Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-04-13 · Heft 635 (13.4.1937) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 635 (13.4.1937)
Date
1937-04-13
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054391--6608-3062479
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seit« 4 Oll STIMM! Nr. 635. — Wien, Dienstag, 13. April 1937. KURZE NACHRICHTEN Die Erhebung von Petach Tikwa zur Stadtgemeinde. Aus Jerusalem meldet die JTA.: Die Erhebung der jüdischen Siedlung Petach Tikwa zur Stadt gemeinde wurde am 8. April durch High Commissioner Sir Arthur Wauchope feier lieh verkündet. Nach der Zeremonie fuhr der High Commissioner durch die Haupt Straßen von Petach Tikwa. Jacob-de-Haas-Straße in Tel-Aviv. Aus Tel-Aviv meldet die JTA.: Im Stadtrat von Tel-Aviv hielt Bürgermeister Israel Rokack dem verstorbenen amerikanischen Zionisten fiihrer Jacob de Haas einen tiefempfundenen Nachruf. Der Bürgermeister gab bekannt daß eine Straße in Tel-Aviv nach Jacob de Haas benannt werden wird. Englischer Zionistenführer gestorben. Aus London meldet die JTA.: In London verstarb im Alter von 69 Jahren M. Shier, einer der ältesten zionistischen Führer Englands. Der Verstorbene hatte an zahlreichen Zionistenkongressen als Delegierter teilgenommen. — Sei klug...! Kaufe COFROOLI Malz und Feigenkaffee! Zionistische Exekutive spricht den Söhnen Nathan Birnbaums Beileid aus. Aus London wird gemeldet: Die Exekutive der Zionistwehen Weltorganisation hat telegraphisch den Söhnen Nathan Birnbaums ihr Beileid ausgesprochen mit dem Bemerken, daß das gesamte jüdische Volk durch den Tod ihres großen Vaters einen schweren Verlust erlitten hat. Feierliche Eröffnung der Fluglinie Polen—Palästina. Aus Tel-Aviv meldet die JTA.: Die neue regelmäßige Luftverkehrsverbindung Polen—Palästina wurde in Tel-Aviv nach einer Feier aufgenommen, an der der polnische Generalkonsul Hulanicki und der Präsident der Polnisch- Palästinensischen Handelskammer in Tel- Aviv, Groskoff, teilnahmen. Der Tel- Aviver Stadtverordnete Mosche Chelouche überreichte dem Piloten eine blauweiße Flagge. Die Sabbath-Ruhe in England. Aus London meldet die JTA.: Unter dem Vorsitz des Lord-Mayor von London hat ein Ausschuß der Londoner Stadtvertretung darüber beraten, wie es nach dem Inkrafttreten der neuen Sonntagsruhebestimmungen jüdischen Kaufleuten im East End ermöglicht werden könnte, ihre Geschäfte unter der Voraussetzung, daß diese am Sonnabend geschlossen bleiben, am Sonntag bis 2 Uhr mittags offenzuhalten. Der Stadtrat ist ermächtigt, Ausnahmen von den Bestimmungen des Son ntagsrukegesetzes zuzugestehen. — Rechne...! Dann kaufst Du COF¬ ROOLI Malz und Feigenkaffee! Hebräischer Lehrstuhl am Trinity-College in Dublin. Aue Dublin meldet die JTA.: Der Senat des Trinity-College in Dublin hat einen eigenen Lehrstuhl für Hebräisch errichtet und ihn dem Professor Dr. Jacob Weingreen verliehen. Bisher gab es an dieser Hochschule, die die drittälteste Universität auf den britischen Inseln ist, und deren Stellung derjenigen der Universitäten Oxford und Cambridge gleichkommt, keinen Lehrstuhl für Hebräisch, obwohl bereits seit Jahrhunderten Hebräisch in -den Lehrplan aufgenommen ist. Der Inhaber des neuen Lehrstuhls, Dr. Weingreen, ist der erste Jude, der eine ordentliche Professur in Irland erhält. Der zweite Teil Adolf Böhms „Die zionistische Bewegung“ vollendet. Adolf Böhm hat soeben den zweiten Teil des Standardwerkes „Die zionistische Bewegung“ beendet; dieser Teil behandelt, die Geschichte des Zionismus bis zum Jahre 1925 und stützt sich auf ein Quellenmaterial von 500 Werken und Broschüren. — Der dritte Teil des Werkes, das die Geschichte des Zionismus bis in die letzten Tage fortführt, wird im kommenden Jahr beendet werden. Führer des Lodzer „Bund“ gestorben. Aus Warschau meldet die JTA.: Im Alter von 40 Jahren ist in Lodz der dortige Führer des „Bund“ und Mitglied des Lodzer Stadtrates Dr. Abraham Landkopf gestorben. Jüdischer Gelehrter Präsident des Internationalen Instituts für Rechtsphilosophie. Aus Rom wird gemeldet: Auf dem Internationalen Kongreß für Rechtsphilosophie ist der jüdische Gelehrte Prof. Giorgio del Vecchio, ehemaliger Rektor der Universität Rom, zum Präsidenten des Internationalen Instituts Jeder bewußte Chaluz tritt dem HedtaluzHaklal Zioni bei! Anmeldungen täglich außer Samstag im Sekretariat des H. H. Z., |.; Marc Aureistr. 