Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 627 (12.3.1937)
- Date
- 1937-03-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seil« 4 Oll STIMM! Nr. 027. Wien, Freitag, 12. März 1897. Heinrich Käufer und Frau gratulieren Herrn und Frau David Steigmann zur Bar-Jfizwah ihres Sohnes Herbert Masse der zionistischen Juden. Die kleinen Beiträge haben. wie des auch bei den Einnahmen der Staaten ist, durch ihre Vielheit den größeren Teil der Investitionen ergeben. Dazu kommt noch als unentbehrlicher Faktor im Aufbau des Landos die übermenschliche Arbeitsleistung der Chaluzim, die in ihren Auswirkungen der Investition von weiteren Hunderten von Millionen Dollar gleiehzusetzen ist Die Bereitschaft der Juden zu Geld- und Arbeitsleistungen solchen Ausmaßes ist aber nur im Zeichen des nationalen Ideals und der Renaissance des jüdischen Volkes und nur in Palästina möglich und denkbar. Hinter dem Aufbau von Palästina stand und steht ein begeistertes Volk, ein Volk, das nicht, einfach für die Schaffung von soundsoviel jüdischen Existenzen, sondern für die Wiederaufrichtung der jüdischen Nation opfert. Keine Freiland-Bewegung könnte sich auf solche Kräfte stützen. Peinlich mußte der Vergleich mit der Kolonisierung Amerikas wirken. Nach Amerika gingen Abenteurer und Glücksjäger, und das Geld, das im Lauf der Kolonisierung des neuen Erdteils investiert wurde, setzte sich zunächst mit Hilfe der Arbeit schwarzer Sklaven in Produkte um. Wie meinen das die Freiland-Leute? Wollen eie die Juden auf die Spuren Okl Sliatterhands schicken? Und soll ein anderer Teil der Juden in Neu- Kaledonien oder auf Madagaskar die Rolle der Neger übernehmen? Nein, nach diesen Aufklärungen kann man sich, so groß die Judennot und so dringend die Hilfe i< für die Freiland-Idee nicht erwärmen. Es wird nicht geholfen, wenn man unrealLsierbare Illusionen weckt. Es werden dadurch im Gegenteil höchstens Energien von den bereite in Realisierung begriffenen Aktionen abgelenkt. Man muß nicht nur die Juden vor Illusionen bewahren, man darf auch nicht zulassen, daß den antisemitischen Ländern, die den Judenexport au ihrem Programm gemacht haben, durch die Vorgaukelung von Exportmöglichkeiten in ihrer unmenschlichen Politik Vorschub geleistet werde. Das Freilamdprojekt ist, wie eö sich augenblicklich darstellt, nichts Greifbares, es sind nicht die geringsten Möglichkeiten für seine Realisierung zu sehen, es ist nur ein illusionärer Plan da, hinter dem nichts steht: kein Land, kein Geld, keine Menschen. Das Ende des un3 vorgeführten Fredlandprojekfces kann nur ein gewaltiger Katzenjammer sein. Darf man es bei dieser entsetzlichen jüdischen Not zulassen, daß auch nur ein Groschen jüdisches Geld dafür vergeudet werde? •NW in Baden bei Wien, im Hotel-Restaurant David Sc0ey Annagasse Hr. 23 Pension: pro P«rson pro Tasr B 9‘ —, PrühstUck: Kaffee, Ei, Mazzes. Mittagmahl: SupDG. Fleischspeise nach Wahl, Beilage, Mehlspeise. Jause: Kaffee, Mazzes. N’acht nahl: Fleischspeise nach Wahl, Beilage. Zimmer inkl. aller Abgaben einbettig S 3’— bis S 4 —, zweibettig S 4 — bis fl’—. Anerkannt gn*e Küche. Oute Bedienung. Schöne Speiselokale. Telephon 319. , Anmeldungen werden