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Die Stimme · 1937-04-20 · Heft 637 (20.4.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 637 (20.4.1937)
Date
1937-04-20
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Wien, Dienstag 20. April 1937. — Nr. 637. Oll ITIMMI Seite 5 Hitachduth Olej Austria Von den drei zu einem losen Landesver band gruppierten Vereinen der Hoa in Tel Aviv, Haifa und Jerusalem konnten die beiden ersteren ihre gesellige und Hilfstätigkeit trotz der Unruhen dee letzten Jahres und der verminderten Alijah in Gang erhalten. Die Abteilung Jerusalem bat nach längerer Pause kürzlich begonnen, sich zu ralUieren. An jedem Dienstagabend finden in dem Herrn Sohapira, einem Wiener, gehörigen „Caf6 Europa“, Jaffastreet, zwanglose Zusammenkünfte statt, die sich guten Besuches erfreuen. Für den 23. März war die Vollversamm lung angesetzt, welche durch Teilnahme der Herren Generalkonsul Dr. Ivo J o r d a und Dr. Paul Berger, Vizepräses des Zionistischen Landeskomitees Wien, besondere Bedeutung gewann. Veroinsobmann L. A. Robitschek schilderte die Bemühungen des abtretenden Vorstandes, durch landsma.nnßohaft,liehen Zusammenhalt die Einordnung der Clim zu erleichtern, und skizzierte die Aufgaben des nächsten Vereinsjahres. In den neuen Vorstand wurden einstimmig gewählt: Robitsobek, Dr. E. M. Zweig, Dr. M. Kiwe, Dr. F. Morgenstern, Dr. Z. Wieselberg und Frau Thilde Wednor-Bemheim. Der Herr Generalkonsul beglückwünschte den Vorstand und erklärte sich gern bereit, ihn wie die Schwestervereine tatkräftig zu fördern. Die Einführung von Amtstagen in Tol-Aviv und Haifa habe sich bewährt; die Befürwortung in Einwanderungs- und Traneferfragen wolle er fort- «etzen. Nachdem hiefür der Vorsitzende den wärmsten Dank ausgesprochen hatte, hielt Dr. Zweig ein Referat über die politische Lage in Erez Jisrael. Dr. Berger überbraohte die Grüße des Zionistischen Landesverbandes für Österreich, erteilte Auskünfte über die jüdische Situation in Österreich und wendete sich gegen eine tendenziöse Berichterstattung über die Verhältnisse in Österreich. In die Diskussion griff auch Generalkonsul Jorda ein, indem er seinerseits die schädlichen Folgen jener Berichterstattung dartat; zugleich ergab sich, daß Toscanini, der heuer den Salzburger . Festspielen das Gepräge leihen soll, ein frisches kulturelles Bindeglied zwischen Österreich und Palästina knüpft. Mit Erörterung der Frage, wie die Handelsbeziehungen beider Länder zu beleben wären, fand der interessante Abend seinen Abschluß. DiiuiiiiiiitiiiiiittiiiiniiiiniiitiiinimiiiiiimtiiiiimiiinimitmmiiiiiiiitiiuiniiuinauiDnnuimiuiniiijJifnnnitomnn ICauft und vwfoeüet d&* ScUekd! «iiiiiiiiiiiiiiiiiiiutiiiitiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiHiiitniiiiiiiiiitiiimiiiiumiiinnitiiiiiimni Neuer Palästinafilm „Hatikwah - Dokumente einer Hoffn ung .// Eine Schöpfung der Zionistischen Vereinigung Deutschlands. Berlin, 15. April. (JTA.) In Berlin wurde ein von der Filmstelle der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hergostollter Palästinafilm uraufgeführt. „Hatikwah — Dokumente einer Hoffnung“ sind die Bilder vom Worden dee Landes, von dem Rhythmus des palästinensischen Lehens früher und heute. Der Film beginnt mit einer Darstellung dee Landes, wie es war, als die zionistischen Pioniere nach Palästina kamen, und führt duroh die Etappen des Aufbaues bis in unsere Tage. Der