Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 626 (9.3.1937)
- Date
- 1937-03-09
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 626. — Wien, Dienstag, 9. März 1937. DIB 8T1MMI Seit# 3 Louis D. Brandeis-Straße in Prag Prag, 5. März. (JTA.) Der Magistrat der Stadt Prag bat eine Straße nach dem Mitglied und Mitvorsitzenden des Obersten Gerichtes der Vereinigten Staaten, Louis D. B r a n d e i s, benannt. Die Ehrung von Oberstrichter Brandeis durch die Stadt Prag erfolgte im Gedenken an die Dienste, die Oberstrichter Brandeis den Schöpfern des Tschechoslowakischen Staates, insbesondere Professor Masaryk, erwiesen hat. Oberstrichter Brandeis war es, der die Bekanntschaft zwischen Prof. Masaryk und Präsident Wilson während der Anwesenheit Masaryks in den Vereinigten Staaten im Kriege vermittelt hat. Präsident Masaryk gedenkt in seinen Büchern, in denen er das Entstehen des Tschechoslowakischen Staates schildert, wiederholt dankbar der Hilfe, die ihm seitens des Oberstrichters Brandeis und anderer angesehener amerikanischer Juden zuteil geworden ist. Louis Dembitz Brandeis stammt aus einer aus Böhmen nach Amerika ausgewanderten Familie, er selbst ist 1856 in Louisville (Kentucky) geboren und war 1879 bis 1916 als Anwalt in Boston tätig. 1916 wurde er von Wilson zum Richter am Obersten Gerichtshof in Washington ernannt. Durch seine nahen Beziehungen zu Wilson gelang es ihm, diesen im Sinne des Zionismus zu beeinflussen und für die Zustimmung zur Balfour-Deklaration zu gewinnen. Weizmann wieder in London. Aus London wird gemeldet (JTA.): Der Präsident der Jewish Agency und der Zionistischen Organisation Dr. Chaim Weizmann ist von seiner Reise nach Frankreich und in die Schweiz wieder nach London zurückgekehrt. In Paris und Genf hat Dr. Weizmann bekanntlich wichtige Besprechungen im Zusammenhang mit den aktuellen politischen Problemen Palästinas abgehalten. jiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiimiiiiiitiimiiiititiiiiiiiimiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiimimmiM Unentbehrlich i ist zur rationellen Körperpflege ein ver- H läßliches Mittel. Dieses finden Sie in SH dem seit Jahrzehnten bewährten EH DIA N A a| .Franzbranntwein mit Menthol H Bestes Einreibemittel, hervorragend zur Mund-, DH Zahn* und Rachenpflege sowie zu mannigfachen ■■ anderen Zwecken. H| ln jedem besseren Geschäft erhälUich. Ver. HH langen Sie ausdrücklich „Diana“ und nehmen ■■ Sie nur „Diana“. Minderwertige Nachahmungen H i sind energisch zuriiekzuweisen. Herzls Speisezimmer für Jerusalemer Herzl-Institut. Nach dem Tode von Herzls Witwe wurde das Speisezimmer Herzls bei einer Versteigerung von. einer privaten Person erworben. Hie Einrichtungsgegenstände dieses Speisezimmers tragen das Monogramm von Herzl. Nunmehr ist dieses Herzl-Speisezimmer von einem Herzl-Verehrer aus Polen, N. A. Guttmann, erworben worden. Herr Guttmann hat die Absicht, dieses Zimmer dem zu gründenden Jerusalemer Herzl-Institut zu widmen. Es ist dies das zweite Zimmer, welches aus Herzls Nachlaß erhalten geblieben ist. Bis zur Überführung nach Jerusalem soll die Zimmereinrichtung als Herzl-Zimmer im Wiener Jüdischen Museum aufgestellt werden. Transferabkommen Polen—Palästina unterzeichnet. Aus Warschau meldet der JTA.: Der Leiter des Arbeitsdepartments und Mitglied der Exekutive der Jewish Agency Jizchak Grtinbaum hat im Namen der Jewish-Agency das polnisch-palästinensische Clearing- und Transferabkommen, über das monatelang Verhandlungen geführt worden sind, unterzeichnet. Für die Kündigung des Abkommens durch beide vertragschließende Parteien ist eine dreimonatliche Frist vorgesehen. Jabotlnsky verlangt Strafverfahren gegen den Mufti. Aus London wird gemeldet: In Ergänzung seiner mündlichen Darlegungen vor der Kgl. Kommission hat Wladimir Jabotinsky der Kommission eine Denkschrift überreicht, in der die Durchführung einer gerichtlichen Untersuchung zwocks Einloi- Wieder