Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 634 (9.4.1937)
- Date
- 1937-04-09
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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1 Saft« 4 Oll STIMM! Nr. 634. - Wien, Freitag, 0. April 1087. Palüstlnn-Uertretunsen aller Art übernimmt bestens empfohlener Gesinnungsgenosse, der in Kürze nach Palästina abreist. Zuschriften an die Administration unter „Tüchtiger Kaufmann“ DER APOSTAT B. H. Jedesmal, wenn der Antisemitismus große Aktionen gegen das Judentum unternahm, fand er eifrige Helfer in den Reihen der getauften Juden. Die Verleumder des Tal mud stützten sich auf Apostaten. Der größte Talmudverleumder, Rohling, wäre ohne seinen Briman undenkbar gewesen. So bekommt der moderne Antisemitismus der sich im Rassenwahn austobt, nach eini gern Warten nun auch seine (Schützenhilfe von Seiten eines getauften Juden. Er heißt Egon Friedell und ist Schauspieler und Schrift steiler. Die Apostaten haben nie eigene Gedanken gehabt, sondern sie sind immer dem Gedanken naehgelaufen, die die augenblick liehe antisemitische Propaganda für ihre Zwecke in die Welt gesetzt hat. Sollten die Juden bekämpft werden, weil sie an die Messianität Jeschus nicht glauben, so waren die Apostaten sofort zur Stelle, um aus dem Tal' mud zu beweisen, daß darin die schlimmsten Dinge über den Begründer der christlichen Religion stünden, und wenn ein andersmal der Antisemitismus die Weltherrschaftspläne der Juden einer erstaunten und erschütterten Welt vorlag, waren es wieder getaufte Juden, die diese verbrecherischen Absichten des Judentums aus dessen Schriften „naohz uw eisen“ sich erbötig machten. Über die allgemeine Qualität der soeben mit dem Band „Altertum“ ergänzten „Kulturgeschichte“ Egon Friedens, worin dieser moderne Brirnan sich unseren Feinden zur Verfügung stellt, soll hier nicht gesprochen werden. Es kann uns gleichgültig sein, ob er ein gutes oder ein schlechtes Buch geschrieben hat. Aber was er über das Judentum sagt, können wir nicht mit Schweigen übergehen. Man muß gerade die aus dem Judentum stammenden Feinde des Judentums sofort auf ihre Fehler und Verdrehungen festnageln, weil begreiflicherweise der Antisemitismus die Neigung hat, sie als Kronzeugen zu benützen. Daß Egon Friedell sich auf den Bahnen des modernen Antisemitismus, des Rassenantisemitismus, bewegt, beweist er schon im einleitenden Satz des Kapitels, das sich mit dem Volk Israel befaßt. Er lautet: „Alle Semiten stammen aus Arabien und waren ursprünglich Nomaden; in dieser rohen und wahrscheinlich sogar falschen Formel ist gleichwohl alles Wesentliche beschlossen, was sich über diesen Menschheitsstamm aussagen läßt“. Diese Formulierung, die der Autor wahrscheinlich als besonders geistvoll empfindet, die füT den normalen Leser aber zunächst nicht ganz verständlich ist, erklärt Friedell dann in der Schlußfolgerung, die sich aus dem Arabertum und dem Beduinentum des semitischen Stammes nach seiner Auffassung ergibt. Er meint nämlich, Beduinentum sei gleichbedeutend mit Abenteurertum und sagt: „Der letzte- Nachfahr des Beduinen ist der Börsenspekulant.