbehelligt. Dagegen ist das Judentum schwer getroffen worden. Seine konfessionelle Organisation wurde zerschlagen, die Synagogen mit sehr geringen Ausnahmen wurden geschlossen oder in kommunistische Klublokalo umgewandolt. Die nationaljüdische Bewegung, die noch zur zaristischen Zeit sehr stark war, wurde ausgetreten, ihre Bekon- I ner in die Sümpfe in Nordsibirien verbannt und dort zugrunde gerichtet. Ein Teil des ukrainischen Judentums, das durch die Petljuna-Pogrome dezimiert worden ist, wurde in die Krim verpflanzt und sollte dort ohne Mittel und ohne staatliche Unterstützung landwirtechaftlich kolonisiert werden. Dies ist mißlungen und da erfanden die jüdischen Renegaten in der Jowsekzija den Plan der jüdischen Republik in Birobidschan am Amur, einerseits zur Ansiedlung einer verläßlichen Grouzbcvölkentng in dem kommenden Aufmarschgebiet gegen Mandsohukuo, anderseits zur Schaffung einer Konkurrenz gegen den Zionismus, der in Sowjetrußland als anglophiil und als Werkzeug des englischen Imperialismus ausgesehrien wird. Um ihn zu bekämpfen, wurden Lumpen leider jüdischer Nationalität nach Palästina eingeschmuggelt, die dort vereint'mit den arabischen Banditen den Terror gegen die jüdische Kolonisation betrieben. Zum anderen gingen kommunistische Agitatoren in die Welt, um Propaganda für Birobidschan zu machen. Insbesondere wurde das Werk in Amerika bei den reichen jüdischen Antiziomsten betrieben, die für die jüdische Republik tief in die Tasche griffen. Aber diese ganze Agitation hat nicht mehr erreicht, als daß in langen Jahren nicht mehr als 120.000 Juden angeeieclelt wurden, während die zionistische Organisation ohne jede staatliche Macht und ohne Exekutive fast eine halbe Million Juden nach Palästina bringen und mit dem Land fest verbinden konnte. Der Schlag gegen die nach Birobidschan gelockten litauischen Juden liegt auf der Linie der neuen malitaristisch-sowjetistäschen Politik, und wahrscheinlich wird auch eine Aktion gegen die groteske „jüdische Republik“ kommen. Denn die russischen Generale wünschen sich mit Berlin zu akkordieren und da ist Antisemitismus der Tat eine gute Einleitung... Die jüdischen Flüchtlinge in Portugal „Die Stimme“ hat vor einiger Zeit über Schikanierungen der in Portugal angesiedelten jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland berichtet. Das Mitglied des Rates des Jüdischen Weltkongresses, Dr. Angusto d’Esagny (Lissabon), teilt uns nun mit, daß die Internationale Polizei bei der Revision der Identitätskarten der deutschen Flüchtlinge in Portugal keineswegs von antisemitischen Tendenzen geleitet worden sei. Abgesehen von den Ausweisungen von zwanzig jüdischen Flüchtlingen, die nebst vielen anderen Ausländern das Land verlassen mußten, haben sich keine weiteren Fälle von Abschaffungen ereignet. Die Ausweisung von Hugo L ö s s e r und Frau Doktor Landau wurde rückgängig gemacht. f Eden interveniert für Arthur Köstler London, 16. April. (JTA.) Über die Festhaltung des in Malaga von den spanischen Nationalisten verhafteten Korrespondenten des „News Chronicle“, Artur Köstler, hat der englische Außenminister Eden im Unterhaus folgende Erklärung abgegeben: Köstler ist zwar nicht englischer Untertan, aber da er Korrespondent einer britischen Zeitung war, so ist der Konsul in Malaga bereits beauftragt, die aufständischen Behörden nichtoffiziell zu informieren, daß die britische Regierung an seinem Wohlbefinden i n 1 e r e s s i e rt sei und glücklich wäre, Uber seine Lage unterrichtet zu werden. Prof essor Erdheim gestorben Sonntag ist Ln Wien der Universitütsprofos-sor Dr. Jakob E r d h e i m plötzlich gestorben. Dr. Erdheim, der aus Boryslaw stammte, studierte an der Wiener Universität Medizin. Er war einer der hervorragendsten Schüler dos Professors Weiohselbaum und erwarb sijjli auf dem Gebiete der pathologischen Medizin, namentlich in der Erforschung der innersekretorischen Drüsen, Weltruf. Professor Erdheim war 63 Jahre alt. Der getaufte Landsteiner. Aue New York wird gemeldet: Der Nobelpreisträger der Medizin, Dr. Karl Laudsteiner, gebürtig aus Wien, hat die Herausgeber des amerikanisch-jüdischen „Wer ist’«?“ auf 100.000 Dollar Schadenersatz wegen Aufnahme seines Namens in das genannte Nachßolulagewerk geklagt. Da (lor betreffende Band des jüdischen „Wer ist’e?“ in Amerika noch nicht erschienen ist, lautet die Klage auf U n t e r 1 a fi s u n g der E i n t r a g u n g, beziehungsweise Zahlung der Sohadimomafczeumme. Lands teiner erklärt, seit 50 Jahren der katholischen Kirche anzugohören, Audi seine Vorfahren seien niohfcjüdisch gewesen. Seine Aufnahme ine jüdischo Nachschlagewerk bedeute für ihn eine „schwere Erni odrigu ng“. Nunmehr bringt der in Panis erscheinende „New York Heraid'* Einzelheiten über den Pmzoß. Danach ist der heute (iOjähritg»'* Professor Landsteiner der S o h n jüdischer Eltern, und 1890 zum Katholizismus übergetreten. teste fesdUcUaftsctisz ckc Au* 6. 1#lcti uaoU Hikats&ücf Die erste Gesellschaftsreise der „Stimme“, die nach Nikolsburg führt, findet am 6. Mai statt. Der Fahrpreis beträgt S 9.50, mit Mittagessen S 11.50. Das Mittagessen wird selbstverständlich in einem Koscheir-Restaurant eingenommen. Anmeldungen nehmen entgegen: Die Administration der „Stimme“, das Büro des Zionistischen Landesverbandes und alle Sektionen. In Nikolsburg wird das neue jüdische Zentralmuseum und das alte Ghetto besichtigt. Für sachkundige Führung ist gesorgt. Die neue Judenpolitik der Sowjets