Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 633 (6.4.1937)
- Date
- 1937-04-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3054338-3054389--6592-3062461- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seit« 4 0» STIMME Nr. 033. — Wien, Dienstag, 6. April 1937. a Die Erlösung des Galil In den letzten Wochen Dt der Norden Erez Israels in tragischer Weise im Vordergrund des jüdischen Interesses gestanden Nachdem er hinge Zeit der Teil des Lande war, der sich am meisten von allen (lewalttaten und von jedem politischen Kadikalisinmis zurücikgelialten hatte, haben sich dort (in der letzten Zeit Gewalttaten und Boykottmaßnahmen seitens der Araber so ge häuft, diaß insbesondere Galiläa in der englischen Presse zumeist als „lawless Galilee“. als das ..recht- und gesetzlose Galiläa", genannt worden ist. Der Keren Kajcmeth ruft die Juden auf, die Antwort auf diese Zustände au geben: durch die Erlösung -des Galil, durch seine Eroberung mit jüdischer Arbeit. Die Parole wird, so darf man wohl ho ff erg von den Juden verstanden werden. Aber es wäre verfehlt, z-n glauben, daß diese Aktion des Keren Kajemetih eine Improvisation wäre, daß man sich zu -ihr von heute anvf morgen durch die Ereignisse des Tages entschlossen hätte. Die Bodenerlösung geht organisch und anirf lange Sicht vor sieh, jede einzelne Aktion ist ein Teil eines wohlerwogenen großen Pla-nes. An den Galil hat man immer gedacht, aber es mußte der geeignete Augenblick für die Erlösung dieses Gebietes abgewartet werden. Die gegenwärtigen Verhältnisse haben die gefährdete Situation des jüdischen Galil nicht erst geschaffen, sondern sie haben säe nur in ungeahnter Weise vor der Weilt enthüllt. Wenn das, was sich in der letzten Zeit abgespielt hat. ein Gutes hat-, so ist es der Umstand, daß es jedem Juden in der Welt mit unübertrefflicher Eindringlichkeit vor Augen hält, von welch gebieterischer Notwendigkeit die neue Aktion des Keren Kaj-emeth ist. Für den Umstund, daß sich das zionistische Aufbauwerk erst jetzt mit voller Energie dem Galil zuwendet, gibt es eine Reihe von Gründen, von denen nur einer hier genannt werden soLL Früher war das Gabi das besondere kota-isatoriisehe Arbeitsgebiet Rothschilds. Mit einer ungeheuren Aufgabe im Lande vor sich, sah die cnonistBedhe Koknusation keinen Anlaß, gerade dort rtvalÄrierend aiufzru treten, wo am- ■dece. mit großen Mitteln die Arbeit bereits begonnen hatten. Man mag das rüokschaiuend heute als einen Fehler ansehen.— nun, man fet dabed, diesen Fehler z-u kor- Die gegenwärtigen Verhältnisse jedenfalls werden keime abschreckende, sondern im 'Gegentei* eine anfeuern-de Wirkung auf alle diejenigen ansüben. die in der Erlösung d e s G a I i 1 eine der größten und schönsten Gegcnwartsamfgaiben der zionistischen Kolonisation erkannthaben. Und wenn die Juden draußen in < 1 evr Welt die Zeichen der Zeit, die wir gegenwärtig durchleben, richtig verstehen, so werden sie auf die neue Losung des Keren Kajcmeth reagieren, wie ihre Altvorderen am Sinai, die riefen: „Wir wenden es tun, kaum daß wir es noch gehört haben!“ C. 7,. Klötzel. Die Republik Libanon Denn wenn es noch irgend eines Beweises bedurft hätte, daß kein anderes Kodoniaaitkmsprm2äp himsiohbldch der R-essultate rnodt dem der znonflstiseihett Organisation, des Keren Kajemetih und des Keren Haj-essod In Wettbewerb treten kann, so bietet ihn heute das Galil mit einer Deutlichkeit Bondergleiciheru Denn im Galil fehlt fast völlig, waa überall in den Gebieten der natio-nalen Kolonisation deren unbesiegbare Stärke ajußmacht: die mit dem Boden verwurzelte Jugend. Safed ist eine Stadt der Greise und in den Kolonien der ersten Alijah ringsum begegnet man zwar den schönsten und wertvollsten Typen alter Siedler, aber es gibt dort keine jungen Menschen. Wenn in diesen Kolonien die arabische Arbeit verwiegt-, so ist das in diesem Falle beinahe ein Zwang. Das ist auch die letzte und entscheidende Ursache der heutigem Verhältnisse im Galil. Und diese offenbaren gleichzeitig die einzige