bis 27. März 1337 entgegengenommen Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U 27 0-65, sucht dringendst Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, (loscbäftsdlener, Packer, Inkassanten, Verkäufer,_ Auslagenarrangoure, Kellner, Krankenpflegerinnen. Masseure, Badomeister, Nachhilfelehrer und -lehrerinnen für Mittelschulfächcr, Musiker für Konzert-, Jazz- und St.immungskape'len; b) Arbeit für gewerbliche Kräfte aber Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker) Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure sowie ungelernte Arbeiter; c) Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. — Im selben Verein sind derzeit offene Stellen für. Kinderfräulein mit und ohne Sprachkenntnisse für ln- und Ausland, Erzieherinnen rnit Mittelschulnachhilfe und Fremdsprachen, gut elnirearbeitete Konfektionsnäherinnen (Werkstätten- und Heimarbeit), Hauspersonal jeder Art, diverse Auslandsstellen für deutsche Emigranten. GROSSFlEiSCHHAUERE1 SIIGM. KORNMEHL ZENTRALE IX., BERGGASSE NUMMER 19 rEl FPHONNUMME9 A (7.3-99 und A IH.9.34 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen t. -^'Fleisch uotoi AuhUoht Ups EhrwÜrdlflen Rä»blrr«tsHe' is< aa'ltischen KulturqeinjinUa Wien Autoxustelluna koitanlot IX.,Berggasse 16. XVIII.. WähringerstraBe 71 Für die jüdischen Studenten in Polen, Rumänien und Ungarn! Die Permanenz-Atisschußsit7.ung des Jüdischen Hochschulausschusses, die am 8. März tagte, hat folgende Resolution, die am Eröffnungsabend des Delegiertentages der „Judäa“ zur Verlesung gelangt, einstimmig angenommen. „Der Delegiertentag bedauert aufs lebhafteste, daß die jüdischen Hochschüler in einigen Ländern, insbesondere in Polen, diffamiert, in ihrer nationalen Ehre verletzt und in ihrer körperlichen Sicherheit fortgesetzt bedroht werden. Die jüdischen Hochschüler Österreichs erklären sich solidarisch mit den bedrohten jüdischen Kollegen des Auslandes: ihr Kampf ist unser Kampf. Der Delegiertentag erklärt zum Zeichen des Protestes Sonntag, den 14. d. M. (2. Nissan) als Fasttag der jüdischen Hochschülerschaft Österreichs und fordert die jüdische Kollegenschaft auf, sich an dieser Demonstration zu beteiligen. Die jüdischen Hochschüler Österreichs widmen den für das Essen des 2. Nissan entfallenden Betrag dem Verein zur Forderung der hebräischen Universität.“ An diesem Tage, am Fasttag der jüdischen Hochschüler Österreichs, wird die Mensa academica judaica geschlossen sein. Die feierliche Proklamierung erfolgt Samstag, den 13. d. M., am Eröffnungsabend des Delegiertentages. TEPPICHHAUS I., Tuchlauben 25 VII., Mariahilferstraße 76 Moderne Vorhangstoffe, Netzstoffe, Möbelstoffe, Möbelkretonne, Englisch-Leinen, Chintze. Alle Qualitäten Teppiche Geist und Boden Was Nathan Bistritzky uns zu sagen hatte. Nathan Bistritzky hat bei seinen Vorträgen in Wien ein Tempo eingehalten, daß ihm die Berichterstattung buchstäblich nicht nachkommen konnte — einmal ißt sogar er selbst nicht nachgekommen, er konnte nicht mehr weiter und mußte immerhin fast einen Tag aussetzen. Es hat selten ein Redner solchen Zulauf gehabt wie Bistritzky. Gewöhnlich erlebt man es, daß die Menschen, wenn sie einen Redner einmal