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Die Stimme · 1937-03-26 · Heft 631 (26.3.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 631 (26.3.1937)
Date
1937-03-26
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seit« u DII STIMM« Nr. 681. - Wien, Freitag, 26. März 198T. Schreibung und der Landnahme. Dieses neue Geschlecht wird man nicht mehr zur Freiheit drängen und mit Gewalt zwingen müssen. Das Verlangen nach Freiheit liegt ihnen bereits im Blute. Es ist das ein siegreiches und stolzes Israel! Die Geburtswehen der Volkswerdung Waren endgültig vorüber. Die Schicksalsbalm wurde frei für den Beginn seiner großen Geschichte. Das alles ist ein Ausschnitt aus der grauen Vorzeit unseres Volkes. Wenn man aber will, kann es vielleicht auch ein zeitloses Spiegelbild sein eines sich wiederholenden Kreislaufes im Schicksale Israels. Wie man es eben nimmt... Das Licht Von Dr« Allred Werner Als das Ägypterheer im Sohilfmeer untergiegangen war, da wollten — so heißt es in einem Midrasch —, die Engel 'Siegeslieder vor dem Throne Gottes singen. Aber da fuhr der Ewige sie zornig an: Meine Geschöpfe, die Ägypter, sind gestorben — und ihr wollt darüber jubeln? Bis auf den heutigen Tag wird vom ersten Halbfeiertag ab der Lobgesang Hallel nur zur Hälfte angestammt, weil die Erlösung Israels nur durch den Untergang der Ägypter, die doch auch Geschöpfe Gottes, auch Menschen waren, bewirkt werden konnte! Ein winziges Merkmal, wird man vielleicht sagen —, aber bestimmt es nicht in weit stärkerem Maße das Wesen unseres Befreiungsfestes als dessen sonstige Fröhlichkeit und Daseinsfreude? Gleichwie die Leidensfurche im Antlitz eines schönen Menschen oder der Nachdenklichkeit Spur es noch liebenswerter, sinniger gestalten, so könnte man von diesem Schatten im Festangesioht Israels — und von anderen, ähnlichen — sagen: daß er zur Gottühnlichkeü des Menschen, von der in der Genesis die Rede ist, mehr beiträgt als das schönste Ebenmaß, als die vollendetste Harmonie es vermöchte . . . In der großen, blutrünstigen Völkerwelt sind wir mit unserer Gottesethik, mit unserer Horizontweite Fremdlinge, wie aus sinnlos fernen Zeiten — der Vergangenheit, der Zukunft, eines fremden Sternes, wer weiß es — hergeweht. Ein Petrefakt nennen uns die Gegner; aber versteinert, verknöchert sind eher sie selbst, deren Seelen Allmenschenliebe nicht wärmt, deren Stirn die eisernen Reifen Mißgunst, Neid, Haß umklammern. Wo ist noch ein Volk, wo eine Religion, darin deutlicher die Verbundenheit aller Menschen, unabhängig von äußeren Verschiedenheiten, ja, selbst von Feindschaft, zum Ausdruck käme als in dem geschilderten Pessach-Brauch? * Unsere Religion gestattet es uns nicht, den Becher des Siegesjubels bis zur Neige auszutrinken. Das bedeutet aber nicht mehr und nicht weniger, als daß sie uns daran hindert, uns im animalischen Rausche voll und ganz auszugebeni Ein Rest muß bleiben, der Einkehr, der Selbstbetrachtung geweiht —, je größer dieser Rest im Laufe der Zeiten wird, Nehmen wir an, ein zweiter Don Clöophas dürfte die ganze moderne Welt überblicken — was sähe er da? Die Tollheit der Beute- und Bürgerkriege, das sinn- und zwecklose Ringen der Nachbarvölker, die einander von Zeit zu Zeit immer wieder bekriegen, ohne andere Resultate als steten Kräfteverlust- In der Völker Mitte aber ein Volk, noch zerstreut in alle Richtungen, aber schon mehr und mehr nach einem Zentrum tendierend, eine Gemeinschaft, deren Getcalüosigkeit seit jeher der Gewalt spottet, die auch vor Jahrtausenden, im Zeitalter ihrer nationalen Einheit, niemals Eroberungskriege geführt hat, deren Religion Proselytemnacherei oder gar Zmngsbekehmngen verabscheut — [lieh weder von der Mutter noch von der un-d diese seltsame Gruppe dennoch hart be-1 Erbschaft wissen.