Retüirngsaiiögliehkeit. Neue Siedlungen, errichtet auf dem Boden des Keren Kajemeth, bevölkert mit jungen jüdischen Menschen, die vom Ideal der ChaAuzLutik be seelt sind, werden allein das Galil wieder zu wirklich jüdischem Land machen. Sie werden Safed aus seiner Isolation erlösen, riunid sie werden neues Leben auch iri die alten Kolonien ausstrahleo, in denen heute das Geschlecht der ältesten Siedler dem bittersten Schicksal wahrer Pioniere en.tgegensieht: sterben zu müssen ohne die Gewißheit, daß eine junge Generation ihr Werk fantführt. Man muß mit diesen alten, stolzen Männern selbst über die neue Losung des Keren Kajcmeth gesprochen haben, um zu wisem, welche belebende Wirkung sie auf sie aus-übt. Denn bei diesen unseren ältesten und erfahrensten Kolonisten kommt nicht für einen Augenblick jener Zweifel auf, der in der Galuth vielleicht geäußert werden könnte: fet denn das, was der Keren Kajcmeth da will, unter den heutigen Verhältnissen überhaupt möglich? Kann mau lim einer Zeit, in der das Galil „gesetzlos“ ist, daran denken, dort Boden als jüdische« Volkseigentum zu erwarte«, neue Siedlungen zu errichten, das jüdische Galil am« Todessehlaf zu neuem Leben zu erwecken? Im Galil selbst wird man diese Frage nicht hören. Dort weiß man, daß wenn der Keren Kajemeth in solcher Zeit eine solche Parole ausgibt, er nicht nur von der Notwendigkeit, sondern auch von der Durchführbarkeit der geplanten Aktion überzeugt ist» Die Republik Libanon wurde im Jahro 1920 gegründet. Sie bestellt aus dem früheren Sandschak von Nord-Libanon. Momit- Libauon, Süd-Libanon und Bekna. Sie erstreckt «ich von der nördlichen Grenze Palästinas bis Nahr-el-Kabir und im Osten von den Höhen von Anti-Libanon bis zum Mittelländischen Meer. Es ist einer der fünf nunmehr vier Staaten — Les Etats franpais du Levant — über welche Frankreich das Mandat erhalten hat. Im Jahre 1929 betrug die Bevölkerung Libanons 863.000 Seelen, von denen 342.000 Christen und 292.000 Moslems waren, der verbleibende Teil gehört verschiedenen anderen Bekenntnissen an. Die christliche Bevölkerung Libanons ist hier seit den frühesten Zeiten der christlichen Ära ansässig und sogar unter den Türken war diese Gegend den Christen Vorbehalten. Kein türkischer Soldat durfte sie betreten. Der Libanon erlangte einen höheren Grad der Zivilisation als die meisten Provinzen des türkischen Reiches. Die größte christliche Sekte sind die Maroniten, die Rom die Treue halten Die Majorität der Moslems sind Sunniten Die Verhältnisse im Libanongebiet und in der syrischen Republik sind grundvenschie den. Das Libanongebiet hat sein eigenes Parlament, seine eigene Verwaltung, ja, sogar seine eigene Fahne und seine eigenen Postmärken. Die einzigen Bindungen zwischen den vier französischen Levante- Staaten sind die gemeinschaftlichen Zollgrenzen und die französische Aufsicht der vier Verwaltungen. Der Libanon ist kein arabischer, sondern ein Levantestaat, obwohl die Umgangssprache die arabische ist, Beirut, der Sitz der Regierung, hat eine Bevölkerung von 135.000 Seelen und ist der größte Hafen Syriens. Das Erziehungswesen steht auf einem beträchtlich höheren Niveau als in den benachbarten arabischen Staaten und Beirut rühmt sich, zwei Universitäten — eine französische und eine amerikanische — zu besitzen, welche zusammen von ungefähr tausend Studenten besucht werden. Im Verhältnis zur Bevölkerung ist die Zahl der Schulen eine größere als in den benachbarten Ländern. Während des letzten Jahrzehntes wurde Beirut eine Heimat für armenische Flüehfc linge. Der armenisch-katholische Patriarch und der gregorianisch-armenische Katholikos von Cilioien haben ihren Sitz im Libanon und auf diese Weise ist der Maronite Patriarch von Antiochia. Der geplante Vertrag zwischen Frankreich und den vier Levantestaaten wird den Libanon nicht daran hindorn, sich weiter auf Frankreich zu stützen, das einerseits infolge der Kontrolle der Küste auch weiterhin seinen mächtigen Einfluß auf die arabischen Staaten ausüben wird. Die Libanesen sind geschäftstüchtige Menschen, aber es fällt ihnen schwer, das Kapital aufzubringen, welches für die Entwick lung des Landes notwendig ist. Sowohl der Präsident der Republik als auch der maronitische Patriarch haben eich für die jüdische Einwanderung in das Libanongebiet ausgesprochen. 