“ Also: In der Rasse liegt die Schweinerei. Über die Semiten ist nichts weiter auszusagen, als daß sie schon vor Jahrtausenden, auf Grund ihres miserabel® Rassenbiutes, Börsenspekulanten gewesen sind, nur daß sie damals, weil es noch keine Börsen gab, dieses Spekulantentum zunächst einmal in der Form einer nomadisierenden Lebensweise betätigten. Der Nationalsozialist folgert richtig aus Fridell, daß es ein böses Versäumnis der Nichtsemiten gewesen ist, die Ausrottung der Juden oder vielmehr des gesamten Semitentums unterlassen zu haben, womit verhindert worden wäre, daß sich eine der schlimmsten Menschensorten in den Wirtsohaftskörpern der Völker breitmache. Wir greifen einen weiteren Satz aus Egon Friedella Kulturgeschichte heraus: „Der Semit denkt in Stämmen: im Gegensatz zum Indogermanen weiß er nichts von dem einmaligen und ewigen Wert der einzelnen Men* schenseele.“ Wir unterlassen es, Friedell die Bibel und den Talmud vorzuhalten, in denen für alle Zeiten in klassischer Form das fest gelegt ist, was man seit der französischen Revolution mit dem Schlagwort „Menschenrechte“ bezeichnet, wir unterlassen es, ihm die Stellen aus dem Talmud vorzuhalten, aus denen hervorgeht, daß zu den untilgbaren Sünden die Sünde des Menschen gegen den Menschen gehört: denn Friedell gehört nicht zu den Menschen, die zu überzeugen unser Ehrgeiz wäre, Wir wollen nur auch an Hand dieses Zitats feststellen, daß sich Friedell in den Gedankengängen des Rassenantisemitismus bewegt. Der Semit ist so, der Indogermane dagegen ist so — wobei der Semit immer der Schlechte und der Indogermane immer der Gute ist. Die Semiten hätten, so meint Friedell, die christliche Ethik und den christlichen Jenseitsglauben eben aus Unverständnis gegenüber der heiligen Menscbenseele nicht akzeptiert. Dazu wäre zu sagen, daß alle christliche Ethik aus einer Ethik stammt, die von jenem semitischen Volk, das man Juden nennt, schon mehr als ein Jahrtausend vor dem Entstehen des Christentums verkündet worden war. Für die Juden gab es nichts Neues zu akzeptieren. Da Friedell aber immerhin ahnt, daß die christliche Religion, der er so sehr ergeben ist, doch irgend welche, sogar personelle, also „rassische“ Zusammenhänge mit dem Judentum hat, macht er schließlich den unvermeidlichen Kopfsprung: Er meint, Jeschu von Nazareth, der aus der mosaischen Religion die neue, die Erlösungsreligion gemacht hat, sei gar kein Jude gewesen, denn er stammte aus dem nördlichen Galilea, aus dem Gebiet der israelitischen Stämme, die im Gegensatz zu den südlichen arabisch^semitisch-nomadischen Stämmen gar keine eigentlichen Juden ge wesen seien. Der Begründer der christlichen Religion entjudet: auf anderen Wegen und unter Zugrundelegung anderer, aber doch ähn lieber Theorien haben das schon andere vor Friedell besorgt. Egon Friedell bietet sich in seinem Werk sehr deutlich und eindringlich als „wahrer Christ“ an. Nun gehört aber gerade er zu den Menschen, die die allerdeutlicheten Merkmale der semitischen Rasse an ihrem Äußern tragen Entweder ist der Semit fähig, das Christentum zu erfassen, oder er ist es nicht. Wieso wäre gerade Friedell - Fniedmatin unter allen Semiten ftU'sersehen, zu verstehen und zu erfassen, was dem Semiten rassenmäßig verschlossen ist? Aber nein: Eben das, was er schreibt, beweist, daß er weder das Judentum noch das Christentum verstanden hat. Beide lehnen die Wertung der Menschenkinder nach Rasse und Nation ab. Beide Religionen kennen nur Men sehen und bejahen die Vielfalt der Rassen und Nationen als Glieder eines sinnvollen Schöp fungsplanes, sie bejahen die Schöpfung so wie sie ist, und sie wissen, daß jede Gruppe von Menschen in diesem Schöpfungsplan ihre un ersetzliche und unentbehrliche