gehört haben, beim nächsten Vortrag desselben Redners zumindeßt zögern, ob sie wieder hingehen ßollon, und sich sorgfältig erkundigen, worüber er das zweitemal sprechen werde. Nathan ßistritzky hat — er und seine Zuhörer mögen den Ausdruck verzeihen — wie ein Rattenfänger gewirkt. Die Leute, die ihn einmal gehört hatten, sind ihm immer nachgegangen, immer neue Massen mit sich ziehend. Dabei ißt Bistritzky kein „populärer“ Redner im gewöhnlichen Sinn. Er stellt Ansprüche an seine Zuhörerschaft, er ist unbescheiden, sehr unbescheiden in seinen Forderungen an die Juden — genau so unbescheiden andern gegenüber, wie ßich selbst gegenüber. Bistritzky hat nicht Propaganda gemacht, sein Zweck war jüdißcho, zionistische geistige Aufklärungsarbeit. In der Ablehnung dos Materialistischen, Mechanischen im Zionismus ist er unerbittlich und kompromißlos. An die Stelle der Proßperitätementalität im Zionismus, die sich im Laufe der letzten Jahre herausgebildet habe, müeße für die schwere Zeit, die vor uns steht, eine Mentalität des „schweren Zionismus“ hcrausgebildet werden. Darum hat ßich der Keron Kajemeth entschlossen, eine Aktion der geistigen Konsolidierung cinzuleiten. Es hatte nämlich gerade der Koren Kajemeth sehr viel von der Prosperitätsmentalität zu leiden, denn man hatte über dor Bodenerlüsung die Wichtigkeit der Verwurzelung im Boden vergessen und der Zionismus Ist von einer Rennissancebewegung zu einem kolonisatorischen Unternehmen geworden. Weil der Zioniamun nur mit Politik und mit Geldsammeln gemacht wurde, war seine | Aufklärungsarbeit nicht sehr fruchtbar. Das I wirkte sich schließlich auch materiell aus, denn ein Zionismus ohne Elan und Begeisterung ist auch nicht imstande, ausreichende Mittel für den Palästinaaufbau aufzubringen. Bißtritzky legt Wert darauf, seine Zuhörer darüber aufzuklären, was er unter geistiger Aufklärung und überhaupt geistiger Betätigung versteht. Intellekuello Produktion ist noch nicht geistige Produktion. Wir sehen es in der Umwelt. Die intellektuelle Produktion ist außerordentlich groß und sie geht inmitten eines allgemeinen geistigen und kulturellen Verfalls Europas vor eich. Der Zionismus leidet unter der Angleichung an Europa. In plastischen Bildern und Gleichnissen aus dem alten Schrifttum weiß Bistritzky sich ausgezeichnet verständlich zu machen. Ein Beispiel: Er will zeigen, daß wir als Volk vom Abstrakten zum Gegenständlichen übergehen müssen, und sagt: Die assimilierten Juden reden von der Lehrerrolle des Judentums gegenüber der Umwelt. Sie sehen im Juden den Hohepriester, der seine Hände zum Segen über der Welt ausbreitet und vergessen, daß Hände doch zur physischen Arbeit geschaffen sind. Oder: Bietritzky will verständlich machen, daß der Zionismus auf allen Gebieten des jüdischen Lehens die Rolle des Pioniers zu spielen hat. Er drückt das so aus, daß der Zionismus das Buch Bereschith (,.Am Anfang“, das erste Buch Moses) zu sein habe, er halte es aber mit dem fünften Buch Dcwarim („Worte“). Bistritzky verwendet bewußt und planmäßig diese Bilder aus dem alten Schrifttum, weil für ihn das Geißtige im Judentum gleichbedeutend ist mit dem originell Jüdischen und weil er weiß, daß