1 World“, schloß er sich 1896 Dr. Ilerzl als ehrenamtlicher Sekretär an. Vom März 1916 bis zum Mai 1921 war de Haas Sekretär der Exekutive des provisorischen zionistischen Komitees und des Vorbandes amerikanischer Zionisten. 1919 gehörte er der jüdischen Delegation beim Friedenskongreß in Paris an. Beim Ersten Zionistenkongreß 1897 war de Haas englischer Kongreßsekretär. Von 1897 bis 1905 gehörte er dem Großen Aktionskomitee an. Er veröffentlichte biographische Studien über Theodor Ilerzl mul Louis D. Brandete, gab Herzl« „Judenstuat“ im Jahre 1904 in englischer Sprache heraus und schrieb 1930 zusammen mit Stephen Wise ein Buch über die englische Palästinapolitik unter dem Titel „The Great Betrayal“. Innerzionistisch stand er bereits seit einer Reihe von Jahren Wladimir Jabotinsky nahe, hat sich seiner Bewegung jedoch erst unmittelbar vor dem Wiener Gvündiingskongreß der Neu-Zionistischen Organisation kn So man er 1935 angescihlossen. Ein Appell des Baron Robert Rothschild Paris, 30. März. (Privat.) Am ersten Sederabend hat Baron P» o b e r t Rothschild, der gegenwärtige Chef des Pariser Hauses, als Präsident de« Pariser Flüehtlingekomiteee im Radio eine nach Amerika übermittelte Rede gehalten, in welcher er zur Hilfe für die in schwerer Bedrängnis befindliche europäische Judenechaft anfruft. Die Rede ist die Einleitung amerikanische .1 o i n t eröffnet hat, durch die er 5 Millionen Dollar aufbringen will. Baron Rothschild führte aus, daß er demi Danke des gesamten europäischen Judentums für dio Hilfe wälirend der letzten Jahre schwerer Bedrängnis Ausdruck geben wolle. Ate Leiter de« französischen Flüchtlingskomitec« habe er gesehen, wio ernst Amerika an der alten Tradition fosthält, welche Ausdruck findet in den Worten: „ J e d e r II u n g r i g e k o m in e und esse m i t.“ Jahro hindurch haben die amerikanischen Sammlungen das Elend in Europa gemildert. Die Freigebigkeit, mit welcher das ganze Amerika ohne Unterschied auf den Appell des „Joint“ antwortete, hat hunderte, ja tausende verzweifelte Männer, Frauen und Kinder gerettet, die Verfolgungen und Erniedrigungen erleiden mußten, die gegen alle Gesetze der Menschlichkeit und der Zivilisation waren. Den Amerikanern danke er insbesondere auch als Bürger seines französischen Vaterlandes, das als erstes Land in der Geschichte allen seinen Bürgern ohne Unterschied die gleichen Rechte verlieh und diese Toleranz mul den Respekt vor jeder religiösen Überzeugung auch bewies, indem es auch noch in den letzten Jahren 25.000 Flüchtlingen eine neue Heimat eröffnete, die aus der alten grausam vertrieben worden waren. Schweren Herzens müsse er aber sagen, daß die Kämpfe in Europa noch nicht zu Ende sind. Mehr als je sei es heute nötig, die Hilfsaktion für diese Deklassierten i'ortzusetzen und jenen beizustehen, die täglich unter den Streichen ih r or Bed'rücker niedersink eu, getroffen von Haß und Vorurteilen. zu einer großen Hilfsaktion, welche der •iitiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiimiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiitiuiiiiiiiiiiiiiiiiiitiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiuHiiiiiiiuiiiiiMiiinjiiiiiiiiuiiiiiiiuMmimiiiiiiiuiuiiiiiiujaiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiuiiiimiiiiuimt Die Eiweiitinff Israels Von WUiev Beami (Fortsetzung.) [Sn deren Namen du sprichst? Als elende Merk auf, Haupt und Schutz dieses Lan- (Flüchtlinge seid ihr hierhergekommen, dem Jacob de Haas gestorben New York, 24. März. (JTA.) lim Alter von 63 Jahren ißt in. New York nach mehrwöchiger Krankheit Jacob Jucliah Aaron de Haas gestorben. Er wurde am 13. August 1872 in London geboren, war Mitarbeiter verschiedener Tageszeitungen und in den Jahren 1896 biß 1900 