Film klingt in einer großartigen Bildersymphonie aus, die das Gesicht des heutigen Palästina in Landschaft und Mensch veranschaulicht. Der Film ist unter Leitung von Manfred Epstein hergesfcellt wordeu. Gestaltung und Bearbeitung oblag G. Engel. Die Begleitmusik, die zahlreiche jüdische Motive verwendet, schuf Martin ^leil, die Texte Joachim Prinz. JQdlsc;er Klub der Junten (J.K.J.) i i Festkinovorstellung Samstag, dan 14. April, 11 Uhr abends INPtRIAi*KINO, I., Rothgasse zu Gunstendes KFAR HAMAKKABI Programm: DAVID GOLDER der Spitzenfilm mit Harry Baur ■ Palästlnabllderrepor age Februar März 1937 (Begleittext liest Martin Miller) / Die neueste Wochenschau und Sllly-Symphonie Karten von S 1 20 aufwärts erhältlich: Jfldlache Knlturstrlle, I. Kal 8 (R 24-2-30), Gronner, I. Graben 28, an der Klnokaaae sowie im Klnblielm de* J. K. J., I. Goldschmiedgasse 0 CUenabend Votly Hctdt&ae In den Jüdischen Künetlerspielen wird Donnerstag, den 22. April, zu Ehren de® brillanten Komikers und Charakterschauspielers Dolly Nachbar eine Sondervorstellung gegeben, bei welcher zum erstenmal die lustige Operette „Der Sohlemihl“ von Sigel mit Jenny Lovic und Heimi Lew in in den Hauptrollen, Dolly Nachbar in der Titelrolle, Lora Glücksmann und dem Hausensemble aufgeftthrt wird. Eine Wiederholung dieser Aufführung findet nicht statt. Dem beliebten Künstler haben sich zu einem Ehrenabend eine Reihe prominenter Künstler zur Verfügung gestellt, die im Akademieteil, den Erwin Engel konferiert, mdtwirken werden. So u. a. Leo Reuß (Kaspar Braudihofer). Nur beschränkter Kartenverkauf. Leon Schallt, der bekannte Schriftsteller ind Übersetzer englischer Autoren, spricht Samstag, 24. April, ln der Jüdischen Kulturstelle (L Kai 8) über den englisch-jüdischen Dichter Israel Zangwill. Da Schollt mit Israel Sangwill eine langjährige Freundschaft ver- >and, dürften seine Ausführungen für die jüdische Öffentlichkeit von besonderem Inter* )sse sein. Anschließend liest Leon Schallt nus len Werken de« Dichters. Beginn: 18 TTbr. harten Im Vorverkauf im der Jüdischen ICul-;urstelle, I., Kai 8, Tel. R 28-2-86, und bei Gronner, I.; Graben 28, Tel. U. 82-4-4Ö, Jud Süß auf der Bühne Zur Aufführung im Jüdischen Kulturtheater Ein Jahrhundert lang kannte die Nachwelt Süß nur aus der Novelle Hauffs, die dem schwierigen Charakter dieses auf naheliegende Abwege geratenen Finanzgenies weit mehr nach den Haßlegenden, die man noch heute im Württembergischen erzählt, als nach historischen Studien gestaltete und die dem Seltsamen, der diie verlotterte Welt des deutschen Barocks zumindest um einen Kopf überragte, nicht gerecht wird, Lion Feuchtwanger hat die innere, die Schicksalßdynamik dieses Hofjuden aufgespürt, der als erster ungetaufter Jude die Schranken einer nach wie vor feindseligen Gesellschaft zu durchbrechen verstanden, dessen spekulativer Gedst den Übergang des Staates von der Finanzwirtschatft des Mittelalters zum modernen merkantilistischen System bewerkstelligte — und der, schuldig-unschuldig, diese, ungeheure, für den Bürger mit Krämpfen verbundenen Umwälzung mit dem Galgentod büßen mußte. Asbley Dukes hat sich in der Dramatisierung des Stoßes streng, oft geradezu wörtlich an Feuchtwangers Roman gehalten, der überreich ist an dramatischen Akzenten. Während jedoch der Roman den tausendfarbigen und tausendgestaltigen Kosmos des problematischesten Jahrhunderts wiedergibt, stellt Dukes bloß