Aufgabe hat und daß jede das ihre beiträgt zum geistigen und materiellen Haushalt der gesamten Menschheit. Wer das nicht erfaßt hat, ist weder Jude noch Christ. Restaurant Rillet Bestrenommierte Küche -w Reichhaltige Menüs a S 1*90 u. 2'60 ll.r Hammerpurgstallgasse 3 tnfidist Salztorbrüdte] Ludendorffs neuester Waffenstillstand Beh konz. Reolbüro Ing.M.Mühlbauer Kau| und VerkauJ von Realitäten, Hypotheken I., II. und III. Sätze, Bau* und Zwlsdienkredlte Qebäudeverwaltung Büro i Franz*)oie|$-Kal 11 fei. R*25-0-44 Wohnung i II., Vorgartenslr. 150, Tel. R*41*8*88 Trotz der achtzehn Jahre, die seither verstrichen sind, ist allen, die Ludendorffs überraschende Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand um jeden Preis im November 1918 miterlebt halben, die schwere Panik, die diese plötzliche Wendung bei dem so jäh aus allen künstlich genährten Siegesträumen gerissenen deutschen Volke hervorrief, noch immer unauslöschlich in Erinnerung, so daß man den Schrecken 'begreift, den auch jetzt wieder die Kunde von einem neuerlichen Waffenstillstandeaibschluß Ludendorffs allgemein auegelöst hat. Hatte das Bemühen, den Zusammenbruch vom November 1918 als einen „jüdischen Dolchstoß von hinten“ zu deuten, Ludendorff miit Hitler zusammengebracht, so führte das Fiasko des nationalsozialistischen Novemberputschs von 1923 die beiden Herren des Büigeibrä/u-Staatsstreiches wieder auseinander. Und so wie Ludendorff während des Weltkrieges jeden Versuch zur Anbahnung eines vernünftigen! Friedens als Verrat an der deutschen Ehre gebrandmarkt hatte, bis er selbst schließlich das Signal zum Friedenschluß geben mußte, so erwies er sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten allen Bemühungen, ihn zu einer Aussöhnung mit Hitler zu bewegen, unzugänglich, 'bis jetzt auf einmal die Welt von der sensationellen Meldung überrascht wurde, daß diese Versöhnung nunmehr Tatsache geworden ist. Automatisch beschwor dieser jüngste Waffenstillstand Ludendorffs wieder eine Panikstimmung herauf. Angetbeklommen fragen eich die Zeitgenossen, wer diesmal die Zeche zu bezahlen halben wird. Die „Leipziger Neuesten Nachrichten“ deuteten die Sachlage militärisch: Ein neuer Krieg bereite sich vor und Ludendorff müsse wieder die Führung der Armee übernehmen. Andere Blätter verlegten die strategische Bedeutung des Ereignisses aufs w eit ans oha ui c b e Gebiet: Es gelte die Entscheidungsschlacht gegen das Judentum und dessen geistige Pioniere: die christlichen Kirchen. Fast scheint es, daß die letztere Kommentierung die richtige ist. Diesen Schluß läßt wenigstens das Bulletin Ludendorffs zu, der in einer Sonderbeilage seiner Zeitschrift als das Resultat seiner Unterredung mit Hitler den Erfolg verkündete: „Der Reichskanzler hat die Beschränkungen aufgehoben, denen bisher mein und meines Hauses •weltanschauliches Wirken begegnete. Die Deutschen, die sich zur deutschen Gotteserfcenntnis bekennen, haben volle Gleichberechtigung,“ Schön! Was ist aber nun „deutsche Gotteserkenntniis“? Ludendorff lehnt das Christentum als Judenmache radikal ab. Sein Jenseitsglaube zielt nicht nach dem christlichen Himmel, in dem der jüdische Gott defaitiattische Humauitätsduselef mit ewigem Frieden belohnt, sondern nach Walhalla, wo Wotan beständig für neue kriegerische Belustigungen sorgt. Aber nicht alle Hakenkreuzritter zeigen Lust, ihm dorthin zu folgen. Es gibt im nationalsozialistischen Lager auch eine Sekte „Entschiedener Christen“ und deren Organ, „Die religiöse Revolution“, trumpfte jüngst folgendermaßen auf: „Es gehört eine wirklich noch nie dagewesene Verlogenheit und Gewissenlosigkeit dazu, dem deutschen Volke immer wieder einzureden, Jesus sei Juide gewesen und man müsse ihn daher (!) als angeblichen Feind aller Deutschen entschieden bekämpfen.