Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 636 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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S«lt« z Dil STIMME Nr. 636. — Wien, Freitag, 16. April 1637. ALLGEMEINE OESINFEKTIONS- REINiGUNGS ANSTALT UND LUCRA WIEN, II., ARNEZHOFERSTRASSB 11 Tel. R 46-9*30 Gegründet 1904 Portal-, Fenstertfnd 'Wohnungsreinigungen. BUroinstandhaltung und Reinigung in Abonnement. — Fußbodenarbeiten : Abziehen, Bürsten usw. (in und außer Abonnement). Vertilgung von Ungeziefer mit Brut durch Lucrakose-Vergasung unter Garantie Abonnenten erhalten Rabatt Prozentuelle Totalität Seit das Dritte Reich etabliert ist, sehen wir dort die weltanschaulich prädestinierten Anwärter auf die Geschäfteführerposten dieses großzügigen Unternehmen« eifrig am Werke, mit der Konkurrenz aus anderen Parteilagern aufs radikalste aufzuräumen. Der National Sozialismus erhob ganz offen den Anspruch auf Totalität und man weiß, mit welch rück' sichtsloser Brutalität er sich seit vier Jahren bemüht, dieses Postulat zu verwirklichen. Die Hochschulen, an denen noch vor Jahres frist die Heidelberger Korpsstudenten dadurch unangenehm ans dem totalitären Rahmen fielen, daß sie das Problem aufwarfen, ob zur Bekleidung der obersten Führerstelle im Reiche außer dem Judenfressen nicht auch sachkun diges Spargelessen obligatorisch sei, gelang es inzwischen so weit gleichzusobalten, daß vor kurzem ein Studentenftihrer triumphierend verkünden konnte, die deutschen Universitäten dienen nicht mehr der Pflege der Wissenschaft, ’ sondern der Erziehung zu nationalsozialistischer Weltanschauung. Den Arbeitern wurde jetzt auch noch das Recht, in ihren Betrieben Protestresolutionen zu beschließen, der letzte Rest ihrer revolu tionären Tradition, genommen, dafür aber die Gleichberechtigung mit den Akademikern im neugeregelten Mensurwesen verliehen, das heißt sie dürfen fortab zwar keine Lohnforderungen, dafür aber Duell forderungen geltend machen. Was sozial zwischen den feudalen Sfcudentenkorps -und den proletarischen Arbeitern, vorhanden ist, hatte in Deutschland schon vor Hitlers Machtergreifung politisch nicht viel zu bestellen, und so erschien aller Welt die Totalität des Nariregünes nicht nur durch die reale Macht, sondern auch durch restlose Beherrschung der deutschen Gemüter gesichert. Ist dies ein Trug? Fast scheint dies, wenn man aus dem Munde Eingeweihter Kundgebungen vernimmt, wie die folgenden: Auf * einem Appell der niedersächeischen SA.-Fiihrer sagte Stabschef Lutze: „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß die deutschen Menschen Nationalsozialisten, bleiben. Den zehnten Teil (!) dieser Aufgabe haben wir schon -erfüllt, der viel - größere Rest bleibt noch zu erfüllen.“ — Rechne...! Dann kaufst ROOLI Malz und Feigenkaffee! Du COF- Steht schon diese sensationelle Bilanz einem recht auffallenden Gegensatz zu dem, was man sich gemeinhin unter Totalität vorstellt, so muß man noch mehr frappiert sein über das, was man jüngst auf einer Tagung der radikalen Gruppe der „deutschen Christen“ im Rheinland zu hören bekam. Auf dieser Tagung wurde die Verwerfung der Bibel und die Einsetzung von Hitlers Autorität an deren Stelle wie folgt begründet: „Hitlers Wort ist Gottes Gesetz und hat als solches in Gestalt der Verordnungen und Gesetze göttliche Autorität. Da jedoch der Führer der einzige hundertprozentige Nationalsozialist ist, erfüllt er allein das Ge-, setz...“ Das sind ja recht nette Geständnisse! Der eine Redner gibt zu, daß nur zehn Prozent Deutsche noch Nationalsozialisten sind, der andere verrät, daß auch unter ijie&em schäbigen Rest der nationalsozialistische Geist nur mit verscbiedenprozentiger Verwässerung zu finden ist. Es gibt überhaupt nur einen einzigen hundertprozentigen Nazi und das ist der Führer höchstselbst! Das ist ja eine recht eigenartige Illustrierung dessen, was von der Totalität bisher erreicht oder — übrig geblieben ist! Aber sie macht vieles erst verständlich, was in der letzten Zeit aus dem Dritten Reiche gemeldet wird, zum Beispiel den symptomatischen Applaus, der jetzt bei jeder Don-Carlos-Aufführung nach der Forderung des Marquis Posa nach Gedankenfreiheit demonstrativ erschallt. Die „Essener Nationalzeitung“ tobt, „daß der Spießer, der sich sein Leben lang nicht um Schiller gekümmert hat, hinrennt und wie wild Beifall klatscht, bloß weil er glaubt, seine liberalistischen Instinkte auf diese Weise abreagieren zu können...