Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 625 (5.3.1937)
- Date
- 1937-03-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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: Mt« 4 Ott STIMM! Nr. 625. Wien, Freitag, 5. März 1987. Sektion und Wizo Prater gratulieren Herrn und Frau Sigmund Schmelzer zurBarMizwah ihres Sohnes Heini Ekuador ruft „Menschen ohne Vaterland“ Quito, 3. März. (JTA.) In einem konkreten Fall hatte eich das Generalkonsulat von Ekuador in Hamburg an die Regierung von Ekuador gewandt und tim allgemeine Maßregeln für den Fall gebeten, daß ein Vaterlandsloser um einen ekuadorianischen Paß aneuoht, um sich in Ekuador niederzulassen. Darauf hat der Minister für Kolonisation in Ekuador, A. P e s a n t e ß, geantwortet In seinem Schreiben heißt es u. a.: „Der Fall bildet eine schmerzliche Wirk iichkeit im Nachkriegseuropa, in dem Tausende von Menschen als Opfer politi scher, religiöser und rassischer Hetze ihr Vaterland und ihr Heim verloren haben Schon früher gab es solche Situationen und heute sind solche Fälle von Vorein genommenheit fast die Regel geworden Im vorliegenden Fall und in weiteren ähn lieben Fällen habe ich die Pflicht, Ihnen mitzuteilen, daß unser Land seine Pforten nicht ver schlossen hält und auch gar nicht verschlossen halten kann, wenn diese in Europa verfolgten „Menschen ohne Vater land(< unter Anrufung des Gefühls mensch licher Brüderlichkeit auf der Suche nach einem Heim, nach einem Vaterland und nach Arbeit ihre Zuflucht in Ekuador nehmen wollen. Die moralischen Qualitäten deß Gesuchstellers, seine Arbeitswilligkeit und seine schöpferischen Fähigkeiten müssen den Gegenstand ihrer Erwägungen bilden und wenn diese Prüfung positiv ausfällt, haben Sie die Pflicht, den Paß auszustellen Vaterlandslosigkeit allein darf nicht der Grund sein, die Ausstellung eines Passes zu verweigern. Mein Ministerium vertrant auf die klare Erkenntnis der Konsularbeamten.“ Schließlich, wird in dem Brief mitgeteilt daß die darin enthaltenen Weisungen an sämtliche Außenvertretimgen des Landes gegangen sind. Monat März: WetbetMAucil fite „Die $tu*aue"? Englisch Französ’sch Sprechen Sie Italienisch Mil Ihnen Sp®nl»<h iprldit der Ausländer zu Ihnen aut ihrem Zimmer, wann und wie oft Sie wellen, er sagt Ihnen Jeden Satz so oft vor, wie Sie es wünschen, and richtet sich in allem nur naoh Ihnen. Wae Sie zu tun haben, ist nur: ihn aufmerksam anzuhören, sich seine Worte durch oftmaliges AnhOren einzuprleen und sie ihm nachzusprechen. Das moderne Spradilernverfahrcn zur Übung von Zunge und Ohr. Verlangen Sie Gratisprospekt Richard Httoa, Wien. I., Frenz-Josefs-Kal f* Im Februar tausend Juden nach Palästina. Aus Jerusalem meldet Palcor: Die jüdische Immigration im Laufe des Februar 1937 betrug 1000 Personen. Neue Motorboote für den Hafen von Tel-Aviv. Aus Jerusalem wird ge meldet: Im Hafen von Tel-Aviv sind zwei neue große aus Metall gebaute Motorboote für den Hafendienst eingetroffen. Die bisher benutzten Motorboote werden außer Dienst gesetzt. Das Eintreffen der neuen Boote wurde von Hunderten Hafenarbeitern mit Begeisterung begrüßt. Preisindex in Palästina gesunken. Aus Jerusalem meldet die JTA.: Der Index