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Die Stimme · 1937-02-19 · Heft 621 (19.2.1937) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 621 (19.2.1937)
Date
1937-02-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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!•?!• 4 Oll STIMMI Wien, Freitag, 19. Februar 1937. — Nr. 621. »Pro Palästina“ Von Dr. E, M. Zweig, Jerusalem. Niemand wird den Sinn und Zwec.k des von den Budapester Assimilanten gegründeten „Verein zur Unterstützung von palästinensischen und anderen Ansiedlimgen magyarischer Israeliten“ besser verstehen, als die Wiener Zionisten der alten Garde. Haben sie doch hier vor dreißig Jahrein die auf Initiative des bekannten ZionAstenfressers, Kultuspräsidenten Dr. Alfred Stern, erfolgte Gründung des „Jüdischen Kolo nisationsvereines“ miterlebt. Es muß geradezu eine Seelenwanderung und Wiederauferstehung in Person des Pester Kultuspräsidenten Hofrat Samuel Stern vorliegen, der jetzt in der Berliner .Rundschau“ dar! egt, warum er Leute in Ungarn sich plötzlich __ fühlen, „die Pailästinaaktion selbst in diej Hand zu nehmen“. Halten wir ein v Herzl hatte am 2. Zionistenkongreß die Parole ausgegeben: „Erobert die jüdischen Gemeinden!“ und hatte auch gleich in Wien die ersten Wahlkämpfe — leider erfolglos —. geleitet. Dr. Stern wußte sich und seine Clique, Nachläufer des Deutsch-Liberalismus, dadurch an dar Macht zu erhalten, daß er das ohnehin plutokratische Kultuswahlrecht durch administrative Mätzchen und •durch Angliederung einer Kurie der Höheribesteuerten noch verschlechterte. Deren Mandatare waren meist Hyper Patrioten vom Schlag jenes Leo von Goldberger-Buday, der nun dn dem AssdmilantenbLatt „Egyenloeseg“ die ungarischen Zionisten zu denunzieren beliebt. Den Mandataren dieser Kurie gehörte auch jener Theodor Ritter von Taussig an, der 1905 als Gon- SEKTION UND WIZO PRATER, II., STUWERSTRASSE NR. 1 PURIMBALL MIT MIT Ehrenprotektorat: Staatsrat Dr. Deslder Friedmann, Präsident der Isr. Kultusgemeinde Dr. Oskar Grünbaum. Präsident des Zionistischen Landes-Verbandes Tombola 1 Post! Juxbasarl Jazz-Kapelle: Em Tanzbeginn 9 Uhr Opernsänger Igo Gut! Xarturomrkaof: Sektion Prater: n., Stuwerstr. 1, Tel. R 40-1-f TERHACHTSAKADE ÜE Samstag, den 27. Februar 1937, 9 Dhr abends In sämtlichen Sälen des Militärkasinos Wien, 1., Schwarzenberoplatz Nr. 1 I Neumann, Kapellmeister des Ronacher-Theaters mann Purim Revue (JüJ. Kultur Theater) 56-L; Optiker Seidner. I., Fruz-Josef-Kai 38, Tel. U 28-0-66 Inzwischen war die Zionistische Organisation nicht müßig geblieben. 1908 begann das vom 6. Kongreß beschlossene Palästinaamt in Jaffa unter Dr. Ruppin seine Arbeit, und dank den Groschenspenden der jüdischen Masse und dem Opfersinn unserer C h a 1 u z i m erwuchs allmählich jenes Kolonisationswerk in Erez Israel, welches die verläßliche Grundlage für das Jüdische Nationalheim schuf. — Und Dr. Sterns Israelitische Kultusgetneinde? Sie wurde schließlich doch demokratisiert und ging nach einem zähen Kampf von drei Jahrzehnten in den festen Besitz der bösen Zionisten über. Getrost können wir darum unseren jüdischen Freunden wie deren Gegnern nach Budapest zurufen: „Alles schon dageweeen — auch Ungarn liegt nicht außer der Welt!