Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 633 (6.4.1937)
- Date
- 1937-04-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 633. — Wien, Dienstag, 6. April 1937. DIB 8TIMMI Seit« 5 ■ ■m ■■ m| m ■■ ■' aie nicht imstande sind, die Probleme der Zeit! verlassen. Br erkläre jedoch feierlich, daß er, I ■C Ml Hl Wß SP in nL m p j geistig zu meistern. Wie soll eine Sache, die; wie alle Rumänen, voll Freude an der Feier zu HEINRICH HEINE war ein Dichter. Er zählt tu den Größten der Weltliteratur und zu denen, die den deutschen Namen groß gemacht haben. Bedeutenden Männern pflegt man Denkmäler tu errichten. So hat man namentlich in den Gelbieten, die zum deutschen Kulturkreis gehören, auch Heinrich Heine viel Denkmäler errichtet. In Wien ist ein Gemeindehaus in der Stöborgasse mit einem Heine-Relief geschmückt worden und das Haus selbst bat den Namen des Dichters bekommen, es wurde „Heine-Hof“ genannt. — Aber Heinrich Heine war nicht nur Dichter sondern auch Jude. Nichts natürlicher, als daß er im neuen Deutschland aufhören mußte, Dichter zu sein. Man hat ihn mit der Verbannung und dem Verbot der Herausgabe seiner Werke geehrt. Aber man hat es seinerzeit für ebenso natürlich gehalten, daß der aus Deutschland verbannte Geist im zweiten deut-i sehen Land, in Österreich, seine sichere Zuflucht finden werde. Darum müssen wir als sehr unnatürlich empfinden, was jetzt in der Stöbergasse in Wien geschehen ist. Dort hat man nämlich Heines Namen und Heines Relief von dem großen Gemeindebau weggemeißelt. Es geschieht nicht um Heines willen, daß wir uns mit der Angelegenheit befassen. Aere perennius, dauerhafter als Erz ist das Denkmal, das sich der Geist in seinen Werken selbst errichtet, und die, die ihm materielle Erinnerungszeichen aufstellen, dürfen nicht glauben, daß die Sonne scheint, weil der Hahn kräht. Uns macht der Vorgang in der Stöbergasse tieftraurig, weil uns jedes Vergehen am Geist traurig macht. Es geht uns auch nicht um den Juden Heine. Es geht uns nur darum, daß der Geist immer Geist bleiben muß, gleichgültig, welche irdische Hülle er sich gewählt hat. Es ist traurig und bitter, daß in Wien, gerade in Wien ein» Heine- Relief weggemeißelt wurde. Denn es wird nicht der Geist geehrt, indem man ihm Denkmäler errichtet, es ehrt sich selbst der, der es tut. Darum sehen wir ea so ungern, wenn sich in Wien der umgekehrte Vorgang äbspielt. INNERHALB DER VATERLÄNDISCHEN TRONT zeigen sich seitens der Provinzgruppen bedenkliche Neigungen zur Befolgung selbständiger, von den Richtlinien der Organisation scharf abweichender politischer Wege. Die Vaterländische Front ißt eine Organisation allor Österreicher und lehnt dementsprechend jede Differenzierung der Staatsbürger nach ihrer religiösen oder nationalen Zugehörigkeit entschieden ab. Einzelne Provinzgruppen der Vaterländischen Front lassen sich aber zu aus dem Versagen der Vernunft kommt, nünftig“ gemacht werden? MIRON CRISTEA, Patriarch von Bukarest, Oberhaupt dier Grieobisch-orthocloren Kirche von Rumänien, hat an dien Antisemitenführer Professor Cuza, der 80 Jahre alt geworden ist, ein Schreiben gerichtet, worin er sich entschuldigt, daß er nicht aktiv teilnehmen könne an der Vorbereitung der zum Geburtstag Cuzas ' gemitenftihrer geplanten Feierlichkeiten. Sein rechtes Auge | schen Segen. ,vcr- Ehren des begeisterten nationalen Kämpfers,! dessen strahlendes