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Die Stimme · 1937-02-02 · Heft 616 (2.2.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 616 (2.2.1937)
Date
1937-02-02
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 616. — Wien, Dienstag, 2. Februar 1937. Oll STIMM! Soff« 5 Nathan Bistritzky B'seU Haß Nathan Bistritzky kommt in der zweiten Hälfte des Monates Februar nach Wien, um v aufklärende Vorträge zu halten. Bistritzky ist ein bekannter Publizist und ein namhafter Dramatiker. Wir veröffentlichen hier eine Szene aus seinem Drama ,.In dieser Nacht“, die die letzte Nacht vor der Zerstörung de« zweiten jüdischen Staatswesens, den Anbruch der Galuth schildert. Aba Sikara: Jerusalem geht zugrunde, Rabbi... Rabbi Jochanan ben Sakkai (führt ihn ans Fenster): Was siehst du, mein Sohn? Aba Sikara (traurig): Jerusalem sek1 ich, Rabbi. Ganz Jerusalem kann ich von hier aus sehen. Rabbi Jochanan ben Sakkai (heiter): Jerusalems Pracht siehst du da, mein Sohn Wer Jerusalems Herrlichkeit nicht erschaut, hat nie eine schöne Stadt gesehen. Aba Sikara: Ein armseliges Jerusalem sehe ich, Rabbi... schweigende Marktplätze sehe ich... der Sonne bloßgelegte Gärten sehe ich ... Angerissene Türme... Rabbi Jochanan ben Sakkai: Du siebst das untere Jerusalem, mein Sohn. Aba Sikara (verbirgt das Gesicht in den Händen und schweigt). Rabbi Jochanan ben Sakkai: Was siehst du noch, mein Sohn? Aba Sikara (noch immer das Gesicht versteckt): Wo, Rabbi? Rabbi Jochanan ben Sakkai (mit einer väterlich zarten Bewegung entfernt er ihm die Hände vom Gesicht): Erhebe die Augen und schau hin, nach oben. Was siehst du dort? Schöpfungstaten. Tritt in die Stadt eine neue Tat ein, so schafft die sich eine neue Landschaft. Aba Sikara: Mittags — wer in Jerusalem herumgeht, erscheint wie von vollem Licht geblendet, es ist eine Stadt voll Blinder, die eichet ihren Weg finden... Rabbi Jochanan ben Sakkai: Jeder jüdische Mensch, der in Jerusalem herumwandelt, wird zu einem gefertigten und versiegelten Schicksal geführt, wie Jizchak zum Berg Moriah ... Aba Sikara: Bei Sonnenuntergang ist in Jerusalem alles zerschnitten und zerlegt — alle Riese und Züge seines Antlitzes, der Skopus- und ölberg, jeder kleinste Hügel eine Beule; Jerusalem selbst ist wie schwer zerschunden von einer geheimen Hand, die ausholt und zerschlägt ohne Erbarmen... Rabbi Jochanan ben Sakkai: Jerusalems Erde ist von der ganzen Welt aufgclesen worden, deswegen leidet sie den Schmerz der ganzen Welt... Aba Sikara: Kommt der Abend, so j steigt das Geheimnis auf Jerusalem nieder, j Jeder Kieselstein wird zum Berg Moriah und jede Schwelle — eine Stufe zum Tem- | pel. Jede Tür wird ein Tor. und jeder Bür- I ger — ein Torwächter. Ein gewöhnliches j Wort läßt sich hören wie der Ruf „Wächter, was gibts in der Nacht“, jeder leise Ton I trägt mit sich ein lang-gezogenes Echo einer! Frage... Rabbi Jochanan ben Sakkai: Jeden Abend wandelt in Jerusalem ein unsichtbarer Seher von Haus zu Haus, klopft leise bei jeder Ttirschwelle au und fragt in der Stille: „Ist hier Maschiach? Ist hier Masehiiach?“ Aba Sikara: Kommt die Nacht, so öffnen eich die Taubehälter und dicke Tautropfen fallen auf Jerusalem wie Tränen. Rabbi Jochanan ben Sakkai: Seit der Erschaffung Jerusalems weint da die Herrlichkeit Gottes jede Nacht über das gefertigte und versiegelte Schicksal... * Leopold Jeesner, der gewesene Intendant des Berliner Staatstheaters, hat sich in einem Brief an Bistritzky folgen dermaßen über dessen Dramr geäußert: „Sie kennen meine Einstellung zu Ihrem Werke, ich habe meine Meinung darüber ja in den verschiedenen europäischen Blättern zum Ausdruck gebracht. Ich wiederhole auch heute, daß ee geradezu eine Notwendigkeit wird, dieses repräsentative palästinensische Drama in Europa zur Aufführung zu bringen. Dieser von Ihnen so großartig gemeisterte Stoff, der