“ Er: „Wir aber sind HeU fehdet, ihre passive Resistenz als Feigheit' den, wir wollen das Leben, doch eure Rasse gebrandmarkt, ihr eigenartiger Glaube als unmodern verlacht! Die Reaktion dieses Volkes auf solch ein Übermaß an Kränkung, Nötigung, Haß? Wohl gibt es darin einige, die, wenngleich sie dem Geisto des Judentums treuzubleiben wähnen, ihn doch Über Bord werfen, indem sie es den anderen nachmachen wollen an Härte, Faustrechtlichkeit, Gewalt; aber den meisten ist das Bewußtsein ihrer Sendung, ihrer Unzerstörbarkeit zu tief eingegraben, als daß sie ein anderes Gefühl in sich aufkommien ließen, denn das des Mitleids mit den verblendeten, dem. Untergang geweihten ägyptischen Peinigern ... Gespräch mit einem Gegner. Ich: „... Unser Nationalismus hat mit eurem höchstens den Namen gemeinsam. Wir halten uns fern von den zeitgenössischen ,Ideologien* imperialistischer Art.“ Er: „Aber weshalb denn? Soid ihr denn wirklich so knochen/weich, so kraftlos geworden, daß euch der Kampf nicht mehr reizt?“ loh: „Wer ist wohl stärker: wer sich von den dunklen Triebkräften des Ichs zu noch dunkleren Taten hinreißen läßt oder wessen Geist diese Kräfte zu bändigen weiß?“ Er: „Das ist christliche Moral!“ Ich: „Das ist Judentum, das Christentum hat es in sich aufgenommen, heute will es freiverneint es!“ Ich: „Einer unserer edelsten nationalen Denker sagt: ,Der Grad der Her• zensliebe, deren eine Rasse fähig ist, be* stimmt den Grad der Zivilisation, den sie erreichen kann/ Diese Stufe müßte also — den Tod bedeuten, sobald Gewaltpolitik, Nationalegoismus, Kriegführen — Leben heißt!“ Er: „Ihr habt die Verwirrung der Begriffe in die Welt gebracht.“ Ich: „Wir haben die Gottesethik in die Welt gebracht.“ Er: „Das Gesetz des Bios stößt euch fort aus dieser Welt!“ Ich: „Das Gesetz des Logos weist uns den Platz an, den wir nie verlassen dürfen.“ Er: „Hier kämpfen zwei Welten widereinander: Arlertum und SemL tentum.“ loh: „Sie mtißtein wahrheitsgemäß sagen: Heidentum und Judentum. Was wir ringsum erleben: Kampf gegen Judentum, Kirche, soziale Ordnung, ist nichts anderes als die levöe en masse des Heidentums, der Dämonen und Tiermächte wider den Judengott. Wer aus diesem Kampfe siegreich hervorgehen wird, ist uns ebenso unzweifelhaft wie unsere Aufgabe: das Licht trotz alledem festzuhalten und weiterzugeben. Doch wenn wir sehen, wie ihr euch verblutet in diesem Wahmsinnskampf — dann vergessen wir flugs, daß ihr unsere Feinde seid, dann sehen wir einzig, daß ihr Menschen seid wie wir, dann wandelt sich uns das Hallel zu einem Gebet für die Weltl.. Rabbiner Dozent Dr. H. J. Zlmmels: jPessacß im Mittelalter Von allen jüdischen Festen erfreute sich ganz besonders das Pessachfest bei den Juden zu allen Zeiten großer Beliebtheit. Und mit Recht. Ist es doch das Pessachfest, mit dem die Geschichte des jüdischen Volkes begründet wurde. Sooft ein religiöser oder politischer Verfall im Volke eimtrat, war es das Pessachfest, das die Erneuerung des Judentums ankündigte. Als während des ersten jüdischen Staatswesens nach einem religiös en Verfall eine Erneuerung des Judentums unter König Chfekiah erfolgte, war es das Pessachfest, das kn Mittelpunkt des Interesses stand. Ähnliches gilt auch von der Regierungszeit des Königs Josia. „Denn es wurde nicht“, so erzählt uns die Heilige Schrift, „ein solches Pessach geopfert seit den Tagen der Richter, die Israel gerichtet, und in all den Tagen der Könige von Israel und der Könige von Juda.“ Und als der zweite Tempel erbaut wurde, fand — wie uns das Buch Esra berichtet — das Pessachfest mit großen Feierlichkeiten statt. Auchim Talmud wird von großen Festlichkeiten des um so mehr Göttliches bat der einzelne, bat Pessach während des zweiten jüdischen die Gruppe in sich aufgenommen, um so ge-1 Staatewesens erzählt. Als dann der Tempel ringer wird das Volumen des Menschlichen, zerstört wurde, hat wohl dieses Fest an Gli» <fag*Uft, «Me hmere Begefühlen heraus noch immer im Neben menschen den Feind, der ihm das Brot wegißt, erblickt, den Dämon, der seine Ruhe stört — während doch die technisch-intellektuelle Entwickung diese Urprimitivität um Jahrtausende überflügelt hat. Der Dichter Bertbold Auerbach erzählt in einem Briefe, ein preußischer Major habe im Zeitpunkt des Wiederaufflackerns des Antisemitismus rühmend zu ihm gesagt: „Ihr Juden müßt große Menschenliebe haben, damit ihr nicht verbittert werdet.