5, im Zentralheim II., Novarag. 29 und im Stadtkibuz II., Rueppg. 8 für Rechtsphilosophie gewählt worden. Prof, del Vecchio hat sich auf seinem Fachgebiet insbesondere durch seine Theorien über den modernen Staat und die Rechtsgrundlagen des korporativen Staates ausgezeichnet. Die Witwe Leopold Rothschilds gestorben. Aus London wird gemeldet: Im Alter von 75 Jahren verstarb in London Marie de Rothschild, die Witwe des vor 20 Jahren verstorbenen großen Finanzmannes Leopold de Rothschild, und Mutter von Lionel de Rothschild und Anthony de Rothschild. Sie war eine geborene Penigia aus Triest. Spaniolisch verschwindet in der Türkei. Aus Saloniki meldet JTA.: Nachdem in der letzten Zeit in der türkischen Presse eine lebhafte Propaganda dafür entfaltet worden war, daß der öffentliche Gebrauch nichttürkischer Umgangssprachen auf gegeben werde, haben die Juden von Smyrna in allen Synagogen der Stadt Versammlungen abgehalten, in denen beschlossen wurde, fortan nur noch die türkische Sprache öffentlich zu gebrauchen. Damit wird die spani-olische Sprache und Kultur, die die türkischen Juden jahrhundertelang bewahrt hoben, weiter zurückgedrängt. Dr. Emil Kafka Vorsteher der Prager Kultusgemeinde. Aus Prag meldet die JTA.: Dio Prager jüdischo Kultusgemeinde hat mit den Stimmen aller Parteien Doktor Emil Kafka zum Gemeindevorsteher gewählt. Rechtsanwalt Dr. Kafka ist Mitglied des Verbandes der Tscheoho-Juden (Svaz Öechu-zidu), dem auch der vor kurzem verstorbene Kultusgemeindevonsteher Dr. Maximilian Reiner angehörte. Bereits seit 1921 gehört Dr. Kafka der Repräsentanz der Prager Jüdischen Kultusgemeinde an, deren Vizepräsident er zeitweilig war. Jüdisches Mädchen selbständig im Haushalt, bei gutem Lohn sofort gesucht. Läufer, VII., Neubaug. 32 Die Katastrophe der polnischen Juden Englands Juden protestieren London, 9. April. (JTA.) Die britische Sektion des Jüdischen Weltkongresses veranstaltete in London eine Konferenz, um zu dem Vernicht>ungsfoldzug Stellung zu nehmen, der in Polen gegen die jüdische Bevölkerung geführt wird. Führende englische Staatsmänner und Geistliche hatten Syrnpathiebotschaften geschickt. Das Hauptreferat hielt Prof. Dr. Brodetsky. Er sagte, die Armut der Juden in Polen könne sich jemand, der sie nicht kenne, überhaupt nicht vorstellen. 3K Millionen Juden, über 9 Prozent der polnischen Bevölkerung, leben unter Verhältnissen, mit denen verglichen die Armut in Ländern des Westens als Reichtum erscheint. Und Juden führen sogar die erbärmliche Existenz, die in Polen auf diese oder jene Weise können, wird systematisch untergraben. Ein Beruf nach dem anderen, ein Erwerbszweig nach dem anderen wird ihnen unzugänglich gemacht. Bei aller Bereitschaft, den Erklärungen der Regierung, daß sie entschlossen sei, alle Bürger zu schützen, Glauben zu schenken, müsse man feststellen,' daß diese Angriffe mit beunruhigender Regelm ä ß ti g k e i t fortdauern. Die Haltung der jüdischen Studenten in Polen werde als eines der schönsten Beispiele jüdischer Würde unserer Generation in die Geschichte eingehen. Judenrechte - Menschenrechte Zu den Versuchen, die zionistische Bewegung mit einer sogenannten „Evakuierungspolitik“ zu verknüpfen, führte Professor Brodetsky aus: Der Zionismus ist in die Welt des 20. Jahrhunderts nicht zu dem Zweck eingeführt worden, Staaten zu helfen, ihre Judeh los zu werden. Zionismus bedeutet die 2000jährige Hoffnung des jüdischen