“ Es muß dem Blatte des Herrn Goering sehr unangenehm sein, daß der von den Nationalsozialisten als einer der Ihrigen in Anspruch genommene Schiller der Abreagierung „liberalistiscber Instinkte“ Vorschub leistet. Es scheint, daß die Naziführer selbst sich früher um Schiller zu wenig gekümmert haben, sonst hätten sie seine „Gefährlichkeit“ längst erkennen müssen. Dieser Vorwurf gegen den Spießer mag berechtigt sein. Das allgemeine Wahlrecht und die Pressefreiheit im Zweiten Reiche hatten eben Schillers und aller deutschen Klassiker Forderung nach Humanität und Anerkennung der Menschenwürde als überholt erscheinen lassen. Es ist das Verdienst des Nationalsozialismus, die Deutschen zu Schiller zurückgeführt zu haben, so wie ja auch die Österreicher im Vormärz das Theater zu dessen Heil für die Abreagierung ihrer „liberalistisohen Instinkte“ begeistert in Anspruch nahmen. „Oben“ wurde diese Begeisterung freilich niemals mit ungetrübter Freude aufgenommen. So schließt jetzt die „Essener Nationalzeitung“ ihre Philippika gegen den Spießer, der Schillers Forderung nach Gedankenfreiheit angeblich mißversteht, mit dem frommen Wunsche in bezug auf das Theaterpublikum: „Was wir brauchen, sind Dilettanten im Sinne Chamberlains, die sich Gedankenfreiheit erwerben und sich damit die innere Überlegenheit des Herrenstandpunkts erworben haben.“ Die Nazi-Bonzen scheinen jedenfalls auch noch nicht so weit zu sein — trotz ihrem Dilettantismus. Sie praktizieren brutal die äußere Überlegenheit ihres Herrenstandpunkts, aber von innerer Überlegenheit verrät ihre Entrüstung über die Schiller-Begeisterten keine Spur. Und so wird am Ende auch noch Schiller selbst ihrem Grimm zum Opfer fallen. Bisher haben sie ihn als Mordopfer Goethes gefeiert, jetzt werden sie vielleicht den Spieß umkehren und entdecken, daß Goethe von Schiller umgebracbt wurde. Auf einen — Mythos mehr oder weniger kommt es in dem Reiche, zu dessen geistigen Fundamenten Rosenbergs „Mythos des 20. Jahrhunderts“ gehört, sicherlich nicht an. Dr. H. Sp. lande auf jener größten Reichsstraße, die nicht allein London mit New-Delbi verbindet, sondern insbesondere am italienisohien Abessinien vorbeiführt. Und dies sagt weiter, daß Yemeaii, ein künftiges Ziel italienischer Expansionstendenzen, zwischen den englandfreundlichen Wahhabistaaten und einer englischen Kronkolonie liegt, die keinerlei Eifersüchteleien zwischen dien verschiedenen „Schulen“ anglo-orientatischer Politik inehr ansgesetzt ist. PENSION ECKSTEIN neu renoviert Ml. JOSEF LEITNANN VORM. PAUL PLANER A. G„ WIEN, II., PRATERSTR. 17 TELEPHON R 47-6-10 Elektromaterial / Radio-Apparate / Beleuchtungskörper / Dauerbrandöfen / Gas-Apparate Sprechmaschinen / Elektro-Kosmetik / Elektro-Apparate / Glühbirnen in allen Stärken stets lagernd Befugte Radio-Reparaturwerkstätte ★ Günstige Tauscbgelegenheiten * Bequemes Teilzahlungssystem Die neueste Kolonie Englands Von Mt T. Ben-gavriel Seit dean 1. April dieses Jahres, also seit Beginn des laufenden fiskalischen Rechniungsjahres, ist England um eine Kronkolonie reicher. In feierlicher Zeremonie wurde die staatsrechtliche Stellung dies Protektorats Aden in die einer britischen Kronkolonie umgewandelt. Diese Änderung bedeutet mehr als eine Geste und mehr als eine einfache administrative Maßnahme; ein kurzer Blick auf die Landkarte beweist dies. Aden, die räumlich kleine Landschaft von kaum 80 Quadratmeilen, auf denen kaum mehr als 50.000. Menschen wohnen, am der