“ Menschenliebe — ist das nicht geradezu die „Spezialität“ unserer Gemeinschaft, wodurch sie .sich von den anderen Stämmen, die Kanonen, Flugzeuge, Tanks haben (die wir nicht besitzen und danach uns wahrlich nicht gelüstet), abhebt — eine Besonderheit freilich, die uns wieder brüderlich mit den anderen verbindet, die sozial Geknechtete, Verelendete, Führerlose in reichem Maße besitzen und denen seit undenklichen Zeiten immer wieder gerade aus unseren Reihen, wenngleich nicht immer nach unserem .Sinne, Führer gleichsam als Vorläufer des Messias, als einstweilige Vertröstung erstehen. Mögen denn auch die anderen Völker uns an Zahl ihrer großen Erfinder, Entdecker, Regierer, Sohlaohtenlenfcer weit, weit übertreffen, wir sind nicht ohne Zweck und Sinn auf der Welt’ wir müssen eingedenk sein der Weissagung des Propheten über Israel: „Ich (Gott) rief dich an in Bewährung, ich fasse dich bei der Hand, ich will dich verwahren, ich will dich begeben zum Bundespfand des Völkertuins, zum Licht der Weltstämme, blinde Augen zu erhelle®, j:im ilf-rü Kerker Gefangene zu führen, aus dem Ilafthaus, die in Finsternis sitzen.“, deutung von Pessach aber hat ihro Gültigkeit nicht verloren. Denn das in der Unterdrückung lebende Volk hat das Pessachfest nicht als einen bloßen Gedenktag, als ein einmaliges Erlebnis ihrer Ahnen gefeiert, sondern es hat in ihm ein Fest gesehen, an dessen Entstehung auch sie teil haben und die späteren Geschlechter teilhaben werden. ..Jedes Geschlecht muß sich betrachten, als ob es selbst aus Ägypten befreit worden wäre.“ Denn „hätte Gott unsere Vorfahren aus Ägypten nicht befreit, so wären wir, unsere Kinder undf Kindeskinder Ägypten dienstbar geblieben.“ Neben den Freuden, die das Pessachfest den Juden brachte, gab es aber auch Zeiten, in denen es mit unsäglichen Leiden verbunden war. Ganz besonders weiß die Geschichte des Mittelalters und der ersten Jahrhunderte der Neuzeit manch traurige Episode im Zusammenhang mit dem Pessachfest zu erzählen. Schuld daran waren die Unkenntnis der jüdischen Bräuche in der Umwelt und die Bosheit den Juden gegenüber. So haben schon die Vorbereitungen zum Pessachfest Mißverständnisse und nicht selten traurige Zwischenfälle horvorgerufen. Manche r i ■■■■.■■■—.. .. ' Bräuche der Juden haben vor allem die Beschuldigung der Zauberei zur Folge ge habt. So befreit schon ein Talmudlehrer einen Juden von der Pflicht des Suchens nach Gesäiiertem in den Löchern, die zwischen seiner Wohnung und der eines Nichtjuden sind, um nicht der Zauberei verdäoh tigt zu werden. Ganz besonders aber war es die Zubereitung der Mazzoth, die oft zu unliebsamen Zwischenfällen führte. Der Tal mud verordnet nämlich, die Mazzoth mit solchem Wasser zu bereiten, das am Tage vorher geschöpft wurde. Die Gelehrten schreiben vor, Flüßwa-sser zu verwenden Nun behauptet ein deutscher Gelehrter des Mittelalters, daß dieser Brauch in vielen Gegenden infolge der Bosheit der Nicht juden aufhören mußte. In der Provence mußte man das Glühen des Ofens für die Zubereitung der Mazzoth, um keinen Verdacht der Zauberei aiufkommen zu lassen, unterlassen. Aus einem ganz besonderen Gründe hatten die Juden gerade am Pessach zu leiden. Nicht selten fällt nämlich die Pessachwoche mit der Karwoche zusammen. Der fanatische Pöbel pflegte das Judenquartier zu überfallen und an den Juden Rache wegen der Kreuzigung Jesu zu üben. So überfiel in Beziers die Menge Jahr für Jahr an diesen Tagen die Juden, wobei es nicht selten zu Blutvergießen kam. Es kam auch vor, daß manche Herren sich Übergriffe an den Juden erlaubten. So pflegten die Grafen mancher Städte jährlich am Karfreitag dem Vorsteher. der jüdischen Gemeinde eine Ohr feige zu versetzen, und der Jude mußte dabei dreimal hintereinander ausrufen: „Gut so, daß die Juden ihren Nacken unter den Schlägen der Christen beugen müssen, da sie sich geweigert haben, vor Christus niederzuknien!