Volkes, sich wieder als Nation zu konstituieren und unabhängig und frei von Angriffen zu leben. Es ist ein wesentlicher Grundsatz des Zionismus, daß die Juden eich allen übrigen menschlichen Wesen gleichgestellt erachten; sie fordern nationale Rechte für das jüdische Volk und mit gleichem Nachdruck individuelle Rechte für die Juden in der ganzen Welt. Was hier aaif dem Spiel steht, ist nicht nur das Glück von 3 Millionen Juden in Polen, sondern auch das fundamentale Prinzip der Menschenrechte, auf .dem die Gesellschaft aufgebaut wurde und ohne tjas sie untergehen muß. Kein Jude mit Selbstachtung... Kein Jude, der in der judenfeindliehen Presse Polens Beliebtheit erlangt hat, weil er eine Evakuierung s p o 1 i t Lk befürwortete, sollte dies als Kompliment für sich empfinden, sondern als Beweis dafür, daß er seinen jüdischen Brüdern einen schlechten Dienst erwiesen hat. Ich glaube nicht, sagte der Redner, daß irgendein Jude mit Selbstachtung so tief sinken kann, um Komplimente zu erstreben a/uf Grund dieser oder einer andern Politik. Wir lehnen es ab, die Vorstellung auöh nur in Erwägung zu ziehen, daß die Juden in einem Lande, in dem sie neun Jahrhunderte lang gelebt haben, dem sie ihre besten geistigen und physischen Kräfte geweiht, für das sie ihr Blut vergossen haben, als „überflüssig“ anzusehen seien. Lloyd Georges Mahnung an Polen Lloyd 9chaft an George erklärt in einer Botdie Konferenz: Polen verdankt seine Existenz und Unabhängigkeit dem Sieg der Alliierten. Nachdem diese Mächte fiir die Wiederherstellung internationalen Rechtes in diesen furchtbaren Kampf eingetreten sind, waren sie besorgt, daß nicht die Schaffung neuer Staaten zu neuen rassischen und religiösen Bedrückungen Anlaß gebe, und ihre Staatsmänner bestanden darauf, daß in die Friedensverträge, weiche die Unabhängigkeit Polens verkünden, Klauseln eingefügt werden, die die Rechte der Minderheiten schützen. Es kann uns deshalb nicht gleichgültig sein, wenn die jüdische Minderheit in Polen infolge Versagens der Regierung, ihre Vertragsverpflichtungen zu erfüllen, in ihrem Status degradiert oder fortgesetzten barbarischen Überfällen, bei denen viele unschuldige Bürger getötet werden, ausgesetzt wird. Ich teile mit der großen Mehrheit meiner Landsleute, die den Antisemitismus verabscheuen, die Hoffnung, daß die polnischen Behörden ohne Zögern Maßnahmen ergreifen werden, um ihren jüdischen Bürgern den vollen Schutz und die ihnen durch die Friedensverträge garantierten gleichen Rechte zu gewähren. Die Polizei sah sich genötigt, von def Schußwaffe Gebrauch zu machen. Zwei Bauern wurden getötet und acht verletzt. 50 Bauern wurden von der Polizei verhaftet, Milde Strafen für Judenmörder Zwei Nationaldemokraten, die am 17. September v. J. in S t u c z y n den jüdischen Händler Chaim Landsmann getötet haben, wurden vom Warschauer Kreisgericht zu zwei Jahren, beziehungsweise 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Staatsanwalt bat gegen das milde Urteil Berufung eingelegt. J. W. K. gegen die Rassengesetze in Danzig Genf, 9. April. (JTA.) Die Exekutive des Jüdischen Weltkongresses bat telegraphisch an den Hochschulkommissar des Völkerbundes für Danzig, Professor Karl B u r c k h a r d t, einen Protest gegen die von der Danziger Regierung beabsichtigte und in der Praxis zum Teil bereits geübte Anwendung von Rassengesetzen gegen die Juden nach dem Muster der Nürnberger Gesetze gerichtet. Der Freistaat Danzig sei ein vom Völkerbund kontrolliertes Gemeinwesen, Gesetze, die eine Minderheit diffamieren und entrechten, verstoßen gegen das Völkerbundstatut und seien somit u n g ü 11 i g. Ähnliche Memoranden wurden auch an die Regierungen der dem Völkerbund angehörenden Staaten gerichtet. Fiir die Juden in Rumänien Genf, 11. April (JTA.) Das Exekutivkomitee des Jüdischen Weltkongresses hat im Zusammenhang mit dem in Rumänien geplanten Gesetz „zum Schutze der