die Assimilation unter den Zionisten nicht geringere Verheerungen angerichtet hat als unter den bewußten Aesimilanten. Wenn Bistritzky für jüdischo Geistigkeit kämpft, so betont er doch immer wieder* daß er an sie nur imjner wieder im Zusammenhang mit dem realen Aufbau von Erez Israel glaube. Erst ein Erez Israel, das auf jüdischer Arbeit aufgebaut ist, wird neue Früchte jüdischen Geistes hervorbringen können, wie auch unsere alte Kultur einen Reflex des realen Lebens und der Landschaft in Erez Israel darstellte. Mit Achad ITaam ist er der Meinung, daß „die Hilfe für Israel nicht von Politikern, sondern von Propheten kommen wird“, aber er fügt hinzu: „und von Chaluzim ...“. Bistritzky, der ausgezeichnete Redner, der beseelte Redner, ist überzeugt, daß Worte, weil sie doch aus dem Intellekt kommen, nicht dio letzte Wirkung erzielen können. Darum hat er da.s Emotionelle lierangezogen. Das Lied spielt in seiner Erziehungsarbeit eine große Rolle. Namentlich mit der Jugend singt er viel. Bistritzky hatte viel zu tadeln und viel zu mahnen. Aber er glaubt doch, daß wir vor einem neuen geistigen Aufstieg im Zionismus stehen. Er glaubt an den Zionismus und an die Renaissance des Judentums. Weil aber das Judentum nur mit geistigen Mitteln weiterkommen kann, muß die geistige Wiederbelebung kommen. Nathan Bistritzky wird einer ihrer Hauptträger sein. Die Jewish Agency im Jahre 5696 Die Aufbautätigkeit In Erez Israel Im Spiegel des Finanzberichts Die Jewish Agency stellt im Aufbau von Erez Israel dio „öffentliche Hand“ dar, versieht also ähnliche Funktionen, wie sie bei einer Kolonisationßtätigkeit anderer Länder der Staat ausübt. Staaten haben ein durch die Stenern der Bevölkorung gedecktes Budget zur Verfügung, wobei die Steuerleistung den jeweiligen Bedürfnissen gemäß;vorgeschrieben wird. Die Jewish Agency kann nur mit den Mitteln arbeiten, dio ihr durch die freiwillige Steuerleistung der Juden aller Welt zufließen. Das Finanzinßtrument der Jewish Agency ist der Aufbaufondß, der seit 1920 bestehende Keron Hajeseod. 355*000 Pfund Jahresbudget Die Jahreßeingänge des Keren Hajeseod sind es in erster Linie, aus denen die öffentliche Aufbautätigkeit in Erez Israel gespeißt wird. Zu den Einnahmen derJewish Agency, dio laut ihrem jüngst erschienenen Jahresbericht fiir 5696 rund 355.000 Pfund betrugen, hat der Keren Hajcesod 257.000 Pfund beigetragen. Die Gcaamtoingänge des Keron Hajeseod in dem erwähnten Geschäftsjahre (das die Periode vom I. Oktober 1935 bis 30. September 1936 umfaßt) betrugen 312.000 Pfund, dio aus 37 Ländern eingingen. Der Keren Hajessod hat aus seinen Eingängen auch die Amortisierungsraten der im Jahre 1935 erlangten 500.000-Pfund-Anleihe der Lloyds-Bank in der Höhe von je 45.600 Pfund zu docken und Gelder auch für spezielle Zwecke, darunter für dio Arosicdlung deutscher Juden, nufzuweivden. Von den Einnahmen des Keren Hajessod stammen mehr als 25.000 Pfund au« Realisierung früher gemachter Investitionen und zirka 16.000 Pfund auß dor Rückzahlung von früher gewährten Anleihen dcö Keren Hajeseod, worin die Rückzahlung der Keren- Hajcssod-Siedlungcn inbegriffen ißt. Dieso Einnahmenpost illustriert daß Rückflioßen