den Beginn der großen Juden-Tragödie, die Geburfcsstunde des unglückseligen Galuth zum dramatischen Mittelpunkt hat, schafft der Kultureroberung innerhalb unserer Bestrebungen — und damit also auch für die Zionistische Organisation — eine seltene Gelegenheit. Die Entwicklung der palästinensischen Dramatiker würde auch durch eine Aufführung Ihres Werkes einen entscheidenden Antrieb erhalten. Und meine Behauptung, daß sich unser Palär stina bezüglich der Ausfuhr seiner Dramen- Literatur dominierend bemerkbar machen könnte — wie es seinerzeit das kleine Skandinavien getan hat — würde ihre Bestätigung finden. Zehn Jahre Juna-Wizo Aus Anlaß der zehnten Wiederkehr des Gründungstages der „Jung-WIZO“ hat die Wiener Jung-WIZO-Zentralo eine interessante, AVa~ITi k a ra* (unwillig schaut er auf inhaltsreiche Festschrift herausgegeben, die in und unwillig gibt er Antwort, nur der guten i Artikeln und Berichten ein anschauliches Bild Sitte wegen): Selbstverständlich, ich sehe j von der Arbeit dieser Organisation, von ihrem die Hügel von Jerusalem. Da liegen sie j Entstehen und Werden, vom Sinn und Zweck terrassenförmig hingestreckt und auf ihnen. der zionistischen Frauenarbeit gibt, aber auch erheben sich Gebäude... j zu allgemein-jüdischen Problemen Stellung Rabbi Jochanan ben Sakkai: nimmt. Die führenden Persönlichkeiten der zionistischen Frauenbewegung melden sich mit ihrer Meinung und ihren Ratschlägen für die naehkommende Generation zu Worte ubd-^err sönlichkeiten aus den verschiedenen Gebieten zionistischer Betätigung veröffentlichen Beiträge über die in ihren Bereich gehörenden Themen. Frau Romana G o o di m a n, Vorsitzende des Departements für. Organisation und Propaganda der WIZO in London schreibt in einer B egrüßungskundgebung: „... In früheren Zeiten war ein solcher Jahrestag Anlaß zu rtickschauender Betrachtung. Heute aber fehlen uns Zeit und Muße, hierzu. Denn erschütternd groß ist die Not des jüdischen Volkes; ihrer Herr zu werden Oder sie nur zu lindern, erfordert restlosen Einsatz, bedingungslose Hingabe, täglichen Kampf für jeden einzelnen, vor allem aber iür die .Tugend, auf die es in erster Reihe ankommt. Das letzte Jahrzehnt des Zionismus und der Aufbauarbeit in Erez Israel hat auch die jüdische weibliche Jugend in der Diaspora, besonders in Ost- und Mitteleuropa, geistig so tief beeindruckt, daß in ihr der Wunsch und die Sehnsucht wach Und die Sonne begießt sie mit ihren Strahlen, nicht wahr, mein Sohn? Aba Sikara: Natürlich scheint die Sonne, was anders kann sie tun? (Wendet sich ab): So eine Frechheit! Geht auf. undgeht unter, als ob alles in Ordnung wäre! Rabbi Jochanan ben Sakkai (freudig erregt): Und bei ihrem Lieht blitzt jedes Haus im reinsten Gold und jeder Stein funkelt wie ein Edelstein... Aba Sikara (ungeduldig): Rabbi... Rabbi Jochanan. ben Sakkai: Mein Sohn, sehen nicht deine Augen eine Stadt von Gold und Edelsteinen? Aba Sikara: Laß mich, Rabbi. Ich kann nicht diese traurige Pracht ansehen... (Wischt heimlich eine Träne weg.) Rabbi Jochanan ben Sakkai: Die Stadt hängt wie in der Luft, eine Himmelsstadt. (Stark): Siehst du nicht etwa ein Mmmüches Jerusalem, mein Söhn? Aba Sikara (ißt müde geworden): Ich versteh’ nicht, was du sprichst, Rabbi. Jerusalem Sehe ich. Rabbi Jochanan ben Sakkai _ _ (mit großer Vorsicht): Es gibt zwei Städte! wurden, sich der Bewegung anzuschließen, Jerusalem, mein Sohn, ein irdisches Jeru-1 nicht nur passiv jüdisches Schicksal zu erleisalem und ein himmlisches Jerusalem. Und solange das himmlische Jerusalem besteht, kann Jerusalem nicht ganz, zerstört werden ... AbaSikara (hat nicht zugehört; nimmt den Alten und läßt ihn auf einen Sitz beim Fenster hingleiten, er selbst setzt sieh ihm zu Füßen und legt seine Hand mit einer zarten, verschämten Bewegung auf dessen Hände): In diesen Tagen gehe ich in dem wüsten Jerusalem