“ In diesen Kampf hat jüngst auch Julius Streicher eingegriffen, indem er Christus als — Antisemiten pries. Mag dieser auch eindeutig (Johannes- Ev. IV, 22) verkündet halben: „Das Heil kommt von den Juden!“ — gegen Streichers Autorität in Parteibelangen kommt er nicht auf. Es -müßte denn sein, daß Ludendorff durch seinen Friedenssohluß mit Hitler sogar über Streicher hinausgewachsen ist und auch von diesem keine Beschränkungen seines weltanschaulichen Wirkens mehr zu dulden braucht. Doch dos wird erst die Zukunft -zeigen; augenblicklich ist es noch schwer, zu entscheiden, wessen Weltanschauung die b eechränktere ist... In militärischer Hinsicht erscheint nunmehr Ludendorffs Ernennung zum Generalfeldmarschall gesichert. Es ist dies die höchste Würde in der deutschen Armee. Aber noch in der Vorkriegszeit hoben die „Fliegenden Blätter“ festgestellt, daß auch der General feldmarsüball eine übergeordnete Kommando gewolt anerkennen müsse, nämlich die Frau Generalfeildmarschall. Was damals als harmloser Scherz wirkte, ist jetzt groteske Tatsache geworden. Ludendorff, der seinen offiziellen Vorgesetzten im Weltkrieg, den Generalfeldmianschall Hindeniburg, gern als unfähigen Ignoranten himetellte, der nicht einmal über die Stellung der einzelnen Korpe Bescheid wußte, erkennt um so be reitwilligor die geistige Autorität seiner Gattin Mathilde an, die er als die größte Philosophin Deutschlands, größer als Kant, feiert. Tatsächlich wäre Kant niemals auf so kühne Ideen verfallen wie Mathilde Ludendorff beispielsweise in bezug auf die gerade aktuelle Hei reut des Herzogs von Windsor, Frau Ludendorff ist darauf gekommen, daß dessen Braut, Mns. Simpson, von dem jüdischen Richter Simeon herstammt. Nach Ansicht der philosophischen Dame hat sich also der Name dieses 'biblischen Helden als Familienname auch in der weiblichen Linie erhallten, Mrs. Simpson war »war schon dreimal verheiratet, aber sie führt seltsamerweise noch immer den Namen ihres Urahns, allerdings vermehrt um ein p. Aber dieser Zuwachs setzt Frau Ludendorff keineswegs in Verlegenheit. Sie entlarvt scharfsinnig den rätselhaften Buchstaben als Initiale des Wortes Philister, als Ausdruck jüdischen Triumphes in den Namen des Mannes aufgenommen, der die arischen Philister mit einem Eselskinnbacken erschlug. Zum Glück ist jetzt wenigstens dieser Eselskdnnbacken in sicherem germanischem Be- Frau in besten Jahren tüchtig im Nähen und Kochen, an selbständiges Arbeiten gewöhnt, sucht Beschäftigung jeder Art bei mäßigen Ansprüchen. Adler, n., Praterstraße 50/47a sitze und dient nicht mehr zur Vertilgung von Ariern, sondern zum Judenfressen..