“ EMPFANG DER KKL - KOMMISSÄRE UND SELBSTKONTiNGENTLER Montag, 22. Februar, 8 Uhr abends, Hotel Metropole Ansprache: Nathan Bistritzky: Der geistige Keren Kajemeth. Für das künstlerische Programm sorgt die Jüdische Kulturstelle. ■■■ Eintritt nur gegen Einladungen. — — Der Abschied des jungen Börne von Berlin Zu seinem 100. Todestage Von Martha Hofmann Schwer holperte die große, gelbe Kutsche verneur der Bodenkreditanstalt, auf Wink um die Ecke der Neuen Friedriehstraße, die der Regierung, die österreichische Tranche verschlafen dalag in der trägen Mittagsder „P o g r o m“ - A n 1 e d h e des Zaren aufechwüle. So still schien es hier, so friedlich legte und desihaib dem Entrüstungssturm der abseits der jungen Regsamkeit Berlins, daß Zionisten weichen mußte. Und schon stand die Einwohner, wie aus dem Schlummer er- — im Herbst 1906 — ein neuer Wahlkampf schreckt, jäh emporfuhren, so oft eine •bevor. schwer knarrende Kutsche die Gasse durch- Da entschloß sich Dt. Stern zu einem I querte. Ablenkungsmanöver; er gründete flugs den Jüdischen Kol onisationß verein1 und ließ den flammenden Aufruf von Bau rat Wilhelm Stiaßnv als Präsidenten und So war es auch an jenem schwülen Julitage anno 1803. Die Nachbarinnen stürzten ans Tor und blinzelten unter den breiten Schuten und Hauben erstaunt in das grelle einem Zentralkomitee unterzeichnen, dem I Mittagelicht, geplagt von Neugier, wer da neben ihm selbst eine Reihe Prominenter, I wohl angefahren käme mit der noblen „Gewie Herzls Gegenspieler Dr. Guedemann legenheit“? Und nun hielt diese auch schon und der Kohlenmagnat David Ritter) hielt — wie konnte es auch anders sein! — von Guttmann, Vater der nachmals vor dem hoohgiebeligen Wohnhause der Hof regierenden Fürstin Liechtenstein, angehörrätin Herz und nun würde wohl einer jener ten. Mit Verweis „auf das Hinmorden der I vornehmen und gelehrten Herren aus der jüdischen Volksmassen in Rußland“ wandte I Kutsche klettern, wie sie hier aus und ein sich der Aufruf „an alle Edelgesinnten“, und zu> gdhen pflegten. Ehemals wenigstens, zu wenn es dort heißt: „Wir wollen den Ver-| Zeiten des seligen. Hofrates Dr, Markus Herz, folgten in Palästina eine dauernde Zuflucht I war es oft heiß zugegangen in dem stillen gründen“, so wurde, um von der unreifen Hause in der Neuen Fnedriohstraße, beson- Nationalpolitik der Zionisten abzurücken, ders, wenn der Dt. Sohleyermaoher dabei ■auch gleich beigefügt. „Hier handelt! war, der die Freigeister bekehrte. Es hieß, es sich nicht um Zukunf tsideen,I daß es damals zwei richtige Parteien im nicht um Partei frage n.“ Wir Zio-1 Hause gegeben habe: den Hofrat auf der nisten galten eben Herrn Dr. Stern, wie des-1 einen Seite, der es mit dem alten Mendels sen transleithanisches alter ego H o f r a 11 ßohn hielt, und mit ihm der superkluge, ge Stern es ausdrüakt, „als politisch zu ex-1 lehrte Bendavid, der auf den Königsberger paniert, finanziell aber nicht genügend fun-1 Philosophen schwor. Oh, der Professor hielt diert“. Zu diesem philantropisohen Hilfswerk I große Stücke auf ihn, mußte ja auch der hielten die Veremsgründer eich als Repräjunge Pensionär, Herr Baruch, bei Bendavid sentanz des Geldadels allein berufen, und Lektionen nehmen. _ sie schienen den finanziellen Erfolg schon _ Zu der anderen Seite, zur Jugend, hielt dadurch zu verbürgen, daß sie neben ordent-1 sich die sc-höne Hofrätdn, Henriette, und liehen Mitgliedern mit 5 Kronen Jahresbei-1 nahm gläubigen Sinnes auf, was ihre Freuntrag iind