der Kleinhandels- und Lebenemittelpreise im Monat Februar ist um 1.4 Punkte gegenüber dem vorangegangenen Monat gesunken. Er ist aber noch immer um 7.7 Punkte höher als im Februar 1936. Acht Millionen Pfund von amerikanischen Juden in Palästina investiert. Aus J e r u s a- 1 e m wird gemeldet: Daß Informationsbüro des American Palestine Economic Committee in Tel-Aviv veröffentlicht eine Statistik, aus der hervorgeht, daß von amerikanischen Juden im Lauf der letzten fünfzehn Jahre fast acht Millionen Pfund in Palästina investiert wurden. Davon entfallen auf Boden und Bauten 3,028.800 Pfund, auf Pflanzungen 1,888.500 Pfund, auf allgemeine Investitionen 877.600 P'und, auf Hypothekarkredite 969.800 Pfund, auf Industrie und Handwerk 387.000 Pfund und auf Handel und Dienstleistungen 282.000 Pfund. „Egged“ übernimmt Postbeiörderung Tel- Aviv—Lydda. Aus Jerusalem meldet die JTA.: Auf Grund eines mit dem Begierungsdegarto- Die Landeskonferenz hat bekanntlich die Intensivierung der Werbung für den Landesverband und seine Zeitung, „Die Stimme“, beschlossen. Dementsprechend haben wir den Monat März als besonderen Werbemonat für unser Blatt ausersehen. Es ist jedem Zionisten klar, wie notwendig und wichtig die Verbreitung der zionistischen Zeitung für die zionistische Idee ist. Wir zweifeln nicht, daß diese Einsicht allein genügen würde, alle Zionisten zur Arbeit für unser Blatt anzuspornen. Aber wir haben uns entschlossen, erfolgreiche Arbeit mit weduoll&i Preisen anzuerkennen. Eß erhält der, der uns einen neuen Jahresabonnenten oder zwei neue Halbjahresabonnenten bringt, Theodor Herzls Buch „Alt* Neuland“ in Leinen (Ladenpreis S 7*80. vier neue Hal'berhält als Preis Wer zwei Jahres- oder jahresabonnenten bringt, nach Wahl einen Band Josef Kastein: „Herodes“, „Urtel da Costa“ oder „Jerusalem, die Geschichte eines Landes“ (Ladenpreis S 12.60). Wer schließlich vier Jahres- oder acht Halbjahresabonnenten bringt, bekommt als Preis Adolf Böhms „Geschichte des Zionismus (Neuauflage, Ladenpreis 8 22.60), oder. Heines Werke In zehn Bänden (Ganzleinen, Tempel- Verlag, Ladenpreis S 35.—). Wir betonen: Diese Preise gelten nur für Werbungen von Abonnenten, die spätestens bis 31. März 1937 in unserer Administration angemeldet und naohgewiesen werden. ment für Post- und Telegraphenwesen sohlossenen Vertrages übernimmt die Autobus Kooperative „Egged“ die Postbeförderung zwi sehen Tel-Aviv und dem Flughafen von Lydda, Die Gesellschaft „Egged“ richtete auch einen regulären Passagierdienst zwischen Tel Aviv und dem Flughafen ein. Handelsvertrag Palästina—Irak. Aus Je rusalem wird gemeldet: Zwischen Palä stina und dem Irak wurde ein Handelsvertrag für vorläufig drei Jahre abgeschlossen auf Grund dessen im Hafen von Haifa die Einrichtung einer Freizone für., den iraki sehen Transithandel vorgesehen ist. Der Irak wird in dieser Zone irakische Zoll beamte halten. Palästina wird die Zölle für die Einfuhr einzelner Lebensmittel aus dem Irak senken. Weitere Artikel des Vertrages befassen sich mit der Förderung des Land Verkehrs zwischen Bagdad und Haifa. Der Vertrag zeigt die wachsende Bedeutung Haifas für den Handel im Nahen Osten. Der Arbeitermangel in den Kolonien