“ Als Begründung wurde angeführt, die Juden von Toulouse hätten einst die Araber nach Gallien gerufen, weshalb Karl der Große verordnet hätte, die Juden an den christlichen Feiertagen zu ohrfeigen. Dieser grausame Brauch erhielt sich einige Jahrhunderte. In späterer Zeit durften die Juden sich durch jährliche Entrichtung einer Steuer davon loskaufen. Ähnliches sehen wir auch in Spanien. Aus dem Gutachten eines Rabbiners im 18. Jahrhundert hören wir, daß die Juden am Vorabend „ihres Festes“ Geldausgaben machen mußten, damit man sie beschütze. Der Rabbiner wird befragt, nach welchem Schlüssel die Umlage vorzunehmen sei. Er entschied, Zionistisch« BtilrkiitMlow liopolditr>l«<lub Ire» l«f«ili II., Praterstraße 18 Sonntag, 28. März 1937, 8 Ubr abends, findet im Heime der Sektion, II., Praterstraße 18, eine große PESSACH«AKADEM1E Programm: 1) Frl. Alice Braxmayer: Cello (am Klavier: Fr!. Klara Jolles) 2) J. Segall-Rosenbach: Neueste bebr. u. jüd. Lieder (am Klavier; Frl. Lilly Riegler) 3) Bobby Weiser: Neueste humoristische Erzählungen 4) Mordchaly Schwarz: Altist der Polnischen Schul _ANSCHUß SS END TANZ_ W die eine Hälfte von allen Personen in! gleicher Weise, die andere dem Vermögen entsprechend einzuheben sei. Auf vielen Konzilien wurde beschlossen, daß die Juden in der Karwoche (besonders in den letzten drei Tagen) nicht öffentlich erscheinen dürften und in diesen Tagen Türen und Fenster schließen müßten. Ganz besonders war es die Blutbeschuldigung, die in diesen Tagen viele Opfer forderte. Diese Beschuldigung tauchte zum erstenmal in Norwich im Jahre 1144 auf, um nach 27 Jahren auch auf dem europäischen Kontinent erhoben zu werden. Von nun an trat sie den traurigen Siegeszug durch die Länder der Welt an. Unzählig sind ihre Opfer. Trotz der Bullen der Päpste, Verordnungen der Kaiser und Könige, trotz der Gutachten christlicher Theologen und Beteuerungen getaufter Juden bildete die Blutbeschuldagung ein reiches Betätigungsfeld für die rohen Instinkte vieler- Judenfeinde bis in die neueste Zeit: Man' denke nur an die Blutbesohuldigung von Damaskus (1840), Tisza Eszlar (1882), Polna (1899), Könitz (1900), an den Beilis-Prozeß in Kiew (1911 bos 1913) — und an die Rifeualmord-Nummer des „Stürmer“. Nleb’en den Freuden, die das Pessachfest brachte, haben also die Juden oft mit Bangen diesem Feste entgegengesehen. Man lese Heines „Der Rabbi von Bacharach“ und Hiohlers Roman „Heimweh nach Wien“, woraus man sieb ein Bild machen kann, wie traurig ein Sederabend werden konnte. In den nebensächlichsten Vorschriften haben Judenfeinde — und nicht selten waren es Täuflinge — einen versteckten Befehl zum Ritualmord gesehen. In der Vorschrift des Talmud, am Pessachabend für die vorgeschriebenen vier Becher roten Wein (Jajim adom) zu verwenden, glaubten unsere Gegner eine versteckte Aufforderung zum Ritualmord zu sehen, indem sie das Wort adom (rot) bald als „Adam“ (Mensch), bald als „Edom“ (Nichtjude) „lasen“. Dies veranlaßte R. David Halevi (Rabbiner in Lemberg, 17. Jahrhundert), in seinem Kommentar zum Scbulchan Aruch zu der Stelle „Es ist eine Mizwah, roten Wein vorzuziehen“ die Bemerkung zu machen, „Jetzt vermeidet man infolge der falschen Beschuldigungen, roten Wein ziu verwenden.“ Eine Anspielung auf den Ritualmord glaubte auch ein Apostat in jener Hagadastelle zu sehen, in der es, nachdem die zehn Plagen aufgezählt werden, heißt: „Rabbi Jehuda hat ein Merkmal angegeben: DZK ADSch BAOhB“. Der Apostat löste diese Worte wie folgt auf: Dam zerlcblm kulam al Deraoh scheassu beotbo Isch chaobamim birusobaiajim“. (Blut benötigen alle nach der Art, wie es verfuhren an jenem Manne die Gelehrten ln Jerusalem.) Rabbi Jonathan Sibenschütz mußte gegen diese Beschuldigung ein Gutachten abgeben. Mit großen Gefahren war das Pessachfest

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