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Die Stimme · 1937-01-29 · Heft 615 (29.1.1937) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 615 (29.1.1937)
Date
1937-01-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« 2 011 STIMM! Nr. 815. — Wien, Freitag, 29. Jänner 1937. Die Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, 1L, Praterstraße Nr. 13, veranstaltet am Samstag, den 30. Jänner 1937, um '/a9 Uhr abends, in ihren Räumen eine Große Chamischa-Assar-Feier PROGRAMM: Dr. A. Schmerlen Festrede (Baum des Lebens und der Erkenntnis) Hilde Dulitzkaja: Jüdische Volkslieder Wolf Weinberg; Humoristische Vorlesung Rosl Safler: Rezitation Anschließend Tanz Ungarischer Pro-Paiästina-Antizionismus Im jüdischen Leben verschiedener Länder offenbart sich in der letzten Zeit eine eigenartige Erscheinung. Die Assimilation bemüht sich heftig um Palästina. Menschen, die das Werk in Erez Israel noch vor kurzem zumindest als Bluff hingestellt haben, schaffen Vereinigungen, rufen Aktionen ins Leben, als deren Zweck die Förderung der Ansiedlung von Juden in Palästina angegeben ■wird. Die Führer der Assimilation scheinen erkannt zu haben, wie groß und wie tief die Palästina-Sehnsucht der Juden ist. Damit ihnen die Massen nicht gänzlich fortlauFen, schalten sie sich in diese Sehnsucht ein und sie entdecken ihr Herz für das vielgelästerte Werk. Grundsätzlich ist zu dieser Palästina-Bewegung in den Kreisen der Assimilation folgendes zu sagen: Uns ist natürlich jeder willkommen, der das Aufbauwerk in Palästina fördert. Aber wir müssen uns vorsehen, damit aus einer Förderung nicht eine Behinderung werde. Die Assimilation fördert, das ist klar, Palästina aus parteitaktischen Gründen und sie fördert es zum Teil sogar aus antizionistischen, also letzten Endes antipalästinensischen Gründen. Man meint einen „Zionismus“, der aber nicht nationaljüdisch ist, einen „Zionismus“ der Philanthropie, einen „Zionismus“, der unbequem gewordene notleidende Juden loswerden will, und wenn es nicht anders geht, sie auch gern nach Palästina los wird. Wir wiederholen nochmals: Jeder ist uns willkommen, der für Palästina etwas tut. Aber wir können nicht zulassen, daß man den Palästina-Gedanken in der Weise umkehrt, daß man in Palästina ein neues Galuthland schafft. Denn Palästina ohne die politische Basis des national-jüdischen Staates, Palästina ohne jüdische Machtposition, Palästina bloß als eines der Auswanderungsländer für notleidende und verfolgte Juden würde schließlich keine andere Rolle in der jüdimen in verschiedenen Vereinigungen ehrliche und aufrichtige, nicht zionistisch organisierte Freunde und sogar Kämpfer der Idee des jüdischen NationaJheims existieren. Für uns ist Palästina keine Parteiangelegenheit und darum vertrauen wir gern auch Außenstehenden, wenn sie Palästina so meinen, wie es einzig und allein gemeint werden muß. Aber ebenso entschieden lehnen wir ab, was jetzt etwa in Ungarn unternommen wird. In Budapest wird das Judentum noch immer von den assimilatorischen oberen Zehntausend beherrscht, was vornehmlich den ausgezeichneten Beziehungen dieses Kreises zu den Herren des Landes zuzuschreiben ist. In der Masse der ungarischen Juden hat sich aber in der letzten Zeit eine starke zionistische Tendenz geltend gemacht, die die Position der Assimilantem-Millionäre doch gefährdet. Darum entschlossen sich die Herren, dem Zionismus mit einer Palästina- Aktion