Palästinas. Aus Jerusalem meldet JTA.: Mit Rücksicht auf die dringende Nachfrage nach Arbeitskräften in den Kolonien haben sich zahlreiche städtische Arbeiter zu Hilfsdiensten in der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt. Da dies noch nicht ausreicht, wandte sich die Leitung der Arbeiterschaft an den Waad Leumi mit der Bitte, die Studenten des Haifaer Technikums und die Schüler der obersten Klassen der höheren Schulen als Erntehilfsarbeiter zur Verfügung zu stellen. Diesem Wunsche wird ent sprochen. Palästina erzeugt Leitungskabel. Aus Jerusalem meldet die JTA.: Dieser Tage sind die ernten, in Palästina erzeugten Kabel für die Leitung elektrischen Stroms auf den Markt gebracht worden. Die Kabel werden von einer Fabrik in Haifa erzeugt, Fachleute, die die Kabel geprüft haben, versichern, daß sie erstklassigen englischen Marken gleichwertig sind. Die Fabrik ist in der Lage, den gesamten palästinensißohen Markt zu versorgen. Gegenwärtig werden für 40.000 bis 45.000 Pfund jährlich Kabel nach Palästina eingeführt. Rekordveriadung in Tel-Aviv. Aus Tel- Aviv meldet Palcor: Im Hafen wurde heute üie Bekordmemge von 1200 Tonnen verfrachtet und ausgoladen. Diese Ziffer stellt die Hälfte der höchsten Tagesleitung des H a f a i e r, zwei Drittel derjenigen des Jaffaer Hafens dar. 25 Jahre Hadassah. Aus New York wird gemeldet: Am 25. Februar feierte die zionistische Frauen Organisation Amerikas „Hadassah“ das 25jährigo Jubiläum ihres Bestehens. Die Organisation umfaßt heute 55.000 Mitglieder. Sie hat bisher über 9 Mil lionen Dollar für Palästinazwecko investiert. An der Errichtung der neuen Universitätsklinik in Jerusalem, die jetzt mit einem Kostenaufwand von 800.000 Dollar gebaut wird, ist sie wesentlich beteiligt. Auf dem Gebiet der Volkshygiene und Gesundheitsfürsorge ist die Hadassah in Palästina führend. Gegründet wurde die Hadassah von Miß Henrietta Szold, die lange Zeit als Präsidentin an der Spitze des Verbandes stand. Rektor Bergmann in Prag. Aus Prag meldet die JTA.: Der jetzt in Prag weiende Rektor der Hebräischen Universität in Jerusalem, Professor Dr. Hugo Jergmann, wurde am Mittwoch, 8. März, .vom Schulminister der tschechoslowakischen Regierung Dr. Emil Franke in längerer Audienz empfangen. Dr. Bergmann berichtete dem Schulminister Dr. Franke über die Entwicklung der Hebräischen Universität, ihre gerade jetzt vor sich gehende Ausgestaltung und ihre Ziele für die Zukunft. Der Minister brachte dem Bericht großes Interesse entgegen. Am Abend fand im Prager Hotel Alcron ein Empfang zu Ehren Bergmanns statt, zu dem hervorragende Persönlichkeiten des tschechoslowakischen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens sowie ein zahlreiches interessantes Publikum erschienen war. Beh Konz Realbüro Ing. M.Mühlbauer Kau| und Verkauf von Realitäten, Hypotheken I.. II. und III. Sätze, Bau- und Zwischenkredite Gebäudeverwallung“ ★ Büro: Franz-JoseJi-Kal 11 fei. R-25-0-44 Wohnung -■ II.. Vorgarfenslr. 