ein Dutzend soharfprofilierte Charaktere auf die Bühne, die verhältnismäßig sparsam mit Worten sind, deren jedes uns doch messerscharf ins Herz dringt,. Da ist der Landesherrscher, deT hemmungslose Lüstling Karl Alexander, umgeben von nichtigen Kokotten und eitlen, genußsüchtigen Schranzen: Räten und Militärs, die den einzigen Kopf in der Gesellschaft tödlich hassen: den Emporkömmling Süß. War dieser wirklich ein kalter Bösewicht, wie Hauff ihn schildert — oder nur ein Opfer der Zeit? Der deutsche Historiker Stobbe wirft einmal das Problem auf, ob man es den Juden früherer Zeiten zmn Vorwurf machen könne, daß sie eich ausschließlich den Geldgeschäften zuwandten: „Können wIt es dem Hungernden vorwerfen, wenn er zu viel von der einzigen Speise ißt, welche man ihm darreicht?“ Im Grunde verachtete Süß das Pack, dem er dienen mußte, das Geld, das er den Bürgern zu erpressen gezwungen war, die Leiter des sozialen Aufstiegs, die er emporkliramen durfte; als Mensch, unglücklich, liebobedürftig, lebensüberdrüssig gab er sioh nur unter Menschen, wenn er mit der Tochter Naemi, seinem Juwel, allein war oder, mit seinem gelehrten Oheim Reb Gabriel oder mit der jungen Magdalen Sibylle, der einzigen fühlenden Seele unter gefühllosen Hofkreaturen, der Christin, die den Juden verstand. Wie die Herrschaft über die Materie den Menschenhänden entgleitet, wie Naemi der Unersättlichkeit des Herzogs zum Opfer fällt, wie dieser einen Militärputsch inszeniert, der mißlingt und wie sich nun aller Haß und Groll auf de« Juden Haupt entladet, wie die großsprecherischen Feiglinge aufatmen, da sie in Süß den Sündenbock gefunden haben, wie der Jude, sich aufrecht zu seinem Glauben bekennend, in den Tod schreitet und unter den Gefoppten und Getäuschten der wahre Sieger bleibt — das hat Aßhley Dukes packend echt gestaltet.. Dr. A. Werner. In jedes jüdische Haus „Die Stimme" Zionistischer Veranstaltung*' holender Dienstag, 20. April. 1. Bez.: „ Jüdiecher Klub der Jungen, Gold- «phmidtgasse 9, 9 Uhr abends, Heini, Heilig: „Jüdischer Sport.“ 1. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni, Marc-Aurel- Straße 5, 8 Uhr abends; Lichtbildervortrag Univ.-Prof. Dr. Max Eisler: „Palästinareise 1936 -—ein Ku 11 u r b er i e h t “ 2., Bez.: WIZO H, I., Schottenring 25, 8 Uhr abend«, Dr. Fanny Goldschmidt: Pressereferat. 8. Bez.: Sektion und WIZO I, Wiener Ringoaf6, Stubenricg 18, H9 Uhr abends, Vereins¬ und. Vortragsabend. 9. .Bez.: Sektion VHI/IX, Währingerstraße. Nr. 6/8, 8 Uhr abends, Chug Ivri. lS'.rBez;: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, 8 Uhr abends, Vereinsabend. ■ 18. Bez.: Sektion und WIZO XVHI, Weimarerstraße 7, Dr. Paul Berger: „Reisebericht aus Palästina.“ 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße Nr. 30, ys 9 Uhr abends, Dr. A. Groß: „D e r 20. Kongreß.“ Mittwoch, 21. April 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 13, 9 Uhr abends, Med.-Rat Dr. Isidor Schallit: „Vor dem ersten Zionistenkongreß 1897.“ 2. Bez.: Sektion Schüttel, 'Löwenstraße 39, Cafä Residenz, J49 Uhr abends, Vortragsabend, Prof. Dr. Binem A s c h k e n a s y. 9. Bez.: WIZO IV, im WIZO-Heiim Schottenring 25, 8 Uhr abends, Sabine H i r s c h a n: „Jehoschua Hankin, der Erlöser des Bodens“. 15. Bez.: WIZO XIV/XV, Herklotzgasse 21, 8 Uhr abends, Josefine M o d 1 i n g e r: Pressereferat. 