Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 616 (2.2.1937)
- Date
- 1937-02-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 4 Dil SUMM« Wien, Dienstag, 2. Februar 1937. — Nr. #16. Der Vorstand der Sektion Ul gratuliert seinem Obmann Herrn Prof. Dr. vAlbert Batscha zur Bar Mizwa seines Sohnes „Jüdische Erneuerung“ Singer, Kaufmann; Leon Stern, Juwelier; D. Strammer, Buchdrucker; Dr. Robert Strauß, Rechtsanwalt; Obermedizinalrat Dr. Karl Ullmann, Dozent; Max Urmann, Kaufmann; Leopold Weinberger, Kaufmann; Artur Weiß jun., Kaufmann; Siegfried Weiß, Kaufmann; Dr. Josef Weißenberg; Dr. Hermann Weldler, Medizinalrat; Wilhelm Zeiler, Hutfabrikant; Ludwig Zerwanitzer, Buchrevisor. Einige von diesen Namen figurierten, wenn wir uns recht erinnern, auf einer anläßlich der letzten Kultusgemeindewahlen überreichten Wahlliste (Listenführer Professor Hajek). Diese Wahlbewerbung wurde im letzten Moment zurückgezogen. Darin scheint das Eingeständnis gelegen zu sein, daß die Kandidaten dieser Liste den Wählern nichts zir sagen hatten. Wir sehen nicht ein, was ihr neuerlicher Schritt in die Öffentlichkeit mit „Erneuerung des Juden tums“ zu tun hat. Vor uns liegt, ein Aufruf eines Gründungskomitees der „Jüdischen Erneuerungsbewegung“, den 42 Personen unterzeichnet haben, die erklären, sie hätten keine Ambitionen, Führer zu werden, und freien nur durch die Pflicht dazu getrieben worden, nicht mehr tatenlos zuzusehen. __ Sie treten gegen den Zank und den Hader m im jüdischen Lager auf und wollen eine Erneuerungsbewegung schaffen, die die Ehre der Judenheit gegen das Hakenkreuz verteidigt. Wir finden, daß für diesen gewiß unterstiitzungewerten Zweck das Wort „Erneuerung“ etwas zu weit gefaßt ist. Unter Erneuerung versteht man sonst etwas ganz anderes; so zum Beispiel ist der Zionismus, der die politische, soziale und kulturelle Wiedergeburt des Judentums anstrebt, eine Erneuerungsbewegung, und statt eine Anzahl neuer Vereine zu gründen, wäre es wohl praktischer, wenn die 42 Herren einfach sich der schon vorhandenen Bewegung anschließen würden. Was uns aber veranlaßt, den Aufruf kritisch zu besprechen, ist die Art, in der sich die 42 Herren ©in Richteramt arrogieren, zu dem sie in keiner Weise befugt sind, weder auf Grund bisheriger Leistungen für das Judentum, noch auf Grund besonderer Qualifikationen. Wir wissen nichts von ihnen, ln den langen Jahren der inneren Kämpfe im Judentum ist keiner der dem Aufruf Unterfertigten irgendwie hervorgetreten. Der Aufruf behauptet nun: „Die Juden müssen endlich richtige Führer bekommen, die durch ihre Autorität und durch ihr Ansehen den Parteihader im jüdischen Lager beseitigen und der Umwelt gegenüber unsere wirkliche Gleichberechtigung durchsetzen können. Die Menschen, die sich heute zur Führung der Judenheit herandrängen, sind nicht immer und überall die besten und die edelsten. Das kostbare Gut der jüdischen Ehre und der jüdischen Gleichberechtigung dürfen wir nicht Menschen überlassen, die der bloße Zufall oder das Strebertum an die Oberfläche gespült hat.“ sprkhtam 9. Februar </« 8Uhr Im Großen Musikvereinssaal zur jüdischen Jugend iiininiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiifiiniitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiimiiiiiiiitiiiiiiiiimmiiiiimiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin §= Karten 50Groschen und 1 Schilling. Vorverkauf: Halcoah, I., Wiesingerstraße 11, Telephon: R 25-0-10, Buchhandlungen Rath und Mejstrik 1936 in Palästinas Wirtschaft Der Leiter der Arbeitszentrale der 11650 neue jüdische Arbeiter hinzugekommen, Histadruth, Herr H. Frumkin, ver- und ihre Gesamtzahl beträgt heute ca. 2500 öffentlichte im „Dawar“ zum Jahres- J perSonen. Ä ütr die"w3ÄS|,,ft® A7*f' jnHSC,h-Cnr stinae bei Beginn des Jahres 1937: bat Inder letzten Zeit a.uch in Steinjbrüchen Beschäftigung