Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 633 (6.4.1937)
- Date
- 1937-04-06
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE STIMME Seite 5 Nr. 633. — Wien, Dienstag, 6. April 1937. Item, blieben .sic wie durch ein Wunder verschont. Sie wurden schwach und hohläugig, wenn sie das schnelle Fieber schüttelte. Aber keiner verstarb, und auch die Erkrankten erholten sich schnell. Ein feierliches Opfer hatte Mosche geboten. Sie nahmen ein Lamm ohne Fehl, ein männliches mußte es sein und ein Jahr alt. Und indem sie es teilten, beteten sie, schnitten den Leib des Opfer« mitten durch und schritten zwischen den beiden Teilen. Dann tauchten sie ein Büschel Ysop in das Blut des geschlachteten Tieres und bespritzten damit die Pfosten und dein Türbalken. Allenthalben sah man das Zeichen. Wer es an seine Türe tat, bekannte sich zum Volk. Hernach, es war am 14. des Monats Abib, verzehrten sie das Fleisch, welches sie am Feuer gebraten hatten. Im Morgengrauen aber huschten Boten von Haus zu Haus. Pharaos Herr sei vernichtet, ließ Mosche ftimgen. Geschlagen wälzten sich seine Heersäulen dem Norden zu. Wenn sie heimikehrten, würden sie ihre Wut an den Hebräern kühlen. Deshalb müsse sofort der Auszug beschlossen werden. Jedes Zögern besiegle ihr Verderben. „•Seht ihr nicht, wie der Herr, der Gott unserer. Stammväter, mit uns ist? Die Seuche hat sie geschlagen. Auf, gürtet eure Lenden, tut Schuhe an eure Füße und nehmt den Stab in eure Hand. Denn wir wollen hinausziehen au« Mizraim und Mngehen und den Herrn segnen.“ Schwer ist es, ein ganzes Volk zu einigen. Es waren nicht alle, die Mosches Befehl folgten. Dio Reichsten und Vornehmsten gingen mit ihm, die Amtsleute waren und mit den Schreibern die Verrechnung pflegten. Auch viel Pöbel volle zog mit, das sich an die Begüterten bängte. Aber die am meisten Sklaven dieser fremden Erde waren, weil sie ein Weniges besaßen und um das Wenige die härteste Fron duldeten, die hörten nicht auf Mosis Anruf. Erst als sie die Wut der Ägypter erreichte, besannen ßie sich. Nichts ist davon gesagt, wohin sie entkamen. Sie sammelten sich in Teku, das sie in ihrer Sprache Sukkoth nannten, und stellten eich auf nach ihren Stämmen. An die Spitze des Zuges entsandte Mosche die Männer aus dein Stamme Lcv.i. Denn die Priester sollten vorangehen, um das Reich Gottes in Kanaan zu gründen. Dan aber und Juda übernahmen es, mit schlechten Waffen, wie es Gerät vom Felde ist, Stöcke mit bronzenen Zwingen und Stachel, mit denen man die Stiere antreibt, das Volk zu schützen. Noch war Israel schwach und des Kampfes ungewohnt. Ganz vorne aber trugen an die hundert Mänher auf hohen Stöcken Pfannen, auf denen helle Feuer brannten, aus denen gewaltige Rauchwolken aufstiegen. Dieses Harz, dessen Rauch die Ägypter sich zur Abwehr von Seuchen bedienten* verbreitete brennend einen so starken Geruch, daß auch solche, die sich lange nach der gebotenen Zeit zum Auszug entschlossen, mit ihren Karren den Weg finden konnten, den Israel zog, indem sie dem beizenden Dunst der großen Feuer nacheiiten. Tags Rauch, nachts das düstere Rot der Flammen, so wälzte sich die gewaltige Heersäule des Volkes gen Osten. Ihr Weg ging längs des Schilfahrfcskanals, den die Könige Ägyptens vor geraumer Zeit gebaut hatten, und niemand hinderte sie, denn nahe kt die Wüste, von den Ägyptern Sur, „die Mauer“, genannt. Nicht