Konkurrenz zu machen und die zionistischen Tendenzen der jüdischen Massen von Budapest durch ein Palästina-Manöver abzulenken. Frontsoldaten und naoh der Machtergreifung durch Hitler sogar den national-deutschen Verein der Naumann-Juden gegeben hat. Wenn also jemand in Deutschland die Juden dem Antisemitismus ans Messer geliefert hat, so waren es bestimmt nicht die Zionisten. Die Assimilation hat in Deutschland kläglich versagt, Herr von Goldberger und Josef Vdozi halten ihn aber nach wie vor für den einzig gangbaren Weg des Judentums. Aber in seinem Artikel bekennt sich Herr von Goldberger doch zum „Aufbau des heiligen Landes“ ... Eine zweite Erklärung stammt vom Präsidenten der Pester jüdischen Gemeinde Hofrat Samuel Stern, der sich veranlaßt gesehen hat, auf einen Artikel der Berliner Suche für meinen Sohn, seit lt'/, Jahren t)r. Jur. R. A. A , derzeit als Konzipient in Stellung, 27'/i Jai re alt, tart» Moser Charakter, religiöser Sion und angenehmes Äußere, EINHEIRAT in gutgehende Kanzlei ode Industrieunternehmen. Oefi. Zuschriften unter „Erstklassige Referenzen“ an die Admln. des Ria tes geben, die sich an die Macht klammerten und denen kein Mittel zu schlecht war, um ihre jüdisch-geistige Ohnmacht durch eine verwerfliche Kampfeeweise gegen den aufstrebenden Zionismus zu bemänteln. Sie alle sind zuschanden geworden. Siegen wird nicht Stern und nicht Goldberger und wie sie sonst beißen mögen. Siegen wird schließlich Theodor Herzl und die bessere Einsicht der ungarischen Nation, die sich von den „Ungarn ieraelitischer Konfession“ befreien wird, die sich an ihre „Jüdischen Rundschau“ über die Budapester Palästina-Aktion zu antworten. Hofrat Stern sticht mit seiner Äußerung insofern angenehm von Herrn von Goldberger ab, als er sich jeder Diffamierung der Zionisten ent-' Rockschösse klammern, hält und auch für die Zusammenarbeit mit1 Keren Kajcmeth und Keren Hajessod eintritt. Aber er reklamiert die Palästina-Arbeit für sich und seine Leute, indirekt den Zionisten doch die Eignung für eine solche Arbeit absprechend. Auch er betont den national-magyarischen Standpunkt und will von der Palästina-Arbeit nur im Einklang mit dem „sozialen Geist der neuen Zeit“ wissen. Besonders interessant ist am der Erklärung des Höfrats Stern die Behauptung, daß die Juden Ungarns gleichberechtigte Bürger des Landes seien. In Ungarn herrscht bekanntlich Numerus clausus. Aber dieses Gesetz ißt anscheinend für ungarische Oberhausimtglieder und Hofräte „israelitischer Kaufes- Vegetarische Küche -hm Diätküche, Milchspeisen, Büfett, Fischspezialitäten Menll S 1--, 1-60. 2‘- Im Abonnement 10'V. billiger Wien, II., Herntlneno. 10, Edc« Franz Hochedlincerg. 10. Schönet Saal für Festlichkeiten. — Samstag geschlossen Der Tel-Aviver Hafen Es wurde ein „Verein zur ^ion“ keine ^Einschränkung der Gleiohvon palästinensischen und anderen Ansiedlungien magyarischer Israe 1 GftVt R <V A Cm* 11 »* rln.4- C! aL Am Jam n HA a J.asi nl Unterstützung Uten“ gegründet. Schon der Name, den sich der V-ercin gegeben hat, Ist grotesk. Jerusalem, 24. Jänner. (Palcor.) Der Tel- Aviv Marine-Trust hat vom High Coinmisßioner eine Mitteilung erhalten, der zufolge nach Beratung'mit dem KolonialministCT in London beschlossen worden ißt, die Anlegebereohtigung. Für sie ist es billiger und ver-1 stelle in Tel-Aviv auch w e i t e r h i n al s „Magyarische Israeliten“ sollen in Palästina und anderwärts an gesiedelt