Werk er fast von seinem Beginn an verfolge, teilnebmen werde. Er bewundere seine Energie, seinen kompromißlosen Charakter und seinen Nationalismus und wünsche ihm viele Jahre nutzvoller Begeisterung, auf daß er die Früchte seiner unermüdlichen Arbeit für das gemeinsame Wohl genießen könne. Miron Cristea erteilt dem Antischließlich seinen patriarchali- — Wenn wir boshaft wären, sei geschwollen, er sei übermüdet und erkältet j könnten wir uns dem Wunsch Criisteas, daß und dürfe darum eine Zeitlang das Baus nicht j Cuza Früchte seiner unermüdlichen Arbeit erleben und genießen möge, nur anschiießen. Das wäre nämlich heilsam für den Patriarchen. Es ist leider so, daß auch nach dem deutschen Beispiel noch immer weite Kreise christlicher Repräsentanten nicht eingesehen haben, daß auch sie selbst und ihre Kirche unentrinnbar zu den „Früchten“ gehören, auf die Menschen vom Schlage Cuzas unstillbaren Appetit haben. Es ist katastrophal: Allen Antisemiten klingt der Ruf „Haut den Juden!“ so angenehm in den Ohren, daß sie darüber Erfahrungen und alle Tatsachen vergessen. Nur um den Juden mithauen zu können, leisten sie denen Vorschub, von denen säe dann schließlich selbst ebenso gehaut werden, wie der Jude. * J e h u d a. Wie die Maschine den Dampf so braucht der Körper stflndige rationelle Pflege. Aber ständig, denn sonst kann die erwünschte Wirkung nicht erzielt werden. DIANA- Franzbranntwein mit Menthol ist das geeignetste Mittel zur rationellen Körperpflege und deshalb soll jeder Diana-Franzbranntwein ständig benützen. In Jedem besseren Geschäft erhöltllch. Verlangen Sie ausdrücklich „Diana“ und nehmen Sie nur „Diana“. Minderwertige Nachahmungen sind energisch znrückzuwelsen. Die Quelle des Uebels Von F. Bernstein (Jerusalem). Handlungen hinreißen, die aus der Mentalität einer ganz anderen Organisation zu stammen scheinen. Wir haben unlängst berichtet, daß in Purkeredorf in einem Anschlagekosten der Vaterländischen Front ein Plakat erschienen Ist, das den Titel „Der rote Jude — die Weltgefahr“ trug. Wir haben seither aus einer anderen Provinzstadt den Brief eines Juden erhalten, worin mitgeteilt wird, daß ein Lehrer die Aufnahme des Sohnes dieses Juden iin die Jugendorganisation der Vaterländischen Front verweigert habe. Jetzt lesen wir im Mitteilungsblatt der Vaterländischen Front von Vorarlberg einen Artikel, der eine offene Kampfansage gegen die Juden Österreichs bedeutet, wobei der Artikels ehreiber wieder an Gedankengänge anknüpft, die aus einer durchaus niohtösterreichischen Bewegung stammen. Die Abneigung breiter bodenständiger Kreise gegen die Juden, so heißt es in dem Artikel, stelle ©ine Notwendigkeit dar, die aus der Seele des Volke« komme und ohne Zweifel Verteiddgungsoharakter besitze. Österreich brauche einen vernünftigen Antisemitismus. — Die Phrase, daß der Antisemitismus ans der Seele des Volkes komme und Verteidigungscharakter besitze, erinnert kraß an die Pressekampagne, mit der im Jahre 1933 der Beginn des Judenboykotts in Deutschland eingeleitet wurde. Auch dort berief man sich auf die kochende Volksseele, auch dort erklärte man, man müsse sich gegen jüdische Angriffe verteidigen. Es ist erstaunlich, daß Vertreter des Mehrheitsvolkes sich noch immer nicht Bohämen, eine Verteidigung gegenüber einer lächerlichen Minderheit zu fordern. Fühlen sie wirklich nicht selbst, wieviel sie sich damit vergeben? In