gefunden. Dieser Seit dem Weltkrieg war die Wirtschaft Arbeitszweig war auch bie zu den letzten Das sind sehr schwerwiegende Beschuldigungen, die da ausgesprochen werden, ohne auch nur den Schatten eines Beweises zu liefern. Wae können die 42 Proponenten gegen die Personen einwenden, die weiß Gott nicht durch Zufall oder Strebertum zur Führung gekommen sind, sondern sich ihre Bestätigung vom jüdischen Wähler, vom jüdischen Volk selbst, in öffentlicher, freier Bewerbung geholt haben? Wenn den 42 etwas derartiges bekannt ist, so mögen sie eß öffentlich aussprechen. Keiner von ihnen, so ehrenwert sie sonst sind, so angesehen sie in ihrem Fach oder Lebenskreis sein mögen, hat sich je um das Vertrauen der jüdischen Masse beworben, keiner hat sich um die jüdische Willensbildung jemals bemüht. Daß es anderseits Männer gibt, die ihr jüdisches Bekenntnis hinaustragen, die aus Weltanschauung dazu getrieben werden, die Sache des Judentums vor aller Welt zu führen und für seine Gleichberechtigung zu kämpfen, ist vom jüdischen Volk dadurch anerkannt worden, daß es diese Männer an die Spitze gestellt hat. Von den 42 weiß das jüdische Volk nichts, sie haben sich nie „herangedrängt“. Sie tun es heute, aber sie müssen darauf gefaßt sein, daß eie öffentlich Der Arbeitsmarkt werden Rede und Antwort stehen müssen. Der Aufruf ist von folgenden Herren unterzeichnet: Palästinas nicht einer so schweren Probe aufgesetzt, wie im abgelaufenen Jahre 1936. Dreimal im Laufe eines Jahres wurde unsere Wirtschaft auf eine schwere Probe gestellt; sie hat sie bestanden und ihre Reife und Festigkeit bewiesen. Bei Beginn des Jahres dauerte der italienisch-abessinische Krieg noch an, sodann folgten die Unruhen, auf die sich ein halbes Jahr hinzogen, und schließlich traten im Gefolge des Abschlusses der Unruhen gewisse ernste Änderungen in den wirtschaftlichen Verhältnissen in Palästina ein. Wenn man nach diesen drei Prüfungen am Beginn eines Jahres eine Bilanz der Situation der jüdischen Wirtschaft zieht, ist zu ersehen, daß wir auch in einem so stürmischen Jahre ein bedeutendes Wachstum und eine erhebliche Festigung unserer wirtschaftlichen Position erlebt haben. 410.00 Juden Am Ende des Jahres 1935 schätzte man die jüdische Bevölkerung im Lande auf 375.000 Seelen. Im Laufe des Jahres 1936 sind ca. 30.000 neue Einwanderer ins Land gekommen. Rechnet man hinzu den natürlichen Zuwachs, so beträgt die jüdische Bevölkerung Palästinas am Ende des Jahres 1936 410.000 Einschließlich der Kinder bil det heute die Arbeiterschaft des Landes über 40% der gesamten jüdischen Bevölkerung. (Es gibt derzeit 203 jüdische landwirtschaftliche Siedelungen. — Die Red.) Im Laufe des verflossenen schweren, unruhigen Jahres haben Juden in der Wirtschaft Palästinas 6 Millionen Pfund neu investiert. Hievon wurden in der Baubewegung ca. 3,500.000 Pfund investiert, und zwar vor allem in Tel-Aviv und Haifa, aber auch in Jerusalem und den Kolonien. In der Pflanzungswirtschaft wurden in diesem Jahr 900.000 Pfund investiert, in der Industrie und im Transportwesen 1,200.000 Pfund, in der gemischten Landwirtschaft 500.000 Pfund; der größte Teil davon seitens des Keren Hajessod, der Abteilung für die Ansiedhmg deutscher Juden bei der Jewisoh Agency, seitens „Nir“ und „Emico“. Der Betrag von 6 Millionen umfaßt nicht Investitionen, die von Juden im Handel und bei neuen Bodenkäufen gemacht worden sind. Der beste Beweis für die Ausdehnung der jüdischen Wirtschaft ist die Lage auf dem t Arbeitsmarkte. Am Anfang des Jahres 1936 Paul Aron, Hausbesitzer; Kommerzialrat: herrschte in den Kolonien größere Arbeits- Karl Bachrich, Industrieller; Dr. Leo Bauer, beeideter Sachverständiger; Siegfried Beer, kommerzielles Büro; Mag. d. Pharm. Apotheker D. Beres; Eduard Bergmann, Industrieller; Bernhard Bronner, Kaufmann; Oskar Deutsch, Industrieller; Mathias