Südwestspdtze Arabiens, wiegt nicht schwer auf der Aktivseite im Budget des Imperiums, denn der Export dieses Protektorats beschränkt sich auf Salz, etwas Zigaretten und ■etwas Yemen-Kaffee. Was aber in dieser Stadt so überragend wichtig ist, ist ihre geographLsch-stirategiische Lage. Sie bildet nicht nur. das unbedingt notwendige Zwischenglied auf der britischen Reiohsstraße von Suez nach Indien, sondern ist auch das südliche Gibraltar, der Drehpunkt im ,südlichen Glacis“ Großbritanniens. Aden kontrolliert — gemeinsam mit der zugehörigen Insel Perim — die Straße Bäb el maudeb, das heißt Ein- und Ausfahrt aus dem Roten Meer, es kontrolliert den Golf von Aden, dessen andere Seite — Britnsch-Somalilanid — gleichfalls englisch äst, und bildet die Ausfallpforte in das Indische Meer: es ist der Vorposten des indischen Besitzes Englands. in Darüber hinausgehend aber ist es der wichtigste südwestliche Stützpunkt auf der Linie Suez—Simgaipore und Beobadhtung&zenträte in der arabischen Interessensphäre, das heißt Hauptort all der britischen Protektorate, die sieh längst der Küste bis in den Persischen Golf hinein erstrecken. Diese überragende strategische Situation macht es verständlich, daß Aden stark befestigt ist und einer starken Luftflotte — es liegt eine ganze Bomberschwadron hier — als Basis dient, 'die wiederholt, zuletzt in den jahrelangen Grenzstreitigkeiten mit Yemen eine sehr wichtige Rolle spielte. Während des Weltkrieges aber war Aden der Ausgangspunkt jener Durchdringungsbestrebungen Arabiens, die von der sogenannten „amglo4ndisoben Schule“, m Gegensatz zur „anglo-ägyptischen“ Richtung, gesetzt wunden, welche letztere Arabien vom Hedjas aus gegen die Türken imsurgierte und die, im Gegensatz au den wahihabifroundliohen Leuten in Aden, alles auf den König von Mekka setzte. Die Landschaft Aden wurde 1839 auf Grund einer Reihe von Verträgen mit den lokalen Fürsten besetzt, wurde mählich zu einem sehr bedeutenden Kohlen- und Ölhafen ausgebaut und war schnell einer der wichtigsten Umschlagplätze nicht allein zwischen Indien und Europa, sondern besonders auch für diie ostafrikanische und für die arabische Küste. Die Tatsache, daß 1934/35 in Aden nicht weniger als 1749 Schiffe anliefen, illustriert die Wichtigkeit des Platzes. Wenn nun trotzdem das Budget der Stadt passiv ist — 10 Millionen Einnahmen standen 11 Millionen Ausgaben gegenüber — ist dies vermutlich in erster Linie auf Ausgaben zurückzuführen, die strategischer Art sind. — Urteile selbst...! COFROOLI Feigenkaffee kostet das % kg Paket nur 43 Groschen! Die Umwandlung des Protektorats in eine Kronkolonie ist nicht zufällig gerade in dieser Zeit der Aktivierung aller britischen Verteidigungsenergien geschehen. Die Stellung Adens war eine derart komplizierte, daß die Umwandlung in eine nur von einer Stelle abhängige Kronkolonie gerade jetzt gebieterisch notwendig wurde. Aden war ein Protektorat nicht der englischen, sondern der indischen Regierung und gehörte als solches zur Präsidentschaft Bombay, von der es durch einen Ozean getrennt war. Ein Bürger von Aden, der einen Berufungsprozeß durchzuführen hatte, mußte zu diesem Zweck fünf Tage und fünf Nächte nach Bombay fahren. 1932 wurde das Gebiet von Bombay abgetrennt und zu einer der „Provinces of India“ gemacht. Damit aber war in der ganzen mitunter fast unvorstellbar komplizierten Verwaltung nicht allzu viel geändert. Der Militärgouverneur unterstand dem Korn mando in England, andere Dinge unterstanden dem Kolonialamt, wieder andere dem Indiienamt, und wenn es zu Differenzen mit den angrenzendein Staaten kam, trat das Außenamt, respektive das Kriegsministerium, die Angelegenheiten Adens für sich reklamierend, auf den Plan. Seit Anfang April regiert in Aden ein nur dem Kolonialamt verantwortlicher Gouverneur mit einem Exekutivaussdhuß zur Seite, der mit Indien nichts mehr zu tun hat. Dies sagt aber, daß Aden nicht mehr ein Vorposten Indiens allein ist, sondern, in »ehr verstärktem