Österreich gibt es 3 bie 4 Prozent Juden. Was denken die 96 bis 97 Prozent von sich selbst, wenn sie eine Generalmobilisierung gegen die 3 bis 4 Prozent ankündigen? Was schließlich den „vernünftigen Antisemitismus“ anlangt, könnte man neugierig sein, nach welchem Rezept so etwas gemacht werden soll. Der Antisemitismus meldet sich immer mit besonderer Vehemenz, wenn die Menschen mit dem Verstand nicht mehr weiterkönnen, wenn Wieder Arbeitekonflikte. Ihr beklagt euch über Gewalttaten? Was wollt ihr eigentlich! Die Wachen vor den Arbeitsplätzen, auf denen Arbeiter beschäftigt sind, die nicht der „Histadruth“ angehören, bedeuten Gewaltmaßnahmen. Diese Wachen wir ken nicht nur mit Worten, sondern sie wollen „die Vertreter der eigenen Klasse“ mit „wirkungsvolleren“ Argumenten überzeugen. Solche Argumente bestehen aus Ohrfeigen, Überfällen, Raufereien. Dann erscheint die Polizei und stört diese Tätigkeit. Es hat sich das Faustrecht etabliert. Die Öffentlichkeit befaßt sich mit diesen Dingen in Versammlungen, mit Protesten, Beleidigungen und durch polemische Artikel in der Presse. Es regnet gegenseitig Beschuldigungen. Die Gesellschaft wird durch diese Ereignisse verbittert. Der Eindruck ist ein trauriger und niederdrückender. Solches Vorgehen in solchen Zeiten! Der äußere Feind steht vor der Tür, und im Innern fällt ein Teil der Bürger über den anderen her. Die Allgemeinheit fordert, daß die nationalen Instanzen intervenieren mögen. Dies geschieht mit Erfolg oder ohne Erfolg. Wenn dieser Erfolg sich einstellen sollte, fragt es sich, auf wie lange? Das ist die entscheidende Frage. Wir dürfen uns nicht wundem, daß solche Zwischenfälle vorgekommen sind. Wir müssen uns nur darüber wundem, daß sie nicht schon früher ausgebrochen sind. Wenn manchmal diese Zwischenfälle geschlichtet werden, wer kann uns verbürgen, daß nächstens nicht wieder neue entstehen? Das Grundübel all dieser Vorkommnisse muß beseitigt werden! . Beide Parteien begründen ihre kriegerische Stellung mit der Behauptung, diaß eine der anderen die Arbeitsplätze wegnimmt. So entsteht eine fruchtlose Diskussion. Deshalb wollen wir das Gebiet der Beschuldigungen verlassen und versuchen, die Probleme, die hinter diesen Beschuldigungen stecken, zu untersuchen. Wir müssen vor allem feststellen, worauf das Recht einer jeden Partei auf diese Arbeitsplätze beruht. Vor allem müssen wir die Frage stellen: Welche Forderungen stellt die Histadruth auf? Wie kann sie die Arbeit von jüdischen Arbeitern bei einem jüdischen Bau als Arbeitsraub betrachten? Wie kann sie ihre eigenen Brüder mit Mitteln bekämpfen, die sie bei den Arabern verurteilt? Mit welcher Begründung schürt sie einen Krieg zwischen Juden und Juden wegen Arbeitsbeziehungen in dieser gefährlichen Zeit und unter diesen gefährlichen Verhältnissen? Was hat die Histadruth dazu bewogen, die Existenz des Volkes durch die Proklamierung eines inneren Kampfes in eo . gefahrvoller Zeit zu untergraben, die gleiche Histadruth, die auf ihre Fahne den Kampf für jüdische Arbeit in der nationalen Wirtschaft geschrieben hat? Die „Histadruth“ vertritt das Prinzip — wiohtigte —, daß jeder jüdische Arbeiter der Histadruth, welche praktisch unter der Führung der sozialistischen Mapai steht, angohören müsse. Infolge dieses Prinzips betrachtet die „Histadruth“ jeden Arbeitsplatz als ihr Privateigentum. Weran jemand, der nicht Mitglied der