werden. Israeliten und um Gottes willen keine Juden! Magyaren israelitischer Konfession: Man hat aus dem Schicksal des „Zentralvereint _ deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wäre, wenn er den Artikel iim „Egyenlöseg“ in Ungarn auch heute noch nicht gelernt, ™ lockender, sich als die Über-Magyaren und Über-Patrioten zu präsentieren. Herr Leo von Buday-Goldberger ist Gemeindevorsteher, Mitglied des Oberhauses und Chef der Textilwerke „Sam. F. Goldberger und SöhneUns scheint es, daß es j abgesetzt worden. Es wird erwartet, daß der ungari-; Rest im Laufe dieser Woche verkauft wergewesiem privates Unternehmen zu betrachten. Von den 100.000 neu zur Ausgabe gelangten Aktien des Tel-Aviv Marine-Trust sind 30.000 im Werte von 30.000 Pfund bereits für ihn und für das Ansehen des sehen Judemtutns vorteilhafter Das ist die Basis der Palästina-Aktion der ungarischen Assimilation. Im sagen aber die Statuten des Vereins über die Ziele der Organisation folgendes aus: 1. Förderung der Auswanderung ungarischer Arbeitsloser nach Palästina; zü diesem Zweck werden entsprechende landwirtschaftliche und industrielle Siedlungen ausschließlich für ungar i3 che Emigranten geschaffen, anderen Länder gespielt haben, in die die, 2 Juden vor Verfolgungen ausgewichen sind. In seinem sehr eindrucksvollen Vortrag hat Jc*sef Kastein dieser Tage festgeßtellt, daß in der jüdischen Geschichte eine große Wendung eingetreten ist: Während durch zwei Jahrtausende die Juden immer ein wanderndes Zentrum gehabt haben, hat sich das jüdischen Zentrum jetzt fixiert und es ist nicht mehr ein bloß geißtig-ideologisciieß, sondern auch ein realpolitisches Zentrum geworden. Das ißt Palästina und das muß es sein, sonst ißt es sinnlos. Wir wollen unsere Wanderung abschließen und wir wollen uns nicht ewig im Kreis drehen. Die sechs Monate der Unruhen, die Palästina im vergangenen Jahr erlebt hat, haben klar und eindeutig gezeigt, daß eine Sicherheit für die Juden in Palästina nur auf politischer Basis gegeben ißt. Nur ein Zionismus politischer Natur konnte die feste, unzerreißbare Gemeinschaft der Juden in Palästina schaffen, die imstande war, solchen Gefahren zu begegnen. Nur ein politisch organisiertes jüdisches Volk kann Palästina halten, nur die politische jüdische Nation kann es zu dem machen, was es sein soll. Nur die nicht geschrieben hätte. Er richtet dort ( einen Appell an das ungarische Judentum, einzelnen den Versuchungen der zionistischen Agitation zu widerstehen und mit der ganzen Kraft ihrer Seele der Zugehörigkeit zur ungarischen Nation treu zu bleiben. Er beklagt und verurteilt in scharfen Worten, die zionistische Gruppe in Ungarn, die in. der jüngsten Versammlung der Pester Religionsgemeinde . den Versuch unternommen hat, die ungarische patriotische Einheit dieser 2. Unterstützung der in Palästina angegroßen Körperschaft zu sprengen, indem sie siedelten U ngar n. ' 1 3. Schaffung wirtschaftlicher Verbindungen zwischen Ungarn und Palästina. 