Ausnahmszustand in Jerusalem Jerusalem, 6. März. In Jerusalem ist durch eine amtliche Bekanntmachung wiederum der Ausnahmezustand verhängt worden, der um 9 Uhr abends beginnt und bis 5 Uhr früh dauert. Der gesamte Autobusverkehr zwischen Jerusalem und Tel-Aviv ist für diese Zeit unterbrochen; die wichtigsten Ausgangsstraßen von Jerusalem sind mit Stacheldraht barrikadiert, und die Stadt wird von Polizisten patrouilliert, die, ebenso wie die Soldaten, wiederum mit Stahlhelmen ausgerüstet sind. Ein Araber in Jerusalem erschossen Jerusalem, 6. März. In Jerusalem kam es heute in der Nähe des Rehavia-Viertels zu einem Zusammenstoß, der den Tod eines Arabers zur Folge hatte. Jüdische Passanten, die dort, wie gewöhnlich an Samstag-Nachmittagen, spazieren gingen, wurden von Arabern mit Steinen bombardiert, wobei ein jüdischer junger Mann eine leichte Kopfwunde erhielt. Es kam zu einem Handgemenge, das in eine Schießerei ausartete, in deren Verlauf ein Araber tödlich verwundet und ein zweiter leicht verletzt wurde. Der Raub Sn Mizpah Jerusalem, 7. März. Von den 98 Rassekühen, die der Siedlung Mizpah geraubt wurden, sind acht auf libanesischem Boden gefunden worden. Zwischen den Räubern und Gendarmen kam es zu einem Kampf, wobei einer der Räuber getötet wurde. Man vermutet, daß die übrigen Kühe zwischen mehreren arabischen Dörfern aufgeteilt worden sind. „Illegaler" christlicher Pole schwer verletzt Jerusalem, 7. März. Stanislaw S1 u g a, ein polnischer christlicher Arbeiter, wurde während seiner Arbeit in einer jüdischen Orangenplantage bei Ness Ziona von einem Araber durch einen Schuß schwer, verletzt. Der Täter kam in den Garten und bat Sluga um Orangen, zog dann aber plötzlich einen Revolver und schoß auf Sluga, den er für einen Juden hielt. Wie sich herausstellt, ist Sluga ein illegaler Einwanderer, der seit einigen Jahren im Lande lebt. Der 42jährige Jehuda Leib Sohneerson, Sekretär der revisionistischen Partei in Jerusalem, wurde heute auf seinem Wege zum Gebet an der Klagemauer von einem ihm auflauernden Araber durch einen Rückenechuß schwer verwundet. Sohneerson, der Sohn eines Rabbiners, wohnte früher in Hebron. Ein arabischer Chauffeur des Departements für öffentliche Arbeiten wurde gestern nachts auf der Landstraße zwischen Akko und Saiad von bewaffneten Arabern schwer verwundet. Arabische Notabein verurteilen Mord an Dr. Lehrs Jerusalem, 4. März. (JTA.) Der Bürgermeister und eine Reihe arabischer Notabein der arabischen Stadt Beiisan haben ihr Bedauern und ihren Abscheu über den Ende der vergangenen Woche an dem einzigen jüdischen Einwohner von Beisan, dem Arzt Dr. Joseph Lehrs, begangenen Mord dem Kreiskommissar von Nazareth gegenüber zum Ausdruck gebracht. Der Stellvertreter des High Commissioner, Chefsekretär John Hathorn Hall, hat zu dieser Kundgebung in einem Communiquö erklärt, er sei davon überzeugt, daß alle rechtlich denkenden Menschen sich diesem Ausdruck des Abscheus und des Bedauerns über den Mord an einem Manne, der sein Leben dem Dienst an Kranken und Armen geweiht hatte, anschließen werden. Der Eigentümer eines Hauses in Beisan, zu dem eine Spur durch Polizeihunde verfolgt worden war, ist im Zusammenhang mit dem Mord verhaftet worden. Die Nachforschungen nach einer zweiten der Tat verdächtigen Person, die vermutlich nach Transjordanien flüchtete, werden fortgesetzt. Der neue Generalsekretär der Palästinaregierung Jerusalem, 7. März. (Palcor.) Mr. M c Laren ist zum Gouverneur von Jerusalem als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Mr. Campbell ernannt worden. Das Kolonienministerium gibt bekannt, daß William Denis Battershill, bisheriger Kolonialsekretär in Cyprus, als Nachfolger von J. H. Hall zum Generalsekretär der palästinensischen Regierung ernannt worden ist. tung eines Strafverfahrens gegen den Mufti, die Mitglieder des Obersten Arabischen Ausschusses und die Mitglieder des arabischen Boykottkomitees auf Grund des palästinensischen