der für die Kolonisation aufgeweiKleten öffentlichen Mittel, die so für neuo Investitionen verwendet worden können. Landwirtschaftliche Kolonisation Für die landwirtschaftliche Kolonisation wurden im Berichtsjahre 5696 rund 147.000 Pfund verwendet. Im Jahr 5696 wurdon sowohl Siedlungen auf individueller als auch kooperativer Grundlage neu geechaffon, nämlich 6 noue Moschawim und Moschawoth mit einem Aufwand von zirka 20.000 Pfund und II. kooperative Wirtßohaftßpunkto mit einem Aufwand von zirka 10.000 Pfund. Ungefähr die gleichen Summen wurden für dio Konsolidierung von jo 8 Individualsiedlungen (daruntor Nahalal und Kfar Chaesidira) und Kolloiktivsiedlnngen uufgowondot Es wurden überdies Einzelfamilien In Kfar Joschuah, Kfar Baruch und anderen Punkten aus Keren-Hajeseod-Mittoln kolonisiert, eowie an eine Reihe von Einzeleiodlera Anleihen zur Entwicklung ihrer Wirtschaften gegeben, alßo Aufwendungen, die der Kolonisation des Mittelstandes dienen. Die Ansiedlung deutscher Jud em hat auf Grund oines Kongreßbesohlus-'* ses eine besondere Budgetpoßt, die nur zum Teil vom Keren Hajeseod bastritten wird. Im Jahre 5696 betrug da« Budget für die Ansiedlung deute eher Juden zirka 82.000 Pfund. Dazu trug der Keren Hajeseod knapp 35.000 Pfund bed. Diese Mittel wurden für die Jugendalijah eowie für die landwirtschaftliche Kolonisierung der Einwanderer aus Deutschland verwendet. Bautätigkeit und öffentliche Arbeiten Die Jewish Agency stellt auch einen bedeutenden Faktor in der Baubewogung Erez Israels dar. Sie hat' allein im letzten Berichtsjahre 1178 Gebäude mit einem Aufwand von 118.000 Pfund orrichtot. Wa,s an öffentlichen Arbeiten, gemeinnützigen Bauten, Notßtandßarbeiten, Wohnungsbeschaffung für Arbeiter, Unterbringung von Einwanderern und dergleichen in Erez Israel geschieht, fließt zum Großteil auß den Mitteln des Koren Hajeseod. Die im Gefolge dos abeesinißchen Kriege« entstandene Wirtschaftedepreseion und die Unruhen haben die Frago der Schaffung von größeren Arbeitemügliohkeiten auf den Gebieten, wo dio Juden bisher wenig oder gar nicht vertreten waren, in den Vordergrund gerückt. Eß wurde die Inveßtitionßgoßollsoliaft „Bizur“ gegründet, die durch Gewährung von Anleihen dio Durchführung großer öffentlicher Arbeiten, wie die Neuanlage von Wohnvierteln, den Bau von Chausseen, öffentlichen Gebäuden und dergleichen ermöglichen eoll. Von dem 50.000 Pfund betragenden Grundkapital der Gesellschaft hat der Keren Hajeseod 15.000 Pfund eingozahlt. Durch die Anleihen dor Gesellschaft „Bizur“ wurde unter andern der Bau der wichtigsten Vorbindungßstraßo zwischen Horzliah und Tel-Aviv ermöglicht. Dio Anleihen dea „Bizur“, dio biß zum Schluß de« Berichtsjahres 5696 über 80.000 Pfund betrugen, haben dio Durchführung von Arbeiten mit einem Kostenaufwand von mehr als 330.000 Pfuud ermöglicht. Nationale Sicherheit Daß Berichtßjahr 5696 enthält auch Ausgaben von mehr als 40 000 Pfund für nationale Sicherheit, die im Zusammenhang mit den Unruhen und den durch sie notwendig gewordenen Maßnahmen standen. Ein Teil dieser Ausgaben wurde bereits auß den ersten Eingängen des „Mifal Bizzaron“ .gedeckt, den Rest bestritt der Keron Ilajeßsod.