die Wüste war die Mauer. Eine gewaltige Kette von Befestigungein schloß das Land gen Osten ab. Vom äußersten Zipfel dea großen Weltmeeres bis zu dem Schihneere, das ohne Unterbrechung seiner gefährlichen Tiefen und Untiefen sich in einer langen Seezunge nach Norden streckte, dräuten die gewaltigen Kriegewerko: unbezwinglicho Steinmauern, über deren Söller und Ausuohmungen die unfehlbaren Bogen der Schützen und die düsterrot kupfernen Hohne der Schwertträger zu erlügen waren. (Fortsetzung folgt.) In jedes jüdische Haus „Die Stimme" desellscliaftsabend Erstklassiges Programm: Es treten auf: Ina Mare, Segal-Rosenbach, Gina Lederer, Isy Geiger, Weinberg, die Salzer. Am Klavier: Lili Riegler in den Großen Rosensälen Favoritenstraße 89 TANZ Karten im K. K. L.-BUro und bei den Funktionären der zionistischen Bezirkssektion und Wizo-Favorften Südafrika gegen die braune Pest Die .Südafrikanische Union hat eine Erklärung verlautbart, die sich gegen die deutsche Propaganda in Siidwest wendet. Die Proklamation klingt wio ein Notruf. Die. Regierung untersagt es den Staatsbürgern deutscher Nationalität, einer vom Ausland geleiteten Organisation anzugehören und sich auf eine andere Person als den König vereidigen zu lassen. Daraus geilt hervor, welche Zustände in Siidwest herrschen müssen, wo die deutscho Bevölkerung seit dem Jahre 1933, dem Zeitpunkt der Machtübernahme Hitlers systematisch verstärkt und zu iiationalsozialisfciscJien Zwecken organisiert worden ist. Von diesem Gebiet aus ist auch eine intensive antijüdißche Agitation betrieben worden, die von den „Weisen von Zion“ ausging und u. a. zu einem großen Prozeß in Johannesburg! führte, in welchem die deutschen Hetzer sehr scharf hergenommeu wurden. In Deutschland ist die Berichterstattung über diese Affäre unterdrückt worden. Aber die bösartige Kleinagitafcion, die sich gegen die jüdische Einwanderung richtete, wurde von der Regierung der Union nicht unterdrückt and so ist eine Stimmung entstanden, die in dem letzthin vom Parlament beschlossenen Eiinwanderungsveibot ihren Ausdruck gefunden hat, dessen antijüdischen Charakter der Ministerpräsident Herzog zugab, während ihn der Minister Srnufcs bestritten hat. Die Union hat sich jetzt dazu entschlossen, der nationalsozialistischen Spitzelorganisation entgegenzutreten. Dies ist deshalb wichtig, weil es der erste Schritt eines Dominiums gegen die braune Pest ist. JoseS Aronowitsch Der jüngst in Tel-Aviiv verstorbene Aronowitsch gehörte zu den hervorragenden Gestalten deT 2. Alija. Er stammte aus Rußland, verbrachte einige Jahre sehr fruchtbarer zionistischer Arbeit in Brody (Polen) und fuhr 1903 nach Erez Israel. Im Lande wurde er landwirtschaftlicher Arbeiter in Rechowoth, Er schloß sich gleich bei der Gründung der Hapoel-Hazair-Bewegimg an. Seine schriftstellerischen Fähigkeiten wiesen ihm bald einen wichtigen Dienst an: er wurde Redakteur der Wochenschrift „Hapoel Hazair“, die historische Bedeutung erlangen sollte. Unter seiner Leitung wurde die Wochenschrift zu einem Erziehungsfaktor ersten Ranges für die Arbeiterschaft im Lande und die jüdische Jugend in der Gola,h. Als Redakteur zog er alle Kräfte, die im damaligen neuen Jischuw etwas zu sagen hatten, heran: A. D. Gordon, Jakob Rabinowitsch, Mosche Smilansky, Rabbi Binjamin und den Dichter Agnon. Aronowitsch selbst offenbarte als Schriftsteller einen