herum... (Fast flüsternd): In diesen Tagen hungre ich, durste ich so nach Jerusalem (wie beschämt) nach meinem Jerusalem... (Mit geschlossenen Augen): Wer in Jerusalem einen Tag und eine Nacht lang herumgewandelt, kommt sich vor, als hätte er viele Städte und Länder bereist... Rabbi Jochanan ben Sakkai (streichelt Aba Sikaras Hand): Ein Tag in Jerusalem heißt Ewigkeit. Aba Sikara: Sobald der Morgenstern aufleuchtet, da offenbart sich ganz Jerusalem, aufgeriohtet und geordnet, wie eine Schaubühne... Rabbi Jochanan ben Sakkai: Jede Landschaft von Jerusalem steht da von den Tagen der Schöpfung bereit, in sich die kommenden Taten und Handlungen aufzunehmen ... Aba Sikara: Kommt der Tag1 und füllt die Grenzen Jerusalems mit Licht, so verschiebt sich alles und rückt vom Platz weg, als sei die ganze Stadt in einen Schmelzofen versetzt geworden, um neu geschaffen zu werden... Rabbi Jochanan ben Sakkai: Jeden Tag erneuern eioh in Jerusalem die den,.sondern es bewußt und stolz selbst zu gestalten .. Frau Sophie Löwenherz, Präsidentin der WIZO in Österreich, schreibt: „...Mit Gefühl wahrer Freude und Dankbarkeit begleiten wir stets die Arbeit unserer jungen .Gesinnungsgenossinnen, , die es verstanden haben, unsere zionistischen Ideale unseren Töchtern einzuflößen und eine Brücke zu bauen zu denen, die nach uns kommen. Durch die Tätigkeit der Jung-WIZO wurden die Mädchen zu wertvollen Mitarbeiterinnen am Aufbauwerk des jüdischen Volkes erzogen, und so ist uns um die Kontinuität unserer weiblichen Anteilnahme an diesem Werk nicht bange. Wir können mit Freude feststellen,, daß im Ablauf dieser zehn Jahre die Jung-WIZO ihre eigene Reife bewiesen hat, indem aus ihren Reihen bereits jüdische Frauen berangewachsen sind, die ernst daran arbeiten, eine Gemeinschaft mit national-jüdischen Bestrebungen zu bilden . Aus der Fülle der interessanten und aufschlußreichen Artikel, die diese Festschrift Enthält,. seien erwähnt Beiträge von Marie Pollak (Jüdische Erziehung), von Romana Goodman (Wie ich die Jung-WIZO sehe), von Fini Brada, Dr. Henny Lichtenstein-Rappaport, Tsidor Klaber, Henrietta Irwell, Dr. Edith Ringwald, Judith Deutsch, Joachim Stutsöhewsky, Anny Rauohinger, Dr. Hugo Groß, Bruno Heilig, Dr! Amalie Kantor, Dr. Manfred Papo und Raehel Grünberg. Frau Dr. Henny Lichtenstein-Rappa,_ port, die die Festschrift redigiert hat, hat damit einen neuen Beweis ihrer Fähigkeiten gegeben. HolHldcc LmfatütU Es ist. wieder ein gutes und braves Tendenzstück, das Abiscli Meiseis für die Jüdischen Künstlerspiele in der Praterstraße geschrieben hat, wie es von diesem Zionisten nicht anders zu erwarten war. Und es ist wieder treffsicheres Theater, das dieser Autor mit seinem feinen Bühneninstinkt geliefert hat. Es gibt keine Flucht aus dem Judentum, weder eine kollektive, noch eine individuelle: Es gibt nur eine Flucht aus dem jüdischen Leid in das echte und endgültige jüdische Leben. Das erleben die Juden eines Dorfes im Osten, und das erlebt mit ihnen auch der Jude, der den Fluchtweg in die Umwelt versucht hatte. In Palästina treffen wir sie alle nach wechßölvollen und dramatischen Schicksalen wieder, als erlöste und freie Menschen auf erlöstem und freiem Boden. Tragik und Humor wechseln in diesem Stück, wie es im Leben der Ostjuden ist, in rascher Aufeinanderfolge, und beinahe könnte man sagen in unübersichtlichem Durcheinander. Die Verkörperung dieses widerspruchsvollen ostjüdischen Lebens im Schauspielerischen Ist Dolli Nachbar, dem Meiseis eine prächtige Melamed-Rolle auf den Leib geschrieben hat. Er singt diesmal wieder eines seiner Couplets, und es ist wieder so wie bei allen derartigen Leistungen Nachbars: er, kommt nicht vön der Bühne weg. Laura Glücksmann mit ihrem erfrischenden Temperament ist seine würdige Partnerin. Dawid Seidermann ist der abtrünnige junge Jude. Im Kol Nidre, das er im zweiten