liömenvährenden " Mitgliedern mit I din sagte, Mendelssohns Tochter, die lebhafte keit dürstete, nach innig vertrauendem, _t>„.u__ oKfk I Voit nnri /ipr ihfirodf.A Sfvelp.nfänvfyr. der gläubigem Beisammensein und das scharf und kritisch zusammenzuokte, wo einmaligem Beitrag von 250 Kronen Stifter I Veit, und der beredte Seelenfänger, der mit solchem von 2000 Kronen — nach da- Sohleyermacher. Ob sie sieh jetzt wohl von maligen zionistischen Begriffen eine Riesen-1 ihm taufen läßt, da der Hofrat tot ist? Nun, summe ■— vorScilioiL I ctets wohl nichtj zumindest nichts so leinte Kaum war die Kultuswahlschlacht aber ihre Mutter lebt, die alte Doktorin de Lemos. vorbei und der Angriff der Zionisten müh-1 Vielleicht ist es gar Sohleyermacher selbst, sam genug abgeschlagen, als der junge der sie heute besuoben kommt, oder —■_am Verein anscheinend in einen tiefen, fast vier Ende gar der preußische Minister, Graf Jahre währenden Schlaf versank. Indes I Dobna-Sohlobitten, der sich um ihre. Hand sann Baurat Stiaßny darüber nach, wie die bewirbt, wie man munkelt... Ja, .sie ver- Vereinsgelder am besten au verwenden stehts, die Herz! Stolz wie eiine Königin, dawären, und gab schließlich im Frühling bei sanft wie eine Taube. — Aber wie denn? 1910 eine vertrauliche Broschüre heraus, I Ist sie denn nicht erst vor wenigen Tagen welche die Schaffung einer jüdischen Gartenmit ihrer Schwester, der Demoieelle Brenna, stadt in Palästina vorschlug. Die Generalnach Charlotteniburg in die Sommerfrische Versammlung billigte den Plan und die Ausgezogen? Wor sollte nun .? Sendung einer Sbudienkommission. Aber es Ah, sich dal Die Kutsche ist leer. Nur der wurde nichts aus der Kommission, ge-1 Kutscher klettert von. seinem hoben Bock schweige denn aus der Gartenstadt. Der I herunter und klopft, mit dem schön gearbeiübrigeus hochachtbare Baurat Stiaßny starb fceten, eisernen Widderkopf an das gennd der Verein schlummerte vier Jahre wei-1 schwärzte, hölzerne Tor. Dieses öffnet sich ter; seine Einnahmen schrumpften immer I und läßt ihn ein. Und dann tritt aus der mehr ein und wurden von der Verwaltung dunklen Einfahrt, gefolgt von dem Kutscher, zum Großteil aufgezehrt. Da brach der Weltder einen Koffer schleppt — ein sohmächti- P a s c h a s Gewaltregimehin aussichtslose Chose irgendwie losaus dem mageren Jungengesioht zwei dunkle zuwerden. So kam gar mein Rat zu Ehren, Augen, groß, tiefsinnig und schmerzlich her und der schäbige Kassasaldo ^es Vereines vorgeistern. wurde an die von Elieser Pickholz, einem Ah, der Herr Studiosus reust ab, man vonmals Wiener Gesinnungsgenossen, geleidenke nur, der junge Herr Louis Baruch aus tete Landwirtschaftsschule in Petach-Tik- Frankfurt, dessen Vater, wie man hört, der wah die damals gleich dem ‘ganzen Jisokiuw I Hofrätin 500 gute Rheintaler Pension ge 9 ° ... I Lli.1 TtTI-J 1L»_ mSaLI nvtlr AtVi *V» fln der Herzin, ihn jetzt fortzulassen. Wunder genug, daß sie ihn so lange behalten — ein halbes Jahr allein mit ihm und der Demoiselle Brenna gehaust — daß dies die alte Doktorin nur zugegeben hat! Denn schön ist sie noch, die Herzin mit ihren Achtund dreißig — das kann solch jungen Menschen schon den Verstand kosten! Freilich — die-i Bürschlein! Der — und die Herzin! Nein, da kräuselten die Berlinerinnen, spöttisch, wie sde nun einmal sind, nur verächtlich die Lippen und verziehen der guten Höfrätiii