wunderbaren Stil, gekennzeichnet durch scharfe Logik, äußerste Sachlichkeit und schöpferisches Temperament. Aber nicht nur die Berühmten verliehen der Zeitschrift ihr Gewicht, hi ebenso hohem Maße taten dies die anonymen Korrespondenzen aus den einzelnen Siedlungspunkten. Alle Leiden der Cbaluzim — der Name war damals noch nicht im Sohwaug — alle schöpferische Kraft dieser Menschen, alle sie bewegenden Probleme spiegelten sieh in dieser Zeitschrift wider. Dio Arbeiter selbst waren die Mitarbeiter, daher stammte die erzieherische Kraft des „Hapoel Hazair“. Der echte Chaluzgedanke, der dio jüdische Jugend erfaßt hat, ist im „Hapoel Hazair“ geboren und durch diese Zeitschrift in dio Herzen der Jugend der Golah gedrungen. Bei der Gründung der Arbeiterbank wurde Aronowitsch einer ihrer Direktoren. Er war auch einer dei* Führer der Arbeiterschaft in der Irijah von Tel-Aviv. Seino Frau, Dworah Baron, ist die bedeutendste Erzählerin der neuhebräischen Literatur. Dr. Chaim Tartakower. Jädi&cUec TettnUsfUud Eine der schönsten und gesündesten Sportarten ist dae Tennis. Ist dies doch ein Sportzweig, bei dem es weniger auf die rohen Körperkräfte ankommt als auf Geschicklichkeit und blitzschnelles, geistiges Reagieren. Vom gesundheitlichen und hygienischen Standpunkt ist Tennis wie kein zweiter Sportzweig zu empfehlen, außerdem kann es bei seiner Ausübung fast nio zu bösen Ausartungen kommen. Verletzungen und körperliche Bedrohungen des Gegners erscheinen ausgeschlossen. _ Der Tennissport wird in der letzten Zeit auch vom Makkabiweltverband lebhaft propagiert und gefördert. So wurde die Durchführung eines internationalen, weltumspannenden Makkabiturniers in der Art des „Daviscups“ um einen von Lord Melchett gespendeten Preis beschlossen, dessen Vorrunden noch in der heurigen Saison auegetragen werden dürften. In Österreich ist, soweit die Juden in Betracht kommen, der Tennissport im Vergleich zu anderen Ländern stark im Rückstand. Wohl gibt es auch hier eine große Zahl jüdischer Tennisspieler, aber ee ißt noch nicht gelungen, eine zentralisierte jüdische Tennisbewegung zu schaffen. Bis vor einigen Jahren pflegte nur die Hakoah den jüdieehen Tennissport. Ihre Plätze in der Krieau sind leider vom Stadtzentrum so weit entfernt, daß diese Anlage trotz ihrer vielen unleugbaren Vorteile nie populär werden konnte. Seit einigen Jahren hat ee sich nun ein neuer Verein, der Jüdische Klub der Jungen (J. K. J.) angelegen sein lassen, als Hauptzweig seiner sportlichen Betätigung den Tennissport zu pflegen. Seine Anlage, Augartenplätze, H., Taborstraße 63 a, befindet sich im Herzen der Stadt, fünf Minuten vom Schwedenplatz entfernt. Es wurde unter dem Namen Tenuisunion Hakoaih-J. K. J. ein Tennisklub geschaffen, der sein Hauptaugenmerk auf die Erfassung der vielen in anderen Vereinen, sowie auf Mietplätzen tätigen jüdischen Spieler wie auch auf die Heranbildung talentierter Junioren legen wird. Es wäre wünschenswert, daß von den vielen bei nichtjüdischen Vereinen tätigen jüdischen Spielern, von denen ja viele aus der Hakoah hervorgegangen sind, einige sehen jetzt den Weg zum jüdischen Tennisklub fänden. Joto. fasHM, TvldUtUnttt&t und neue dichte» im „Jliny." Eingeladen von dem neuen Veranstaltungsreferenten des „Ringes dev Altenherrenverbände“. Dr. Tuttntuer, hielt Regisseur Leopold Jessner einen Vortrag über „Judentum und