Redakteur der Londoner „Jewish des, höro auf mich, Frau des Pharao, auf daß du es dem Könige sagest;. Der Herr, der Hebräer Gott, hat zu mir gesprochen in der Wüste. Aus einem brennenden Dornbusch kam seine Stimme, und wie die Flamme dieses Dornbusches sieh nicht verzehrte, so wird der Klang dieser Worte nie verhalten. Geh hin zu Pharao, sagte mir Gott, und sprich zu ihm: Laß mein Volk, das Volk der Hebräer ziehen, auf daß es mir drei Tage Brandopfer bringe in der Wüste. Denn ich will den Bund, den ich mit seinen Vätern geschlossen, erneuern. Du hast bisher nicht hören wollen, Pharao. Du aber sollst erfahren, daß ich der Herr bin. Meine Plagen sollen über dein Land kommen, so du mir nicht willfahrest, neunmal wirst du geschlagen werden und es wird sein wie ueunzigmal. Das zehntemal wird alle Erstgeburt in Ägypten land getötet werden: von dem ersten Sohn den du besitzest, bi« zum Erstgeborenen der Magd, die die Handmühle dreht.“ Schreiend, im Kampf mit seiner schweren Zunge, hatte Mosche seino Worbe hervor' ©stoßen. Als* er die letzte Drohung der strahlenden Versammlung hinaufschleuderte, da verhüllte die Königin in gläubigem Entsetzen ihr Haupt. Angstrufe wurden laut die Bewaffneten klirrten mit ihre Schwer tern, es schien, als wollten sie sich auf dier sen fremden Zauberer stürzen, der solche Verwünschungen auszustoßen wagte. Da trat ein Ägypter vor die Königin, ein volles bäurisches Antlitz, breitspurig, den kurzen gekrümmtem Dolch an dor Seite. Er hob gebieterisch die Hand. „Was du da sagst, Iwri, das wiederholst du seit langem. Wir wissen davon. Aufruhr und Überheblichkeit spricht aus dir, nichts daß die Münder derer schweigen, deren Abgesandter zu sein, du hier vorgibst. Wer sind sie denn, Tu Deine Pflicht! Erwirb und verbreite den Schekel I Melde Dich zur Mitarbeit bei der nächsten Bezirkssektion I Hunger entflohen, und Pharao hat euch, eure Weiber und Kinder vor dem Tode er* rettet. Ihr — seid ein Volk? Wo habt ihr Land und eigenes Gesetz, Sprache und Sitte, Lehre und Ehre, als das wir euch als solches achten sollten? Ein Volk kann wollen, wenn os frei ist und einen König hat Was seid ihr? Knechte. Du, selbst ein Knecht, willst ein Wort vor Pharao ihabeai?^ Weser-Kaf lachte. Dröhnend kam es aus seiner Brust. Trotzig stand er da, die Sonne glänzte auf seinem Scheitel „Gott — wird auch dich strafend, sagte Mosche. Sein Blick traf Weser-Kaf, daß der feiste Ägypter die Augen senkte. „Was verhängt ist, trägt der Mann.*4 Weser-Kaf zuckte die Achseln. „Doch haben wir deiner Redo lange genug gelauscht.“ Er sah zu den Bewaffneten. „Ausgerottet wirst du werden bis auf das letzte Glied deines Stammes!“ schrie Mosche. „Und ilir, die ihr auf mich herabsehaut, denkt an die Worte, dio mein Gott, dor Herr, durch meinen Mund gesprochen hat.“ „Sie sollen fort, diese Hebräer, laß ihnen* ihren Willen, ich will nichts mehr von ihnen wissen“, flüsterte dio Königin. Sie war schwangeren Leibes, ihr graute vor der Wut und der unergründlichen Stärke fremder Götter. Mosche und Aaron wandten sich zum Gehen. „Noch ein Wort, ihr Iwriml“, rief Weser- Kaf. „Zieht iin die Wüste, wenn ihr es wirklich alle wollt.“ Er lächelte hinterhältig. „Wandert durch die Toro der Mauer gen Osten. Naekt und bloß seid ihr aus der Wüste gekommen. Nackt und bloß sollt ihr in die Wüste zurüokkeliren,“ „Nackt und bloß, ohne unser Eigen, olmo unser Vieh?“, murmelte Mosche. „Nicht eine Klaue soll dahiutcrbleibeu.“ Drei Tage hernach brach die Seuche ans. Vom Süden, wo Pharao mit seinen Kriegswagen kämpfte, kam sie und breitete sich schnell im Lande aus. Sie befiel am stärksten die Jüngsten und Kräftigsten, so daß sich wirklich Mosches Vorhersagp erfüllte: alle Erstgeburt Ägyptens wurde von Gott geschlagen. Auch die Hebräer entgingen der Krankhoit nicht. Aber sei es, daß sie durch dio angen Jahre der Fron und Sklaverei, die säe als fremde, freie Leute stärker drückte, mit ihren abgomatteteu Körpern der Seuche weniger Anreiz boten, sei es, weil sie zumeist abgesondert von den Ägyptern leb-