Maß, ein Zentralpunkfc Eng- Ritualmorcfhetze in Rumänien Cemauti, 12. April (JTA.) Dr. Mayer Ebner intervenierte bei der Staatsanwaltschaft gegen den „Stürmer“, der überall , in Rumänien durch die rumänische Post befördert wird, obwohl sein Inhalt gegen das rumänische Strafgesetz verstößt, laut welchem Aufreizung gegen Nationen, Konfessionen und Klassen strenge bestraft werden sollen. Die Nr, 14 des „Stürmer“ vom April 1937, führte Dr. Mayer Ebner aus, betreibt eine ebenso niedrige, wie gefährliche Ritualmordhetze und enthält pornographische bildliche Darstellungen von angeblichen Ritualmorden, die an die wildesten und niedrigsten- Instinkte appellieren. GeneraLstaatsainwalt Panu erwiderte, er könne gegen den Verkauf der Zeitung nicht einschreiten, so lange sie vom Ministerium des Innern in Rumänien nicht verboten sei. Das einzige, was er tun könne, sei, daß er den Strafantrag an die Generateiguranta zur Behandlung und etwaigen Antragstellung beim Ministerium des Innern einschicken werde. KURZE NACHRICHTEN £esie (fadfecUaftscei&e dec „Stimme?: Am 6. ffUU uack hikols&ücg- Die erste Gesellschaftsreise der „Stimme“, die nach Nikolsburg führt, findet am 6. Mai statt. Der Fahrpreis beträgt S 9.50, mit Mittagessen S 11.50. Das Mittagessen wird selbstverständlich in einem Ko&cher-Restaurant eingenommen. Anmeldungen nehmen entgegen: Die Administration der „Stimme“, das Büro des Zionistischen Landesverbandes und alle Sektionen. In Nikolsburg wird das neue jüdische Zentraimuseum und das alte Ghetto besichtigt. Für sachkundige Führung ist gesorgt. Erweiterung von Tel-Aviv. Aus Tel-Aviv meldet Palcor: Eine Regierungsverordmmg verfügt die Er- Weiterung der Grenzen Tel-Avivs um 4500 Dunam, wodurch das Monte-. fiore-Viertel nunmehr als Teil von Tel-Aviv gilt. Die Frage der jü d uschen Viert ein von Jaffa ist*- noch nicht endgültig gelöst. Robert Gottlieb — Direktor der PICA, Aus Paris wird gemeldet: Zum Direktor der Palestine Jewish Colonization Assoi ciation (PICA) wurde an Stelle des verstorbenen Henri Franck Robert Gottlieh ernannt. Die von Edmond Rothschild begründete PICA besitzt in Palästina zwanzig Kolonien, außerdem noch unbebautes Land. Einsteins tote Gattin ausgebürgert. Aus Berlin meldet die JTA.: Eine der letzten Nummern des deutschen „Reioheanzeigers“ ■ enthält 36 Namen von Familienangehörigen aus Deutschland Ausgehungerter, diie nachträglich ebenfalls ausgehungert wurden, darunter den Namen von Frau Elsa Einstein geb. Einstein. Frau Elsa Einstein, die Gattin und Cousine des großen Gelehrten und Nobelpreisträgers Prof. Alibert Einstein, ist bekanntlich vor mehreren Monaten gestorben. Verband jüdischer Auslandsjournalisten In Wien. Bei der Konstituierung des „Verbandes jüdischer Au&landsjournalisten“ in Wien wurde nachstehender Vorstand gewählt: Präsident Dr. Z. F. Finkelstein (Jewish Telegraphio Agency, London), Stellvertreter Dr. Sem Wolf (Przeglad, Warschau), Vorstandsmitglieder Sigmund Haber („Presse“, Buenos Aires), Dr. Jakob Rosenthal („Jüdische Rundschau“, Berlin), M. Ungerfeld (Haarez, Tel-Aviv). Qskar Aschermann spricht im Prager Rundfunk über Palästina-Kolonisation. Aus Prag wird gemeldet: Am 19. April, um 12 Imr, spricht im Prager Rundfunk der Leiter der Zentrale des KKL. in der Tschechoslowakei, Ing. Oskar Aschenmann, über „Neue landwirtschaftliche Kolonisation in Palästina“. Der Palästina-Pavillon auf der Pariser Weltausstellung. Aus Paris wird gemeldet: Der Bau des Palästinensischen Pavillons auf der Pariser Weltausstellung schreitet schnell fort, so daß er sicherlich am 1. Mai fertiggestellt sein wird. Der endgültige Name des Pavillons wird „Israel in Palästina“ lauten. Die Eröffnung des Pavillons wird am 8. Mfti stattfiuden, und man nimmt an, daß Dr. Weizmann an den Feierlichkeiten teilnchmen wird. Die innere Ausstattung des Pavillons hat die Direktion der Levantemesse übernommen, deren Direktor Evseroff und Architekt Sapojmlkoff bereits in Paris eingetroffen sind. .;