Theafce r“. Obwohl auf den ersten Blick hin die traurige Gesamtlage des Judentums die Frage aufsteigen lasse, wieweit es denn sinnvoll sei, sich gerade in diesem Zeitpunkt mit künstlerischen Problemen zu befassen, zeige doch schon ein Blick auf den Jischuw in Palästina, daß der Aufbau einer jüdischen Theatevkultuv dort, inmitten der schlimmsten Unruhen, für wichtiger und aktueller erachtet wird denn je. Zu allen Zeiten, bei allen Völkern hat ja das Theater eine bedeutende Rolle als Abwehrmittel gegen den Feind gespielt; so wie es im alten Griechenland, in China, im Mittelalter, in der Aufklärungszeit und auch in der Gegenwart von den Völkern als entscheidende Waffe und als maßgebendes Mittel zur Erreichung nationaler, religiöser und sozialer Zwecke eingesetzt wird, so müßte auch das Judentum, und zwar nicht allein in Palästina, sondern auch in der Diaspora, sein Theater als politischen Faktor der Erziehung der Menge, der nationalen Willensbildung bekommen. Jessner schilderte in kurzen Strichen den bekannten Entwicklungsgang des jüdischen Theaters, von den kultisch-dramatischen Handlungen unseres Gottesdienstes angefangen bis zur jiddischen Bühne des vorigen Jahrhunderte und zum hebräischen Theater der Gegenwart (Haibimaih). Das jüdische Volk sei in höchstem Maße schauspielerisch-dramatisch begabt und an der Erweckung seines eigenen Theaters interessiert. Jessner schloß seinen Vortrag, der vor allem durch die Persönlichkeit des. Referenten interessant war, mit der Propagierung _ seines Projektes jüdischer Volksspiele der jüdischen Jugend. Den zweiten Teil des Abends bildete die Rezitation Jakob Feldhammers, der sich mit der Glut seines Temperaments und der Gestaltungskraft seines wohltön enden Organs für 4wei neue Werke der jüdisch-dramatischen Literatur oinsetzte: „Die letzte Nacht von Jerusalem“ des Palästinensers Nathan _ Zionistische Bezirkssektion und WIO, Rudolfshelm-Fünfhaus. XV., Herklotzgasse gl Donnerstag, den 8. April 1937, Va9 Uhr abends Pr. Oskar Grünbaiim und Komm.-Rat Artur Albers: Unsere Antwort auf die Unruhen in Palästina aasssaasssssssssaaaassssasBasi B i s t r i t z ,k y führt exstatisch-expressionistisch in die Zeiten Jocbanan ben Sakkais, „Da® ewige Licht“, ein melodramatisches Mysterium "von Alfred Werner ist die formschöne Dramatisierung von Gestalten und Problemen des Pentateuchs. Ju&däu*MuoesiettÜHg> de» Hünsttecspiefo ausvecUaüft Heute, Dienstag, findet, wie gemeldet, aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens der Jüdischen Künstlerspiele, eine Festvorstellung statt, an der Otto Walburg, Franz Engel, Fritz Grünbäum, Trude Roth, Josef Baar und Hilde Dulitzkaja mitwirken. Da« Ensemble der Künstlerspiele selbst spielt das Lustspiel „Ein Ohasen auf Weekend“. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft. Das Programm _ dieser Jubiläumsvorstellung wird mit Rücksicht auf die große Nachfrage kommenden Dienstag, den 13. April, wiederholt. Jüdische Kulturstelle I., Franz-Josefs-Kal 3, R 28-2-36. Jüdisches Kulturtheater: Täglich, 20 U-hrf „Senkin und der Haupttreffer.