Teil des Stückes singt, erreicht er den Höhepunkt gesanglicher Leistung. Chanab Lemer als seine Frau hat wieder Gelegenheit, ihr hervorragendes dramatisches Talent zu zeigen. B. Sigall ist von erschütternder Tragik in der Szene, in der er seinen getauften Sohn als gestorben beklagt. L Schorr ist sehr realistisch als besoffener Dorf Vorsteher, Wolf Reinglas ausgezeichnet als bissiger Sekretär. Frau Claira spielt eine christliche Magd, die sich heftig bemüht, „Jiddtechkeit“ zu lernen, mit tolpatschigem Humor. Entzückend ist Sonja Rahel als Jemenitin. Sie singt und spricht ein wunderbares Hebräisch, das Jemenitenkostüm paßt ihr ausgezeichnet und den Jemenitentanz führt sie mit verblüffender Orientalität vor. Extrabeifall holt sie sich aan Schluß mit einer kurzen hebräischen Ansprache, in der sie die Juden zur Erlösung des Bodens in Erez'Israel auffordert. Auch Sisel Gorlitzka, Mina Deutsch, A. Bell und Mundi Hausknecht tragen in ihren Rollen zu dem Erfolg bei, der sich während des Spiel« in wiederholtem Applaus auf offener Szene Und nach Schluß in nicht endenwollendem Beifall offenbart, i ' ' mm > •- * Dr. Nahum Goldmann Mitglied der Zionistischen Exekutive und Delegierter der Jewi-h Agency forPalestine vor dem Völkerbund Uber Schicksalsfragen des jüdischen Volkes am Donnerstag, den 11. Februar 1937, Vj9Ubr abds* im Festsaal de* Hotel Continental. 1I„ Taborstraße Karten ab S 1‘— bei: Buchhandlung A. Mejatrik, Wien, I., Wo lzelle IS, Tel. R 25-4-53 — Buchhandlung M. Rath Wien, II., Taboratraße 20a, Telephon R 45 305 — Jüdische Kulturstelle, Wien, I., Franz-Josels-Kai 3, Telephon R 28-2-38 Die nächsten Liebermann-Führungen Universitätsprofessor Dr. Max Eisler hält die nächsten Führungen in den beiden Ausstellungen der Kunst Max Liebermanns Sonntag, den 7. und Mittwoch, den 10. Februar. Treffpunkt pünktlich 10 Uhr 30 in der Neuen Galerie, I., Grünangergasse 1. Teilnahme nur nach telephon;scher Voranmeldung täglich außer Sabbath. Tel. B 53-9-08. Zeitschrift „Palästina" Herausgeber (i. E.) Adolf Böhm, Wien. Die erste Nummer des zwanzigsten Jahr-, ganges ist den brennenden Fragen des Zusammenlebens mit den Arabern gewidmet. Die .wirtschaftlichen Beziehungen beleuchtet M. Ettinger-Itter in seinem übersichtlichen Aufsatz: Die jüdis oh -ar abische Zahlungsbilanz. Michael Assa.f gibt in Seiner „K r i tik der arabisohen Bewegung“ Aufklärung über deren Wurzeln. Daran schließt 6ich eine möglichst genaue Wiedergabe der Auseinandersetzungen vor der K öniglichen Kommission. In der ersten Rundschau werden in Politik von a. b. die verwickelten Vorgänge und Fragen der politischen Bewegung in der Levante erörtert und Spectator gibt in Jewish Agency einen Bericht über den Hintergrund der Sitzungen der Königlichen Kommission von eingeweihter Seite. Dairan schließt sich der allmonatliche Bericht über Wirtschaft von Dr. Michaelis Es folgen reichhaltige Nachrichten und Daten mit erschöpfendem Zahlenmaterial mit zahlreichen Besprechungen sowie Büchern und Zeitschriften. Bai! jüdischer Mediziner. Sonntag, den 7. Februar 1937, findet in den Räumen des Schwarzenbergkasinos ein Repräsentationsball unter dem Ehrenscihutze Seiner Magnifizenz Prof. Dr. Leopold Arzt und Seiner Spektabilität Prof. Dr. Wilhelm Kerl statt. Karten zu S 1L— (Studentenkarten S 8.50) täglich von 1 bis 8 Uhr im Sekretariat, IX., AJserstraße 26, oder von %12 bis 3 Uhr in der Mensa academica judaioa, IX., Lazarettgasse 6. Zionistische Sektion — WIZO Mariahilf-Neubau betrauern den Heimgang ihres verdienstvollen Ausschußmitgliedes, des Herrn Julius Jungleib welcher am 80. v. M. plötzlich verschieden ist. Herr Julius Jungleib hat sich um den Zionismus in den Bezirken Mariahilf-Neubau große Verdienste erworben und werden wir den teuren Toten stets ein ehrendes Angedenken bewahren.

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