150, Tel R-41-8-8P Pessach - Hilfsaktion englischer Juden für Juden in Polen. Aus London meldet die JTA.: Der Oberrabbiner des britischen Reiches, Dr. J. H. Hertz, hat als Vorsitzender des Londoner Hilfsverbandes an die englischen Juden den dringenden Appell gerichtet, eine Aktion zur Versorgung notleidender jüdischer Gemeinden in Polen mit Mazzoth zu Pessach durchzuführen. Der Aufruf des Oberrabbiners ist auch von einer Reihe führender Persönlichkeiten des polnischen Judentums unterzeichnet. Die Mongolen von heute. Der Präsident der Paneur opa-Union Graf Coudenhove- Kalergi sagte in seiner Rede auf der Kundgebung der Paneuropäischen Union gegen Rassenhaß im Großen Konzerthaussaal u. a.: , Gegen das Gebot der Liebe, das von den heiligen Schriften der Juden ausging, erheben sich heute die Irrlehren des Klasseh¬ und Rassenhasses, die die Kultur des Abend landes zerreißen und dessen Fundamente zerstören. Durch den nationalen Chauvinismus sind heute Geist, Freiheit und Persönlichkeit mehr noch als in den Tagen der Anstürme von Arabern und Mongolen aufs höchste bedroht. So wie der Kommunismus gegen die Idee Gottes auf tritt, so erhebt sich der Rassenhaß gegen die Idee der Nächstenliebe. ln diesem Zusammenhang verwies der Redner auf die unsterblichen Verdienste der indischen Kultur, die dem Christentum und dem Griechentum den Weg zur Schaffung der modernen abendländischen Kultur ebnete“ — Der Kundgebung wohnten auch Bundeskanzler Schuschnigg und einige andere Minister bei. Erzherzog Anton In der Llebermann-Ausstellung. Die Ausstellung Max Lieber ni a n n in Wien, bei deren Eröffnung keine offiziellen Persönlichkeiten erschienen sind, und die auch sonst fast ausschließlich von Juden besucht wurde, wurde einen Tag vor der Schließung vom Erzherzog Anton und seiner Gattin, Erzherzogin Ileana, besucht. Heinrich Hertz „ausgemerzt“. Aus Beri n meldet die JTA.: Der große Physiker Heinrich Hertz wurde vor 80 Jahren (am 22. Februar 1857) als Sohn eines jüdischen yateri in Hamburg geboren. Ej Alter von 37 Jahren. Durch seine Entdeckungen wurde Hertz der Schöpfer der wissenschaftlichen Grundlagen für die drahtlose Telegraphie, den Rundfunk, die Bildtelegraphie usr. Die ganze Welt feiert ihn als Bahnbrecher der Wissenschaft von der Elektrizität. Das Berliner „Hoinrioh-IIertz-Institut für Schwingungsforschung“ hat kürzlich seinen Namen geändert und das Andenken des großen Schöpfers der Schwingungsforschung „ausgemerzt“. Die britischen Bermudas-Inseln lehnen jüdische Badegäste ab. In der britischen Kolonie auf den Bermudas-Inseln ist es überraschenderweise eeitons des Hotelierverbandes zur Ablehnung jüdischer Badegäste gekommen. Von den 80.000 Amerikanern, die jedes Jahr ihren Urlaub dort verbringen, waren etwa 30.000 Juden. Sabbathrube und Sonntagsruhe in der Tschechoslowakei. Aus Prag meldet die JTA.: In Angelegenheit der Einführung der Sonntagsruhe auf dem Gebiete der ganzen Republik sprach Abgeordneter Dr. Angeld Goldstern beim Fürsorgeminister Neöas vor und wies darauf hin, daß die jüdischen Kaufleute im Osten der Republik Samstag die Geschäfte geschlossen halten und darum unter der obligatorischen Sonntagsruhe wirtschaftlich sehr zu leiden hatten. Er bemerkte, daß die englische, die holländische und die skandinavische Gesetzgebung auf diese Umstände Rücksicht nehmen und für diejenigen, die aus religiösen Gründen die Samstagrohe einhalten, Ausnahmen bestimme. Der Minister erklärte, daß auch in der Tschechoslowakischen Republik auf die Bedürfnisse der strenggläubigen Juden Rücksicht genommen werden würde,r daß die Regierung die vorgebrachten Argumente in Betracht ziehen und die damit verbundenen Probleme befriedigend lösen werde. Prozeß Ing.'