Histadruth ist, einem Arbeitsplatz beansprucht, so wird er von der Histadru'th als ein Dieb oder Räuber betrachtet. Die Anhänger der „Histadruth“, insbesondere in der Galuth, vertreten den Standpunkt, daß das erwähnte Prinzip wegen des national-zionistischen Ideals heilig sei, weil eine einzige und einheitliche „Histadruth“ eine organisatorische Macht daretellt, ohne welche die Verwirklichung der zionistischen Idee unmöglich ist. In Erez Israel verwendet man selten solche Argumente, aber es ist eine feststehende Tatsache, daß die Mapai für ihre sozialistischen Prinzipien doppelte Argumente hat: Nationale für den zionistischen Bourgeois und sozialistische. für die Mitglieder der sozialistischen Partei. Es ist vielleicht vom sozialistischen Standpunkt aus verständlich, das sich die Sozialisten im allgemeinen und die Führer der Histadruth im besonderen in ihrer Gegnerschaft gegen die Arbeiterorganisationen, welche sich nicht unter der Herrschaft der sozialistischen Partei befinden, im Recht fühlen. Solche Sonderorganisationen schwächen die Kraft der sozialistischen Partei Die Leute, denen der Primat der sozialistischen Partei am wichtigsten ist, werden nichtsozialistische Interessen zugunsten der einheitlichen Arbeiterorganisation opfern. Das ist die Tatsache, vor der wir in unserem innern Kampf stehen. Der Sozialismus ist in unsere Bewegung nicht als Folge natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Faktoren, weder in der Galuth noch in Erez Israel eingedrungen. Idealistische Weltverbesserer haben die ßozialistisolie Idee in unsere Bewegung gebracht, in der Meinung, daß die Existenz des jüdischen Volkes auf jüdischem Boden vom Anteil des sozialistischen Einflusses auf die Gestaltung der Welt abhängig ist. Der sozialistische Begriff ist beinahe bis zum heutigen Tag abstrakt geblieben. In Erez Israel waren wir bis zum heutigen Tage Zeugen eines Klassenkampfes in einer Gesellschaft ohne Klassen, und eines Kampfes gegen das Kapital, das beinahe zur Gänze gefehlt hat. Gegenwärtig hat sich die Lage geändert. Es bestehen in einem gewissen Maße Gegensätze in den Interessen der Arbeiter und der Arbeitgeber, obwohl man diese kleinen Gegensätze nicht auf eine Stufe mit denen in Europa und Amerika stellen kann. Der Mangel an wirklichen Gegensätzen oder deren abstrakter Charakter, hat den Kampf unserer Sozialisten nicht abgeschwäeht. Im Gegenteil, kein Krieg in der -irr Koch für Restaurationsbetriebe sucht passende Stellung. Auch auswärts. Zuschriften unter „Sehr tüchtig” an die Admin. der „Stimme” Welt ist so schrecklich und grausam wie ideologische Kämpfe. Tausende von Menschen sind wegen der Unterschiede von Formeln, die uns unverständlich sind, vernichtet worden. Bei uns kämpfen sie für den 1. Mai, für die rote Fahne, für die Internationale, für das Prinzip der einheitlichen Histadruth usw. Diese Symbole ersetzen den Mangel an wirklichen Gegensätzen. Jeder von uns ist an dem Schutz der Arbeiter interessiert und wir alle wollen eine wirtschaftlich gesunde Arbeiterschaft. Obwohl wir nicht an die sozialistische Idee glauben, können wir verstehen, daß es Zionisten gilbt, die die sozialistische Idee unterstützen. Nach Meinung dieser Zionisten, besteht kein Unterschied zwischen der einen und zweiten Bewegung. Viele haben diesen Standpunkt vertreten und haben sich geirrt. Die Wirklichkeit lehrt uns, daß diese Auseinandersetzungen