4. Förderung und Unterstützung der Auswanderung und Niederlassung arbeitsloser ungarischer Staatsbürger israelitischer Religion in anderen Ländern. „Ungarische Arbeitslose“, „ungarische Emigranten“, „in Palästina a.ngesiedelte Ungarn“... Und es sollen Siedlungen „ausschließlich für ungarische Emigranten“ geschaffen werden, es sollen nur die „in Palästina angesiedelten Ungarn“ unterstützt werden. Mit anderen Worten, es soll in Palästina eine nationalmagyarische Kolonie geschaffen werden. Man kann sich schwer eine größere politische Falschmeldung vorstellen, als diese Palästina-Aktion. Sie wird noch unterstrichen durch verschiedene Enuntiationen ungarisch-jüdischer Politiker der letzten Tage, die im Zusammenhang mit dieser Aktion ßtehen. Der Großindustrielle Dr. Leo von Buday- Goldberger veröffentlicht im Budapester Assimilantenblatt „Egyenlöseg“ einen den wird, wodurch sich da« Grsamtkapital der Gesellschaft auf 170.000 Pfund erhöht. Seinem Vorstandsmitgliede Herrn Max Bannet anläßlich seiner Verlobung mit Fräulein Heia Blonska gratuliert herz-' lidist die Zion'stisdie Bezirkssektion Leopoldstadt Kein Rücktritt die.Religionsgemeinden, die bisher dem ungarischen Staatsgedanken treu anhingen, zu jüdischen Volksgemeinden und dadurch diese Gemeinden zu politischen Körperschaften umzugestalten wünscht. In dieser Tonart geht es weiter und Herr von Buday-Goldberger schreit Zeter und Mordio gegen, die „Wühlarbeit“ der Zionisten und ringt verzweifelt die Hände: „Aus dem Ungartum jüdischen Glaubens i Commissioners von Palästina, Sir Arthur will die zionistische Propaganda irgendeine j W a u c h o p e. Diese Gerüchte waren in der geduldete, in der Luft schwebende Mindervergangenen Wocho insbesondere von ara- London, 26. Jänner. (JTA.) In einer Erklärung au die Jüdische Telegraphen-Agentur dementiert das e n g 1 i s c h e Ko l 'onienminißter'ium alle Gerüchte über! ©inen bevorstehenden Rücktritt des High politisch organisierte Nation ist aktionsvehementen Artikel gegen den Zionismus, fähig. Ahasver soll auf seiner Wanderung nicht auch gelegentlich, weil man ihn anderswo augenblicklich nicht dulden will, in Palästina Station machen. Ahasver ißt aus der jüdischen Geschichte gestrichen. Die jüdische Nation ist nach Palästina zurückgekehrt. Diese Grundsätze müssen imverrückbar festgehalten werden und diese Grundeätze muß sich namentlich der Zionist immer vor Augen halten, damit er nicht etwa selbst auch noch den Lockungen der Pro-Palästina-Assimilation erliege. Wir verhehlen uns nicht, daß in solchen Aktionen Gefahren liegen. Die Philanthropie ist bequemer als der politische Kampf, die philanthropische Aktion ist billiger alß das persönliche Opfer. Zionist sein ist nicht leicht, Zionist sein verpflichtet, Zionist «ein heißt kämpfen, ohne Rücksicht darauf, ob mau die Verwirklichung des Kampfzieles irn Rahmen des eigenen Lebens auch nur zu.m Teil sehen wird. Aber nur Zionißt sein hat Sinn, nur der Zionismus weist in eine menschenwürdige und sichere Zukunft. Es soll übrigens nicht verallgemeinert werden, es sei anerkannt, daß zum Beispiel in der Jewfeh Agency und im kleineren Rahworin die alten Diffamierungen der jüdischen nationalen Bewegung wiederholt werden. Die ungarischen Zionisten werden als Feindie der heiligen magyarischen Nation denunziert und sie werden dem Antisemitismus als Opfer präsentiert. Der Zionismus verstricke die ungarische Judenheit in eine tödliche Gefahr, er gefährde ihre Rechte, er untergrabe die bürgerliche Sicherheit dier ungarischen Juden. Der Zionismus sei schuld am Nationalsozialismus, er liefere, wie der Chefredakteur des „Pester Lloyd“, Josef V 6 s z i, bereits vor drei Jahren, die Nürnberger Gesetze „prophetisch“ voraussehernd, angekündigt habe, die Juden dem Anti somit»mus ans Messer. Es ist schwer, sich mit solchen Dingen noch sachlich a/useinanderzusetzen. Es genügt