“ Sonntag, Nachmittagsvorstellung bei kleinen Preisen: „Schwei* zu sein ein Jud’“ von Scholem Alejchem, deutsch von Jakob Rosenthal. Beginn YA Uhr. — Kunststelle: Ermäßigte Karten für sämtliche Privatbundestiheater und Konzerte. — Leihbücherei: Neuerscheinungen. Allgemeine Belletristik und Judaica. Neue jüdische Kinderbücher. — Jüdische Volkshochschule: Hebräisch- und Englischkurse. Vorträge über Brauchtum und Kulturgeschichte'. Sektion für bildende Kunst: Sonntag, 1L April, spricht Prof. Dr. Julius K1 i n g e r im Vortragssaal der Kulturstelle über „Landschaft und Reklame“. Einleitende Worte: Hugo Friedmanm Beginn %11 Uhr vormittags. , Samson Nach dem Theaterstück von Henry Bernstein, Regie: Maurice Tourneur. Jacques Brachart, einer der reichsten Finanzleute Paris’, lernt auf einem Wohl tätigkeitsfest Annemarie, die Tochter eines verarmten Aristokraten kennen und lieben. Auf Drängen ihrer Eltern nimmt Annemarie den Antrag Bracharfcs an, läßt ihn aber nicht im unklaren darüber, daß sie ihn nicht liebt. Obwohl Annemarie von Brachart mit jedem Luxus umgeben wird, fühlt ßie sich sehr unglücklich. Jerome le Govai-n, ein junger Lebemann, hat es deshalb leicht, die junge Frau zu gewinnen. Bald erkennt Annemarie aber ihren Irrtum. Brachart hat inzwischen von den Beziehungen seiner Frau zu diesem Manne Kenntnis bekommen. Brachart, dem Annemarie alles gesteht, faßt nun den Plan Govaiu finanziell zu vernichten. Er inszeniert eine Baisse, ungeachtet des Umstandes, daß er eich durch diese selbst ruiniert. Bracharts Rache gelingt, allerdings ist er durch sie selbst ein armer Mann geworden. Jetzt aber, da sich alle von ihm abwenden, steht Annemarie zu ihm und dieses Bewußtsein gibt Brachart die Kraft, eine neue Existenz aufzubauen. Der Film erscheint unter dem Ehrenprotektorate des Gesandten der Französischen Republik ab 2. April im Burg- und Imperial-Kino. Geselfsdiaftsabend im X. Bezirk Alle Mitarbeiter der Pessach-Aktion des KKL treffen sieb am Sonntag, den 11. April, in den großen Rosensälen, Favoritenstraße Nr. 89, zu einem Gesellschaftsabend mit Tanz: Es wirken mit: Ina Mare (Conference und Solo) der Tenor Segal-Rosenbach, die Konzertsängorin Gina Lederer, der Violinsolist Isy Geiger, ferner (mit jüdischen Humoresken) Herr Weinberg und die Künstlergruppe der Jungen des 10. Bezirks G-oldon-Selzer. Am Klavier: Lili R i e g 1 e r. Zum Tanz spielt eine Jazzkapelle unter persönlicher Leitung Isy Geigers. Saaleröffnung 7 Uhr, Beginn 8 Uhr. Karten sind im Büro des Keren Kajemeth, I„ Marc-Aurel-Straßo Nr. 5, und bei den Funktionären der Zionistischen Bezirkssektion und der WIZO Favoriten zu haben. Anläßlich des 35. Jubiläums des Keren Kajei meth Lelsrael veranstaltete die jugoslawische Sammelstelle des KKL in Zagreb eine beachtenswerte Ausstellung, welche die Arbeit und den Fortschritt des Nationalfonds in Palästina und in den übrigen Ländern veranschaulichte. Dina Gütz, Tel-Aviv, eine aus Deutschland stammende Photoreporterin, stellte dem KKL eine große Zahl ausgezeichneter Bilder zur Verfügung. Es gelang* ihr, das moderne Großstadtgetriebe. sowie das Leben in den Siedlungen lebendig zu erfassen. Eine besondere Attraktion bildete die berühmte KKL-Markensaminlung Johanan Tbans, eine Rarität auf zionistischhistorischem und pbilatelistisciiem Gebiet: sie enthält die ersten Probedrucke und Entwürfe, von denen viele nicht einmal in den Verkehr kamen. „Einheit“, Verein zur Errichtung und Erhaltung von Volkwpeisehallen und Mittelstandsktichen. 21. ordentliche Generalversammlung. Montag, den 18. April, um H8 Uhr abends, in den Räumlichkeiten der „Einheit“, II., Malzgj’sße 12. Es ergehen keine besonderen Eiuhn düng