Donath Schneidermeister; Alexander Eigner, Direktor; Ernst Falk, Direktor; Generalstabsarzt Dr. Friedrich Fantl; Professor Heinrich Glücksmann, Dramaturg; Kommerzialrat Bernhard Grünfeld, Industrieller; Präsidialrat Julius Grünspan; Hans Hechinger, Kaufmann; Kommerzialrat Ernst Hochmann, Industrieller; Emil Hoffer, Schneidermeister; Rudolf Horner, Zahntechniker; Artur Joachim, Kaufmann; Artur Kohn, Kaufmann; B. Kunstadt, Kaufmann; Adolf Landes, Kaufmann; Dr. Viktor Leinwand, Rechtsanwalt; Dr Max Nasch, Rechtsanwalt; Dr. Paul Neumann, Tierarzt; Moritz Mittler, Industrieller; Naftaii Pluznik, Scbuhfabrikant; Holcat Dr. Erwin Rubin; Wilhelm losigkeit, und in den Städten gab es Tausende von Arbeitslosen. Im Laufe des Jahres kamen 10.000 neue Arbeiter auf den Arbeitsmarkt. Sie alle fanden Arbeit, und die Lage auf dom Arbeitsmarkt« besserte eich erheblich. In welchen Wirtschaftszweigen haben die neuen Einwanderer Arbeit gefunden? Vor allem in der Pflanz ungswirtscha ft, die 4500 neue jüdische Arbeiter aufgenommen hat. Insgesamt sind heute in der jüdischen PflanzungsWirtschaft 10.000 jüdische Arbeiter beschäftigt. Auch die g e m i s c h t e Landwirtschaft hat dieses Jahr 1000 neue Arbeiter aufgenommen, und zwar hauptsächlich Einwanderer aus Deutschland. Eine größere Anzahl von jüdischen Arbeitern ist ferner bei Regierungsarbeiten, beim Heere, bei städtischen Arbeiten in Jerusalem und Haifa, bei der Eisenbahn, im Telegraph-, Post- und Telephondienst beschäftigt. Bei diesen Regierungsarbeiten sind dies Jahr Ereignissen im Lande fast völlig judenrein Bei Beginn des arabischen Streiks hörten die Araber auf, Steine zu liefern, in der Absicht, so die jtidisehe Baubewesnmg stillzulegen. Dies hat jedoch den Anstoß dazu gegeben, neue jüdische Steinbrücho zu schaffen und die bereits vorhandenen zu erweitern. Im Laufe dieses Jahres sind in den Steinbrüchen 500 neue jüdische Arbeiter hinzugekommen. Ferner ist die Zahl jüdischer Arbeiter in den Häfen sehr gewachsen. Im Tel- Aviver Hafen sind heute 550 Arbeiter beschäftigt. Im Haifaer Hafen sind ca. 300 neue jüdische Arbeier hinzugekommen. Baubewegung und Industrie Dagegen ist die Zahl der in der Baubewegung beschäftigten Arbeiter im Laufe dieses Jahres nicht gestiegen. Bereits am Anfang des Jahres, in den Monaten des italienisch-abesßinischen Krieges, ist in der Baubewegung ein starker Rückgang eiugetreten. Heute ißt die Baubewegung sehr fest und beschäftigt ca. 11.000 jüdische Arbeiter Die Industrie hat demnach in diesem Jahr keinen neuen Arbeiter eingestellt. Die Zahl der in Mir beschäftigten Arbeiter hat sich jedoch auch nicht verringert, obwohl die jüdische Industrie infolge der Ereignisse im Lande den größten Teil des arabischen Marktes verloren bat. Der Absatz der Landesprodukte Die schweren Erschütterungen, die die jüdische Bevölkerung erlebt hat, haben auch zu einer gewissen Senkung des Verbrauches der jüdischen Bevölkerung geführt. Wenn sich die Zahl der in der Industrie beschäftigten Arbeiter trotzdem nicht verringert hat und die Produktion der Industrie nicht gesunken ist, so ist das der Zunahme des Konsums von Tozeret Haaretz zu verdanken. Im Jahre 1936 wurde die Propagandazentrale für Tozeret Haaretz, die 15 Sektionen in den Städten und Kolonien geschaffen hat, gegründet. Diese Zentrale hat mit 1500 Kaufleuten Vereinbarungen getroffen, nach denen sich diese verpflichtet haben, industrielle und landwirtschaftliche Produkte nur von Tozeret Haaretz zu kaufen und zu verkaufen. Die Ergebnisse haben auch nicht lange auf sich warten lassen: der Konsum von palästinensischem Gemüso ist auf das Doppelte gestiegen. Ferner igt der Konsum von „Nesher“-Zement und von anderen industriellen Produkten stark gestiegen. Der Binnenmarkt Trotz alledem ist jedoch immer noch der Import ausländischer Waren, sogar solcher, die im Lande hergestellt