- Buchbinder—Regierungsrat Oppenheim. Wie seinerzeit berichtet, kam es nach der Wahlkampagne für die Kulfcusgemeinde auch in. der Eröffnungssitzung des neugewählten Vorstandes zu erregten Szenen. Diese hatten eine Ehrenbeleidigungsklage zur Folge, die der Führer der „Unioniaten“, Regiemingenait Dr. Hermann Oppenheim, gegen den zionistischen Mandatar Stadtbaumedisteir Ing. Eugen Buchbinder beim Sfcrafbezirksgericht I einbrachte. Der Richter Dr. Kretschmer hatte sich am 3. d. mit dieser Klage zu beschäftigen. Wie der Kläger auisführte, wurde er durch einen Zuruf des Beschuldigten beleidigt, mit dem er ihn der Verlogenheit zieh. Der Redner der Unionisten hatte in einer Debatterede behauptet, es würden bei den Woblfahrtsaktionen der Kultusgemeinde zu Unrecht Unterschiede zwischen den nach Österreich zuständigen und ausländischen Juden gemacht. Regierungsrat Oppenheim fügte bei, daß man dies am besten beim Rotihsobtidspital merken könne, wo bei Einlief erung eines Kranken nach seiner Staatsbürgerschaft gefragt werde, und wenn diese nicht österreichisch sei, der Kranke an die allgemeinen W ahlfahrtsinstitute gewiesen werde. Auf diese Ausführungen hin, habe Ing. Buchbinder den Zwischenruf: „Das ist erlogen!“ gemacht. Vor Gericht erbot sich der Angeklagte zur Führung des Wahrheitsbeweises, daß Regierungisrat Oppenheim wider besseres Wissen die Beschuldigungen gegen das RothsohildspitaJ, dessen Verwalter dar Angeklagte war, erhoben habe. Als Vorstand&miitgüied der Kultusgemeinde habe der Kläger wissen müssen, daß bei den Wohlfahrtsinistitutionen der Kultusgemeinde, insbesondere im Rothsobiildspital, die Staatsbürgerschaft der Bewerber keine Rolle spielt. — Der Richter billigte dem Angeklagten eine dreiwöchige Frist zur Einbringung der schriftlichen Anträge für den Wahrheitsbeweis zu. Neue Spenden für den blinden Zertiflkatisten. Alex. Mannheim S 8.—; Emst Schwarz S 8.—; G. T., IX., S 5.—; zusammen heute S 11.—-. Strum-Mazzoth, Marke der Feinschmecker! Wenige Tage trennen uns noch von Pessach und die Erzeugung und der Versand der Mazzoth ist in vollem Gango. Unter den vielen Erzeugnissen erfreuen sich Strum-Mazzoth einer besonderen Beliebtheit, die auch infolge der hoben Qualität derselben berechtigt ist — Strum-Mazzoth sind nach einem besonderen Verfahren durch eigens hiefür konstruierte Maschinen erzeugt, die von jüdischen Arbeitern bedient werden. Die Masohgichim überwachen den ganzen Prozeß, den jede Mazza durchzumacben hat — von der Versorgung dos Wassers, des sogenannten Majim schelanu, das schon tags vorher, und zwar bis Sonnenuntergang des vorangegangenen Tages bereitgestellt sein muß, bis zum Auswerfen dev Mazzoth durch den elektrisch betriebenen Drehofen, von wo aus sie von geschultem jüdischem Personal der sorgfältigsten Verpackung zimführt werden. Die Strum-Mazzoth- Bäckerei, IL, Rotensterngaase 11, steht unter Aufsicht Sr, Ehrwürden Rabbiner Babad,