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Die Stimme · 1937-03-26 · Heft 631 (26.3.1937) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 631 (26.3.1937)
Date
1937-03-26
Page
– (sequence 8)
Language
German
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!•?«• IV DIB STIMMI Nr. CM Wion, Freit,n.g, 26. März 198T. BILDER AUS EREZ ISRAEL Oben: Zypressenallee in der Siedlung Mischbar Haemek - Saled in Obergaliläa - Agrikulturschu e des Mikweh Israel Unten: Auf dem Traktor - Jüdische Fischer - Horra (Aus dem Kalender des Keren Hajessod)! ' *> ' i fcÜ5*: iÜMiMüi pn Vf /J&'i $ \'*' j ÄlSS i'4'% /» ÜM s , I i'ii)iocio'noLiiniririTitfi',i'ifi 'irirr rnnnninnnp'rrr^ """ '; *]&*/■ T^mi * 'A / S>wsj "v I Dr. Chalm Tartakower: Hagalilah — auf nach Galiläa Diesmal, zum drittenmal, Werden wir von dannen nicht mehr zieh’n! Solange die Wellen des Kinneretb nicht flieh’n Und sich die Wasser des Jordan nicht nach rückwärts wenden. (Levi ben Amilaj.) Gleich am Anfang der „Chibath Zion“- Bewegung wurden die ersten Pioniere wie durch einen Zauber von Galiläa angezogen. 1882 wurde Rösch Pinah gegründet: durch rumänische Juden ohne zionistische Organisation, ohne Fonds, in einer unfruchtbaren, weglosen Einöde. Die Gründung von Roseh Pinah findet kaum ihresgleichen in der an Chaluzuth so reichen Geschichte des neue® Jiscbuw. Im Jahre 1883 folgte Jessod Hamaalah, 1896 Metulla. Diese Siedlung ist Abschluß und zugleich Höhepunkt dieser heroischen Kolonisationsepoche in Obergaliläa. Von 1896 trat eine Pause ein. Dann wurden Tel-Ohaj und Rfar Gileacli gegründet, die durch den Tod Trumpeldors berühmt geworden sind. Seither sind wieder zwanzig Jahre vergangen — also wieder eine Pause. Zu allen Zeiten zog Galiläa die besten Kräfte an, kein Wunder, daß nun wieder die Zionistische Bezirkssektion und WIZO Vl/Vll gratulieren herzlichst ihren verdienstvollen Vorstandsmitgliedern Markus und Dora Seinfeld anläßlich der Bar*Mlzwah Ihres Sohnes Herbert Sehnsucht nach Galiläa erwachte. Wie ist dieser Zauber zu erklären? Josef Weiz, der Forstdirektor des Keren Kajemeth, beantwortet die Frage folgendermaßen: 1. Das Galil ist gebirgig, es enthält die g nze wilde Poesie der Berge. Das Bergland will erobert werden. Wer Berge besteigt, muß Kraft haben und muß sie einzusetzen wissen — sein Lohn ist das Bewußtsein, emporzusteigen. Die Bezwingung der Berge ist von jeher der Traum der Jugend gewesen. 2. An das Galil knüpfen sich zahlreiche historische Erinnerungen aus der Zeit des jüdischen Freiheitskampfes mit den Römern. Diese Periode ist jetzt in unseren Herzen wieder lebendig geworden. 3. Ober-Galiläa ist schön. Die Berge fallen zu den beiden großen Ebenen ab: der von Hule im Osten und der von Akko im Westen. Im Norden grüßt der Hermon herüber, im Süden blaut der Kinneretb-See. All das rundet sich zu einem Bild von unvergleichlicher, herzerhebender Schönheit. 4. Dieses Gebiet ist äußerst fruchtbar. Das Klima ist herrlich, die Niederschläge reichlich, es hat aus früheren Zeiten Wälder, während sie in den anderen Teilen des Landes meist zerstört sind. Mitten in diesen Bergwäldern findet man noch heute alte, verwilderte Obstbäume. Das gilt vom Bergland, um so mehr gilt es vom H u 1 e -T a 1, das an Güte des Bodens und Wasserreichtums in ganz Erez Israel nicht seinesgleichen hat. Es soll weiters angeführt werden, daß die zauberhafte Natur Ober-Galiläas es war, die auch die Kabbalisten angezogen hat und die daher in Safed ihren Sitz errichteten. Wer einmal das Glück hatte, Safed zu sehen, dieser Gegend wirkt. Der Keren* Kajemeth will dieses G< biet zu neuem Leben erwecken. Ohne Nei besiedlung dieses Gebietes wären Safed un alle älteren Kolonien, die soviel Schweiß un Mühe der ■ ersten Pioniere gekostet habei zum sicheren Untergang verurteilt. Die Besiedlung dieses Gebietes wird auc einen Riegel gegen unerwünschte Element aus Syrien vorschieben. Mit dieser neuen Botschaft tritt der Kere Kajemeth an die jüdische Welt heran. I Österreich bildet die P e s s a c h - A k t i o i die behördlich bewilligt wurd den Ring in der Kette der Bemühungen de allweltlichen Judentums, das Hule-Tal un das obergaliäische Bergland ziu erlösen. iiiMimiiiiiiiiiiiiiiiiiiitmiiiiiiiiifiiiiitiiitiiiiiiiiitiiiiiiiiiiininiiinimiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiitiimi Landschaft in Obergalida mitTel-Chaj und dem Hule-Gebiet Die Erlösung dieses Landes ist die aktuelle Pionieraufgabe des Keren Kajemeth

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