rumänischen Arbeit“ bei den Regierungen, die das Abkommen mit Rumänien betreffend den Minderheitenschutz getroffen haben, sowie beim Sekretariat des Völkerbundes interveniert und auf die Gefahr hingewiesen, die den fünf Millionen Angehörigen der Minderheiten, insbesondere der einen Million Juden in Rumänien bei Durchführung eines solchen Gesetzes droht. Faschismus gegen Zionismus Rom, 11. April. (JTA.) Der Rektor der Univereität Perugia, Abg. Paolo O r a n o, einer der führenden faschistischen Politiker, hat ein Buch über „Juden in Italien“ (Gll Ebrei in Italia) veröffentlicht, in dem er unter anderem die Ansicht äußert, daß dio Idee der Schaffung eines jüdischen Nationalheime in Palästina im Gegensatz zu den italienischen Staatsinteressen steht. Deshalb sei die Unterstützung der zionistischen Bestrebungen durch italienische Juden nicht vereinbar mit italienisch-vaterländischer Haltung. Den italienischen Juden, schreibt der Verfasser, muß die Synagoge für das Gebet genügen; dort wird sie niemand stören, ebenso wie sie niemand in der Ausübung ihrer Berufe und in ihren Stellungen stören wird. Das Schicksal Arthur Köstlers Prag, 8. April. (JTA.) In Londoner Journalistenkreisen ist man über das Schicksal de6 Korrespondenten des „News Ghronicle“ in Spanien, Arthur Köstler, der nach der Eroberung von Malaga unter der Beschuldigung der Spionage verhaftet und zum Tode verurteilt, später aber begnadigt wurde, äußerst beunruhigt. Köstler, der Jude ist und bis zur Machtergreifung durch Hitler Korrespondent des Ullstein-Dienstes in Berlin war, befindet sich laut Bericht eines Mithäftlings, der vor wenigen Tagen in Gibraltar eingetroffen ist, an den dortigen Korrespondenten der „Agence Espagne“ seit vier Wochen dun Gefängnis von Malaga in einer Einzelzelle ohne Licht. Er erhalte fast nichts zu essen und sei ständig mit Händen und Füßen an die Pritsche gefesselt. Man nimmt an, daß Köstler von Deutschen, dio iihn in Spanien erkannt haben, seinerzeit den Aufständischen angezeigt wurde, und befürchtet, daß mit seiner Freilassung kaum mehr zu rechnen sei. Pogrom in Ostgalizien Warschau, 9. April. (J. T. A.) Im Dorfe Szurawno haben sich am 7. April schwere Ausschreitungen ereignet. Antisemitische Agitatoren benützten den Markttag im Dorf, um Bauern zu einem Pogrom gegen die Juden aufzuhetzen. Um 1 Uhr begann eine Plünderung der jüdischen Läden und Marktstände. Eine Anzahl Juden wurde verwundet. Ein Beamter des Dorfrates nahm einen der Banditen fest und übergab ihn der Polizei. Daraufhin sammelte sich eine große Menge Bauern, die den Gefangenen befreiten und den Beamten und einen Polizisten durch Messerstiche schwer verletzten. Hecßalux HaKlal Zioni, I, Marc Aurelstraße 5 Universität «professor Dr. Max Eisler: :Dienstag0 den 20, April 1937, 8 V0r abends Paliistinareiset 1936" — Ein Kulturbericht Karten zum Preise von S l'~ und 50 g (in Zionistischen l.nndesuerhand (U 22-2-11), im Stadtklpuz, ll„ llueppgasse 8 f/i 45-1-66 R), Im Zentialheim, 11., Novavrayasse 20, erhältlich. Das Ilelnerträgnis fließt zur Oänze dem „Fonds zur lirrlchtung von Werkstätten“ zu. .....r\- „Rassisches und Klassisches.“ Die neue Revue von Bobby Weiser und Viktor Schlesinger kann, da ihr Hauptdarsteller Bruno Klein ein Engagement in dio Schweiz erhielt, erst im Horbst herauskommon. Geplant sind 20 Aufführungen in den größten Theatersälen der einzelnen Bezirke. Dio Musik der neuen Revue stammt von Ferdinand P i o s o n. Der bekannte Oberkantor Salomon Kreuthstein tritt in den nächsten Tagen etn!e Konzertreise an, die ihn u. a. nach Belgien, Holland und Frankreich führt. Chewra Kadischa, Wien, I. Kurbeilürftige finden im («cncsniigdieimc in Baden bei Wien für eine vierwöchige Kur Aufnahme. Bedingungen werden in der Kanzlei des Vereine«, I.j Seitenntet bengcu>-X! von 3 bis 5 Uhr nachm i t tag s, b c k a n n t g eg o b e n.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.