17. Bez.: Sektion und WIZO XVI/XVn, Frauengaese 9; %9 Uhr abends, Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zionistischen Landesverbandes:, „Meine Paläs tinar eie e ein Erlebnis.“ 20. Bez,: Sektion Zwischenbrüöken, Universumetraß© 62, A9 Uhr abends, Dr. A. Groß: „Zionistische Fragen.“ Donnerstag, 22. April 1. Bez.: WIZO, Sohottenring 25, %ß Uhr nachmittags, Dr. Paul Berger: „R e i s e e i ndrücke aus Palästina.“ 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, A9 Uhr abends, Prim. D r. J. B o r a k: „Rassenk u n d e.“ 1. Bez.: Jüdisoher Klub der Jungen, Goldschmiedgasse 9, literarisch-musikalischer Abend unter Mitwirkung der Theatergruppe des J. K. J. und des Liedersängers J. Segal-Rosenbach. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, lA9 Uhr abends, Prof. Dr. Wilhelm Stein: „Von Mizraim nach Sinai.“ j 6. Bez.: Arbeitsgemeinschaft des KKL. veranstaltet anläßlich des erfolgreichen Abschlusses der KKL.-Aktion in den Bezirken VI und VII jm Bifheim, VI., Webgaes© 43, um 8 Uhr abends, eine Feier. Die Sektionen werden ersucht, Vertreter zu dieser Feier zu entsenden. Eintritt frei. 13. Bez.: Sektion und WIZO XIII, Hietzinger Hauptstraße 22, XA9 Uhr abends, Dr. Paul Berger: „Meine Palästinareise — ein Erlebnis.“ 13. Bez.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, 8 Uhr abends, gesellige Zusammenkunft. Hechaluz Haklal Zioni Dienstag, den 20. April 1937» 8 Uhr abends, veranstaltet der Hechaluz Haklal Zioni im Festsaal fies Zionistischen Landesverbandes für Österreich, I., Marc-AureLStraße ß, einen Vortragsabend mit Lichtbildern, bei welchem Universitätsprofessor Dr. Max Eisler Uber „Palästlnarefse 1930 — Ein Kilturberichl“ sprechen wird. — Karten zum Preise von 1 Schilling, 50 Groschen (für Chaluzim 30 Groschen) I.» Marc-Aurel-Straße 5 (Telephon U 22-2-11), im Stadtkibbuz, II., Rueppgasse 8, und im Zentralheim, II., Novaragasse 29, erhältlich. Dienstag, den 20. April, 8 Uhr abend«, X« Pernerstorfergasse 25. Erich J e 11 i n e k und Adolf Morgenstern: „Der erzieherisch© Wert der Hacharah.“ Juden! Spendet Bücher für die Bibliothek des H. H. Z. und Werkzeuge für die Werkstätten des H. H. Z. Anmeldung für die Hachscharah im Sekretariate de« HHZ., I., Marc-Aurel-Straße 5, im Stadtkibbuz, II., Rueppgasse 8, im-Zentralheim, II., Novaragasse 21, und. in den einzelnen Sektionen des HHZ. Juden! Beschäftigt unsere Chaluzim! Aufträge übernimmt de, H H Z., 1.. Marc-Aurel- Straße 5 (U 22-2-11), und der Stadtkibbuz, Wien, II., Rueppgaßse 8 (R 45-1-66 B). Lesesaal des Hechaluz Haklal Zioni wird im Zentralhoim, II., Novaragasse 29, Sonntag, den 25. April 1. J. eröffnet. Todesfälle. Schenierer Bertha (81), Hutschnecker Hinde (81), Kohn Amalia (601, Mändl Adolf (76), Strakoseh Antonie (69), Kalmar Siegfried (52), Wittmann Oskar (41), Weiß Emanuel (73), Fleischmann Rosalia f65), Szephegyi Emanuel (82), Grünspan Marjem (76), Löwy Oskar (49), Waldmann Rosa (77), Täufer Rosa (39), Czaczkes Dr. Karl, Arzt- (29), Hirsch Arnold. (62), Goldmann Alois (71). L;ebroß Somarin, (48), Breslauer Julie (79), Popper Irmgard. (58), Rosenberg .Ignaz (75), Ifönich Dr. Oswald, Generalstabsarzt ,i. P. (68), Lieberbauer Abraham, Hofrat (65), Mayer Ludwig (79), Werner. Ludwig (80), Abelmann Theodor, Ingenieur (70), Siegel Nachmann (66), Klinger Julie (66), Goldstein Markus, Cafetiet (68). Moldauer Jakob (74). Biederer Ignaz (56), Buchwald Mathilde (80)( Haupt Georg (37), Quadrat Ignaz (82), Kraith Richard (68), Rothmann Samuel (62), Dr. Frucht Moritz, Ingenieur (62), Nebenzahl Heinrich Chaim (57), Preßburge’r Flora (66), Herzfeld Regine (87), Basch Sophie (58), Bisonz Bet-ti (69), Reder Czarna (68), Kweller Simon (78), Reisz Rosa (57), Pleskoff Herbert (7), Balter Czarna (70). Austritte aus dem Judentum Amalia Budracki geb. Löffler, 9. 