gefährliche Formen annehmen und die Arbeitskonflikte sind eine der vielen Folgen davon. In diesem Falle sehen wir, daß das sozialistische Prinzip der einheitlichen Histadruth, die sich unter der Leitung der sozialistischen Partei befindet, einen Bruderkampf heraufbesohwört, und daß die Führer der sozialistischen Partei die sozialistischen Interessen den nationalen Interessen voramstellen. Die nationalen Interessen vertragen gegenwärtig keine solchen Kämpfe. Wir dürfen den Wert dieser Methoden nicht vom sozialistischen Standpunkt aus beurteilen, aber als Zionisten begehen diese Prinzipienreiter eine unverzeihliche Sünde. Dies ist die Grundursache der Arbeitskonflikte. Aber mit der Feststellung der Tatsachen ist diese Frage noch nicht erledigt. Es ist nicht schwer, gegenwärtig die Führer der Linken mit Vorwürfen zu überhäufen und es ist ebenfalls leicht, die Lage entsprechend den politischen und psychologischen Faktoren zu analysieren. Aber damit werden wir die schlechte Situation, welche mit unserer Hilfe und Zustimmung geschaffen worden ist, nicht bessern. Wir werden die Gefahr, welche durch die Höherstellung der sozialistischen Interessen über die nationalen, zionistischen Interessen entsteht, nicht beseitigen, solange wir nicht den Gedanken in der Gesellschaft ausmerzen, daß der Zionismus und die gesellschaftlichen Strömungen nicht identisch sind. Wenn wir nicht mehr oder weniger von diieseT Überzeugung durchdrungen gewesen wären, hätten wir nicht die Herrschaft im Zionismus denjenigen überlassen, die Anhänger dieses schädlichen Prinzips sind. Auch die Allgemeinen Zionisten, die nicht Anhänger der sozialistischen Idee sind, vertreten die Meinung, daß der Zionismus die Menschen, die Gesellschaft und die Welt verbessern müsse und wir müssen gestehen, daß dieser Gedanke ein verlockender ist. Wer will denn als schwarzer Reaktionär gelten? Wer will nicht Reformen durchführen? Auch wir wollen es. Dies ist aber von einer Grundbedingung abhängig: Wir wollen jede Aktion, die die Verwirklichung der zionistischen Idee schädigen könnte, vermeiden. Wir stellen uns vor, daß es nicht an Meinungsverschiedenheiten bezüglich des richtigen Weges, um das Ziel zu erreichen, fehlen wird. Wenn unser allgemein-zionistischer Standpunkt vorherrschend wäre, dann würde man nicht so viel Energie auf die Frage der Herrschaft einer Partei im Zionismus verschwenden. Die gesamte Organisation würde sich dann hauptsächlich mit der Frage der Verwirklichung des Zionismus befassen. .Wenn wir darangehen, den allgemeinen Zionismus, zu stärken, dann vertreten wir damit keinen Parteistandpunkt. Der Fraktionismus ist eine zionistische Krankheit und wir haben keine Absicht, diese Krankheit zu fördern. Wir wollen eine zionistische Gesellschaftsform, die nicht durch irgend eine wirtschaftliche Theorie eingeengt wird. 7. (j&se%l$cUct%Ui&Lsi de& „StUm*# Hack HUtol&wfy Diese Reise findet an einem Sonntag Ende April oder Anfang Mai statt. Das genaue Datum wird noch bekanntgegeben. Der Fahrpreis beträgt S 9.50, mit Mittagessen S 11.75. Das Mittagessen wird selbstverständlich in einem Koscher-Restaurant eingenommen. Anmeldungen nehmen entgegen: Die Administration der „Stimme“, das Büro des Zionistischen Landesverbandes und allo Sektionen. In Nikolsburg wird das neue jüdische Zentralmuseum und das alte Ghetto besiohtigt. Für sachkundige Führung ist gesorgt.