werden können, sehr groß. So wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 1935 importiert: Butter für 139.916 Pfund (iim Jahre 1935 im gleichen Zeitraum für 110.345 Pfund); Eier für 115.615 Pfund (gegenüber 87.941 Pfund in den ersten acht Monaten des Jahres 1935); Äpfel für 92.313 Pfund (iin gleichen Zeitabschnitt des Jahres 1935 für 71.823 Pfund); Geflügel für 101.092 Pfund (im gleichen Zeitraum 1935 für 78.004 Pfund). Diese Erzeugnisse werden größtenteils von der jüdischen Revölkerung gekauft. Die Ziffern zeigen, wie groß noch die Möglichkeiten sind, den Binnenmarkt zu benutzen. Je mehr wir den jüdischen Konsumenten daran gewöhnen werden, Tozoret Haaret« zu benutzen, um «o weitere Fft* spektiven werden sich der jüdischen Industrie und Landwirtschaft eröffnen und um so größer wird die Aufnahmefähigkeit des Landes für Zehntausende neue jüdische Einwanderer sein. Mangel an Arbeitskräften In den Kolonien Wie ist heute die Lage auf dem Arbeitsmarkte? — In den Kolonien gibt es keine Arbeitslosigkeit. Es istin ihnen ein Mangel an Arbeitskräften spürbar, der von Woche zu Woche zunehmen wird, so daß wir gezwungen sein werden, 1500 neue Arbeiter und Arbeiterinnen aus den Städten in die Kolonien zu bringen. Der diesjährige Orangenexport wird etwa neun Millionen Kisten umfassen. Die Ernte ist dieses Jahr sehr gut geraten, und es besteht die Hoffnung, auf den ausländischen Märkten gute Preise zu erzielen. In den Städten sind heute zirka 2500 Arbeitslose vorhanden. Hunderte neue Arbeiter werden in Kürze in der gemischten Landwirtschaft Beschäftigung finden. Dio meisten Siedlungen benötigen neue Arbeiter, weil sie die auf Grund der dauernden Intensivierung der Wirtschaft ständig zunehmenden Arbeiten nicht allein bewältigen können. Viele neue Arbeiter werden auch von den Steinbriicheu, insbesondere in der Umgegend von Jerusalem, gebraucht werden. Endlich werden neue Arbeiter für die Arbeiten in den Häfen Tel-Aviv und Haifa erforderlich sein. Dio jüdische Wirtschaft hat demnach im Jahre 1936 eine bewundernswerte Ausdauer und eine starke Lebensfähigkeit gezeigt. Wir haben das blutige Jahr mit einer verstärkten wirtschaftlichen Entwicklung und Konsolidierung beendet. *■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Das Zionistische Landeskomitee drückt seinem Mitgliede Dr. Josef Griinberger anläßlich des Ablebens seiner Mutter Rosa Grünberger (Mährisch-Ostrau) sein herzlichstes Beileid aus. Dec Utüb Iscael hat mit seiner großen Purim-Veranstaltung im vorigen Jahr gezeigt, daß er imstande ist, repräsentative Feste zu veranstalten. Ermutigt durch den Erfolg des Vorjahres, bereitet der Klub auch heuer eine Purim- Feier vor. Sie findet am 20. Februar statt. Wer sich gut unterhalten, wer eine wirklich schöne Purim-Feier erleben will, kommt zum Klub Scez l&zad! Ring der zionistischen Alten Herren Montag, den 8. Februar, hält im Klubheim, I., Kohlmarkt 8, Prof. Dr. Julius Magnus einen Vortrag über „Jüdisches Geistesleben in Jerusalem“. Der Vortrag wird mit Lichtbildern illustriert. Beginn 8 Uhr. <ifiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiniiiniiinminiiiiiiinnniinniniiiinniinminmiimuuuiimiiiimiiiimiiimmni Es stehl geschrieben t Die Gerechtigkeit ist unsterblich. (Weisheit Salomos 1, 15) * Des Vaters Segen baut den Kindern Häuser. Der Fluch der Mutter reißt sie nieder. (Ben Sira 3, 9) * „Tue deinem Nächsten nicht, was dir verhaßt ist.u Das ist unsere ganze Reli-' ginn. Das übrige ist die Erklärung dieses Satzes. (Talmud, Sabbath 31a) * Zwischen Mann und Weib weilt Gottes Heiligkeit. (Midrasch lekach tob) * Faulheit ist die Mutter des Hungers. (Tobia 4, 13) Ein Greis im Hause — eine Last im Hause; eine Greisin im Hause -— ein Schatz im Haus. (Talmud, Aroohin 19a) 4> Besser ein Gericht Kraut, wo Liebe ist, als ein gemästeter Ochse und Haß dabei. (Sprüch« 15, 17)