Aufruhrgesetzes gefordert wird. Es wird auch die Ausdehnung der Untersuchung auf die obersten Funktionäre der Verwaltung verlangt. Verurteilte Revisionisten. Ans Jerusalem meldet Palcor: 19 Revisionisten, die vor einigen Wochen Arbeitsstörungen an der Tel-Aviver Mole hervorgerufen haben, wurden heute verurteilt, und zwar wurden fünf der Angeklagten zu je zwei Monaten Gefäng-1 nis oder 10 Pfund Geldstrafe, die übrigen zu je einem Monat Gefängnis oder 5 Pfund Geldstrafe verurteilt. Die Histadruth-Zählung. Aus Jerusalem meldet Palcor: Die von der Eistadruth gemeinsam mit dem Eapoel Ha?ntsrachi, den Arbeitern der Agudath Israel und den jemenitischen Arbeitern vorgenommene Zählung der organisierten jüdischen Arbeiterschaft hat bisher die Ziffer von über 110.000 ergeben. Amerikareise Rektor Hugo Bergmanns. Aus Prag wird gemeldet: Rektor Prof. Dr. Hugo Bergmann begibt sich mit Dozenten Dr. Grau und Alfred Berger in einigen Tagen nach Warschau und von dort über Cherbourg nach Amerika, wo im Zusammenhang mit seinem Besuch große Veranstaltungen in New York und in anderen Zentren geplant sind. Dizengoff-Wald bei Kirjat Anawim. Aus Jerusalem wird gemeldet: Her Keren Kajemeth hat beschlossen, in der Nähe der an der Straße Jerusalem—Tel-Aviv gelegenen Siedlung Kirjat Anawim einen Wald zu pflanzen, der den Namen des verstorbenen Tel- Aviver Bürgermeisters Meir Dizengoff tragen soll. Jahresbilanz Österreich-Palästina. In der letzten Folge unseres Blattes wurden irrtümlicherweise die Jahvesbezeichnungen über den Kolonnen der aus Palästina nach Österreich eingeführten Artikel verwechselt. Die erste Kolonne bezieht sich, wie aus dem Begleittext hervorgeht, auf das Jahr 1986, die zweite auf das Jahr 1935. 35 Jahre Misrachi. Zum Andenken an die erste Gründungskonferenz des Misrachi in Wilna vor 35 Jahren hat die Weltzentrale des Misrachi in Palästina die Wooho vom 24. Adar bis 1. Nissan (7. bis 18. März) als Misrachi-Wooho proklamiert, die von den Misraehisten in der ganzen Welt zu feiern sein wird. In allen Ländern wird eine Aufklärungsarbeit zugunsten des Misrachi-Gedankens durchgeführt werden. In Berlin leben 150.000 Juden. Aus Berlin meldet die JTA.: Nach dem Zeitungsdienst des Reichsnährstandes gibt es in Berlin 250.000 „Rassejuden“. Davon gehören 150.000 dem jüdischen Glauben an, 40.000 sind nicht in der jüdischen Religionsgemeinschaft und 60.000 sind Mischlinge. Internationale Journalisten-Organisation für i Arthur Köstler. Aus Paris wird gemeldet: Die Internationale Journalisten-Organisation sandte an General Franco ein Telegramm, in welchem „mit allem Nachdruck gegen die Festhaltung des Berichterstatters eines englischen Blattes, des Journalisten Arthur Köstler, im Gefängnis protestiert wird. Die Internationale Journalisten-Organisation sieht seine Verhaftung und Gefangenhaltung als unzulässigen Angriff auf die Rechte und Garantien des journalistischen Berufes an und fordert im Namen von 35.000 Berufsjournalisten aus allen Ländern, im Namen der Mitglieder ihrer Organisationen der einzelnen Staaten, aus denen die Organisation besteht, und im Namen der Mitarbeiter der Zeitungen aller Richtungen die sofortige Freilassung Arthur Köstlers. Sokolows literarischer Nachlaß. Die JTA. meldet aus London: Die Anfänge für die Herausgabe des Nachlasses Nahum Sokolows sind gemacht worden. Es ist eine Kommission bestimmt worden, die aus Fräulein Dr. Celina Sokolow, Professor Dr. Selig Brodetsky und Dr. S. Rawidowicz besteht. In Verbindung hiermit soll zunächst die Sammlung und Herausgabe der Briefe Sokolows erfolgen. Dr. Rawidowioz (London W. 9, 16 Randolth Crescent) bittet alle diejenigen, die im Besitze von Briefen des verstorbenen zionistischen Führers sind, ihm diese Briefe im Original oder abschriftlich zur Verfügung zu stellen. Originalbriefe worden, nachdem eine Abschrift genommen ist, den Eigentümern sofort zurüokgestellt werden. Jüdische Olympia-Sieger kommen nicht auf