vielleicht der Hinweis auf die historische, aber dem Mitglied des ungarischen Oberhauses Dr. von Goldberger und selbst dem anerkannten Journalisten Josef V6szi anscheinend noch unbekannte Tatsache, daß es in DeutßChland vor Hitler nur eine kleine und politisch einflußlose zionistische Bewegung, dafür einen sehr großen „Zentralverein“ des Aßßimi 1 ati ons j u d en tu ms, einen nationaldeutsehen Rdohöbund jüdischer he.it gestalten, die nicht in Religionßgemeinden ihr Glaubensbekenntnis hegen, sondern in sogenannten Volksgemeinden Politik treiben möchte.“ Hier liegt des Pudels Kern. Die Juden in Ungarn sympathisieren immer mehr und mehr .mit der zionistischen Idee, und die I Assimilanten klammern sich krampfhaft an ein vorsintflutlicheß Wahlrecht, das ihnen! die Macht in der Kultusstube sichert und 1 darüber hinaus politischen Einfluß. Wie unsicher müssen sich doch die hochwohlgeborenen Herren und Exzellenzen israelitischer i Konfession fühlen, wenn sie zu so verzweifelten Mitteln greifen, wie Herr von Goldberger, der Imitator des Herrn Naumann in Berlin. Das war kein Heldenstück, Herr von Goldberger! Eines haben Sie erreicht: Ihr Artikel im „Egyenlöseg“ wird in die Geschichte der ungarischen Juden eingehen. Ein Ruhmesblatt der Geschichte des ungarischen Judentums aber wird es sicher nicht sein. Wenn Sie inßbesondere schreiben: „Im Kreise unserer Hochschuljugend, deren Fürsorge ich als meine Lebensaufgabe betrachte, lasse ich die zionißtischen und daher der ungarischen Nation gegenüber feindlichen Ideen nicht Wurzel fasen“, eo verdächtigen Sie grundlos den Patriotismus der ungarischen Zionisten. Das soll hier angeprangert werden. Unsere zionißtischen Freunde in Ungarn mögen sich trößten. Wenn sie verleumdet werden, daß sie keine Patrioten sind, so befinden sie sich in guter Gesellschaft, denn sie sind ebenso gute Patrioten, wie die Zionisten in anderen Ländern, die ebenfalls verleumdet werden. Seit den Tagen, da der größte Sohn des ungarischen Judentums, Theodor Herzl, die zionistische Idee gepredigt hat, hat es immer Gestalten wie Stern und Goldberger ge-, bißchen Zeitungen wiedergegeben worden. resp. Aus Anlaß des Ablebens unseres Vaters, Großvaters des Herrn Salomon Bloch P aphthalndustrleller der am 22. Jänner d. J. bestnttet wurde, sind uns von Verwandten, Preunr’en und Bekannten so zahlreiche Beweise ihrer Anteilnahme zugekommen, daß wir nicht In der Lage sind, für dieselben einzeln unseren Dank nbzustnlten. Wir danken deshalb auf diesem Wege allen herzlichst. Familie Bloch Wien, VIII., Lorchenfelderatrnße 120 Englische Arbeiterführer über Palästina Jerusalem, 28. Jänner. Die aus drei prominenten Mitgliedern bestehende Abordnung der englischen Unabhängigen Arbeiterpartei, die seit einigen Tagen in Palästina weilt, äußerte sich in Gesprächen mit Vertretern der englischen Presse höchst anerkennend über die jüdischen Leistungen im Lande. Die Mitglieder der Delegation erklärten, daß dor Emek und die Kvvuzoth d a s Wunde rbarste seien, was sie jo gosohon hätten; sie wünschten, daß e« ihnen möglich wäre, englischen Landarbeitern auch nur eine einzige Kwuzah zu zeigen. Die Frau eines Chaluz möchte mit ihrem Kind zu ihrem Mann nach Erez Israel übersied ein •- Es fehlt ihr noch ein Betrag zu den Kosten der Überfahrt. Sie bittet um Hilfe für diesen Zweck. Spenden nimmt „Die .entgegen und weißt sie aus.

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