# Eine wahrhaft auegleiohende Gerechtigkeit! Es fragt sich nur, ob dien geistlichen Initiatoren des Judenfressens in deutschen Landen der Appetit nicht vergangen wäre, hätten sie dessen letzte Auswirkungen vorausgeahnt. Neubeleber des bereits sanft entschlummerten Judenhasses in der liberalen Ära war in Preußen der evangelische Hofpfarrer Stöcker, der in Berlin eine christlichsoziale Partei mit antisemitischer Tendenz gründete. Name und Tendenz ßind bekanntlich in Österreich von katholischen Heißspornen übernommen worden. Beide Parteien, die evangelische in Deutschland und die katholische in Österreich, wollten mit dem Antisemitismus die Kirchen f ü 1- 1 e n. Heute sehen wir den Nationalsozialismus am Werke, mit dem Antisemitismus die Kirchen zu leeren und zu unterhöhlen. Die Pfarrer der evangelischen Bekenntniskiroh© hüben die Gefahr bereits erkannt. Ihnen machte jüngst ein Naziblatt den Vorwurf, daß sie in Wort und Schrift, von der Kanzel und in Privatgesprächen sich gegen die deutsche Ju-dengesetzgebung wenden. In Österreichs betont katholischen Kreisen hat sich die Erkenntnis der Gefahr noch nicht so restlos durohgesetzt. Hier spricht man noch -immer einem „vernünftigen“ Antisemitismus das Wort. Mögen die Verfechter dieses absurden Widerspruchs im Begriff nicht zu spät erkennen, daß s i e die prädestinierten Opfer des neuesten Ludendorff-Waffenstillstands sind. Und das ist nach den Erfahrungen des ganzen deutschen und des jüdischen Volkes mit dem ersten Ludendorff-Waffenstillstand wahrhaftig keine Kleinigkeit... Dr. H. Sp. KURZE NACHRICHTEN Palästinaregierung gibt 5000 Pfund für Dizengoff-Park, Aus Tel-Aviv meldet die JTA.: Der Bürgermeister von Tel- Aviv, Israel Rokach, teilte in der Sitzung des Stadtrates mit, daß laut einer ihm vom High Commissioner zugegangenen Information das Colonial Office eine Summe von 5000 Pfund für die Anlegung des Gan Meir zu Ehren des verstorbenen ersten Bürgermeisters von Tel-Aviv, Meitf ÜMzengoff, bewilligt habe. Das Universitäts-Klubhaus auf dem Skopufi- Berg. Die „Prager Presse“ bringt in einer ihrer letzten Nummern ein Bild de« schönen Baue« des Universitäts-Klubhauses in Jerusalem, ztt dem sie u. a. schreibt: „Die Hebräische Univeiv sität in Jerusalem entwickelt sich, mehr und mehr zum Zentrum jüdischen Geistesleben®,- Studenten und Gelehrte aus aller Welt strömen auf dem Skopus zusammen, um an der kultu# rellen Renaissance des jüdischen Volkes lew nend und lehrend tätigen Anteil zu nehmen« Die Universität und ihre Einrichtungen werden' ständig ausgebaut, und so konnte erst jüngst das von Architekt Mondeisohn erbaute Unk versitätß-Klubhaus feierlich eröffnet werden# Der schöne, schlichte Bau enthält im Oberstock' einen großen Festsaal und eine Reihe kleiner Klu'bräume. Von einer großen gedeckten Tew rasse genießt man einen faszinierenden Blick über ganz Jerusalem.“ Erstes Humanistisches Lyzeum in Jiddl# scher Sprache Aus Wilna meldet die JTA.f Im Zuge des Ausbaues und der Erweiterung des jüdischen Realgymnasiums in Wilna wurde beechlossen, diesem ein humanieti*) sches Lyzeum anaugliedern. Bereits im Juni, unmittelbar nach Beendigung dee Schul*) jahres, werden die ersten Aufnahmen in das neue Lyzeum etattfinden, dessen Unter# richtseprache Jiddisch sein wird. Das Ly* zeuim wird seinem Geiste, seinem Programm und seinen Arbeitsmethoden nach die höchste Stufe dee jüdischen Schulwesens in Polen repräsentieren. Mit beeonderer Zustimmung des Unterrichtsministeriums wird in diesem Lyzeum auch ein spezieller Kure für Päd# QR088FIEI3CHHAUEREI IIEGM. KORNMEHL ZENTRALE, IX., BERGGASSE NUMMER 19 TBtEPHONNUMMiRi A 17-W9 und A 16-0.34 Lieferant für Hellanetalten Abteilungen f.'"^•Fleisch untsr Aufsloht dt« EhrwQrdloen Rabblnstsdor isrsolltlaahonKunu«* Semelndo Wien utoiuitellung koitenlgi IX., Berggasse 1B, XVIII.,Währlngerstraße 7t