die Marmortafel. Aus Berlin wird telegraphiert: Die Marmortafel mit den eingravierten Namen der Olympia-Sieger 1936 wurde nunmehr in die Mauer des Olympia-Stadions eingelassen. Drei Olympioniken sind jedoch nicht genannt, und zwar der Weltmeister im Säbelfechten Kabos, der Ringkampfweltmeister Karpati und die FlorettwoltmiedBtenin Elek. — Allo drei sind Juden. ln Jedes JOd sche Haus der neue Dubnow! Soeben erscheint: Die Volksausgabe der Weltgeschichte des indischen Volkes 3 elegante Leinenbande Umfang über 1800 Seiten, Lexikonformat, ermäßigter Subskriptionspreis für alle 3 BS„de nu|, S B3#_ Verlangen Sie sofort Prospekt 1 Verlangen Sie Band I unverbindlich für 8 Tage zur Ansicht! Lieferung erfolgt auch gegen Teilzahlung von nur S5.~ monatlich I Bestellungen an: RIHf»l1t'Wriag, Wien, I., Fleisch- ■ llUU/Jl markt 1, Tel R 21-4-25 oder R. Löwft, Buchhandlung,Wien,I.,Wollzeile6, Telephon R 25-4-53 Mutter und Gattin Roosevelts für jüdisches Waisenhaus. Frau James Roosevelt, die Mutter des Präsidenten der Vereinigten Staaten Franklin D. Roosevelt, und seine Gattin Ellinor haben, wie a.us New York gemeldet wird, neben anderen hervorragenden Persönlichkeiten, unter ihnen Mitglieder des Kabinetts, Senatoren, Abgeordnete, Künstler und Gelehrte, das Protektorat über eine ■Festvorstellung übernommen, die am 20. März im Maddison Square Garden zugunsten des jüdischen Waisenhauses in New York stattfindet. Jona Spivvak gestorben. An den Folgen ein'er Operation ist in Chikago der jüdische Schriftsteller und Journalist Jona Spiwak gestorben. Er war 1886 in der Gegend von Kiew geboren und wanderte 1907 nach Amerika aus. Von 1910 bis 1917 war er Feuilletonredakteur des „Chicago Jewish Record“. In zahlreichen jüdischen Zeitungen und Zeitschriften hat er Beiträge veröffentlicht. Spiwak hat eine Reihe jüdischer Theaterstücke geschrieben und den Roman „Daniel de Ronda“ von Georde Eliot für die Bühne bearbeitet. Besuchen Sie die Tabakregie auf der Wiener Frühjahrsmesse! Messeneuheiten: Messe-Egyptische II. Sorte, nur in den Messe-Verkaufsstellen erhältlich, und die traditionelle Messe-Memphis mit neuem dekorativen Goldaufdruck, Falk-Olympia-Zigaretten in aparten Osterpackungen zu 20 Stück, die beliebte Orientmischung in Päckchen zu 25 Gramm. Im Rotundenpavillon: Maschinelle Erzeugung der Messezigaretten. — Schaustellung und Verkauf sämtlicher Regie- und Falkfabrikate. Messepalast: Propagandaauto. Bund jüdischer Frontsoldaten und Legitimismus. Das offizielle Organ des Bundes Jüdischer Frontsoldaten „Die Jüdische Front“ legt die Stellungnahme des Bundes Jüdischer Frontsoldaten zur Frage der Restauration in folgender Weise dar: Mit Rücksicht auf die Äußerung der Führer österreichischer Legitimisten, die den Wunsch äußerten, daß die Juden sich etwas bescheidener gebärden und die legitimistische Bewegung durch ihr Vordringen nicht belasten, müsse der Bund Jüdischer Frontsoldaten eine aktive Beteiligung an der monarchistischen Bewegung ablehnen. „Zweifellos“, schreibt die „Jüdische Front“, „ivilrden wir freudig eine Änderung der inner politischen Lage begrüßen, die uns wieder die Möglichkeit geben würde, am Aufbau des Staates nicht nur passiv als Steuerzahler, sondern auch aktiv mitzuloirk&n. Aber inßolange jede Beteiligung von jüdischen Gruppen an einer Bewegung als Belastung für diese angesehen wird, insolange die Bestimmung der Staatsform als ausschließliche Prärogative der christlichen Majorität dargestellt wird, insolange verbietet uns unser Stolz, uns der monarchistischen Bewegung aufzudrängen, wenn wir auch deren Ziele begrüßen und zu fördern bereit sindP Verband der zionistisch-akademischen Verbindungen und Vereine Österreichs „Freie Sektion“. Donnerstag, den 11. März, 20 Uhr, im Chajes-Saal der „Judäa“, IX., Alserstraße 26, Versammlung der Hochschülerinnen, dringende Besprechung. Referent: Josef Fränkel. Hochschiilorinnen, bringt Kolleginnen mit! Erscheint bestimmt und pünktlichl