gerne, daß sie ein halbes Jahr nach ihres Mannes Tode den Pensionär im Hause behalten. Reputierlich war es ja nun nicht — lind sie hielt dooh soviel auf Reputation — aber freilich, solch Lämmerschwänzchen! Der so verächtlich Bezeichnete stand indessen, nachdem auch der letzte Koffer auf den Wagen gehoben und ordentlich verstaut war, noch immer, wie zögernd, neben dem Kutschenschlag, als könne er sich nicht entschließen, ernst zu machen. Immer wieder umfing sein Blick das teuere Haus, in dem eT acht kurze Monate daheim gewesen war — wirklich daheim, nicht in der Fremde wie in Gießen, und wie er es nun bald wieder sein würde, in Balle bei Professor ReiL Wie schwer gewöhnte er sich doch! Wie litt sein empfindlicher Sinn an jeder Äußerlichkeit, an ordinären meubles wie an geschmackloser Kleidung der Hausfrau. Mehr aber als unter allem anderen litt er, wenn in der Familie, mit der er leben sollte, ein niederer Umgangston herrschte, wenn die Menschen rauh zueinander waren, einander ansohrien, beschimpften. Dann schämte er sich bis tief in sein innerstes, heißes Jungenherz hinein, das nach Zärtlich so gänzlich leer ausgin Oh, wie hatte er dies hier gefunden! Wie hatte ihn hier alles gleich so wohl berührt! Der Kamin und die Bücherschränke, ja, selbst Kissen und Fußbank atmeten Geist, Bildung und Schönheitssinn. Wie ehrwürdig, wie väterlich sorgend war ihm der Professor begegnet, welch geistvolle Stunden widmete ihm sein Lehrer Bendavid, der gar nicht so hochmütig war, wie er anfangs gedacht, wie munter und witzig war Brenna-Rafaelo (sie malte nicht schlecht, darum hieß er sie so) und die Hofrätin selbst — Henriette Jette! Noch einmal will er sie so nennen. Eine dunkle Woge der Zärtlichkeit rauscht auf in;hm, wie gebettet ist er in den Strom dieses einzigen Gefühls, sein ganzes Sein ist Strömen, er möchte sein Leben, sein Ich, all seine Fähigkeiten, Hoffnungen und Kräfte zusammendrängen, wie in ein Amulett, und es ihr darreiohen, wie er stets den Saum ihres Kleides zu küssen sich tief und demütig gesehnt hatte. Er biegt den Kopf in den Nacken, in seinem mageren blassen Gesicht inalt sich angespannte Qual, ein dunkler Strom saust ihm vor dem Antlitz vorüber erst schwarz, dann feurig, flammend, er taumelt, hält sich am Wagensohlag. Der Kutscher tritt, die Bewegung mißdeutend, an ihn heran, mahnt zur Fahrt. Man dürfe die Pferde nicht durch langes Stoheu der Braune nach dom Falben zu beißen. Doch der Student wehrt matt ab. Und er zieht einen Brief aus einer der tiefen Manteltaschen hervor, prüft sorgsam Wachs und Siegel und übergibt ihn dem Kutscher: er möchte doch noch rasch um die Ecke laufen, zu Apotheker Lezius in die Königsstraße, dort sei eine Schuld zu begleichen. Und indem er dies sagt, steigt ihm tiefe dunkle Röte in sein blasses Gesicht. Hat er doch nicht bekommen, warum er so oft den Magister gebeten, seine verzweifelte Zuflucht — Arsenik. Nur Arzneien, schmähliche Pillen und Tränke für diesen ärmlichen Leib, die hat der Magister geliefert. Oh, wie er ihn haßt, wie er sich selber haßt! Nur fort, hinweg, so schnell als möglich!. Doch, noch kann er sich nicht trennen. Noch einmal, einmal noch fühlt er all die Qual und all die Wonnen, die er in diesem Hause erlitten. Wie hatte Henriette doch gesagt? „Nach vielen Jahren, mein guter Louis, wollen wir von der heutigen Zeit sprechen.