5, 1899, Warschau, ger. gesell., III., Hintere Zollamtsstraße Nr. 17: Gustav Herzog, 20. 2., Wien, ledig, Schriftsetzer, III., Renmveg 102; Fritz Jakob Mandl, 13. 7. 1908, Köln, verh., Filmreporter, III., Rlimschgasse 8; Betitna Eimer, 25. 4. 1905, Wien, ledig, Sängerin, IX., Marktgasse 8; Hedwig Schwarz geb. Farkas, 18. 5. 1896, Neudau, verh., -Veronikagasse 10; Emil Wiltscbek, . 22. 5. 1901, Wien, ledig, Handelsangestellter, II., Schreigasse 12; Lilly Reichmann geb. Dörfler, 19. 12. 1907, Wien, verh., IX., Aleerstraße 22; Dr. Felix Reichmann, 14. 9. 1899, verh., Buchhändler, IX., Alserstraße 22; Edith Schönau, 2. 10. 1921, Wien, ledig, Handelsschülern, IH., Obere Viaduktgasse Nr. 10; Anna Rosenfeld, 17. 7., Wien, ledig, Kontoristin, III., Dianagaese 8; Hans Rosenberg, 2. 1. 1901, Wien, ledig, Privatbeamter, IV., Karolinengasse 19; Dr. Lisbeth Angela Redlich, 10. III. 1911, Wien, ledig, Ärztin, XX., Brigittenauerlände 32; .Gustav Bernfeld, 14. 8. 1881, Wien, verh,, Vertreter, XVIII., Weimarerstraße 81; Max Meth, 28- 8. 1905, Wien, ledig, Mechanikergehilfe, VI., Gumpendorferstraße 57; Julius Hitz, 15. 4. 1865, Prag, verh.; Altersrentner, V.,: Högelmüllergasse lb; Abr. Jakob Schwarz, 7. 9. 1893, Tolcsva, verh-, XVII., Veronikagasse ■ 5Q, FILME ~ Filme ohne Arier-Paragraph San Franzisko. — Menschenjagd. — Der Bajazzo. -—. 1000 und 1. Affäre. — Die Kronoff- Juwelen. — Zwischen Abend und Morgen. — Amigo. —: Der lustige Desperado. -— So gut wie verheiratet. — Fünflinge geboren. ■— Fury. — Gefährliche Fracht. — Die lieben Verwandten. — Mordende Augen. — Sturm über England. -— Swing * Time. — Drei süße Mädel. — Die schuldige Stimme. — Rausch einer Nacht. — Dunkle Geschäfte. — Razzia im Südexpreß. — Kameliendame. — Hinter der Maske. — Maria Stuart. — Land ohne Musik. -— König des Lachens. — Achtung, Überfallskommando. — Meister der Dummheit. — Heimatlos. — Geborene Verbrecher. — SUßer, kleiner Fratz. ■— Mord ohne Waffe. — Zum Tanzen geboren. — Samson. — Brutal. — Guillotine. Die Tettfelsgruppe. — Wir marschieren um Mitternacht. — Liebe mit 100 PS. — Tarzans Flucht. — Frisco. — Stadt ohne Gesetz. — Matura. — Der Bomber von Kansas City. — Tanzende Piraten. Gier nach Gold. Demnächst erscheint in Wien unter dem Titel „Gier nach Gold“ ein neuer Abenteurerfilm der Metro-Gldwyn-Mayer mit Warner Baxter in der. Hauptrolle. Warner Baxter spielt einen Mann, der .durch Unrecht zum Banditen wird und ein ganzes Land durch seine Untaten in Schrecken versetzt. Der Geschichte dioses Films liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Königin-Mutter Mary besucht Bergner-Film. Die Welturaufführung des englischen Bergner- Film« „Melo“ (nach dem Bühnenstück von Henri Bernstein) am 2. Februar wurde besonders durch die Anwesenheit der Königin-Mutter Mary von England ausgezeichnet, die sich nach der Vorführung dee Films mit Elisabeth Bergner unterhielt und «ich dabei sehr lobend Uber den Film ausspnach. Die Wiener Premiere findet kommenden Donn jjstag im Opem-, ELms, Stäfa- und Votik park-Kfno rtatt.

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