“ Ha, wie ein Kind ihn zu behandeln, wie ein unreifes Kind! Mit einer einzigen ihrer stillen Gesten abzutun, was ihn so tief durchwühlt, so wild durchschüttertl „Nach vielen Jahren, mein guter Louis.. Wie ein Kind! Und ist er’s denn nicht? Ja, wohl ist er sich dessen bewußt, in dieser herben Abschiedsstunde klar bewußt — ein breiter Strom der Zeit fließt zwischen ihm und seiner Liebe, er steht traurig am Ufer, nirgends ein Kahn, ihn hinüberzurudern... Und wenn er selbst einen fände, was wäre er denn — ein blinder Schiffer auf reißendem Strom —• ein liebendes Kind... „Nach vielen Jahren, mein guter Louis“ —< Sehr wohl, Frau Professor, Sie haben recht, es wird vergehen! Sie können meine Liebe zu nichts gebrauchen, sagen Sie mir, ich danke Ihnen für dieses Wort, es hat mich nüchtern gemacht, klug, um hundert Jahre klüger. Ich will fort — ganz fort — Sie nicht mehr sehen, obwohl ich ja so leicht zu Ihnen hinausfahren könnte nach Charlottenburg, wohin Sie mich so freundlich einge-! laden — zum Henkersmahl. „Nach vielen Jahren...“ Ganz recht, ich werde genesen, nach vielen Jahren —, verstehen Sie auch, was das heißt? Welch eine Genesung! Welch selbstmörderisch furchtbares Beginnen ist dies — oh, erschrecken Sie nicht, nicht mehr an Vergiftung denkt der „gute Louis“, wie ehemals; das ist vorüber, vorbei. Verstehen Sio mich, verstehen Sie den Tod, in welchen Sie mich schicken? Es wird vergehen, so meinten Sie, die Zeit wird meine Gesinnung ändern. Ist dies so wünschenswert — wahrhaftig — so wird es kommen — von selber kommen — mit der Zeit und mit der Verderbnis meines Herzens... Ein bitteres Lächeln zuckt ihm um den vollen Mund, verzerrt dessen Weiche für die Dauer eines Herzschlages — verfliegt. Aber eine Spur tiefer, wie verächtlich, sind die Mundwinkel eingekerbt und ein starrer Glanz inbrünstiger Entsagung brennt in seinen Augen. Hastig klettert der Student in den Wagen und ruft den Kutscher herbei. Der schnalzt noch einmal mit der langen Peitsche, hinterhältig schmunzelnd, hin nach den gaffenden Mägden, die schreckhaft schreiend davonstieben. Und fort rollt die schwere Kutsche, holpernd und knarrend, mit der leichten, geduckten Gestalt im Wagenfond, dem schwächlichen Knaben, aus dessen magerem Jungengesicht zwei große dunkle Augen tiefsinnig, schmerzlich wissend, sehnsüchtig hervorgeistern. Fort fährt die Kutsche, biegt um die Ecke zur Königsstraße, rollt diese entlang und biegt wieder um, dem Stadttore zu, ächzend und knarrend, wie unter schwerer Last. Irgendwie schien sie dooh von Gewicht zu sein, diese leichte Fuhr..., Restaurant Billet ^3 Bestrenommierte Küche ^3 Reichhaltige Menüs d S 1*90 u. 2*60 ll.,Hammerpurgstal!gasse3 (nächst Salztorbrücke) ist der beste Lehrmeister. Die Erfahrung von mehr als vierzig Jahren hat bewiesen, daß die beste Mazzoth-QualUät ms der Schmidt Fabrik stammt. Vierzig Jahre erfolgreiche, bewährte Arbeit, vierzigmal erprobte Qualität: das ist etwas, worauf sich nur wenige berufen können. Experimentieren Sie nicht, kaufen Sie, was sich bewährt hat. Auf den Pessach-Tisch nur Sclmldl-Mazzothl ln die Küche zu Pessach nur Schmldl-Grieß und Sohmicdl-Farvelt Den in Not gerate«* w?.t, überwiesen. _ w - - Grieß verlangen Sie aber unbedingt in plom~ IPbpi Yfiid ihr auch nicht leicht ankommen,I ermüden. Und wie zur Bestätigung beginnt bierten Säcken %t% %

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